[The Shield] Eure Meinung zu #1.02 Der letzte Schuss

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philomina
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[The Shield] Eure Meinung zu #1.02 Der letzte Schuss

Beitrag von philomina »

Internal Affairs investigates the shooting death of Det. Crowley, but Aceveda starts his own investigation. Meanwhile, Claudette and Dutch investigate the shooting of a churro vendor that ends up in the Strike Team busting up a gang initiation.
Phalanxxx hat geschrieben:Und ich sage es mal so: die Kamera schaltet bei sowas nicht jedes Mal in Zukunft weg. Da muss man sich also dran gewöhnen.
Wird es denn schlimmer als SoA oder "Deadwood"?
Nö, Mitleid muss man nicht mit ihm haben, definitiv nicht. Der Serie gelingt es vor allem, ihn nicht nur als Arschloch darzustellen, sondern als jemanden, der durchaus eine gewisse Vorstellung von Moral hat und nach der handelt. Ob man die nun gut findet oder nicht, ist wieder eine ganz andere Sache. Aber das Wichtige ist, dass man sein Handeln nachvollziehen kann. Und das ist immens wichtig, damit ein Zuschauer Interesse an so einer Figur hat.
Auf Mitleid wäre ich persönlich gar nicht gekommen, da sich bei mir bislang der Eindruck eines arschcoolen Charakters breitmacht, der einen so richtig überrascht. Da wäre natürlich vor allem erstmal das Ende des Piloten, aber auch hier in der zweiten Episode, als er sofort vortritt, für den Tod seines Teammitglieds die Verantwortung "übernimmt" und dann erst in dem Verhör ganz den straighten Cop gibt, dem ein inakzeptabler Fehler unterlaufen ist, dann im zweiten Verhör aber auch gleich schon wieder den süffisanten, überlegenen LMAA-Typen rauslässt.

Sie bringen zwar ohne Umschweife seine Arschlochseiten, aber gleichzeitig flechten sie ja auch seine menschliche Seite von Anfang an ein, indem sie hier die Interaktion und seine Sorge um die Prostituierte einbringen, und die Wahnsinnsloyalität zwischen Shane und ihm sagt ja auch schon einiges aus.

Ich finde es ungemein interessant, wie sehr man hier gleich zu Anfang weiß, dass Aceveda auf der absolut richtigen Spur ist, ich für meinen Teil aber schon total auf Seiten von Mackey bin und aufatme, wenn Aceveda zurückgepfiffen wird :D
"The Shield" lebt natürlich von Mackey als treibende Kraft, aber das heißt glücklicherweise nicht, dass die anderen deswegen zu Randfiguren werden.
Bislang hat man aber doch von ihm schon am meisten Background gesehen, so dass man doch aus seinem Blickwinkel schaut, hab ich den Eindruck. Selbst wenn er nicht in allen Szenen dabei ist.
Gut so, die Unvorhersehbarkeit ist eine der großen Stärken der Serie.
Ja, das merkt man ja schon :D
Hier auch gleich wieder, als Mackey mit Massen an Cops bei der Gang-Initiation zusieht, während wahrscheinlich in jeder anderen Serie die Polizei dem Jungen viel früher zur "Hilfe" gekommen wäre.

Interessant übrigens auch, dass in diesem Fall gleich wieder ein Kind involviert war. Diesmal eines mit einer Riesenklappe, das sich selbst in die Scheiße reitet. Das Gefühl den beiden bisherigen Kindern gegenüber aber war mehr oder weniger dasselbe: "Was soll aus so einem Leben denn noch werden?"
Bei Walton Goggins vermisse ich derzeit noch Boyds Ausstrahlung, aber er war ja auch noch nicht viel zu sehen, vielleicht kommt es mit der Zeit, dass man Shane nicht ständig mit Boyd vergleicht.
Ich vergleiche Boyd immer noch mit Shane, von daher: ja.
Liegt ja in der Natur der Sache, dass man zunächst mal mit dem vergleicht, den man schon kennt. Hier in dieser Folge stand Shane ja gleich mal viel mehr im Rampenlicht und wird von Aceveda als "weak link" angesehen. Tatsächlich wirkt er manchmal etwas linkisch, fahrig und so ganz schlau wird man aus ihm wahrscheinlich erst über die Zeit. Bei der Beerdigung am Anfang musste ich jedenfalls total an Boyd denken, denn auch hier bei Shanes Reaktion fragte ich mich sofort: "Ist er hier einfach richtig menschlich oder ist bei ihm eine Sicherung durchgebrannt?"

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Re: [The Shield] Eure Meinung zu #1.02 Der letzte Schuss

Beitrag von Schnupfen »

Logischerweise Fokus auf Mackey bzw. den Terri-Fall, teils aber auch Shane, der ja im Pilot nur am Rande vorkam. Durchgehend interessant!

In den Nebenstories fand ich Julian und dessen Unerfahrenheit interessanter als Claudette und ihren Geburtstag. Wirklich spannend und aussagekräftig bzw. nennenswert waren sie aber (noch) nicht, daher fehlte mir hier etwas die Charakterarbeit. Und so sorgen beide Stories dafür, dass ich die Folge letztlich schwächer als die erste fand. ALso 3,5 Punkte.
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emil
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Re: [The Shield] Eure Meinung zu #1.02 Der letzte Schuss

Beitrag von emil »

Kann mich Micha da insgesamt anschließen, fand aus den genannten Gründen die Episode auch nicht ganz so gut wie den wirklich tollen Auftakt. Ich finde es aber wirklich gut, wie man zwar einen klaren Schwerpunkt gesetzt hat, sich aber überhaupt nicht zu sehr darauf versteift hat sondern auch die anderen Geschichten schön erzählt hat. Finde irgendwie, dass diese Episode genau das richtige Maß hatte, die große Storyline voranzutreiben, aber im Kleinen für diese Episode auch schöne Geschichten zu präsentieren. Finde auch irgendwie alle Charaktere auf ihre Art interessant und habe überhaupt nicht das Gefühl, dass mich was nerven könnte.
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JustinFected

Re: [The Shield] Eure Meinung zu #1.02 Der letzte Schuss

Beitrag von JustinFected »

philomina hat geschrieben: Wird es denn schlimmer als SoA oder "Deadwood"?
Nein, das nicht. In einigen Szenen ist es dann auch weniger die Härte als die moralische Fragwürdigkeit, die einen herausfordert. ;)
Sie bringen zwar ohne Umschweife seine Arschlochseiten, aber gleichzeitig flechten sie ja auch seine menschliche Seite von Anfang an ein, indem sie hier die Interaktion und seine Sorge um die Prostituierte einbringen, und die Wahnsinnsloyalität zwischen Shane und ihm sagt ja auch schon einiges aus.

Ich finde es ungemein interessant, wie sehr man hier gleich zu Anfang weiß, dass Aceveda auf der absolut richtigen Spur ist, ich für meinen Teil aber schon total auf Seiten von Mackey bin und aufatme, wenn Aceveda zurückgepfiffen wird :D
Jep, die Loyalität zeigt er einigen gegenüber und sorgt dafür immer wieder für Sympathiepunkte. Dazu kommt der Faktor, dass er halt einfach Ergebnisse erreicht, die man auch als Zuschauer durchaus erstrebenswert findet, einzig der Weg dahin ist diskutabel. Ist halt eine dieser "der Zweck heiligt alle Mittel" Geschichten.

Bezüglich der Aceveda/Vic-Geschichte: Natürlich schaut die Serie schon auch sehr bewusst, dass sie da gleich am Anfang so eine interessante Verteilung der Sympathie (pro Vic, contra Aceveda) hinbekommt. Wirklich sympathisch kam Aceveda bisher trotz seines Ziels, einen dreckigen Cop und Polizistenmörder hinter Gitter bringen zu wollen, bisher ja nicht rüber. Auf der anderen Seite hat man aber sofort Sympathien zu Vic aufgebaut wegen der Loyalität zu Kollegen und Familie und weil er die "richtig" bösen Jungs zur Strecke bringt. Richtig langweilig wäre es, wenn man das in Zukunft nicht aufweichen würde.
Bislang hat man aber doch von ihm schon am meisten Background gesehen, so dass man doch aus seinem Blickwinkel schaut, hab ich den Eindruck. Selbst wenn er nicht in allen Szenen dabei ist.
Das schon, klar. Er ist auch definitiv der Hauptcharakter, der zumindest indirekt in einem Großteil der Fälle involviert sein wird. Aber glücklicherweise eben nicht nur. Da bekommen viele andere Figuren auch noch einiges an Background.
Ja, das merkt man ja schon :D
Hier auch gleich wieder, als Mackey mit Massen an Cops bei der Gang-Initiation zusieht, während wahrscheinlich in jeder anderen Serie die Polizei dem Jungen viel früher zur "Hilfe" gekommen wäre.
Tja, er kennt sich mit Gangs halt aus und wusste, dass der Kleine nichts zu befürchten hatte. :D
Interessant übrigens auch, dass in diesem Fall gleich wieder ein Kind involviert war. Diesmal eines mit einer Riesenklappe, das sich selbst in die Scheiße reitet. Das Gefühl den beiden bisherigen Kindern gegenüber aber war mehr oder weniger dasselbe: "Was soll aus so einem Leben denn noch werden?"
Claudette hat's aber auch gut hinbekommen, den Kleinen zu manipulieren. :D
Apropos Claudette: Die muss man doch jetzt schon lieben, oder? :anbet:
Liegt ja in der Natur der Sache, dass man zunächst mal mit dem vergleicht, den man schon kennt. Hier in dieser Folge stand Shane ja gleich mal viel mehr im Rampenlicht und wird von Aceveda als "weak link" angesehen. Tatsächlich wirkt er manchmal etwas linkisch, fahrig und so ganz schlau wird man aus ihm wahrscheinlich erst über die Zeit. Bei der Beerdigung am Anfang musste ich jedenfalls total an Boyd denken, denn auch hier bei Shanes Reaktion fragte ich mich sofort: "Ist er hier einfach richtig menschlich oder ist bei ihm eine Sicherung durchgebrannt?"
Jop, Shane hat da mit sieben Staffeln schon noch einen gehörigen Vorsprung vor Boyd mit zwei. ;)
Shanes Charakter wird im Verlauf der Serie noch deutlich mehr Bedeutung zukommen, allerdings glaube ich nicht, dass man ihn am Anfang mit der Dominanz, die ein Boyd teilweise in jeder Szene ausstrahlt, vergleichen kann.
emil hat geschrieben:Finde irgendwie, dass diese Episode genau das richtige Maß hatte, die große Storyline voranzutreiben, aber im Kleinen für diese Episode auch schöne Geschichten zu präsentieren. Finde auch irgendwie alle Charaktere auf ihre Art interessant und habe überhaupt nicht das Gefühl, dass mich was nerven könnte.
Schön formuliert. Das ist ja so ein wenig der Spagat, den "The Shield" versucht, Episode für Episode hinzubekommen. Von daher hoffe ich, dass du das bei den nächsten Episoden und Staffeln ähnlich siehst. ;)

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Schnurpsischolz
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Re: [The Shield] Eure Meinung zu #1.02 Der letzte Schuss

Beitrag von Schnurpsischolz »

1. Holy Shit :o
2. I love it :D

Auch nach der zweiten Folge bin ich noch richtig begeistert, ist wirklich eine sehr, sehr gelungene Serie die jetzt schon eine ziemliche Dichte an Story aufzuweisen hat und dadurch verspricht spannend zu werdne, aber auch im Kleinen zu überzeugen weiß.

Einzige Sorge die ich noch habe, im Moment hasse ich Vic echt ganz schön. Der Anfang der Folge, in dem er den Mord an Terry überspielt hat, war dahingehend schon ganz schön schwer zu ertragen. Alles, was dann aber auf die große Gegenüberstellung zwischen dem Captain und ihm (sorry, hab die Namen leider noch nict so parat) hinausgelaufen ist war einfach nur cool und spannend und klasse. Ob das Verhör von Vic selber, dann das von Shane, später dann das Aufeinandertreffen und dann der große Kracher, dass der Typ von Internal Affairs (war er das? oder war er einfach nur der Vorgesetzte vom Captain) auch ganz dicke mit drinne steckt. Und das Vic für Terrys Tod verantwortlich ist, scheint ja nun einigen klar zu sein, dass er ihn aber direkt erschossen hat so nicht. Holla die Waldfee, dass ist echt starker Tobak und ich hab das Gefühl, das kann noch spannend/aufregend werden.

Richtig Klasse finde ich bisher jedenfalls CCH Pounder, deren Art da als ruhender Pol wirklich sehr, sehr gut tut. Der Fall mit der Schießerei, die dann auf den kleinen Jungen hinausgelaufen ist war ähnliich brisant und irgendwie auch schwer mitanzusehen wie der im Piloten. Hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen.

Ansonsten hat man natürlich die Folge hindurch einige Tricks und Kniffe angewendet, um die Welt von "The Shield" einzuführen, durch die Befragungen von Seiten IA und Vics Flashbacks das Strike Team, von dem ich jetzt dadurch dankenswerterweise eine bessere Vorstellung habe und durch die Belehrungen an den Neuen gab es noch ein paar Fakten über den Ethos der Cop-Gesellschaft. Hat man wirklich clever und passend eingebaut, gefällt mir. :)
philomina hat geschrieben:Auf Mitleid wäre ich persönlich gar nicht gekommen, da sich bei mir bislang der Eindruck eines arschcoolen Charakters breitmacht, der einen so richtig überrascht. Da wäre natürlich vor allem erstmal das Ende des Piloten, aber auch hier in der zweiten Episode, als er sofort vortritt, für den Tod seines Teammitglieds die Verantwortung "übernimmt" und dann erst in dem Verhör ganz den straighten Cop gibt, dem ein inakzeptabler Fehler unterlaufen ist, dann im zweiten Verhör aber auch gleich schon wieder den süffisanten, überlegenen LMAA-Typen rauslässt.
Das hatte bei mir eiegntlich nicht so den Überraschungsfaktor. Das er nach der Aussage irgendwo so reagieren würde, war mir eigentlich nach seinem Auftreten aus dem Piloten eigentlich recht klar. Liegt aber wohl auch daran, dass ich bei ihm im Moment eigentlich immer erstmal nur das Schlechteste zutraue. :D
Sie bringen zwar ohne Umschweife seine Arschlochseiten, aber gleichzeitig flechten sie ja auch seine menschliche Seite von Anfang an ein, indem sie hier die Interaktion und seine Sorge um die Prostituierte einbringen, und die Wahnsinnsloyalität zwischen Shane und ihm sagt ja auch schon einiges aus.

Ich finde es ungemein interessant, wie sehr man hier gleich zu Anfang weiß, dass Aceveda auf der absolut richtigen Spur ist, ich für meinen Teil aber schon total auf Seiten von Mackey bin und aufatme, wenn Aceveda zurückgepfiffen wird :D
Und so wirkt es bei mir überhaupt nicht. Wie gesagt, bisher löst er bei mir noch reinen, klassischen Hass aus. Soll nicht heißen, dass ich ihn nicht interessant und spannend finde, aber Sympathie habe ich für ihn null. Kann auch mit der menschlichen Seite noch recht wenig anfangen, klar hat er auch seine Gründe und Motivationen, und es lässt ihn alles nicht kalt, aber meine Reaktion darauf ist ja eher von der Sorte "Richtig so, wenigstens etwas".

Bin im Moment auch noch voll auf Acevedas Seite, hab ihn auch mal ein wenig angefeuert als er Vic Parolie geboten hat. Befürchte ja aber, dass er es aufgrund der Logik, dass sie Serie ja noch ein paar Staffeln laufen wird, nicht schaffen wird. Andererseits wäre es dan ja auch vorbei, und das wollen wir ja nicht. ;)
Phalanxxx hat geschrieben:Bezüglich der Aceveda/Vic-Geschichte: Natürlich schaut die Serie schon auch sehr bewusst, dass sie da gleich am Anfang so eine interessante Verteilung der Sympathie (pro Vic, contra Aceveda) hinbekommt. Wirklich sympathisch kam Aceveda bisher trotz seines Ziels, einen dreckigen Cop und Polizistenmörder hinter Gitter bringen zu wollen, bisher ja nicht rüber. Auf der anderen Seite hat man aber sofort Sympathien zu Vic aufgebaut wegen der Loyalität zu Kollegen und Familie und weil er die "richtig" bösen Jungs zur Strecke bringt. Richtig langweilig wäre es, wenn man das in Zukunft nicht aufweichen würde.
Anscheinend bin ich anders als die anderen/ihr. Klar ist Acevedo auch nicht ein reiner netter Bursche, finde ihn aber durchaus noch als Sympathieträger geeignet. Und Loyalität und "Böse Jungs zur Strecke bringen" reichen bei mir bei Vic noch nicht aus. Wahrscheinlich muss ich in die andere Richtung aufgeweicht werden. :D
Apropos Claudette: Die muss man doch jetzt schon lieben, oder? :anbet:
Auf jeden Fall, sie find ich ja total Klasse. Da fehlt mir für zwei Folgen auch nix an Charakterarbeit oder Tiefe, allein durch CCH Pounders Art wird da so viel transportiert. Da sind mir eher die beiden Strassencops noch zu blass. Aber habe da wirklich nach lediglich zwei Folgen kein Problem damit, wenn man bei einem Ensemblecast sich etwas Zeit damit lässt, die Charaktere vorzustellen.
allerdings glaube ich nicht, dass man ihn am Anfang mit der Dominanz, die ein Boyd teilweise in jeder Szene ausstrahlt, vergleichen kann.
Würde ich jetzt aus meiner Sicht zumindest bisher auch absolut so sehen. Shane wirkt auf mich bisher noch wie einer, der sehr von Vic abhängig ist und seine eigene Stärke lediglich aus seinem großen Vorbild zieht. Er ist wahrcheinlich für sich genommen eher ein passiver Charakter, aber eben einer der dann in so einer Männerrunde mit der richtigen Anführung natürlich auch richtig aus sich raus gehen kann. Es ist ja aber auch schon bezeichnend, dass es Shane ist, der mit den Folgen des Mordes mehr zu kämpfen hat, obwohl ha Vic den Abzug gedrückt hat. Und das Shane der "weakest link" ist, hat Acevedo ja ganz richtig eingeschätzt und Vic hat ka auch gleich gesehen, was der damit beabsichtigt.
Emil hat geschrieben:Finde irgendwie, dass diese Episode genau das richtige Maß hatte, die große Storyline voranzutreiben, aber im Kleinen für diese Episode auch schöne Geschichten zu präsentieren. Finde auch irgendwie alle Charaktere auf ihre Art interessant und habe überhaupt nicht das Gefühl, dass mich was nerven könnte.
Schön formuliert. Das ist ja so ein wenig der Spagat, den "The Shield" versucht, Episode für Episode hinzubekommen. Von daher hoffe ich, dass du das bei den nächsten Episoden und Staffeln ähnlich siehst. ;)
Es ist ja auch so, dass eine episodenbezogene Handlung an sich nichts schlechtes ist, es sind ja nur all die 08/15-Procedurals, die diesen einen schlechten Ruf beschert haben. Es gibt ja doch einige Serien, die es drauf haben richtig gute wöchentliche Elemente zu beinhalten, die davon sogar enorm profitieren. Und bei "The Shield" habe ich da eigentlich ein gutes Gefühl, dass man das hinbekommt. Bisher hat man ja auch Fälle präsentiert, die zwar aufgelöst wurden, aber nicht dieses einfache, behagliche Gefühl am Ende hatten, jetzt wäre alles gut.

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Re: [The Shield] Eure Meinung zu #1.02 Der letzte Schuss

Beitrag von philomina »

Schnurpsischolz hat geschrieben:1. Holy Shit :o
2. I love it :D
WORD!

Nach Episode 2 konnte ich letzte Woche ja noch ganz gut pausieren, mittlerweile bin ich aber bei #1.06 und so langsam setzt der Drang ein, immer ganz schnell weiterschauen zu wollen 8-)
Einzige Sorge die ich noch habe, im Moment hasse ich Vic echt ganz schön. (...)
Anscheinend bin ich anders als die anderen/ihr. Klar ist Acevedo auch nicht ein reiner netter Bursche, finde ihn aber durchaus noch als Sympathieträger geeignet. Und Loyalität und "Böse Jungs zur Strecke bringen" reichen bei mir bei Vic noch nicht aus.
Das find ich ja wirklich sehr interessant. Bei mir funktioniert das mit der Sympathie für Vic hundertprozentig, auch noch immer bis dahin, wo ich jetzt geschaut habe. Und dabei bin ich ja aufgrund von Michael Chiklis, den ich nicht mochte, mit dem Gefühl an die Serie herangegangen, dass mir der Hauptcharakter wohl eh nicht gefallen wird.
Das hatte bei mir eiegntlich nicht so den Überraschungsfaktor. Das er nach der Aussage irgendwo so reagieren würde, war mir eigentlich nach seinem Auftreten aus dem Piloten eigentlich recht klar.
Der Überraschungsfaktor war für mich da v.a., dass das alles schon innerhalb der nächsten Folge geschah, ich hätte gedacht, dass sich diese Umschwünge alle etwas langsamer entwickeln.

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