Literatur, die man gelesen haben muss.

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Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon narkotik » 27.09.2012, 00:38

Hallo zusammen,

würde gerene mit euch zusammen eine liste erstellen mit der literatur, die man gelesen haben muss.
Macht mal vorschläge ;)

- krieg und frieden, tolstoi
Zuletzt geändert von philomina am 27.09.2012, 11:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Insomniac » 27.09.2012, 18:55

Keine schlechte Idee. Für mich gehören da unter anderem dazu:

Vom Winde verweht von Maragret Mitchell
Der Fänger im Rogen von JD Salinger
Madame Bovary von Flaubert
And I am done with my graceless heart
So tonight I'm gonna cut it out and then restart
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Leilani » 27.09.2012, 21:35

Ich finde, Literatur ist Geschmackssache. Deshalb gibt es keine Bücher, die man gelesen haben muss. ;)
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Justonebite » 27.09.2012, 22:25

Leilani hat geschrieben:Ich finde, Literatur ist Geschmackssache. Deshalb gibt es keine Bücher, die man gelesen haben muss. ;)

Da hast du recht, es ist tatsächlich Geschmackssache! Die meiste Zeit über lese ich Liebesromane mit garantiertem Happyend, :D ;) aber ich hab mich auch schon durch manche Wälzer gequält, weil ich fand, die muss ich jetzt unbedingt lesen! :tounge:

Grundsätzlich finde ich allerdings schon, es gibt Bücher, die man nicht gelesen haben muss, aber zumindest eine gewisse Ahnung haben, worum es geht.

Vom Winde verweht! (ich habe Freunde, die wissen nicht mal, was das ist! :motz: :wtf: )
Anna Karenina (aber das war echt eine Qual! Ebenso wie Doktor Schiwago... die Russen sind mir einfach zu ausschweifend in ihren politischen und gesellschaftlichen Ansichten!) :D
Stolz und Vorurteil und Emma von Jane Austen
Jane Eyre

Und was Modernes: Harry Potter! ^_^ Nein, ehrlich, zumindest einen der 7 Bände sollte man gelesen haben. Diese Phantasie, der Schreibstil, die Begabung dafür Details erst viel später wieder so schlüssig aufzugreifen...das muss Rowling erst einmal einer nachmachen! :up:
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Marienkäferchen » 28.09.2012, 00:04

Justonebite hat geschrieben:Harry Potter! ^_^ Nein, ehrlich, zumindest einen der 7 Bände sollte man gelesen haben. Diese Phantasie, der Schreibstil, die Begabung dafür Details erst viel später wieder so schlüssig aufzugreifen...das muss Rowling erst einmal einer nachmachen! :up:


Absolut! :) Ich finde es sogar schon komisch, wenn jemand in meinem Alter kein einziges Harry Potter Buch gelesen hat.

Ansonsten fällt mir grad spontan Romeo & Julia ein. Das ist einfach die Liebesgeschichte schlechthin und da sollte man schon mal einen Blick reingeworfen haben ;)
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Celinaaa » 28.09.2012, 07:52

Bei Harry Potter kann ich mich euch auf jeden Fall anschließen. Ich weiß nicht, ob ich die HP-Bücher als Bücher bezeichnen würde, die man gelesen haben muss, aber Harry Potter ist mittlerweile in die Film- als auch Literaturgeschichte eingegangen und daran kommt man als Bücherwurm eigentlich fast nicht vorbei. Kommt natürlich ganz auf den Geschmack an! :)
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Amokherzchen » 28.09.2012, 16:34

Bei "Harry Potter" schließ ich mich als rieisger Fan natürlich auch an.

Ansonsten ist mir bei dem Thema spontan "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher eingefallen. Die Geschichte geht richtig unter die Haut, regt zum Nachdenken an und betrifft mittlerweile (leider) uns alle.
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon NinaIII » 02.10.2012, 19:03

hmmm schwer :-) frage ist wie man Literatur definiert :-)
reden wir über alte "Klassiker" oder gehts hier um eine subjektive Meinung und Buchtipps???

Die alten Klassiker sind nicht so meins, da langweile ich mich oft bzw. muß mich durchkämpfen,
deshalb würde ich die nicht auf die "Must read" Liste setzen.

Bücher die mich unglaublich beeindruckt haben, weil emotionales Thema oder spannend oder
super originell von der Idee her sind für mich:

Das Parfüm von Patrick Süskind
Der Medicus von Noah Gordan
Zwei Frauen von Diana Beate Hellmann
Sakrileg von Dan Brown
Harry Potter von J.K. Rowling
Twilight von Stephenie Meyer (jippp gehört heute dazu :-))
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Lenya » 06.10.2012, 11:06

Ich denke Ninas Frage ist berechtigt. Sind das hier Buchtipps oder geht es um Literatur?

Weder Harry Potter noch Twilight sind Bücher, die man im literarischen Sinne gelesen haben MUSS.
Harry Potter habe ich schon im ersten Band abgebrochen, von Twilight hab ich alle gelesen, sie haben Unterhaltungswert, aber zur großen Literatur würde ich sie nicht zählen.

Dazu dann eben die Frage: Wíe definiert man Literatur? Sind das gesellschaftskritische, moralisierende, ethische Fragen zentrierende Bücher? Oder gehts hier eben um Buchtipps nach dem Motto "Hat mir total gut gefallen,müsst ihr lesen"?
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Celinaaa » 06.10.2012, 12:56

Lenya hat geschrieben:Ich denke Ninas Frage ist berechtigt. Sind das hier Buchtipps oder geht es um Literatur?

Liegt das nicht im Auge des Betrachters? :schaem:
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Joey_Potter » 07.10.2012, 15:51

Ich denke, "narkotik" geht es in der Tat um die Erstellung eines klassischen, "zeitlosen" Literaturkanons, was auch die Entscheidung für "Krieg und Frieden" als Beginn dieser Bücherliste suggeriert. Da gehören J. K. Rowling und Stephanie Meyer meiner Ansicht nach nicht dazu. Die genannten Flaubert und Shakespeare hingegen schon.
Bezieht man den Begriff "Kanon" auf unsere Gegenwart oder eine bestimmte Altersgruppe, sind Rowling und Meyer nennenswerte Vertreter.
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Salt.and.Vinegar » 08.10.2012, 23:44

Klassiker:
„Der Steppenwolf“ von Hermann Hesse.
„Faust I + II“ von Johann Wolfgang von Goethe.
„Leben des Galilei“ von Bertolt Brecht.
„Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt.

Aktuelle Literatur:
„Millennium-Trilogie“ von Stieg Larsson.
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Lenya » 16.10.2012, 10:58

Celinaaa hat geschrieben:
Lenya hat geschrieben:Ich denke Ninas Frage ist berechtigt. Sind das hier Buchtipps oder geht es um Literatur?

Liegt das nicht im Auge des Betrachters? :schaem:


Nö, das kann man von Kriterien abhängig machen, die klar festgelegt sind. Ich mag die Twilight-Saga sehr gern, aber ich würde sie nicht zur Literatur zählen, sondern als simplen Buchtipp zählen ;)
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Miha » 16.10.2012, 11:24

Lenya hat geschrieben:
Nö, das kann man von Kriterien abhängig machen, die klar festgelegt sind. Ich mag die Twilight-Saga sehr gern, aber ich würde sie nicht zur Literatur zählen, sondern als simplen Buchtipp zählen ;)


Was sind denn diese Kriterien?

Ich hab Faust, Physiker, Siegfried Lenz etc. auch alles gelesen und ich muss ehrlich sagen, dass mir nicht klar ist, warum z.B. Faust so unfassbar wichtig als Lektüre ist?
Zum Großteil ist es nur unfassbar langweilig, basiert auf seitenlangen Monologen und es ist eine Sprache, die der Normalsterbliche oftmals gar nicht verstehen kann. Dann kommen irgendwelche superschlauen Leute daher und bilden sich ein richtig interpretieren zu können, was Autor XY vor zich Jahren mit diesem oder jenen Satz aussagen wollte..
Meine Meinung: Kein Mensch ausser dem Autor weiß, was er wirklich sagen wollte und oftmals wird etwas in Szenen hineininterpretiert, die vermutlich eigentlich nur als Lückenfüller dienen sollten oder Wort ABC war halt das einzige, dass sich auf das andere Wort reimte..

Fazit: Literatur ist Geschmackssache und nur weil etwas möglichst kompliziert geschrieben ist, heißt es noch lange nicht, dass es deswegen gut ist ;)
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Celinaaa » 16.10.2012, 11:27

Miha hat geschrieben:Fazit: Literatur ist Geschmackssache und nur weil etwas möglichst kompliziert geschrieben ist, heißt es noch lange nicht, dass es deswegen gut ist ;)

Tolle Aussage, sehe ich genauso! :up:
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Demeter » 16.10.2012, 12:25

Miha hat geschrieben:
Meine Meinung: Kein Mensch ausser dem Autor weiß, was er wirklich sagen wollte und oftmals wird etwas in Szenen hineininterpretiert, die vermutlich eigentlich nur als Lückenfüller dienen sollten oder Wort ABC war halt das einzige, dass sich auf das andere Wort reimte..

Fazit: Literatur ist Geschmackssache und nur weil etwas möglichst kompliziert geschrieben ist, heißt es noch lange nicht, dass es deswegen gut ist ;)



DAS ist doch mal eine Aussage, die ich zu 100% unterschreibe
„Klatsch ist etwas Reizendes. Geschichte zum Beispiel ist im Wesentlichen nicht anderes als Klatsch. Skandalgeschichten hingegen sind ein durch Moralität verdorbener Klatsch.“
Lady Windermeres Fächer (Oscar Wilde)
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon lee » 16.10.2012, 17:28

Lenya hat geschrieben:Nö, das kann man von Kriterien abhängig machen, die klar festgelegt sind. Ich mag die Twilight-Saga sehr gern, aber ich würde sie nicht zur Literatur zählen, sondern als simplen Buchtipp zählen ;)

Sehe ich auch so und schließlich gibt es den Begriff Bellestristik nicht umsonst. ;)

Wobei ich keinesfalls sagen möchte, dass alle Klassiker toll sind und alles andere Ramsch ist. Persönlich ist es mir relativ egal, welcher Sparte ein Buch zuzuorden ist, solange ich daraus etwas wertvolles für mich ziehen kann. Aber ich habe fast acht Jahre im Buchhandel gearbeitet und da unterscheidet man sehr stark und wie ich finde, auch zu recht.
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Lenya » 20.10.2012, 22:32

Miha hat geschrieben:
Lenya hat geschrieben:
Nö, das kann man von Kriterien abhängig machen, die klar festgelegt sind. Ich mag die Twilight-Saga sehr gern, aber ich würde sie nicht zur Literatur zählen, sondern als simplen Buchtipp zählen ;)


Was sind denn diese Kriterien?


Leider zählt tatsächlich der sprachliche Anspruch der Texte mit dazu :D Und ja, ich finde manche Bücher elendig schwer zu lesen, auch wenn sie zur hochgeistigen Literatur zählen.
Das Argument des Überinterpretierens kann ich auch unterschreiben, ich hab ja Germanistik sogar studiert und dachte oftmals "Jetzt könnten wir mal Schluss machen, das hat der sich beim schreiben sicher nicht gedacht" ^_^
Einige Interpretationen sind aber durchaus stichhaltig, und zum Glück haben einige Autoren ja auch selbst noch Interpretationen ihrer Texte hinterlassen oder man kann über deren Leben tatsächlich Parallelen herstellen, die sie beeinflusst haben.

Was ein weiteres Kriterium ist: Die Interpretierbarkeit. Dazu gehört, dass in irgendeiner Form Kritik geübt wird, an der Gesellschaft, an der Moral, an der Politik, whatever. An der Figur des Edward in Twilight gibt es wenig zu interpretieren, es liegt alles offen, was den Text eben trivial macht. Er wurde nur zur Unterhaltung geschrieben.

Ich wollte übrigens keine Diskussion auslösen, ich liebe Unterhaltungsromane :D
Ich wollte iegntlich nur wissen, ob hier eben auch Twilight empfohlen wird, weil es einfach schön zu lesen ist oder Anna Karenina weil es zur schweren Kost zählt.
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Lavendelblüte » 22.11.2012, 17:24

Schaut mal den Thread gibts doch schon hier
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Re: Literatur, die man gelesen haben muss.

Beitragvon Nagaya » 22.11.2012, 17:43

Marienkäferchen hat geschrieben:Absolut! :) Ich finde es sogar schon komisch, wenn jemand in meinem Alter kein einziges Harry Potter Buch gelesen hat.


Dann bin ich wohl komisch... :D Hab aber auch erst max. 30min HP-Film geguckt... spricht mich einfach Null an.

Eins meiner Lieblingsbücher:
Dostojewski - Schuld und Sühne :anbet:

Aus der neueren Literatur:
Garland - The Beach (Der Film ist ein Witz dagegen)
Asher - Thirteen Reasons Why (Y.A.-Buch, aber vom Stil her interessant, ebeso wie McDonell - Twelve]

Aber ich stimme absolut zu, dass es Geschmacksache ist... ich persönlich würde mir kein Nora Roberts Buch antun, weil es einfach nicht mein Ding ist, die Stories reizen mich einfach nicht. Ebenso verabscheue ich Kafka, finde einfach keinen Zugang zu den Geschichten.
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