Master of None

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Schnupfen
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Master of None

Beitrag von Schnupfen » 05.12.2015, 11:36

Wer kennt udn guckt die Serie?

Der Pilot hat mich irritiert. Worum gehts in der Serie? Ist das ne Serie über nen Tu-Nicht-Gut, der so durchs Leben stolpert? Mit so n bißchen Indie-Feeling wie "You're the worst" und "Broad City"? Oder soll es thematisch um seinen Kinder-Horror/Wunsch gehen? Oder gehts in jeder Folge um ein spezielles Thema, zudem Dev sich Fragen stellt?

Kann die Serie nicht einsortieren, Dev selbst auch nicht... Sympathisch fand ich ihn noch nicht bisher. Und lustig fand ich nur die Szene, in der das Mädchen im Landen "Schwarze Frau" und "China-Mann" zu Leuten ruft... :D Naja, und auch als Dev am Ende das Essen der Kinder als eklig bezeichnet und das geile Sandwich isst...

Wer kann mir sagen, was ich von der Serie zu erwarten habe?
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youmeandtheviolence
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Re: Master of None

Beitrag von youmeandtheviolence » 05.12.2015, 16:26

Ist im weitesten Sinne schon von Episode zu Episode monothematisch in der Hinsicht, als dass man sich einem gewissen Aspekt verstärkt widmet. Löblicherweise ist das trotz des Formats und der Kürze richtiggehend politisch und dennoch wunderbar kurzweilig. Habe die Serie eher durch Zufall bei Netflix entdeckt und war vorsichtig, weil mir Aziz Ansari in seinen Rollen bisher zu durchgedreht war. Aber hier nimmt er das deutlich zurück ohne was von seiner recht eigenen überdrehten Art zu verlieren. Hat ja großartige Kritiken bekommen und ich kann's echt nachvollziehen. Habe trotz Geschäftsreise die gesamte Staffel in drei Tagen durchgeschaut. Wahrscheinlich das Beste, was dieses Jahr an Comedy zu bieten hat.
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Schnupfen
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Re: Master of None

Beitrag von Schnupfen » 19.02.2016, 11:31

Hab mir jetzt mal Folge #2 angeschaut, fand diese aber wieder nicht witzig. Das ganze Eltern-Thema ging mir auch anfangs sehr auf den Keks, dieses "Wir müssen unseren Eltern danken für das, was sie getan haben" war mir zu plakativ dargeboten - letztlich war das wohl so gewollt, weil es dann ja auch anders aufgelöst wurde - aber nee, meh. Scheint nicht mein Ding zu sein.
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Re: Master of None

Beitrag von youmeandtheviolence » 13.07.2017, 14:03

Wieder innerhalb weniger Tage die gesamte Staffel geschaut, diesmal die zweite. Unter anderem allein gestern fünf Episoden am Stück. Und was soll ich sagen, mich hat keine Serie seit Jahren so berührt wie "Master of None". Die Storyline mit Francesca - auch wenn sie bei vielen Kritikern nicht so gut wegkommt wie der Rest - ging komplett ans Herz. Direkt unfassbar in Alessandra Mastronardi verliebt und so extrem viele Parallelen gefunden mit den eigenen Lebensphasen, dass es einfach nur weh tat. Ganz groß.
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Re: Master of None

Beitrag von Lin@ » 14.07.2017, 20:56

youmeandtheviolence hat geschrieben:
13.07.2017, 14:03
Wieder innerhalb weniger Tage die gesamte Staffel geschaut, diesmal die zweite. Unter anderem allein gestern fünf Episoden am Stück. Und was soll ich sagen, mich hat keine Serie seit Jahren so berührt wie "Master of None". Die Storyline mit Francesca - auch wenn sie bei vielen Kritikern nicht so gut wegkommt wie der Rest - ging komplett ans Herz. Direkt unfassbar in Alessandra Mastronardi verliebt und so extrem viele Parallelen gefunden mit den eigenen Lebensphasen, dass es einfach nur weh tat. Ganz groß.
Ging mir nahezu genauso vor ein paar Wochen. Mochte ja schon die erste Staffel sehr, sehr gerne, aber die zweite Staffel hat da echt nochmal ne ordentliche Schippe draufgelegt. "New York, I Love You" und "Thanksgiving" sind echt gigantisch (ich sag nur "nipplesandtoes23" ^_^ ), aber mein absoluter Lieblingsmoment war die lange Taxiszene am Ende der fünften Folge, die in der Form wahrscheinlich nie und nimmer auf irgendeinem "richtigen" TV-Sender in voller Länge gelaufen wäre. Der Wahnsinn, was da an Emotion auf den Zuschauer überschwappt, weil das Identifikationspotential so immens ist, dass man gar nicht anders kann, als mit dem Kerl mitzuleiden... und das komplett ohne Worte. :anbet:
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Re: Master of None

Beitrag von youmeandtheviolence » 15.07.2017, 07:51

Lin@ hat geschrieben:
14.07.2017, 20:56
Ging mir nahezu genauso vor ein paar Wochen. Mochte ja schon die erste Staffel sehr, sehr gerne, aber die zweite Staffel hat da echt nochmal ne ordentliche Schippe draufgelegt. "New York, I Love You" und "Thanksgiving" sind echt gigantisch (ich sag nur "nipplesandtoes23" ^_^ ), aber mein absoluter Lieblingsmoment war die lange Taxiszene am Ende der fünften Folge, die in der Form wahrscheinlich nie und nimmer auf irgendeinem "richtigen" TV-Sender in voller Länge gelaufen wäre. Der Wahnsinn, was da an Emotion auf den Zuschauer überschwappt, weil das Identifikationspotential so immens ist, dass man gar nicht anders kann, als mit dem Kerl mitzuleiden... und das komplett ohne Worte. :anbet:
Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich in Staffel 2 gar nicht so viel mit den "Konzeptepisoden" wie "New York, I Love You" oder "Thanksgiving" anfangen konnte. Das lag aber absolut gar nicht daran, dass die nicht extrem gut gemacht wären (und ja, "nipplesandtoes23" war unfassbar ^_^ ), sondern daran, dass ich spätestens ab der Dinner Party ein derart hoffnungsloser Dev-Francesca-Shipper war, dass ich davon liebend gern jede Sekunde der zweiten Staffel so erlebt hätte.
Ist in dem Fall tatsächlich extrem subjektiv, aber gerade "Amarsi Un Po" hat mich dann halt echt erst einmal komplett unfähig zurück gelassen, irgendwas anderes zu machen, als die kompletten Credits und dann minutenlang den "leeren" Fernseher anzustarren.
Die Taxiszene hat definitiv extrem "geholfen", was das Shipping angeht. So verletzlich und doch kraftvoll und halt einfach tragisch. Sicherlich eine richtig große Szene und hat mich echt überraschend, als sie immer weiter lief.
Ich persönlich fand aber auch vor allem die Momente, die mir so unfassbar bekannt vorkommen, wie die kurze Unterhaltung zwischen Francesca und Dev auf der Party, als sie auf ihr Uber wartet und den ganzen Abend so distanziert und dann eifersüchtig war oder natürlich die Helikopterszene, extrem erinnerungswürdig.
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