GG-FF: Überraschung!

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♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

@Katalin
katalin hat geschrieben:Ja und bei dir?
Mir gehts auch bestens! :D
Und ab wann haste Ferien?
Schönes Kapitel.
Mit Natalie und Mark,klasse.
Jetzt hat er es endlich zu Ihr gesagt und anscheinend empfindet sie auch was für ihn,schön :up:
Und Logan hat ne Freundin(hätt ich mir schon denken können).
Als Freunde sind die beiden ok!

LG ;)

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 36: Lollipops können alles verändern

Beitrag von katalin »

katalin hat geschrieben:Ja und bei dir?

Mir gehts auch bestens! :D
Schön zu hören :)
Und ab wann haste Ferien?
Ab Mittwoch :D
Schönes Kapitel.
Danke :D
Mit Natalie und Mark,klasse. Jetzt hat er es endlich zu Ihr gesagt und anscheinend empfindet sie auch was für ihn,schön :up:
Schön, dass dir meine Charas gefallen :up:
Und Logan hat ne Freundin(hätt ich mir schon denken können). Als Freunde sind die beiden ok!
Ja, Logan ist vergeben ;)

Hast du meinem Banner zur FF eigentlich gesehen?




Kapitel 36: Lollipops können alles verändern

North Carolina

Tristan hatte eigentlich schon ein bisschen für das Aids-Referat vorarbeiten wollen und ein bisschen Informationen sammeln und war deshalb in den Informatikraum gegangen.
Dass er dabei das sah, was er gerade gesehen hatte, damit hätte er nun wirklich nicht gerechnet.
Er hätte nicht gedacht, dass Natalie und Mark sich so schnell näher kommen würden und er Mark gar nicht hatte helfen müssen.
Es sah so süss aus, wie die Beiden sich aneinander gekuschelt hatten.
Wie gerne hätte er auch jemanden gehabt.
Rory war ja leider nicht da und die drei Mädchen, die auf der Akademie waren, waren alle bereits in festen Händen.
Mona war mit Jess zusammen, Sandra mit Rick und Natalie, so wie es aussah, mit Mark.
Aber auch wenn die Mädchen auf der Akademie nicht bereits vergeben gewesen wären, wäre er trotzdem nicht mit einer von ihnen zusammengekommen. Dafür war ihm Rory einfach viel zu wichtig.
Was sie wohl gerade machte?


Jess und Mona genossen ihr romantisches Picknick unter dem Sternenhimmel und als es kälter wurde, nahm Jess eine weitere Decke und wickelte sich und Mona darin ein.
Mona kuschelte sich ganz eng an ihren Schatz heran und die beiden knutschten sich regelrecht ab.
Da ertönte plötzlich der Song Lollipop von den Chordette und die beiden hörten auf zu knutschen, weil sie lachen mussten.
„Wie kommt denn der Song auf die CD, die ich extra für dich zusammengestellt habe?“
„Du hast extra für mich eine CD zusammengestellt?“, fragte Mona gerührt.
„Ja, und nun hat sie jemand sabotiert.“ Jess machte ein zerknirschtes Gesicht.
„Denkst du das war Tim?“, fragte Mona ihren Freund.
„Bestimmt. Ich gehe mal kurz den nächsten Song einstellen.“ Jess wollte aufstehen um den Knopf, für das Abspielen des nächsten Songs, zu drücken, doch Mona hielt ihn zurück.
Sie liess ihn einfach nicht los und zog ihn wieder zu sich herunter. „Lass den Song doch einfach laufen. Ich mag ihn.“ Sie lächelte. „Man kann da so gut mitsingen.“
Sie wartete kurz den Anfang des Songs ab.

Lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop


Dann fing sie an den Song mitzusingen:

“Lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop“


Jess sah ihr dabei eine Weile belustigt zu.

“Call my baby lollipop tell you why
his kiss is sweet than an apple pie
and when he does his shaky rockin' dance
man I haven't got a chance – I call him“


Dann sang er auch mit:

“Lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop

Sweeter than candy on a stick
huckleberry cherry or lime
if you had a choice he'd be your pick
but lollipop is mine

Lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop

Crazy way he thrills me tell you why
just like a lightning from the sky
he loves to kiss me till I can't see straight
gee my lollipop is great – I call him

Lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop

Lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop lollipop oh lolli lolli lolli
lollipop oh lollipop“



Die Beiden sangen ziemlich schief und brachen den Gesang immer wieder ab, weil sie so lachen mussten. Als der Song zu Ende war, kuschelten sie sich wieder ganz nah aneinander und genossen die Körperwärme ihres Liebsten beziehungsweise ihrer Liebsten.

Dann ertönte der Song Sweet Home Alabama und die beiden sangen wieder mit, hatten Spass miteinander und waren einfach glücklich.

Tim sass im Gebüsch und beobachtete die beiden Verliebten. Er war ein bisschen eifersüchtig, weil er nicht selbst jemanden wie Mona hatte. Klar hatte er sich mit der Zeit an die Beiden als Paar gewöhnt, aber es war trotzdem hart für ihn zu sehen, dass sein Freund so eine süsse Freundin hatte und er nicht.
Ausserdem hatte Jess, seit er Mona zusammen war, nicht mehr so viel Zeit für ihn.
Jetzt verbrachte Tim viel Zeit mit Erik, der sich übrigens auch in dem Gebüsch versteckt hatte und genau wie er Mona und Jess beobachtete.
„Gute Idee, das mit dem Song.“ Erik lächelte. „Nur ist Mona leider viel zu cool, um auf so etwas anders zu reagieren, als sie es gerade getan hat.“
„Ja, Mona ist cool.“ Tim lächelte „Jess hat echt einen guten Fang gemacht.“
„Am Besten wir gehen mal“, schlug er vor. „Hier gibt’s eh nichts mehr zu sehen.“
„Okay, gehen wir.“
Die beiden Jungs krochen rückwärts aus dem Gebüsch und wollten sich gerade leise davon schleichen, als Tim die Idee hatte, die beiden knutschenden Teenager zu erschrecken.
„Bin dabei.“ Erik kicherte leise.
Tim und Erik schlichen sich auf Zehenspitzen an Mona und Jess heran. Eigentlich hätten sie gar nicht so leise sein müssen, denn Mona und Jess waren viel zu sehr miteinander beschäftigt, um die beiden Jungs überhaupt bemerken zu können.
Erik und Tim gingen noch näher and Mona und Jess heran und standen schon fast auf der Picknickdecke, als sie die beiden Verliebten mit einem lockeren „Hi.“ begrüssten.
Mona und Jess erschraken und drehten sich zu den Störenfrieden um.
„Tim? Erik? Was macht ihr denn hier?“, fragte Jess seine Kumpels.
„Ach nichts Besonderes“, antworteten die Deiden unschuldig. „Wir wollten uns nur ein bisschen die Beine vertreten und dann haben wir euch gesehen.“
Jess glaubte den Beiden nicht, dafür kannte er sie viel zu gut. „Tim gib doch zu, dass du wissen wolltest wie deine eingefügten Songs bei uns ankommen.“
„Was für Songs denn?“, fragte Tim so unschuldig wie möglich, jedoch verriet ihn sein verräterisches Grinsen.
Mona, Erik und Jess mussten ebenfalls grinsen.
„Dürfen wir uns zu euch setzten oder wollt ihr lieber alleine sein?“, fragte Erik Mona und Jess.
„Setzt auch ruhig zu uns“, sagte Mona und kurz darauf sassen Tim und Erik ebenfalls auf der Picknickdecke und hatten Spass mit Mona und Jess.


Natalie und Mark gingen händchenhaltend aus dem Informatikraum und trafen sogleich auf Natalies Bruder Rick und dessen Freundin Sandra.
Natalie wollte sofort ihre Hand aus Marks Hand ziehen, doch Mark liess das nicht zu, sondern drückte ihre Hand nur noch fester.
Rick schaute zwar zuerst verwirrt, lächelte dann aber und ging, gemeinsam mit Sandra, an seiner Schwester und Mark vorbei.
Natalie war verwirrt. Hatte ihr Bruder wirklich gerade gelächelt, als er sie und Mark händchenhaltend gesehen hatte?„Hat er wirklich gerade angelächelt, als er uns zusammen gesehen hat?“, fragte sie Mark.
„Ja.“ Er nickte. „Darüber habe ich mich auch gewundert“, gab er zu. Er hätte nie gedacht, dass Rick sehr erfreut sein würde, wenn er mit Natalie zusammenkommen würde. Womit er eher gerechnet hätte, war, dass Rick versucht hätte ihn fertig zu machen und ihn und Natalie auseinander zu bringen. Aber vielleicht hatte Rick sich ja auch nur benommen, weil seine Freundin Sandra dabei war und das Schlimme würde noch kommen.
Mark teilte Natalie seinen Verdacht mit und die war auch ziemlich sicher, dass da noch etwas von Rick kommen würde. Sie beschloss deshalb so bald wie möglich mit ihrem Bruder zu reden und zu versuchen ihm einen möglichen Feldzug gegen Mark auszureden.


Lyriks: Song Lollipop von den Chordette

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

@Katalin
katalin hat geschrieben:Und ab wann haste Ferien?Ab Mittwoch
So ab Mittwoch,na dann noch 2 Tage! :)
Ich muß Mittwoch auch nochmal bis um 13 ran(hoffe ich das ich dann gleich rauskomm)
katalin hat geschrieben:Hast du meinem Banner zur FF eigentlich gesehen?
Nee,hab ich net,wo kann ich ihn bewundern?
Schönes Kapitel :up:
Jess und Mona habn sich auch durch die reingeschmuckelten Songs von Tim net aus der Ruhe bringen können und habn es einfach nur genossen zusammen zu sein. :) echt klasse.
Und Tristan tut mir irgendwie voll leid :cry: das er net mit Rory zusammen sein kann,alle(naja fast alle)habn jemanden und Tristan,der arme ;-(
Aber was ist bitte mit Rick los,das er nichts zu Natalie und Mark sagt,als er die beiden zusammen sieht? :roll:
Aber da kommt bestimmt noch was,net wahr?
Also wieder :up: :up:

LG ;)

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 37: Ein unplanmässig verlaufendes erstes Date

Beitrag von katalin »

katalin hat geschrieben:Und ab wann haste Ferien?Ab Mittwoch

So ab Mittwoch,na dann noch 2 Tage! :)
Ich muß Mittwoch auch nochmal bis um 13 ran(hoffe ich das ich dann gleich rauskomm)
Mein Bruder muss am Mittwochmorgen auch noch zur Schule ^_^
Ich habe zwar Mittwochmorgen frei, aber die entfallenen Stunden holen wir am Besuchstag, einem Samstagmorgen, nach :roll:

katalin hat geschrieben:Hast du meinem Banner zur FF eigentlich gesehen?

Nee,hab ich net,wo kann ich ihn bewundern?
Im ersten Beitrag des Threads ;)
Schönes Kapitel :up:
Danke :D
Jess und Mona habn sich auch durch die reingeschmuckelten Songs von Tim net aus der Ruhe bringen können und habn es einfach nur genossen zusammen zu sein. :) echt klasse.
Schön, dass es dir gefallen hat :)
Und Tristan tut mir irgendwie voll leid :cry: das er net mit Rory zusammen sein kann,alle(naja fast alle)habn jemanden und Tristan,der arme ;-(
Eigentlich da nur Mona und Jess ;)
Aber was ist bitte mit Rick los,das er nichts zu Natalie und Mark sagt,als er die beiden zusammen sieht? :roll:
Aber da kommt bestimmt noch was,net wahr?
Ja, da kommt noch was. Aber, was da kommt, wird vermutlich nicht das sein, das du erwartet hättest ;)
Also wieder :up: :up:
Dankeschön :D


Unglaublich, aber wahr: Vor etwa 6 Monaten habe ich angefangen diese FF zu schreiben und nun ist sie komplett fertig (102 Kapitel+Epilog!)
Ich kann's auch noch nicht richtig fassen ;)
Ich danke dir für dit zahlreichen Feedbacks und hoffe du schreibt auch weiterhin so fleissig, was du davon hälst :D



Kapitel 37: Ein unplanmässig verlaufendes erstes Date

Montagabend in Stars Hollow

„Wo bringst du mich denn hin?“, fragte Lorelai neugierig, als sie draussen auf der Strasse vor dem Hotel waren.
Luke hielt ihr die Türe seines Wagens auf und liess sie einsteigen. Als er die Türe zugemacht hatte, rannte er schnell zur Fahrerseite und stieg ebenfalls ein.
„Also, wo fahren wir hin?“ Lorelai hatte immer noch keine Antwort auf ihre Frage bekommen.
„Gedulde dich noch ein bisschen. Du siehst dann gleich wo wir hingehen.“
Luke trat aufs Gaspedal und schon fuhren die Beiden los.
Luke lenkte den Wagen in das Stadtzentrum von Stars Hollow hinein und hielt dann vor seinem Laden an.
Schnell stieg er aus, knallte die Tür wieder zu und ging dann auf die Beifahrerseite, um seiner Freundin die Tür zu öffnen.
„Was für ein Gentleman“, dachte Lorelai und stieg aus.
Dann nahm sie wieder die Hand ihres Schatzes und händchenhaltend gingen die beiden zur Tür von Lukes Café.
Luke fasste sich in seine Hosentasche und wollte den Schlüssel hinausholen, da fiel ihm ein, dass er ihn im Auto stecken gelassen hatte.
„Ich habe den Schlüssel im Auto vergessen, komme gleich wieder.“ Er zog kurz seine Hand aus der von Lorelai und rannte ganz geschwind zurück zum Auto, zog den Schlüssel raus, schloss das Auto ab und lief dann wieder zurück zu seiner Lorelai.
Er steckte den Schlüssel ins Schloss und drehte ihn herum. „So das hätten wir,“ murmelte er, zog den Schlüssel wieder aus dem Schloss, wischte seine vor Aufregung schweißigen Hände an seinem Hemd ab und öffnete die Tür. Er hielt sie offen und Lorelai ging hinein.
„Wow – dein Laden, er ist so leer. So kenn ich ihn gar nicht.“ Sie lief zum Tresen.
„Alles frisch geputzt. Und da! Kaffee! Krieg ich welchen? “, plapperte sie und ging hinter den Tresen.
„Lorelai, der ist schon alt und abgestanden.“
„Lecker.“
Luke seufzte. So war das Date eigentlich nicht geplant gewesen.
„Oh ach so. Okay. Krieg ich trotzdem von dem Kaffee?“ Sie goss sich einfach eine Tasse ein, ohne eine Antwort abzuwarten.
Luke kniff die Augen zusammen und sah aus, als würde er gleich durchdrehen.
Lorelai lächelte darüber.„Mhhh, das ist ein super Kaffee. Ich weiss gar nicht, was du willst.“
Luke atmete tief durch. "Ganz ruhig, ganz ruhig. Ich will sie nicht verscheuchen, nein. Das war nur ein langer Tag, es liegt nicht an ihr, sondern an mir", sagte er sich.
Er mochte sie. Sehr.
Er beruhigte sich und meinte: „ Komm bitte Lorelai. Oben wartet Champagner auf dich.“ Lorelai ging mit ihrer Tasse zur Treppe.
„Champagner? Was wenn ich morgen arbeiten müsste.“
„Morgen musst du aber nicht arbeiten.“
„Aber wenn es so wäre?“ Sie stiegen die Stufen der Holztreppe empor. Luke vorn und Lorelai hinterher. „Lorelai, bitte.“
„Bin ja schon still.“
„Danke.“
Sie waren oben angekommen und Luke drehte sich zu Lorelai um. Er gab ihr einen sanften Kuss auf die Lippen, den sie sofort erwiderte.
Luke wollte sich von ihr lösen, doch sie schlang ihre Arme um ihn. „Ich hab was im Backofen, das raus muss.“
Lorelai ignorierte ihn einfach und sie küssten sich erneut, diesmal weniger sanft. Luke hob hinter Lorelai den Arm und sah mit einem Auge auf seine Uhr. Eine Minute mehr oder weniger würde der Pute schon nicht schaden.
Luke streichelte Lorelai über die Haare. Sie waren so wunderschön und glänzend. Genauso funkelnd wie ihre strahlend blauen Augen, denen man - und speziell er - nicht widerstehen konnte.
Plötzlich schreckte er auf und sah auf seine Uhr. „Das Essen.“
„Das Essen?“
Er lief schnell in seine Wohnung und dort zum Backofen. Er riss die Ofentür auf und ein schwarzer Rauch kam ihm entgegen.
„Verdammt. Ich hab dir doch gesagt, dass was im Backofen ist, was raus muss“, schrie er Lorelai an und nahm mit Topflappen den Topf aus dem Ofen.
Lorelai stand erschrocken in der Tür. Sie sah so klein aus, wie sie dastand.
Sofort tat es Luke leid, dass er geschrieen hatte. Es war nicht ihre Schuld. Mehr seine. Sie hatten eben einfach die Zeit vergessen.
Lorelai schniefte leise. „Tut mir Leid“, sagte sie leise, so als wollte sie nicht noch mal angeschrien werden.
Luke stellte das angebrannte Essen in die Spüle und drehte sich zu ihr um. Eine Weile schauten sie einander nur an. Das sah Lorelai nicht ähnlich, nichts zu antworten. Dann hielt er es nicht länger aus. Er lief zu ihr und legte seine Hände auf ihre Schultern. „Es ist nicht deine Schuld. Niemanden trifft hier die Schuld. Ich bin nur... durcheinander. Tut mir Leid.“
Lorelais Blick blieb geschockt.
„Wirklich, ehrlich, auf jeden Fall. Ich, ich will den Abend nicht versauen. Bitte, Lorelai, vergib mir.“
Lorelai fing an zu lächeln.„Komm schon, ist doch halb so wild. Aber weißt du was, ich hab einen riesigen Hunger.“
Luke wollte schon fast wieder seufzen, aber er verkniff es sich. Stattdessen legte er einen Arm um ihre Schultern und gab ihr einen Kuss auf den Kopf wie einem kleinen Kind. „Komm lass uns irgendwo essen gehen.“

„Hey, schicki-micki hier.“ Lorelai und Luke traten in ein edles Restaurant in der Nähe von Stars Hollow ein.
Ein Kellner in einem teuren Anzug, wahrscheinlich von Boss oder Armani, kam auf sie zu. „Bonjour, was kann isch für sie tun?“ Lorelai hatte am liebsten angefangen zu lachen.
Der Kellner hörte sich genauso an wie Michel. Aber sie grinste einfach nur breit, weil sie in so einem Restaurant sonst wohl wie eine Geisteskranke gewirkt hätte.
„Einen Tisch für zwei bitte“, sagte Luke.
„Okay, darf isch sie bitten mir in den `interen Raum zu folgen“, sagte der Kellner höflich.
Die beiden liefen ihm hinterher.
„Sind sie Franzose?“, fragte Lorelai.
„Nein, bin isch nischt.“ Er blieb vor einem Tisch vor einem Fenster stehen.
„Werden sie dann dafür bezahlt? So zu tun, als ob sie einer wären?“
Der Franzose wirkte verwirrt.
„Luke, vielleicht ist Michel kein Franzose. Stell dir vor er tut nur so und eigentlich kommt er aus Hartford und seine Ur-ur-ur-ur-ur-Grosseltern kamen aus Kalifornien oder so. Und...“, sie wollte ihren Wortschwall fortsetzten, doch Luke unterbrach sie mit einem „Psst. Lass es“, denn der Kellner wirkte schon ziemlich verwirrt.
„Entschuldigen Sie“, sagte Luke, "sie ist manchmal etwas, nun ja, aufgedreht.“
„Aha.“ Der Kellner zog für Lorelai einen Stuhl vom Tisch.
Lorelai setzte sich und der Kellner rückte ihr den Stuhl wieder an den Tisch.
Ein zweiter Kellner tat das Selbe für Luke. Und ein dritter Kellner stand bereit, um ihnen die Speisekarten zu reichen. Lorelai blickte sich um. Gläserne Kronleuchter, silberne Kerzenhalter und Rosen überall. Und an jedem Tisch saßen schick gekleidete Leute. „Wow.“ Sie nahm ihre Speisekarte entgegen.
Freundlich sah sie den einen Kellner an, der noch übrig geblieben war. Mit ihrem Blick wollte sie ihm klarmachen, dass er schleunigst verschwinden sollte. Doch der Kellner stellte sich einfach einen Meter entfernt von ihnen hin. Kerzengerade und den Kopf nach vorne gerichtet. Lorelai räusperte sich. Nichts. Sie räusperte sich erneut. Erneut nichts.

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

@Katalin
katalin hat geschrieben:Mein Bruder muss am Mittwochmorgen auch noch zur Schule
Ich habe zwar Mittwochmorgen frei, aber die entfallenen Stunden holen wir am Besuchstag, einem Samstagmorgen, nach
Das ist ja auch doof,an nem Samstag! :roll:
katalin hat geschrieben:Hast du meinem Banner zur FF eigentlich gesehen?
Nee,hab ich net,wo kann ich ihn bewundern?Im ersten Beitrag des Threads
Echt super schön. :up:
katalin hat geschrieben:Unglaublich, aber wahr: Vor etwa 6 Monaten habe ich angefangen diese FF zu schreiben und nun ist sie komplett fertig (102 Kapitel+Epilog!)
Ich kann's auch noch nicht richtig fassen
Ich danke dir für dit zahlreichen Feedbacks und hoffe du schreibt auch weiterhin so fleissig, was du davon hälst
Schon vor 6 Monaten,und jetzt biste endlich fertig,cool,102 Kapitel,haste ja echt viel geschrieben!
Aber sicher schreibe ich weiter FB! :D
Wieder ein schönes Kapitel :up:
Lorelai und Luke sind einfach zu niedlich zusammen,mit dem essen war auch total lustig ^_^
Und dann in dem Restaurant mit Lorelai und ihren Anspielungen auf den Kellner. ^_^

LG und weiter so!!! ;)

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 38: Unerwartete Wendungen

Beitrag von katalin »

katalin hat geschrieben:Mein Bruder muss am Mittwochmorgen auch noch zur Schule
Ich habe zwar Mittwochmorgen frei, aber die entfallenen Stunden holen wir am Besuchstag, einem Samstagmorgen, nach
Das ist ja auch doof,an nem Samstag! :roll:
Schon, aber immerhin besser als morgen. Ich bin ja so was von froh, endlich Ferien zu haben ;)
katalin hat geschrieben:Hast du meinem Banner zur FF eigentlich gesehen?
Nee,hab ich net,wo kann ich ihn bewundern?Im ersten Beitrag des Threads
Echt super schön. :up:
Ich werde dein Kompliment für den Banner an meine Freundin weiterleiten :)

Schon vor 6 Monaten,und jetzt biste endlich fertig,cool,102 Kapitel,haste ja echt viel geschrieben!
Ja, ich habe wirklich viel geschrieben. Eigentlich hätte ich die FF bei Kapitel 62 beenden können, aber ich habe mich dann entschieden noch einige Ideen einfliessen zu lassen :D
Aber sicher schreibe ich weiter FB! :D
Da freue ich mich schon drauf :)
Wieder ein schönes Kapitel :up:
Dankeschön :D
Lorelai und Luke sind einfach zu niedlich zusammen,mit dem essen war auch total lustig ^_^
Und dann in dem Restaurant mit Lorelai und ihren Anspielungen auf den Kellner. ^_^
Schön, dass es dir gefällt ^_^
LG und weiter so!!! ;)
Liebe Grüsse zurück :)



Kapitel 38: Unerwartete Wendungen

Montagabend in North Carolina

Natalie und Mark hatten den Abend miteinander verbracht und es einfach genossen Zeit miteinander zu verbringen.
Als es schon relativ spät war, brachte Mark sie noch bis zum Nebenhaus und verabschiedete sich mit einem leidenschaftlichen Kuss von ihr, dann ging er – vor Freude hüpfend – ins Haupthaus, wo sich der Schlafsaal befand.
Natalie sah ihm kurz nach und lächelte darüber, wie fröhlich er war.
Sie atmete tief durch und ging dann ins Haus hinein.
Sofort sah sie, dass ihr Bruder dort auf dem Sofa saß und fern sah.
Als Rick seine Schwester sah, deute er auf den Platz neben ihm, woraufhin sie kurz ihre Jacke auf hing und sich dann neben ihn hinsetzte.
„Du bist mit Mark zusammen?“, wurde Natalie von ihrem älteren Bruder gefragt.
„Ja. Wieso? Hast du was dagegen?“ Eigentlich hatte sie nicht patzig klingen wollen, sondern ganz vernünftig mit ihm reden, aber das nun wohl gründlich schiefgegangen.
„Wow, so kenne ich dich ja gar nicht“ Ihr Bruder staunte nicht schlecht darüber, dass seine Schwester plötzlich so temperamentvoll war. So war sie sonst nie. Normalerweise war sie eher still und zurückhaltend.
„Ähm... du hast vorhin so komisch reagiert... Und da wollte ich wissen wieso.“
„Was meinst du mit komisch? Klar war ich zuerst verwirrt, weil du zuvor noch nie etwas mit einem Jungen hattest, aber nachher habe ich gelächelt.“
„Genau das hat mich ja verwirrt.“
„Dass ich gelächelt habe?“
„Ja.“
„Wieso denn?“
„Na ja, normalerweise lächelst du nicht sehr viel, eigentlich sogar fast nie.“
„Das stimmt doch nicht, ich lache viel.“
„Nur zu Hause, in der Akademie drüben nie und du machst die Neulinge fertig.“
„Das ist nicht wahr“, erwiderte er lauter, als er gewollt hatte. „Sorry“, entschuldigte er sich gleich darauf bei Natalie.
„Schon gut. Aber du weißt genau, dass es stimmt.“
„Na ja, kann schon sein, dass ich auf die Neulinge nicht so gut zu sprechen bin.“
„Wieso denn?“
„Ich verstehe diese Jungs einfach nicht! Die stellen so einen Scheiss an, dass sie hier landen, statt ihr Leben wirklich zu geniessen.“
„Ich dachte, dir gefällt es hier.“
„Nicht wirklich.“
„Aber wieso hast du mir das denn nie gesagt?“
„Ich wollte nicht als Waschlappen dastehen. Du kannst ja Dad“ Rick verdrehte die Augen.
„Du denkst, er wäre nicht mehr gut auf dich zu sprechen gewesen, wenn du ihm gesagt hättest, dass es dir hier auch nicht so gut gefällt?“
„Ja“ Rick nickte.
„Aber Sandra...“
„Sie will auch so bald es geht von hier weg“, unterbrach er sie. „Du weißt ja, dass ich sie am Anfang nicht so sehr mochte, aber dann hat sich gezeigt, dass sie es hier noch schwerer hat als ich. Das hat uns , glaube ich, irgendwie zusammengeschweisst und irgendwann haben wir dann noch mehr als nur Freundschaft empfunden und sind ein Paar geworden.“
„Das wusste ich ja gar nicht.“
„Es gibt einiges, dass du nicht von mir weißt.“
„Na ja, du redest auch nicht besonders viel über so was wie Gefühle.“
„Stimmt. Du hast aber auch nie gefragt.“
„Wie hätte ich auch ahnen können, dass es dir so geht. Ich dachte echt, dir gefällt es hier.“
„Schon gut“ Rick zuckte mit den Schultern.
„Nun weiss ich zwar, wie du dich fühlst, aber immer noch nicht, weshalb du gelächelt hast, als du Mark und mich händchenhaltend gesehen hast.“
„Nun ja, ich wusste, dass du irgendwann mit einem Jungen zusammenkommen würdest, denn du sieht nicht schlecht aus.“
„Danke“ Natalie lächelte. „Wieso warst du denn verwirrt?“
„Na ja, ich hätte mit jemand anderem gerechnet.“
„Mit wem denn?“, fragte Natalie neugierig.
„Mit dem Neuling, diesem ... Wie hiess der noch mal?“
„Tristan.“
„Ja genau. Den meinte ich.“
„Wie kamst du denn darauf?“
„Na ja, nachdem er da war, bist du zum ersten Mal bei Mona, ihrem Freund und dessen Kumpels am Tisch gesessen.“
„Und du dachtest, das lag an Tristan?“
„Etwa nicht?“
„Nein, ich sass wegen Mark dort.“
„Oh.“
„Ja. Ich habe eben am Tag zuvor erst gemerkt, dass er an mir interessiert ist und ich fand ihn auch ganz süss.“ Natalie war es nicht gewohnt, mit Rick über Persönliches zu reden, fand aber sehr schnell Gefallen daran. Er konnte echt ein guter Zuhörer sein.
„Wieso hat dich Mona eigentlich gerade heute gefragt, ob du bei ihnen am Tisch essen willst?“
„Ich habe ihr, als sie wieder da war, gesagt, dass ich Mark süss finde.“
„Ach so und da wollte sie euch dann verkuppeln?“
„Ja. Du kennst sie ja“ Natalie schmunzelte.
„Oh ja. In so was scheint sie echt gut zu sein“ Rick verdrehte die Augen.
„Wie hast du überhaupt gemerkt, dass Mark an dir interessiert ist?“
Langsam hatte Natalie das Gefühl mit Mona oder Sandra zu reden, die beiden Girls waren genauso neugierig wie Rick in dem Moment.
„Hast du gesehen, dass ich gestolpert bin?“
„Ja und zwar direkt in Tristans Arme. Deshalb habe ich auch gedacht, du wärst an ihm interessiert.
„Ja, stimmt. Ich bin direkt in den Armen von Tristan gelandet, aber dann habe ich etwas gehört...“
„Und was war das?“
„Tim hat gesagt 'So ein Schussel.'“
„WAS?“ Rick wurde wieder lauter. Er konnte es nicht leiden, wenn seine Schwester von jemandem beleidigt wurde.
„Beruhig dich bitte, Rick.“
„Okay.“ Rick wurde wieder ruhiger. „Jetzt kannst du weiter erzählen.“
„Na ja, nachdem Tim „So ein Schussel“ gesagt hat, hat Mark ganz leise „Aber ein Süsser“ hinzugefügt. Ich glaube nicht, dass er gemerkt hat, dass ich das gehört habe. Er hatte es wohl eher zu sich selbst gesagt, aber Tristan hat es auch verstanden und Mark gefragt, ob er wegen mir Hilfe brauche oder so ähnlich.“
„Er wollte Hilfe von Tristan, was Mädchen angeht?“ Rick lachte.
„Hey, ich fand das süss.“
„Ist es ja auch, aber auch lustig.“
Rick und Natalie plauderten noch ein bisschen bis Mona nach Hause kam.
„Wie war das Picknick?“, wollte Natalie von ihrer Cousine wissen.
„Einfach super“, schwärmte diese. „Reden wir in meinem Zimmer?“ Sie deute die Treppe hinauf.
„Ihr müsst nicht extra hinauf gehen. Ich bin schon weg.“ Rick stand auf.
„Nein Rick! Warte!“, rief seine Schwester.
Rick stoppte in seiner Bewegung und sah zurück zu Natalie. Rick und Mona sahen Natalie verwirrt an.
„Wieso sollte Rick nicht zuhören? Er ist ein guter Zuhörer.“
„Ähm, ja. Okay.“ Mona war zwar verwirrt, aber eigentlich war es ihr egal, ob Rick etwas von dem Picknick wusste.
Rick setzte sich wieder aufs Sofa und Mona zwängte sich zwischen ihren Cousin und ihre Cousine.
Dann erzählte sie den Beiden alles vom Abend und auch sie stellte fest, dass Rick viel netter war, als sie gedacht hatte.
Sie fand ihn sogar richtig liebenswert.
Die drei Meier-Teenager redeten ziemlich lange über alles mögliche und hatten viel Spass.
Sie gingen erst ins Bett, als Leutnant Meier, das Familienoberhaupt, sagte es sei schon spät und sie sollten endlich schlafen gehen.

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

@Katalin
katalin hat geschrieben:Schon, aber immerhin besser als morgen. Ich bin ja so was von froh, endlich Ferien zu haben
Das glaube ich,ich gönns Dir auch ^_^
katalin hat geschrieben:Ich werde dein Kompliment für den Banner an meine Freundin weiterleiten
Jap,mach das!
katalin hat geschrieben:Schon vor 6 Monaten,und jetzt biste endlich fertig,cool,102 Kapitel,haste ja echt viel geschrieben!Ja, ich habe wirklich viel geschrieben. Eigentlich hätte ich die FF bei Kapitel 62 beenden können, aber ich habe mich dann entschieden noch einige Ideen einfliessen zu lassen
Das finde ich aber schön,da freu ich mich schon :up:
Klasse Kapitel,wie immer :D
Also über Rick wundere ich mich ja immer mehr :roll: er scheint ja richtig nett und ein guter Zuhörer zu sein,das hätte ich ja nun gar net gedacht!
Aber ich finds echt schön,das die 2 sich so super unterhalten und auch darüber reden das sich Rick doch net so ganz wohl auf der Akademie fühlt.
katalin hat geschrieben:Nun ja, ich wusste, dass du irgendwann mit einem Jungen zusammenkommen würdest, denn du sieht nicht schlecht aus.“
So geil,du siehst ja net schlecht aus ^_^ ^_^
Weiter so! :up: :up:

GLG ;)

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 39: Rorys Filmriss

Beitrag von katalin »

katalin hat geschrieben:Schon, aber immerhin besser als morgen. Ich bin ja so was von froh, endlich Ferien zu haben
Das glaube ich,ich gönns Dir auch ^_^
Wie war dein Weihnachten?
katalin hat geschrieben:Ich werde dein Kompliment für den Banner an meine Freundin weiterleiten
Jap,mach das!
Habe ich natürlich getan und sie hat sich richtig darüber gefreut :D
katalin hat geschrieben:Schon vor 6 Monaten,und jetzt biste endlich fertig,cool,102 Kapitel,haste ja echt viel geschrieben!Ja, ich habe wirklich viel geschrieben. Eigentlich hätte ich die FF bei Kapitel 62 beenden können, aber ich habe mich dann entschieden noch einige Ideen einfliessen zu lassen
Das finde ich aber schön,da freu ich mich schon :up:
Freut mich zu hören :)
Klasse Kapitel,wie immer :D
Danke :)
Also über Rick wundere ich mich ja immer mehr :roll: er scheint ja richtig nett und ein guter Zuhörer zu sein,das hätte ich ja nun gar net gedacht!
Ja, er ist doch nicht einer der Bösewichte der Geschichte ;)
Aber ich finds echt schön,das die 2 sich so super unterhalten und auch darüber reden, dass sich Rick doch net so ganz wohl auf der Akademie fühlt.
Ja. Die Aussprache war wirklich mal nötig :D
katalin hat geschrieben:Nun ja, ich wusste, dass du irgendwann mit einem Jungen zusammenkommen würdest, denn du sieht nicht schlecht aus.“
^So geil,du siehst ja net schlecht aus ^_^ ^_^
Schön, dass ich dich zum lachen bringen konnte :D


Kapitel 39: Rorys Filmriss

Am Dienstagmittag in Hartford

Rory und Paris saßen zusammen an einem Tisch in der Kantine und aßen.
Madeleine und Louise waren nicht da, weil sie schwänzten.
„Hast du dich gestern Abend wieder mit IHM getroffen?“, fragte Rory ihre Freundin Paris.
„Nein, leider nicht“, sagte Paris bedauernd. „Er musste zu irgend so einer Party, auf die ihn seine Eltern geschleppt haben.“
„Dann hast du den Abend also alleine verbracht?“, fragte Rory.
„Ja. Ich habe einen Film gesehen, gelernt und bin früh ins Bett gegangen. Was hast du denn gestern Abend gemacht?“
„Ich war auf der Party meiner Grosseltern“
„Und? Wie war’s?“
„Das weiß ich nicht mehr.“
„Wie, du weißt es nicht mehr?“ Paris machte große Augen und sah Rory verwirrt an.
„Na ja, ich habe einen Blackout.“
„DU?“
„Ja.“ Rory nickte beschämt und sah dann auf ihren Teller.

-Flashback-


Am Dienstagmorgen in Stars Hollow

Rory hörte ein nerviges Piepen und drehte sich um.
Ihr war schwindelig und etwas spannte an ihrem Körper und etwas zog an ihren Haaren.
Sie sah an sich hinunter und stellte fest, dass sie immer noch in dem schwarzen Abendkleid steckte. Sie fasste sich an den Hinterkopf und bemerkte den riesigen Haarknoten. Sie war verwirrt. Wieso war sie so angezogen und was war gestern Abend passiert? Sie stand auf und zog sich erst einmal das enge Kleid aus. Dann löste sie ihre Haare und kämmte sie durch, bevor sie unter die Dusche stieg. Sie drehte das kalte Wasser voll auf und ließ es auf ihre nackte Haut prasseln. Das tat gut. Sie fühlte sich langsam wieder wie ein Mensch und nicht mehr total verkatert.
Hatte sie wirklich soviel getrunken, wie es ihr nun vorkam? Sie hatte zuvor noch nie etwas getrunken und jetzt gleich viel zu viel? Sie konnte es nicht sagen. Der ganze Abend verschwamm vor ihren Augen. Wie war sie überhaupt wieder nach Hause gekommen? Hatten ihre Grosseltern etwas von ihrem Besäufnis erfahren? Sie fühlte sich schlecht und wollte sich am liebsten sofort wieder ins Bett verkriechen, doch das konnte sie nicht, weil sie zur Schule gehen musste.Rory kam aus der Dusche und sah in den Spiegel. Sie erschrak, wie fertig sie noch immer aussah, beinahe wie ein Monster oder Amy Winehouse, was mittlerweile beinahe auf das Selbe hinausläuft. Sie schwang sich ein Badetuch um die Hüften und sprintete in ihr Zimmer, um sich etwas anzuziehen. Sie hatte so schnell unter die Dusche gewollt, dass sie keine frischen Kleider ins Badezimmer mitgenommen hatte, vielleicht lag es aber auch an dem Restalkohol, den sie noch in sich hatte. Sie zog sich schnell etwas an und ging dann in die Küche, in der nun ihre Mutter gemütlich –mit einer Tasse Kaffe in der Hand – am Küchentisch saß.
„Na? Hast du deinen Rausch ausgeschlafen?“, fragte Lorelai Gilmore ihre Tochter grinsend.
„Woher weißt du, dass ich gestern wohl zu viel getrunken habe?“, fragte diese ihre Mutter.
„Du lagst in deinem Kleid von gestern und mit einer gigantischen Hochsteckfrisur, die vermutlich meine Mutter veranlasst hat, in deinem Bett. Da war mir sofort klar, dass du was getrunken haben musst.“
Rory setzte sich auf einen Küchenstuhl. „Kaffee?“, fragte sie ihre Mutter.
„Ich hole dir einen.“ Sie ging kurz zur Kaffeekanne und schenkte ihrer Tochter einen Kaffee ein. Dann kam sie mit Rorys Kaffee in der einen Hand und einer weißen Tüte in der anderen Hand, zurück zu Rory. Sie stellte ihrer Tochter die Tasse Kaffee vor die Nase und Rory trank sofort einen Schluck daraus.
„Was ist denn in der Tüte?“, fragte sie ihre Mutter, nachdem sie noch einen Schluck ihres liebsten Heißgetränks getrunken hatte.
Lorelai zog etwas aus der Tüte. „Hier haben wir Tacos... und Burritos.“
„Oh, ein richtiges Katerfrühstück.“ Rory nahm sich einen Taco. „Danke Mom.“
Rory frühstückte mit ihrer Mutter. Danach griff sie sich ihre Jacke – die Selbe, die sie am Abend zuvor angehabt hatte – und zog sie sich an. Sie schlüpfte in ihre Schuhe und schwang sich den Schulrucksack über die Schulter. Dann verabschiedete sie sich von ihrer Mutter und ging anschließend zur Bushaltestelle.

-Flashback Ende-



Rory war mit ihrem Essen fertig und brachte ihr Tablett weg, während Paris noch sitzen blieb und von ihrem Schatz träumte.

Rory griff in ihre Jackentasche, sie wusste selbst nicht weshalb, und bemerkte dort den Zettel, der ihr gestern zugesteckt worden war.
„Was das wohl für ein Zettel ist?“, fragte sie sich und faltete ihn auseinander.
„Logan? Wer ist denn das? Hmm... Da steht eine Handynummer. Sollte ich da vielleicht mal anrufen? Möglicherweise kann dieser Logan mir ja sagen, was gestern passiert ist.“Rory tippte die Nummer in ihr Handy ein. „Habe ich alles richtig eingetippt? Ja? Okay. Dann drücke ich mal die Anruftaste.“
Piep... piep... piep...
„Logan Huntzberger.“
„Hey... ähm... Logan.“
„Rory?“
„Ähm... ja.“
„So schnell hätte ich nun wirklich nicht mit deinem Anruf gerechnet.“
„Ähm... ja... Entschuldigung. Ich würde nur gerne wissen, wer du bist und was gestern passiert ist.“
„Du weißt echt gar nichts mehr?“
„Ja, ich habe einen totalen Blackout.“ Rory wurde rot.
„Oh tut mir leid. Du verträgst wohl wirklich keinen Alkohol“, sagte Logan mitfühlend und begann ihr vom gestrigen Abend zu erzählen.
Rory wurde immer röter. Ihr war das Ganze so peinlich, dass sie besser gar nicht gewusst hätte, was geschehen war. Er musste gar nicht alles erzählen, denn langsam setzten sich in ihrem Kopf selbst die restlichen Puzzleteile zusammen. Sie konnte sich wieder an alles ganz genau erinnern und ihm sogar genau sagen, wie er und seine Freunde aussahen und was sie alle angehabt hatten.
„Du hast echt ein gutes Gedächtnis, wenn du an einen kleinen Teil der Geschichte erinnert wirst“, sagte er beinahe ein bisschen beeindruckt.
„Danke, dass du mir geholfen hast mich zu erinnern.“
„Gern geschehen. Und wenn du wieder mal Hilfe brauchst, bin ich für dich da. Weißt du, ich halte meine Versprechen.“
„Danke Logan und bis irgendwann mal.“
„Ja, bis irgendwann und... ähm Rory das mit den Jungs, von denen du gestern was gesagt hast, wird bestimmt wieder“, sagte er aufmunternd und legte dann auf.

Rory kam mit Paris aus der Schule und Paris erzählte ihr, dass sie am Morgen wieder von ihrem Freund zum Joggen abgeholt wurde und sie sich alle paar Meter geküsst hatten.
„Und jetzt holt er mich dann gleich ab“, sagte Paris glücklich. „Dann wirst du ihn kennenlernen.“
Rory freute sich zwar für Paris, hätte aber selbst auch gerne jemanden gehabt.
Ob dieser Typ wohl wirklich so toll war wie in den Erzählungen von Paris?
„Da kommt er ja.“ Paris war ganz aufgeregt und zeigte in eine bestimmte Richtung.
Rory sah in die Richtung, in die Paris gezeigt hatte, und wäre am liebsten im Erdboden versunken.

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

@Katalin
katalin hat geschrieben:Wie war dein Weihnachten?
Weihnachten war gut,eigentlich wie jedes Jahr!
Heiligabend war ich bei meinen Ellis,habn ein bissel mit meinen Großeltern gespielt.
Am 25.12.war ich bei meinen Schwiegereltern.
Und am 26.12. habn wir meine Eltern und Schwiegereltern zum essen eingeladen,das war unser Weihnachtsgeschenk,da waren wir wieder mal alle zusammen und keiner hatte die Arbeit mit kochen.
Und wie war es bei Dir?
Wieder klasse Kapitel! :up:
Vorallen das es so scheint als ob Logan Paris Freund ist :D
Das hätte ich nun gar net erwartet,finds aber echt cool :up: :)

GLG ;)

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

40. Ein aufdringlicher Kellner und eine schlimme Erkenntnis

Beitrag von katalin »

katalin hat geschrieben:Wie war dein Weihnachten?
Weihnachten war gut,eigentlich wie jedes Jahr!
Heiligabend war ich bei meinen Ellis,habn ein bissel mit meinen Großeltern gespielt.
Am 25.12.war ich bei meinen Schwiegereltern.
Und am 26.12. habn wir meine Eltern und Schwiegereltern zum essen eingeladen,das war unser Weihnachtsgeschenk,da waren wir wieder mal alle zusammen und keiner hatte die Arbeit mit kochen.
Hört sich gut an :)
Und wie war es bei Dir?
Sehr schön. Mein Vater hat meinem Bruder und mir versprochen, dass wir nächstes Jahr zu einem Spiel der Eishockey-WM gehen :D
Wieder klasse Kapitel! :up:
Danke :D
Vorallen das es so scheint als ob Logan Paris Freund ist :D
Das hätte ich nun gar net erwartet,finds aber echt cool :up: :)
Wenn es auch wirklich so ist ;)

Schönes neues Jahr :D
Bist du gut reingerutscht?


Kapitel 40: Ein aufdringlicher Kellner und eine schlimme Erkenntnis
-Flashback-
Montagabend in der Nähe von Stars Hollow

„Geht’s dir nicht gut Lorelai? Braucht du was?“
Lorelai verdrehte die Augen. Sie nickte in Richtung Kellner und machte dann unauffällig, so dass nur Luke es sehen konnte, eine Handbewegung, die sagen sollte dass der Kellner sich vom Acker machen sollte. Luke verstand. „Ähm... Entschuldigung?“, meinte Luke.
„Hat dieser Typ denn keine Ohren?“, fragte sich Lorelai.
„Kellner“, rief Luke nun lauter. Nun zuckte der Kellner zusammen und ließ ein weißes Tuch, welches er um den Arm gehängt hatte, fallen. „Sie wünschen?“ Er bückte sich. „Eine Flasche Champagner bitte. Und dann, würden Sie uns bitte allein lassen. Also nicht...“ Luke druckste herum. Natürlich wollte er nicht unhöflich sein. „Müssen sie nicht auch noch andere Kunden bedienen?“
„Nein.“
„Oh. Ähm, würden sie es trotzdem tun?“, fragte Luke. Das ganze Gespräch war etwas seltsam. „Wissen sie, wir können das nicht mit ansehen, dass die anderen Kunden auf sie verzichten müssen, während wir sie zu 100 Prozent haben. Wissen sie, 20 Prozent reichen völlig.“
Der Kellner, Derek war wohl sein Name, zumindest wie sein Namensschild sagte, runzelte die Stirn. „Selbstverständlich kann ich Sie alleine lassen. Und der Champagner wird sofort da sein.“ Er eilte davon.
Lorelai war zufrieden. „Klasse Service hier.“ Luke nickte und legte eine Hand auf den Tisch. Lorelai ergriff sie. „Warst du hier schon mal?“
„Ja.“
Lorelai hustete gespielt. „Wirklich?!“ Sie hielt im Spaß entsetzt die noch nicht besetzte Hand vor ihren vom Schock geöffneten Mund.
„Ja, ist das schlimm?“
„Nein, nur hier ist es sehr Un-Luke-Like.“
Luke zuckte mit den Schultern. „Abwechslung kann manchmal sehr schön sein.“
Lorelai wusste nun wirklich nicht was sie dagegen sagen konnte. „Stimmt“, meinte sie nur. Dann fügte sie noch ein „Es ist aber auch wirklich schön hier“ hinzu.
-Flashback Ende-
Dienstagnachmittag nach Schulschluss in Hartford

Rory kannte den Freund von Paris bereits. Eigentlich wollte sie davonrennen, aber sie konnte sich vor Schock nicht bewegen und so starrte ihn nur an, während er immer näher kam.
„Wieso musste ausgerechnet ich in so eine blöde Situation kommen und wenn ich betrunken war, versuchen den Freund von Paris zu küssen? Ausgerechnet! Wäre es der Freund von einer anderen gewesen, wäre es ja nicht so schlimm gewesen. Schlimm schon, aber nicht ganz so schlimm. Aber ausgerechnet Paris’ Freund? Davor dürfte Paris niemals etwas erfahren. Absolut niemals. NIE. Hoffentlich verrät Logan ihr nichts davon, das würde nur zu einem neuen Rachefeldzug von Paris gegen mich führen und das kann ich nun wirklich nicht gebrauchen.“
Logan war unterdessen bei Paris und sie war ihm schon in die Arme gesprungen. Jetzt waren sie dabei sich zur Begrüßung abzuknutschen. Das sah so beinahe so aus, als ob er sie auffressen würde. Rory wurde irgendwie übel. Die beiden Blondchen lösten sich nach einer halben Ewigkeit endlich voneinander und wandten sich Rory zu.
„Rory!“ Paris riss Rory aus ihren Gedanken.
„Ähm, ja?“
„Rory das ist mein Freund...“
„Logan“, beendete Rory den Satz von Paris.
„Ihr kennt euch bereits?“ Paris sah Rory und Logan verwirrt an.
Rory und Logan zuckten zusammen. Wie sollten sie erklären, dass sie sich bereits kennen ohne bei Paris Misstrauen zu erwecken?
„Ja, wir haben uns gestern Abend kennengelernt“, fing Logan an zu erklären.
„Ich dachte, du kannst dich nicht mehr an gestern erinnern? Woher weißt du dann noch den Namen meines Freundes?“ Paris sah die Beiden – und vor allem Rory - misstrauisch an.
„Hat sich Rory etwa an ihn herangemacht? Wieso muss sie immer auf die Typen abfahren, in die ich mich verliebt habe?“, fragte sich Paris.
„Ähm, na ja, also ich habe mich wieder erinnert, als ich Daniel Kohl gesehen habe“, versuchte Rory sich rauszureden.
„Daniel Kohl? Wieso denn das?“ Paris sah Daniel vor ihrem geistigen Auge und bemerkte, dass er ihrem Freund schon sehr ähnlich sah. „Oh.“ Sie sah Logan an. „Die Beiden sehen sich echt ähnlich“, stellte sie verblüfft fest. Paris glaubte Rory anscheinend. Da hatte Rory ja noch einmal Glück gehabt! Gut, dass ein Schüler der Chilton beinahe genauso aussah wie Logan und sie sich gleich an seinen Namen erinnert hatte und dass Paris diesen Schüler auch kannte. „Na gut, du hast dich wegen Daniel Kohl erinnert, das ist die eine Sache. Die andere ist, wieso ihr euch kennt.“
„Ich war gestern auf der Party ihrer Grosseltern, auf die mich meine Eltern mitgeschleppt haben.“ Logan sah seine Freundin Paris liebevoll an.
„Da war ich natürlich auch und da haben wir uns kennengelernt“, fuhr Rory fort.
„Kennengelernt?“ Paris war immer noch misstrauisch. Das konnte man an ihrem Tonfall sehr genau erkennen.
„Na ja, kennengelernt ist vielleicht das falsche Wort. Wir worden einander halt vorgestellt.“ Rory sah, hinter Paris Rücken, kurz Logan an, um ihn dazu zu bringen, mitzuspielen.
„Wie haben uns gar nicht wirklich unterhalten, sie hat sich dann gleich mit ein paar Jungs, die mit mir befreundet sind, ins Poolhaus verzogen, während ich mich kurzzeitig von der Party verzogen habe, um bei dir anzurufen.“ Er lächelte sie lieb an und küsste sie dann sanft. Rory warf Logan einen dankbaren Blick zu, wusste aber gleichzeitig, dass sie Paris trotzdem vom Besäufnis erzählen musste. „Da habe ich dann mit den Jungs wohl etwas zu viel gefeiert und getrunken“, gab Rory zu. „Als Logan ins Poolhaus kam und mich...“ Rory schauderte, weil sie das Wort nicht gerne sagte, vor allem nicht, wenn es um sie selbst ging. „Betrunken sah, hat er mich nach Hause gefahren.“
„Ist das wahr?“, fragte Paris ihren Freund und sah ihm dabei ganz genau in die Augen.
„Ja, ich habe sie nach Hause gefahren, weil sie zuviel getrunken hat.“
Paris schien ihrem Freund und ihrer Freundin zu glauben, denn sie sagte nur: „Ja, so ist mein Schatz. Ein Gentleman.“ Sie lächelte Logan an und küsste ihn glücklich. Sie wandte sich, nachdem sich ihre Lippen wieder von denen ihres Freundes entfernt hatten, an Rory und fragte sie: „Hast du Lust mit uns ein Eis essen zu gehen?“
„Ich würde ja gerne, aber ich bin schon mit Lane verabredet. Ein anderes Mal vielleicht?“
„Klar, das Angebot steht.“ Paris lächelte und streichelte die Hand ihres Schatzes. „Wir sind dann mal weg. Bis Morgen Rory.“
„Bye Paris... und Logan.“
„Bye Rory.“ Logan warf der Freundin seiner Freundin noch einen kurzen Blick zu und verschwand dann mit Paris. Er war auch überrascht gewesen, Rory so schnell wieder zu sehen und es hätte peinlich werden können, doch da hatte er noch einmal Glück gehabt.
Logan fand Rory zwar auch hübsch, aber er war total in seine Paris verschossen.
Rory war froh, dass die Situation vorbei war. Sie hatte nicht mit Lane abgemacht, aber mit Logan und Paris wollte sie wirklich nicht Eis essen gehen. Erstens, weil sie keine weitere peinliche Situation durchstehen wollte und zweitens, weil sie im Moment keine Verliebten sehen wollte. Das erinnerte sie immer an ihre momentane Einsamkeit. Sie wäre zu gerne auch in einer festen Beziehung.

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

@Katalin
Ich wünsch Dir auch ein gesundes neues Jahr!!! :D
katalin hat geschrieben:Sehr schön. Mein Vater hat meinem Bruder und mir versprochen, dass wir nächstes Jahr zu einem Spiel der Eishockey-WM gehen
Ist ja echt cool von deinen Vater :up:
katalin hat geschrieben:Bist du gut reingerutscht?
Jap,sehr gut! :D
Und du?
Schönes Kapitel,wie immer :up:
Gut das Logan mitgespielt hat,wäre ja auch echt peinlich gewesen ^_^
Ich find die beiden echt süß zusammen und jetzt wo sich Paris und Rory auch so gut miteinander verstehn,wär dann blöd, nur wegen einen Typen, wenn die Freundschaft wieder vorbei wär!

LG ;)

katalin
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Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 41: Hans? Heinrich? Henry!

Beitrag von katalin »

Ich wünsch Dir auch ein gesundes neues Jahr!!! :D
Dankeschön :)
katalin hat geschrieben:Sehr schön. Mein Vater hat meinem Bruder und mir versprochen, dass wir nächstes Jahr zu einem Spiel der Eishockey-WM gehen
Ist ja echt cool von deinen Vater :up:
Das finde ich auch ;)
katalin hat geschrieben:Bist du gut reingerutscht?
Jap,sehr gut! :D
Und du?
Ich auch. Party mit einigen Freundinnen :D
Schönes Kapitel,wie immer :up:
Danke :D
Gut das Logan mitgespielt hat,wäre ja auch echt peinlich gewesen ^_^
Ja, das wärs allerdings gewesen :roll:
Ich find die beiden echt süß zusammen und jetzt wo sich Paris und Rory auch so gut miteinander verstehn,wär dann blöd, nur wegen einen Typen, wenn die Freundschaft wieder vorbei wär!
Ja, alles noch mal gut gegangen :)


Kapitel 41: Hans? Heinrich? Henry!

Dienstagnachmittag in Connecticut

Rory sah wie ihr Bus bereits um die Ecke zur Schule bog und musste sich deswegen beeilen. Sie sprintete, so schnell sie konnte, zur Bushaltestelle und kam gerade noch rechtzeitig dort an. Total außer Puste und verschwitzt stieg sie ein und liess sich auf den ersten freien Platz fallen. Dass sie sich neben einen Jungen gesetzt hatte, merkte sie erst, als sie wieder zu Luft kam und aus dem Fenster sehen wollte. „Hallo.“
„Oh hey.“ Rory sah genauer hin. Den kannte sie doch. "Wie war bloß noch sein Name? Wieso weiß ich den Namen von Lanes Freund plötzlich nicht mehr? Irgendetwas mit H. Hans? Nein ganz bestimmt nicht. Heinrich? Auch nicht. Henry? Ja, Henry. Genau, das war’s.“
„Hey Henry. Gehst du zu Lane?“, fragte Rory den Freund ihrer besten Freundin Lane.
„Na ja, nicht direkt zu ihr. Du kennst ja ihre Mom.“
„Oh ja, ich kenne sie nur zu gut.“ Rory verdrehte die Augen.
„Wo trefft ihr euch dann?“, fragte sie ihn neugierig.
„Bei der hölzernen Brücke von Stars Hollow.“
„Gute Idee. Da wird Mrs. Kim bestimmt nicht hingehen.“
„Wenn ich ehrlich bin, fände ich es irgendwie fast gut, wenn ihre Mutter uns einmal zusammen sehen würde. Ich habe langsam keine Lust mehr zu einer heimlichen Beziehung. Ich will richtig offiziell mit ihr zusammen sein.“
„Hast du ihr das schon einmal gesagt?“
„Nein. Ich weiß nicht, wie sie darauf reagieren würde.“
„Ich denke sie würde glücklich sein. Irgendwann wird sie bestimmt die Beziehung zu dir öffentlich machen. Ihr könnt euch schließlich nicht ewig verstecken.“
„Ja, irgendwann“, murmelte Henry.
Der Bus machte eine heftige Rechtskurve und Rory, die sich nirgendwo festgehalten hatte, flog von ihrem Sitzplatz hinab auf den Boden des Busses. Henry rutschte auf den Platz, an dem Rory eben noch gesessen hatte und hielt ihr seine Hand hin. Rory nahm seine Hand und er zog sie wieder nach oben.
„Autsch!“ Rory rieb sich den Ellbogen, auf dem sie bei dem Aufprall auf den Boden gelandet war.
„Was ist denn? Hast du dich verletzt?“
„Weiß nicht genau. Mein Ellbogen schmerzt.“
„Lass mal sehen“, sagte Henry besorgt.
Rory hielt ihm ihren Arm hin, den er vorsichtig umdrehte und betrachtete.
„Ist vermutlich nur eine Abschürfung“, stellte Henry beruhigt fest. „Da hast du noch einmal Glück gehabt.“
„Na ja, vielleicht wäre es doch besser gewesen, wenn ich wieder den Bus verpasst hätte.“
„Wieso wieder?“ fragte Henry. So wie er Rory bisher kannte, kam sie nie zu spät, sondern eher sogar zu früh.
„Ich habe ihn gestern Morgen verpasst.“
„Ist wohl nicht gerade deine Buswoche“, stellte Henry fest.
„Buswoche?“ Rory fing an zu lachen.
„Ja, du scheinst diese Woche nicht so Glück mit dem Bus zu haben. Aber Buswoche ist auch echt ein ziemlich doofes Wort.“ Henry stimmte kurz darauf in ihr Gelächter mit ein.
Kurz darauf machte der Bus erneut eine starke Kurve. Dieses Mal hielt sich Rory ganz fest an Henry fest. Sie wollte nicht noch einmal auf den Boden geschleudert werden. Ihr Ellbogen schmerzte immer noch. Zum Glück hielt der Bus ganz wenig später schon in Stars Hollow an. Rory sprang ganz schnell hinaus und vergaß dabei ihren Rucksack im Bus. Henry bemerkte das sofort und trug ihn ihr hinterher.
„Dein Rucksack.“ Er hielt den gelben Rucksack in die Luft.
„Danke, Henry.“ Rory umarmte ihn, liess ihn aber gleich wieder los, als sie Lane sah. Sie stürmte sofort auf Lane zu und erzählte ihr von der Fahrt. Henry stellte sich neben die beiden, aber näher zu Rory als zu Lane, weil Mrs. Kim ganz in der Nähe war und sie sehen konnte. „Und nun?“, fragte Lane. Sie hätte nicht gedacht, dass ihre Mom hier sein würde.
„Am besten du geht schon mal vor“, schlug Rory vor. „Henry kommt kurz zu mir, damit deine Mom beruhigt ist und denkt, wir müssten gemeinsam ein Referat für die Schule machen. Dann geht er ebenfalls zur Brücke. Okay?“
„Ja. Gute Idee. Bis dann, Henry.“ Lane ging an ihrer Mutter vorbei und lief in die Richtung in der sie wohnte, bog dann aber in eine Seitengasse ab und war so schon bald bei der Brücke.
Rory nahm endlich ihren Rucksack entgegen und ging dann gemeinsam mit Henry ebenfalls an Mrs. Kim vorbei, wobei die beiden über ihr erfundenes Referat plauderten.
Mrs. Kim war beruhigt, dass ihre Tochter nichts mit einem Jungen zu haben schien und ging dann einkaufen, während Rory und Henry sich mittlerweile bei Rorys Zuhause angekommen waren und sich verabschiedeten. „Viel Spaß mit Lane“, rief sie ihm noch hinterher, worauf er mit einem Lächeln reagierte und dann so schnell wie möglich, ohne große Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, zur Brücke lief, auf der Lane bereits auf ihn wartete.


-Flashback-


Das Date von Lorelai und Luke am Montagabend

„Es ist aber auch wirklich schön hier.“
„Ich weiß. Deshalb hab ich mich hierfür entschieden. Es ist zwar nicht so persönlich wie in der Wohnung, aber romantisch ist es hier auch.“
Lorelai fühlte sich wunderbar. Es war wirklich eine tolle Idee von Luke gewesen. Auch wenn es nicht wirklich zu ihm passte. Anscheinend hatte er auch eine romantische Seite.
„Was willst du essen?“
„Ich weiß nicht.“
„Dann lies die Karte.“
„Aber dann muss ich deine Hand loslassen.“
Luke seufzte und nahm seine Hand zu sich.
„Hey“, rief Lorelai empört.
„Lies die Karte!“
Lorelai tat wie ihr befohlen. „Mmm, das hört sich alles so toll an. Nudeln und Reis und Soße und Gemüse und Luke! Ich weiß was ich nehm.“
„Spaghetti.“
„Spaghetti?“
„Jap. Und du?“
„Gemüsebällchen.“
„Igitt! Da ist doch Gemüse drin oder?“
Luke verdrehte die Augen, lächelte aber. „Nein, das ist Fleisch pur. Deshalb heißt es auch Gemüsebällchen.“
„Sollte das witzig sein Luke?“ Lorelai setzte ein Pokerface auf, auch wenn sie am liebsten gelacht hätte.
„Ich dachte, du magst Witze.“
„Tu ich auch, aber keine lahmen.“
„Ich glaub da muss ich noch einiges lernen“, seufzte Luke.
„Ja, denk ich auch.“ Sie sah ihn ernst an, dann grinste sie breit. „Es war witzig.“ Lorelai ekelte sich über manche Gerichte der Speisekarte. Es gab nämlich so ziemlich alles was man in einem Feinschmeckerrestaurant mit fake-französischen Kellnern und Kronleuchtern erwartete. Schnecken, Froesche und solche Dinge eben. Plötzlich stand Derek wieder vor ihnen. Er musste sich angeschlichen haben, denn man hatte ihn weder kommen sehen, noch kommen hören. Er hatte eine große Flasche Champagner dabei. Er öffnete sie, aber nicht so, dass der Korken wegflog und alles überlief, sondern gekonnt. Kein einziger Spritzer. Er schenkte ihnen ein und stellte die Flasche danach in einen Kühler. Die beiden gaben ihre Bestellung auf. Derek stand erst wieder eine Weile seltsam da, aber nachdem Lorelai ihn darauf aufmerksam gemacht hatte, dass er die Bestellung in die Küche bringen musste, weil die beiden essen wollten, eilte er erneut davon und kam zum Glück nicht wieder. Luke hatte wieder Lorelais Hand ergriffen und ließ das Wortgeschwall über sich ergehen. Lorelais Gesicht ganz öffentlich anschauen zu dürfen war für ihn genug Entschädigung. Er war froh es endlich so weit gebracht zu haben. Mit ihr Essen zu gehen war bisher immer nur eine Art „Wunschtraum“ gewesen. Sie schien unerreichbar, wie sie immer durch die Stadt eilte, wunderschön lachte und in riesigen Mengen Essen verdrückte und Kaffee trank. Doch jetzt hatte er sie schon öfters geküsst und saß mit ihr an einem Tisch in einem edlen Restaurant. Auch wenn Lorelai sich über Ochsenzungen ausließ, war es doch wunderbar.
-Flashback Ende-

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

@Katalin
Und wie gehts Dir?
Was macht die Schule?
Kapitel war schön(wie immer) :D
Mit Lane und Henry zu lustig das Versteckspiel vor Ihrer Mutter. ^_^
Und Luke und Lorelai sind sowieso süß zusammen :)

GLG ;)

katalin
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Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 42: Ein längst überfälliges Gespräch

Beitrag von katalin »

Und wie gehts Dir?
Ganz gut und dir?
Was macht die Schule?
Das läuft ganz gut :)
Kapitel war schön(wie immer) :D
Danke :D
Mit Lane und Henry zu lustig das Versteckspiel vor Ihrer Mutter. ^_^
Mal schauen, wie lange das gutgeht ;)
Und Luke und Lorelai sind sowieso süß zusammen :)
Finde ich auch :D




Kapitel 42: Ein längst überfälliges Gespräch

Am Dienstagnachmittag in Stars Hollow

Henry sah Lane, wie sie, mit dem Rücken zu ihm, auf der Brücke saß und die Füße baumeln liess. Er lief auf sie zu, setzte sich links neben sie und legte ihr den Arm um ihre Taille. Sie drehte ihren Kopf zu ihm und sah ihm direkt in die Augen. Er sah sie liebevoll an und strich ihre eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Lanes Wange, die Henry dabei kurz mit seiner Hand gestreift hatte, fühle sich an, als würde sie brennen, ebenso ihre Taille, die Henry immer noch mit einer Hand umfasste. Lane hatte das Gefühl zu verglühen. Henry löste bei ihr so viel mehr als nur ein Kribbeln aus. Ihr wurde bei seinen Berührungen in dem einen Moment ganz heiß, kurz darauf lief ihr plötzlich wieder ein eiskalter Schauer über den Rücken und sie hatte eine Gänsehaut, aber manchmal war ihr genau gleichzeitig heiß und kalt. Aber gerade im Moment lief ihr ein kalter Schauer den Rücken hinunter und es bildete sich eine Gänsehaut. „Ist dir kalt?“, fragte Henry, als er Lanes Gänsehaut bemerkte.
„Ein bisschen.“ Lanes Gänsehaut kam nicht nur von Henrys Berührungen, sondern auch davon, dass es mittlerweile etwas kühler wurde. Das war ganz natürlich, es war schließlich bereits Ende Oktober und somit schon Mitte Herbst. Henry nahm kurz seine Hand von ihrer Taille weg und zog sich seine Jacke aus, dann warf er sie ihr über die Schultern und kuschelte sich ganz dicht an Lane heran. Lane lächelte ihn dankbar an und küsste ihn leidenschaftlich. Sie hatte ein schlechtes Gewissen, als Henry, als es noch kälter wurde, zu zittern begann, da er nur fror, weil sie seine Jacke hatte. Sie wollte die Jacke ausziehen und sie ihm zurückgeben, aber er sagte, das sei schon in Ordnung. Wenn sie noch näher käme, würde er bestimmt nicht mehr frieren. Lane zog ihn noch ein bisschen näher an sich heran, falls das überhaupt noch möglich war und wärmte ihn mit ihrer Körperwärme und ihren, immer fordernder werdenden, Küssen. Henry war glücklich und kümmerte sich nicht um die Kälte, die für ihn mit jeder Minute spürbarer wurde. Irgendwann spürte selbst Lane, mit ihren beiden Jacken, die Kälte. „Gehen wir besser mal. Du erfrierst sonst noch.“
„Wenn’s unbedingt sein muss.“ Widerwillig standen die Beiden auf. Sie wären zu gerne noch länger zusammen geblieben, aber es war viel zu kalt und Lane musste zu Hause sein, bevor ihre Mutter vom Einkaufen zurück kam. Henry und Lane gingen händchenhaltend und eng aneinander gekuschelt zurück ins Stadtzentrum von Stars Hollow. Henrys Bus kam gerade, der vorläufige Abschied war also gekommen.
„Heute Abend um Acht telefonieren wir, oder?“ Sie gab ihm seine Jacke zurück.
„Ja, ich rufe bei Rory an. Aber du solltest deiner Mutter echt bald einmal von uns erzählen.“
„Okay, wir werden es ihr irgendwann einmal gemeinsam sagen.“
„Wann denn?“
„Bald“, flüsterte ihm Lane ins Ohr, zog ihn kurz in eine Häuserecke und verabschiedete sich mit einem leidenschaftlichen Kuss von ihm.


Rory stieß die Tür zu ihrem Zuhause auf und als sie sah, wer im Wohnzimmer war, musste sie lächeln. Endlich waren die Beiden zusammen. War ja lange genug gegangen. Sie stand bereits eine Weile im Türrahmen, als plötzlich das Telefon klingelte.
„Ich geh ran“, rief Rory und rannte zum Telefon.
Lorelai und Luke fuhren auseinander.
„Oh. Hey Rory“, sagte Lorelai verlegen.
„Hi Rory“ Luke schien ebenso verlegen zu sein wie seine Freundin.
„Hey ihr zwei Turteltauben.“ Rory war beim Telefon und nahm ab.
„Rory Gilmore.“
„Hey Süße. Ich bin’s.“
„Dad!“ Rory freute sich mal wieder von ihrem Dad zu hören. Es war noch nicht einmal, 18:30 Uhr am Mittwoch, die Zeit, zu der ihr Dad normalerweise immer anrief. Lorelai geriet in Panik. „Mist! Ich habe Rory noch nichts von Chris’ Angebot, ein paar Tage bei ihm zu wohnen, gesagt.“
„Rory!“ Lorelai sah ihre Tochter ernst an. „Ich muss dir schnell was sagen.“
Rory hielt die Hand vor den Telefonhörer. „Hat das nicht noch ein bisschen Zeit? Dad ist gerade am Telefon.“
„Nein. Jetzt!“, befahl Lorelai.
„Wieso denn ausgerechnet jetzt?“, fragte Rory verwirrt. Sie wollte mit ihrem Dad telefonieren, wenn er schon mal, außerhalb der normalen Zeit, anrief.
„Es hat was mit deinem Dad zu tun.“
Luke stand auf. „Ich bin dann mal weg. Scheint eine Familienangelegenheit zu sein.“
Er beugte sich zu Lorelai herunter und gab ihr einen Kuss. „Bis später, Schatz.“
„Bis dann, Luke.“
„Bye Rory.“
Rory winkte Luke kurz zu und sagte dann am Telefon zu ihrem Dad: „Hey Dad. Ich muss ganz kurz was erledigen. Kann ich dich zurückrufen?“
„Klar, aber ich bin immer noch Büro. Die Nummer hast du nicht, oder?“
„Nein.“
„Okay. Also, die ist...“ Chris sah kurz nach und gab ihr dann seine Büronummer durch, welche sie sich schnell aufschrieb und dann den Zettel und das Telefon auf den Küchentisch legte.
„Danke. Bis dann, Dad.“
„Bis dann, Rory.“
Lorelai war erleichtert.
„Was gibt’s denn, Mom?“
„Dein Dad...“
„Ja?“
„Er... er hat Samstagabend angerufen...“
„Und das sagst du mir erst jetzt?“
„Ich... ich hab’s vergessen.“
„Vergessen?“, fragte Rory misstrauisch.
„Ja gut. Ich hab’s nicht vergessen. Ich wollte es nur möglichst lange hinauszögern.“
„Was denn?“
„Deine Entscheidung.“
„Meine Entscheidung wozu?“
„Ob du zu deinem Dad gehen willst oder nicht.“
„Wieso sollte ich zu Dad gehen? Willst du mich etwa loswerden?“, fragte Rory grinsend.
„Aber sicher will ich dich loswerden. Dann habe ich mehr Zeit für Luke“, sagte Lorelai so ernst wie möglich, konnte sich ein Grinsen jedoch nicht verkneifen.
„Danke Mom. Ist echt schön zu wissen, wie viel ich dir bedeute.“ Rory schlug mit einer Zeitschrift, die sie vom Wohnzimmertisch genommen hatte, nach Lorelai. Diese nahm sich ebenfalls eine Zeitschrift vom Tisch und sie fingen mit einer Art Schwertkampf, nur mit Zeitschriften statt mit Schwertern, an. Dabei lachten sie viel und ließen sich, nachdem sie nicht mehr konnten, erschöpft aufs Sofa fallen.
„Nein im Ernst. Wieso sollte ich zu Dad gehen?“, fragte Rory nachdem sie nicht mehr grinsen musste.
„Weil er bei seinem Anruf gefragt hat, ob du für ein paar Tage zu ihm und Sherry gehen willst.“ Bei dem Namen ‚Sherry’ musste sie schlucken. Sie wollte ihre Tochter nicht an diese Frau, die sie noch nicht einmal kannte, ja nicht einmal den Nachnamen von ihr wusste, verlieren.
„Was hast du ihm gesagt?“, fragte Rory.
„Dass ich nicht weiß, ob du gehen willst. Aber solltest du gehen wollen, wäre ich damit einverstanden.“
„Wirklich? Du wärst einverstanden, wenn ich gehen wollen würde?“
„Willst du denn gehen?“ Lorelai hoffte wirklich sehr, dass ihre Tochter Nein sagen würde.
„Ich weiß nicht genau. Vielleicht.“ Rory überlegte laut. „Vielleicht wäre es ganz gut, in den Ferien, mal hier raus zu kommen.“
„Dann willst du also gehen?“
„Wärst du damit auch wirklich einverstanden?“, wollte Rory auf Nummer Sicher gehen.
„Wenn du unbedingt willst.“ Lorelai zuckte mit den Schultern. Es sollte wohl so aussehen, als wäre es ihr egal, auch wenn es nicht so war.
„Okay. Dann will ich für ein paar Tage zu Dad gehen.“ Rory schien entschlossen zu sein.

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

@Katalin
katalin hat geschrieben:Und wie gehts Dir?Ganz gut und dir?
Mir geht es auch gut :D
katalin hat geschrieben:Was macht die Schule?Das läuft ganz gut
Das ist schön zu hörn :up:
Schönes Kapitel
Wie sich Henry um Lane sorgt,niedlich :)
Hoffentlich sagen sie es bald ihrer Mom,net das es noch ein böses Ende nimmt :roll:
Und Rory will über die Ferien mal zu ihrem Dad und seiner neuen Freundin,na denn :wtf:

GLG ;)

katalin
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Registriert: 29.11.2005, 10:45

Kapitel 43: Überraschende Lippenbekenntnisse

Beitrag von katalin »

katalin hat geschrieben:Und wie gehts Dir?Ganz gut und dir?
Mir geht es auch gut :D
Schön zu hören :up:
katalin hat geschrieben:Was macht die Schule?Das läuft ganz gut
Das ist schön zu hörn :up:
Jap :)
Schönes Kapitel
Danke :D
Wie sich Henry um Lane sorgt,niedlich :)
Schön, dass es dir gefällt :)
Hoffentlich sagen sie es bald ihrer Mom,net das es noch ein böses Ende nimmt :roll:
Meinst du etwa, es würde kein böses Ende nehmen, wenn Mrs. Kim davon erfährt? ;)
Und Rory will über die Ferien mal zu ihrem Dad und seiner neuen Freundin,na denn :wtf:


Kapitel 43: Überraschende Lippenbekenntnisse

Stars Hollow

„Oh.“ Lorelai konnte man deutlich ansehen, dass sie nicht gerade sehr glücklich darüber war, das Rory für ein paar Tage zu Christopher und Sherry gehen wollte.
Rory nahm ihre Mom in den Arm und lächelte. „Ich wusste genau, dass dir diese Antwort nicht gefallen würde.“
„Wieso lächelst du dann?“
„Weil ich dich dran gekriegt habe.“ Rory grinste.
„Wie 'drangekriegt'?“, fragte Lorelai.
„Ich gehe nicht. Es wäre zwar gut, mal hier raus zu kommen, aber ich bleibe doch lieber hier.“
„Oh, du bleibst wegen mir.“ Lorelai war gerührt.
„Und dem Stadtfest“, fügte Rory neckend hinzu.
„Was für ein Stadtfest? Habe ich da was verpasst?“
„Da hast echt nichts vom Stadtfest mitbekommen?“
„Nein“, gab Lorelai zu.
„Ich erzähle dir nachher mehr davon. Zuerst muss ich kurz Dad zurückrufen.“
„Nein, erzähl es mir jetzt“, drängelte Lorelai wie eine Vierjährige.
„Später!“, zischte Rory ihr zu, stand kurz vom Sofa auf, nahm sich das Telefon und kam dann gleich wieder zurück. Warum sollte ihre Mom auch nichts von dem Telefonat mitbekommen? Sie wusste schließlich sowieso schon, dass Rory ihm absagen würde. Sie wählte die Nummer, die ihr Dad ihr zuvor durchgegeben hatte und nachdem sie die Anruftaste, die Taste mit dem Grünen Hörer, gedrückt hatte, hörte sie es klingeln. Es klingelte... und klingelte... und klingelte. Es nahm niemand ab. Rory war enttäuscht. Hatte ihr Dad etwa keine Zeit für sie?
„Was ist denn?“, fragte Lorelai ihre Tochter, als sie Rorys enttäuschten Gesichtsausdruck sah.
„Er nimmt nicht ab.“
„Vielleicht ist er ja gerade auf der Toilette.“
„Schon möglich... Moment mal, jetzt hat jemand abgehoben.“
Lorelai war sofort still.
„Amanda Pegel.“
„Ähm... Guten Tag. Hier ist Rory, Rory Gilmore. Könnte ich vielleicht mit Christopher Hayden sprechen?“
„Christopher Hayden? Hier gibt es niemanden mit den Namen.“
„Ähm bei welcher Firma habe ich dann angerufen?“
„Bei gar keiner.“ Amanda lächelte „Das ist die Nummer meines Haustelefons.“
„Oh, dann habe ich mich wohl verwählt. Entschuldigung.“
„Schon gut. Kann ja mal passieren. Einen schönen Nachmittag noch.“
„Danke, Ihnen auch.“ Rory legte auf.
„Verwählt?“ Lorelai neckte ihre Tochter. „Kannst wohl deine eigene Schrift nicht mehr lesen.“
„MOM!“, schimpfte Rory gekränkt.
„Schon gut. Ich bin ja still. Bei wem hast du denn angerufen?“
„Amanda Pegel.“
„Amanda Pegel?“ Lorelai kicherte.
„Was ist denn?“, fragte Rory. Warum ihre Mutter wohl lachte?
„Amanda Pegel hat ihre Regel.“
Rory musste auch kichern. Wie ihre Mutter wohl immer auf so einen Schwachsinn kam?
Als Rory nicht mehr kichern musste, versuchte sie erneut ihren Dad anzurufen. Dieses Mal nahm er gleich nach dem ersten Klingeln ab. Anscheinend hatte sie bei dem ersten Versuch, aus Versehen, eine falsche Taste gedrückt.
„Christopher Hayden.“
„Hey Dad.“
„Rory! Schön, dass du schon zurückrufst.“
„Ist doch selbstverständlich. Also, warum geht’s?“
„Also, ich wollte nur mal fragen, ob Lorelai dir schon von meinem Angebot erzählt hat“, fing Christopher an.
„Sie hat nämlich gar nicht angerufen, obwohl sie das versprochen hatte.“
„Rory, sag ihm bitte, dass ich zu beschäftigt war um ihn anzurufen“, flüsterte Lorelai ihrer Tochter ins Ohr.
„Sie hat dir bestimmt gerade zugeflüstert, dass du mir sagen sollst, dass sie zu beschäftigt war um mich anzurufen, oder?“, erriet Rorys Vater das gerade geschehene.
„Wie kommst du denn darauf?“
„Kann ich sie mal kurz haben?“
„Klar.“ Rory stellte den Lautsprecher ein und reichte dann ihrer Mutter das Telefon.
„Hi Lorelai.“
„Chris.“
„Du hast ihr gerade erst von meinem Angebot erzählt. Stimmt’s?“
„Nein, ich hab’s Rory schon lange erzählt.“
„Das glaube ich dir nicht.“
„Wieso denn?“
„Ich kenne dich schon so lange, dass ich genau weiß, wie du tickst.“
„Dieses Mal liegst du aber falsch, Chris.“
„Lorelai!“
„Ja, okay. Ich hab’s ihr erst gerade erzählt“, gab Lorelai zu.
„Wusst’ ich’s doch“, triumphierte Chris.
Rory musste sich ein Kichern verkneifen. Der Dialog ihrer Eltern war einfach so typisch für die Beiden. Als sie noch ein kleines Kind war, hatte sie sich immer gewünscht, dass ihre Eltern wieder zusammenkommen würden und sie eine richtige Familie wären.
Nach einiger Zeit hatte sie Luke jedoch so gut kennengelernt, dass sie ihn sogar lieber als ihren Dad, mit ihrer Mutter zusammen sah.
„Ich gebe dir wieder Rory.“ Lorelai gab ihrer Tochter das Telefon zurück.
„Hast du dir schon überlegt, ob du für ein paar Tage zu mir kommen willst?“
„Ja, habe ich.“
„Und?“, fragte Christopher aufgeregt.
„Na ja, ich denke es ist keine schlechte Idee, weil ja bei mir nächste Woche die Ferien anfangen, aber...“
„Aber?“
„Ich bleibe hier.“
„Oh.“ Christopher war enttäuscht.
„Ein anderes Mal vielleicht“, versuchte Rory ihren Dad zu trösten.
„Okay. Bis später, Rory.“
„Bis später, Dad.“
Christopher legte auf.
„Er klang total enttäuscht.“ In Rory machte sich ein schlechtes Gewissen breit, was Lorelai natürlich sofort erkannte.
„Hey, Schatz.“ Lorelai nahm Rory in den Arm „Mach dir keine Gedanken. Er wird schon darüber hinwegkommen.“
„Vielleicht sollte ich doch gehen...“, überlegte Rory laut.
„Wenn du willst...“
„Eigentlich nicht, aber...“
„Dann lass dich nicht davon verunsichern, dass er enttäuscht ist, weil du nicht für ein paar Tage zu ihm gehen willst. Du musst nicht zu ihm gehen, wenn du nicht willst.“
„Okay“, sagte Rory und beschloss die ganze Sache und die Enttäuschung ihres Vaters einfach zu verdrängen und so gut wie möglich zu vergessen. „Danke Mom.“
„Gern geschehen, Schatz.“


Der Bus nach Hartford hielt an und Henry trat aus dem Schatten der Häuserecke hinaus und lief auf den Bus zu.
„Henry warte!“, rief ihm Lane nach.
Henry drehte sich zu seiner Freundin um. „Was sie wohl noch will?“, fragte er sich.
Miss Patty und Babette waren gerade in der Nähe gewesen und hatten den Ruf von Lane gehört. Jetzt kamen sie näher heran, sie wollten wissen, was da vor sich ging und weshalb Lane nach einem Jungen rief. Alle sahen Lane an und sie wurde dadurch nervös. Sie unterdrückte ihre Nervosität und versuchte die Leute, die sie gerade beobachteten, zu ignorieren. Sie rannte auf Henry zu und sprang ihm in die Arme. Die junge Koreanerin küsste ihren koreanischen Freund so als hätte sie ihn seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen.
Ms. Patty und Babette standen einfach nur da. Mit offenen Mündern und ungläubig beobachtenden Augen, betrachteten sie Lane und Henry. Sie hatten Lane noch nie einen Jungen küssen sehen. Ja, noch nicht einmal flirten. Und jetzt küsste Lane auf offener Strasse einen Jungen, den die beiden Damen fortgeschrittenen Alters bisher noch kein einziges Mal gesehen hatten. „Wer ist denn der Junge?“, fragten sich die Beiden.

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

@Katalin
katalin hat geschrieben:Hoffentlich sagen sie es bald ihrer Mom,net das es noch ein böses Ende nimmt Meinst du etwa, es würde kein böses Ende nehmen, wenn Mrs. Kim davon erfährt?
Doch klar es würde ein böses Ende geben,wenn sie es erfährt! :motz:
Schönes Kapitel :up:
Rory besucht doch net ihren Vater,ist Lorelai bestimmt ziemlich glücklich darüber! ^_^
Lane hat Henry vor den Augen von Miss Patty und Babette geküßt,cool (dann weiß es bestimmt bald ganz Stars Hollow,bei den 2 Tratschtanten ^_^ )

GLG ;)

katalin
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Registriert: 29.11.2005, 10:45

44. Eine folgenschwere Wanderung?

Beitrag von katalin »

katalin hat geschrieben:Hoffentlich sagen sie es bald ihrer Mom,net das es noch ein böses Ende nimmt Meinst du etwa, es würde kein böses Ende nehmen, wenn Mrs. Kim davon erfährt?

Doch klar es würde ein böses Ende geben,wenn sie es erfährt! :motz:
Das siehst du dann :D
Schönes Kapitel :up:
Danke :)
Rory besucht doch net ihren Vater,ist Lorelai bestimmt ziemlich glücklich darüber! ^_^
Ja klar :)
Lane hat Henry vor den Augen von Miss Patty und Babette geküßt,cool
Schön, dass es dir gefällt :D
(dann weiß es bestimmt bald ganz Stars Hollow,bei den 2 Tratschtanten ^_^ )
Oh ja ^_^

Ich hoffe dir gehts momentan besser als mir, denn ich habe 34.5 Grad und Hustem :wtf:




Kapitel 44: Eine folgenschwere Wanderung?

Am Dienstagmorgen in North Carolina

Rory blickte durch die schweren Gitterstäbe hindurch und sah Tristan, der gerade mit vier weiteren Jungs über den Hof schlenderte.
Er entdeckte sie sofort und kam auf sie zu gerannt, was ihr - und auch sein - Herz bis zum Hals schlagen ließ.
„Rory? Was machst du denn hier?“, begrüßte er sie überrascht, aber dennoch überglücklich.
„Ich wollte dich sehen!“, brachte sie zaghaft heraus und schloss das Tor hinter sich.
Die ganze Schule schien sie zu beobachten, während sie schüchtern lächelte.
„Wirklich?“, fragte Tristan überrascht.
„Ja“, flüsterte Rory schüchtern und wartete ab, wie Tristan reagieren würde.
Dieser nahm sie nach einem langen Blick in ihre blauen Augen in die Arme und flüsterte ihr „Darauf habe ich schon so lange gewartet“ ins Ohr.
Rory war überglücklich und lächelte ihn strahlend an, während sie die Finger in seinem Nacken verschränkte. „Ich weiß.“, sagte sie lächelnd und Tristan schien ebenfalls zu strahlen, während seine Lippen sich ihren näherten…

Gerade als Tristan, im Traum, kurz davor war Rory zu küssen, wurde er geweckt.
Wie jeden Tag mussten die Kadetten, auch am Dienstag, früh aufstehen. Müde und bedauernd, weil er seinen Traum nicht weiterträumen konnte, stand er auf.
Auch Mark wurde aus einem schönen Traum gerissen. Jedoch würde sein Traum, im Gegensatz zu dem von Tristan, in einigen Minuten in der Realität weitergehen.
Mona, Natalie und Rick wurden ebenfalls geweckt und hätten sich am Liebsten sofort wieder in ihre Betten fallen lassen. Sie hatten alle vielleicht gerade einmal 4 Stunden geschlafen, weil sie noch so lange geredet hatten und waren dementsprechend viel zu müde um auch nur ans Aufzustehen zu denken. Obwohl sie lieber weitergeschlafen hätten, standen sie doch auf und zogen sich ihre Uniformen an. Sie hassten es langsam wirklich von morgens bis abends eine Uniform tragen zu müssen. Nur im Nebenhaus und wenn sie abends noch einmal raus gingen, was nicht so oft vorkam, durften sie anziehen, was sie wollten.
Natalie und Mona verzogen sich kurz ins Bad, während Rick es sich auf dem Sofa im Wohnzimmer bequem machte. Es würde bestimmt eine Weile gehen, bis seine Schwester und seine Cousine hinunter kämen. Sie waren eben Frauen, die im Bad länger brauchten. Natürlich vor allem, weil sie ja nicht anziehen konnten, was sie wollten und deshalb mit ihrer Frisur und ihrem schlichten Makeup gefallen wollten. Viel früher als Rick erwartet hatte, kamen die beiden Mädchen, mit denen er zusammen wohnte, die Treppe hinunter. Natalie trug zum ersten Mal ihre blonden Haare offen und sah ganz anders aus. Sie lächelte und Rick war überglücklich seine Schwester so glücklich zu sehen. „Sie hätte viel früher mit Mark zusammenkommen sollen“, dachte sich Rick. „Wenn sie mit ihm so glücklich ist.“Er erhob sich vom Sofa und ging auf die Girls zu. „Darf ich den hübschen Damen meinen Arm anbieten?“ Rick hielt ihnen den Arm hin.
„Gerne.“ Sie lächelten über seinen - bisher noch nie zum Vorschein getretenen - Charme und hackten sich bei ihm ein. So gingen sie aus dem Haus und trafen auch sogleich auf Ricks Freundin Sandra. Diese war überrascht ihren Freund so mit deren Schwester und Cousine zu sehen. Bisher hatten er und die Mädchen aus seiner Familie eher eine kühle Beziehung gehabt, aber es freute sie natürlich, dass ihre Freundinnen sich mit ihrem Freund so gut verstanden. Sandra gab Rick einen leidenschaftlichen Begrüßungskuss. Natalie hackte sich bei ihrem Bruder aus und überließ Sandra den Platz, während sie sich, auf der anderen Seite der Kette, bei ihrer Cousine Mona einhackte. Glücklich gingen die vier Jugendlichen gemeinsam hinüber zum Haupthaus, in dem sie auch sogleich Tim, Erik, Tristan, Jess und Mark begegneten. Mona und Natalie gingen natürlich gleich zu Jess und Mark um sie mit einem Kuss zu begrüßen, während die anderen sich ebenfalls begrüßten. Die ganzen Jungs waren natürlich überrascht, Rick und Sandra bei sich zu sehen, weil die beiden sonst eher etwas abseits saßen. Die sechs Jungs und die drei Mädchen holten sich etwas zu essen und gingen dann zusammen an einen Tisch, wo sie alle gemeinsam frühstückten. Rick und Sandra wurden schnell von den Jungs akzeptiert, nachdem Rick sich bei ihnen - für sein gemeines Verhalten ihnen gegenüber - entschuldigte. Es wurde viel geredet und alle hatten Spaß, bis der Leutnant sie dazu drängte, ihre Rucksäcke zu packen, denn sie würden heute in den Bergen wandern gehen. Die Kadetten brachten ihre Essenstabletts zurück und gingen in ihre Zimmer um ihre Rucksäcke zu packen. Als sie mit ihren gepackten Rucksäcken auf den Schultern in den Hof hinaus liefen, standen dort bereits Busse. Sie stiegen ein und nachdem Leutnant Meier und Unteroffizier Schreiber festgestellt hatten, dass alle da waren, fuhren die Busse los in Richtung Blue Ridge Mountains. Die Busse hielten am Fuße des - 2037 Meter hohen – Gebirgszuges, den John Denver im Jahr 1971 mit seiner ersten Hitsingle “Take me home, country roads“ besungen hatte, an. Meier und Schreiber drängten die Kadetten schnell auszusteigen und dann begann die Wanderung. Während Rick und Sandra, Natalie und Mark, Mona und Jess händchenhaltend wanderten, gingen Erik und Tim ein bisschen weiter hinten etwas langsamer und plauderten. Zuerst war Tristan noch bei ihnen, aber je weiter sie wanderten, desto weiter fiel er zurück und irgendwann konnte er die anderen Kadetten beinahe nicht mehr sehen, weil sie zu weit weg waren. Er war einfach nicht so trainiert, dass er so gut hätte mithalten können, da waren die anderen, die schon länger auf der Akademie waren, natürlich klar im Vorteil. Er konnte nicht mehr weiter gehen, nahm aber seine letzten Reserven und ging so schnell, wie es ihm noch möglich war. Er strengte sich so an, ein gutes Tempo zu halten, so dass er nicht mehr richtig auf den Weg achtete. Das stellte sich jedoch schon nach kurzer Zeit als fataler Fehler heraus. Er stolperte über einen Stein und rutschte zur Seite. Genau auf die Seite, auf der es steil bergab ging. Er konnte sich gerade noch an dem Felsvorsprung festhalten, schaffte es jedoch nicht alleine sich wieder hochzuziehen und hatte nicht genug Kraft um sich lang festzuhalten. Bald würden seine Arme nicht mehr mitmachen und er würde herunter fallen. Wenn ihn nicht bald jemand entdecken würde, würde er sterben. Im Anblick des Todes dachte er an Rory und daran, dass er sie vermutlich nie mehr wiedersehen würde. Ihm lief eine Träne über die Wange. Er wollte sie wegwischen, konnte aber nicht, weil er sich nicht an nur einer Hand festhalten konnte und somit garantiert herunterfallen würde. Er ließ die Träne als auf seiner Wange und rief ganz laut um Hilfe. Würde ihn rechtzeitig jemand hören und ihm zu Hilfe eilen?

katalin
Beiträge: 391
Registriert: 29.11.2005, 10:45

44. Eine folgenschwere Wanderung?

Beitrag von katalin »

katalin hat geschrieben:Hoffentlich sagen sie es bald ihrer Mom,net das es noch ein böses Ende nimmt Meinst du etwa, es würde kein böses Ende nehmen, wenn Mrs. Kim davon erfährt?

Doch klar es würde ein böses Ende geben,wenn sie es erfährt! :motz:
Das siehst du dann :D
Schönes Kapitel :up:
Danke :)
Rory besucht doch net ihren Vater,ist Lorelai bestimmt ziemlich glücklich darüber! ^_^
Ja klar :)
Lane hat Henry vor den Augen von Miss Patty und Babette geküßt,cool
Schön, dass es dir gefällt :D
(dann weiß es bestimmt bald ganz Stars Hollow,bei den 2 Tratschtanten ^_^ )
Oh ja ^_^

Ich hoffe dir gehts momentan besser als mir, denn ich habe 34.5 Grad und Husten :wtf:




Kapitel 44: Eine folgenschwere Wanderung?

Am Dienstagmorgen in North Carolina

Rory blickte durch die schweren Gitterstäbe hindurch und sah Tristan, der gerade mit vier weiteren Jungs über den Hof schlenderte.
Er entdeckte sie sofort und kam auf sie zu gerannt, was ihr - und auch sein - Herz bis zum Hals schlagen ließ.
„Rory? Was machst du denn hier?“, begrüßte er sie überrascht, aber dennoch überglücklich.
„Ich wollte dich sehen!“, brachte sie zaghaft heraus und schloss das Tor hinter sich.
Die ganze Schule schien sie zu beobachten, während sie schüchtern lächelte.
„Wirklich?“, fragte Tristan überrascht.
„Ja“, flüsterte Rory schüchtern und wartete ab, wie Tristan reagieren würde.
Dieser nahm sie nach einem langen Blick in ihre blauen Augen in die Arme und flüsterte ihr „Darauf habe ich schon so lange gewartet“ ins Ohr.
Rory war überglücklich und lächelte ihn strahlend an, während sie die Finger in seinem Nacken verschränkte. „Ich weiß.“, sagte sie lächelnd und Tristan schien ebenfalls zu strahlen, während seine Lippen sich ihren näherten…

Gerade als Tristan, im Traum, kurz davor war Rory zu küssen, wurde er geweckt.
Wie jeden Tag mussten die Kadetten, auch am Dienstag, früh aufstehen. Müde und bedauernd, weil er seinen Traum nicht weiterträumen konnte, stand er auf.
Auch Mark wurde aus einem schönen Traum gerissen. Jedoch würde sein Traum, im Gegensatz zu dem von Tristan, in einigen Minuten in der Realität weitergehen.
Mona, Natalie und Rick wurden ebenfalls geweckt und hätten sich am Liebsten sofort wieder in ihre Betten fallen lassen. Sie hatten alle vielleicht gerade einmal 4 Stunden geschlafen, weil sie noch so lange geredet hatten und waren dementsprechend viel zu müde um auch nur ans Aufzustehen zu denken. Obwohl sie lieber weitergeschlafen hätten, standen sie doch auf und zogen sich ihre Uniformen an. Sie hassten es langsam wirklich von morgens bis abends eine Uniform tragen zu müssen. Nur im Nebenhaus und wenn sie abends noch einmal raus gingen, was nicht so oft vorkam, durften sie anziehen, was sie wollten.
Natalie und Mona verzogen sich kurz ins Bad, während Rick es sich auf dem Sofa im Wohnzimmer bequem machte. Es würde bestimmt eine Weile gehen, bis seine Schwester und seine Cousine hinunter kämen. Sie waren eben Frauen, die im Bad länger brauchten. Natürlich vor allem, weil sie ja nicht anziehen konnten, was sie wollten und deshalb mit ihrer Frisur und ihrem schlichten Makeup gefallen wollten. Viel früher als Rick erwartet hatte, kamen die beiden Mädchen, mit denen er zusammen wohnte, die Treppe hinunter. Natalie trug zum ersten Mal ihre blonden Haare offen und sah ganz anders aus. Sie lächelte und Rick war überglücklich seine Schwester so glücklich zu sehen. „Sie hätte viel früher mit Mark zusammenkommen sollen“, dachte sich Rick. „Wenn sie mit ihm so glücklich ist.“Er erhob sich vom Sofa und ging auf die Girls zu. „Darf ich den hübschen Damen meinen Arm anbieten?“ Rick hielt ihnen den Arm hin.
„Gerne.“ Sie lächelten über seinen - bisher noch nie zum Vorschein getretenen - Charme und hackten sich bei ihm ein. So gingen sie aus dem Haus und trafen auch sogleich auf Ricks Freundin Sandra. Diese war überrascht ihren Freund so mit deren Schwester und Cousine zu sehen. Bisher hatten er und die Mädchen aus seiner Familie eher eine kühle Beziehung gehabt, aber es freute sie natürlich, dass ihre Freundinnen sich mit ihrem Freund so gut verstanden. Sandra gab Rick einen leidenschaftlichen Begrüßungskuss. Natalie hackte sich bei ihrem Bruder aus und überließ Sandra den Platz, während sie sich, auf der anderen Seite der Kette, bei ihrer Cousine Mona einhackte. Glücklich gingen die vier Jugendlichen gemeinsam hinüber zum Haupthaus, in dem sie auch sogleich Tim, Erik, Tristan, Jess und Mark begegneten. Mona und Natalie gingen natürlich gleich zu Jess und Mark um sie mit einem Kuss zu begrüßen, während die anderen sich ebenfalls begrüßten. Die ganzen Jungs waren natürlich überrascht, Rick und Sandra bei sich zu sehen, weil die beiden sonst eher etwas abseits saßen. Die sechs Jungs und die drei Mädchen holten sich etwas zu essen und gingen dann zusammen an einen Tisch, wo sie alle gemeinsam frühstückten. Rick und Sandra wurden schnell von den Jungs akzeptiert, nachdem Rick sich bei ihnen - für sein gemeines Verhalten ihnen gegenüber - entschuldigte. Es wurde viel geredet und alle hatten Spaß, bis der Leutnant sie dazu drängte, ihre Rucksäcke zu packen, denn sie würden heute in den Bergen wandern gehen. Die Kadetten brachten ihre Essenstabletts zurück und gingen in ihre Zimmer um ihre Rucksäcke zu packen. Als sie mit ihren gepackten Rucksäcken auf den Schultern in den Hof hinaus liefen, standen dort bereits Busse. Sie stiegen ein und nachdem Leutnant Meier und Unteroffizier Schreiber festgestellt hatten, dass alle da waren, fuhren die Busse los in Richtung Blue Ridge Mountains. Die Busse hielten am Fuße des - 2037 Meter hohen – Gebirgszuges, den John Denver im Jahr 1971 mit seiner ersten Hitsingle “Take me home, country roads“ besungen hatte, an. Meier und Schreiber drängten die Kadetten schnell auszusteigen und dann begann die Wanderung. Während Rick und Sandra, Natalie und Mark, Mona und Jess händchenhaltend wanderten, gingen Erik und Tim ein bisschen weiter hinten etwas langsamer und plauderten. Zuerst war Tristan noch bei ihnen, aber je weiter sie wanderten, desto weiter fiel er zurück und irgendwann konnte er die anderen Kadetten beinahe nicht mehr sehen, weil sie zu weit weg waren. Er war einfach nicht so trainiert, dass er so gut hätte mithalten können, da waren die anderen, die schon länger auf der Akademie waren, natürlich klar im Vorteil. Er konnte nicht mehr weiter gehen, nahm aber seine letzten Reserven und ging so schnell, wie es ihm noch möglich war. Er strengte sich so an, ein gutes Tempo zu halten, so dass er nicht mehr richtig auf den Weg achtete. Das stellte sich jedoch schon nach kurzer Zeit als fataler Fehler heraus. Er stolperte über einen Stein und rutschte zur Seite. Genau auf die Seite, auf der es steil bergab ging. Er konnte sich gerade noch an dem Felsvorsprung festhalten, schaffte es jedoch nicht alleine sich wieder hochzuziehen und hatte nicht genug Kraft um sich lang festzuhalten. Bald würden seine Arme nicht mehr mitmachen und er würde herunter fallen. Wenn ihn nicht bald jemand entdecken würde, würde er sterben. Im Anblick des Todes dachte er an Rory und daran, dass er sie vermutlich nie mehr wiedersehen würde. Ihm lief eine Träne über die Wange. Er wollte sie wegwischen, konnte aber nicht, weil er sich nicht an nur einer Hand festhalten konnte und somit garantiert herunterfallen würde. Er ließ die Träne als auf seiner Wange und rief ganz laut um Hilfe. Würde ihn rechtzeitig jemand hören und ihm zu Hilfe eilen?

♥ Sammysbabe ♥

Re: GG-FF: Überraschung!

Beitrag von ♥ Sammysbabe ♥ »

@Katalin
katalin hat geschrieben:Ich hoffe dir gehts momentan besser als mir, denn ich habe 34.5 Grad und Husten
Mir gehts gut!
Sry das es dir so sch... geht angry: .liegt vlt auch am wetter! :motz:
Ich wünsch dir gute Besserung
Echt klasse Kapitel :up:
Hab schon am Anfang gedacht,Rory wäre wirklich bei Tristan,aber war wieder nur einer von Tristans Träumen,schade :motz:
Na ich will ja nur hoffn das jemand Tristan hört!!
Also nochmal gute Besserung

GLG ;)

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