Eure Meinung zur 4. Staffel

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Schnupfen
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Eure Meinung zur 4. Staffel

Beitrag von Schnupfen » 19.08.2011, 00:26

Nachdem die 4. Staffel bei ProSieben fertig ausgestrahlt wurde... Was sagt ihr zu der Staffel?
Was gefiel euch daran? Was überhaupt nicht?
Wo habt ihr mehr erwartet? Was hat euch enttäuscht?
Wie schneidet sich im Vergleich zu S1, S2 und S3 ab?



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Meine Meinung:

Die gleiche Anzahl guter Folgen wie in S3, sogar einmal fünf Punkte, aber auch ne Menge an Folgen, die man einfach nebenbei laufen lassen konnte. Und die guten Folgen waren v.a. aufgrund einer Storyline so gut: aufgrund Charlottes. Das Beste an der Staffel. Vielleicht gar an der Serie. Sie war schon vorher mein Lieblingscharakter und ist es nun noch viel mehr. Tat natürlich auch Coopers Storyline und Entwicklung richtig gut. Da gibt's im Grunde nix zu meckern.

Und das ist selten bei "PP".
Denn so schön es ist, dass Addis Kinderwunsch thematisiert wird, so nervig ist das Hin und Her, das daraus mit Sam entstand, auch.
Und so schön es ist, dass Sam dank jener Beziehung endlich mal interessant wird, so wenig verzichtbar und facettenlos bleibt er dennoch.
So schön es ist, dass Pete und Violet nun endlich klarkamen, so wenig glaubte ich die ganze Zeit dem Frieden, vielleicht auch weil mir da immer noch etwas die Chemie fehlt, vielleicht weil ich auch mit Pete immer noch nciht warm bin.
So sehr ich mich gefreut habe, dass Amelia Hauptcast wurde und so gut ihre Art auch der Truppe tut, so hat sie doch zu spät (mit der Alk-Story) ne Story bekommen.
Und so überrascht ich war, dass mich Sheldon auf einmal interessierte und gar nicht mehr jene Lachnummer war, so schade ist es auch bei ihm, dass er bis auf die Buchkritiker-Story eine Season ohne Story hatte.
So schön es ist, dass es der Family von Maya gut geht, so uninteressant ist sie doch nach wie vor.
So wenig mich Dells Ausstieg tangierte, so sehr fehlte dennoch echte dauerhafte Trauer bei allen, genauso wie bei Naomi in Bezug auf William.
So toll, aufrichtig und bitter wie manche Szenen zwischen Naomi und Addi waren, so war es letztlich auch hier zu viel Hin und Her.
So schön es war, dass Sam mit der Chirurgie und Pete mit der Notaufnahme mehr Handlunsraum bekamen, so wenig wichtig war's im Grunde.
So wichtig es war, Betsy zu thematisieren, so wurde mit ihr viel hart umgesprungen: Erst Rausschreiben, dann sie zurückbringen und Naomi geben, die bei der letzten Entscheidung einfach mal gefehlt hat.
So schön der Versuch war, Pete durch sie Mom mehr Tiefgang zu verleihen, so, jep, wieder mal, so wenig hat es mich doch interessiert.
So spannend ein Buch von Violet sein konnte, so ärgerlich ist es, dass die Autoren sie mit den Offenbarungen über irhe Kollegen genauso out of character geschrieben haben wie mit den Nicht-Besuchen bei Betsy und dem Verlassen von Pete.
So super ich es fand, dass Bizzy länger thematisiert wurde, so wurde dennoch einiges an Potential f+ür die Mutter/Tochter-Story und damit der Charakternetiwcklung von Addi verschossen.
So schön es war, bis auf eine Folge nix mehr zwischen Naomi und Sam zu sehen, so ärgerlich war doch der eine Kuss in der einen Folge.
So erfreulich es ist, dass Naomi geliebt wird, so doof war Gabriel doch einfach. Mäh.

Klingt jetzt vielleicht alles sehr negativ. Natürlich hatten sie ja auch (fast) alle ihre guten Momente, gerade Naomi in ihrer Standhaftigkeit, Violet in ihrer Reflektiertheit und Addi in ihrer Kompliziertheit. Und auch die Praxis-Verschmelzung war ein genauso positiver Schachzug wie die Story um die Ärztekammer.

Letztlich ist "PP" für mich aber wohl zu einer Serie geworden, die ich wohl nur noch wegen einem Paar schaue - und ob das in S5 genauso interessant bleibt, wage ich zu bezweifeln, da die Vergewaltungstory nun wohl abgehakt ist. Und Amelias Sucht kann die Serie für mich nicht alleine stemmen. Bringt es also noch was, weiter zu schauen? Nur wegen ein paar netten Momenten? Und wegen möglichen Crossovern mit "GA"? Ich zweifel grad echt dran...
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Leaving was the right thing to do. It’s just hard to say goodbye.
„One day at a time“

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