Eure Meinung zur 3. Staffel

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Schnupfen
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Eure Meinung zur 3. Staffel

Beitrag von Schnupfen » 18.10.2010, 11:47

Nachdem die 3. Staffel bei ProSieben fertig ausgestrahlt wurde... Was sagt ihr zu der Staffel?
Was gefiel euch daran? Was überhaupt nicht?
Wo habt ihr mehr erwartet? Was hat euch enttäuscht?
Wie schneidet sich im Vergleich zu S1 und S2 ab?



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Meine Meinung:

12 gute Folgen (01-05, 08-11, 21, 23), mehr als S2, die ich ja um einiges besser als S1 fand. Drei schlechte Folgen (15, 16, 18), somit eine mehr als S2, was die Seasons nach jener Punktewertung erstmal auf ein gleiches Niveau stellt.

Mit Violets Trauma wurde mMn wunderbar umgegangen. Gerade deswegen sind die ersten Folgen der Season so gut. Dann rückte sie etwas in den Hintergrund (und schlechtere Folgen kamen). Leider musste Amy dann mal für ein paar Folgen rausgeschrieben werden, was Violets (und auch ihrer mit Pete) Storyline nicht ganz so gut tat. Den Sorgerechtstreit udn den zu spät gemachten Vaterschaftstest will ich aber mal ausblenden udn verbuche alles um Violet als "well done".

Cooper und Charlotte wurden gegen Ende etwas nervig, kann ich aber - vielleicht auch weil ich die zwei und v.a. Charlotte einfach liebe - letztlich auch als gute Seite von S3 werten. Klar, ein Hin und Her zwischen Lieben, Versuchen, Trennen, Bekriegen, Sex udn Verloben, aber jetzt haben sie's ja gepackt. :-)

Hin und Her auch bei Addi: Nähe und Distanz bzgl. Naomi, Chaos bei den Eltern, Hinterfragen von Bailey und Amelia, und dazu ganze vier Männer: Noah, Sam, Mark, Sam und Pete und nun wohl wieder Sam. So gut ich auch grad das Hinterfragen durch Andere und den Zerfall ihres Weltbildes durch die Eltern fand, und auch wenn mir Sam udn Addi tatsächlich irgendwann gefielen und auch wenn mir Pete und Addi (und Lukas) dann auf einmal irgendwann gefielen - es war einfach too much. Und daher ist es weiterhin schade, wie wenig gut Addi PP und LA im Grunde tut.

Und hier enden die Storylines und Charaktere, die mich bei PP interessierten.
Sam? Tja, tat er noch nie. Dass er nun wieder operiert, verleiht ihm ein klitzekleines Stückchen Existenzberechtigung, und mit Addi interessiert er mich natürlich ein bißchen, aber alleine, beruflich,a als Vater und mit andren Partnern (Vanessa) nie.
Naomi? Sie hat mich mal interessiert. Eigentlich mag ich sie - doch in S3 hab ich das mit der Zeit irgendwie vergessen. Einfach weil sie nicht mehr oben war und unten mit Ausnahme von Pete (Schlaue Etnscheidung, einen von oben nach unten zu schicken! Immerhin!) nur doofe Kollegen (Sheldon, Gabriel, William) und Geschichten (Gabriel, William) hat. Einzig Mayas an für sich aber doch sehr hohle Schwangerschafts und Hochzeitsstory brachte ihr etwas Relevanz.
Dell? Pah. Hat mich auch noch nie interessiert. Bekam zwar in S3 mehr grundlegende Storylines als zuvor (Familienwiedervereinigung, Heathers Tod, Bildung), fehlte aber auch gefühlt die Hälfte der Zeit. Und wurde währenddessen von mir nei vermisst. Wird er auch in S4 nicht werden.

Wieder mal litt PP also unter seinen schon mit 101 bzw. dem GA-Backdoorpiloten getroffenen Fehlern was die Charaktere und Beziehungen angeht. Auch wenn so manches daraus in S2 glattgebügelt wurde, wirkt es dennoch ab und an noch nach, grad wenn wieder in S1 zurück gesprungen wird (Addi & Pete). Oder wenn es halt Veränderungen gibt, die durch vorige Storylines nicht besonders stark starten (Addi & Sam, Charlotte & Sheldon). Da merkt man dann echt, das zu viel schon geschehen ist und probiert wurde und dass so viel nicht mehr möglich ist - das wissen mittlerweile auch die Autoren und töten dann entweder jemanden (Dell) oder schreiben ihn folgenlang raus (Dell, Naomi, Violet) oder schieben ihn einfach ins Abseits (Naomi). Wirkliche Lösungen für ihre Geburtsfehler haben die Autoren nur selten - für mich sind das Rückgriffe auf das GA-Universum (Bailey, Mark, Clique, Amelia). Doch davon wird eine S4 nicht leben können. PP bräuchte ne Grundreinigung (bspw. Fife raus, Sheldon raus, ne tolle Story für CC, VPL und AS ohne Untreue und Hin und Her, Ordnung in den zwei Praxen, mehr Freundschaft als Liebe, insgesamt mehr Tiefgang, und wohl v.a. ein, zwei neue Charaktere, die dann bleiben!).
Bild
Leaving was the right thing to do. It’s just hard to say goodbye.
„One day at a time“

serinna

Re: Eure Meinung zur 3. Staffel

Beitrag von serinna » 09.12.2010, 12:05

Mir hat die Staffel eigentlich sehr gut gefallen und ich finde es auch toll, dass Addison dann doch noch mit Sam zusammengekommen ist. Die Story mit Maya hat mich eigentlich nur genervt. Das fand ich nicht so gut gelungen, aber ansonsten fällt mir eigentlich nichts ein was mir nicht gefallen hat. Schade ist das Dell gestorben ist. Ich mochte ihn eigentlich immer gerne.

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