Buddy Jr. ist da, scheint mir ein gutes Casting zu sein, optisch passt das. Seine Meldung über Buddy’s Laden war gemein, was sollte das? Buddy ist ein sehr erfolgreicher Autoverkäufer, also kann von nicht erfolgreich nicht die Rede sein. Wird viel Arbeit für Buddy werden, ist eine passende Gegengeschichte zu Vince. Da hat Buddy echt einen Sohn bekommen, der in seine Bar einbricht und sich betrinkt. Buddy ist halt einfach ein netter Kerl, als Vater würde ich sagen ist er nicht unbedingt brauchbar, vor allem nicht gegen einen rebellischen, desinteressierten, chaotischen Teenager. Steck ihn ins Footballteam zu Eric, der kann helfen. „Of course he can play. He’s a Garrity.“

Alleine geht Buddy hoffnungslos unter. Deshalb wird der Junge jetzt Spieler, laufen kann er schon, den Rest wird er von Eric lernen. Cool übrigens wie die Jungs rund um Luke am Ende zu einem „The National“ Song dieses College besuchten, alle beeindruckt und Vince wurde gleich ins Büro zitiert.
Dass die Jungs blöd sind und Witze an Jess machen war klar, so sind Jungs halt, Vince kann da auch nicht zaubern und Jess ist sauer. Tja, so gut war die Waschfrauidee wohl doch nicht.

Fand ich klasse wie Eric die beiden zu sich holte und ihnen klarmachte, dass er den Beziehungsmist nicht in seiner Kabine haben will. „Get the hell out of my office.“

Wobei Vince wohl wegen seinem Vater auch keinen Bock hat seine Beziehung zu diskutieren. Seine Mom geht mit Daddy auf ein Date, mulmiges Gefühl. „People can change.“ Vater war Drogen Dealer und ein richtig übler Kerl, und er war nicht da und lies Vince alleine mit seiner Mom, die krank war und auf Drogen, das kommt alles zusammen, war ja nicht so, dass ohne ihn alles super war. Deshalb wird’s schwer ihm zu verzeihen. Starke Konfrontation beim Diner. Man muss sich hier schrittweise annähern, sehen ob Dad es ernst meint und dann kann man weiterplanen. Mit Jess ist noch nichts geklärt, die will weiterhin für’s Team arbeiten, ein Teil vom Team sein. Wird sich zeigen ob es klappt, sie hat ein bisschen Recht, immer nur Vince kann es auch nicht sein.
Es ist lobenswert sich um kaputte Kids zu kümmern, nur muss man das auch können, einfach so zu sagen ich mach das ist zu wenig. Epyck wird provoziert und tickt aus, Tami kann damit umgehen, ihre Unterstützung hingegen weniger, wenn man Angst hat und/oder dies den Kids zeigt kann man leicht in die Defensive geraten und dann hat man verspielt. Lewi schickt Epyck einen Tag heim, kontraproduktiv findet Tami, ich auch, das Mädel fand es lustig und nicht weiter tragisch. Eric weiß natürlich wie sehr Tami es liebt Menschen zu helfen, aber wenn er dafür sitzen gelassen wird nimmt ihn das mit. Epyck machte Ärger beim Ball, also vor der Tür, allerdings frage ich mich was sie da überhaupt wollte? Scheint nicht gerade ihr Ding zu sein, gut gelaunte Kids beim Feiern. Wird noch viel Arbeit für Tami werden, Epyck kann sie nicht von heute auf morgen verändern. Aber Zeit lassen ist auch etwas was ich mag, man braucht sich keinen Stress machen.
Mindy trainiert um für Billy in Form zu kommen scheint mir – wegen Becky natürlich. Die fragt mittlerweile immerhin ob sie Mädels einladen darf, bisschen weniger genervt könnte Mindy schon rüberkommen, sie unterstellte Becky fast schon böse Absichten. Da ihr Vater verlangt sie müsse heim war es das schon gewesen. S5 scheint sich sehr stark auf Familienkonflikte zu konzentrieren, aber das finde ich auch sehr gut, sonst gäb’s noch mehr Liebesmist. Bisschen befremdend, dass Mindy als Stripperin arbeiten will oder was? Wenigstens gab es ein kurzes Gespräch mit Becky. Und gut, dass sie sie hinfuhr, weil sie sah was für kaputte Leute Becky da als Eltern hat, da wird sie froh sein nicht daheim sein zu müssen. Mindy sah wenigstens ein, dass sie für Becky da sein muss und das war sehr bewegend, bisher schien es auch für den Zuseher eher so sag ich mal, dass Becky nur bei Billy pennte um tun zu können was sie will. Bisschen strange fand ich wie Luke bei dem Ball zu Becky rüberging als wäre er James Bond und so voll „Get ready. I’m coming for you.“

Fand ich schön, er ist halt selbstbewusst.
Und Julie gab es auch noch, letzter Absatz, dieser Derek soll nicht ständig so super verzweifelt gucken, sein Blick kommt so creepy-notgeil rüber, sicher ist er drogensüchtig oder ein okkulter Serienkiller. So ne Rolle würde ich ihm abkaufen. Ich verstehe nicht warum man hier nicht ne gute Storyline zimmert?! Typ ist doch das Offensichtlichste, man hätte hier wesentlich bessere Möglichkeiten. Sehr schade, die Figur Julie bleibt eine der schwächsten, ich mag sie, aber mehr als Matt Anhängsel was mir natürlich sehr gefiel war sie nie wirklich. Und dann machte sie schon wieder mit diesem Typen rum und stieg zu ihm ins Zimmer.

Also das war echt so dermaßen uninteressant, dass selbst die 2 Minuten Screentime überflüssig waren. Dann lasst es halt sein.
Fazit: Richtig gute Folge. So mag ich das. Vince und Daddy, auch Becky und Familie und Buddy mit seinem Junior, dazu noch etwas Tami – einzig Julie nervte, aber 2 Szenen in knappen 2 Minuten können nichts verderben. Weiter so.
4,25/5.