GG-FF: Überraschung!

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katalin
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GG-FF: Überraschung!

Beitrag von katalin »

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Kapitelübersicht:
1. Abschied von Romeo
2. Das Leben ist doch manchmal komisch
3. Wozu gibt es schliesslich Hausmädchen?
4. Neue Freunde (und Feinde)
5. Ein unwillkommenes Angebot
6. Schwere Einschätzungen und Geschrei
7. Party und Luftkuss
8.Pro- und Contraliste, Saftdiät und ein (un)bedeutender Versprecher
9. Knutschereien, schnelle Bewegungen und Scheinwerfer
10. Unfall?
11. Ein überraschender Ausflug
12. Das böse Erwachen
13. Das Mutter-Tochter-Gespräch
14. „Aber ich weiss doch gar nicht wo die Waschküche ist“
15. „Ich kann da nicht rein.“
16. Eier, Speck und ein furchterregender General
17. Ein süsser Schussel und Clown Kirk
18. Wer ist verliebt und wer nicht?
19. Die Stadtversammlung oder Taylor und die Kaugummis
20. Klärende Gespräche, Tränen und Gelächter
21. „Wie wär’s mit einem Picknick zu zweit?“
22. „Du meinst wohl du willst gut aussehen.“
23. „Ihr habt hier auch normalen Schulunterricht?“
24. Brezel Kirk
25. Quietschende Reifen und ein verärgerter Concierge
26. Tristans Droge
27. Was war das bloss für ein Gesichtsausdruck von Paris?
28. Das Foto
29. Der Cola-Boy
30. „Hey, das hast du aus ‚Bis(s) zum Morgengrauen’ geklaut.“
31. Gruppenarbeiten und Eifersüchteleien
32. Wässrige Pfirsiche und Abendkleider
33. „Nein, ich lege nicht zuerst auf!"
34. Gibt’s einen Kuss oder doch nicht?
35. "Aber?"
36. Lollipops können alles verändern
37. Ein unplanmässig verlaufendes erstes Date
38. Unerwartete Wendungen
39. Rorys Filmriss
40. Ein aufdringlicher Kellner und eine schlimme Erkenntnis
41. Hans? Heinrich? Henry!
42. Ein längst überfälliges Gespräch
43. Überraschende Lippenbekenntnisse
44. Eine folgenschwere Wanderung?
45. Die Beichte
46. Ein Anruf, der alles verändert
47. Traurigkeit überspielt man mit einem Lächeln (und Barry Manilow)
48. Wieso Hände schütteln, wenn man küssen kann?
49. Ein Kuss kommt selten allein oder ein einziges Chaos
50. Erkenntnisse und Erzählungen
51. Die Geschichte von Romeo und Julia
52. „Tu was nötig ist...“
53. „Doch nicht am Telefon!“
54. „Wie in einer Seifenoper!“
55. Veränderungen sind nicht immer positiv
56. Wenn Erinnerungen verloren gehen, kann es sein, dass manche wieder auftauchen. Und nicht alle davon sind schön.
57. Was würdest du tun, wenn sich der, den du liebst, nicht mehr an dich erinnert?
58. Manches kommt anders als geplant oder planen ist gut, aber leben ist besser.
59. Nein?
60. Manche verlernen das Flirten eben nie
61. Schlagsahne und die Rückkehr der Erinnerungen
62. Pizza und Eis machen ganz heiß
63. Bye Bye, Maria... Hallo Rory
64. Das Ende eines feurigen Dates und ein schlimmer Verdacht
65. Eine folgenschwere Entscheidung
66. Ein Brief, der alles verändert
67. Die Folgen des Briefes
68. Was hatte das Telefonat zu bedeuten?
69. Die Ankunft
70. Ein berühmter Gast
71. Schnappschüsse
72. Jess - Das beste Mittel gegen Heimweh
73. Geständnisstunde
74. Die Kaffeewelle
75. Die besonderen Schokopfannkuchen mit extra viel Schokolade
76. Der kleine Raum ohne richtige Klinke
77. „Ihr seid also...?“
78. Erinnerungen an die Schule in New York
79. Ein Brief von Mr. DuGrey und Fotos
80. Ein Missverständnis mit Folgen
81. Stopp 1.72!
82. Ein unerwarteter, aber sehr bedeutender Fund
83. Eine spaßige Ablenkung
84. Die offizielle Rückkehr
85. Love is stronger than justice
86. „Tristan, Anruf, Finn, Rose, Riesenrad, Kuss...“
87. Einladung zum Freitagsdinner
88. Eine beeindruckende Rede
89. Er war doch kein kleines Baby
90. "Du hast übrigens keinen Kaffee mehr im Haus."
91. „Weil du auch an die schönen Momente denkst, die ihr zusammen hattet?“
92. „Ich fand ja schon immer, dass die Decke etwas langweilig aussah. So ein Pfannkuchen bringt direkt ein bisschen Leben da hoch.“
93. „Man kann die Vergangenheit aber nun einmal nicht einfach auslöschen!“
94. Wenn man sich in einer Kleinstadt wie Stars Hollow verlobt, macht das schnell die Runde
95. „Igitt. Müsst ihr unbedingt Mandelhockey spielen?“
96. Eishockey mal anders
97. Konfrontation im Klassenzimmer
98. Roadtrip ins Wahrheitsland
99. Wenn etwas schief laufen kann, dann läuft es auch schief
100. Erotische Erinnerungen an die erste große Liebe
101. Rory erfährt die ganze Wahrheit und noch einiges mehr
102. Die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit
104. Der Trauzeuge wird bestimmt
105. Der Hochzeitssprung
Epilog (1/2)
Epilog (2/2)


Überraschung!

Kapitel 1: Abschied von Romeo

Tristan hatte Rory gerade erzählt, dass er nicht beim Stück Romeo und Julia mitmachen könne, weil ihn sein Vater von der Schule genommen hatte.
Es kam so, weil er mit Duncan und Bowman den Safe von Bowman's Dad ausgeräumt hatte, daraufhin hatte sich sein Vater entschlossen Tristan auf die Militärakademie in North Carolina zu schicken.
Als Rory ihm sagte, das es ihr leid täte, antwortete Tristan nur: „Ich bin ein grosser Junge. Ich kann es ertragen.“
„Kannst du denn gar nichts tun...?“,fragte ihn Rory.
Bevor Tristan antworten konnte, rief ihm auch schon sein Vater zu, dass er nun kommen sollte.
Das letzte was Tristan sagte, bevor er auf seinen Vater zu ging, war: „Ich muss jetzt gehen. Ich würde dich ja zum Abschied küssen“, er schaute zu Dean, „aber dein Freund schaut gerade rüber. Machs gut, Maria.“
Rory fing an zu lächeln.
Zu Anfang hatte sie es zwar gehasst, wenn er sie Maria nannte, doch jetzt wurde ihr gerade bewusst, dass er sie nie mehr so nennen könnte.
„Tristan warte!“, rief sie ihm nach.
Als Tristan sich umdrehte, sah er Rory auf sich zu stürmen.
Hat sie etwa doch Gefühle für mich?“, fragte sich Tristan.
Da war Rory auch schon bei ihm angekommen und küsste ihn. Leidenschaftlich, so als würde es kein Morgen geben.
Die Welt um die beiden verschwand für einen Moment und Rory bemerkte nicht einmal ihre Mutter, die besorgt zu ihr sah.
Lorelai fragte sich, was das sollte. Wieso küsste Rory Tristan? Sie war schliesslich mit Dean zusammen.
Dean!
Lorelai schaute zu Dean.
Dieser beobachtete grimmig den Kuss von Rory und Tristan und wurde von Sekunde zu Sekunde wütender.
Nach einer Ewigkeit lösten sich Rory und Tristan endlich von einander.
Für Tristan war es nun endgültig Zeit zu gehen.
Jetzt war er traurig, dass er gehen musste, denn er musste doch herausfinden, was Rory tatsächlich für ihn empfand.
Diese stand immer noch an der selben Stelle und fragte sich, was sie gerade getan hatte.
Hatte sie wirklich Tristan geküsst?
Wenn ja, weshalb hatte sie das bloss getan?
Hatte sie etwa Gefühle für ihn?
Sie war komplett verwirrt.
Sie fragte sich, ob sie ihn jemals wiedersehen würde.
Langsam aber sicher wurde sie aus ihren Gedanken gerissen, als Dean auf sie zu kam.
Dean?
Rory durchzuckte ein Schreck.
Sie war mit Dean zusammen.
Das hatte sie einen Moment lang total vergessen.
Sie schaute ihn an und erkannte in seinem Gesicht, dass es nun eine Menge zu klären gab, schliesslich hatte sie vor seinen Augen einen anderen Jungen geküsst.
Jene, die sie vor der Aussprache mit Dean rettete, war ausgerechnet Paris.
Diese rief ihr zu, dass sie nun auf die Bühne mussten.
„Bühne? Was für eine Bühne?“, fragte sich Rory.
Da fiel ihr wieder ein, dass sie ja die letzte Szene von Romeo und Julia spielen mussten.
Nun hatte sie die Realität eindeutig eingeholt, denn das Stück würde 50 Prozent ihrer Gesamtnote ausmachen.
Rory ging auf die Bühne und spielte die Julia sehr überzeugend.
Den Romeo musste Paris spielen, weil Brad und Tristan nicht mehr da waren.
Rory und Paris, Madeline und Louise verbeugten sich unter tosendem Beifall.
Nun musste sich Rory ihrer Aussprache mit Dean stellen.
Tapfer ging sie auf ihn zu...
Zuletzt geändert von katalin am 09.08.2010, 14:25, insgesamt 96-mal geändert.

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

@ Katalin:
Deine erste GG-FF find ich sehr schön!
Als ich das erste Mal die GG im Fernsehn gesehn hab,habe ich mir immer gewünscht das Rory mit Tristan zusammen kommt!Sie geben einfach ein super süßes Paar zusammen ab und ich denke mir mal hätte Tristans Vater ihn nicht auf eine Militärschule geschickt,wären die 2 sicher zusammengekommen!
Bin mal gespannt wie es weitergeht! ;)

LG Nicki

LollyLutscher

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von LollyLutscher »

Der erste Teil ist wirklich gut geschrieben :)
Ich bin schon aufs Gespräch mit Dean und Rory gespannt ^^

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 2: Das Leben ist doch manchmal komisch

Beitrag von katalin »

Danke für euer liebes Feedback :)

Hier ist der nächste Teil:


Kapitel 2: Das Leben ist doch manchmal komisch

Tapfer ging Rory auf Dean zu und überlegte sich dabei, was sie ihm sagen sollte.
Sie wusste nicht einmal, ob sie überhaupt noch mit ihm zusammen sein wollte.
Als sie bei Dean ankam, kochte dieser immer noch vor Wut.
Es kam jedoch immer noch zu keiner Aussprache zwischen Rory und Dean, weil dieser sauer abrauschte.
Lorelai ging zu Rory hin und nahm sie in den Arm.
Es interessierte sie natürlich, weshalb Rory Tristan geküsst hatte, doch sie fand, dass das auch noch Morgen besprochen werden könnte.
Während der ganzen Fahrt zurück nach Stars Hollow sagte Rory kein einziges Wort.
Erst als sie in Stars Hollow waren, sagte sie: „Mom ich bin echt müde. Ich gehe jetzt schlafen.“
Mit diesen Worten, stieg Rory aus dem Wagen und verschwand schon kurz darauf im Haus.
Lorelai stieg bald darauf auch aus dem Wagen aus.
Zuerst wollte sie auch ins Haus gehen, doch dann überlegte sie es sich anders und ging noch zu Luke ins Café.
„Hey“, begrüsste Lorelai Luke.
„Na, wie war’s?“, fragte Luke.
„Ich denke Shakespeare wird sich wieder erholen.“
Sag mal Luke, hast du eine Ahnung von Dates?“
„Was?“
„Dates. Kennst du dich damit aus?“
„Tja ich weiss nicht. Hab ich Ahnung davon? Vermutlich eher nicht.“
„Irgendwie kann ich das auch nicht. Ich habe das noch nie besonders gut gekonnt und Freude hatte ich auch nicht daran. Es gibt so viele Ungewissheiten. Ich steh eher auf Klarheit. Ich meine ... ääh ... Als die Sache mit Max lief da habe ich zum ersten Mal gedacht: Ja das ist er, der Mensch der immer zu mir halten wird egal was passiert und dann vergeht ne Zeit und dann denke ich ... -Hoppla, wieder nichts ... und weitermachen-“
„Wieso erzählst du mir das?“
„Tja es gibt nicht viele Menschen in meinem Leben, die richtig zu mir gehören. Für immer und ewig, weißt du? Sie werden immer für mich da sein so wie ich immer für sie da bin. Verstehst du?
Da sind Rory und Sookie, diese Stadt und ... du.“
Luke schaute sie verwundert an.
„Zumindest denke ich, ich kann dich ebenfalls“ – „Kannst du!“ – Gut wollte ich nur hören.“
„Erzähl mir von Romeo und Julia!“
„Na ja es ist schon ziemlich traurig, weil irgendwann alle sterben, aber die Kleider sind toll.“
„ Das Leben ist doch manchmal komisch.“
Lorelai wollte ihm gerade mehr von dem Stück erzählen, als plötzlich ihr Handy klingelte...
Zuletzt geändert von katalin am 07.10.2008, 11:29, insgesamt 2-mal geändert.

LollyLutscher

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von LollyLutscher »

Ich find du kannst Lorelai total gut umsetzten (:
Das gefällt mir, denn sie ist echt lustig ^^

Wer ruft sie denn an? Vltl ihre Mum? ^^
Schnell weiter :]

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 3: Wozu gibt es schliesslich Hausmädchen?

Beitrag von katalin »

Ich find du kannst Lorelai total gut umsetzten (:
Das gefällt mir, denn sie ist echt lustig ^^
Danke :)
Wer ruft sie denn an? Vltl ihre Mum? ^^
Das wirst du dann sehen ;)

Hier nun das nächste Kapitel, wobei ich sagen muss, dass ich mir da eine Betaleserin zugelegt habe und mein Schreibstil dadurch wesenlich besser wurde, wodurch das Kapitel auch "ein wenig" länger wurde :D


Kapitel 3: Wozu gibt es schliesslich Hausmädchen?

Am nächsten Tag in Wilmington, North Carolina:

Das Auto der Du Grays hielt vor der Militärakademie für schwer erziehbare Jugendliche und Mr. Du Gray stieg aus, während sein Sohn sich erst einmal, etwas Zeit ließ und das Anwesen betrachtete.
Er sah ein grosses, prachtvolles Tor und den dahinter liegenden Hof, der ihn, wie er zugeben musste, etwas einschüchterte, was er aber bestimmt nie laut geäußert hätte.
In besagtem Hof standen mehrere uniformierte Jugendliche und folgten den gebrüllten Befehlen von irgendeinem Mann, der offenbar ihr Gruppenleiter war.
Und das musste sich Tristan jetzt sechs Monate lang antun, bis er seinen Abschluss hatte und endlich frei war.
Kurz darauf kam ein grosser und ziemlich streng aussehender Mann auf Tristan und seinen Vater zu.
Tristan schaute seinen Vater an und konnte in seinen Augen lesen, dass er sich wünschte er würde einen anständigen Sohn zurückbekommen und nicht wieder so einen Rüpel, der alles machte , nur nicht das, was er sollte.
Die beiden wurden von dem großen Mann, der sich als Leutnant Meier vorstellte, begrüßt und dann verabschiedete sich Mr. Du Gray von seinem Sohn, sah ihn an, sagte: „Mach ja keinen Blödsinn!“, klopfte auf seine Schulter, stieg wieder in sein Auto ein und fuhr davon.
Nun war Tristan auf sich alleine gestellt.
Er war nur kurz traurig, denn dann wanderten seine Gedanken zu Rory und ihren überraschenden Kuss.
Leutnant Meier sah, wie Tristan anfing zu lächeln und beschloss ihn aus seinen Träumen zu reißen.
„HEY DU SCHLAFMÜTZE! WACH ENDLICH AUF!“, schrie er ihn an und Tristan zuckte erschrocken zusammen.
Er sah Meier verwirrt an und überlegte, was dieser wohl gegen ihn haben mochte, als er bemerkte, dass er ihn genauer betrachtete und sich offenbar überlegte, was so ein Weichei wie er auf einer Militärsakademie suchte.
Dann aber entschied der Leutnant, dass es ihn überhaupt nicht zu interessieren hatte und knurrte, dass er Tristan die Akademie zeigen würde, damit er wüsste, wo er die nächsten Monate seine Qualen zu ertragen hatte.
Leutnant Meier ging mit schnellen Schritten durch das Tor und Tristan folgte ihm ziemlich zerknirscht. Wenn er ehrlich war wollte er gar nicht wissen, was für Qualen das sein würden, aber er konnte sich vorstellen, dass Meier nicht gerade sanft mit ihm umgehen würde.
Als sie an den Jugendlichen im Hof vorbei kamen, schauten diese Tristan neugierig an, auch wenn sie dabei ihren Übungen nachgingen und niemand – außer ihm – es bemerken zu schien.
Tristan wollte eigentlich stehen bleiben und sie ein wenig beobachten, um zu wissen, was aus ihm in sechs Monaten einmal werden würde, doch er hatte keine Zeit dazu, denn der Leutnant war schon durch eine Tür gegangen und Tristan musste sich nun beeilen, denn er wollte ihn nicht noch mehr verärgern.
Tristan trat durch eine hohe, verzierte Tür, welche in den Schlafsaal der Jungen führte.
Meier erklärte ihm, dass das ihn nächster Zeit sein Zuhause war. Tristan wusste ja nicht, was er unter „zu Hause“ verstand, aber in seinen Augen war das mehr so etwas wie Wohlfühlen, Geborgenheit und vielleicht auch hier und da mal ein wenig Liebe, wenn es denn unbedingt gewünscht war.
Aber eine Pritsche über zwei anderen, ohne eine Leiter? Ein winziger Schrank in den vielleicht gerade so seine Oberteile hereinpassten? Irgendwie zerstörte das hier gerade wirklich die Vorstellung von seinem geliebten zu Hause.
Der Leutnant zeigte Tristan seine dünne Pritsche, die ganz oben war und sagte er solle seine Sachen darauf abstellen und sich gefälligst ordentliche Klamotten besorgen, sonst würde aus ihm nie ein richtiger Mann werden.
Tristan tat, was ihm befohlen wurde und wollte gerade anfangen seine Sachen auszupacken, als der Leutnant sagte, dass er ihn jetzt zum Uniformenraum bringen würde, damit er etwas männlicher aussah, als jetzt.
In der Kleiderkammer wurde Tristan nach seiner Größe gefragt und kurz nachdem er sie gesagt hatte, zog Meier auch schon die passende Uniform aus dem Schrank und hielt sie ihm hin.
„Los, zieh dich um!“, befahl er ihm barsch und warf ihm die Kleidungsstücke zu.
Und wieder tat Tristan, was er tun musste, um sich wenigstens ein Fünkchen Ansehen zu verschaffen.
Nachdem er sich umgezogen hatte, wurde er sofort auf den Hof zu den Anderen geschickt.
Als Tristan zurück auf den Hof kam, waren wieder alle Blicke auf ihn gerichtet.
Er konnte allerdings nicht zwei Mal hinsehen, denn er wurde gleich dazu aufgefordert sich einzureihen und mitzumarschieren.
Unteroffizier Schreiber liess die Knaben so lange marschieren, und irgendetwas aufsagen -was Tristan nicht verstehen konnte, weil das unsaubere Gebrabbel von einigen den Chor zerstörten - bis sie nicht mehr konnten.
Nach dem Marschieren waren alle erschöpft, jedoch durften die Kadetten sich nicht einfach ausruhen gehen, sondern mussten zuerst ihre Schuhe blitzblank putzen.
Schuhe putzen?“, fragte sich Tristan.
Er hatte bisher noch nie etwas selbst geputzt. Nicht einmal sein Zimmer, von Schuhen ganz zu schweigen.
Wozu gab es schliesslich Hausmädchen?
Er versuchte es jedoch und stellte sich weniger dämlich an, als Schreiber erwartet hatte.
Die Kadetten durften sich endlich ausruhen gehen.
Natürlich stürmten einige sofort hinfort, Tristan hingegen lief ganz langsam.
Wieso sollte er sich auch beeilen?
Rory und ihre wunderschönen, blauen Augen würde er sowieso länger nicht mehr sehen.
Was eigentlich ein riesiger Verlust war, denn er hatte sich gern ihre Augen angesehen, die jedes Mal so strahlten, wenn sie rot wurde oder sich über etwas freute oder traurig war – nun ja, eigentlich strahlten sie immer. Und er liebte dieses Strahlen.
So sehr, dass er den Jungen nicht bemerkte, den es offenbar zu stören schien, dass Tristan da so nutzlos herumstand...
Zuletzt geändert von katalin am 07.10.2008, 11:28, insgesamt 1-mal geändert.

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von katalin »

Noch kein Feedback zu diesem Kapitel :(
Wo seit ihr?

katalin
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Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 4: Neue Freunde (und Feinde)

Beitrag von katalin »

Ich weiss nicht wo ihr seit, aber ihr werdet bestimmt wieder kommen, deshalb ist hier das nächste Kapitel:

Kapitel 4: Neue Freunde (und Feinde)

North Carolina:

Den großen blonden Kerl mit den grauen Augen, die so aggressiv dreinblickten, dass man schon beim Hinsehen angst bekam, bemerkte Tristan erst, als er direkt mit ihm kollidierte und seine Schulter zur Seite stieß, als würde er sie gerade eben erst bemerkt haben und sie für ein lästiges Insekt halten.
„Geh mir aus dem Weg du Flasche!“, knurrte er und sah ihn bösartig an, ehe er weiterging und ihn wieder links liegen ließ.

Tristan schüttelte verwirrte den Kopf und wollte sich gerade wieder in Gedanken mit Rorys blauen Augen beschäftigen, als ein anderer Junge auf ihn zukam, der alles andere als bedrohlich auf ihn wirkte, aber ihn schon wieder dabei störte, an seine Traumfrau zu denken, was ihn wütend machte. Er knurrte. „Willst du mir etwa auch sagen, dass ich dir im Weg stehe und ’ne Flasche bin?“, fragte er, doch der Junge schüttelte nur den Kopf.
„Eigentlich… wollte ich mich nur vorstellen: Hey,“, er streckte seine Hand aus und Tristan ergriff sie, jetzt wieder etwas freundlicher gestimmt. „Ich bin Jess und du?“
„Tristan Du Gray“ Tristan schüttelte die Hand Jess’ und ging mit ihm ein Stück.
„Ich schätze mal du bist neu hier?“, fragte Jess neugierig und blickte sich um, als hätte er Angst von irgendwem erwischt zu werden, wie er mit einem Frischling durchs Gelände streifte.
„Ja… ich bin heute erst angekommen.“
„Ah – also doch noch ein Frischling. Ich dachte du bist mir nur nicht aufgefallen in den letzten paar Monaten, die ich hier bin.
Der Typ, der dich da übrigens gerade so stilvoll aus dem Weg schubsen wollte heißt Rick. Er ist der Sohn von Leutnant Meier – dem grausamsten Leutnant in ganz Carolina also wunder dich nicht, wenn du bei Vater und Sohn verhasst bist als Neuling.“, erklärte Jess und schien irgendwie belustigt darüber zu sein.
„Vielleicht hab ich ja das Glück und er lässt mich in Ruhe, wenn ich ihm sage, dass sein Daddy mal wieder die Zähne putzen könnte, anstatt damit immer die Klos auf den Gängen zu schrubben!“, entgegnete Tristan und die Jungs lachten, ehe sie das Hauptgebäude betraten und dort weiter herumschlenderten.
„Wieso bist du eigentlich hier?“, fragte Jess neugierig und musste zu Tristan, der ein kleines Stück größer als er war, aufsehen.
„Ich hab mit nem Kumpel den Safe von seinem Dad ausgeräumt. Mein Dad war der Meinung ich hätte nicht nur nen Arschtritt verdient, deswegen!“ Jess schien ziemlich beeindruckt zu sein, was Tristan daran erkannte, dass er den Kopf schräg legte und die Augenbraue hob.
„Im Ernst?“, fragte er nach einer Weile immer noch erstaunt.
„Ja… war aber keine allzu große Sache… ich hab schon mehr Scheiße durchgezogen, für die ich hier hätte landen müssen.“ Tristan sah um die Ecke und deutete mit dem Daumen auf einen großen Raum, der ihn an die Schulkantine in Chilton erinnerte.
„Sag bloß hier kann man auch was essen!“, rief er erstaunt aus und sah Jess fragend an, der darüber innerlich zu lachen schien.
„Klar kann man hier was essen – was denkst du eigentlich, was das hier ist? Die Folterkammer von meiner Mom, oder was? Selbst im gröbsten Knast kriegt man was für die Beißer und wenn’s nur trockenes Brot ist.“, sagte Jess und trat mit ihm durch die Tür der Kantine, die schier überfüllt war mit irgendwelchen Jungs, die sich entweder mit Essen bewarfen oder den Töchtern der Schulleitung hinterher pfiffen. Es war ein heilloses Durcheinander – und das in einer Militärschule!
Jess zeigte ihm wo man sich sein Essen abholen konnte und so nahmen sie sich jeder ein volles Tablett und während Jess voranging und sich an einen fast vollen Tisch zu drei weiteren Jungen setzte, stand Tristan noch etwas unschlüssig im Türrahmen.
Er hatte nicht die blasseste Ahnung, wo er sich hinsetzen sollte, denn so wie’s aussah hatte hier jeder seinen Platz, nur er nicht.
Sein neuer Freund verdrehte die Augen und machte eine Kopfbewegung, die darauf hindeuten sollte, dass neben ihm noch ein Platz frei war und so ging Tristan erleichtert auf die Gruppe zu. Jess, der offenbar gut gelaunt sein Essen in sich hineinschaufeln wollte, blickte seine Freunde an und deutete auf Tristan. „So Mädels! Der Frischling hier heißt Tristan, hat Hunger und will in Ruhe gelassen werden, solange wie er isst – klar soweit?“, fragte er, als würden die drei Jungs seine Kinder sein.
„Tristan, das sind Mark, Tim und Erik!“ Tristan winkte kurz in die Runde und grinste leicht, als er sie sofort an ihren Charakteren festmachen konnte, denn Sandra, die Tochter von Unteroffizier Schreiber kam am Tisch vorbei und sofort johlten Tim und Erik auf, wobei Mark sich eher still und leise zurückhielt und daher von nun an „der Schüchterne“ in Tristans Kopf heißen würde.
Erik war der Sportliche, mit den Muskeln aus Stahl, von wo auch immer er die hatte, aber Tristan wollte gar nicht wissen, was er machte, wenn jemand mal seine Hilfe brauchte, um sich an jemand anderem zu rächen.
Und Tim schien der Truppenclown zu sein, dem es Spaß machte andere entweder zu demütigen, oder über alles und jeden zu lachen… womit er schon wieder andere demütigte.
Nur bei Einem war sich Tristan nicht ganz sicher. Jess. Er war zum Teil still aber auch irgendwie der Anführer der Truppe… wie Tristan mit ihm zurechtkommen würde wusste er noch nicht… aber irgendwie würde es ihm schon gelingen.
Zuletzt geändert von katalin am 07.10.2008, 11:31, insgesamt 2-mal geändert.

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

Entschuldige Katalin das ich noch net geschrieben hab!
War am WE net daheim! ;)
Also Jess geht auch auf die Militärschule,ist ja cool!
Und er versteht sich soweit gut mit Tristan,bin mal gespannt wie es weitergeht! ;)

LG Nicki

katalin
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Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 5: Ein unwillkommenes Angebot

Beitrag von katalin »

Entschuldige Katalin das ich noch net geschrieben hab!
War am WE net daheim!
Wenigstens schreibst du FB :)
Also Jess geht auch auf die Militärschule,ist ja cool!
Und er versteht sich soweit gut mit Tristan,bin mal gespannt wie es weitergeht!
Extra für dich der nächste Teil :D



Kapitel 5: Ein unwillkommenes Angebot


Connecticut


Ein Handy klingelte. Das todsichere Zeichen, dass irgendjemand gleich von Luke darauf hingewiesen werden würde, dass in seinem Laden Handys verboten waren.

Und da passierte es auch schon:

Lorelai ging ans Telefon und Luke deutete wieder einmal auf das Handyverbotsschild.

„Hi. Hier Lorelai.“, meldete sie sich und hielt den Finger hoch, um zu zeigen, dass Luke einen kurzen Moment warten sollte.

„Hey, hallo. Ich bin’s.“, sagte eine männliche Stimme am anderen Ende der Leitung und Lorelai musste einen Moment darüber nachdenken wer es war, ehe es klick bei ihr machte.

„O hey Chris, wie geht’s dir?“

„Gut, gut. Hast du nen Augenblick Zeit?“

„Oh, oh“ Sie ahnte, dass er schon wieder irgendetwas vorhatte, dass sie eventuell verletzen könnte und darauf hatte sie so gar keine Lust.

„Keine Angst. Ich will dir nur erzählen, was für eine Idee ich habe.“

Lorelai runzelte kurz misstrauisch die Stirn, sagte dann jedoch: „Ok. Erzähl!“

„ Es ist natürlich deine Entscheidung und ich will deine Pläne nicht durcheinander bringen, aber Rory kriegt doch bald Ferien und ich wollte fragen, ob es okay wäre, wenn sie uns für ein paar Tage besuchen würde.“

Lorelai war baff. Sie saß auf ihrem Barhocker, der Finger immer noch oben und schien in sich zusammen zu sacken.

„Äh...Gleich ein paar Tage? Du...du meinst sie soll bei euch schlafen?“

Hast du überhaupt genug Platz für Besuch, Chris?“, fragte sie und hoffte innständig, dass er Nein sagen würde.

„ Nicht nur Platz. Ein ganzes Zimmer, ein richtiges Gästezimmer. Sherry hat es hübsch eingerichtet.“, erklärte Chris stolz, während Lorelai die Augen rollen ließ.

„Ach, das ist aber nett.“

An Lorelai’s ironischem Tonfall konnte man genau erkennen, dass sie eifersüchtig auf Sherry war. Mit ihrem Glück, das sie hatte, weil sie Chris haben konnte und Lorelai immer wieder vom Weg wegdrängte. Dieses dämliche Flittchen wollte ihr jetzt also auch noch ihre Tochter wegnehmen!

Chris schien dies jedoch nicht zu bemerken, denn er fragte sie: „Und was sagst du?“

„Keine Ahnung. Das kommt alles so plötzlich“, antwortet Lorelai ehrlich. Und dann dachte sie noch mal darüber nach und entschied:
NEIN, auf gar keinen Fall! Sherry würde ihr Baby ganz sicher nicht in die Finger kriegen, aber das sagte sie natürlich nicht laut.
„Ja, Es ist sehr kurzfristig“, gab Chris zu , „und wenn du Nein sagst, bin ich dir auch nicht böse.“

„Weiss du wir sollten das Rory entscheiden lassen“, versuchte sich Lorelai aus der Entscheidung rauszuwinden.

„Dann bist du einverstanden?“, fragte Chris leicht verwundert.

„Klar, sicher. Wenn Rory Lust hat, ja.“, log sie und insgeheim hoffte Lorelai, dass es nicht so wäre.

„Gut. Das ist gut... äh, danke. Erzähl ihr von meinem Vorschlag und dann ruf mich wieder an, wann du willst... Nur keinen Stress“, sagte Chris erleichtert.

„Gut, mach ich“, sagte Lorelai und biss die Zähne aufeinander, um nicht aufzuheulen. Nie wieder wollte sie ihm ins Gesicht sehen, weil er ihr so weh getan hatte.

„Also wir hören uns.“

„Ja. Ich ruf dich dann an.“

Lorelai legte auf und stütze den Kopf auf ihre Hand, die sie nicht oben hielt.

Sie fragte sich, ob sie Rory überhaupt von dem Angebot erzählen sollte, denn sie hatte Angst, dass Rory zu Chris gehen und sich mit Sherry anfreunden würde.

Luke hatte das Gespräch interessiert mit angehört und wusste nun nicht, was er zu Lorelai sagen sollte, stattdessen nahm er ihren Finger herunter und stellte ihr eine riesige Tasse Kaffee vor die Nase, ehe er sich wieder an seine Arbeit machte und sie währenddessen beobachtete.

Natürlich interessierte es ihn, was Lorelai davon hielt, dass Rory vielleicht für ein Paar Tage zu Christopher gehen würde, doch ihm war auch klar, dass es ihn eigentlich gar nicht anging, schliesslich war er nicht mit Lorelai zusammen. Leider...





Rory war unterdessen in ihrem Zimmer und lag ihm Bett.

Sie war ganz sicher nicht müde.

Das einzige an was sie jetzt wirklich nicht denken konnte war die Tatsache, dass sie schlafen musste.

Sie hatte einfach ein bisschen Zeit für sich selbst gebraucht und die hatte sie auch bekommen.

Nun lag sie da und überlegte sich, was der Kuss wohl bedeutet hatte.
Hatte er überhaupt etwas bedeutet?

Falls es jemanden interessiert:
Der erste Schultag in der neuen Schule heute war super (haltet mich jetzt bitte nicht für eine Streberin ;) )
Die anderen 5 Mädchen in meiner Klasse sind total nett und ich habe mich gleich mit ihnen angefreundet, mit zweien ess ich gemeinsam in der Kantine und bin nachher noch ein bisschen in die Stadt gegangen, weil wir erst um 13:50 wieder Schule hatten.
Zuletzt geändert von katalin am 07.10.2008, 11:31, insgesamt 1-mal geändert.

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von katalin »

Entschuldige Katalin das ich noch net geschrieben hab!
War am WE net daheim!
Wenigstens schreibst du FB :)
Also Jess geht auch auf die Militärschule,ist ja cool!
Und er versteht sich soweit gut mit Tristan,bin mal gespannt wie es weitergeht!
Extra für dich der nächste Teil :D



Kapitel 5


Connecticut


Ein Handy klingelte. Das todsichere Zeichen, dass irgendjemand gleich von Luke darauf hingewiesen werden würde, dass in seinem Laden Handys verboten waren.

Und da passierte es auch schon:

Lorelai ging ans Telefon und Luke deutete wieder einmal auf das Handyverbotsschild.

„Hi. Hier Lorelai.“, meldete sie sich und hielt den Finger hoch, um zu zeigen, dass Luke einen kurzen Moment warten sollte.

„Hey, hallo. Ich bin’s.“, sagte eine männliche Stimme am anderen Ende der Leitung und Lorelai musste einen Moment darüber nachdenken wer es war, ehe es klick bei ihr machte.

„O hey Chris, wie geht’s dir?“

„Gut, gut. Hast du nen Augenblick Zeit?“

„Oh, oh“ Sie ahnte, dass er schon wieder irgendetwas vorhatte, dass sie eventuell verletzen könnte und darauf hatte sie so gar keine Lust.

„Keine Angst. Ich will dir nur erzählen, was für eine Idee ich habe.“

Lorelai runzelte kurz misstrauisch die Stirn, sagte dann jedoch: „Ok. Erzähl!“

„ Es ist natürlich deine Entscheidung und ich will deine Pläne nicht durcheinander bringen, aber Rory kriegt doch bald Ferien und ich wollte fragen, ob es okay wäre, wenn sie uns für ein paar Tage besuchen würde.“

Lorelai war baff. Sie saß auf ihrem Barhocker, der Finger immer noch oben und schien in sich zusammen zu sacken.

„Äh...Gleich ein paar Tage? Du...du meinst sie soll bei euch schlafen?“

Hast du überhaupt genug Platz für Besuch, Chris?“, fragte sie und hoffte innständig, dass er Nein sagen würde.

„ Nicht nur Platz. Ein ganzes Zimmer, ein richtiges Gästezimmer. Sherry hat es hübsch eingerichtet.“, erklärte Chris stolz, während Lorelai die Augen rollen ließ.

„Ach, das ist aber nett.“

An Lorelai’s ironischem Tonfall konnte man genau erkennen, dass sie eifersüchtig auf Sherry war. Mit ihrem Glück, das sie hatte, weil sie Chris haben konnte und Lorelai immer wieder vom Weg wegdrängte. Dieses dämliche Flittchen wollte ihr jetzt also auch noch ihre Tochter wegnehmen!

Chris schien dies jedoch nicht zu bemerken, denn er fragte sie: „Und was sagst du?“

„Keine Ahnung. Das kommt alles so plötzlich“, antwortet Lorelai ehrlich. Und dann dachte sie noch mal darüber nach und entschied: NEIN, auf gar keinen Fall! Sherry würde ihr Baby ganz sicher nicht in die Finger kriegen, aber das sagte sie natürlich nicht laut.
„Ja, Es ist sehr kurzfristig“, gab Chris zu , „und wenn du Nein sagst, bin ich dir auch nicht böse.“

„Weiss du wir sollten das Rory entscheiden lassen“, versuchte sich Lorelai aus der Entscheidung rauszuwinden.

„Dann bist du einverstanden?“, fragte Chris leicht verwundert.

„Klar, sicher. Wenn Rory Lust hat, ja.“, log sie und insgeheim hoffte Lorelai, dass es nicht so wäre.

„Gut. Das ist gut... äh, danke. Erzähl ihr von meinem Vorschlag und dann ruf mich wieder an, wann du willst... Nur keinen Stress“, sagte Chris erleichtert.

„Gut, mach ich“, sagte Lorelai und biss die Zähne aufeinander, um nicht aufzuheulen. Nie wieder wollte sie ihm ins Gesicht sehen, weil er ihr so weh getan hatte.

„Also wir hören uns.“

„Ja. Ich ruf dich dann an.“

Lorelai legte auf und stütze den Kopf auf ihre Hand, die sie nicht oben hielt.

Sie fragte sich, ob sie Rory überhaupt von dem Angebot erzählen sollte, denn sie hatte Angst, dass Rory zu Chris gehen und sich mit Sherry anfreunden würde.

Luke hatte das Gespräch interessiert mit angehört und wusste nun nicht, was er zu Lorelai sagen sollte, stattdessen nahm er ihren Finger herunter und stellte ihr eine riesige Tasse Kaffee vor die Nase, ehe er sich wieder an seine Arbeit machte und sie währenddessen beobachtete.

Natürlich interessierte es ihn, was Lorelai davon hielt, dass Rory vielleicht für ein Paar Tage zu Christopher gehen würde, doch ihm war auch klar, dass es ihn eigentlich gar nicht anging, schliesslich war er nicht mit Lorelai zusammen. Leider...





Rory war unterdessen in ihrem Zimmer und lag ihm Bett.

Sie war ganz sicher nicht müde.

Das einzige an was sie jetzt wirklich nicht denken konnte war die Tatsache, dass sie schlafen musste.

Sie hatte einfach ein bisschen Zeit für sich selbst gebraucht und die hatte sie auch bekommen.

Nun lag sie da und überlegte sich, was der Kuss wohl bedeutet hatte.
Hatte er überhaupt etwas bedeutet?

Falls es jemanden interessiert:
Der erste Schultag in der neuen Schule heute war super (haltet mich jetzt bitte nicht für eine Streberin ;) )
Die anderen 5 Mädchen in meiner Klasse sind total nett und ich habe mich gleich mit ihnen angefreundet, mit zweien ess ich gemeinsam in der Kantine und bin nachher noch ein bisschen in die Stadt gegangen, weil wir erst um 13:50 wieder Schule hatten.

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

Hey,erstmal ist doch logisch mit schreibn,deine FF ist ja auch echt klasse,gefällt mir bis jetzt sehr gut! :up:
Rory muss andauernd an den Kuss mit Tristan denken,ich glaube schon,dass er was bedeutet hat!
I Hope!
Bin mal gespannt wie es weitergeht! ;)

Und Katalin:Ist echt klasse das du an deinen ersten Schultag gleich Freunde gefunden hast,ist echt schwierig,wenn man neu an eine Schule kommt!
Freut mich für Dich!

LG Nicki ;)

katalin
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Registriert: 29.11.2005, 10:45

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von katalin »

Schön, dass die FF dir sehr gut gefällt.
So etwas hört man immer gern :)

Mich freut es auch und wir sind alle neu an der Schule :D

Der nächste Teil folgt bald.

LollyLutscher

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von LollyLutscher »

Hey (:
Tut mir Leid, dass ich nicht geantwortet hab, aber ich war krank >.<
Naja jetzt geht's mir besser & in der Schule ist es eig. auch ganz gut :D
Mich freut es, dass du dich gut eingelebt hast, Katalin (:

So jetzt zu den Teilen:
Ich mag beide wirklich sehr und ich bin schon gespannt, ob Rory ja zu Chris Vorschlag sagt, oder ob Lorelai es ihr überhaupt erzählt !
Ich finde du schreibst echt gut Tristans Rolle als Neuer an der Schule :)

Freu mich schon auf den nächsten Teil <33

katalin
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Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 6: Schwere Einschätzungen und Geschrei

Beitrag von katalin »

Hey (:
Tut mir Leid, dass ich nicht geantwortet hab, aber ich war krank >.<
Naja jetzt geht's mir besser & in der Schule ist es eig. auch ganz gut
Tut mir leid, dass du krank warst :(
Schön, dass es dir jetzt wieder besser geht :)
Mich freut es, dass du dich gut eingelebt hast, Katalin (:
Mich auch und meine Klasse hat mich heute zur Klasse hat mich heute zur Klassenchefin gewählt ^_^
So jetzt zu den Teilen:
Ich mag beide wirklich sehr und ich bin schon gespannt, ob Rory ja zu Chris Vorschlag sagt, oder ob Lorelai es ihr überhaupt erzählt !
Ich finde du schreibst echt gut Tristans Rolle als Neuer an der Schule
Danke für dein Lob :D
Freu mich schon auf den nächsten Teil <33
Der nächste Teil kommt jetzt:



Kapitel 6: Schwere Einschätzungen und Geschrei

North Carolina:

Es war schwierig Leute einzuschätzen, die so ruhig und doch so selbstsicher waren wie Jess. Entweder war er der zurückhaltende Rebell oder er war einfach nur hinterhältig und wartete darauf ihn endlich bei irgendwem anschwärzen zu können.

Während er aß und darüber nachdachte, was er von Jess halten sollte fragten die drei Musketiere ihn über alles Mögliche aus, als wäre er ein unmenschliches Individuum, das sie gerade erst entdeckt hatten.
Alle möglichen Fragen vom Alter bis hin zur Größe seiner Schuhe wurden gestellt und letzten Endes erzählte er auch selbst etwas von sich und so war er irgendwann nicht mehr ganz so neu.
Rory lies er natürlich aus, schliesslich ging das niemanden etwas an!

Nachdem Essen, wusste er, dass Erik, Tim, Mark und Jess aus New York kamen und schon damals an der Schule beste Freunde waren.
Nach einem gemeinsamen Streich, auf den die Jungs aber nicht näher angingen, seien sie alle von der Schule geflogen.
Die Eltern von ihnen hatten sie auf unterschiedliche Militärakademien oder Schulen schicken wollen, doch irgendwie hatten es die Vier geschafft ihre Eltern auszutricksen, so dass sie nun doch alle hier in North Carolina waren.
Persönlicheres hatte er noch nicht erfahren, aber das würde vielleicht später noch kommen...


Connecticut:

Lorelai bemerkte, wie Luke sie auffällig unauffällig beobachtete und überlegte sich, was er wohl gerade dachte.
Irgendwie war es ja schon süss, wie er sich immer um sie kümmerte:
Letztes Jahr hatte er sie sogar ins Krankenhaus begleitet als ihr Vater eingeliefert wurde und das obwohl er etwas gegen Krankenhäuser hatte. Nun ja, was heißt er hatte etwas gegen Krankenhäuser? Er HASSTE Krankenhäuser.
Und trotzdem war Luke bisher immer für sie da gewesen und sie hatte ihm bisher nur beim Streichen seines Cafés geholfen, wozu sie ihn selbst überredet hatte.
Eigentlich weiss ich gar nicht so viel über Luke, irgendwie reden wir fast immer nur über mich und nie über ihn, er hingegen weiss so gut wie alles über mich., dachte Lorelai und beschloss kurzerhand das zu ändern.


Rory konnte immer noch nicht schlafen, weshalb sie aufstand und Lane anrief, welche jedoch nicht das Telefon abnahm, also beschloss sie bei Paris anzurufen.
Das Telefon klingelte... und Paris nahm ab, schrie jedoch nur: „DU WUSSTEST GENAU, WIE SEHR ICH IHN MAG UND HAST IHN VOR MEINEN AUGEN GEKÜSST, OBWOHL DU IMMER GESAGT HAST, DASS DU NICHTS VON IHM WILLST, ALSO LASS MICH IN RUHE!“ und legte gleich wieder auf.
Eigentlich war das so ganz und gar nicht ihre Art grundlos Leute anzupöbeln, aber Paris schien sehr darunter zu leiden, was vorgefallen war. Rory dachte einen Moment drüber nach, ehe sie frustriert feststellen musste, dass Paris immer noch etwas für Tristan empfand, obwohl er ihr klar gemacht hatte, dass zwischen ihnen, wenn es nach ihm ging, nie mehr als Freundschaft wäre.
Nun wusste sie nicht, wie sie damit umgehen sollte, schließlich wollte sie Paris nicht schon wieder als Freundin verlieren.
Zuletzt geändert von katalin am 07.10.2008, 11:33, insgesamt 1-mal geändert.

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

Der Teil hat mir wieder sehr gut gefallen,kam mir nur Leider ein wenig zu kurz vor!
Muss wohl daran liegen,das es sich so super lesen läßt!
Lorelai will also mehr über Luke wissen,wird ja langsam mal Zeit.
Und Tristan freundet sich immer mehr mit den Jungs an,klasse und muss dauernd an Rory denken,geht ihr bestimmt genauso.
Also bitte schnell weiter! :D

LG Nicki ;)

LollyLutscher

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von LollyLutscher »

Ich bin genau Nicki's Meinung :D
Der Teil war echt zu kurz ^^

Aber trotzdem gut :]
Schnell weiter !

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 7: Party und Luftkuss

Beitrag von katalin »

Sorry, dass ich so lange nichts mehr von mir hören liess, ich hatte wegen der Schule viel zu tun und habe jetzt eigentlich immer noch Schulstress, aber da kann man nichts machen :motz: :(

Na ja, egal. Jedenfalls habt ihr hier den nächsten Teil.
Er ist sehr kurz, aber ich hoffe er gefällt auch trotzdem.
Teil 8 wird länger *versprochen*




Kapitel 7: Party und Luftkuss


„Ist es möglich, dass Luke – mehr als nur freundschaftlich – an mir interessiert ist?“

„Besteht die klitzekleine Möglichkeit, dass ich Chancen bei Lorelai habe? Wäre ich nicht schon so lange mit ihr befreundet, hätte ich vielleicht versuchen können, ihr näher zu kommen, doch so will ich unsere langjährige Freundschaft nicht gefährden!
Es ist wohl immer noch besser nur mit seiner Traumfrau befreundet zu sein, als sie ganz zu verlieren.“

Lorelai und Luke waren beide in ihre Gedanken versunken, als Lorelai’s Handy abermals klingelte, wodurch die beiden etwas unsanft aus ihren Gedanken gerissen wurden.
Lorelai schaute auf ihr Handy, sah, dass sie von Lane angerufen wurde und nahm natürlich sofort ab, obwohl Luke – genau wie beim vorherigen Anruf – auf das Handyverbotsschild deutete.
„Hey, Lane.“, flötete Lorelai und warf Luke einen Luftkuss zu, woraufhin er die Augen verdrehte. Er wusste genau, dass sie wieder einmal versuchte sich herauszureden, in dem sie so tat als würde sie mit ihm flirten. Wenn sie es doch wenigstens mal ernst meinen würde!
„Hey Lorelai.“, brüllte Lane gegen den Lärm einer Bassgitarre und eines Schlagzeuges an, die gerade gegeneinander „kämpften“, was sich alles andere als gut anhörte.
„Was ist das denn für ein Lärm bei dir?“
„WAS?“, schrie Lane durchs Telefon, um die laute Musik zu übertönen, sagte ein paar Sekunden lang gar nichts und dann: „Sorry, Lorelai. Jetzt ist es ruhiger!“
„Und nun erklär mir bitte was los ist!“
„Nach Henry’s Schwertkampfszene, bin ich mit ihm nach draußen gegangen, um mich ein bisschen mit ihm zu unterhalten.“
„Um sich zu unterhalten?“, wiederholte Lorelai amüsiert.
„Na du weißt schon“, sagte Lane und Lorelai vermutete, dass Lane gerade ein bisschen rot werden würde, „Ist ja auch egal, jedenfalls haben wir so die Zeit vergessen und als wir wieder zurück kamen, wart ihr jedenfalls nicht mehr da, also bin ich mit Henry noch auf eine Party gegangen.“
„Weiß deine Mutter davon?“
„Nein, eben nicht.
Sie macht sich bestimmt Sorgen, aber ich möchte noch ein bisschen hier bleiben.
Könntest du ihr bitte sagen, dass ich bei euch übernachte?“
„Lane, du weißt doch, dass ich keine Mütter anlüge und vor allem nicht deine!“, wollte Lorelai sich herausreden, doch Lane ließ nicht locker.
„Lorelai, biiiittee!“, flehte Lane sie an.
„Wenn es unbedingt sein muss“, gab Lorelai nach, schließlich war sie selbst – vor nicht mal so langer Zeit - selbst ein verliebter Teenager gewesen, „Ich hole dich jedoch in etwa einer Stunde ab, bringe dich nach Hause und du schläfst wirklich bei uns!“
„Ok, danke Lorelai!
Die Adresse ist: 2842 Quarterstreet.
Ich warte dann in einer Stunde vor dem Haus.“
„Bis dann und mach nichts, was du später bereuen könntest!“, gab Lorelai ihr noch als guten Rat mit und legte das Telefon auf.
„Teenager?“, fragte Luke, welcher während des Telefonats jemanden bedient hatte und somit nur den letzten Satz mitbekommen hatte.
„Teenager!“, seufzte Lorelai.
Zuletzt geändert von katalin am 07.10.2008, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

Kein Problem Katalin das es länger gedauert hat.
Schule ist halt auch wichtig! :D
Wie du schon gesagt hast ist leider etwas zu kurz,aber wenn es beim nächsten mal wieder mehr ist! :)
Ich find Luke und Lorelai echt niedlich zusammen! :)
Bitte schnell weiter!

LG Nicki ;)

katalin
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Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 8: Saftdiät und ein (un)bedeutender Versprecher

Beitrag von katalin »

Es geht weiter:


Kapitel 8: Pro- und Contraliste, Saftdiät und ein (un)bedeutender Versprecher

Rory konnte immer noch nicht schlafen, also beschloss sie das zu tun, was sie immer tat, wenn sie eine schwierige Entscheidung zu fällen hatte, sie beschloss eine ihrer altbewährten Pro- und Contra-Listen zu schreiben, die ihr schon in fast jeder schwierigen Situation geholfen hatten, jedoch noch nie bei der Entscheidung zwischen zwei Jungen.
„Na gut“, dachte sie und schrieb ihren ersten Gedanken hin. Es war eine Pro- und Contraliste für Dean. „Er ist eifersüchtig… nein streichen wir das – er ist seeehr eifersüchtig! Aber er ist immer für mich da… Obwohl manchmal sollte er nicht so anhänglich sein…"
Als Rory dachte, dass sie alles aufgeschrieben hatte, löschte sie das Licht aus und ging wieder ins Bett, kuschelte sich an ihr Kissen und wollte gerade die Augen zu machen und versuchen zu schlafen, als ihr wieder etwas Neues einfiel.
Sie stand wieder auf, machte das Licht wieder an, ging zu ihrem Schreibtisch und trug es in ihre Pro- und Contra-Liste ein.
Nachdem sie ihren neuen Einfall eingeschrieben hatte, machte sie das Licht wieder aus und stieg wieder in ihr Bett, als ihr wieder etwas einfiel und sie erneut aufstehen musste, um es aufzuschreiben.
Und so ging es bis in den Morgengrauen, ehe Rory zu schlapp war, um noch etwas aufzuschreiben und schon auf dem halben Weg in ihr Bett auf dem Boden zusammensackte und einschlief.


„Was ist denn los?“, wurde Lorelai von Luke gefragt, nachdem sie ihr Handy wieder eingesteckt hatte.
„Wir haben Lane in Hartford vergessen“, murmelte Lorelai.
„Wirklich?“, fragte Luke überrascht.
„Ja“, sagte Lorelai zerknirscht.
„Wie ist das denn passiert?“
„Na ja, es war so viel los und dann haben wir einfach nicht gemerkt, dass sie mit Henry draußen war...“, erklärte Lorelai schuldbewusst und trank noch etwas von ihrem Kaffee.
„Und nun musst du sie abholen?“
„Ja, in einer Stunde. Sie möchte noch ein bisschen auf Henrys Party bleiben.
Ich muss Mrs. Kim anrufen und sie fragen, ob Lane heute bei uns schlafen kann.“
„Hier ist Telefonieren immer noch verboten“, rief Luke streng aus und deutete dabei schon zum dritten Mal an diesem Abend auf das Schild neben der Tür, was Lorelai jedoch nicht sonderlich beachtete, denn sie hatte Mrs. Kims Nummer schon gewählt.
Das Telefon klingelte und bereits nach dem ersten Klingeln wurde das Telefon abgenommen.
„Hallo, Mrs. Kim hier.“
„Hallo, Mrs. Kim. Hier ist Lorelai.“
„Lorelai! Wissen sie wo Lane ist?“
„Ja...Sie ist hier bei mir und Rory.“
„Gott sei dank“, Mrs. Kim schnaufte erleichtert aus.
„Eigentlich rief ich an um sie zu fragen, ob sie heute bei uns schlafen kann...“
„Morgen ist Sonntag, da muss sie in die Kirche!“ Mrs. Kims Unterton gefiel Lorelai irgendwie ganz und gar nicht, denn er war so… herrschend. Und das die kleine Miss Kim in die Kirche musste interessierte Lorelai momentan herzlich wenig.
„Ähm ja, die würde sie bestimmt nicht verpassen, dafür sorge ich persönlich.“, trällerte sie dann allerdings ins Telefon und Mrs. Kim schien überzeugt.
„Na gut, ausnahmsweise.“
„Dann noch einen schönen Abend, Mrs. Kim“
„Schönen Abend“, damit legte Mrs. Kim das Telefon auf und Lorelai stieß einen endlos langen Seufzer aus.

Luke sah Lorelai besorgt an und grübelte dann eine Weile, ehe ihm etwas einfiel, dass zwar nicht der Knüller schlechthin war, aber immerhin ein wenig Ablenkung.
„Was hältst du davon ein bisschen Karten zu spielen, bis du Lane abholen gehen musst?“, fragte er Lorelai, die ihn etwas verdutzt ansah, aber nach kurzem Überlegen zustimmte.
„Gute Idee, teil aus.“

Lorelai und Luke spielten eine Weile Karten, bis Kirk ins Café und zu den beiden an den Tresen kam.
„Hey Luke ... Lorelai“, er nickte ihr kurz zu und setzte sich dann.
„Hi Kirk“, begrüsste Lorelai den wohl verrücktesten Bewohner aus Stars Hollow.
Und alles was dieser Bewohner wollte, war lediglich ein Glas Saft.
„Kirk, was soll das? Seit wann trinkst du nur Saft?“, fragte Luke und machte sich ernsthaft Sorgen um seinen verrücktesten Gast, der normalerweise immer Kaffee trank.
„Seit ich meine Saftdiät mache.“, behauptete Kirk gelassen und teilweise etwas hochnäsig.
„Saftdiät?“, fragten sich Lorelai und Luke gedanklich und sahen sich verwirrt an, stellten Kirk diese Frage jedoch nicht.
Luke ging in die Küche und kam mit einem Glas Saft zurück, welches er Kirk hinstellte.
Er trank nur in kleinen Schlücken, während Lorelai und Luke weiter Karten spielten.
Plötzlich beugte sich Kirk zu Lorelai und schnupperte an ihr, woraufhin Luke ihn zu Recht wies: „Kirk, hör auf an meiner Freundin zu schnuppern!“
„Freundin? ... Habe ich Lorelai wirklich gerade als meine Freundin bezeichnet?“, fragte sich Luke erschrocken und auch, was sie davon wohl halten würde.
„Hat Luke mich wirklich gerade als Freundin bezeichnet?“, fragte sich Lorelai.
„Ich schnuppere nicht an deiner Freundin! Es ist nur merkwürdig, dass sie so sehr nach Melonensaft mit Ananas riecht.“
„Kirk, du bist eindeutig verrückt.“, mutmaßte Lorelai und rutschte ein Stück weg, ehe sie auf ihre Uhr sah und merkte, dass sie eigentlich schon vor 10 Minuten hätte gehen müssen.
„Sorry Luke – das Match gewinne ich nächstes Mal, ich bin Lane abholen – man sieht sich!“, sagte sie und war schon zur Tür hinausgerannt.
„Ja, man sieht sich“, rief Luke Lorelai nach.
Als Lorelai aus der Tür war, fragte sie sich, ob das wirklich gerade geschehen war.
Hatte Luke sie gerade wirklich aus Versehen als seine Freundin bezeichnet ?


Ich hoffe der Teil hat euch gefallen und ihr lässt auch brav ein Feedback da :)

LG Katalin
Zuletzt geändert von katalin am 07.10.2008, 11:37, insgesamt 2-mal geändert.

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