Eure Meinung zu #2.12 Alles unter Kontrolle

Moderator: Schnurpsischolz

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Sandra

Eure Meinung zu #2.12 Alles unter Kontrolle

Beitrag von Sandra »

Ephram glaubt, Madison hätte Angst, mit ihm gesehen zu werden, aber auch Andrew hat Probleme in seiner Beziehung: Linda glaubt, er hätte Angst vor ihrer Krankheit und würde deshalb nicht mit ihr schlafen wollen. Amy fühlt sich von den Menschen in ihrer Umgebung unverstanden, vor allem von Bright, der sich nach wie vor weigert, mit seiner Schwester zu sprechen.

>>> Hier geht's zur Episodenbeschreibung

War es heute nicht zum Brüllen, wie Amy ihre Oma und Irv beim Sex erwischt hat? :D Ich wusste, das sowas kommt. ^_^

Krisch

Beitrag von Krisch »

Ich finde es hammer, dass Irv sie jetzt noch bei sich wohnen lässt - nachdem sie einfach ins Schlafzimmer gestürmt ist... ich glaub ich würde mich bei meinen Großeltern nicht so viel trauen, immer weg sein und nur zum essen, schlafen und telefonieren nach hause kommen ^_^
Sandra hat geschrieben:War es heute nicht zum Brüllen, wie Amy ihre Oma und Irv beim Sex erwischt hat? :D Ich wusste, das sowas kommt. ^_^
Hab ich mir auch schon gedacht, und Edna&Irv nackt sind für mich auch eine ganz eh...amüsante...Vorstellung :wtf: ;)


[...]

Ich will, dass sie Amy gefälligst wieder mit ihren Eltern verträgt, beide Seiten haben Mist gebaut und beide sind an der momentanen Situation Schuld, und sowohl sie als auch ihre Eltern tun mir schrecklich Leid. Die Szene vorhin fand ich so rührend, wie Harold und Bright nach der Schlägerei bei Amy vorbeigekommen sind... da wusste ich wirklich nicht, wer von den beiden (Harold & Amy) jetzt mehr leidet...

Mich nimmt das alles zu sehr mit, besonders die Dinge die sich auf das eigene Leben übertragen lassen... Ich wünsch mir mal eine entspannte, durchgehend 'fröhliche' Everwood Folge :roll: Nur eine, dann erlaube ich wieder 100 Regentage... :D

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Blondchen
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Beitrag von Blondchen »

Ich glaube eher, dass Amy einfach keinen Halt hat, jetzt nicht und früher auch nicht. Sie war immer Papa's Liebling, und ihr Vater hat ihr geholfen, sich gegen die Entscheidungen der Mutter durchzusetzten (Was Rose selbst gesagt hat). Amy ist ganz behütet aufgewachsen, alles lief so wie sie sich das vorgestellt hat, doch plötzlich stirbt ihr Freund. Und nun überlegt sie sich wie sie alles wieder gutmachen kann, nachdem sie schon feststellen musste, dass Papa diesmal nicht alles wieder hingebogen hat. Also nimmt sie Tabletten, zieht aus oder haut ab oder wie auch immer. Sorry, aber für mich ist Amy eine verwöhnte Kleinstadtzicke, die nun nicht mehr wohin mit sich weiß, wobei ich keineswegs abstreiten will, dass sie das momentan in eine schlimme Krise wirft. Ich bin froh, dass Bright ihr mal die Meinung gesagt hat (auch wenn er sich nicht gleich mit ihrem Freund hätte prügeln müssen).

[...]

Ich finde, die Folgen sind wieder besser geworden. Jede einzelne Episode hat wieder ein übergeordnetes Thema, das blieb für ein paar Mal aus.

Aber der dümmste Satz der letzten Episode war wirklich der von Ephram: "Ich muss sie jetzt wieder zurück zur Uni bringen." ^_^ ^_^ Süß..
"Man braucht nichts im Leben zu fürchten, man muss nur alles verstehen."
Marie Curie

nadja22

Beitrag von nadja22 »

Amy war einfach immer Papa´s Liebling, sie hat alles von im bekommen. Ihr Leben war perfekt. Doch das ist nicht mehr so. Sie kommt damit nicht mehr klar das sie alles bekommt was sie will. Sie hat auch keine Respekt gegenüber ihren Großeltern. Das sie in ihr Schlafzimmer geplatz ist, als sie Sex hatten. :D Ich hoffe das sie bald einsieht, das sie nicht so weiter machen kann.
Bright hätte Tommy nicht verprügeln sollen, auch wenn er ihn nicht mag.

Andy hat Angst davor was passiert wenn die Beziehung mit Linda fester wird. Sie ist ja die erste Frau, für die er Interesse hat nach dem Tot seiner Frau.

Der Altersunterschiede zwischen Ephram und Madison lässt sich in der Öffentlichkeit nicht verbergen. Ich kann Madsion schon verstehen, das sie noch nicht die Welt an ihrer Beziehung teil haben will.

JanNolte

Beitrag von JanNolte »

Amy ist ganz behütet aufgewachsen, alles lief so wie sie sich das vorgestellt hat, doch plötzlich stirbt ihr Freund.
Wieso sollte sie heute besser mit soetwas klar kommen, wenn sie schon als Kind solchen Situationen hilflos ausgesetzt gewesen wäre? Kinder lernen doch nicht schwimmen indem man sie einfach ins Wasser wirft und sie bestraft, wenn sie die falsche Schwimmbewegungen machen.
Materiell verwöhnt geworden zu sein ist nicht gleichbedeutend mit geliebt worden zu sein. Ihr Vater ist ja nun nur Abends zuhause und wenn ihm etwas nicht passt, kann er auch sehr fies sein, wie man gesehen hat, als er ihren neuen Freund so angemacht hat. Das war sicherlich nicht das erste mal, dass er so reagiert hat, wenn Amy was machte, was ihm nicht in den Kram passt.

Übrigens weiß ich immer noch nicht, was Amy falsch gemacht haben soll. Was gibt den Eltern das Recht ihren Tagesablauf zu bestimmen? Jeder freiheitsliebende Mensch würe sich dagegen auflehnen.
Ausserdem zeigt das ja wohl ganz deutlich, dass sie nicht immer alles gekriegt hat was sie will. Ich glaube kaum, dass die Eltern erst jetzt auf die Idee gekommen sind, Amy das zu verbieten was ihnen nicht in den Kram passt.

Leilani

Beitrag von Leilani »

JanNolte hat geschrieben:Übrigens weiß ich immer noch nicht, was Amy falsch gemacht haben soll. Was gibt den Eltern das Recht ihren Tagesablauf zu bestimmen? Jeder freiheitsliebende Mensch würe sich dagegen auflehnen.
Hallo!? Amy ist 16!
Das gibt den Eltern sehr wohl das Recht über ihren Tagesablauf zu bestimmen!

Eigentlich kann ich Amy sehr gut leiden. Es war nicht ok von Harold, ihren Freund so zu behandeln, aber letztendlich tut er doch nur das, was alle Väter tun, wenn ihre kleine Prinzessin flügge wird...
Und was Amys Verhalten in der letzten Woche betrifft: Ich verstehe, dass sie traurig ist und auch, dass sie mit ihrem neuen Freund endlich wieder einmal glücklich ist, aber ich finde auch (und das als jemand, der sie sonst immer verteidigt hat), dass sie jetzt eindeutig zu weit geht. Sie will wie eine erwachsene behandelt werden, aber sie verhält sich nicht so. Und auch als Oma hätte Edna sich nicht einmischen dürfen. Ich kann den Rest der Familie Abbot durchaus verstehen, dass er sich verhält, wie er es eben tut. Find ich auch gut, dass Bright das so durchhält und das er sich solche Sorgen macht um seine Eltern.



Madison und Ephram:
Ich mochte Madison am Anfang gar nicht. (Das hat auch was damit zu tun, dass ich weiß, wie es weiter geht.) Aber mitlerweile finde ich die beiden sehr süß zusammen. Nur Schade, dass es kommt, wie es kommt. Allerdings was das Alter betrifft, ist 4 Jahre schon ein großer Unterschied. Besonders, wenn einer von beiden erst 16 ist und der andere 20. Madison macht sich rein rechtlich strafbar. Gut, ich weiß nicht genau wie die amerikanischen Gesetze sind, aber volljährig wird man da doch mit 21, oder? Was passiert also, wenn Madison ein Jahr älter wird. Es wäre wahrscheinlich überhaupt kein Problem, wenn beide schon volljährig wären. Aber das macht vielleicht auch den Reiz der Sache aus. Liebeserklärungen zu machen haben sie jedenfalls beide drauf. *schmelz*

JanNolte

Beitrag von JanNolte »

Hallo!? Amy ist 16!
Das gibt den Eltern sehr wohl das Recht über ihren Tagesablauf zu bestimmen!
Nein, haben sie nicht! Genau so wenig wie der Mann über die Frau und der Sklavenhalter über den Sklaven bestimmen darf. Nur weil das beides früher üblich war, ist es aus heutiger Sicht ja auch schon immer falsch gewesen.

Dass Amy jetzt so weit gegangen ist ist die logische Konsequenz aus dem Verhalten der Eltern.
Bright hat sich entschieden sich seinen Eltern unterzuordnen. Als Ausgleich agiert er sich aus indem er sich prügelt usw. Da finde ich den Weg den Amy eingeschlagen hat wesentlich gesünder.

Rainy1980

Beitrag von Rainy1980 »

Also ein Pärchen mit 20 und 16 Jahren ist eigentlich nicht ungewöhnlich. Da gibts in meinem Freundeskreis in dem Alter sogar noch grössere Unterschiede. Ungewöhnlich in diesem Fall ist wohl die Tatsache, dass das "Mädchen" die Ältere ist. Das ist wohl schon selten zumal normalerweise die Mädels entwicklungstechnisch den Jungs vorraus sind und demnach früher "reifer" sind.
Nach US-Gesetz ist es strafbar weil Madison über 18 ist und Ephram drunter. Volljährig ist man erst mit 21 glaub ich (da darf man Alkohol trinken). Vielleicht variert das auch je nach Bundesstaat. Genau weiss ich es auch nicht.

ira

Beitrag von ira »

JanNolte hat geschrieben:Zitat:
Hallo!? Amy ist 16!
Das gibt den Eltern sehr wohl das Recht über ihren Tagesablauf zu bestimmen!


Nein, haben sie nicht! Genau so wenig wie der Mann über die Frau und der Sklavenhalter über den Sklaven bestimmen darf. Nur weil das beides früher üblich war, ist es aus heutiger Sicht ja auch schon immer falsch gewesen.
Vielleicht gibt es den Eltern nicht das Recht über Amys Tagesablauf zu bestimmen aber das heißt nicht das Amy tun und lassen kann was sie will und dass sie Amy den Umgang mit Tommy verbieten hat ja auch seinen Grund. Meiner Meinung nach haben die Eltern ein Recht darauf. Ein bisschen übertrieben haben sie vielleicht indem sie ihr das Auto, Telefon... verboten haben. Trotzdem sollte Amy die Autorität ihrer Eltern über sie nicht unterschätzen.

JanNolte

Beitrag von JanNolte »

Warum haben die Eltern ein Recht darauf?

ira

Beitrag von ira »

Weil die Eltern sich sorgen machen um Amy. Der Typ hatte mal mit Drogen zu tun und wer weiß vielleicht immernoch und er könnte Amy auf falsche Gedanken bringen.

Leilani

Beitrag von Leilani »

JanNolte hat geschrieben: Nein, haben sie nicht! Genau so wenig wie der Mann über die Frau und der Sklavenhalter über den Sklaven bestimmen darf. Nur weil das beides früher üblich war, ist es aus heutiger Sicht ja auch schon immer falsch gewesen.

Dass Amy jetzt so weit gegangen ist ist die logische Konsequenz aus dem Verhalten der Eltern.
Bright hat sich entschieden sich seinen Eltern unterzuordnen. Als Ausgleich agiert er sich aus indem er sich prügelt usw. Da finde ich den Weg den Amy eingeschlagen hat wesentlich gesünder.
Haben sie wohl. Sag mal, wo lebst Du denn? Darf ich fragen, wie alt Du bist? Kommst mir grad vor, wie ein kleiner bockiger Teenager...
Ich denke, dass Eltern sehr wohl das Recht haben, ihren Kindern zu sagen, was sie zu tun und zu lassen haben. Es ist ihre Aufgabe. Nur leider machen das heute viel zu wenige. Kindern wird heute viel zu viel durchgehen gelassen. Und logisch wäre für mich eher gewesen, dass Amy eingesehen hätte, dass sie einen Fehler gemacht hat.

JanNolte

Beitrag von JanNolte »

Ich war ein folgsamer Teenager und habe das mit einer Depression bezahlt. Und was ich hier sage hat nichts mit bockiger Rebellion zu tun, es sind psychologische Fakten, empirisch erfasst von erfahrenen Psychiatern wie Alice Miller und Arno Gruen, die Leute wie Amy in der Therapie hatten. Es ist nur ein ungeliebtes Wissen, dass sich selbst in der Fachwelt nur ganz langsam durchsetzt.

Aber klar, wenn man seine Kinder zu folgsamen Menschen machen will kann man sie ruhig streng erziehen - auch Schläge sind da sehr hilfreich. Manche dieser Kinder erreichen dann später sogar hohen Positionen, und -um ihre Macht zu erhalten - werden sie alles daran setzen, das jetzige Gesellschaftsystem weiterhin allen aufzuzwingen, so wie es ihnen selbst als Kinder aufgezwungen wurde.
Wenn man aber will, dass die eigenen Kinder zu authentischen Persönlichkeiten werden, muß ihre Würde und ihr Recht auf Selbstbestimmung jederzeit respektieren. Diese Kinder werden sich natürlich nicht so einfach was aufzwingen lassen, aber sie werden das System auch nicht für ihre Zwecke mißbrauchen, weil sie den gleichen Respekt, den man ihnen als Kinder entgegengebracht hat, allen anderen entgegenbringen werden.

@ira: Wenn Amy auf dumme Gedanken kommt - wenn Kinder überhaupt auf dumme Gedanken kommen - sind eine schlechte Behandlung und Liebesentbehrungen dafür verantwortlich. Niemand nimmt Drogen und wird schon gar nicht psychisch von ihnen abhängig, nur weil ihn ihrjemand auf diese Gedanken bringt.

Leilani

Beitrag von Leilani »

Ich glaube, wir reden total an einander vorbei. Natürlich muss man selbst Entscheidungen treffen können. Und Eltern sind dazu da, das zu unterstützen. Mit Rat und Tat zur Seite stehen, wie man so schön sagt. Und wenn man vom richtigen Weg abkommt, zeigen Eltern einem, wie man wieder den richtigen findet. So ist es jedenfalls bei mir. Ich habe mit 16 auch gedacht: Oh Gott, keiner versteht mich und alle sind gegen mich. Und ich glaube, das ist es auch bei Amy. Tut mir leid für Dich, wenn das bei Dir anders war. Trotzdem finde ich auch, dass man Kindern Grenzen setzen muss. Natürlich nicht mit Schlägen. Findest Du es etwa richtig, dass viele Kinder völlig sich selbst überlassen werden und alles selbst entscheiden? Keinen Respekt vor niemandem? Auf den Straßen rumlungern und irgendwelchen Blödsinn anstellen?

ira

Beitrag von ira »

Ich finde dass das bei Amy nur eine Phase ist die halt in der Pubertät überhaupt nicht selten ist. Deshalb denke ich dass man die Schuld an Amys derzeitigem Verhalten nicht nur den Eltern und deren Erziehung geben kann.

JanNolte

Beitrag von JanNolte »

Informationen geben, ja. Grenzen setzen, nein. Es gibt immer einen Grund, wenn ein Kind "vom Weg abkommt". Wenn es wirklich etwas gefährliches und selbstzerstörerisches ist - und nicht nur etwas, das den Eltern aus anderen Gründen nicht gefällt - muß man den Grund dafür suchen und da bei der Problemlösung ansetzen. Ein Kind das in seinen Eltern von Anfang an einfühlsame Betreuuer findet, kommt gar nicht erst so extrem vom Weg ab.
Ich sage nicht, man soll Kinder sich selbst überlassen. Im Gegenteil, man sollte sich um eine enge Beziehung bemühen. Wenn Eltern sich aber als Bestimmer aufführen, ist soetwas unmöglich, das korrumpiert die Beziehung.
(die Kinder, die vor niemanden Respekt haben, sind aber nicht einfach nur sich selbst überlassen worden, sie haben selbst Respektlosigkeit erlebt).

Dass diese Gefühle meist in der Pubertät aufkommen liegt daran, dass die Gesellschaft ja nun wirklich voller Heuchelei und Falschheit ist. Im Teenageralter erfasst man dies langsam und entwickelt das gesunde Gefühl sich dem zu widersetzen. Weil man aber kaum dagegen ankommt - besonders wenn sich die Eltern auf die Seite der Gesellschaft stellen - geben die meisten irgendwann auf, passen sich an und geben damit ein Stück Authenzität und damit Lebensqualität auf. Diese Phase wird dann als pubertäre Rebellion abgetan um sich den damaligen Gefühlen nicht mehr stellen zu müssen.

Amy ist eine, bei der die Rebellion vielleicht zum Selbstzweck wird (was üblich ist bei Kindern die statt Liebe materielle Dinge bekommen) und das wird ihr genau so viel Lebensqualität rauben. Ihre Oma Edna kann Amy mit ihrem verständnisvollen Verhalten noch am ehesten daraus helfen. Wenn ihre Eltern so weiter machen, wird Amy entweder ihr ganzes Leben rebellieren oder sich auf die Weise wie oben beschrieben anpassen. In beiden Fällen ist Amy die Verliererin.

Leilani

Beitrag von Leilani »

Ich glaube, Du wirst mich nicht überzeugen können und ich Dich nicht. Aber zum Glück herrscht ja auch Meinungsfreiheit.
Nur kurz noch: Ich glaube nicht, dass Amy von ihren Eltern nicht geliebt wurde. Von daher scheidet dieses Argument schon mal aus... ;)

JanNolte

Beitrag von JanNolte »

Auch geliebt, klar. Aber nicht nur.

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Blondchen
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Beitrag von Blondchen »

[/quote]Amy ist eine, bei der die Rebellion vielleicht zum Selbstzweck wird (was üblich ist bei Kindern die statt Liebe materielle Dinge bekommen) und das wird ihr genau so viel Lebensqualität rauben. Ihre Oma Edna kann Amy mit ihrem verständnisvollen Verhalten noch am ehesten daraus helfen. Wenn ihre Eltern so weiter machen, wird Amy entweder ihr ganzes Leben rebellieren oder sich auf die Weise wie oben beschrieben anpassen. In beiden Fällen ist Amy die Verliererin.

Mmmh, das klingt eigentlich sehr logisch. Aber ich unterstreiche nicht, dass Harold und Rose ihre Kinder nicht lieben. Wenn dem so wäre, dann müsste folglich doch auch Bright enorme Probleme bekommen?! Er hat schließlich auch seinen Freund verloren.
Ich habe Amy in meinem Post nicht so nett dargestellt, im Grunde tut sie mir Leid, denn ihr "Ausflippen" hat sicher was mit der Familie und ihrer Kindheit zu tun.
Familie Abbott ist so die typische amerikanische Vorstadtfamilie, in der Papa arbeitet und Mama sich um die Kinder kümmert. (Es gibt zwei oder drei Kinder, ein Haus, ein Hund und den Spaziergang nach dem sonntäglichen Kirchgang). Sowas fällt bei der ersten kleinen Erschütterung (Collin) wie ein Kartenhaus zusammen. Es gibt absolut nichts mehr, was Amy den Halt und die Hilfe geben kann, die sie in so einer Situation helfen kann. Überall, wo sie hinsieht, stehen die Leute und schütteln nur die Köpfe, weil sie nun Tabletten nimmt und abhaut und ihren Eltern das Leben schwermacht.
"Man braucht nichts im Leben zu fürchten, man muss nur alles verstehen."
Marie Curie

Isabel

Beitrag von Isabel »

Ich bin auch eher der Meinung das Amy unrecht hat. Sie kann auch kaum erwarten,dass ihre Eltern ihr entgegenkommen,wenn sie nur Mist baut,wie z.B den Rezeptblock bei Linda stehlen.

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