Lauren Graham

In unserem "Gilmore Girls"-Forum geht es genauso schnell her wie bei Lorelai und Rory - macht mit!

Moderatoren: ladybird, nazira, Pretyn

Koile

Re: Lauren Graham

Beitrag von Koile »

Ob jung, ob alt, egal, wir nehmen´s, wie es kommt! Gemeinsam statt einsam sitzt es sich auch viel schöner am Feuer!

Deswegen, herzlich willkommen an alle im Club und vielen Dank für die lieben Worte - ich sag es immer wieder, der normale bis durchschnittliche Lauren Fan ist von Natur aus unglaublich nett! :D

Koile

*iNa*

Re: Lauren Graham

Beitrag von *iNa* »

Weiß zufällig jmd., wann "Birds of America" und "Flash of Genious" in DE anlaufen werden, oder ob sie überhaupt laufen? Ich such schon seit einigen Tagen das Netz ab, aber iwie steht nirgends ne genaue Info...
Danke

Michel

Re: Lauren Graham

Beitrag von Michel »

Wahrscheinlich gar nicht..
Wenn wir Glück haben können wir die Filme als DVD in Deutschland kaufen/ leihen.
Wenns schlecht läuft, werden die Filme auch in den USA nicht in den Kinos laufen und nur auf DVD rauskommen..
Aber eine genaue Zeitangabe weiß ich leider auch nicht..

Ele

Re: Lauren Graham

Beitrag von Ele »

*iNa* hat geschrieben:Weiß zufällig jmd., wann "Birds of America" und "Flash of Genious" in DE anlaufen werden, oder ob sie überhaupt laufen? Ich such schon seit einigen Tagen das Netz ab, aber iwie steht nirgends ne genaue Info...
Danke
"Birds of America" hat immer noch keinen amerikanischen Verleiher gefunden, von daher ist wahrscheinlich, dass der Film direkt auf DVD veröffentlicht werden wird. Es gibt aber einen Verleiher für den nicht-amerikanischen Markt, sodass der Film in Deutschland unter Umständen doch in die Kinos kommen könnte. Ich würde aber auch hier eher auf eine DVD Erscheinung tippen. Wann das sein wird steht allerdings in den Sternen.

"Flash of Genius" hat einen amerikanischen und einen weltweiten Verleiher und ist einer der Awardsfilme für die kommende Saison. Filmstart ist am 25.Oktober in den USA, der Film könnte auf den Filmfestspielen von Toronto Premiere feiern. Einen deutschen Filmstart gibt es noch nicht, aber ich denke er könnte Anfang 2009 in die hiesigen Kinos kommen.

Koile

Re: Lauren Graham

Beitrag von Koile »

Zarte Seiten

Das Hirn wabert in hitziger Umhüllung, jede Bewegung löst einen Strom von Schweißperlen aus, fein säuberlich aufgereiht. Die Augen halb geschlossen ziehen Emails in diversen Lauren Foren mehr oder minder behäbig an einem vorbei. In diese Lethargie der Sommerschwüle (und für Anfang Juni ist es schon so richtig „schwülig“) platzt eine kurze Nachricht eines Fans, der Anfang April in Philly sein ureigenstes Lauren-Erlebnis hatte.

Eine Bekannte von ihm ist seit College Zeiten mit Lauren befreundet und obwohl besagter holder Recke zu gerne seine Prinzessin des Herzens getroffen hätte, weist ihn die standhafte Kammerzofe mit den Worten zurück, in der direkten Gegenwart von „blubbernden“ Fans fühle sich die Prinzessin „schüchtern und unbeholfen“.

Die Wortkombination von „schüchtern und unbeholfen“ im Bezug auf Lauren lässt mich in der tropischen Hitze spontan aufsetzen und ich versuche mir das vorzustellen: Lauren Graham = schüchtern und unbeholfen!!

Klappt nicht, also ein erneuter Versuch.

Lauren – schüchtern – unbeholfen---- Neeein, klappt irgendwie nicht.

Dieser Irritation muss ich auf die Schliche kommen.

Bisherige Annahme: Fan trifft Lauren. Schwere Artikulationsstörung (könnte man auch umgangssprachlich als „blubbern“ bezeichnen), Blutleere im Hirn und leicht blöden Gesichtsausdruck, erinnert an Teil-Amnesie oder übermäßigen Gebrauch von Rauschmitteln.

Machtverhältnisse geklärt: hier tröges Fußvolk, da Gralsanbetung!

Neue Annahme: Fan trifft Lauren, doch nun unbeholfenes Blubbern, fieberhafte Überlegung der Zielperson, wie man witzig, spontan „rüberkommen könnte“, innigster Wunsch, dass das Gegenüber keine Lobeshymne singt, der ersehnte Countdown, dass das Treffen schnell vorübergeht, weil: Gefühle von Beklemmung in der Herzgegend, Unbeholfenheit und Anflug von Schüchternheit das Selbstbild dramatisch bombardiert.

Ist das Lauren?

Da müssen wir unser Lauren-Bild, das wir uns feinsäuberlich zurecht gelegt und interpretiert haben, um eine weitere Facette erweitern.

Bekannt ist, dass sie sich weniger als „Star“ fühlt, sondern als….?

Als was eigentlich? Schauspielerin mit gewissem Bekanntheitsgrad?
Nicht A-Prominenz, aber interessant genug, um Profit bei Paparazzi-Bildern einzufahren?

Als Vorbild, als Idol? Da schwingt schon wieder das Pendel der moralischen Instanz mit, denn ein Vorbild hat eben „Vorbildcharakter“ und das impliziert irgendwie Perfektion und Unfehlbarkeit, wobei Lauren selbst in ihrem Sarkasmus gesteht, perfekt zu sein!

Wer ist sie? Und noch besser: wer ist sie für Fans? Und um die ganze Sache noch zu steigern: treffen sich in diesen Treffen womöglich ihre Ängste, nicht den Erwartungshaltung ihrer Gefolgschaft zu genügen? Die sie ja nicht kennt, also die Erwartungshaltung und die Gefolgschaft, weil sie uns ja aus dem Weg geht. Gezielt!

Aber auch: kein Erfolg ohne Gefolgschaft und Adel verpflichtet! Nun steht sie also da, Lauren, beklemmt und schüchtern und vor ihr ein Mensch, der in seinem Manifest zittert und bebt, wie Espenlaub. Wer hat hier mehr Angst vor dem anderen?

Nein, ich verwehre mich gegen den Gedanken, Lauren könnte uns als „lästig“ und „blöd blubbern“ empfinden. Als Kakerlaken, die sie ja schon ab und an als Vergleichstiere herangezogen hat. Als lästiges Übel ihres Berufs, unnütz, zeitraubend und verrückt! (Ja, ich weiß, liebe Grüße an alle „crazy Internet-People“)

Viel mehr gefällt mir der menschelnde Gedanke, dass hier eine steht, die mit Lob und Siegeskranz weniger anfangen kann, weil man sich diese jedes Mal aufs Neue verdienen muss.

Weil irgendwo im Inneren das Nagetier der Unsicherheit knabbert und bohrt. Schauspieler sein ist ein Beruf, Menschen zu bewegen, ihnen etwas zu bedeuten, das ist Schicksal. Das bekommt man gnädig geschenkt und das meine ich nicht zynisch. Weder das gnädig noch das Schenken.

Ein wohl erschreckender Gedanke: man wird Tausendfach angelacht, man wird Millionenfach geliebt.

Wofür? Dass man einen Text besonders schnell aufsagen konnte? Dass man seine Arbeit gut erledigt hat? Vielleicht stellt sich Lauren manchmal im stillen Kämmerchen, wenn der Hund satt und zufrieden zu ihren rot lackierten Füßen liegt, die Frage, warum lieben sie mich? Und wie lange werden sie das noch tun? Will ich diese Liebe? Und wie wird es sein, wenn ich auf Liebesentzug gesetzt werde?

Ich weiß das alles nicht, ich weiß nur, dass Lauren und „schüchtern“ langsam ein ganz bezauberndes Bild in meinem Kopf projiziert.

Wer hat Angst vor Lauren Graham? Niemand! Und wenn wir sie treffen, dann stottern wir und legen ihr (nur symbolisch, weil Anfassen geht nicht) beschwichtigend die Hand auf die Schulter. Keine Angst, wir blubbern nicht, wir lieben nur, immer von Herzen und geradeaus!


© Koile 2008

Michel

Lauren Graham

Beitrag von Michel »

Hallo Leute,

da ich mal wieder ein bißchen frischen Wind auf diese Seite bringen möchte, schmeiße ich einfach mal zwei Fragen auf und hoffe das jemand die Antworten kennt ;)

Denkt ihr das Lauren sich schon mal Schönheits-technisch hat operieren lassen?? Lifting etc.?

Und weiß jemand wo Lauren und Matthew sich kennengelernt haben?

Ich zähle auf Euch :D

*iNa*

Re: Lauren Graham

Beitrag von *iNa* »

Das mit dem frischen Wind ist eine gute Idee! ;)

Also ich denke nicht, dass sich Lauren schon mal einer Schönheits- Op unterzogen hat bzw. besonders viel von so etwas hält. Zum einen hat sie es auch wirklich nicht nötig (ein paar Fältchen hier und da sind schließlich normal), und zum anderen hat sie das nötige Selbstbewusstsein um über dem ganzen Schönheitswahn drüber zu stehen.
"Kleinere" Eingriffe wie Liftings, die ja auch bei "Normalos" immer populärer werden, könnte ich mir da schon besser vorstellen, denke aber trotzdem nicht, dass sie es gemacht hat.

Hm... die Frage mit Matty kann ich leider nicht beantworten, würde mich aber auch interessieren- vielleicht weiß es jmd. anders?
Ich könnte mir aber vorstellen, dass sie sich bei iwas beruflichem kennengelernt haben. ;)

Ele

Re: Lauren Graham

Beitrag von Ele »

Michel hat geschrieben: Denkt ihr das Lauren sich schon mal Schönheits-technisch hat operieren lassen?? Lifting etc.?
Nein.
Und weiß jemand wo Lauren und Matthew sich kennengelernt haben?
Höchstwahrscheinlich am Set von Caroline in the City 1995. Lauren hatte ja regelmäßig in der ersten Staffel mitgewirkt und Matthew einen Gastauftritt als Chandler. War eine Crossover Promotion um die Serie mit Hilfe der erfolgreichen Friends populärer zu machen. Den Auftritt kann man bei youtube sehen.

Michel

Re: Lauren Graham

Beitrag von Michel »

Mh, also ich kann mir auch vorstellen, dass sie zumindest das eine oder andere Fältchen hat wegmachen lassen.. Ist ja auch nix schlimmes dabei! Ich fand sie hat sich von der 5. zur 6. Staffel ein bißchen optisch verändert um die Augen rum.. ist aber alles nur eine Vermutung! ;o)

Wow, dann kennen die beiden sich ja schon echt lange!! waren die beiden dann auch in der Anfangs-Kennenlern-Phase ein Pärchen oder auch erst später? Sie sagen ja, das sie schon mal zusammen waren (wie lange eigentlich) und es dann eher eine "Freundschaft" wurde..
Beim Celebrity-Poker fand ich das da irgendwie eine gewisse Spannung zwischen den beiden war.. Blicke sagen manchmal ja bekanntlicn mehr als Worte!

Koile

Re: Lauren Graham

Beitrag von Koile »

Urlaub von Lauren

Was ein Wetter da draußen! Sonne, Sommer, Badehandtuch und Schwimmflügel an den Arm geklemmt und ab ins Freibad. Es sind Ferien! Ich packe eine große Tasche und werfe meinen Hausstand rein, noch ein gutes Buch und die richtige Mucke und dann schön in den Schatten gelegt (gib Hautkrebs keine Chance) und alles von sich lassen.

Ich lasse die Arbeit – Arbeit sein! Ich denke nicht über den blöden Chef nach oder über die noch blöderen Kollegen. Auch nicht über den Kollegen, über den es sich lohnen würde nachzudenken. Ob man sich mal auf´s Glatteis wagen soll, so eine Büroaffäre? Nichts da, wir wollen mal so richtig dümpeln. Dusselig-döselig auf dem Handtuch liegen und mal nichts denken.

Ob Lauren auch in den Urlaub fährt? Ob sie ihren Hund mitnimmt? Ob sie mal eine Büroaffäre hatte? Na, dafür hätte sie erstmal im Büro arbeiten müssen. Wie wäre es eigentlich, wenn man mit Lauren im Büro arbeiten würde? Wäre das nett? Wäre das witzig? Wäre das total ätzend, weil sie gerne Leute korrigiert, wenn man ein Wort falsch ausspricht. Hat ja Englisch studiert…. weiß sicher alles besser. Gut, sie kann vielleicht nicht so gut Deutsch, man wäre also eindeutig im Vorteil.

Egal, ich mache jetzt mal Urlaub! Auch von Lauren. Den Laptop gleich mal zu Hause gelassen, man bekommt eben eh keine News, jedes Fizzelchen Strom ist Verschwendung, wenn man nach News Ausschau halten will.

Ob Lauren auch einen Laptop hat? Sicher einen Apple… so was chices vielleicht. Da muß man den I-Pod nur dem Läppi zeigen und schon spielt der alles rüber. Passend zum I-Phone… hab ich alles nicht. Na ,egal, ich mach ja jetzt eh Urlaub von allem und auch von Lauren, darüber muß ich mir ja keine Gedanken machen.

O.K., gut, ich war inkonsequent, habe in einem Forum gelesen ein Fan hätte mal wieder ein Foto gewollt und Frau Graham war anfänglich mal wieder etwas zaghaft, hat aber dann mitgespielt. Außerdem war sie kräftig geschminkt.

Warum geht sie kräftig geschminkt weg? Hat sie was zu verbergen? Warum mag sie eigentlich keine Fans? Also nicht so richtig gern. Na egal, ich treffe sie eh nicht, also kann es mir auch egal sein.

Wie wäre es eigentlich jetzt, wenn ich hier so liegen würde und neben mir hämmert jemand sein Badehandtuch hin und ich mach die Augen auf und will schon so richtig rumnölen und es wäre Lauren? Total stark geschminkt! Tja, das wäre sicher erstmal ein Schock, weil, was sucht Lauren in meinem Freibad. Ahhh, besser doch noch mal geschaut, nicht, dass dieser alberne Schwimmring mit dem Gummi-Entenkopf da so aufreizend rum liegt. Muß ja nicht sein.

Ist aber eben völliger Blödsinn, was soll Lauren hier….. ah, ich mach doch jetzt mal Urlaub. Also Schluß mit den ganzen Gedanken, die stören nur beim Bräunen…. Im Schatten natürlich!

Das mit dem Schminken will mir ja nicht so in den Kopf. Eigentlich sieht sie doch fantastisch aus ohne viel Geklebe. Fan-tas-tisch! Vielleicht hatte sie sich ein chemisches Peeling machen lassen und die Gesichtshaut hatte gelitten oder anders ausgedrückt: ne´ Fresse wie ein Hummer!

Ahh Lauren macht kein chemisches Peeling. Auch kein Botox oder Rattengift. Schönheit kommt nur von Innen. Von ganz tief innen-drinnen.

Was zerbreche ich mir hier eigentlich den Kopf über Laurens Gesichtspeeling? Ich mache doch Urlaub. Ich könnte auch mal wieder so ein Peeling vertragen. Aber das aus dem Supermarkt zum anrühren, vielleicht so eine Gurkenmaske.

Wo wurde sie gesehen? New York! Na, hängt in der letzten Zeit auch ziemlich oft in NY rum. Vielleicht hat sie da was laufen? Geht mich ja nichts an, aber wer weiß. Würde vielleicht auch das heftige Make-up erklären. Ahh, was für ein Typ wäre das, wenn sie fürchten müßte, er würde sie ohne Make-up nicht wollen. Oder Botox oder Rattengift.

Aber mit New York… das ist auffällig, ist es nicht? Jaa, doch, sicher… ich meine, wenn man es in der letzten Zeit liest, dann immer NY. IMMER! Na egal, ich liege hier und bräune mich (natürlich im Schatten) und was geht es mich an, ob Lauren eine Liebschaft in NY hat. Soll sie machen.

Was soll das eh mit ihr? Sieht gut aus, ist witzig, hat Kohle, so eine Partie, ich meine, sie ist doch eine Partie, oder? Ich versteh das nicht… nicht zu viel, nicht zu wenig dran… na, egal, ich mache Urlaub. Was kümmert mich Laurens Liebesleben.

Also wenn sie da so einen Typen hätte, der da auf so aufgedonnerte Frauen steht, wegen dem Make-up meine ich, also das fände ich schlimm. Na, auf so Typen wird sie schon nicht stehen. Also auf so oberflächliche Menschen, die nur an einem Bild von ihr interessiert sind. Das sie „soundso sein müßte“.

Ich finde das immer sooo schlimm, wenn Leute sagen, Lauren ist soundso und dann müßte sie sich auch immer soundso verhalten. Ist doch Quatsch! Wenn sie viel Make-up nehmen will, soll sie es doch tun. Ja bitte, wo kommen wir denn hin, wenn jetzt jeder „Hipp und Happ“ sagen dürfte, wie er sich Lauren wünscht. Wir sind ja nicht bei „Wünsch dir was“. Unglaublich so was! Da kann ich mich aufregen… na egal, ich liege ja hier und habe Urlaub.

Nur das mit den Fans… das macht mir schon zu schaffen. Mensch, so ein klitzekleines Foto mit ihr. Gott, gibt doch schlimmeres. Ich meine, klar, da legt man halt mal seinen Arm um jemanden, o.k. der riecht vielleicht nach Schweiß oder hat Mundgeruch, was soll das? Oder hat Klamotten an, die nicht gewaschen sind. Ich meine, hallo? Das ist dann halt so… ahhh, wenn Schauspielerinnen so rum zicken müssen.

Na, egal, ich liege ja zum Glück schön weit von Lauren entfernt hier auf meinem Badehandtuch und muß mir darüber keine Gedanken machen.

Ich mache ja Urlaub, von allem und jedem und natürlich auch von Lauren. Es ist Sommer, es ist warm und ich habe frei… aber wehe, ich komme wieder nach Hause und es gibt weiterhin nichts Neues…. Soviel Make-up kann sie gar nicht auflegen, als daß wir sie nicht finden werden. Und dann Schätzchen, dann wird fotografiert, daß sich die Wimpern biegen.

In diesem Sinne, schattige Grüße von

© Koile 2008

Michel

Re: Lauren Graham

Beitrag von Michel »

Dann wünsche ich Dir einen erholsamen Urlaub liebe Koile!!
Aber das Du ja wiederkommst.. ;))

*iNa*

Re: Lauren Graham

Beitrag von *iNa* »

Lauren Graham Walking In Manhattan
Jul 8, 2008 AT 03:32 pm

The gorgeous Lauren Graham was spotted walking with a male friend and child through mid-town Manhattan yesterday. Not sure if he's family, or what but doesn't Lauren look great? Anyone else desperately miss, The Gilmore Girls? :)

http://imnotobsessed.com/node/47906

Endlich news !!! Ich würde nur zu gerne wissen, wer der "Mann an ihrer Seite" ist, ich persönlich tippe ja auf einen ihrer Cousins.

Koile

Re: Lauren Graham

Beitrag von Koile »

Mein erstes Rendezvous mit Lauren… nach langer Abwesenheit!

Es sei der Autorin nachgesehen, dass sie nach der langen Zeit ohne Lauren News erst einmal ziemlich überwältigt ist, als heute Bilder aufgetaucht sind. Bilder! Das höchste Gut, das Spice in der Suppe 

Also tasten wir uns mittels der klassischen Bildbeschreibung heran: ein Mann, der ein Kind trägt und eine Frau, die einen Kinderwagen schiebt, laufen auf einer Straße.

An sich nun nichts Besonderes. Das Bild bekommt erst die Wirkung, wenn man weiß, wer auf dem Bild ist. Lauren! Nun, an sich bekommt das Bild dadurch immer noch nicht den nötigen Kick, außer, man ist Lauren Fan. Und damit sind wir Mitten im Geschehen.

Ein Mann, ein Kind tragend mit unserer Lauren in Manhattan. Nun wird es spannend, aber bevor wir uns in hoffnungslose Spekulationen verrennen, erst einmal den zweiten Teil der Bildbeschreibung, nämlich die Beschreibung:

Der Nicht-bekennende Fan sieht eine Frau in einem türkisfarbenen Kleid, einen weißen Schal umgeschlungen, an den Füßen Flip Flops, die Augen hinter einer großen Sonnenbrille verborgen.

Der bekennende Lauren Fan sieht folgendes: eine Sonnebrille Model „Punk, die Schmeißfliege“ ein Kleid in der unauffälligen Farbe türkis und dazu Flip-Flops, auch bekannt als Latschen, für Leute, die zu bequem sind, richtige Schuhe anzuziehen.

O.K., o.k. jeder Mensch darf seine eigene Meinung über Flip Flops haben, so wie man auch seine Meinung über Gesäß-Tattoos haben darf, gemein hin auch bekannt als „Arschgeweih“ oder über zu kurze T-Shirts, die den speckigen, weißen Bauch standesgerecht präsentieren. Heißt: jeder darf natürlich alles, nur leider muss der Leser jetzt mit meiner äußerst subjektiven Meinung Vorlieb nehmen.

Das besondere ist meines Erachtens der weiße Schal in der Knottechnik „Eitrige Angina“ (nicht zu verwechseln mit Angina Pektoris).

Warum sie zu einem luftigen Sommerkleid (ja, gut, türkis ist jetzt nicht meine Farbe, aber wir wollen jetzt nicht nur mäkeln, sondern uns freuen, dass sie ÜBERHAUPT gesehen wurde) einen Schal um den Hals knotet, ist mir schleierhaft. Vielleicht um das Dekoltèe zu bedecken, züchtig zu bedecken. Soviel Schamhaftigkeit ist löblich, wo es doch heute eher üblich ist, die Titten ohhh Pardon, die Brust raushängen zu lassen. Damit jeder sehen kann, dass man a.) welche hat und b.) wie viel sie evtl. gekostet haben könnte.

Und nun zur schwarzen Handtasche, ja, jetzt wird gnadenlos abgerechnet hier. Schwarze Handtasche zu Türkiskleid und weißem Schal… wäre eine etwas weniger konträre Farbe nicht besser gewesen?

Ich bin keine Expertin, aber man könnte ja eine Tasche entweder passend in Türkis tragen (das wäre sehr stylish geworden) oder zumindest in weiß, das hätte doch ganz hübsch zu dem weißen Angina-Schal gepasst.

Selbst bei schwarzen Flip-Flops hätte ich noch mit mir reden lassen, mit der schwarzen Handtasche meine ich (nicht über die Flip Flops, nein, da bleibe ich stur).

Tief in meinem Inneren höre ich eine Stimme leise hallen: nein Koile, Trendsetter in Sachen Mode wird sie nicht! Oder ich habe völlig falsche Vorstellungen von farblichen Abstimmungen.

Lauren schiebt einen Kinderwagen! Was ein Bild, Millionen von Menschen haben darauf gewartet. Nun müssen wir also herausfinden, wer der Mann mit dem Kind ist, das anscheinend nicht im Wagen gefahren werden möchte („also hör zu, Du kleiner Bastard, wenn Lauren deinen Kinderwagen schiebt, dann setzt du dich gefälligst rein, so viele Menschen wären froh, wenn sie von Lauren geschoben werden würden oder mit Lauren schieben dürften… ähh also einen Wagen schieben dürften!“)

Der Mann – ein Freund -ein Verwandter- eine Liebschaft mit zugegeben kinderreicher Vergangenheit? Wir wissen es nicht. Die Autorin weiß nur, dass man im fortgeschrittenen Alter Menschen beziehungstechnisch treffen kann, die eine Vergangenheit haben, die über „ich habe auf dem letzten Klassenausflug mit 2 Tussies geknutscht“ hinaus geht – wobei das heute auch nicht mehr so ist. Man kann durchaus 16 Jahre und Vater von vielen Kindern sein, die Zeiten, ja, ja……früher, eben….

Koile setzt noch einen Oben auf – Kleid = wallendes Gewand! Kann man gut ein Paar Pfunde kaschieren. Och, nun hör aber auf, nun laß die Frau doch mal ihre arbeitsfreie Zeit genießen. Immer diese Spielverderber!

Bitte, dann zur Sonnenbrille. Habe ich eigentlich schon gesagt, dass ich so ein „Ding“ habe, mit Lauren und Brille! O.K., hier ist das schlechteste gehütete Geheimnis: als Lorelai in GG mit Brille auf den Bildschirm trat, da verzückte es mich in höchstem Maße. Sah sie nicht klug und gescheit und dabei so sexy aus? Diese Augen, diese Nase und dann der Blick!

Ich kann aber Lauren mit diesen Sonnenbrillen Marke „Polizeiruf 1234, NY Cops gehen Streife“ nicht ausstehen. Ich weiß auch nicht, keine klugen Augen, keine Weisheit, die auf der Nasenspitze tänzelt.

Ich bin bedient, Flip Flops und dann die Sonnenbrille, ich hatte mir mein erstes Rendezvous mit Lauren nach der langen Pause anders vorgestellt. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt


© Koile 2008


satchmoo

Re: Lauren Graham

Beitrag von satchmoo »

Koile hat geschrieben:Tief in meinem Inneren höre ich eine Stimme leise hallen: nein Koile, Trendsetter in Sachen Mode wird sie nicht! Oder ich habe völlig falsche Vorstellungen von farblichen Abstimmungen.
Oh Lauren - das geht ja gar nicht !!! :motz: :<> ;-(

So was von daneben ..... Koile ich gebe Dir in allen Punkten recht !

Dieses Kleid- nein- die Tasche-nein und dann diese Latschen - hat Lauren denn überhaupt kein Ehrgefühl ? Sie muss doch damit rechnen, von irgendeinem Paparazi erwischt zu werden.
Ich hab ja auch nichts gegen Flip Flops- aber es gibt auch welche aus Leder- schön anzusehen und nicht diese blauen billigdinger von KIK, bei denen man bei jedem Schritt ne halbe Fußgröße nach vorne rutscht.
Und der Schal ? Soll der Ihre Knutschflecken verdecken ? ^_^

Der Kerl neben ihr sieht aus wie der jüngere Bruder von Steven Spielberg :D

PS: Schön das Du wieder da bist Koile ! :D

satchmoo

Koile

Re: Lauren Graham

Beitrag von Koile »

Nichts zu banal!

Wir sind schon ein Bund von Teufelskerlinnen und Kerlen! Das soll uns erst einmal einer nachmachen. Banales, oberflächliches oder sogar völlig sinnloses können wir umkehren in eine tiefsinnige, psychologisch wertvolle Diskussion. Nichts ist uns zu trivial, inhaltslos, als dass wir es nicht mit Tiefgang versehen könnten.

Alles was wir dazu brauchen ist Lauren!

Beispiel gefällig: ab und an trudeln Berichte von Menschen ein, die Lauren in freier Wildbahn treffen, sprich auf der Toilette eines Restaurants oder öffentlichen Gebäuden wie einem Theater.

Und nun setzt die große Diskussionskunst der Lauren-Fangemeinde ein. Wer meint, zu dem „Treffen eines Stars auf einer Toilette“ könnte uns nichts einfallen, den lehren wir besseres.

Denn sofort setzt sich die Maschinerie der philosophischen Betrachtung ein und die Erkenntnisse über das menschliche Dasein und seine Existenz sprudeln wie ein Quell der Inspiration aus uns heraus.

Fragen wie: was würde ich machen, wenn ich neben Lauren in der Kabine „machen müsste“?. Könnte ich überhaupt „machen“? Könnte ich verstehen, dass sie „macht“? Kann ich akzeptieren, dass sie menschlich genug ist und genauso „macht“ wie ich? Was macht das aus mir? Bin ich genauso Mensch wie Lauren? Ist Lauren Mensch wie ich? Ist das Erlebnis „zusammen zu machen“ prägend für meine Identität als Lauren Fan? Getreu dem Motto „Ich machte mit ihr, als bin ich wie sie“?

Aber die ganze Diskussion wäre noch nicht in Gänze entfaltet, wenn dann nicht noch das Thema „Händewaschen“ thematisiert wird.

Ein Fan traf sie nämlich beim Hände waschen an und damit sind wir erst einmal beruhigt, dass Lauren die Grundkenntnisse der Hygiene kennt und beachtet und deswegen werden wir zukünftig ihr freudig ebenso diese schütteln, weil wir wissen, immer frisch gewaschen!

Die obige Diskussion zeigt eindeutig unsere Fähigkeit zur Adaption. Natürlich wäre es einfacher, über Dinge zu diskutieren, die Substanz mit sich bringen. Heißt: würde Lauren sich öffentlich z.B. politisch äußern, philosophisch-religiös, dann wäre es ein leichtes, eine metaphysisch ansprechende Gesprächsrunde zu initiieren.

Wir hingegen müssen nehmen was kommt und das sind in den letzten Wochen entweder „Kloberichte“ oder Paparazzi-Fotos mit Flip Flops. Das hat an sich wenig Inhalt, aber gerade DA setzt unsere Kreativität ein.

Und unsere Ausdauer! Wir geben nicht auf! Wir wissen, es kommen wieder Zeiten, da werden wir vor lauter Redebeiträgen den Kopf verlieren, vor lauter Bilder aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

Die rosige Zukunft naht im Form des Films „Flash Of Genius“, dem jetzt schon ein Kino-Trailer Aufmerksamkeit verschaffen soll.

Und was sehen wir – das Herz öffnende Lachen von Lauren! Dieses Lächeln, das wir über Monate so schmerzlich vermisst haben, wird uns bald groß über einer Landwand empfangen. Die schwarzen Haare ordentlich mit Haarband gebändigt und die Kleidung typisch der 60er Jahren angepasst, die Zeit, in dem der Film spielt.

Fernab von dem momentanen „Sommerlook“, in dem sich Frau Graham präsentiert. Denn ehrlich gesagt, ich kann das rumgeschlurfe kaum ertragen. Ich mag meine Lauren nett und adrett. Nennt mich spießig, schüttelt euren Kopf über soviel Konservatismus, aber ich mag es eben so.

Man möchte schon die Augen schließen und im Kopf die Filmspulen anschmeißen, damit man versinken kann und sich erfreuen, an dem, was Lauren ausmacht. Schauspielen, bis einem die Sinne schwinden!

Dann brechen neue Zeiten an, fernab von oben beschriebenen Diskussionsinhalten.

Eins wissen wir jedoch: wir können immer und überall… über Lauren reden!

© Koile 2008

Michel

Re: Lauren Graham

Beitrag von Michel »

Danke Dir liebe Koile für Deine "immer wieder gerne zu lesende" Kolumne :))

Und ich denke auch das das jetzt die Ruhe vor dem Sturm ist.. Du wirst bald mit dem Schreiben gar nicht mehr hinterherkommen soviele Bilder, Interviews, Neuigkeiten wird es geben .. :D

Keep on! :up:

*iNa*

Re: Lauren Graham

Beitrag von *iNa* »

Hey,
also ich hatte in den letzten Wochen mal ein bisschen zu viel Zeit und habe daher einen Brief an Lauren verfasst! (Jaa mit 15 darf man sowas noch machen :D , bin mir auch im Klaren darübe, dass sie wahrscheinlich nie lesen wird- aber egal) Auf jeden Fall hab ich den Brief schon mehrmals abgeschrieben, um ihn an versch. Adressen zu schicken:

- Management
- ...?
- ...?
(- ...?)

Hat jemand vielleicht noch ne Idee für mich?

Koile

Re: Lauren Graham

Beitrag von Koile »

Vorbemerkung:

Wer völlig unvoreingenommen BoA sehen möchte, sollte jetzt mit dem Lesen aufhören. Wer meint, nur weil die Lieblingsschauspielerin in einem Film mitspielt, darf man sich keine Kritik erlauben, der sollte spätestens JETZT mit dem Lesen aufhören. Und wer meint, man könne einfach nur sagen, daß es „absolut total supiiii klasse ist“, der sollte auch mit dem Lesen aufhören, denn mit dem Wort „Kritik“ ist eigentlich klar, was den Leser nun erwarten wird.

Wer jetzt bis HIER HER gekommen ist, sollte gerne weiterlesen:

Wer andere Filmeindrücke hat, der soll mir gerne eine Email schreiben, dann können wir einen „konstruktiven Meinungsaustausch“ vornehmen. Und ja, allein, weil Lauren Schuhe und keine Flip Flops in dem Film trägt, ist er zu empfehlen.




Filmkritik zu „Birds of America“


„Stillstand ist der Tod,
geh voran,
bleibt alles Anders…“

Herbert Grönemeyer


Morrie wartet! Darauf, dass sich seine hartnäckige Verstopfung löst, er eine Festanstellung an der Uni bekommt, er die Hypothek des elterlichen Hauses abbezahlen kann. Dass sein Leben endlich in Fahrt kommt.

Betty, seine Ehefrau, wartet auch, dass Morrie sich bereit erklärt, mit ihr Kinder haben zu wollen. Doch ohne Festanstellung, ohne finanzielle Sicherheit im Leben, will Morrie sich auf dieses Unterfangen nicht einlassen.

So lebt Morrie seine Verstopfung in doppeltem Sinne: weder hinten noch vorne will was rauskommen.

Und Morrie muss sich um seine Geschwister kümmern, die beide nicht in, sondern neben der Spur des Lebens fahren. Alle warten und der Zuschauer wartet mit!

So kurz Umrissen ist die Situation im Film „BoA“, in dem Matthew Perry die Rolle des Morrie und Lauren die Rolle der Betty übernommen haben.

BoA ist ein typischer „Independent“ Film, nicht für das große Kinopublikum konzipiert und gedreht, sondern für die kleinen intellektuellen Fimfestivals. Für ein Publikum, das die Symbole-Bildsprache eines Filmes schätzt und deuten mag.

Denn von Symbolen lebt der Film: während Morrie täglich auf der Toilette sitzt und versucht, seiner Darmtätigkeit auf die Sprünge zu helfen, scheißt der kleine Hund des Nachbarn ihm regelmäßig unverblümt in den Vorgarten. Besagter Nachbar ist aber für die Beförderung an der Uni notwendig und so wird gekatzbuckelt, was das Zeug hält.

Morrie wird langsam aus seinem Leben gedrängt. Selbst nachts wird er von Betty an den Bettrand gezwängt.

BoA beschreibt die Sehnsucht der amerikanischen Mittelklasse nach Stabilität und Anerkennung. Und er beschwört den Familiesinn herauf. Egal, wie kaputt eine Familiensituation auch scheint, Blut ist dicker als Wasser und am Ende siegt der Familienwille.


Matthew Perry spielt Morrie entsprechend „verstopft“: kaum Körpersprache, wenig Mimik oder Gestik, ängstlich wartend auf das, was kommen mag. Der Schauspieler, der eigentlich für seinen Charme und seine ausladende Gestik bekannt ist, muss sein Ego hinter die Fassade dieses unsicheren Mannes stecken, der erst durch einen Joint und Alkohol aus der Reserve gelockt werden kann.

An dieser „Verstopfung“ leidet aber auch der Film. Obwohl es lobend anzumerken ist, dass der Film mit langen Einstellungen und entsprechenden Schnitten kein großes Erzähltempo entwickelt und sich daher von den heutigen Filmen unterscheidet, die eine rasende Bilderflut über den Zuschauer ausgießen, bleibt die Spannung zuweilen dadurch auf der Strecke.

Ebendiese Verweildauer in den jeweiligen Situationen lassen keinen rechten Fortgang zu.

Erst in besagter geschwisterlichen Kiff-Szene entwickelt der Morrie-Charakter Lebensenergie. Man glaubte schon, Matthew Perry wäre das Lachen gründlich vergangen.

Betty, die anfänglich noch mit süßer Stimme versucht, den abgedrehten Geschwistern entsprechend zu begegnen, verliert plötzlich auch ihre Maskenhafte Statur und wendet sich aus diesem Stillstand heraus.

Laurens Präsenz im Film ist für einen Fan natürlich zu wenig, aber sie setzt ihre Akzente entsprechend ein. Das überschwänglich-süße an Betty, die fipsige Stimme, das jeden umgarnende, bricht plötzlich völlig auseinander. Von den beteiligten Personen ist Betty die erste, die versucht, durch Aktion Veränderung herbeizuschaffen.

Dass sich unter dieser netten Hülle eine Menge Wut und Frust angestaut hat, bringt Lauren in einer kurzen, aber heftigen Szene zum Ausdruck.

Natürlich legen wir bei dem Film unser Augenmerk auf die Dynamik zwischen Perry und Graham, denn wie wir alle wissen, waren die beiden für kurze Zeit ein Paar und schon hofft man etwas von der vergangenen Liebe zu erhaschen. Blicke, Hände, Küsse, alles wird mit Argusaugen beäugt.

Doch die beiden spielen ihre Rolle souverän. Die Ehe zwischen Betty und Morrie ist geplant, läuft in seinen Bahnen, hat seine Ziele, seine Wünsche, nur langsam verlieren diese beiden das Gefühl füreinander.

Betty will ein Kind, ihre Sorge gilt ihren vielleicht nicht mehr ausreichenden Eiern. Morrie will Betty und die Sicherheit, dass seine kaputte Jugend, seine vielleicht defekten Familiengene sich nicht auf sein Kind übertragen werden. Morrie hat Sorgen und die drücken ihm die Eingeweide ab.

Nach „Little Miss Sunshine“ schien das Konzept einer etwas schrägen Familie mit Familienmitgliedern, die sich ihre eigene Welt erträumen und mit der Realität ihrer Umwelt umgehen müssen, als vielversprechendes Filmkonzept. Und seit „Juno“ wissen wir, auch Außenseiter haben genügend Charme, um ein Kinopublikum zu begeistern.

BoA ist ein Familienpsychogramm, dem aber in letzter Konsequenz der „gewisse Pepp“ fehlt. Die Regie bleibt zu sehr im „Jetzt“ stecken, die Gegensätze werden episch breit ausgearbeitet, damit ein jeder versteht, welche Kräfte in dieser Familie wirken.

Bruder Jay erschafft sich seine eigene Welt, in der er Menschen berühren will, keine Tiere isst und nichts ausbeuten möchte. Schwester Ida versucht über wahllose sexuelle Kontakte dem Leben zu entwischen. Und Betty machten eine neue Waschmaschine und ein Trockner glücklich. Weil alles frisch duftet und sauber ist.

Das Ensemble spielt schlüssig, Hillary Swank als Star-Aushängeschild mimt die überzogene Nachbarsfrau, die an Süßheit und Perfektionismus kaum zu überbieten ist. Aber ehrlich, dafür hätte es keine Hillary Swank gebraucht.

Obwohl es eine Wohltat ist, Lauren endlich in einem Streifen zu sehen, der schauspielerische Nuancen fordert und fördert, fragt man sich hinterher aber doch, ob für den Film nicht mehr drin gewesen wäre. Es wundert von daher nicht, dass man leider keinen Verleiher finden konnte und der Film direkt auf DVD laufen wird.

Der Mut, im Endeffekt etwas wirklich Schräges oder Berührendes zu präsentieren, fehlt der Regie. Da nützt auch die Schlusseinstellung nicht, dass Morrie endlich seine Verstopfung überwinden kann.

Trotzdem ist der Film sehenswert und lässt Lauren Fans Augen endlich wieder etwas funkeln. Das Wort „Fuck“ so ärgerlich aus ihrem Munde zu hören, war die Sache wert.

© Koile 2008


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BrightBlueEyes
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Re: Lauren Graham

Beitrag von BrightBlueEyes »

Am 30.09.08 war Lauren mal wieder bei Ellen

Ich finde die Chemie zwischen Beiden passt super und ich schau sie mir gern zusammen an.

Einen Tag danach war sie noch bei Craig Ferguson.

Klasse sie erzählt, dass sie mit ihrem Vater in Irland war, dann hätte sie ja auch mal in Deutschland vorbei schauen können :D

Eigentlich will sie ihren Film "Flash of Genius" promoten, aber von dem Film erzählt sie irgendwie sehr wenig, aber schon mal wieder etwas von ihr zu sehen.

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