GG-FF: Überraschung!

Das Forum für aufstrebende Künstler und Autoren.
katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

55. Veränderungen sind nicht immer positiv

Beitrag von katalin »

Wie immer schönes Kapitel :D
Danke :)
Und Luke hat auch Kaffee mitgebracht ^_^ ^_^
Natürlich :D
Endlich sehn sich Jess und Luke nach so vielen Jahren wieder :up:
Ja, wurde ja auch mal Zeit.

Und weiter gehts... mit einem fiesen Cliffie am Schluss ;)


Kapitel 55: Veränderungen sind nicht immer positiv

Eine Woche später

Zwei Tage vor der Hochzeit mit Henry wurde Lane immer nervöser und fand die Idee mit der Hochzeit doch nicht mehr so gut. Sie bekam regelrecht Panik und fühlte sich eingesperrt. Sie fühlte sich viel zu jung, um zu heiraten und hätte die Hochzeit am Liebsten abgesagt.
Sie machte sich fertig für ein Date mit Henry, bei dem sie ihm von ihrer Angst vor der Hochzeit erzählen würde. Sie wusste nicht wie Henry reagieren wird und wurde deshalb nur noch nervöser. Lane sah auf die Uhr und merkte, dass sie losgehen musste, sonst müsste er auf sie warten. Sie hatte mit ihm auf der hölzernen Brücke, auf der sie noch kurz vor ihrer Verlobung gewesen waren, abgemacht. Ihr war mulmig zumute und sie wäre am liebsten einfach umgekehrt und weggelaufen, aber sie musste sich nun mal ihrer Angst stellen und mit Henry reden. Henry saß bereits auf der Brücke und wartete auf sie. Freudestrahlend kam er auf sie zu und küsste sie, doch dann merkte er, dass sie nicht glücklich war.
„Was ist denn, Lane?“, fragte er sie.
„Henry. Es tut mir leid, aber ich bin mir nicht mehr sicher, was die Hochzeit betrifft.“
„Was soll das bedeuten?“, fragte er. „Willst du unsere Hochzeit etwa absagen?“
„Ja, es ist einfach viel zu früh. Ich bin noch nicht bereit zu heiraten.“
„Aber Lane. Es ist bereits alles organisiert. Wir können jetzt doch nicht einfach alles absagen.“
„Henry. Ich bin wirklich noch nicht so weit“, sagte Lane verzweifelt.
Henry bemerkte den verzweifelten Ton in Lanes Stimme und merkte, dass sie ihn wirklich nicht heiraten wollte oder konnte. Er war total enttäuscht und traurig, denn er hatte sich wirklich darauf gefreut, sie zu heiraten. „Oh, okay. Ich gehe dann mal.“ Er drehte sich um und ging weg.
„Henry! Warte!“, rief sie ihm hinterher.
Er drehte sich um und sagte tierisch enttäuscht: „Lane du kannst nicht einfach sagen, dass du mich nicht heiratest, zwei Tage vor der Hochzeit, und dann erwarten, dass ich froh sein. Ich kann das einfach nicht, okay? Ich brauche Zeit für mich.“
„Aber Henry, ich liebe dich doch“, beteuerte sie.
Er ging zu ihr zurück und küsste sie, küsste sie so als würde er sie nie mehr wiedersehen und flüsterte ihr ins Ohr: „Ich liebe dich auch, aber ich kann das im Moment einfach nicht. Gib mir Zeit.“ Dann drehte er sich um und ging, ging zu seinen Eltern. Ihnen erklären, dass die Hochzeit - seine Hochzeit - nicht stattfinden würde.


Wilmington

Rory war noch in Wilmington bei Tristan und wartete nun schon seit einer Woche vergeblich darauf, dass er aufwachte. Tage- und nächtelang saß sie an seinem Bett und hoffte er würde aufwachen, doch er öffnete seine Augen trotzdem nicht. Sie aß mit Mona und Jess in der Cafeteria zu Mittag und hatte Spaß mit ihnen. In der Woche, in der sie nun schon in Wilmington war, hatte sie sich mit den Beiden – und natürlich auch Natalie, Mark, Tim, Erik, Rick und Sandra – angefreundet. Obwohl sie auch mit den Anderen befreundet war, verbrachte sie doch die meiste Zeit mit Mona und Jess und verstand sich mit ihnen auch am Besten. Sogar von dem Beinahekuss mit Logan hatte sie ihnen einmal erzählt.
Da klingelte plötzlich Rorys Handy. Sie holte es aus ihrer Tasche und sah, dass Lane anrief. „Was sie wohl will?“, fragte sich Rory. „Ich dachte, wir hätten wegen der Hochzeit bereits alles besprochen.“ Sie ging sofort ans Telefon und schon schluchzte ihr Lane entgegen.
„Lane was ist denn?“, fragte Rory ihre tieftraurige Freundin.
„Henry, er... er... hat... Schluss gemacht, glaube ich“, schniefte Lane.
„Wie du glaubst? Und WAS? Wieso denn?“
„Weil ich ihn nicht hei... heiraten wollte.“
„Aber ich dachte das wolltest du... also heiraten.“
Mona und Jess waren schockiert, denn vor einer Woche, hatte Rory noch gesagt, wie sehr sich Lane freute, dass sie verlobt war.
„Ja, zuerst schon, a... aber dann nicht mehr. I... ich fühlte mich eingesperrt. Ich habe geträumt wie wir heiraten und dann Kinder haben, die die ganze Zeit nörgeln und ich so wie meine Mom werde. Das habe ich einfach nicht ausgehalten. Ich bin 16! Ich kann einfach nicht heiraten, nicht jetzt zumindest. In ein paar Jahren vielleicht, und möglicherweise sogar Henry, denn ich liebe ihn wirklich, aber nicht jetzt.“
Rory wusste nicht, was sie dazu sagen sollte. Aber sie fühlte sich schuldig, weil sie in der letzten Woche nicht mehr viel Zeit für Lane hatte, weil sie die ganze Zeit in Wilmington gewesen war und sie dadurch auch nicht mitbekommen hatte, wie Lane ihre Meinung zur Hochzeit geändert hatte. Sie wollte ihrer besten Freundin in dieser Zeit gerne beistehen und beschloss deshalb nach Stars Hollow zu gehen. Sie dachte, dass Tristan leider nicht bald aufwachen würde und sie ja sowieso bald wieder bei ihm sein würde, wenn sie Lane getröstet hatte. „Lane, ich komme zurück zu dir nach Stars Hollow“, teilte sie ihrer besten Freundin mit.
„Aber Tristan... Willst du nicht bei ihm bleiben?“, fragte Lane.
„Schon, aber ich will auch für dich sein. Du bist schließlich schon seit Ewigkeiten meine beste Freundin.“
„Rory, ich weiß das ja zu schätzen... also dass du für mich da sein willst, aber ich denke du solltest da bleiben. Ich komme schon zurecht. Außerdem habe ich irgendwie das Gefühl, dass er bald aufwacht. Da musst du einfach bei ihm sein!“
„Aber Lane...“
„Nichts aber, Rory. Du bleibst da. Ich würde es mir nie verzeihen, wenn du nicht die Erste wärst, die er sieht. Er scheint dich wirklich zu lieben und wenn du ehrlich bist, liebst du ihn auch.“
Rory war erstaunt, wie Lane sich benahm. So selbstlos, und das obwohl sie bestimmt selbst auch gerne von jemandem getröstet worden wäre.
„Okay, ich bleibe, wenn du unbedingt willst. Aber sobald du mich brauchst, rufst du mich an.“
„Okay. Sollte etwas sein, rufe ich dich an. Aber du rufst mich auch sofort an, sollte er aufwachen.“
„Klar mache ich. Bye Lane.“
„Bye Rory.“
Rory versenkte ihr Handy wieder in ihrer Tasche und wandte sich wieder Mona und Jess zu.
„Du bleibst also noch?“, fragte Mona.
„Ja, Lane hat mir gesagt, ich solle hier bleiben. Sie hat anscheinend irgendwie das Gefühl, dass Tristan bald aufwachen wird. Ich glaube, ich gehe dann mal hoch zu ihm.“ Rory stand auf.
„Wir kommen gleich nach.“
„Okay, bis dann.“ Rory verließ die Cafeteria und stieg in den Fahrstuhl. Als sie oben angekommen war, ging sie sofort ins Zimmer 1203 hinein und setzte sich zu ihm aufs Bett.
Sie nahm seine Hand und streichelte sie sanft. „Tristan. Bitte wach doch auf. Ich liebe dich“, flüsterte sie. Dabei lief ihr eine Träne über die Wange. Wieso hatte sie bloß erst so spät erkannt, dass sie ihn liebte? Jetzt wo es möglicherweise bereits zu spät war.
Da sah sie plötzlich wie Tristan langsam seine Augen öffnete.
Sie war überglücklich, doch da fragte er sie: „Wo... wo bin ich? W...wer bin ich? U... und wer bist du?“

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

Lane will also Henry doch net heiraten,ist ja wirklich auch noch zu früh dafür
katalin hat geschrieben:Und weiter gehts... mit einem fiesen Cliffie am Schluss
Jep echt klasse,er ist aufgewacht und hat sein Gedächtnis verloren,super :motz:

GLG ;)

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 56

Beitrag von katalin »

Lane will also Henry doch net heiraten,ist ja wirklich auch noch zu früh dafür
Fragt sich nur, wie ihre Mom darauf reagiert...
katalin hat geschrieben:Und weiter gehts... mit einem fiesen Cliffie am Schluss
Jep echt klasse,er ist aufgewacht und hat sein Gedächtnis verloren,super :motz:
Ich habe dich wneigstens vorgewarnt... Aber wenigstens ist er wach ;)



Kapitel 56: Wenn Erinnerungen verloren gehen, kann es sein, dass manche wieder auftauchen. Und nicht alle davon sind schön.

Sie war überglücklich, dass Tristan seine Augen geöffnet hatte, doch da fragte er sie: „Wo... wo bin ich? W...wer bin ich? U... und wer bist du?“
Rory war schockiert. Erinnerte sich Tristan wirklich an gar nichts mehr? Wusste er wirklich nicht mehr, wer sie war? Rory sah Tristan geschockt an. Was sollte jetzt bloß aus ihnen werden, wenn er sie nicht einmal mehr erkannte? Tristan versuchte sich aufzusetzen, doch die Schmerzen waren so heftig, dass es sich wieder in die Kissen zurück fallen ließ.
Rory bemerkte Tristan Schmerzen. „Ich geh dann mal kurz einen Arzt holen. Bin gleich wieder zurück“, versicherte sie ihm.
„Danke, ähm... Tut mir leid... aber ich weiß wirklich nicht, wie du heißt.“
„Rory. Ich heiße Rory.“
„Okay. Danke, Rory.“
„Das mache ich doch gerne, Tristan.“
„Tristan? Ist das mein Name?“, murmelte er.
„Ja, du heißt Tristan DuGrey. Ich bin gleich wieder da.“ Rory ging zur Tür, sah aber noch einmal zurück zu Tristan, wehmütig. Nach kurzer Zeit fand sie einen Arzt, der sofort zu Tristan ins Zimmer ging, während Rory draußen blieb, als sie sah, dass gerade Mona und Jess aus dem Fahrstuhl traten. Mona und Jess waren verwirrt, als sie Rorys konfusen Gesichtsausdruck sahen. „Was ist geschehen?“, fragten sie sich.
„Tristan, er ist aufgewacht!“, schrie sie ihnen zu.
„Aber Rory, das ist fantastisch.“ Mona umarmte ihre Freundin.
„Er... er... weiß nicht, wer ich bin... Er kann sich nicht erinnern. Er... er weiß nicht einmal seinen eigenen Namen“, murmelte Rory mehr zu sich selbst als zu Mona und Jess.
„Oh Rory.“ Mona drückte Rory noch fester. „Vielleicht ist das auch nur wegen den Schmerzen. Er erinnert sich bestimmt bald wieder“, sprach sie Rory Mut zu.
„U... und was wenn... nicht?“, schluchzte Rory.
„Er wird sich ganz sicher erinnern. Du musst nur mit ihm Geduld haben“, versuchte nun Jess sie zu trösten.


Tristan lag in seinem Krankenhausbett und versuchte sich zu erinnern, aber es ging nicht. Er fragte sich, wer das süße Mädchen von vorhin wohl war. Rory hieß sie, das war das Einzige, das er von ihr wusste. Irgendwoher kannte er ihre Stimme, aber er konnte sie nicht zuordnen. Er sah, wie seine Erinnerungen von einem grauen Nebel umschlungen waren. Seinen Namen hatte er von ihr erfahren. Tristan. Tristan DuGrey, so hieß er. Auch mit dem Namen konnte er nichts anfangen. Er war verzweifelt. Er hatte zusätzlich zu dem Verlust seiner Erinnerungen auch noch starke Schmerzen. Die Schmerzen wurden zwar von dem Arzt mit einer Infusion etwas gelindert, aber ganz weg waren sie natürlich nicht. Die Schmerzen konnte er vielleicht noch aushalten, aber er wollte sich wieder erinnern. Er musste sich erinnern. Er wollte wissen, wer das Mädchen war, das ihm gesagt hatte, dass es ihn liebte. Hatte sie das wirklich gesagt, kurz bevor er aufwachte? Oder war das auch nur ein Traum gewesen? - Er wusste es nicht. Alles war verschwommen. Er konnte nicht einmal sagen, was mit ihm geschehen war. Sein bisheriges Leben war einfach... weg.


„Ich... ich gehe jetzt noch mal da rein“, teilte Rory Mona und Jess mit.
„Okay... Sollen wir mitkommen?“, fragte Mona.
„Ja, gerne. Aber er wird euch bestimmt auch nicht erkennen.“
„Oh. Na ja, wir kommen trotzdem mit.“ Mona wandte sich ihrem Freund zu. „Oder Jess?“
„Ja.“ Er nickte. „Wir sind für dich da, Rory“, versicherte er ihr. „Auch wenn’s schwer ist.“
„Danke, ihr Beiden. Ihr seid echt lieb.“
Jess und Mona nahmen Rory an die Hand und dann wollten die Drei gemeinsam ins Zimmer 1203 hineingehen. Sie wären beinahe mit dem Arzt zusammengestoßen, der gerade hinauskam. „Oh, da sind sie ja. Ich habe mich schon gefragt, wo sie bleiben.“
„Wie geht’s er ihm, Doktor?“, fragte Mona.
„Den Umständen entsprechend. Er scheint sehr starke Schmerzen zu haben, aber damit haben wir schon gerechnet. Dass er sich nicht erinnern kann, liegt wohl an dem Stress und den Schmerzen, unter denen er im Moment steht. Eine Amnesie kann ich ausschließen. Er braucht jetzt einfach Ruhe und dann wird er sich wieder erinnern. Sie müssen einfach Geduld mit ihm haben. Überfordern sie ihn nicht gleich.“
„Okay. Danke, Dr. Falk.“
Dr. Falk ging ins nächste Zimmer, während Rory, Jess und Mona das Zimmer von Tristan betraten. Die Drei blieben nahe der Tür stehen und fühlten sich alle sehr unwohl. Für alle war es eine merkwürdige Situation, aber natürlich am meisten für Tristan. Da waren noch zwei weitere Personen im Zimmer, die er nicht erkannte. Trotzdem winkte er sie zu sich hin: „Nun kommt schon näher, ich beiße nicht“, witzelte er.
„Oh, okay.“ Mona, Rory und Jess traten näher und Rory war sogar so mutig, sich zu ihm aufs Bett zu setzten. Tristan nahm Rorys Hand. „Ich weiß zwar nicht wer du bist, Rory, aber ich hoffe du bleibst bei mir und hilfst mir mich zu erinnern.“
„Klar, bleibe ich bei dir, Tristan“, versichte Rory ihm, dabei lief ihr eine Träne über die Wange. Es war merkwürdig für sie, dass er sie Rory nannte. Sie hatte sich so sehr daran gewöhnt, dass er sie immer Maria nannte, dass sie jetzt nur noch Maria von ihm genannt werden wollte. Das „Maria“ war etwas vertrautes, etwas nur zwischen ihr und Tristan.
„Rory, nun weine doch nicht.“ Er wischte ihr die Träne ab. Mona und Jess standen einfach nur da und beobachteten die Beiden. Es versetzte Mona einen Stich ins Herz zu sehen, dass Tristan sich nicht an Rory erinnern konnte. „Die Beiden sind so süß zusammen. Er scheint eine Verbindung zu ihr zu spüren, auch wenn er nicht genau weiß, wer sie ist“, dachte sich Mona. „Ich hoffe er erinnert sich bald wieder an sie.“ „und uns“, fügte sie noch hinzu.
„Wer sind die Beiden?“, fragte Tristan Rory flüsternd.
„Oh. Entschuldigung. Tristan, das sind Mona und Jess.“
„Hey, ihr Beiden“, begrüßte Tristan Mona und Jess.
„Hi Tristan“, antworteten Mona und Jess schüchtern.
Tristan sah sich die Beiden genauer an und da fiel ihm plötzlich etwas ein. Die Bergklippe. Er erinnerte sich daran, wie er da hing und wie Mona und Jess versucht hatten in hochzuziehen, es aber nicht geschafft hatten. Rory, Mona und Jess bemerkten wie abwesend Tristan war. „Tristan. Was ist?“, wurde er von Rory gefragt.
„Ich... ich hing irgendwo an einem Felsen und dann seid ihr gekommen und habt ihr versucht mich hinaufzuziehen, aber... aber ich bin trotzdem gefallen. Ich konnte mich einfach nicht mehr bei euch festhalten.“ Er wandte sich an Mona. „Danke, Mona, dass du versucht hast mich zu retten.“ Sein Blick schweifte zu Jess. „Dir auch, Jess. Auch wenn ich kurz das Gefühl hatte, dass du mich fallen lassen wolltest.“ Rory und Mona sahen zuerst Tristan glücklich an, weil er sich erinnern konnte, wandten sich danach aber Jess geschockt zu. Hatten sie gerade richtig gehört? Hatte Jess Tristan wirklich fallen lassen wollen?

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

Er kann sich also an den Unfall erinnern und hatte so das Gefühl das Jess ihn hatte fallen lassen wollen.
Wie Jess,Rory und Mona wohl darauf reagieren? :roll:

GLG ;)

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 57

Beitrag von katalin »

Nicki hat geschrieben:Er kann sich also an den Unfall erinnern und hatte so das Gefühl das Jess ihn hatte fallen lassen wollen.
Wie Jess,Rory und Mona wohl darauf reagieren? :roll:
Siehst du gleich ;)


Kapitel 57: Was würdest du tun, wenn sich der, den du liebst, nicht mehr an dich erinnert?

Mona packte ihren Freund am Arm und zog ihn zur Tür.
„Wir sind mal weg“, sagte sie zu Rory und schon waren Jess und sie draußen.
„Du wolltest ihn fallen lassen? Spinnst du?“, schrie Mona Jess an.
„Ich wollte ich nicht fallen lassen, wirklich nicht“, versicherte der ihr.
„Wieso sollte er so etwas sagen, wenn es nicht stimmt?“, fragte sie ihn lautstark.
„Ich weiß nicht. Aber er hat sowieso gesagt, dass es nur ein Gefühl gewesen sei. Ich habe ihn wirklich nicht fallen lassen wollen.“
Mona musterte Jess. Hatte er wirklich vorgehabt Tristan fallen zu lassen? – Das glaubte sie nicht. Ihr Freund war nicht so. „Das ist bestimmt nur ein Missverständnis gewesen“, redete sie sich ein.
„Mona? Glaubst du mir? Ich wollte ihn wirklich nicht fallen lassen.“
„Ja, ich glaube dir“, antwortete Mona ehrlich.
„Gut... denn ich sage die Wahrheit.“
„Okay. Gehen wir wieder rein?“, fragte Mona.
„Denkst du nicht, dass es besser ist, wenn wir die Zwei alleine lassen?“, fragte Jess.
„Doch schon. Gehen wir ein bisschen auf den Balkon?“
„Ja, gute Idee.“ Jess nahm Mona in den Arm und dann gingen sie gemeinsam auf den Balkon. Sie machten es sich auf der Bank bequem, genau dort wo eine Woche zuvor noch Lorelai und Luke miteinander geknutscht hatten. Jess lächelte, als er sich daran erinnerte. Mit seinem Onkel Luke verstand er sich mittlerweile richtig gut. Und auch zu Lorelai hatte er ein gutes Verhältnis. Auch wenn der Unfall von Tristan eine traurige Sache war, war er für Jess doch das Beste, das ihm passieren konnte. Erst dadurch hatte er seinen Onkel wiedergesehen und eine neue Freundin gefunden. Außerdem hatte er seit dem Fremdküssen mit Rory ein offeneres und ehrlicheres Verhältnis zu Mona, das alles hatte sie nur noch näher zusammen gebracht.


„Rory, was ist denn? Du schaust so komisch. Stimmt etwas nicht?“
„Ich denke, dass du dich irrst, was Jess angeht“, teilte Rory Tristan mit. „Ich meine, weshalb hätte er dich fallen lassen sollen? Er hatte doch keinen Grund. Er scheint dich zu mögen... er hat schließlich versucht dich zu retten und er war die ganze Zeit hier und hat darauf gewartet, dass du aufwachst.“
„Vielleicht habe ich mich ja geirrt“, murmelte Tristan.
„Vermutlich. Aber auf jeden Fall ist es gut, dass du die Beiden wenigstens erkannt und dich ein wenig erinnert hast.“
„Ja, schon. Aber mir wäre es lieber gewesen, wenn ich mich an dich erinnert hätte“, flirtete er.
Rory lächelte ihn lieb an. „Das wird schon.“ Sie streichelte seine Hand, was bei ihm eine Gänsehaut auslöste.
„Ich habe da mal eine Frage. Hast du mir - kurz bevor ich aufgewacht bin - gesagt, dass du mich liebst?“
Sie wusste nicht, was sie sagen sollte. Sie hatte Angst, dass sie ihn überfordern konnte, wenn sie Ja sagen würde, aber sie wollte auch nicht Nein sagen, denn das wäre dann eine Lüge.
„Rory? Hast du?“, fragte er sie noch einmal, nachdem sie nicht geantwortet hatte.
„Das sage ich dir dann später mal“, flüsterte sie ihm zu und stand auf.
„Du gehst? Ich will nicht das du gehst.“ Er hielt ihre Hand noch immer umschlungen, auch wenn ihm das Schmerzen bereitete. Er wollte sie nicht loslassen, denn er spürte ein merkwürdiges Kribbeln in der Bauchgegend und er fühlte sich auf merkwürdig vertraute Art mit ihr verbunden.
„Okay, ich bleibe.“ Sie setzte sich wieder zu ihm aufs Bett und genoss seine Nähe.
Sie erzählte ihm Geschichten aus ihrer Kindheit und von ihrer Familie, auch ein bisschen was von der Stars Hollow High, erzählte sie ihm. Themen wie ihre Begegnungen, Dean, die Chilton und andere Dinge, an die er sich nicht erinnern konnte, ließ sie aus. Sie wollte, dass er sich aus eigener Kraft wieder erinnerte. Der Arzt hatte ihr ja vorhin auch gesagt, dass Tristan sich selbst erinnern musste und deshalb erzählte sie ihm nur das, was er gar nicht wissen konnte. Je mehr sie von sich erzählte, desto mehr schien Tristan an ihr interessiert zu sein. Rory merkte, dass sich Tristan immer mehr für sie interessierte und es freute sie.


Stars Hollow

Lane schlich sich nach Hause und wollte gerade in ihr Zimmer verschwinden, als sie von ihrer Mutter entdeckt wurde.
„Wo gehst du denn hin, Lane?“, fragte Mrs. Kim ihre Tochter. „Warst du nicht mit Henry verabredet?“
„Doch war ich, aber...“ Lane fing an zu weinen.
„Aber? Was ist denn?“
„Henry... Es...es ist aus“, schluchzte Lane.
„Was? Wieso?“ Mrs. Kim war schockiert. „Wieso ist es vorbei zwischen Lane und Henry? Und dann noch zwei Tage vor der Hochzeit“, fragte sie sich. „Jetzt habe ich bereits alles organisiert. Die Verwandten wissen alle schon Bescheid und sind zum Teil schon auf dem Weg hier hin. Ich kann das jetzt doch nicht einfach alles absagen. Ich muss die Beiden irgendwie dazu bringen doch zu heiraten!“
„Weil ich nicht heiraten wollte.“
„Aber Lane. Du wolltest du auch heiraten. Du warst so glücklich, als wir von Henrys Eltern zurück gekommen sind.“
„Ja, da war ich noch glücklich, aber dann habe ich mich plötzlich eingesperrt gefühlt. Und ich wollte nicht mehr heiraten. Ich konnte einfach nicht mehr“, versuchte Lane ihrer Mutter zu erklären.


Wilmington

Tristan fiel wieder etwas ein. Aber er wusste nicht, ob es wichtig war. Trotzdem sagte er es Rory. „Ich habe da wieder etwas, an das ich mich erinnere.“
„Wow Tristan, das ist toll“, freute sich Rory und umarmte ihn vorsichtig. Das bereitete ihm zwar einige Schmerzen, doch für einen Moment war ihm das egal... er spürte nur, wie gut es ihm tat, Rorys Aufmerksamkeit zu haben.
„Es ist aber nur ein Wort und ich weiß nicht ob es wichtig ist.“ Er wollte ihr nicht allzu große Hoffnungen machen, die dann doch nicht erfüllt wurden.
„Und was ist das für ein Wort?“, fragte sie ihn.
„Chilton.“
Rorys Gesicht hellte sich auf.
„Du siehst aus als würde dir Chilton etwas sagen“, stellte Tristan fest.
„Ja, das sagt mir was. Das war deine Schule“, erklärte sie ihm.
„Wieso 'war'?", fragte er sie.
„Na ja, du warst da und ich gehe da noch zur Schule. Da haben wir uns kennengelernt. Aber du jetzt nicht mehr dort zur Schule.“
„Weshalb gehe ich nicht mehr auf die Chilton?“
„Ähm... Ich weiß nicht, ob ich dir das sagen darf. Der Arzt hat gesagt, du musst dich selbst erinnern.“
„Rory“, flüsterte er liebevoll und sah sie flehend an. „Bitte sag es mir!“
„Ich weiß nicht Recht, ob ich wirklich soll.“
„Rory.“ Er nahm ihr Gesicht in seine Hände. „Du weißt ja gar nicht, wie schlimm es ist, wenn man sich nicht erinnern kann. Ich wusste nicht einmal woher ich komme oder wie ich heiße.“
„Dein Vater hat dich von der Schule genommen.“
„Weshalb?“ Rory wollte gerade antworten, da machte er „Oh.“
„Du erinnerst dich?“
„Ich habe einen Safe ausgeräumt und dann wurde Dad sauer und hat mich von der Schule genommen. Er hat gesagt, ich müsse auf die Militärakademie in North Carolina. Moment mal. Sind wir in North Carolina?“
„Ja, wir sind in Wilmington, North Carolina“, bestätigte Rory. „Du machst ungeheure Fortschritte“, freute sie sich.
„Ja scheint so“, freute er sich mit Rory. „Aber an dich kann ich mich leider immer noch nicht erinnern“, fügte er in Gedanken traurig hinzu.


Stars Hollow

"Wie hat sie das bloß wieder geschafft?", fragte sich Lane, als sie alleine in ihrem Zimmer war. "Ich wollte überhaupt nicht heiraten und jetzt heirate ich doch. Diese Frau hat einfach eine ungeheure Überredungskraft. Na ja, Überredungskraft ist wohl das falsche Wort. Sie manipuliert einen einfach so, das man gar nichts mehr tun kann. Das ist einfach unglaublich." Lane konnte einfach nur den Kopf schütteln über ihre Mutter.

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

Wieder schönes Kapitel :D
Tristan kann sich ja an ein paar Sachen erinnern,nur an Rory net,aber das kommt hoffentlich noch :motz:
Und Lane hat es ihrer Mom gesagt,das sie noch net heiraten will

GLG ;)

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 58

Beitrag von katalin »

Wieder schönes Kapitel :D
Danke :)
Tristan kann sich ja an ein paar Sachen erinnern,nur an Rory net,aber das kommt hoffentlich noch :motz:
Hoffen wirs mal ;)
Und Lane hat es ihrer Mom gesagt,das sie noch net heiraten will
Aber die hat sie nur so lange zugeplappert, bis sie Lane dazu gebracht hat, doch noch zur Hochzeit anzutrabben. Ich glaube die Smilies würden dazu passen: :roll: :motz: angry: :ohwell: :wtf:

Und nun zum nächsten:


Kapitel 58: Manches kommt anders als geplant oder planen ist gut, aber leben ist besser.

2 Tage vor Lanes Hochzeit, in Wilmington

Rorys Handy klingelte.
„Lane?“
„Ich bin gleich wieder da, Tristan“, flüsterte sie ihrem Schwarm zu und verließ sein Krankenhauszimmer.
„Ja, ich bin’s. Und die Hochzeit findet doch statt.“
„Was meinst du mit ‚Die Hochzeit findet doch statt’?“
Lane erzählte ihr von der miesen Manipulation ihrer Mom.
„Das ist ja echt unglaublich“, murmelte Rory.
„Sag mal, Rory. Hast du vorhin ’Ich bin gleich wieder da, Tristan’ gesagt?“
„Ja, habe ich“, antwortete Rory glücklich.
„Er ist also aufgewacht?“
„Ja, ist er“, teilte Rory ihrer besten Freundin glücklich mit. „Aber er kann sich nicht mehr an alles erinnern. Er weiß nicht mehr, wer ich bin“, fügte Rory betrübt hinzu.
„Oh.“
„Ja, aber er erinnert sich ganz langsam an manches und irgendwie habe ich das Gefühl, dass er etwas für mich empfindet, auch wenn er nicht mehr weiß, was zwischen uns war.“
„Gut. Ähm... noch mal zur Hochzeit. Willst du immer noch meine Trauzeugin sein?“
„Ja klar. Ich werde da sein.“
„Danke Rory.“


In Stars Hollow, am Tag der Hochzeit

Lane schritt in einem ganz traditionellen Hochzeitskleid zum Altar. Besonders wohl war ihr dabei nicht, aber sie konnte ja nichts dagegen tun, denn ihre Mutter hatte sie zwei Tage zuvor so lange verwirrt, bis sie ihr versprochen hatte, dass sie Henry heiraten würde, wenn er zur Hochzeit käme. Und Henry stand nun einmal vorne am Altar und wartete auf seine Braut. Er freute sich seine Lane in einem Hochzeitskleid zu sehen und lächelte. Das Lächeln verschwand jedoch sofort wieder aus seinem Gesicht, als er ihren Gesichtsausdruck sah.
Sie sah so wehmütig aus, dass es ihm beinahe das Herz brach, sie so zu sehen. Er wäre am Liebsten einfach zu ihr hingegangen, um sie in den Arm zu nehmen und hätte die Hochzeit gerne abgesagt, aber das konnte er nicht. Er konnte seine Familie nicht einfach so enttäuschen. Henry blieb also einfach am Altar stehen und wartete auf Lane, die immer mehr so aussah, als würde sie zu ihrer eigenen Hinrichtung gehen. Auch Rory, die Trauzeugin, hätte alles getan um die Hochzeit zu verhindern, aber sie traute sich nicht, denn sie wusste, dass man sich mit Mrs. Kim besser nicht anlegen sollte. Früher oder später würde man das garantiert bitter bereuen. Im Moment konnte Rory also nichts anderes tun, als ihrer Freundin beizustehen und ihr aufmunternde Blicke zuzuwerfen. Nachdem Lane alle koreanischen Hochzeitstraditionen durchlebt hatte, kam das Jawort.
„Möchten Sie, Lane Kim, den hier anwesenden Henry Cho zu ihrem rechtmäßig angetrauten Ehemann nehmen? Ihn lieben und ehren in guten wie in schlechten Zeiten? Dann antworten sie bitte mit ‚Ja. Ich will.’“
Lane schluckte. Jetzt war es also wirklich ernst. Noch nie hatte sie solche Bedenken gehabt, etwas zu sagen. Diese Worte würden ihr Leben verändern. Das machte ihr Angst.
„Wollen Sie?“, wurde sie erneut gefragt und Mrs. Kim wurde langsam unruhig.
„Ja, ich will“, antwortete Lane zur Freude aller. Aller, außer Henry, denn dieser erkannte, wie schmerzhaft es für sie war, diese drei Worte auszusprechen. Er war nur zu der Hochzeit gekommen, weil Mrs. Kim ihm gesagt hatte, dass Lane es sich noch einmal anders überlegt hatte und sich nun doch auf die Hochzeit freute.
„Und Sie, Henry Cho. Möchten sie die hier anwesende Lane Kim zu ihrer rechtmäßig angetrauten Ehefrau nehmen? Sie lieben und ehren in guten wie in schlechten Zeiten? Dann antworten sie bitte mit ‚Ja, ich will.’“
Er hatte alles bisher durchgezogen, aber jetzt reichte es ihm. Er konnte nicht mehr länger ertragen wie sehr Lane leidete. „Nein“, antwortete Henry.
„Dann erkläre ich sie hiermit... Moment mal. Haben sie gerade ‚Nein’ gesagt?“
Schockierte Blicke überall, selbst bei Lane. Hatte Henry gerade wirklich ‚Nein’ gesagt?

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

Henry hat nein gesagt,bestimmt nur Lane zuliebe :)
Find ich auch besser so,wie die Eltern wohl drauf reagieren werden :roll:

GLG ;)

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

59. Nein?

Beitrag von katalin »

Henry hat nein gesagt,bestimmt nur Lane zuliebe :)
Ich will auch, dass mal jemand für mich Nein sagt ^_^
Find ich auch besser so,wie die Eltern wohl drauf reagieren werden :roll:
Siehst du jetzt ;)


Dieses Kapitel ist ein bisschen kürzer, weil es eigentlich ursprünglich mal zum letzten gehört hat, ich es aber dann doch lieber getrennt habe ;)


Kapitel 59: Nein?

„Ja. Ich habe ‚Nein’ gesagt“, bestätigte Henry zum Entsetzen der meisten Anwesenden.
„Aber ich dachte... du wolltest heiraten“, murmelte Lane verwirrt.
„Wollte ich auch... bis ich heute dein Gesicht gesehen habe. Du sahst so verzweifelt aus. Ich kann nicht heiraten, nur weil unsere Familien das so wollen. Ich kann es nicht ertragen dich so traurig zu sehen...“ Henry nahm Lanes Hand. „Denn ich liebe dich.“
„Ich liebe dich auch, Henry“, flüsterte Lane ihrem Liebsten zu und küsste ihn, leidenschaftlich. Während einige, wie zum Beispiel Rory und Lorelai, sich über die Entwicklung freuten, waren andere eher weniger erfreut. ‚Weniger erfreut’ war sogar noch harmlos ausgedrückt. Mrs. Kim war voller Wut und Enttäuschung. Lanes Vater, Mr. Kim, hingegen lächelte. Er war froh seine Tochter glücklich zu sehen und er sah ein, dass seine Frau die Beiden viel zu sehr zur Hochzeit gedrängt hatte. Aber jetzt war er ja da und konnte die Dinge regeln. Er legte seiner wütenden Frau die Hand auf die Schulter und sprach ihr gut zu: „Lass sie. Siehst du nicht, dass unsere Tochter endlich glücklich ist? Und sie ist nur glücklich, weil sie nicht geheiratet hat. Du musst doch auch froh sein, wenn sie glücklich ist.“
Mrs. Kim wusste nicht, was sie dazu sagen sollte. Aber wenn sie über die Worte ihres Mannes nachdachte, musste sie wohl oder übel zugeben, dass er Recht hatte. Sie hatte ihre Tochter wirklich noch nie so glücklich gesehen wie in diesem Moment.
„Mr. Kim scheint eine gute Wirkung auf Mrs. Kim zu haben“, dachte sich Rory und war froh, dass der Vater ihrer besten Freundin auch da war. Sie war sich ziemlich sicher, dass Mrs. Kim ganz anders reagiert hätte, wenn ihr Mann nicht da gewesen wäre. Sie wollte sich gar nicht erst vorstellen, was Mrs. Kim getan hätte, wenn ihr Mann sie nicht beruhigt hätte.
Sie ließ ihren Blick über die anderen Gäste schweifen. Einige waren bereits am Aufbrechen, andere saßen noch völlig geschockt auf ihren Plätzen. So etwas hatten sie bestimmt noch nie erlebt. Rory betrachte das küssende Paar, das eigentlich hätte heiraten sollen, es aber dann doch nicht getan hatte. „Wie liebevoll die Beiden miteinander umgehen“, geriet sie ins Schwärmen. „Ich hätte auch gerne so jemanden.“ Sie dachte an Tristan und beschloss wieder zu ihm zu gehen. „Ob er sich wohl wieder ein bisschen mehr erinnert? Hat er mich wohl vermisst? Ich werde es bald herausfinden.“
Rory ging auf Henry und Lane zu. „Ich gehe dann mal“, flüsterte sie ihrer besten Freundin ins Ohr.
Lane ließ Henry kurz los, um sich von Rory zu verabschieden. Die beiden Mädchen umarmten sich und Lane flüsterte ihr „Dankeschön“ ins Ohr.
„Für was denn?“, fragte Rory ebenso leise.
„Dafür, dass du immer für mich da bist und meine Launen mitmachst“, antwortete Lane ernst.
„Das mache ich doch gerne. Du bist schließlich meine beste Freundin.“ Rory umarmte Lane noch einmal und verabschiedete sich dann von ihr mit einem „Noch viel Spaß.“
„Dir auch!“, rief Lane ihrer besten Freundin hinterher, die sich bereits auf den Weg aus der Kirche gemacht hatte. Sie lächelte Henry an und schon versanken die Beiden erneut in einen leidenschaftlichen Kuss.

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

katalin hat geschrieben:Henry hat nein gesagt,bestimmt nur Lane zuliebe Ich will auch, dass mal jemand für mich Nein sagt
Wie meinst du das? :roll:
Find ich gut das Mr.Kim Mrs, Kim beruhigt hat,hätte wirklich schlimmer enden können,wenn er net da gewesen wäre ^_^
Und Rory fährt jetzt wieder zu Tristan :up: ,supi,vielleicht hat er sich ja wieder an was erinnert?

GLG ;)

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

60. Manche verlernen das Flirten eben nie

Beitrag von katalin »

Find ich gut das Mr.Kim Mrs, Kim beruhigt hat,hätte wirklich schlimmer enden können,wenn er net da gewesen wäre ^_^
Ja, eindeutig.
Und Rory fährt jetzt wieder zu Tristan :up: ,supi,
:D
vielleicht hat er sich ja wieder an was erinnert?
Vielleicht ;)



Kapitel 60: Manche verlernen das Flirten eben nie

Einige Stunden später in Wilmington

Rory stand vor der Tür zum Zimmer 1203 und lächelte. Sie erinnerte sich daran, wie sie sich von Tristan verabschiedet hatte, bevor sie zur – doch nicht stattgefundenen – Hochzeit ihrer besten Freundin gegangen war.


-Flashback-


Zwei Tage zuvor in Wilmington

Rory kam wieder zurück in das Krankenhauszimmer von Tristan. Erwartungsvoll sah er sie an. Sie lächelte ihm zu und machte es sich dann wieder bei ihm auf dem Bett bequem. Er legte einen Arm um sie und sie kuschelte sich an ihn. In ihr machte sich ein wolliges Gefühl breit. Und auch Tristan fühlte sich auch einfach wohl, wenn Rory in der Nähe war. Er schnupperte an ihr. „Wie lecker sie duftet.“
„Du duftest soo gut“, flüsterte er ihr ins Ohr.
„Dankeschön.“ Rory wurde rot.
„Du bist süß, wenn du rot wirst“, flirtete er weiter.
Rory wurde noch röter. Sie drehte sich um und sah ihm direkt in seine faszinierenden Augen, in denen sie sofort hätte versinken können, hätte sie ihm nicht etwas sagen wollen.
„Ich werde erst übermorgen gegen Nachmittag oder Abend wieder herkommen können.“
„Wieso denn?“, fragte er sie traurig.
„Ich gehe nach Stars Hollow zur Hochzeit meiner besten Freundin“, erklärte sie ihm.
„Lane heiratet?“
„Du hast dir gemerkt, wie meine beste Freundin heißt?“, fragte sie ihn gerührt.
„Klar. Ich merke mir alles, was du mir sagst“, erwiderte er mit einem zuckersüßen Lächeln.
„Das ist soo süß von dir.“ Sie schmiegte sich näher an ihn heran. „Und ja. Lane heiratet.“
„Ich werde dich vermissen, wenn du nicht da bist“, offenbarte er ihr.
Rory war erstaunt wie offen der Tristan, an den sie sich gekuschelt hatte, war. Er war ganz anders als der Tristan von der Chilton. Irgendwie gefiel ihr das, obwohl sie zu gerne von ihm Maria genannt worden wäre.
„Ich dich auch“, flüsterte sie und sah ihn verliebt an. Als Tristan Rorys Blick sah legte er auch noch seinen Arm um sie und beugte sich näher zu ihr heran. Die Lippen der Beiden waren nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt, als es an der Tür klopfte und eine Krankenschwester hinein kam. Die Beiden fuhren auseinander und Rory sprang vom Bett hinunter. Sie beugte sich zu ihm hinunter und flüsterte ihm ins Ohr: „Wir sehen uns dann in zwei Tagen.“ Dann verließ sie das Zimmer, nicht ohne ihm einen Luftkuss zuzuwerfen, was bei ihm sofort wieder ein zufriedenes Lächeln auslöste.

-Flashback Ende-


Rory betrat das Zimmer 1203 und fand einen schlafenden Tristan vor. Sie setzte sich auf den Stuhl neben seinem Bett und sah dabei zu, wie sich sein Brustkorb in regelmäßigen Abständen hob und wieder senkte. Seine regelmäßige Atmung hatte eine so beruhigende Wirkung auf Rory, dass sie ihm stundenlang beim schlafen hätte zusehen können. Doch da drehte er sich plötzlich zur Seite und fing an sich zu strecken. Rory erschrak leicht, denn sie hatte sich an die Ruhe gewöhnt, aber es freute sie, dass er wach war und sie seine strahlenden Augen sehen konnte.
„Gut geschlafen?“
„Oh. Hey, Rory.“ Er freute sich sie zu sehen und sah sie noch verschlafen an. „Wie lange sitzt du schon da?“
„Eine ganze Weile.“ Als sie ihn sich genauer ansah, fand sie es echt süß, dass seine Haare total verstrubbelt waren. Sie lächelte verträumt. Er setzte sich auf und fragte sie grinsend: „Wollen wir da weitermachen, wo wir gestern gestört wurden?“
„Du scheinst ja wieder ganz der Alte zu sein“, sagte sie lachend.
„Als würde ich das Flirten jemals verlernen“, kommentierte er ihren Satz und grinste sie dabei herausfordernd an. „Wann kommst du endlich wieder näher? Du bist irgendwie so weit weg.“ Er klopfte auf einen Teil seines Bettes um sie herzulocken.
„Okay.“ Sie lächelte ihn verführerisch an, während sie sich zu ihm aufs Bett setzte. Er schlang seinen linken Arm um sie und strich ihr mit der rechten Hand zärtlich die Haare nach hinten, damit er ihren Hals sehen konnte. Er küsste sie auf den Hals und sie kicherte.
„Rory, du verdirbst mit deinem Gekicher die Stimmung!“, tadelte er sie lachend.
„Sorry, aber da bin ich sehr kitzelig“, entschuldigte sie sich und strich ihm dabei durch seine verstrubbelten Haare. Er zog sie noch näher an sich heran und sie waren kurz davor sich zu küssen, da schob er sie jedoch wieder von sich weg und sah sie abweisend an.
„Tristan. Was ist denn?“, fragte sie ihn und war komplett verwirrt. „Wieso schiebst du mich jetzt weg? Habe ich irgendetwas falsch gemacht?“
„Du solltest besser gehen...“ Er zeigte zur Tür.
„Aber wieso? Was ist denn plötzlich los mit dir?“ Rory verstand nicht, was ihn in gefahren war. Sie waren so kurz davor gewesen, sich zu küssen und dann im nächsten Moment war er total abwesend zu ihr und wollte sie loswerden.
„Du hast einen Freund...“, brachte er gekränkt hervor.
„Was? Nein, ich habe keinen Freund. Ich will dich.“
„Aber ich habe es genau gesehen. In meinen Erinnerungen! Da hattest du ganz bestimmt einen Freund. Du hast mich, mit den Karten fürs P.J. Harvey Konzert, stehen gelassen und hast deinem Freund gesagt, dass du ihn liebst und dann habt ihr euch geküsst.“
„Das, an das du dich erinnerst, liegt schon einige Zeit zurück. Ich habe mit Dean Schluss gemacht“, erklärte ihm Rory ruhig, wurde dann aber doch ein bisschen sauer. „Denkst du etwa wirklich ich wäre extra nach Wilmington zu dir gekommen, wenn ich einen Freund hätte? Für was für einen Menschen haltest du mich eigentlich?“
„Oh. Entschuldigung. Ich wollte dich nicht beleidigen. Es ist nur so, dass ich... ich war einfach... eifersüchtig. Es tut mir leid.“ Er sah sie entschuldigend an.
„Tristan DuGrey ist eifersüchtig?“ Sie musste sich ein Grinsen verkneifen.
„Ja, schon komisch, oder? Als du nicht da warst habe ich mich an mein Leben erinnert. An meine Tage, bevor du in mein Leben tratst. Ich war nie so. Noch nie habe ich für ein Mädchen soviel wie für die empfunden“, antwortete er vollkommen ehrlich.
„Wow, das war ja schon beinahe eine Liebeserklärung.“ Sie grinste ihn an, während sie wieder näher an ihn heranrückte und sich an ihn kuschelte.
„Vielleicht war es sogar eine“, erwiderte er mysteriös. „Ich denke es wird langsam Zeit, dass du mir sagt, ob du mir gestanden hast, dass du mich liebst.“
„Ja, habe ich“, gab sie verliebt zu und küsste ihn. Küsste ihn sanft und kurz, um ihm Lust auf mehr zu machen. „Empfindest du denn auch etwas für mich?“
Anstatt in Worten zu antworten, küsste er sie leidenschaftlich und Rory schwebte im Siebten Himmel. Als sich seine Lippen wieder von ihren entfernt hatten, sagte er etwas, was er aber sofort wieder bereute. Er biss sich auf die Zunge. „Vielleicht hat sie es ja nicht gehört?“ war seine einzige Hoffnung.

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

@Katalin
Klasse Kapitel :up:
Ich könnte nur von so schönen Storys von Rory und Tristan lesen :)
Was hat er denn gesagt,was er bereut? :motz:

GLG ;)

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

61. Schlagsahne und die Rückkehr der Erinnerungen

Beitrag von katalin »

Klasse Kapitel :up:
Danke :)
Ich könnte nur von so schönen Storys von Rory und Tristan lesen :)
Warst du vorher schon ein Trory... oder ist das etwa mein Verdienst?
Was hat er denn gesagt,was er bereut? :motz:
Kannst du gleich lesen ;)



Kapitel 61: Schlagsahne und die Rückkehr der Erinnerungen
-Flashback-
In Stars Hollow ganz kurz nach der geplatzten Hochzeit

Lorelai und Luke sahen sich glücklich an, als sie Lane und Henry sahen und beschlossen sich dann, an Mr. und Mrs. Kim vorbei, aus der Kirche zu schleichen. Lorelai zwinkerte der besten Freundin ihrer Tochter kurz zu und lief dann mit einem Lächeln hinaus.
„So etwas habe ich ja noch nie erlebt. Das war echt unglaublich.“
„Ja, das war echt mal etwas anderes.“ Lorelai grinste. „Du siehst übrigens echt schick aus.“
„Danke. Und du siehst einfach wunderschön aus.“
„Danke. Ich hätte jetzt Lust etwas zu essen. Können wir in dein Café gehen?“
„Klar. Gehen wir.“ Luke legte seinen Arm um Lorelais Taille und dann gingen die Beiden gemeinsam in Lukes Café. Luke ging sofort hinter den Tresen und Lorelai ging ihm einfach nach, schließlich hielt sie noch seine Hand. Luke sah Lorelai mit einem Blick an, der ihr zeigen sollte, dass sie hinter dem Tresen nichts zu suchen hatte.
„Was?“ Lorelai stellte sich unwissend.
Luke sah sie nochmals mit seinem „Hinter dem Tresen hast du nichts zu suchen“- Blick an, doch Lorelai bewegte sich trotzdem keinen Zentimeter von der Stelle und dachte gar nicht daran, wieder auf die andere Seite des Tresens zu gehen.
„Lorelai, bitte. Ich habe keine Versicherung, sollten dir hier hinten Kartoffeln auf den Kopf fallen“, versuchte Luke Lorelai zu überzeugen.
„Die lagerst deine Kartoffeln wirklich an seltsamen Orten“, konterte Lorelai.
Luke verdrehte die Augen und versuchte Lorelai hinter dem Tresen vor zu schieben, doch diese wehrte sich haarsträubend dagegen.
„Wenn du jetzt brav bist, darfst du nachher entscheiden, was wir machen“, flüsterte er ihr zu.
„Und wenn ich nicht brav bin?“, fragte sie ihn verführerisch.
„Tja, dann kriegst du nichts zu essen“, drohte er ihr spielerisch.
„Du bist fiiies.“ Sie sah ihn mit wütenden Augen, die sie zu Schlitzen gezogen hatte, an.
Luke küsste sie und konnte sie dadurch weiter vom Tresen hervor schieben. Lorelai war so überrascht, dass sie gar nichts dagegen tat. Sie setzte sich danach auf einen Barhocker, direkt am Tresen und Luke ging zurück hinter den Tresen. Zuerst dachte er, sie würde ihm gleich nachkommen, aber sie blieb brav sitzen und beobachtete ihn.
„Kaffee?“ Er nahm die Kaffeekanne und hielt sie in die Höhe.
„Oh ja.“
Luke nahm eine Tasse hervor und schenkte seiner kaffeesüchtigen Freundin ihr Lebenselixier ein und stellte die Tasse dann vor ihr ab. Lorelai nahm die Tasse natürlich sofort in die Hand und führte sie zum Mund, während Luke seinem Chefkoch Caesar „Ich bin gleich wieder da, kümmere dich bitte um Lorelai“ zu rief und dann die Treppen hinauf sprang. Caesar trat aus der Küche und wurde sofort von Lorelai begrüßt. „Hey Caesar.“
„Hey Lorelai. Was möchtest du essen?“
„Einen Cheeseburger und Pommes.“
„Okay.“ Er wollte sich gerade umdrehen und in die Küche zurück gehen, da fiel ihm etwas ein. „Wie war die Hochzeit?“, fragte er sie neugierig.
„Schön. Also, wenn man es mag, dass der Bräutigam ‚Nein’ sagt...“
„Henry hat ‚Nein’ gesagt?“ Lukes Chefkoch war schockiert.
Lorelai wollte gerade antworten, da kam Luke – in seinen Alltagskleidern – die Treppe hinunter und Caesar vorzog sich wieder in die Küche.
Lorelai betrachte Luke und machte „Hmm...“
„Was ‚Hmm...’?“
„So siehst du auch nicht schlecht aus.“ Sie grinste ihn verführerisch an und zeigte ihm ihren gekonnten Augenaufschlag. „Aber ohne Kleider würdest du mir noch besser gefallen“, fügte sie aufreizend hinzu.
„Ach wirklich?“ Luke nahm Lorelai in den Arm und küsste sie. „Wir können den Nachtisch ja oben zu uns nehmen.“
„Okay, dann nimm Schlagsahne mit“, erwiderte sie keck und grinste ihn an.
„Lorelai. Ich meinte nicht wirklich Nachtisch, also Kuchen, sondern...“ Er sah sie anzüglich an.
„Das weiß ich“, antworte sie verheißungsvoll, und genoss seinen geschockten Gesichtsausdruck, der sich auf seinem Gesicht zeigte, nachdem er verstanden hatte.

-Flashback Ende-



Wilmington

„Hast du gerade ’Ja. Ich liebe dich, Maria’ gesagt?“
„Oh Mist. Sie hat es gehört.“ Er wäre am liebsten im Erdboden versunken. Er wusste auch nicht, weshalb er ’Maria’ gesagt hatte. Das war einfach so geschehen. „Nein. Wie kommst du denn darauf? Ich habe natürlich ’Ich liebe dich, Rory gesagt“, versuchte er sich raus zu reden.
„Ich bin mir ganz sicher, dass du Maria gesagt hast...“ Rory sagte das so, dass Tristan nicht erkennen konnte, dass sie sich wünschte, er hätte ‚Maria’ gesagt.
„Okay, ich geb’s zu. Ich habe ‚Maria’ gesagt, aber ich weiß nicht wieso und es tut mir leid.“
„Das muss es nicht.“
Er sah sie komplett verwirrt an. „Hab ich gerade richtig gehört? Ist es ihr egal, dass ich gerade gesagt habe, dass ich eine Maria liebe?“
„Ich weiß nämlich, weshalb du Maria gesagt hast...“ Sie lächelte ihn an.
„Echt? Wieso?“
„Du hast mich vor deinem Unfall immer Maria genannt, vermutlich weil ich so unschuldig war“, erklärte sie ihm und lächelte ihn glücklich an. Als Rory das sagte, erinnerte sich Tristan plötzlich wieder an alles, was ihm bisher geschehen war. Es war, als wäre bei ihm ein Schalter umgelegt worden, der all seine Erinnerungen wieder auftauchen ließ.
Tristan küsste Rory leidenschaftlich und flüsterte ihr dann ins Ohr: „Jetzt rennst du aber nicht gleich wieder heulend weg, oder?“
„Nein, natürlich nicht.“ Sie schlug ihm zuerst spielerisch auf die Hand, aber umarmte ihn dann, als ihr bewusst wurde, dass er sich gerade wieder an ihren ersten Kuss auf Madeleines Party erinnert hatte.
„Gut, denn ich will dich nicht weinen sehen.“ Er strich ihr sanft über die Wange und knabberte an ihrem Ohr, was Rory schier wahnsinnig machte. In ihr kribbelte einfach alles.
Nach einer Weile drückte sie Tristan vorsichtig zurück in sein Kissen, sie wollte ihm schließlich nicht wehtun. Und küsste ihn dann, zuerst nur auf die Wange, dann wanderte sie weiter und knabberte ein bisschen an seinem Ohr, bis sie sich seinem Hals widmete und ihn dort küsste. Tristan stöhnte und Rory wusste, wie sehr ihm ihre Liebkostungen gefielen. Sie küsste ihn noch ein bisschen an seinem Hals, bis sie dann endlich wieder seine warmen, weichen Lippen mit den ihren berührte. Während sie ihn küsste, ließ sie eine Hand auf seiner Brust kreisen, was Tristans Körper unter ihr erbeben ließ.

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

katalin hat geschrieben:Warst du vorher schon ein Trory... oder ist das etwa mein Verdienst?
War schon vorher ein Trory Shipper,deswegen finde ich deine FF echt super klasse! :up:
Und warst du auch schon immer ein Trory Shipper?
Super klasse Kapitel ^^Tristan hat Rory Maria genannt und er erinnert sich wieder an alles zu erinnern,cool!!!Schreibst echt schön ^^:up: :up: :up: :D

GLG ;)

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

62. Pizza und Eis machen ganz heiß

Beitrag von katalin »

katalin hat geschrieben:Warst du vorher schon ein Trory... oder ist das etwa mein Verdienst?
War schon vorher ein Trory Shipper,deswegen finde ich deine FF echt super klasse! :up:
Schön :)
Und warst du auch schon immer ein Trory Shipper?
Ja :D
Super klasse Kapitel ^^
Danke :)
Tristan hat Rory Maria genannt und er erinnert sich wieder an alles zu erinnern,cool!!!
Ja endlich ;)
Schreibst echt schön ^^ :up: :up: :up: :D
Danke :D



Kapitel 62: Pizza und Eis machen ganz heiß

Zwei Monate später in Hartford

Tristan war aus dem Krankenhaus entlassen worden und sein Vater hatte ihn nach Hause gebracht. Er war noch immer verletzt und durfte nicht sofort zurück auf die Akademie, aber er war im Gegensatz dazu auch nicht mehr so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus hätte bleiben müssen. Rory war froh darüber, dass Tristan endlich wieder in ihrer Nähe war, denn als die Schule wieder begonnen hatte, hatte sie nicht mehr andauernd nach Wilmington fahren können und ihn dadurch auch viel weniger gesehen. Jetzt konnte sie ihn nach der Schule besuchen und das machte sie gerade auch zum ersten Mal. Sie war noch nie bei ihm zu Hause gewesen und stand nun vor dem prachtvollen Haus der DuGreys. Sie wollte klingeln, zog ihre Hand aber wieder zurück. „Tristans Vater ist bestimmt nicht da“, schoss ihr durch den Kopf. „Ob er wohl den nächsten Schritt gehen will?“
Rory wurde nervös und bekam ein schwummriges Gefühl. Sie zupfte nervös an ihrer Schuluniform herum. Zum Umziehen hatte sie nichts dabei, deshalb wurde sie nur noch nervöser. „Rory. Reiss dich zusammen!“, sprach sie sich selbst gut zu. „Er hat dich schon oft in deiner Schuluniform gesehen. Und was den nächsten Schritt angeht: Du willst es doch auch.“
Rory hob ihre rechte Hand und drückte dieses Mal wirklich auf die Klingel. Sofort wurde ihr von einem glücklichen Tristan die Tür geöffnet. Er nahm Rory sofort in den Arm und zog sie herein. Er küsste sie leidenschaftlich und schloss gleichzeitig mit einem Fuß die Tür. Rory sah sich um und traute ihren Augen nicht. Überall waren Teelichter verteilt, die den Raum in ein romantisches Licht tauchten. Während er sie weiter küsste und dabei mit der einen Hand in ihren Haaren herumspielte, versteckte er die andere hinter seinem Rücken.
„Was hast du denn da?“, wurde er von Rory gefragt. Sie versuchte zu erkennen, was er da hatte, doch er versteckte es noch immer.
„Tristan, biitte!“
„Okay... Maria.“ Tristan lächelte und nahm die Hand, die er hinter dem Rücken gehabt hatte, nach vorne und zum Vorschein kam ein Strauss Sonnenblumen.
„Sind die für mich?“, fragte sie gerührt.
„Nein die sind für meinen Dad.“ Er grinste. „Natürlich sind sie für dich.“ Er übergab ihr den Blumenstrauß und sie lächelte glücklich. Sie musterte die Blumen und sagte: „Ich mag Sonnenblumen.“
„Ich weiß“, sagte er verliebt.
„Du bist echt süß“, flirtete sie und schmiegte sich an ihn. „Hast du irgendwo eine Vase?“
„Ja, klar. Komm mit!“ Er ging zum Wohnzimmerschrank und nahm dort eine blaue Porzellanvase hinaus. Danach gingen Rory und er knutschend in die Küche, wo er die Vase mit Wasser fühlte und sie die Blumen hineinstellte. Die Beiden gingen eng aneinander gekuschelt weiter in Richtung Esszimmer, wobei Tristan Rory führte, weil sie sich ja bei ihm zu Hause nicht auskannte. „Mach bitte kurz die Augen zu“, flötete Tristan ihr ins Ohr.
Rory tat, was er ihr gesagt hatte, und Tristan huschte kurz ins Esszimmer, um die Musik einzustellen und die langen weißen Kerzen anzuzünden. Rory lächelte, als die Musik ertönte. Sie erkannte die Stimme von P.J. Harvey sofort. „Kann ich meine Augen jetzt aufmachen?“
„Ja, kannst du.“ Tristan kam zu ihr zurück, nahm sie bei der Hand und führte sie zum Esstisch, den er liebevoll mit Kerzen und Orchideen dekoriert hatte. Er zog ihr – ganz gentlemanlike - den Stuhl zurecht und lief dann zurück in die Küche, um die Pizza aus dem Ofen zu holen. Kurz darauf kam er mit zwei Tellern zurück und stellte sie vor sich auf dem Tisch ab. „Habe ich selbst gebacken“, erklärte er stolz.
„Wow, du gibst dir echt viel Mühe“, staunte Rory.
„Alles nur wegen dir“, flirtete er und küsste sie über den Tisch hinweg.
Rory begann zu essen und wurde teilweise sogar von Tristan gefüttert, leider musste sie dabei so kichern, dass Tristan es aufgab.
„Ähm... Hast du auch etwas zu trinken?“, fragte ihn Rory nach einer Weile und deutete auf ihr leeres Glas.
„Oh. Ich wusste doch, dass ich etwas vergessen habe.“ Er lächelte verlegen. „Bin gleich wieder da.“ Tristan flitzte kurz in die Küche und kehrte ganz schnell mit einer Flasche Coca Cola zurück. Rory lächelte glücklich und nachdem sie die Pizza gegessen hatte, nahm sie ihre eine Hand unter den Tisch und legte sie auf Tristans Oberschenkel, wodurch sich bei ihm etwas zwischen den Beinen regte. Er sprang schnell auf, nahm die beiden Teller und brachte sie in die Küche, während Rory verwirrt zurückblieb. Er lehnte sich in der Küche an den Kühlschrank und atmete einmal tief durch. Er hatte schon mit vielen Mädchen etwas gehabt, aber keine davon hatte ich so viel bedeutet wie Rory und er musste sich eingestehen, dass er – Tristan DuGrey – nervös war. So war es ihm noch nie ergangen. Ihm war richtig heiß und es blieb ihm die Luft weg. Er nahm das Eis aus dem Kühlschrank, sprühte Schlagsahne darauf und trat wieder ins Esszimmer, wo Rory bereits auf ihn wartete. Er stellte die Schälchen auf den Tisch und setzte sich wieder Rory gegenüber.
„Ui Himbeereis“, sie versenkte ihren Löffel im Eis und führte ihn dann zum Mund. „Himbeereis, in welchem Zusammenhang habe ich das bloß schon mal gehört?“, fragte sie sich. Da fiel es ihr ein: „Himbeereis soll angeblich das Eis für Verliebte sein.“ Sie lächelte ihn verliebt an und Tristan erwiderte das Lächeln.
„Du hast da was.“ Tristan kam näher und fuhr ihr mit dem Finger über ihre Lippen. Damit entfernte er die Schlagsahne und leckte sie dann von seinem Finger ab.
„Du hast da auch etwas“, behauptete Rory und beugte sich über den Tisch. Statt den Finger zu benützen, nahm sie ihre Zunge und Tristan schien das sehr gut zu gefallen. Die Beiden knutschten eine Weile herum, bis Rory aufstand und Tristan mit sich zog. Rory sah ihn verführerisch an und dann gingen die zwei hoch in Tristans Zimmer. Rory zog ihn zur Tür hinein und zog sich ihre Schuhe aus, dann machte sie es sich auf seinem Bett bequem und gab ihm mit einem Blick zu verstehen, er solle zu ihr kommen. Tristan ging auf sie zu...

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

Super schön,Tristan ist also nervös das hätte ich nun net gedacht,wo er doch immer so cool tut! :D
katalin hat geschrieben:nahm sie ihre eine Hand unter den Tisch und legte sie auf Tristans Oberschenkel, wodurch sich bei ihm etwas zwischen den Beinen regte. Er sprang schnell auf, nahm die beiden Teller und brachte sie in die Küche, während Rory verwirrt zurückblieb.
So geil :D ^_^

GLG ;)

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

63. Bye Bye, Maria... Hallo Rory

Beitrag von katalin »

Nicki hat geschrieben:Super schön,Tristan ist also nervös das hätte ich nun net gedacht,wo er doch immer so cool tut! :D
katalin hat geschrieben:nahm sie ihre eine Hand unter den Tisch und legte sie auf Tristans Oberschenkel, wodurch sich bei ihm etwas zwischen den Beinen regte. Er sprang schnell auf, nahm die beiden Teller und brachte sie in die Küche, während Rory verwirrt zurückblieb.

So geil :D ^_^
Schön, dass es dir so gut gefällt :D
Ja ja, selbst ein Tristan DuGrey ist nervös ;)


Ich glaube das nächste Kapitel wird dir auch gefallen :D
Es ist nicht ganz jugendfrei und es kommt das, was nach dem Ende des letzten Kapitels ziemlich eindeutig war ;)



Kapitel 63: Bye Bye, Maria... Hallo Rory

Tristan ging auf, die auf seinem Bett liegende, Rory zu und streifte dabei seine Schuhe ab. Rory blickte ihm abwartend entgegen und als er beim Bett war, zog sie ihn auf sich.
„Wow. Du bist ja stürmisch.“
„Hättest mir das wohl gar nicht zugetraut?“ Sie drehte sich und setzte sich auf.
Tristan rollte von ihr herunter und sie sah ihn mit diesem ‚Du weiß ja gar nicht, was du für wilde Seiten bei mir hervorrufst’ - Blick an. Er gab ihr keine Antwort, sondern schlang seine Arme um sie und zog sie ganz nah an sich heran. Dann fing er an ihre Schuljacke aufzuknüpfen und warf sie danach hinter sich auf den Boden. Rory griff ihm unters sein T-Shirt und spürte seine Muskeln, was sie nur noch mehr erregte. Sie zog ihm das T-Shirt aus und ihr blieb die Luft weg, als sie seinen nackten Oberkörper sah. Tristan nahm ihre Hand und legte sie auf seine Brust. Rory ertastete seinen muskulösen Oberkörper und er knöpfte ihre Bluse auf. Rory half ihm mit der anderen Hand dabei und ihr wurde richtig heiß. Er wollte ihr die Bluse ausziehen, doch ein Ärmel wollte anscheinend nicht, denn eine Hand war immer noch in der Bluse verhakt. Tristan zog, doch die Bluse wollte sich nicht von Rorys linker Hand lösen. Er zog noch einmal, dieses Mal fester, ließ dann aber so abrupt wieder los, so dass Rory nach hinten – und somit aus dem Bett – plumpste.
„Hast du dich verletzt?“, fragte er sie fürsorglich.
„Nein, geht schon, ich bin weich auf deinem Teppich gelandet. Aber wir waren vielleicht etwas zu wild.“ Rory lachte und auch Tristan konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Wenigstens ist die Bluse jetzt weg“, fügte sie hinzu. Sie stand wieder auf und Tristan konnte seinen Blick nicht mehr von ihr abwenden. Seine Traumfrau stand keinen Meter von ihm entfernt in ihrem schwarzen BH und sah ihn verführerisch an.
„Bye Bye, Maria... Hallo Rory“, schoss ihm durch den Kopf, als er auf sie zu ging und sie weiter küsste.
„Du bist wunderschön“, flüsterte er ihr zu. Rory hauchte ihm für sein Kompliment ein ‚Danke’ zu und war sie sich sicher, dass sie nun bereit war für den nächsten Schritt und diesen nun tun würde.
Sie wandte sich seinem Gürtel zu und öffnete die Schnalle. Dann schlang sie ihre Arme um seinen Oberkörper und zog ihn wieder auf sein Bett. Er fuhr ihr mit einer Hand unter den Rock und Rory wurde von einer Welle der Lust durchflutet. Sie machte den Knopf seiner Hose auf und zog den Reisverschluss auf, dann streifte sie ihm die Hose ab und legte eine Hand auf seine Boxershorts, wo sie sein bestes Stück in erigiertem Zustand vorfand. Sie nahm die andere Hand und entkleidete sich damit von ihrem Rock. Sie war froh, dass sie keine Strumpfhose angehabt hatte, denn sie konnte es nicht mehr erwarten, von ihm überall berührt und geküsst zu werden. Tristan schien zu spüren, was sie wollte und küsste sie leidenschaftlich auf den Mund, dann auf den Hals und dann bewegte er sich immer weiter hinab. Er knöpfte ihren BH auf und streichelte ihre wohlgeformten Brüste. Dann fuhr er mit seinem heißen Atem noch weiter hinab, bis zu ihrem Slip. Er ließ keinen ihrer Wünsche offen und sie hatte das Gefühl in seinen Händen zu schmelzen. Sie schob ihn von sich herunter und dann verwöhnte sie ihn mit ihren Küssen und Liebkostungen. Als sie bei seinen Boxershorts ankam, griff sie danach und schob sie langsam hinunter. Danach konnte sie sein Glied sehen und ihr stockte der Atem. Jetzt übernahm Tristan wieder die Führung. Er fuhr mit der Hand ihre Schenkel hinauf und hinab. Dann befreite er sie von ihrem Slip und berührte sie zwischen ihren Schenkel. Sie stöhnte zufrieden und er ließ seine Hand in ihrer Schamregion kreisen. Rorys Körper glühte und sie zog Tristan auf sich hinauf. Tristans küsste Rory intensiv und ließ seine Zunge in ihren Mund gleiten. Rory ließ ihre Zunge um die von Tristan kreisen und beiden waren so erregt wie noch nie zuvor.
„Ich liebe dich“, hauchte Tristan seiner ‚Maria’ nach dem Kuss ins Ohr und küsste sie dann wieder. Er küsste sie so, wie er zuvor noch nie jemanden geküsst hatte.
„Ich liebe dich auch“, erwiderte Rory sein Liebesgeständnis.
Tristan liebkoste ihre Brüste und sie wand sich unter ihm. Es war für sie kaum auszuhalten, noch nie war es ihr so gegangen, wie in diesem Moment. Tristan rollte sich kurz von Rory herunter und drehte sich kurz von ihr ab. Er streifte sich geschwind ein Kondom über und drehte er sich dann wieder ihr zu und sie zog ihn auf ihren Körper. Kurz darauf spürte Rory wie Tristan in sie eindrang. Er bewegte sich in ihr auf und ab und küsste sie feurig. Er sah in ihre blauen Augen, die schon immer eine unglaubliche Anziehungskraft auf ihn gehabt hatten und dann hatte er seinen Höhepunkt. Er nahm seinen Penis wieder aus ihrer Scheide und anschließend wandte er sich wieder ihr zu und streichelte und küsste sie überall, bis auch sie ihr erstes Unterbauchfeuerwerk erlebt hatte. Dann ging er von ihr hinunter und streckte sich neben ihr aus. Sie küsste ihn wohlwollend und dann kuschelte sich an ihn. Tristan seufzte. Rory sah ihn fragend an.
„So etwas habe ich noch nie erlebt!“
Sie sah ihn an, als hätte sie gerade einen Geist gesehen und fragte ihn: „Aber du hast doch schon... oder?“
„Ja.“ Er sah sie verliebt an „Aber noch nie so.“
„Was meinst du mit ‚aber noch nie so’?“ Sie sah ihn fragend an.
„Wenn man verliebt ist, empfindet man alles viel intensiver. Das kann man gar nicht mit anderem vergleichen.“
Rory lächelte ihn verliebt an und küsste ihn zärtlich. Er schlang den Arm um sie und zog sie wieder ganz nah an sich heran. Sie lag glücklich in seinen Armen, bis er plötzlich einen verbrannten Geruch wahrnahm. Er nahm seine Hände von ihr, sprang auf, schlüpfte in seine Boxershorts und rannte aus seinem Zimmer hinaus. Rory verstand zuerst nicht, wieso er aus dem Zimmer rannte, doch dann nahm auch sie den beißenden Gestank nach Verbranntem war. Sie zog sich ihre Bluse über und begab sich dann ebenfalls aus dem Zimmer und ging Treppe hinab. Sie erschrak bei dem Bild, das sich ihr bot.

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

Jap,das war echt net jugendfrei ^_^
Aber richtig,richtig hot :anbet:
Wow,habs gleich 2mal gelesen ^_^
Das war nun das erste Mal für Rory :) (und dann auch noch mit Tristan) :D
Und irgendwas mußte ja wieder passieren angry:

GLG ;)

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

64. Das Ende eines feurigen Dates und ein schlimmer Verdacht

Beitrag von katalin »

Jap,das war echt net jugendfrei ^_^
Aber richtig,richtig hot :anbet:
Wow,habs gleich 2mal gelesen ^_^
Danke :D
Das war nun das erste Mal für Rory :) (und dann auch noch mit Tristan) :D
Jap :D
Und irgendwas mußte ja wieder passieren angry:
Irgendwas passiert doch immer ;)



Kapitel 64: Das Ende eines feurigen Dates und ein schlimmer Verdacht

Es brannte! Das Esszimmer brannte und auch im Wohnzimmer züngelten bereits die Flammen. Tristan stand in seinen Boxershorts da und versuchte das Feuer aus eigener Kraft zu löschen. Rory entfuhr ein „Wow, das sieht ja schlimm aus.“
Tristan drehte sich kurz zu ihr um und sagte lachend: „So feurig hätte unser Date nun auch nicht enden müssen.“
Rory musste ebenfalls lachen, denn sie konnte es einfach nicht fassen, wie Tristan in so einer Situation noch so einen Spruch bringen konnte. „Wie ist das überhaupt passiert?“
„Wir haben vergessen die Kerzen im Esszimmer auszumachen, als wir nach oben gegangen sind.“
„Oh.“
Tristan hatte mittlerweile das Feuer gelöscht und kam nun auf sie zu. Er küsste sie und sie vergaß für einen Moment, dass es wegen ihr zu einem Brand gekommen war. Aber als sich seine Lippen wieder von ihren lösten, kamen die Schuldgefühle wieder hoch. „Hätte ich ihn bloß nicht so gedrängt in sein Zimmer zu gehen oder hätte ich die Kerzen ausgemacht, wäre jetzt nicht das Esszimmer angebrannt und nass.“Tristan merkte, dass sie etwas beschäftigte und fragte sie, was denn los sei.
„Sieh dich doch mal um, wir haben beinahe dein Esszimmer abgefackelt.“
„Hey, ist doch nicht so schlimm. So etwas kann doch mal passieren“, versuchte er sie zu beruhigen.
„Ist dir das etwa schon einmal passiert?“, fragte sie ihn neugierig.
„Ja, schon öfters“, sagte er ernst, musste jedoch viel zu sehr lachen, was seine Aussage natürlich zerstörte.
„Tristan!“
„Nein, ich habe noch nie einen Brand verursacht. Wie auch? Ich habe vorher noch nie Kerzen aufgestellt...“ Er sah sie verliebt an und sie drohte dahinzuschmelzen, doch dann wurde sie wieder ernst. „Wie willst du das deinem Vater erklären?“
„Ich sage ihm einfach die Wahrheit. Dass ich das hübscheste und intelligenteste Mädchen, das ich kenne, bei mir gehabt habe und sie mit Kerzen beeindrucken wollte. Und dann sind wir in mein Zimmer raufgegangen, wo ich den besten Sex meines Lebens hatte. Blöderweise haben wir aber vergessen die Kerzen auszumachen.“
„Das kannst du ihm nicht sagen.“
„Wieso? Er wird es schon verstehen. Er kennt dich und weiß wie viel du mir bedeutest.“
„Ich meinte das mit dem Sex.“
„Oh. Natürlich würde ich das meinem Dad nicht so direkt sagen.“ Er lachte und küsste sie. „Aber vielleicht solltest du besser nicht da sein, wenn er heim kommt. Er wird’s zwar vermutlich verstehen, aber bestimmt zuvor noch mächtig an die Decke gehen.“
„Oh, okay. Ich gehe mich dann mal wieder anziehen...“ Rory und Tristan liefen gemeinsam die Treppe hinauf und kleideten sich wieder ein. Sie küssten sich dabei die ganze Zeit, so dass sie bestimmt eine Viertelstunde brauchten, bis sie wieder komplett angezogen waren.
Knutschend traten Rory und Tristan die Treppe hinab und an den Brandschäden vorbei. Nun waren sie an der Tür und er öffnete sie. Sie ging hinaus, blieb jedoch dann stehen, um sich mit einem intensiven Zungenkuss von ihm zu verabschieden. „Ruf mich an, wenn du mit deinem Dad geredet hast“, sagte sie und flüsterte ihm dann noch „Ich liebe dich“ zu.
„Ja, ich rufe dich dann an und ich liebe dich auch, Rory.“
„Kein ‚Maria’ mehr?“, fragte sie ihn lächelnd.
„Ich denke, dass das nicht mehr so passt, nach dem, was zwischen uns gelaufen ist“, flüsterte er ihr zu und grinste sie schelmisch an.
Rory grinste ebenfalls, gab ihm dann einen Abschiedskuss und ging dann die Auffahrt hinunter, wobei er ihr verträumt hinterher sah.


Wilmington

Jess wollte Mona vom Nebenhaus zu einem Date abholen und stand deshalb vor ihrer Tür. Er klingelte und es wurde ihm die Tür geöffnet, jedoch nicht von seiner Freundin, sondern von deren Cousin Rick. „Oh. Hi Rick“, begrüßte er ihn. „Ich will Mona abholen.“
„Jess. Komm doch rein. Sie ist noch nicht ganz fertig. Du kennst sie ja.“ Rick warf Jess diesen ‚Frauen brauchen manchmal ewig im Bad’–Leidensblick zu. „Du kannst aber gerne drinnen auf sie warten.“
„Oh ja, danke. Draußen ist es echt eiskalt.“ Jess trat ins Haus und entdeckte auf dem Sofa, Ricks Freundin Sandra. „Oh. Hey Sandy.“
„Hey Jessie.“ Sie grinste ihn an. „Setz dich doch.“ Sie deutete neben sich aufs Sofa.
Rick setzte sich auf die eine Seite seiner Freundin und Jess auf die Andere.
„Was habt ihr denn heute Abend vor?“, fragte Sandra Jess neugierig.
„Wir gehen ins Kino...“, antwortete dieser locker.
Sandra drehte sich zu ihrem Freund um und sah ihn mit dem ‚Wann gehen wir Beide mal wieder gemeinsam ins Kino?’- Blick an. Rick verdrehte nur die Augen und legte den Arm um seine Freundin. „Wir werden bald mal wieder ins Kino gehen, versprochen“, flüsterte er ihr ins Ohr.
Sandra lächelte und wandte sich wieder Jess zu. „Was werdet ihr sehen?“
„Ähm... Keine Ahnung, was Mona sehen will.“
„Wie wär’s mit 'Der rosarote Panther 2'? Der soll witzig sein. Jedenfalls war der erste Teil witzig...“, schlug Sandra vor. „Oh der startest erst morgen, Sorry.“
„'Mord ist mein Geschäft, Liebling'?“
„Hört sich interessant an. Mal schauen...“
Natalie kam die Treppe hinunter und setzte sich zu den Dreien aufs Sofa. „Hey Jess. Mona ist bald fertig, sie hat sich nur mit ihrem Schal verheddert.“
„Ich wusste doch, dass es eine schlechte Idee war ihr den Schal zurück zu geben.“ Jess lächelte.
„Über was habt ihr geredet, bevor ich kam?“, fragte sie interessiert.
„Wir überlegen gerade in welchen Film Jess mit Mona gehen soll“, erklärte Rick.
„Also ich würde ‚Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen’ schauen. Mona liebt die Bis(s)-Bücher genau so wie ich“, gab Natalie bekannt. „Allerdings müsstest du dann damit rechnen, dass sie Edward anschmachtet.“ Sie lachte. Das Telefon klingelte und nachdem Natalie ‚Ich geh ran.’ gesagt hatte, stand sie auf und nahm den Hörer ab.
„Oh, hey. Du bist es. Ich habe mich schon gefragt, wann du wieder anrufst.“
„...“
„Ähm... Nein, ich habe es Mark noch nicht gesagt.
„...“

Jess drehte sich zu Natalie um, als er bemerkte, dass über seinen Kumpel gesprochen wurde und hörte genau hin.

„Es ist vielleicht besser, wenn er es nicht gleich erfährt...“
„...“
„Ja, irgendwann werde ich es ihm schon sagen. Aber noch nicht sofort.“

Jess machte sich seine Gedanken zu dem Telefonat, dass er gerade mit angehört hatte. „Betrügt Natalie Mark etwa mit einem anderen Kerl?“

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

@Katalin
Na da ist ja nochmal gut gegangen mit dem Brand :D mal sehn wie Tristan sein Vater drauf reagiert?
Und mit wem tele.Natalie?Aber werds bestimmt bald erfahren ^_^

GLG ;)

Antworten

Zurück zu „Fan Arts und Fan Fiction“