Twilight FF - Biss zum Frühjahr!

Das Forum für aufstrebende Künstler und Autoren.
Antworten
bennylein

Twilight FF - Biss zum Frühjahr!

Beitrag von bennylein »

Hier eine kleine Angefangene FF von mir würd emich freuen, wenn jemand mal was dazu sagt.. Lg Ben

bennylein

Kapitel 1 - Die Einladung

Beitrag von bennylein »

Ich stand im Haus der Cullens und schaute nach draußen. Im Garten waren Jacob und Edward. Sie diskutierten. Es wurde laut. Ich hielt mir die Ohren zu. Ich wollte es nicht hören, nicht wahr haben, was sie da draußen besprechen. Nein!, immer wieder Nein!, pochte es in meinem Kopf. Ich drehte mich weg vom Fenster und schaute zu meiner Tochter. Sie schlief dort Seelen ruhig, nichts ahnend von dem Dilemma, dass wieder vor uns Stand. Sie wollten sie. Er wollte sie, es war die Krönung seiner Sammlung. Sie werden uns alle töten, wenn wir nicht mit spielen. An eine flucht war nicht zu denken. Es würde nichts bringen, warum auch sie finden uns. Wir müssen also nach unserem Gefühl gehen und nach der Entscheidung, die in diesem Moment viel. Ich schaute auf den Tisch wo der Brief lag, der unser Leben durcheinander brachte ich nahm ihn in die Hand und schaute drauf. Die ordentliche Schrift das altertümliche machte mich wütend. Es wirkte so unschuldig und doch war es alles andere als das. Was sollten wir nur tun. Ich schaute auf den Brief und begann nochmal seine Worte zu lesen.

Freunde, werte Freunde Bella und Edward Cullen...

Wir möchten euch sehen.. wir möchten sehen, wie es eurer
Tochter geht diesem besonderem Wesen unter uns.
Lasst uns treffen und kommt nach Volterra.
Seid unsere Gäste und lasst uns unsere Freundschaft
Feiern.

Aus Respekt zu eurem Lebensstil haben wir Empfehlung,
an Schaafsherden und anderem Getier. Wir erwarten euch
zum November....

In freundschaftlichen Grüßen
Aro

Der Brief kam gestern an. 2 Monate nachdem sie uns wieder verlassen haben. Er wurde überbracht von Jason. Jason war ein Wächter der Volturi. Er war mir ab und an mal aufgefallen, aber er stand immer im Hintergrund. Ich habe nie erfahren welche Funktion er erfüllt innerhalb der Wache, da er merklich nichts besonderes ausstrahlte.
Es war jedoch sein Blick. Ein stechender durchdringender Blick. Ich hatte immer das Gefühl als würde er direkt in mich hineinschauen. Ich warf den Brief wieder auf den Tisch und schaute nach draußen. Edward und Jake waren immer noch am streiten und ich war erstaunt das sie sich noch nicht gegenseitig zerfleischten. Ich schloss die Augen, was sollte ich schon nun tun können. Ich weiß es nicht.
Wir haben alle nicht damit gerechnet, dass es so weit gehen würde. Immer wieder bin ich alles durchgegangen. Ich dachte sie würden ihr Interesse an dem verlieren, wenn sie sich nun auf etwas anderes Konzentrieren würden oder sie würden beginnen die halben aufzusuchen und sich mit ihnen zu Unterhalten sie kennen zu lernen. Vielleicht war ich auch einfach noch zu naiv um zu verstehen, was genau sie wollten. Letzt endlich wusste keiner etwas mit diesem Besuch an zu fangen.
Ich verließ das Zimmer schaute noch einmal zu meiner Tochter die jetzt schon die Größe eines knapp 6 Jährigen Mädchens hatte.Ich sah in ihr blasses reines Gesicht, das so überaus schön war, dass ich es kaum fassen konnte. Mit dem alter bekam sie immer mehr Ähnlichkeit mit Edward. Dieses reine Gesicht voller Liebe Unschuld, aber auch Geheimnissen.
Ich ging aus dem Zimmer und schritt den Flur entlang. Ich hatte wieder eines dieser Kleider an die Alice für mich rausgesucht hat. Sie waren nicht Praktisch, aber da Edward und ich leider eine große Verschwendung an Kleidern hatten, was mir den Spott von Emmet ein handelte, wurde sie zu unserer persönlichen Modeberaterin sowie Stilikone. Sie schaffe es immer wieder Eimer weise, wie ich sagen würde, Klamotten anzuschaffen, sie waren zweifellos schön, aber immer fragte ich mich, ob ich dann wirklich ich bin. Ich kam vor Carlisles Büro und klopfte an
. „Herein!“
Ich trat herein und schaute zu Carlisle. Ich war selten in diesem Zimmer gewesen, es wirkte für mich immer so persönlich. Esme und Carlisle respektieren unsere Grenzen und Privatsphären, weshalb ich dies auch tat und ihn selten störte. Wenn ich was brauchte oder wissen wollte, wartete ich bis er sein Arbeitszimmer verließ. Doch heute nein seit Gestern konnte ich für Vampir Verhältnisse sowieso kaum still sitzen, daher suchte ich den Rat, denn ich nun so brauchte.
„Hallo Carlisle.. Stör ich dich?“
Er schaute mich an und schüttelte den Kopf. Er stand auf und klappte ein Buch zu und führte mich direkt zu seinem Sofa.
„Bella wenn einer meiner Töchter etwas will oder Hilfe brauch habe ich immer Zeit. Als meine Tochter und Schwiegertochter gilt das auch für sich.“
Er lächelte leicht matt. Es wirkte gequält mitfühlend und sorgenvoll. Ich setzte mich hin und schaute ihn an.
„Carlisle ich brauch deine Hilfe ich weiß nicht was ich tun soll. Jacob und Edward werden sich bald umbringen, dein sorgenvoller Blick und meine Ratlosigkeit. Was sollen wir tun? Carlisle was wollen sie von meiner Tochter und die wichtigste Frage ist. Wieso hat Alice nicht gesehen, dass dieser Brief an kommt. Sie wirkt seit dem verstört und genauso sorgenvoll. Was hat das alles zu bedeuten?“
Carlisle nickte und hörte sich meinen Monolog geduldig an. Er neigte den Kopf und schaute mich dann an.
„Bella wir alle sind eingeschüchtert, aber dennoch dürfen wir uns keine sorgen machen. Du kennst Edward und Jacob, sie sind so was wie Freunde, aber wenn es um Nessie geht, sind sie schon eher Schwiegervater und Schwiegersohn. Der eine will dem anderen Sagen, was das beste für unsere kleine ist.“
Er hielt inne. Ich sah kaum eine Regung auf seinem jungen Gesicht.
„Was jedoch die Volturi angeht, weiß ich es nicht. Wir sollten sobald wie möglich antworten und ihnen eine Nachricht zu kommen lassen. Vorerst möchte ich es als positives Omen sehen, dass er höflich darum gebeten hat. Das bedeutet es ist eine offizielle Einladung, nach Volterra. Sie möchten uns nicht richten sondern treffen, wenn ich nach meiner Erfahrungen mit Aro gehe ist wohl das unbekannte, dass ihn wieder zu uns holt. Er will sehen wie sich Renesme entwickelt was aus ihr wird. Ich denke es war eine Scham für die Volturi nicht zu wissen, dass es schon Wesen wie deine Tochter gibt. Er möchte nun nicht mehr missen, was er nicht selber erlebt hat wenn es um die Welt geht die sie so akribisch schützen.“
Carisle schaute mich dann aufmunternd an. Ich seufzte.
„Aber wenn, wenn wir wirklich mit Nessie, nach Volterra gehen, dann kann ich nicht verlangen, dass ihr mit uns mitkommt und Jacob will ich auch nicht dabei haben. Er verlangte eindeutig nach Edward, Mir und Nessie.“
Ich schaute ihn an und legte den Kopf zu Seite. Seit ich nun ein halbes Jahr ein Vampir ist, kamen für alle wohl etwas unerwartet leicht menschliche Züge zu mir zurück. Mein rot in den Augen vermischte sich und wurde blasser und bekam nach und nach braune und goldene Stellen.
„Bella wir sind eine Familie und wenn Aro nach meiner Familie ruft, dann wird die ganze Familie sich auf den Weg machen. Nur gemeinsam sind wir stark. Es war nicht mein Einwand, es war der Einwand von Rosalie, Alice, Esme und Emmet. Wir sprachen über den Brief und waren eindeutig beschlossen, dass wir definitiv, nach Volterra mitkommen.“
Ich schaute ihn an. Ich hatte noch viel zu lernen. Gerade was die Liebe anging. Nie konnte ich begreifen, warum Edward mich so sehr liebte, wie seine Liebe so unbegreiflich so un wirklich und allumfassend war. Erst jetzt fing ihn weiter an zu begreifen. Ich spürte die Emotion der Liebe stärker sehr viel stärker. Liebe ist es was mich davon abhielt zu trinken.Charlie zu beißen, als er zu mir kam und nach mir sehnte, die Liebe zu Edward, die Jagd abzubrechen, die Liebe für meine neue Familie für sie in den tot zu gehen. Ich nickte und wusste, dass ich nicht diskutieren brauchen. Es würde nichts bringen.
„Danke Carlisle. Ich liebe euch alle sehr, ich danke dir.“ Er lächelte.
Ich stand auf und verließ dann nach einigen warmen Worten sein Büro wieder und machte mich auf den Weg zu meinen beiden Streit Hähnen.
Denn den Kampf würde ich jetzt nicht gewinnen, hatte mir aber einen Plan zu recht gelegt. Jedoch muss ich ihn gut ausarbeiten, damit nicht mal Alice es vor raus sehen kann, oder zu mindest dann erahnen, wenn ich es verfolge. Um das zu tun hatte ich nur eine Wahl. Ich musste zu Leah Clearwater und mit ihr sprechen.
Ich ging also mit der unsicheren Entscheidung Richtung des Gartens um meine Streithähne wieder auseinander zu bringen. Als ich dort ankam brüllten sie sich noch an.
„Jacob und wenn wir nach Volterra gehen sollten, dann bestimmt nicht mit dir, dass ist viel zu Gefährlich. Sie werden nicht zögern dich umzubringen und damit währe niemanden geholfen!“
Jake schaute ihn böse an.
„Du bist nicht mein Vater und ich kann sehr gut selbst entscheiden wohin ich gehe und was sich tue, aber ich werde nicht zu lassen, wie ihr Fröhlich nach Volterra geht und Nessie hier völlig in Gefahr bringt und ich bin sicher sie wird wollen, dass ich mitkomme.“
Edward schnaubte leicht.
„Jacob bitte denke doch nach, was denkst du werden sie mit dir machen. Sie werden sicherlich nicht akzeptieren, dass ein Wolf in ihren Reihen steht, auch wenn du kein richtiger Werwolf bist sondern ein Gestalten Wandler, werden die Volturi dich sicherlich nicht einfach so in ruhe lassen, während du durch ihre Hallen spazierst. Ich werde dich nicht auch noch unnötig in Gefahr bringen.“
Jake winkte ab. Er wollte gerade wieder ansetzten
„STOPP!“ brüllte ich und schaute beide an.
Sie sahen mit etwas verwundert an, weil sie nicht gemerkt haben, dass ich dazu gekommen bin.
„Wir werden heute nichts entscheiden, wir werden auch heute nicht weiter streiten. Nessie wird gleich aufwachen. Ich will nicht, dass sie sich verrückt macht. Es ist schlimm genug, dass wir die ganze Zeit streiten. Bitte Edward, Jake hört auf ich ertrage es nicht mehr.“
Meine Hand zuckte leicht, weil ich so wütend war.
Sie schauten mich an und schüttelten Kopf und Edward sah betrübt aus und Jacob etwas schuldbewusst. „Gut vertagen wir das. Jacob bitte du siehst müde aus. Schlaf eine Runde wir werden dich wecken, wenn Nessie aufwacht.“ Edward schaute ihn an und er taxierte ihn. Jake nickte und schaute dann zu mir. Er legt seine Hand auf meine Schulter.
„Bella ich werde nichts tun, was Nessie gefährdet, ich werde nicht hier bleiben!“
Ich schaute ihn an. Ich sah die Ernsthaftigkeit in seinem blick. Wieder bereute ich es das er auf Nessie geprägt war. Wieso musste das so kommen, es machte alles viel komplizierter nun. Seit ich Jake kannte haben wir viel durch gemacht, doch endlich hatte er den Platz in meinem Leben den ich immer wollte, dass er ihn einnimmt. Mein bester Freund, aber auch mein Schwiegersohn, wenn Nessie soweit ist. Er machte sich genauso viel Sorgen wie wir andere, wenn nicht nochmal doppelt soviel. Was wohl passiert, wenn die Person auf die ein Wolf geprägt ist nicht mehr da ist. Ich wollte es mir gar nicht vorstellen. Jake hatte Angefangen wieder sein Leben in den Griff zu bekommen. Er bereitet sich darauf wieder zur Schule zu gehen im Reservat und war Praktisch bei uns eingezogen. Ich habe ab und zu mit Billy telefoniert, um zu klären wie wir das am besten machen mit ihm und sind uns einige geworden, dass wir seinem Wunsch nachgehen und uns darauf konzentrieren, was wir nun machen werden und ihm unterstützen, dass auch sein Leben eine gewisse Normalität bekommt. Normal, was war das schon in meiner Welt gewesen. Das normalste was mir in den letzten Jahren passiert ist, war eine Schwangerschaft, obwohl diese auch nicht so normal wie man es sich im klassischen Sinne gewünscht hätte. Aber nichts bereute ich. Könnte ich die Zeit wieder zurück drehen. Ich würde es genauso wieder tun. Es war mein Schicksal meine Bestimmung und mein Leben als Vampir machte es um so besser. Ich schaute Jake nach der noch widerwillig auf sein Zimmer ging und sich hinlegte. Ich roch die Duftkerze die er anmachte. Er beschwerte sich nicht mehr über den Geruch eines Vampirs. Außer über den von Rose, aber ich denke, dass die beide eine Art Freundschaft haben da sie Nessie als Nenner verbindet. Die Duftkerze stand immer neben ihm, dass machte es für ihn leichter ein zu schlafen da er immer die Mischung aus Schokolade und Tannen roch, das beruhigte ihn wohl.
Edward trat auf mich zu und nahm meine Hand. Er schaute mich an, als ob er sich bei mir entschuldigen wollte.
„Nein.. tu das nicht keiner dachte daran, dass sie so ein Interesse haben werden. Edward mache dir bitte keine sorgen um mich oder um uns. Wir haben schon soviel Geschafft. James, Viktoria, die Schwangerschaft, die Volturi, die Verwandlung. Wir werden das auch hin bekommen... weil..
Er fiel mir ins Wort.
„... Weil wir eine Familie sind.“
Er küsste mich. Die Knie wurden mir weich. Mein nicht schlagendes Herz würde wie immer Hüpfe machen. Und er schloss mich in seine Arme und ich seufzte leicht zu Frieden. Ich schloss die Augen und lies mich fallen in seinen wundervollen Küssen und seinen starken armen. Mein Entschluss geriet ins wanken. Könnte ich Edward so ausschließen? Könnte ich meinem Mann das antun. Alleine mit Nessie zu gehen, damit die anderen nicht das Schicksal erleiden müssten, was uns dort erwarten würde? Was würde uns dort erwarten? Ich konnte es nicht. Ich wollte es nicht.. Ich riss mich aus dem Kuss und schaute ihn an. Leah Clearwater, der Gedanke war da, Alice Edward. Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen..
„Was?“ Er schaute mich unsicher an
„Ich liebe dich Edward Cullen!“ Ich lächelte ihn an. Es war aufrichtig das lächeln. Aufrichtig, das ich ihn liebte, das ich bei ihm bleiben wollte. Er schaute mich an und gab mir einen Kuss. Ich schluckte und spürte den brennenden Schmerz in meiner Kehle.
„Ich liebe dich auch!“ Er küsste mich nochmal und schaute mich dann an. „Versprichst du mir etwas?“
Ich schaute ihn an.
„Alles.. Alles was du willst!“
Er hielt inne und schaute mich dann an.
„Mach nichts dummes und schließe mich darin nicht aus. Ich bin dein Mann und auch der Vater. Wir sind eine Familie. Es geht letztendlich nur uns beide etwas an.“
Ich schaute ihn an. Hatte er mich gehört, hat mein Schild nachgegeben, weil ich mir so starke Gedanken gemacht habe. Aber ich wieder ruf den Gedanken, als er erahnen wollte was in meinem Kopf wohl vorgehen wollte. Ich schaut ihn an voller Sehnsucht an dann spürte ich, dass ich es nicht alleine schaffen würde. Ich legt den Kopf an seine Brust und drückte ihn sanft.
„Niemals Edward. Niemals... Wir gehören zusammen und werden das auch gemeinsam schaffen und auch erledigen.“ Er nickte still und das Bild das ich vorhin hatte von Leah und mir verschwand im nichts in den tiefen meiner Gedanken.
Wir standen so da und hielten uns gegenseitig teilten unsere sorgen. Erst jetzt begriff ich nach und nach das ich eine Ehefrau war.
Ich löste mich von ihm und er nahm meine Hand. Wir hatten unsere Entscheidung getroffen und beschlossen beide Instinktiv erstmal in unser Haus zu gehen.
„Carlisle meinte wir sollten ihnen antworten, damit sie nicht unruhig werden.“ Edward nickte leicht. Wir rannte nicht sondern ging langsam fast menschlich neben einander her. Er legt den Arm um mich und wir glitten den Weg dahin. Er lächelte leicht und ich seufzte.
„Dann werden wir das tun. Bis November ist ja noch einige Zeit hin. Es sind einige Monate und wir haben erstmal den Sommer vor uns und werden auf jeden Fall diese Zeit genießen. Wer weiß was bis dahin noch passieren wird. Bella Aro ist fasziniert von dir, von daher währe es gut, wenn du den Brief schreiben würdest.“
Schreiben wie ungewöhnlich ich habe bemerkt, dass ich seit ich ein Vampir bin nicht mehr wirklich etwas geschrieben habe. Wie es wohl aussehen würde. Ich habe Edward immer beneidet, dass seine Schrift so überaus heraus ragend schön war. Wie alles an ihm, war es wunderschön. Nun da ich wohl für die Verhältnisse für andere auch eine wunderschöne Frau war, denen es den Atem raubte, war ich gespannt wie es wohl aussehen würde. Ich nickte stumm und schlenderte mit ihm dahin. Er schaute dann zu mir. „Nessie ist aufgewacht. Sie springt auf Jacob Rum!“ Er lächelte in sich hinein. Es wirkte so normal und beruhigend und so schön. Wie kann es denn noch besser sein gerade. Die schlechte Stimmung war nun etwas abgeflaut doch sie verfolgte uns wie ein drohender Schatten. Jedoch wir beide wollten uns nicht umdrehen und uns diesen Schatten ansehen. Gerade existierte er nicht.
Ich kicherte dann leicht. Edward gab mir die Ruhe die ich brauchte. Das machte das ganze erträglicher. Ich habe gelernt, dass ich mich auf ihn verlassen muss, dass wir beide ein Zusammenspiel sind, verwachsen ineinander auf einander aufbauend.
„Es tut gut, zu wissen, dass sie soviel Spaß hat.“, sagte ich.
„Lassen wir ihr auch diesen, sie braucht den Spaß.“ Edward ging neben mir her und wir kamen dann an unserem Haus an. „Wir haben Besuch!“
Wir tratten herein. „Edward, Bella ich würde gerne mit Bella sprechen.“
Es war Esme sie stand in unserem Haus und ich merkte das Edward einen leicht Vorwurfsvollen blick hatte. Er schaute sie an und nickte dann. „Edward wärst du so nett?“ Sie lächelte ihn mütterlich an und er nickte. „Bis später Bella ich werde bei Nessie sein und mich mal um sie kümmern. Sie fragte schon nach uns.“
Ich schaute irritiert …
„Edward was geht hier vor?“
Doch er war schon verschwunden. Esme kam zu mir und schaute mich an. Sie nahm mich in den Arm. Es war nicht nur eine Umarmung. Es war die Umarmung einer Mutter voller Liebe und Aufrichtigkeit. Ich merkte wie mir die Umarmung meiner Mutter fehlte. Sie drückte mich an sich und ich konnte nicht anders als nach zu geben. Ich lies es geschehen und verharrte in dieser Situation.
„Bella... meine Bella, meine Tochter. Ich bin froh dich so nenne zu dürfen...“ Sie schaute mich dann an und legte ihre Hand in mein Gesicht. „Setzen wir uns.“
Ich setzte mich mit ihr auf das Sofa und legte die Beine übereinander. Es gelang mir immer besser menschlich zu wirken in dem was ich tue. Ich schaute Esme an und seufzte leicht als ich ihren Blick sah.
„Bella Carlisle erzählte mir von deinem Besuch. Ich wollte mit dir nochmal reden, weil ich war selbst und bin eine Mutter und ich sehe dein Gesicht und ich weiß was in dir vorgeht. Die Angst, die Sorge und vor allem zu was man Fähig ist.“
Sie schaute weg und dann wieder mich an.
„Wie ich verwandelt worden bin, hat man dir sicherlich erzählt und auch unter welchen Umständen. „
Ich schluckte leicht. Noch nie hatte Esme direkt darüber geredet und schon gar nicht mit mir. Ich habe auch nie nachgefragt, es schien für mich nicht von Relevanz. Ich spürte irgendwie, dass alle nach und nach zu mir kamen und mir ihre Geschichte erzählen würden. Ich nickte leicht und schaute sie neugierig an.
„Was ich dir sagen will. Ich will es dir nochmals genau erzählen, weil ich weiß was du tun wirst und wie es weiter gehen wird.“
Ich schaute Schuldbewusst weg.
„Mein damaliger Mann war ein grausamer und böser Mensch. Er schlug mich bei jeder Gelegenheit und ich hatte kaum die Chance es jemals abzuwehren. Immer mehr wollte er von mir und mein Leben war mit Angst und Panik gefüllt. Tag für Tag musste ich seine Gewalt über mich ergehen lassen. Ich hatte kaum eine andere Chance, weil ich zu Schwach war, weil ich nicht wusste, was ich hätte sonst tun sollen. Daher schaltete ich habe zu leben. Ich fühlte mich tot betäubt und vor allem weniger als ein Mensch Wert war. Die Scham die Verachtung und die Gewalttätigkeit meines mir damaligen Mannes machten es mir unmöglich mich so zu fühlen. Ironischer Weise fühle ich mich jetzt menschlicher als damals, das liegt aber daran, dass ich jetzt glücklich bin.“ Sie lächelte und ich wusste sie war es.
„Ich möchte dir ersparen, was ich alles erleiden musste, aber ich liebte meine Eltern zu sehr um ihnen zu zeigen, was ein Monster es war, das ich ihr et willen geheiratete habe. Man bezeichnet uns als Monster obwohl mancher Mensch grausamer ist, als wir es je beschreiben können. Schau dich in der Welt um, da wirst du erkennen, dass viele Menschen die schlimmeren Monster sind, als manche von es je sein können.“
Sie hielt inne ein hauch von Verbitterung habe ich da heraus gehört, etwas was ich von Esme nicht kannte.
„Als ich eines Tages heraus gefunden habe, dass ich Schwanger war, war mir mein Leben noch unwichtiger, wie vorher. Es ging mir nur noch um das Wesen, das unter meinem Herz lebte und in eine Welt hinein geboren währe, wo es die Schandtaten seines Vaters auch erleben musste. Wie grausam es gewesen währe, das konnte ich mir ausmalen, da ich es selber erlebt habe. Daher habe ich den Entschluss gefasst ich müsste fliehen. Ich hatte niemand anders, meine Eltern waren zu verbohrt, als das sie mir jemals dabei geholfen haben. Charles wurde immer schlimmer seine Übergriffe waren vom Krieg geprägt und ich merkte, das der letzte Rest Menschlichkeit dort verloren gegangen ist. Als ich Schwanger war floh ich, weit weg zu meiner Cousine und stand eines Tages vor ihr und erklärte ihr was passiert ist, zeigte ihr meine Verletzungen und nahm mich bei ihr auf. Sie half mir soweit wieder auf die Beine, leider konnte ich nicht lange bei ihr bleiben, weil meine Eltern mich fanden. Flucht ich war immer auf der flucht bis ich nach Ashland kam um mich dort niederzulassen und zu Unterrichten.“
Zum erstmal war für mich Esme nicht nur Esme sondern eine Mutter, eine Mutter die viel Getan hat um das leben ihres Kindes zu schützen. Ich hörte ihr zu und wirkte wie versteinert.
„Weißt du ich liebte das Kind in mir, es bedeutet mir mehr als alles andere auf der Welt. Daher habe ich eine Welt für uns aufgebaut. Eines Tages merkte ich dann das es kam. Ich freute mich und kam ins Krankenhaus. Leider habe ich Carlisle damals nicht schon getroffen ich war mir sicher, er hätte es retten können. Die Geburt war schnell vorbei, doch die Medizin war bei weitem nicht so ut wie damals wie sie heute ist. Robert war damals in meinen Armen und ich liebte ihn, ich liebte ihn so sehr, das es mir weh tat, er war das leben was ich nicht mehr besaß, denn durch ihn lebte ich mit. Er gab mir alle Kraft das zu sein, was ich wollte, was ich bin und was ich noch werden wollte. Seine Mutter unser Leben. Doch mein Glück sollte nicht anhalten, er... er wurde krank und letztendlich verlor sein schwacher kleiner Körper diesen Kampf. Die Taubheit kam über mich und ich spürte nichts mehr. Ich starb mit ihm. Auch wenn ich noch atmete, mein Herz schlug, wusste ich das eben, als er in meinen Armen gestorben war, dass auch ich tot war. Ich folgte als meinem Sohn in den tot und stand auf der Klippe und lies mich fallen in Gedanken bald bei meinem Sohn zu sein. Als nächstes erwachte ich neben Carlisle und ich war ein Vampir.“
Sie hielt inne und schaute mich dann wieder an.
„Bella ich will dir damit nur sagen, ich weiß was du durch machst, du bist auch einen Mutter oder wie Nessie sagt, eine Momma. Ich liebe dich wie meine eigene Tochter du bist für mich das wertvollste auf der Welt, ihr alle seit das ihr seit mein Leben und es tut gut euch bis in alle Ewigkeit bei mir zu haben, das macht die Ewigkeit zu einem Ort an dem ich gar nicht mehr weg will.Warum? Weil ihr ihr seit.“
Sie legte ihre Hand auf meine und schaute mit Warmherzig an.
Daher tue nichts unbesonnenes, tu nichts was euch irgendwie schadet und ich bitte dich lass deine Familie dran Teil haben. Du hast mich zu einer Oma gemacht und deine Geschwister zu Onkel und Tanten. Du hast dieser Familie mehr geschenkt, als wir dir jemals bieten konnten. Dafür sind wir dir auf ewig dankbar. Durch dich haben wir etwas erlebt und waren menschlicher als wir es jemals für möglich hielten. Ich danke dir Bella, dass du meine Familie bist. Ich liebe dich so sehr dafür.“
Sie nahm mich in den Arm so habe ich das noch nie gesehen. Mir fehlten die Worte bei ihren und ich wusste nicht was ich dazu sagen sollte. Jeder beteuerte mir sehr er mich liebte und wie viel ich ihm bedeute und gerade deswegen wollte ich sie niemals in Gefahr bringen, aber Esme Worte klangen wie der Schrei einer Mutter, Schwiegermutter und Oma. Drei Persönlichkeiten einer Frau, die mich bat sie nicht alleine mit ihrem Kummer zu lassen. Ich schaute sie dann an als sie sich von mir löste und ich seufzt innerlich. Könnte ich ihr das antun? Könnte ich das dieser wundervollen Frau einfach antun zu gehen und sie im Stich zu lassen. Alleine mit Edward nach Volterra gehen ungewiss ob wir jemals zurück kommen würden? Bin ich so kaltherzig? Nein ich wollte es nicht sein. Carlisle, Esme, Alice, Jasper, Emmet und auch Rosalie meine Geschwister, Jake mein Freund und Edward mein Mann. Das ist mein Leben, das ist das leben was ich wollte das Leben wofür ich mich entschieden habe, sollte ich es jemals aufgeben um zu tun, was ich dachte. Sie wollten schon einmal in den Tot nein mehrfach in den tot für mich gehen. Diesmal war es jedoch anders. Sie gingen nicht für mich in den Tot sondern für das was uns alle so besonders machte. Die Familie, der Stein auf dem alle unsere Namen eingraviert waren.
Ich schaute sie an.
„Esme was soll ich nur tun?“ Es war wie eine Erlösung die Gedanken mal Laut auszusprechen mich von ihnen zu entledigen und sie mit einer mir gefühlten älteren Person zu teilen.
„Ich habe Angst.“ Das hatte ich.
Sie schaute mich an und strich mir eine Strähne aus dem Haar.
„Du bist nicht alleine Bella Cullen. Wir alle sind bei dir und werden dich nicht alleine lassen. Wir werden mit dir gehen, jeden Weg den du gehen wirst und werden dich unterstützen. Ich werde dich beschützen wo ich kann. Werde immer bei dir sein.“
Ihre Worten taten so gut, sie beruhigten mich.
„Denkst du ich kann das schaffen? Ich werde die Richtige Entscheidung treffen?“
Esme schaute mich an und lächelte ihre Augen waren so unbegreiflich tief.
„Das wirst du Bella und wenn du auf dein Herz hörst, dann hast du das, du hast deine Wahl getroffen und wirst diese daher auch umsetzen. Folge dem was du willst, denk aber dran das wir dir auch folgen werden.“
Ich lächelte leicht und war dankbar für ihre Worte. Sie halfen mir darüber hinweg zu kommen, was ich machen müsse und was ich gar nicht wollte aber ich wusste ich würde es nicht alleine schaffen.
„Aber was ist mit Jake?“
Esme nickte.
„Wir stehen tief in der Schuld der Wölfe und des Rudels. Sie haben meine Familie beschützt und haben uns immer geholfen. Jake ist auch ein Teil der Familie geworden da er zu Nessie gehört, das Schicksal wollte es so. Daher habe ich volles vertrauen in ihm.“
Sie lächelte und schaute zu mir.
Wie sich alles verändert hat. Sie war so besonders. Ihre Gabe unendlich zu lieben spürte ich heute zum ersten mal richtig. Wie weich diese Frau war und was sie alles tat damit wir leben konnten und was sich noch alles tun würde. Sie verurteilte niemanden, für nichts was sie getan haben oder was sie sind. Man kann es nicht Toleranz nennen, da es weit darüber hinaus geht, sondern einfach die Hingabe an eine Person und ihr was es dabei egal, was diese Person nun ist. Dafür war sie beneidenswert.
„Das bedeutet du meinst, wir sollen sogar soweit gehen Jacob mit zu nehmen?“ Esme nickte
„Carlisle meinte ich sollte einen Brief schreiben und höflich darauf antworten und die Bitte dankend annehmen und mich darauf konzentrieren. Ich denke ich werde selber antworten und ankündigen, wenn ich alles mitbringen. Wir könne ja sehen wie er darauf reagiert.“
Esme strahlte und schaute mich an.
„Das ist Weise Bella, wir werden sehen wie sie darauf reagieren werden und dann könne wir immer noch entscheiden was wir machen und wie wir es umsetzen.“
Ich schaute sie an und nickte. Sie war die Sicherheit die mir fehlte die einer Mutter und ich vermisste meine Mutter gerade auch so sehr. Eine E-Mail, die werde ich heute ihr schreiben.
„Ich danke dir Esme, du hast mir sehr geholfen, danke das ich nicht alleine mit diesen Mutter Gefühlen bin.“ Ich nahm ihre Hand aber umarmte sie dann ich wolle sie an mich drücken. Sie erwiderte es und flüsterte es mir ins Ohr.
„Bella nie wirst du alleine sein mit deinen Gefühlen mit deinen sorgen. Du hast viel Geschafft wir sind alle so stolz auf dich, besonders ich, daher wirst du auch diese Hürde schaffen.“ Sie gab mir einen mütterlichen Kuss auf die Stirn. Es tat so gut. Ich beruhigte mich. Das erste mal seit dieser Brief ankam hatte ich das Gefühl ruhig zu sein und keine angst haben zu müssen. Ruhe das war es was ich am meisten brauche. Die Ruhe abschalten zu können und meine Gedanken zu Orden. Ich öffnete die Augen und sah dann zu ihr hoch.
„Und Edward?“ Ich schaute verlegen.
„Und Edward wird dich unterstützen, ich muss es ihm nicht sagen, denn er weiß wie ich denke und spätestens wenn ich ihn gleich sehe wird er wissen, was wir geredet haben. Alice hatte es gesehen und auch Rosalie und Emmet sind der gleichen Meinung. Sie alle sind da.“
Eigentlich musste sie mich nicht daran Erinnern, aber ich ich war froh, dass sie mir es nochmal sagte, das machte es so real.
„Danke Esme.“ Ich lächelte.
„Immer wieder mein Kind“ Sie gab mir nochmal einen Kuss und stand dann auf.
„Wir sehen uns nachher kommt nochmal vorbei. Ich lass euch alleine ich höre Edward schon und ich weiß er will mit dir reden.“
Sie lächelte nochmal leicht und verschwand dann aus dem Zimmer. Edward trat herein und schaute mich an. Sein Gesicht war entspannt. Es zeigte mir das er Esme gehört und setzt sich dann zu mir. Ich fiel in seine Arme.
„Wir haben keine Chance.“ meinte ich als ich mich an ihn kuschelte.
„Nein das haben wir nicht, aber ich bin dankbar für jeden von ihnen. Sie haben recht es ist das beste, wenn wir es so machen und ich werde der Diskussion von Jacob nachgeben. Er wird mitkommen. Wir haben lange Zeit das genausten zu planen, das zu organisieren.“
Ich küsste ihn und zog ihn zu mir. Ich genoss die nähe. Jedes mal aufs neue. Ich wollte ihn mal fragen wie lange er es wohl aushält mich noch auf sich sitzen zu haben. Jedoch sprang Plötzich die Tür auf und Jacob stand mit im Raum und taxierte uns beide.
„Ihr werdet mich nicht davon abhalten mit zu kommen, das könnt ihr nicht tun. Ich werde es nicht zu lassen das ihr mir Nessie aus dem Land schleppt. Eher Zettel ich einen Krieg mit euch an, wie das ihr meine kleine mir weg nehmt...“
Wir konnten gar nichts sagen. Ich wollte ansetzen da redete er schon weiter.
„Auch wenn ihr das machen müsst um den Frieden zu bewahren ich werde euch nicht zu einem Haufen über dreht er selbstgerechter Vampire laufen lassen damit ihr das Kind in Gefahr bringt. Bevor hier irgendjemand was verlässt, werde ich was dagegen unternehmen und wenn ihr Ärger und Unruhe in unser Leben bringt, dann los fangt an.“
Ich sprang auf.
„Jake halt die Klappe. Du kommst mit wir alle kommen mit und ich will jetzt keinen Ton mehr von dir hören oder ich vergesse mich.“
Er schaute mich entsetzt an. Selten verlor ich die Beherrschung und knurrte ihn an. Tief aus meiner Kehle kam dieses knurren und ich spannte meine Muskeln an.
„Wow Bella beruhige dich, ganz ruhig.“ Er schaute mich besorgt an. Auch jetzt bemerkte ich das Edward neben mir stand und musste einen klaren Gedanken fassen. Er schaute mich irritiert an.
„Jacob halt dich bereit zu fliehen, wenn etwas passiert.“
Er nickte und schaute mich an.
Ich löste mich aus meiner Erstarrung und schaute mich verwirrt um.
„Was. Was ist passiert?“
Edward näherte sich langsam und kam zu mir.
„Du bist aus gerastet und hast Jacob so laut an geknurrt, es war sehr bedrohlich wir beiden dachten zu springst ihn gleich an und bringst ihn um. Diese Haltung hast du nur, wenn du jemanden töten möchtest oder auf die Jagd gehst.“
Er schaute mich an in der Bereitschaft mich abzuhalten und sah dann zu Jacob, der ruhig dastand und sich nicht schnell bewegte. Ich entspannte mich und legte die Hände vor dem Mund.
„Oh mein Gott es... es tut mir Leid, was ist da nur mit mir passiert. Ich denke das war die Anspannung, die hat mich die Kontrolle verlieren lassen. Bitte entschuldigt ihr beiden. Es tut mir Leid.“ Edward näherte sich langsam und nahm mich dann in den Arm. Ich fiel in seine Arme und seufzte lauf und sah ihn dann. Er schüttelte den Kopf und hielt mich. Ich löste mich von Edward und ging zu Jacob und umarmte ihn.
„Es tut mir Leid, ich.. ich wollte nicht.“
Er schüttelte den Kopf.
„Nicht der Rede Wert Bella, ich denke du hast noch einige Ausraster gut bei mir, daher mach dir daraus bitte nichts, so was passiert den besten.“
Er lächelte mich an und grinste kecke, er hat auch schon oft die Beherrschung verloren. Dann kicherte er und schaute mich an.
„meintest du das Ernst? Gehen wir gemeinsam?“
Ich nickte sanft und ein lächeln kam auf meine Lippen.
„Ja Jake wir gehen gemeinsam und ich denke wir werden auch auf jeden fall es gemeinsam schaffen.“
Jake nickte er sah erleichtert aus.
„Du gehörst zur Familie Jacob Black, gewöhne dich daran, dass du nun mehr doch ein größerer Teil von uns allen bist, als wir uns das jemals vorgestellt haben.“
Edward schaute ihn an.
„Mhmm.. Blutsauger und Werwölfe in der Verwandtschaft, ich denke kaum das sich ich jemals beschweren könnte, das es langweilig wird.“
Er grinste und Edward tat dies auch. Ich schaute meine beiden Jungs an. Wer hätte gedacht, das sich das alles so entwickelt. Noch vor einiger Zeit währe ein lustiger Schlagabtausch der beiden, wohl unmöglich gewesen. Ich nickte.
„Sehr gut, dann währe das also auch geklärt.“
Jacob nickte Edward auch und ich auch und wir alle mussten etwas grinsen. Jacob drehte sich Ruckartig um und rollte dann leicht die Augen und stöhnte etwas.
„Fiedo raus hier, das ist eine Saubere Stube, du stänkerst noch alles ein.“
Rosalie stand in der Tür und Jacob drehte sich um.
„Naja sie lassen ja auch eine Blondine ins Haus, das heißt viel Niveau schient hier ja nicht zu sein.“
Sie kniff die Augen zusammen zu kleinen Schlitzen und sagte nichts mehr. Sie waren obwohl sie es nicht wollten trotzdem Freunde. Ich verkneif mir ein leichtes grinsen und schaute sie interessiert an.
„Edward, Bella und … Köter. Würdet ihr bitte kommen, wir wollen uns zusammen setzen und anfangen zu Planen.“ Ich nickte und Edward auch. Jake ging voraus an ihr und steckte ihr nochmal die Zunge raus sie brummelte was und rannte los. Jake verschwand im Wald war ein jaulen zu hören, dass einem lachen sehr nahe kam. Rose war schon unterwegs und Edward hielt mich fest und nahm mich in den Arm. „wir haben verdammt viel Glück.“
Ich nickte.
„Ja das haben wir und ich bin so glücklich darüber, dass wir uns beide haben und unsere Familie bzw. Familien.“
Er nicke und küsste mich. Ein nicht endend wollender Kuss von Leidenschaft, Sehnsucht und Liebe. Wir lösten uns von einander und rauschten Los zum Haus und kamen schnell dort an. Ich hatte so viel Sprung drauf das ich fast im Wohnzimmer Fenster gelandet währe, hätte Emmet nicht die Tür geöffnet, als ich auf kam und landete grinste er mich an.
„Noch ein Paar Monate und ich Krieg dich.“ Er grinste mich an.
„Bis dahin bin ich aber besser..“ Ich lachte leicht und setzte mich dazu. Sie waren alle da. Ich schaute in ihre Gesichter. Alice die mich anlächelt, Jasper der mich an nickte, Rosalie und Emmett die sich in arm hielten mit Emmetts näckischem grinsen wegen des neuen Kleides. Esme und Carlisle die mich aufmunternd anschauen und Esmes sanften Augen Stolz auf mich gerichtet und mir zu nickte. Jacob der mich ansah mit der wieder schlafenden Nessie im Arm und dann Edward, der neben mir stand und sich dann zu mir setzte. Ich schaute alle an und nickte und sprach mehr zu mir selbst. „Meine Familie, die für mich da ist in guten Zeiten und auch in schlechten Zeiten“
Jedoch fehlten zwei Teile davon und ich würde beide bald aufsuchen.
Ich lehnte mich vor nahm den Stift und begann zu schreiben. Die Antwort auf den Brief von Aro.
Dem Brief der mich fast um den Verstand brachte, jedoch nun ermutigte und mich dem zu stellen, wovor ich keine angst zu haben brauchte.

bennylein

Kapitel 2 - Mütter

Beitrag von bennylein »

Lieber Aro,

wir freuen uns, dass du uns sehen möchtest.
Wir sind alle in heller Aufregung deswegen und werden Dich am 11. November
in Volterra treffen.
Wir alle werden uns freuen, mit dir zu plaudern und du wirst sehen wie gut sich Renesemee entwickelt. Sie ist gespannt darauf, dich zu sehen.
Und wenn du ein Fest feiern möchtest, wir werden alle kommen, selbst der Wolf.

Ich freue mich wieder auf ein Händeschütteln.

Mit freundliche Grüssen
Bella und Edward
und die Familie Cullen und der Wolf

Ich las nochmal den Brief, den ich absenden wollte, tat ihn in einen Briefumschlag, schrieb die Adresse darauf und gab ihn Alice in die Hand. Sie nickte und brachte ihn zur Post. Er sollte per Einschreiben direkt nach Volterra gebracht werden. Ich lehnte mich zurück in Edwards Arme und sah dann aus dem Fenster.
Ich hatte mir vorgenommen, mich mit Rennée in Verbindung zu setzen. Ich wollte mit ihr sprechen und hören wie es ihr geht. Ich löste mich aus Edwards Armen und stand dann auf.
„Ich werde Telefonieren gehen.“
Edward schaute mich etwas Ratlos an und nickte dann. Ich kramte mein Telefon heraus, ein überteuertes Ding, aber ich konnte nichts tun. Alice interessierte es nicht, ob ich wollte oder nicht, ich musste es haben, denn es passte zu mir. Ich schaute auf das Telefon und begann Renées Nummer zu wählen. Es tutete.

„Hallo?“
Da war sie meine Mutter.
„Mom ich bin es Bella.“
Ich achtete darauf, dass meine Stimme normal klang. Ich weiß noch, wie Charlie das erste mal schaute, als er meine Stimme das erste mal hörte, aber es lag wohl auch sehr an meinem Aussehen.
„Bella oh Bella, wie bin ich froh dich zu hören, du treuloses Ding.“ Sie lachte.
„Wie geht’s meiner frisch gebackenen Ehetochter?“
Puh das fing gut an, sie wirkte amüsiert, reagieren wir darauf.
„Mir geht es gut Mom, ich hatte Sehnsucht nach dir, seit meiner Krankheit und so haben wir kaum was von einander gehört. Ich vermisse dich.“
Stille.
„Ich vermisse dich auch mein Schatz. Du hörst dich so anders an. Ist alles Okay bei dir?“
Ich schaute irritiert und versuchte angestrengter zu reden.
„Ja Mom mir geht es gut wirklich. Ist wahrscheinlich noch die Halsmedizin, das sich meine Stimme so süsslich anhört.“ Ich lachte gespielt. Es war etwas zu engelhaft und trällernd.
„Bella? Bist du das wirklich oder versucht hier jemand einen schlechten Scherz?“
Ich geriet in Panik.
„Mom, wirklich ich bin es, vergiss, was ich gesagt habe. Wie geht es dir was macht Phil? Was gibt es neues bei dir?“
So ein vertrautes Gespräch mit ihr tat gut, ich merkte, wie sehr ich sie vermisste.
„Eigentlich darf ich es dir ja nicht sagen, aber gut ich sage es dir. Wir kommen nach Forks.“ trällerte sie mir ins Telefon.
„Was wieso das denn äh... wow Mom, dass ist toll.“
Ich verzog den Mund etwas und runzelte die Stirn. War ich soweit meine Mutter zu sehen. Konnte ich sie der Gefahr aussetzen. Was würde sie sagen, wie ich aussehe? Würde sie es merken. Ich meine, ich war schon immer recht kühl und habe schnell gefroren, aber ich habe noch nie so bombig ausgesehen, wie Phil sagen würde. Phil, wie kann man das vor ihm geheim halten, was würde er sagen wenn meine Mutter merkt, dass ich nicht mehr die bin, die ich bei der Hochzeit war. Aber selbst damals ist Phil kaum was aufgefallen, das war so schön an ihm. Er war genügsam und sobald einer von Sport anfing, war alles andere eh völlig egal.
Ich schaute aus dem Fenster und dachte nach, während meine Mutter mir davon erzählte, was sie alles mit mir vorhabe, wenn sie hier bei mir in Forks sei. ich machte immer wieder „hm“ und „ah, so dass sie merkte, dass ich noch da war und atmete immer ein und aus. Ich erinnerte mich daran das ins Telefon zu tun, das sie hörte, dass ich das noch tat.
„Ja Mom“
sagte ich immer wieder. Etwas in mir sehnte sich danach sie in meine Arme zu schliessen, sie zu küssen, sie fest zu halten.
„Mom, ich denke, wenn wir einkaufen gehen, will Alice mitkommen und du weißt wie beleidigt sie sein wird, wenn sie das nicht darf.“
„Ja super, das hört sich gut an ein Mädelstag, du, Alice und ich, gemeinsam werden wir sicherlich was tolles unternehmen können und danach werden wir groß essen gehen. Ich lade euch beide ein. Oh das wird super.“
Ich verzog das Gesicht, der Gedanke Menschennahrung zu essen, behagte mir nicht sonderlich, das alles war so widerlich bei näherer Betrachtung. Ich merkte den Durst in meiner Kehle über die ganze Aufregung, hatte ich das Jagen total vergessen. Ich werde nachher vorschlagen noch Jagen zu gehen. Ich denke die anderen werden mir da sicherlich nicht widersprechen
„Mom ich denke das schauen wir dann, wenn du bei uns bist. Ich freue mich dich zu sehen und grüss Phil von mir.“
Sie verabschiedete sich von mir und ich legte dann auf. Ich schaute aus dem Fenster. Sie wird kommen. Ich werde meine Mom nach meiner Verwandlung sehen. Wie das wohl wird. Was sie wohl sagen wird. Ich hatte nur eine Chance einen Einblick darauf zu bekommen, was wohl passieren wird. Ich drehte mich um und eilte wie der Blitz wieder ins das Wohnzimmer.
„Alice?“
sie nickte, stand auf und führte mich aus dem Zimmer.
„Mach dir keine Sorgen Bella, ich kann es sehen, da weder Nessie noch Jacob dabei sein werden. Wir werden einen schönen Tag haben, aber einen Grund finden, das Essen ausfallen zu lassen.“
Ich runzelte die Stirn.
„Wie wird sie reagieren, wenn sie mich sieht?“
Alice seufzte.
„Das kann ich leider nur erahnen, da in dem Fall Nessie und Jacob, dabei sein werden. Wer von beiden, dass weiss ich nicht, aber sie sind es, daher kann ich nicht genau sehen, worum es dabei gehen wird und wie sie es aufnehmen wird, aber mach dir keine Sorgen, Bella.“
Sie lächelte und schaute mich an, als ob sie wieder Mass an mir nahm.
„Wir werden eine tolle Willkommensparty für deine Mom machen und ich bin mir sicher, dass ihr das gefallen wird. „
Ich seufzte, sich dagegen wehren war zwecklos.
„Wie du möchtest, Alice, ich übergebe dir das in deine fähigen Hände.“

Alice runzelte die Stirn und schaute mich an.
„Was?“
Sie sah mich mit grossen Augen an.
„Jasper, Carlisle, Edward?“ Sie klang verwirrt
„Kommt schnell!“
Ich runzelte die Stirn.
„Was ist los, Alice, sag schon.“
Sie kamen herbei gestürmt und schauten mich alle an. Sie stierten schon fast. Ich wurde etwas ärgerlich. Edward schaute mich an. Er schien glücklich und fasziniert zu gleich. Jasper runzelt die Stirn und wendete sich ab und verließ den Raum. Alice rannte ihm hinter her.
Carlisle lächelte mich an.
„Nun ist sie eine Cullen.“
Ich schaute mich verwirrt um.
„Würde mir bitte jemand erklären, was hier vor sich geht?“
Edward gab mir einen Spiegel und ich schaute in diesen. Ich machte große Augen.
„Ist das denn möglich?“
Carlisle schaute mich an und schüttelt den Kopf.
„Ich weiss es nicht, aber ich bin fasziniert, das gibt uns eine völlig neue Perspektive über die Verwandlung.“
Ich schaute immer noch in mein Spiegelbild und legte meine Hand auf mein Gesicht und betrachte meine Augen, die Augen, die kein Rot mehr besassen. Sie waren braun Karamell und golden. Sie hatten ihre komplette Röte verloren. Ich schaute in mein Spiegelbild, wie damals, als ich nach der Verwandlung aufwachte. Wie ich aussah, so anders nicht mehr bedrohlich, sondern wie einer der anderen. Ich würde mich nicht mehr wirklich verstecken brauchen und bei Leuten, die ich nicht kannte, brauchte ich keine Kontaktlinsen mehr tragen. Das machte vieles einfacher. Ich hörte Edward und Carlisle reden, aber sie verschwammen zu einem Hintergrundgeräusch und ich sah fasziniert auf mein vollkommenes Spiegelbild. Ich ertappte mich dabei, wie ich gewisse Posen probte und meine Augen dabei zur Geltung kamen, dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen.

„Jasper!“
Mir viel der Spiegel aus der Hand und er zerbrach auf dem Boden und ich rannte ihm hinter her. Edward und Carlisle schauten mir nach. Ich hörte noch wie Carlisle zu Edward sagte
„Lass sie gehen Edward, sie muss das mit ihm nun klären, du kennst seine Verwirrung.“
Ich konnte seine Antwort nicht mehr hören. Ich sprang leichtfüssig aus dem Fenster vorbei an Esme und Rose, die gerade auf der Terrasse sassen und mich ratlos ansahen und sich unterhielten.
Ich folgte meinen Instinkten und witterte nach einiger Zeit Alice und Jasper. Ich folgte ihren Gerüchen und kam nach einiger Zeit auf der Lichtung an. Auf meiner Lichtung. Der Lichtung, die schon so viele schicksalhafte Momente für uns hervorgebracht hatte.
Ich kam zum Stillstand am Ende des Waldes und hörte dann Edward hinter mir auftauchen. Er stand still neben mir und nahm meine Hand. Nun war ich froh, das er neben mir war.

Ich schritt die Lichtung entlang, es war ein trüber Tag. Es passte zu der trüben Stimmung, die gerade in der Luft lag. Ich sah zu Alice, die mich aufmunternd an schaute und dann nickte. Ich ging weiter.
Ich sah ihn da stehen und legte meine Hand auf seine Schulter.
„Jasper. Ich... es tut mir Leid. Kannst du mir vergeben?“
Er drehte sich zu mir um und sah mich an. Sein Gesicht wirkte gequält aber nicht sauer.
„Bella ich bin dir nicht böse, aber ich verstehe, das alles nicht. Es ist so besonders, was dort mit dir passiert.“
Er schaute in meine Augen und suchte nach der Antwort, auf die Frage, die er sich selber so sehr stellte.
Ich neigte leicht den Kopf und sah ihn weiter an.
„Ich will nicht, dass du böse, oder das du sauer auf mich bist. Ich habe so ein schlechtes Gewissen, wenn ich dich ansehe, dass mir alles so leicht fällt. Ich will nicht, das du böse auf mich bist.“
Ich schaute ihn an und sah dann leicht im Augenwinkel wie Alice neben Edward stand und sich leicht an ihn lehnte. Sie sahen traurig aus, mischten sich aber nicht in das Gespräch ein.

Jasper schüttelte den Kopf.
„Nein Bella ich habe mich zu entschuldigen. Ich sollte mich für dich freuen. Du bist der erste Vampir, den ich kenne, der soviel Courage besitzt, dass er jedem speziellem Geruch wieder stehen kann. Ich selber habe Jahre gebraucht, um mich zu beherrschen und dann auch nur mit der Hilfe von Alice, dir fällt das alles so leicht. Ich schiebe das immer noch auf die Vorbereitung. Du hattest sehr viel Zeit dich darauf einzustellen, was du bist und was du werden wirst.“
Ich nickte leicht und ja, er hatte Recht, seit ich Edward kannte und ich wusste, das er ein Vampir ist, hatte ich mich darauf eingestellt, selbst einer zu werden, das machte es vielleicht einfacher, aber dennoch sah ich den Unmut in seinen Augen und das lies mich seufzen. Er schaute weiter auf meine, doch ich hielt seinem Blick nicht stand und senkte wieder den Blick.
Ich seufzte innerlich.
„Nein Bella tu das nicht, mach dich nicht verantwortlich für etwas, was ein Kampf in mir ist. Ich habe viele Neulinge gesehen und du bist der, den man wirklich als besonders bezeichnen kann. Du bist stärker als ich und ich habe großen Respekt vor dir.“
Er nahm mein Gesicht mit Daumen und Zeigefinger und hob es an, dass ich wieder in seine Augen schauen konnte und er in meine.
„Aber es verletzt mich, zu sehen, wie einfach es geht.“
Er schüttelte den Kopf.
„Ich bin sauer auf mich selber, weil ich nicht diese Stärke besitze, die du in dir trägst und es beschämt mich.“
Ich sah in sein Gesicht, sah auf die Biss wunden und streichelte instinktiv darüber.
„Jasper, du hast mich mehrfach gerettet. Du warst bereit in den Tod für mich zu gehen. Der Tod, etwas was uns alle immer wieder verfolgt. Es ist mein Fluch so etwas anzuziehen. Ich bin dir so dankbar für alles. Bitte fühle dich nicht beschämt von mir sondern, lass es uns gemeinsam feiern. Durch deine Anleitung geht es mir so einfach von der Hand. Weil ich dich habe, der mir immer wieder ein Gewissen ist.“
Ich lächelte ihn aufmunternd an. Er sah mich an und ein mattes Lächeln formte sich um seine Lippen.
„Danke Bella, das bedeutet mir viel, zu wissen, das ich nicht unnütz bin.“
Er nickte mir zu und es sah aufrichtig aus.
„Und nun komm nach Hause Jasper, ich will dich hier nicht weiter betrübt sehen. Bitte tu es für mich und Alice“
Ich schaute zu ihr, die immer noch neben Edward stand und ihn mitleidig an sah und mir einen dankbaren Blick schenkte.
Jasper nickte und schaute dann wieder zu Alice. Er ging auf sie zu und küsste sie inniglich.
Ich stelle mich zu Edward. Er legte den Arm um mich und küsste mich auf die Stirn. Ich schloss die Augen und legte die Hand auf seinen Bauch
„Alice kannst du mir verziehen?“
Sie strahlte ihn an.
„Das habe ich doch schon längst.“
Sie umarmten sich liebevoll und ich war froh, dass das geklärt war. Für Jasper war es schwieriger, als ich dachte, meine Entwicklung zu sehen, aber er nahm es mir nicht übel. Im Gegenteil, ich hatte das Gefühl, er unterstützte mich in dem was ich tat, in dem was ich war und war stolz auf mich.

„Es ist Zeit, wir sollten gehen!“ sagte Edward und nahm meine Hand.
„Wirklich ist es schon soweit?“
Ich schaute zu Nessie, die neben mir sass und spielte.
„Mein Schatz und du hast verstanden, was du tun sollst?“
Sie strahlte mich an, setzte sich auf meinen Schoss und legte ihre Hände auf mein Gesicht. Ich sah, wie ich ihr erklärte, wer uns besuchen kommt. Dass Renee wie Charlie ist und das sie Ihre Grossmutter ist. Das sie nicht beissen darf und auch reden soll. Ich strahlte sie an und gab ihr einen Kuss.
„Genau, ich bin stolz auf dich.“
Renesmee schaute mich an und legte ihren Kopf auf meine Brust. Ihre kurzen Arme breiteten sich aus und wollten mich umarmen. Dann sah sie zu Jacob, sprang von mir herunter und hüpfte auf seinen Arm.
„Danke Jake, dass du bei ihr bist, während wir Renée vom Flughafen abholen. Alice und Jasper sind zu beschäftigt, sie organisieren noch den Rest für die Garten-Party.“
Er nickte.
„Kein Problem Bella, ich glaube die Kleine und ich werden wieder einen schönen Nachmittag haben.“
Rosalie drehte sich weg.
„Jeder braucht einen Hund zum spielen, so lange er einen Maulkorb hat.“
Sie schnaubte und ging hinaus. Jacob kichert leicht, ich rollte die Augen und gab Nessie und Jake einen Kuss. Dann ging ich zu den anderen in die Garage.

Esme und Carlisle sassen schon im Auto. Emmet und Rosalie sassen in ihrem Wagen. Edward und ich stiegen zu Esme und Carlisle.
„Es werden ein paar schöne Tage. Und als Alice gesehen hat, dass nichts weiter passieren wird, da sie dich und deine Mutter schon hat einkaufen sehen, können wir dich ruhigen Gewissens mitnehmen, Bella.“
Ich war doch etwas beunruhigt, als sie meinten, ich kann zum Flughafen mitkommen. Es machte mich nervös und ich hatte Angst, das etwas passieren, würde, was wir nicht berechnet hatten. Ich schaute mich um und sah in Edwards Augen. Er lege den Arm um mich und versuche mich zu beruhigen. Es funktionierte. Seine Nähe gab mir die Ruhe, die ich benötigte. Er lächelte sanft und ich lehnte mich an seine Schulter.

„Dann wollen wir mal.“
Carlisle startete den Wagen und schaute dann zu den anderen beiden. Er fuhr langsam aus der Garage. Ich schaute aus dem Fenster und sah Forks an mir vorbei ziehen. Kurz sah ich ein Gesicht. Ich runzelte die Stirn. Ich dachte ich kannte es. Es sah fast wie das Gesicht von Jason aus, der uns hinter einer Ecke beobachtete. Nein dachte ich, warum sollte er hier in Forks sein. Der Brief war unterwegs und musste schon dort angetroffen sein. Ich versuchte mich zu entspannen und konzentrierte mich auf meine kommende Aufgabe. Ich atmete tief aus und sah uns auf den Highway einbiegen. Die Landschaft flog an uns vorbei. Es war ein schöner Frühlingstag, die Sonne kam selten raus, aber wir hatten vorgesorgt. Grosse moderne Sonnenbrillen und lange Elegante Handschuhe. Wir sahen aus, wie gerade aus einem Modemagazin entsprungen, aber ich hatte mich so langsam an diesen extravaganten Kleidungsstil gewöhnt. Ausserdem war es sichtlich gefährlich, Alice zu widersprechen, wenn es um Mode ging. Ich freute mich auf die Party, sie sollte in kleinem Rahmen stattfinden. Alice erfüllte mir meinen Wunsch. Es war schon wärmer draussen. Zumindest sagte mir das das Thermostat und laut Wetterbericht sollte es ein lauer Frühlingsabend werden für Forks Verhältnisse.
Sie hatten den Garten begonnen zu schmücken, Wärme Pilze aufgestellt und ein nettes Essen zusammen gestellt. Meine Proben zu essen, bescherte mir wieder den liebevollen Spott von Emmett, bis ich beschloss ausreden zu finden, besser nichts zu essen.
Wir glitten dahin und kamen nach einiger Zeit am Flughafen an.

Ich spannte mich automatisch an, als ich auf die Einfahrt des Flughafen sah und Carlisle den Beschriftungen folgte, wo wir uns einordnen sollten, um an das richtige Terminal zu kommen.
Edward schaute mich an.
„Beruhige dich Liebste, wir werden das schaffen, es wird alles ohne Probleme ablaufen.“
Er küsste mich, und Carlisle und Esme nickten ruhig. Sie schaute mich an, mit ihren warmen Augen. Inmitten meiner Familie fühlte ich mich sicher und sah dann nochmal in den Spiegel. Schnell legte ich die Kontaktlinsen ein, damit meine Augenfarbe so war, wie Renee sie kannte.
Wir parkten das Auto, ich stieg aus und zog die Handschuhe aus. Da wir nun durch das Terminal gehen würden, konnte uns da wenig passieren, zumal es bewölkt war. Wir schauten nach, wo der Flug aus Jacksonsville ankommen würde und stellten uns zu den zugewiesenen Ausgängen. Kontrolle, das war das Wort was mir immer durch den Geist schoss, Kontrolle. Diese Gerüche, Essen Menschen. Ja, Menschen. Ich schüttelte weiter den Kopf und hielt die Luft an und tat so als ob ich atmen würde, damit man nicht dachte, dass ich eine Statue oder eine Puppe sei, die ein modisches Kleid an hatte. Edward hielt mich immer fest im Arm und auch Rosalie und Emmett gingen vor mir und Esme und Carlisle folgten mir. Ich kam mir so komisch vor, wie ein Filmstar der bewacht wird, aber ich protestierte nicht, da ich wusste, dass es nur zu meinem Besten war.
Ich schaute dann zu den Türen des Ausgangs vom Gate Bereich und hörte plötzlich eine mir vertraute Stimme.

„Bella hier sind wir!“
Ich drehte mich um und nahm die Brille ab. Es muss wohl so elegant und sonderbar gewesen sein, das meiner Mutter der Mund aufklappte. Ich schaute sie an mit meinem Blick und sie legte den Kopf schief und runzelte die Stirn.
„Bella? Bist du das?“
Sie musterte mich von oben bis unten. Mein perfektes Haar, dass an mir herunter glitt. Mein fraulich wohl geformter Körper, mein wohl zu perfektes Gesicht und meine Kleidung dazu. Es muss wohl sehr eindrucksvoll für sie gewesen sein. Auch Phil konnte kaum seinen Blick von mir wenden.
„Ja Mom, ich bin, es ist schön dich zu sehen.“
Ich ging auf sie zu, ich spürte im Rücken die Augen von Edward, Carlisle und Esme. Sie verfolgten jeden meiner Schritte, als ich auf Renée zu ging. Sie schaute mich immer noch an völlig fasziniert oder auch geschockt? Ich wusste es nicht.
Ich konzentrierte mich auf das, was ich war, auf das wer ich war, um mich nicht hinreißen zu lassen. Als ich ihr näher kam, roch ich den Geruch meiner Mutter, er stieß mich ab. Ich fand ihn widerlich. Ich war etwas irritiert und lies den Geruch mehr zu und wieder hatte ich das Bedürfnis, ihr nicht zu nahe zu kommen. Was war das? Ich musste darüber mit den anderen sprechen, sobald ich Zeit hatte. Ich wusste nur, ich konnte ruhigen Gewissens auf sie zu gehen, ohne das Gefühl zu haben, ich müsste sie umbringen. Ich entspannte mich. Ich nahm sie in den Arm und flüsterte ihr ins Ohr.
„Mom, ich bin es, deine Tochter ist jetzt eine Frau.“
Ich schaute sie an und lächelte.
„Oh Bella du bist so hübsch, du warst es immer und noch mehr. Ach wäre ich nochmal in deinem Alter, dann hätte ich mir die Cowboyhut-Jeans-Phase gar nicht erst angewöhnt.“
Sie lachte dabei und auch ich kicherte. Ich schaute zu Phil. Bei ihm war es anders. Ich schmeckte seinen Geruch und spürte den Schmerz in meiner Kehle. Doch ich machte das was ich immer tat. Ich rief mir in Erinnerung, was ich war, wer ich war und wer bei mir war. Das unterdrückte den Schmerz, aber nur leicht und ich umarmte ihn flüchtig. Renée ging weiter zu Edward.
„Mein Schwiegersohn lass dich umarmen.“
Sie fiel Edward um den Hals und freute sich sichtlich ihn zu sehen und umarmte dann auch Rosalie, Emmet und Carlisle und blieb bei Esme hängen.
„Es ist so schön dich wieder zu sehen, Esme, ich danke dir für die vielen E-Mails und die ganzen Bilder der Hochzeit. Es war so ein schönes Album. Danke, ich wollte es dir nochmal selber sagen.“
Sie lächelte und nahm sie dann in den Arm. Esme war zurückhaltend, aber freundlich und sah sie dann an.
„Immer gerne, wir sind doch eine Familie.“
Rennée schmunzelte und nickte das leicht ab.
„Wo sind Alice und Jasper?“
Sie schaute sich um.
„Sie bereiten etwas für dich und Phil vor. Da unser Haus platzt haben wir ein schönes Hotel in Forks für euch reserviert.“
sagte Edward charmant und Renée sah gespielt böse aus.
„Ich hoffe ihr habt euch nicht in Unkosten gestürzt für mich.“
Sie grinste ihn an. Emmett hatte unterdessen schon einen Gepäckwagen geholt und stellte das Gepäck darauf. Phil bedankte sich. Ich merkte, er fühlte sich nicht so wohl unter uns allen, aber er sah wie glücklich Renée war und hielt sich zurück.

Wir gingen zu den Wagen und meine Mutter brachte mich auf den aktuellen Stand von ihren Projekten, von Phils Karriere und ihrem kompletten Umfeld. Sie erzählte, dass sie eine neue Freundin hatte von Phils Team, die genauso durchgeknallt war wie sie und sie alle zu viert oft was unternahmen. Dass sie und Phil überlegten eventuell vielleicht doch noch ein Kind zu bekommen, aber sie wollten sich Zeit damit lassen. Nach einiger Zeit kamen wir beim Wagen an. Nun sollte entschieden werden, wer wo rein kam. Da kam mir Emmett zu Hilfe, er sagte, dass er im Auto einen kleinen Monitor hatte wo er ein Baseball Spiel schauen konnte. Phil war Feuer und Flamme und gesellte sich gleich zu ihm. Rosalie seufzte unwillkürlich, setzte sich direkt ans Steuer und lies die beiden hinten Platz nehmen, dass sie sich das Spiel anschauen konnten. Man hörte sie schon schnattern und lachen. Edward, Carlisle, Esme, meine Mutter und ich und nahmen in Carlisles grossem Van Platz und verteilen uns wie vorher nur das zwischen mir und Edward nun meine nicht enden wollende plappernde Mutter saß. Ich konzentrierte mich auf meine Mutter und hörte ihr bei allem zu. Ihr Geruch stieß mich so ab und ich konnte kaum was sagen.
Man kann nicht behaupten, dass ich sie nicht bei mir haben wollte, aber wenn ich mir vorstellen müsste, ich müsste diese Haut beissen, drehe sich mir im bildlichen Sinne der Magen um. Sie hatte nichts, auch gar nichts, was mich nur annähernd auf den Gedanken brachte, das ich sie beissen wollte. Wieso das so war? Ich war ratlos. Während der Autofahrt verfolgte ich die Gespräche kaum. Esme plapperte mit Renée über modische Kleidung, sie schwärmten von der Hochzeit. Edward erzählte ihr von seinen Plänen in naher Zukunft und Carlisle nickte immer stumm und lachte wenn es angebracht war. Er tat so, als müsse er sich schwer auf die Autofahrt konzentrieren, da dichter Verkehr war. Die Rückfahrt schien mir länger als die Hinfahrt. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass ich einfach nur wollte, dass ich bald mit jemanden darüber reden konnte, was ich da erlebt hatte. Ich lenkte mich also weiterhin ab und blieb still, achtete darauf, dass ich atmete und mich bewegte. Ich jammerte dann mal das mir das Bein eingeschlafen sei, wegen dieser unbequemen Schuhe, in die mich Alice zwang. Sie hatten hohe Absätze, aber im Gegenteil.
„Das du darin laufen kannst, ohne dich dabei schwer zu verletzten, mein Schatz, ist mir ein Rätsel, aber so wie ich Edward kenne, wird er dich sowieso kaum loslassen.“
Alle lachten, ich stimmte mit ein. Wenn sie wüsste.

Endlich sah ich die Abzweigung nach Forks und ich war erleichtert, die beiden bald beim Hotel abzuliefern.
„Seit doch gegen 17 Uhr da, wir freuen uns auf euch.“
Wir verabschiedeten uns und ich sprang schnell ins Auto und sah dann zu Edward. Sie winken uns nach und verschwanden im Hotel.
Edward drehte sich sofort zu mir um.
„Wie war es für dich?“
Ich schaute ihn an, da sprudelte es schon aus mir heraus.
„Sie riecht widerlich. Allein bei dem Gedanken sie zu beißen, würde mir alles hoch kommen. Ihr ganzes Auftretten ist für meine Vampirnatur absolut abstoßen, ich könnte niemals von ihr Trinlken! Niemals! Ich kann mir das nicht erklären, als ich sie das erste mal roch, wollte ich nur weglaufen und mir die Nase zu halten. Ich bin völlig verwirrt. Bei Phil war es anders, ich wusste was mich erwartet, daher konnte ich Fassung bewahren, aber bei ihr, ich wollte nicht mal das sie näher an mich heran kommt, damit ich diesen widerlichen Gestank nicht ertragen muss. Jacob stinkt ja auch entsetzlich, aber das übertrifft selbst ein Rudel Wölfe. Was hat das nur zu bedeuten?“
Edward legte die Stirn in Falten und auch Carlisle und Esme wirkten nachdenklich.
„Ich kann dir keine Erklärung geben für uns riecht sie ganz normal, wie jeder andere Mensch.“
Edward zog mich zu sich ran, damit ich mich beruhigen konnte. Ich lehnte mich an ihn und schaute nach draussen.
„Liegt es daran, dass sie meine Mutter ist? Das ich sie nicht erreichen kann, da ich praktisch von ihr abstamme? Aber wieso ist es dann anders bei Charlie, seinen Geruch spürte ich? Selbst der Schmerz in meinem Rachen war wir betäubt.“
Alle schaute zu mir Carlisle durch den Spiegel.
Esme setzte an.
„Mutter, sie ist deine Mutter, du stammst von ihr ab. Du hast dir einen Körper mit ihr geteilt, sie wird immer ein Teil von dir sein, ein Teil von dem was in dir ist. Ich denke, du kannst ihr nicht schaden, weil dein Körper weiss, das es etwas von dir ist. Ich habe vergleichbares noch nicht gehört, aber kaum ein Vampir hat Kontakt zu seiner leiblichen Mutter gehabt. Vielleicht liegt es einfach an dieser besonderen Mutter-Kind-Beziehung. Mütter und Kinder verbindet immer ein besonderes Band.“
Ich höre zu und nickte. Carlisle nickte leicht.
„Eine gute Theorie, es eröffnet eine ganz andere Sicht des Vampir-Seins für uns. Ich werde einige Telefonate führen mit den Denalis, vielleicht haben sie damit schon ähnliche Erfahrungen gemacht.“
Ich schaute zu Edward und er sah mich an. Sein Blick sagte kaum etwas aus. Zwischen Unwohlsein und Unsicherheit blickte er mich an.
„Es beruhigt mich aber zu wissen, dass meine Mutter bei mir überhaupt keinen Durst erregt. Das macht den Kontakt einfacher und ich bin nicht mehr so unsicher.... Oh.“
Ich konnte kaum glauben was ich da sah, als wir das Haus erreichten. Alice hatte wieder die Auffahrt geschmückt mit Girlanden. Als ich ausstieg, schaute ich mich um. Es wirkte so einladend und liebevoll. Ich ging mit Edward um das Haus herum, er hatte seinen Arm um mich gelegt.
Als wir in den Garten kamen, waren schon einige da. Charlie war mit Sue da und einige des Rudels. Nessie, zu der ich sofort eilte, war bei Jacob auf dem Schoss und hatte Freude daran mit ihm zu spielen. Ihr helles glockenförmiges Lachen, war so besonders, dass es mich jedes mal in den Bann zog. Ich nahm sie auf den Arm und küsste sie sanft.
Ich war so überrascht, das Bild, sie alle miteinander redend und lachend zu sehen, es machte diese ganze Szenerie so unwirklich. Es hatten sich Freundschaften entwickelt. Nessie war das dünne Band zwischen den Vampiren und den Wölfen gemeinsam friedlich zu leben und sogar in Freundschaft.

Charlie sah mich und ging auf mich zu. Er schaute mich an.
„Ich werde mich nie daran gewöhnen, wie hübsch du bist. Bella, Edward kann ich euch sprechen?“
Ich nickte und gab Nessie wieder an Jacob zurück, die anfingen in ihren Händen kleine Bernsteine in glitzernden Staub zu verwandeln. Sie wirbelten ihn hoch und es sah aus, als würden tausend kleine Diamanten durch die Luft schwebten. Nessie klatschte immer und lachte laut, wenn sie das sah. Ich ging mit Charlie und Edward ein kleines Stück. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Alice und Jasper den Rest vorbereiten und seichte Musik die frühlingshafte Luft erfüllte. Ich schaute Charlie an, der etwas gequält wirkte.
„Ich.. ich weiß nicht. Wie ist das, weiß deine Mutter Bescheid?“
Ich schüttelte den Kopf.
„Nein Dad, sie weiß nichts und wir werden sie auch beschützen müssen, dass sie nichts weiß und auch keinen Verdacht schöpft.“
Edward nickte und schaute zu Charlie.
„Ich verspreche, es wird ein angenehmer Aufenthalt für alle und auch heute ein schöner Abend.“
Charlie lächelte zaghaft. Er fühlte sich immer noch nicht wohl damit, zu wissen, dass Mythen und Sagen so nah an ihm gelebt haben und er nun der Teil eines Mythos war. Ich habe nie erfahren, ob er genau wusste, was ich nun war und was ich bin. Aber Edward würde mir die Frage auch nie beantworten. Er meinte einmal, er sei froh, dass ich glücklich bin und dass er meine Entscheidungen, die ich traf respektierte, weil er sah wie ich darin auf blühte, auch wenn sie anders ausfielen, wie er sich das vorgestellt hat.
Nessies Lachen erfüllte den kommenden Abend.

Ich hörte ein Auto vorfahren, mit zwei schlagenden Herzen. Ich roch Phil und den Geruch meiner Mutter.
„Sie sind da.“
Wir nickten und Charlie ging zu Sue, die ihm sanft einen Kuss auf die Wange gab. Wie sehr mich das freute. Sie zusammen zu sehen. Zu sehen das Charlie nicht mehr alleine war. Er war nun nicht mehr nur mein Vater. Nein er ein Mann, der es endlich geschafft hatte, jemanden zu finden, der ihn liebt. Ironischer Weise die Mutter von zwei Wölfen. Was ihn zum Wolfsvater machte. Ein leichtes Schmunzeln umspielte meine Lippen.
„Alice ich freue mich dich zu sehen, du hast dich wieder selbst übertroffen. Es ist wunderschön.“
Renee nahm Alice in den Arm und plauderte weiter, begrüßte alle, die sie kannte.
Eine kleine Hand nahm meine Hand und ich bückte mich runter. Nessie kam auf meinem Arm und ich schaute sie an.
„Das ist meine Mom, Rennée, deine Oma. Aber Nessie du kennst die Regeln und ich bitte dich, das du diese auch einhältst.“
Nessie schaute mich mit ihren wunderschönen großen Augen an und legte ihre Hand auf mein Gesicht. Ich lächelte sanft, als ich die Bilder sah, wie es damals bei Charlie war. Sie zeigte mir das sie vorsichtig war, ihn nicht beißen durfte und dass sie ihn sofort lieb hatte.
Ich nickte sie an und strahlte leicht.
„Ja, genauso meine Schatz.“
Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
Rennée stand nun vor mir und schaute mich an.
„Bella möchtest du mir nicht deine kleine Freun... din.“
Rennée machte große Augen. Edward tauchte neben mir auf. Die Ähnlichkeit die sie und Edward hatten, war nicht zu leugnen. Sie hatte meine Augen und Charlies leichte Locken. Als ich an Nessies Temperament dachte, wurde mir klar, sie hat die Art meiner Mutter das Leben zu genießen, in all seinen ungewöhnlichen Facetten.
„Mom, darf ich dir unsere Tochter vorstellen?“
Rennée schaute mich an, ob ich noch bei klarem Verstand wäre.
„Das ist Renesmee Cullen unser Adoptivkind.“
Edward nickte und schaut sie an.
„Sie ist die Tochter von meinem Bruder, sie verloren ihr Leben bei einem Autounfall. Ich war der einzig noch lebende Verwandte, daher nahmen wir sie bei uns auf.“
Ein kleiner Funken in Renées Augen sagte mir, dass sie ihm kein Wort glaubte. Nessie löste sich von mir und ging auf sie zu. Sie schaute sie von unten mit großen Augen an. Renée bückte sich leicht und schaute ihr nun in die Augen.
„Ich bin die Renesmee, es ist schön dich kennen zu lernen. Bist du nun meine neue Grandma?“
Sie schaute sie mit großen Augen an. Ich war mir unsicher, ob Renée nun einen Herzanfall bekam oder ob sie einfach zu einer Statue erstarrt sei. Dann nahm sie Nessie in den Arm.
„Ja.. Ja ich bin deine neue Grandma!“
Es war um Renée geschehen. Sie ließ sie den Abend nicht mehr los. Sie war so fasziniert von Nessie, das sie nicht mehr loslassen wollte. Sie genoss alles und jeden Augenblick.
Es war ein schöner Abend, wir saßen gemeinsam bis tief in die Nacht. Bis wir alle Müdigkeit vortäuschten und Renée und Phil und auch Charlie und Sue sich verabschiedeten.

Als Alice und ich alles abräumten, schaute sie mich etwas gequält an.
„Alice was ist?“
Das verunsicherte mich.
„Was ist los?“
Sie sah gequält aus.
„Ich sehe nichts. Wenn ich mich auf deine Mutter konzentriere, erkenne ich keine Zukunft um sie. Sie lebt, ohne Frage, ihr passiert nichts, aber ich empfange kein klares Bild.“
Sie winkte ab.
„Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich mich in letzter Zeit auf so vieles konzentriere, vor allem die Volturi, das mir manche Dinge einfach entgehen.“
Ich schaute sie an und nahm sie in den Arm.
„Mach dich nicht verrückt Alice, denn egal was ist wir schaffen es.“
Sie schaute genauso überrascht wie ich mich gerade fühlte. Kann es passieren, dass ich doch noch erwachsen werde? Ich weiß es nicht und ich glaube, sie wusste es auch nicht.

Die zwei Wochen vergingen viel zu schnell. Als der Tag des Abschiedes kam, wusste ich nicht, was ich sagen sollte. Wann und ob ich sie je wieder sehen werde. Als ich sie in den Arm nahm, hielt ich sie nah an mich gedrückt.
„Mom ich liebe dich, ich danke dir für alles.“
Sie lächelte mich an und ich verabschiedete mich von mir. Sie stieg mit Phil in das Taxi und fuhr zum Flughafen. Ich schaute ihr nach. Etwas beunruhigte mich dabei, aber ich schob den Gedanken bei Seite. Etwas schimmerte wie Diamanten in der Sonne, aber ich schob es darauf, dass gerade ein Sonnenstrahl auf das Wasser fiel, aber dennoch machte es mich nervös. Edward nahm mich in den Arm und ich seufzte leicht. Er küsste mich und wir gingen nach Hause.

bennylein

Kapitel 3 - Töchter und Söhne

Beitrag von bennylein »

Ich hatte gerade meine E-mails abgerufen. Es war eine von Renée dabei, dass sie gut angekommen seien und nun einige Zeit unterwegs sein werden. Sie beteuerte, dass die Zeit schön war und sich bald wieder melden würde. Ich war erleichtert, als ich diese Nachricht las, denn als sie weg gefahren sind, hatte ich ein komisches Gefühl im Magen, als ob etwas nicht richtig abgelaufen wäre. Ich entspannte mich innerlich und Edward beteuerte, dass alles in Ordnung gewesen sei. Ich verließ mich auf sein Urteil, wie könnte ich es denn je anzweifeln.

Ich schaltete den Computer aus und ging zu Nessies Zimmer, sie schlief dort seelenruhig, aber ich hatte mit ihr noch ein Gespräch zu führen, dass überfällig war.
Ich setzte sich mich vorsichtig auf ihr Bett, legte meine Hand auf ihre Hüfte und begann dann sie sanft zu streicheln. Sie wachte auf und sah mich an.
"Hallo Momma!"
Sie setzt sich hin und glitt dann auf meinen Schoß. Sie legte ihren Kopf auf meine Brust und atmete sanft, kuschelte sich an.
"Hast du gut geschlafen mein Kind?"
Sie nickte und legte dann ihre Hand auf meine Wange. Sie zeigte mir, was sie geträumt hat, dass sie mit Jacob angeln war und sie gemeinsam viel Spaß hatten. Es war alle so unschuldig und es zerriss mich, zu wissen, dass sie dennoch in unserem Schicksal eine große Rolle spielte. Der Auslöser für die vielen Konflikte in unserer Welt. Aber wie kann man ihr dafür böse sein?
"Das sieht aus, als hättest du schöne Träume gehabt."
Sie nickte eifrig und kuschelte sich wieder an.
"Nessie, ich muss mit dir über etwas sprechen und ich bitte dich, mir ganz genau zu zu hören und tapfer zu sein. Deine Momma und dein Dad werden mit dir bald verreisen."
Sie setzte sich richtig auf meinen Schoß und schaute mich mit ihren wundervollen Augen groß an.
Sie hatte sich nun langsam angewöhnt laut zu sprechen.
"Wohin Momma?"
Ich versuchte glücklich dabei auszusehen und meine Sorge unter einer Maske von Euphorie zu verstecken.
"Wir werden Aro besuchen. Erinnerst du dich noch an Aro, der Mann der dich unbedingt kennen lernen wollte?"
Nessie nickte. Sie war so schlau und intelligent. In ihrem Blick sah ich sofort, dass sie genau wusste, dass wir hier ein Problem hatten.
"Okay Momma, will er mich denn töten?"
Selbst für Vampir-Verhältnisse musste ich versuchen, nun mein Gleichgewicht zu halten.
"Nein, mein Schatz, so darfst du nicht denken. Niemals darfst du so denken. Er will dich nur wieder sehen. Weißt du, er sieht dich als eine kleine Freundin und möchte sehen, wie groß Du geworden bist, was du schon alles kannst. Wir werden auch nicht lange bleiben und du brauchst keine Angst zu haben."
Ich unterdrückte das Zittern in meiner Stimme, versuchte ruhig und gelassen zu sein. Emmett würde sagen. „Sei Cool Baby!“ Das fiel mir gerade nicht so leicht, aber ich durfte um meiner Tochter Willen nicht mein Gesicht vor ihr verlieren, dass würde ihrer Persönlichkeit nicht gut tun.
Ich gab ihr einen sanften Kuss auf ihre Stirn und roch ihren wunder vollen Duft, der von ihr ausging, diese Mischung aus Vampir und Mensch war so genau abgestimmt, dass sie kaum Attraktivität für mich besaß und die Liebe, die ich für sie hatte, ließen alle anderen Hürden nun fallen.
„Wird Jake denn auch mit kommen? Und auch die anderen?“
Sie schaute mich an.
Ich lächelte sanft.
„Wir werden alle mitkommen. Deine Familie und auch Jake werden dich begleiten.“
Nessie nickte.
„Das ist gut, ich würde mich sonst ganz alleine fühlen, wenn ihr alle nicht da wärt.“
Ich drückte sie wieder an mich.
„Du bist nie alleine, Nessie, wir werden dich nicht alleine lassen, niemals.“
Sie gab mir einen Kuss auf den Mund und legte dann die Hände wieder auf meine Wange und zeigte mir was für ein glückliches Leben sie hat. Wie wunderschön ihr Leben ist und das sie so dankbar ist, für jeden, den sie hat. Die letzten drei Gesichter, waren Jacobs, dann Edwards und dann meines. Es erstrahlte in voller Pracht.
„Ich liebe dich auch mein Schatz.“
Sie lächelte sanft und charmant, und drehte sich dann um.

Ich schaute auf. Edward kam herein.
„Störe ich?“
Nessie sprang von mir herunter.
„Daddy...“
Sie lachte sanft und sprang leichtfüßig auf seinen Arm. Er hielt sie fest und gab ihr einen Kuss. Sie fiel ihm um den Hals und hielt ihn ganz fest.
„Na meine Kleine, hast du schön geschlafen?“
Sie nickte eifrig und lächelte ihn sorglos an. Dann legte sie ihre Hände auf seine Wange und an Edwards Blick erkannte ich, dass sie ihm zeigte, worüber wir gesprochen habe.
„Ja ,Nessie, du wirst nicht alleine sein, wir alle sind dabei, weil wir dich lieben.“
Er schaute zu mir und ich nickte.
„Hast du Hunger Nessie?“
Sie grinste und nickte leicht.
„Null Negativ?“
Edward legte sein schiefes Lächeln auf, das ich so liebte.
„Ich dachte eher an eine Schüssel voller Müsli.“
„Mit Null Negativ Dad?“
Ich verzog das Gesicht und kicherte leicht, auch Edward rümpfte gespielt die Nase.
„Das ist ja widerlich, das gute Blut.“
Er kicherte.
„Ich würde sagen, Nessie du gehst jetzt schnell was anziehen und dann schaue ich mal was ich für dich machen kann.“
Nessie strahlte über das ganze Gesicht.
„Okay Dad.“
Sie sprang von seinem Arm und hüpfte singend davon.
„Tante Rosalie, ich will mich anziehen, hilfst du mir?“
sang sie immer lauter weiter durch das ganze Haus.
Nessie hatte sich gewünscht, heute bei den anderen zu schlafen um morgens mal wieder auf zu wachen und alle um sich zu haben. Sie sprang durch das Haus und man hörte, wie sie und Rosalie ihre Sachen aus dem nun immer größer werdenden Kleider Schrank für Nessie für den Tag raus suchten.
Edward setzte sich zu mir aufs Bett. Ich lehnte mich an ihn.
„Sie werden ihr nichts tun. Das dürfen sie nicht. Edward das können sie nicht.“
Er legte seinen Arm um mich und gab mir einen Kuss auf die Stirn.
„Sie haben auch keine Gelegenheit dazu, wir werden alles sorgfältig planen.“
Er schaffte es immer wieder. Wie er das machte, das wusste ich nicht, aber er schaffte es. Er beruhigte mich und ich lehnte mich an ihn. Wir erstarrten zu zwei Statuen. Wenn uns keiner aus dieser Starre holen würde, dann würden wir wohl für die Ewigkeit dort sitzen. Ich wollte mich nicht lösen, weil ich seinen Halt brauchte, aber er brauchte auch meinen. Wir beide konnten nur existieren, durch die Liebe und die gegenseitige Fürsorge für einander. Ohne diese würden wir beide letztendlich in Volterra landen, um unserem Dasein ein Ende zu setzen.

Volterra, eine kleine Stadt in der Toskana, die das ganze Schicksal unserer Familie in der Hand hielt. Manchmal wünschte ich mir die Rumänen hätten doch mehr erreicht mit ihrer Revolution, als nur noch hohle Worte. Ich schüttelte innerlich den Kopf und verwarf den Gedanken. Das würde nichts ändern, im Gegenteil alles verschlimmern.
Die Gedanken einer Mutter ihr Kind zu schützen, sind weit aus grausamer, als ich mir das je vorgestellt hatte. Ich hatte immer davon gehört, das der Mutterinstinkt eine Frau fast übermenschlich werden lies, aber was passiert, mit einem Vampir, der schon übermenschlich war, was würde mit mir passieren, wenn Nessie jemals wirklich offensichtlich in Gefahr geraten würde, was würde da aus mir werden?
Dieser Druck in meinem Hals machte mir Sorgen und er beunruhigte mich auch ein wenig, da ich nicht wusste, zu was ich fähig gewesen wäre, wenn es je soweit kommen würde. Ich schob diese Gedanken in die hinterste Ecke meines Kopfes und wollte sie dort einmotten lassen. Allein, weil ich einen Druck in meiner Brust spürte. Edward merkte auch, dass etwas nicht stimmte.
„Alles okay, Liebste?“
Ich schreckte nun vollends aus meinen Gedanken hoch.
„Natürlich, sollte es denn nicht so sein?“
Er schaute mir direkt in die Augen und runzelte seine Stirn. Ich seufzte leicht und sah ihn an.
„Edward was ist?“
Er war immer noch besorgt.
„Ich habe noch nie in meinem Dasein ein solch bedrohliches Knurren wie eben aus deiner Kehle gehört.“
ich schaute ihn überrascht an.
„Was, aber ich habe doch gar nichts gemacht.“
Edward schaute mich an.
„Doch, du hast sehr tief geknurrt.“
Ich war erschrocken darüber, wie tief ich in meine Gedanken versunken war, dass ich selbst so etwas nicht mehr wahrnahm. Ich schaute zu ihm und suchte seinen Blick. Er war nicht sauer auf mich, besorgt, aber nicht sauer. Er wollte mich schützen.
„Edward du musst mich nicht schützen, wir können uns nur gegenseitig beschützen, anders geht es nicht. Wir brauchen einander, dass der eine den anderen beschützt.“
Er nickte und schmunzelte dann.
„Ich muss mich erst daran gewöhnen, dass ich dich nun nicht mehr in dem Sinne beschützen muss, denn mit deiner Kraft ist es ein leichtes, dass du mich beschützt. Meine Liebste, ein kleiner Herakles.“
Ich kicherte leicht und sah ihn dann an.
„Du wirst immer mein Held sein, Edward, der Mann, der mir den Sinn des Lebens gab, mein Ehemann, mein Freund.“
Er küsste mich und alles war vergessen. Er zog mich zu sich auf den Schoß, lehnte mich sanft zurück, das ich in seinen Armen lag und küsste mich. Voller Liebe und Leidenschaft, legte er seine Lippen auf die meinen. Sein süßer Atem versetzte mich in eine Trance und ich konnte nun nicht mehr denken, sonder fiel ganz in seine sanften Arme, in seinen Kuss. Er stand auf und hielt mich fest. Er sprang mit mir aus dem Fenster und wir glitten durch den Wald. Wir brauchten nun die Zeit für uns. Die letzten Wochen, hatten wir selten Zeit darauf verwendet, uns um uns zu kümmern und wir beide merkten, dass wir das gerade dringendst brauchten. Sekunden später kamen wir an unserem Haus an. Er lies mich auf die Füße gleiten und ich schaute ihn an.
„Würdest du mir diesen Tanz gewähren?“
Ich schaute ihn überrascht an. Tanzen, daran hatte ich noch nicht gedacht, seit ich ein Vampir bin, es wirkte so normal. Er bot mir seine Hand an und führte mich herein. Ich schaute mich um. Edward hatte das geplant. Er hatte es geplant. Mit grossen Augen sah ich mich um und es faszinierte mich. Das Wohnzimmer, war nicht sonderlich anders als sonst, es war die Atmosphäre. Es lief mein Lied, dass er für mich komponiert hatte. Es waren einige Kerzen aufgestellt. Ich schaute ihn an.
„Warum? Wieso?“
Er lächelt mich charmant an. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass er weg war und sich wohl umgezogen hatte. Ich schaute ihn an.
Ich kannte diesen Anzug. Er trug ihn beim Abschlussball, in meinem vorletztem Jahr an der Forks Highschool.
„Es ist unser Jahrestag, Liebste.“
Ich lächelte, bei all dem Wirrwarr kamen mir Jahrestage so fremd vor. Und das war so wundervoll.
Er nahm mich in seine Arme und legte seine linke Hand um meine Hüfte und ich legte meine linke Hand in seine Rechte. Das Lied begann von vorne und er begann seicht und sanft sich zu bewegen. Ich machte mir keine Gedanken mehr darüber, ob und wie ich tanzen sollte und auch würde. Ich hatte gelernt ihm zu vertrauen, ich hatte keinen Grund, Angst zu haben.“
Wir glitten sanft über das Paket, es war nichts zu hören, außer unseren Schritte. Sein Atem füllte den Raum, ich war wie gefangen in seinen Armen und wollte diese auch nie wieder verlassen. Er drückte mich fest an sich und wir schwebten dahin. Ich war überrascht, wie einfach es mir fiel, mit zu halten, aber selbst das spielte in diesem Moment keine Rolle. Etwas wehleidiges lag in seinem Blick und ich konnte mir nicht erklären, was es war.
„Edward? Alles Okay?“
Er schaute mich an und sein Blick wurde nun wieder weicher.
„Ich weiß immer noch nicht ob ich mich entschuldigen soll, für das was ich euch angetan habe, oder ob ich mich freuen soll dass.. „
Ich unterbrach ihn und legte meinen Zeigefinger auf seine vollkommen Lippen.
„Sshh...“
Ich küsste ihn dann und er hatte seine Antwort. Wir lösten uns leicht voneinander. Er drängte mich langsam wieder die Treppe hinauf und ich schwebte fast dahin. Wir taten in letzter Zeit kaum was anderes, aber wir konnten kaum von einer lassen. Er legte mich sanft auf das Bett und ich begann sein Hemd auf zu knöpfen. Meine Händen glitten über seine stählerne, muskulöse Brust. Er begann meinen Hals zu küssen und ich merkte wie mich wieder diese unbefriedigte Lust packte. Ich wollt ihn nur bei mir haben. Er glitt mit seiner Hand meiner Schenkel hinauf. Wir beide versuchten so wenig Kleidung wie möglich kaputt zu machen, aber wenn unsere Erregung auf dem Höhepunkt war, konnte es nicht mehr schnell genug gehen. Ich werde nie den Gesichtsausdruck von Alice vergessen, als sie mein Kleid zerrissen fand, es war für sie eine Art Todsünde, dass ich es nicht besser behandelt habe, aber das war egal. Ich gab mich ihm ganz hin. Seine Küsse überfluteten meinen Körper, während wir uns unserer Kleider entledigten. Er nahm mich in den Arm und wir verschmolzen zu einem Körper.

Ich zog mich wieder an. Das Telefon klingelte schon. Ich schaute auf die Nummer. Unterdrückt.
„Bella Cullen.“
Ich runzelte die Stirn.
„Ich verstehe, ja... ja, wir sind gleich da.“
Ich legte auf und Edward schaute zu mir.
„Wer war das?“ Ich hatte mich schnell fertig angezogen.
„Emmett. Jacobs Rudel ist da und möchte etwas besprechen, aber ohne Jacob. Leah und Seth möchten etwas anmerken.“
Edward nickte. Wir sprangen aus dem Fenster, rannten los und waren binnen Sekunden am Haus unserer Familie. Ich kam ins Wohnzimmer und schaute mich nach Nessie um.
„Wo ist Nessie?“, fragte ich ihn die Runde.
Rosalie kam aus ihrer Erstarrung und schaute mich an.
„Fido und sie sind am Strand.“
Leah schaute zu Rosalie und ihre Augen blitzten auf. Sie war zwar als Mensch da, aber trotzdem fletschte sie die Zähne leicht. Die ganze Situation war angespannt und als Seth zu Edward schaute, war sein Blick traurig. Er ging zu ihm und begrüßte ihn. Auch das missfiel Leah, sie schaut instinktiv zu ihm und fletschte wieder die Zähne.
Edward und Seth flüsterten etwas gemeinsam und sie setzten sich dann nebeneinander hin, Seth wahrscheinlich nur aus Protest, weil Leah sich in seinen Augen unmöglich verhielt. Ich blieb stehen und schaute dann zu Carlisle und Esme. Sie saßen am Anfang des Tisches.
„Bella bitte setze dich doch dazu.“
Ich nickte und setzte mich neben Emmett.
„Hattest du vorhin nicht was anderes an.“
Er schaute mich keck an.
„Kaputt!“ murmelte ich.
Er kicherte leicht und ich rammte ihn sanft meinen Ellbogen in die Hüfte. Er kicherte immer noch und schaute dann zu Carlisle.
Er drehte sich zu Leah und sie taxierte ihn.
„Wir werden es nicht zulassen, dass Jacob mitgeht zu diesen, diesen Monstern.“
Sie sprach laut und beißend. Es war keine Feststellung sondern klang eher wie ein Befehl.
Carlisle nickte und wirkte versunken.
„Es ist Jacobs Entscheidung, wir werden ihn nicht daran hindern, mit uns zu reisen. Er gehört zu Nessie und ist auf sie geprägt. Ich denke, ich muss dich darüber nicht belehren.“
„Nein, das musst du nicht Blutsauger.“
fiel sie ihm ins Wort. Ich schaute entsetzt zu ihr.
„Er hat hier Verpflichtungen. Seine Hauptaufgabe ist es, dass er hier unser Rudel führt und unsere Dörfer beschützt, vor Wesen wie euresgleichen.“
Carlisle senkte den Kopf.
„Ihr zieht die an wie Magneten, dauernd schleichen sie hier herum und wir dürfen sie nicht mal jagen, weil es ja Freunde sind.“
Sie machte eine Geste, die ich nicht definieren konnte, aber es muss wohl eine Art spuckende gewesen sein.
Ich merkte, wie mir die Wut hoch stieg, weil ich wusste, dass hier etwas passierte, was ich so nicht tolerieren konnte.
„Leah, es tut mir leid.“, ergriff Carlisle das Wort, um die Situation zu entschärfen. Seine Stimme war etwas gequält.
„Wir wissen, dass es zu Unannehmlichkeiten kommt. Wir alle wissen, dass es in letzter Zeit nicht einfach war. Mit dieser Einladung wurden wir wieder neu in Gefahr gebracht und eine neue Situation herauf beschwört, die ungewiss ist.“
Leah Schnitt ihm ins Wort.
„Nein, das geht so nicht. Wir werden ihn nicht gehen lassen. Wenn Jacob geht, erkläre ich den Krieg, dann ist dies eine Entführung von einem Stammesmitglied und ein kriegerischer Akt.“
Sie schaute dunkel zu Carlisle. Er sah zu Edward und dieser nickte. Esme schaute mitleidig zu ihr und ihr Schuldgefühle waren ihr ins Gesicht geschrieben. Das machte mich richtig rasend. Sie alle tun etwas, um die Situation zu meisten, sorgen sich, tun was und dieses Mädchen trat herein und hatte die Anmaßung, uns, die selber alle Angst hatten, zu kritisieren.
Ich hatte Seth im Augenwinkel, er hatte die Arme verschränkt und lehnte zurück. Sein Blick war leer und man sah den Unmut in seinem Gesicht. Ihm passte das alles hier nicht. Er sagte nichts. Da Leah die zweite im Rudel war, musste er sich ihr fügen. Esme erhob das Wort.
„Leah, ich verstehe deine Sorge und auch deine Wut, bitte lass uns in Frieden mit Jacob ziehen, ich verspreche, dass wir ihn sicher wieder nach Hause bringen werden. Es wird ihm nichts passieren, dafür stehe ich mit meinem Leben.“
Leah winkte ab, Esme senkte den Kopf. Ich merkte wie die Wut in mir hoch stieg. Meine Muskeln spannten sich an. Meine Sehne an der Hand trat schon heraus. Emmett legte seine Hand auf meine Faust, um mich zu beruhigen. Edward hörte Emmetts Gedanken und er schaute zu mir, in der Bereitschaft, mich ab zu halten.
„Es ist mir egal, ob ihr alle sterben werdet, aber ich werde es nicht zu lassen, dass ihr Jacob Black in die Höhle des Löwen bringt und das nur wegen so einem Mischlingsding...“
Sie hatte die Worte noch nicht mal fertig ausgesprochen. Da spürte ich schon meinen Körper reagieren. Ich ballte die Faust, riss mich von Emmet los und knallte die Faust auf den Tisch. Dieser gab mit einem lauten Stöhnen unter mir nach und zerbrach in der Hälfte. Edward, Carlisle und Esme sprangen auf, Emmett versucht mich zu packen, aber ich war schon zu wild. Ich knurrte sie laut an. Ihr Blick war nur herablassend. Das machte mich noch wilder. Ich sprang galant auf und landete mit einem lauten krachen auf den Trümmern des Tisches und fixierte sie. Leah fletschte die Zähne.
Ich sah aus dem Augenwinkel, dass Seth los rannte und dann war nur ein jaulen zu hören. Leah und schaute uns an und knurrten.
„Sag das nochmal.“ knurrte ich.
Sie schaute mich mit großen Augen an und sie verfinsterten sich.
„Ding!“, sagte sie nur kalt und überheblich.
Ich sprang los und ging ihr an die Gurgel. Edward und Emmett versuchten mich fest zu halten, aber es gelang ihnen kaum.
„Bella, beruhige dich bitte.“
Edward stand neben mir, ich hörte ihn kaum.
„Jasper, hilf ihr.“
Alice verzweifelte Stimme war in dem Gewirr zu hören, er versuchte eine bessere Stimmung zu verbreiten.
„Du hast es gewagt, du hast es gewagt...“
stammelte ich.
„...sie Ding zu nennen. Meine Tochter.“
Doch Leah lies sich nicht beeindrucken. Sie setzte noch eins drauf.
„Ich habe sie als das bezeichnet, was sie ist.“

Ich spürte wie ihre Haut explodierte und der üble Geruch, den sie versprühte nun ganze Form annahm. Ich schaute dann in das Gesicht, in dieses Gesicht, was ich zurecht weisen wollte. Ihre langen Wolfszähne und ihr Schnauben zeigten mir, was sie für mich ist. Ein Wolf, den ich vernichten muss. Ich lies mich auf den Kampf ein.
Sie fauchte mich herrisch an und lies einen Brüllen los.
Ich zischelte leise und brachte mich in Stellung. Wir standen uns wenige Meter entfernt gegenüber, mitten im Wohnzimmer, dass schon halb verwüstet war.
Ich hatte mir nie viel Gedanken darüber gemacht, wie es wohl sein würde, wenn ich vollends die Kontrolle verlieren würde, aber ich spürte nur noch meine Instinkte.
Ich lies ein Grollen verlauten, dass selbst Esme leicht zusammen zuckte. Nun verstand ich ihre Worte, zu was eine Mutter fähig war, wenn es darum ging ihr Kind es zu verteidigen. Hier ging es nur um Ehre, was würde passieren, wenn ihr jemand zu nahe kam?
Ich machte mich zu Sprung bereit. Edward und Emmet zerrten an meinem Arm, dass wir nicht auf diesen Angriff eingehen konnten.
Dann ging alles ganz schnell. Ich hörte wie aus weiter Ferne ein lautes Jaulen und dann einen kurzen Aufschrei von etwas. Ich befand mich nun auf dem Boden. Alice, Jasper, Emmett und Edward drückten mich mit vereinten Kräften zu Boden. Ich meinte ein Lächeln auf Jaspers Gesicht zu sehen, aber das interessierte mich nicht. Ich sah, das ein großer brauner Wolf durch das Fenster sprang und Leah Angriff verhinderte und diese hinaus drängte. Unter dem großen Knall der zerbrechenden Scherben fielen sie hinaus und verschwanden im Wald. Dann war alles vorbei. Keiner sagte was, ich war auf dem Boden und wehrte mich noch, aber dann spürte ich zwei kleine Hände auf meinem Gesicht und ich sah die Bilder.
Nessie am Strand mit Jacob eine Burg bauen.
Seth wie er angerannt kam und Jacob berichtete.
Jacob der sich verwandelte und Nessie, die auf seinem Rücken herbei eilte.
Jacob der ins Haus sprang zwischen uns und mich weg stieß und die anderen, die mich festhielten.
Esme wie sie Nessie auf den Arm nahm und Jacob wie er Leah aus dem Haus trieb.
„Momma, nicht mehr Böse sein.“
Der klang ihrer Stimme war wie Baldrian für mich und ich entkrampfte mich, liess locker. Die anderen ließen mich los und ich setzte mich auf. Edward saß neben mir und ich fiel in seine Arme. Nessie hüpfte auf meinen Schoß und legte ihre Armen um mich.
Edward und Nessie streichelten mich, um mich zu beruhigen.

Wie lange wir da so da saßen wusste ich nicht, aber es wurde draußen schon dunkel. Keiner hatte sich bewegt in dieser Zeit. Erst als ich mich aus der Erstarrung löste und Edward anschaute, suchte ich nach Worten.
„Es.. es tut mir Leid.“
Keiner sagte was, aber eine Stimme erhob sich.
„Nein, es war ihre Schuld, sie hat dich gereizt, wir bitten dich um Verzeihung und ich bitte um Verzeihung für meine Schwester.“
Es war Seth der wohl immer noch da war. Er war ein Mensch, hatte aber nur ein zerrissene Hose um. Warum, wollte es gar nicht wissen.
Ich stand auf und hatte Nessie auf dem Arm. Ich schaute mich um. Da wo vorher ein schöner Tisch stand, war nur noch zerbrochenes Holz. Da wo früher eine Glaswand war, klaffte ein großes Loch. Der Boden war über und über mit Scherben bedeckt. Alles schaute mich an.
„Es.. es tut mir Leid.“
Ich legte die Hand auf den Mund und schaute alle an. Esme näherte sich mir und nahm mich dann in den Arm.
„Mach dir nichts daraus, keiner konnte damit rechen.“
Emmett klopfte mir auf die Schulter.
„Guter Ansatz, ich denke, sie hat ihre Lektion gelernt. Toller Sprung Bella.“
Er kicherte und auch Alice kicherte leicht.
Jasper erhob das Wort und schaute mich dann an.
„Ich finde, bevor du das nächste mal das Haus auseinander nimmst, sollten wir noch etwas kämpfen üben, damit das auch alles Hand und Fuß hat.“
Er grinste mich auch an. Mir war nicht nach grinsen. Was hatte ich da nur angerichtet, wie konnte ich nur soviel Schaden anrichten?
„Was habe ich getan?“
Carlisle und Edward brachte mich aus dem Zimmer und ich hörte wie Emmett über meinen Sprung sprach und immer noch beeindruckt schien.
Ich schaute hin und her und versuchte in klares Bild zu bekommen. Edward hielt meine Hand, Carlisle führte mich in sein Büro und ließ sich mit mir auf seinem Sofa fallen.
Ich schaute beide an.
„Wie spät ist es?“
Edward schaute auf seine Uhr.
„Es ist knapp 20 Uhr.“
Ich riss die Augen auf.
„Fünf Stunden?“
Er nickte und kniete vor mir.
„Wie geht es dir Liebste?“
Ich schaute ihn an und wusste nichts zu sagen.
„Ich bin nicht mehr wütend, sondern nur noch ruhig, aber ich weiß nicht, was passiert ist, dass ich so aus gerastet bin. Es tut mir leid, könnt ihr mir vergeben?“
Carlisle schüttelte den Kopf.
„Wie Seth uns erzählte, war sie wohl nicht offiziell hier, sie verbot ihm, sie zu unterbrechen, aber nicht darüber, den Grund zu sagen, warum sie hier sind. Leah will Jacob schützen. Wir alle wollen irgendjemand schützen, aber so wie sie das gemacht hat, war nicht rechtens.“
Edward nickt.
„Sie hat dich provoziert, sie ist selber schuld und keiner nimmt es dir übel, dass du aus gerastet bist. Wir können nicht verlangen, dass du dich nicht vergisst. Wir alle haben lange gebraucht unsere Aggressionen unter Kontrolle zu halten.“
Er gab mir einen Kuss auf die Stirn.
Ich musste unwillkürlich lächeln. Ich hörte wie Nessie wohl Spaß dabei hatte, mit Emmett die Tischtrümmer aus den Haus zu werfen. Sie probierten, wer am weitesten wirft. Emmett lies sie gerne gewinnen.
„Wo sind sie? Ich muss mit Leah sprechen.“
Edward schüttelte den Kopf.
„Nein warte, Seth sagte, dass Jacob bald zurück kommen wird und mit uns reden wird.“
Ich musste auch nicht lange warten, da roch und hörte ich ihn schon. Er stand im Raum. Nessie hüpfte um ihn herum und Jacob erkundigte sich nach mir. Er kam hoch, vertröstete Nessie darauf, dass er sie ins Bett brachte und klopfte dann an die Tür. Carlisle ging an die Tür, öffnet diese und bat ihn herein.
„Wo ist sie?“ nuschelte Carlisle zu Jacob.
„Sie ist im Reservat, ich habe sie dahin verbannt, sie hat Ausgangssperre, bis ich sie da wieder entlasse.“
Er sah schäbig aus und war verletzt. Es sah nach einem Kampf aus. Ich betrachtete ihn mit einer Mischung aus Schuldgefühlen und Scham.
Jacob setzte sich vor mir auf den Boden und grinste.
„Bella, mit dir werde ich mich nicht anlegen, Leah hat innerlich schon etwas geschluckt, als du auf sie los gingst. Ich bin hier, um mich für sie zu entschuldigen. Sie hatte kein Recht für das, was sie da gesagt hat. Sie hat Nessie tief beleidigt und somit auch mich. Das wird sie teuer zu stehen kommen. Sie ist erstmal auf das Reservat beschränkt und darf nicht raus gehen, nur dort patrouillieren.“
Ich nickte stumm.
„Würdest du ihr meine Entschuldigung ausrichten?“
Er legte den Kopf schief und nickte dann.
„Aber in einem hat sie recht. Jacob, wir bringen dich in in die Höhle des Löwen, was denkst du werden die Wachen mit dir machen, wenn sie sehen, dass du auch da bist. Allein. Felix und Demetrie sowie auch Jane...“
Mich gruselte es bei diesem Namen.
„... werden nicht lange Fackeln um dich zu vernichten.“
Es sah so aus, als wäre er auf diese Diskussion vorbereitet gewesen und rufe sich seine Antworten ab.
„Bella, Nessie ist mein Leben. Sie ist alles, was ich habe und alles, was ich bin. Ich könnte mir nie verzeihen, wenn ihr was passiert und ich hatte sie nicht beschützen können. Ich würde für sie sterben, bei dem Versuch sie zu beschützen und schlimm es auch sein mag. Ich werde es in Kauf nehmen. Du musst mich nicht schützen, Bella. Ich habe dich beschützt, als du fast zerbrochen bist...“
Edward bekam wieder diesen schuldigen Blick
„... Ich habe dich beschützt und gestärkt als du schwanger warst. Nun lass mich das beschützen, wofür ich lebe. Wir sind alle eine Familie und warst du es nicht, die das immer wollte?“
Ich sah ihn an und ich konnte wenig darauf reagieren. Was hätte ich auch sagen sollen? Seine Worte waren so treffend und sein Blick war so unergründlich und tief.
Carlisle, Edward und auch Jacob schauten mich an. Sie liessen mich die Letzt endliche Entscheidung treffen Ich nickte nur stumm. Ich würde sowieso verlieren. Jacob und Edward waren einer Meinung. Die beiden waren wirklich sehr anstrengend, wenn es um Nessie ging. Normalerweise keiften sie sich an, aber seit Nessie auf der Welt war, verband die beiden mehr als nur eine Freundschaft, sie hatten sich beide als Familie akzeptiert. Wenn ich an unsere Geschichte dachte, war das ein überraschendes Ende für einen Neuanfang.
„Gut, wir gehen gemeinsam, als Freunde und Familie.“
Ich fiel meinem Mann und meinem besten Freund um den Hals und drückte sie fest an mich. Sie erwiderten es und ich lächelte leicht. Ich schaute zu Carlisle und bekam einen schuldigen Blick.
„Denkst du Esme wird mir vergeben, dass ich das Haus verwüstet habe?“
Er lächelte leicht.
„Ich denke, das hat sie schon.“
Er zwinkerte. Die Tür knallte auf, Nessie kam hoheitsvoll in ihrem Schlafanzug herein, hüpfte auf Jacobs Schoß und grinste die Runde.
„Ich muss schlafen. Du hast es mir versprochen Jacob.“
Er lächelte sanft und kitzelte sie.
„Ja, ich bring dich ins Bett, aber ich ziehe mir eben noch etwas an.“
Er drehte sich zu Edward.
„Würdest du mir was ausleihen?“
Edward nickte, stand auf und holte frische Kleidung und Sachen um sich zu waschen.
„Nessie, ich mache mich eben frisch und komme dann sofort zu dir und lese dir dein Buch vor. Welches wünscht du dir denn?“
Er grinste sie an.
Sie legte ihr Hand ins Gesicht und dachte nach.
„Mhm, das ist eine schwierige Entscheidung. Alice im Wunderland.“
Jacob nickte und lies sie von seinem Schoß gleiten.
„Alles klar, dann erwarte ich dich in deinem Bett in zehn Minuten.“
Er verließ den Raum und verschwand im Badezimmer. Nessie drückte mir einen Kuß auf die Wange, sowie auch Edward und Carlisle und verschwand dann hüpfend wieder aus dem Zimmer. Wir standen auf und Edward und ich gingen Hand in Hand runter.
Ich schaute mir das Chaos unten an.
„Kann ich euch irgendwie helfen?“
Esme schaute mich an und legte den Arm um mich.
„Du bist dazu verdonnert, mit mir einkaufen zu gehen, um mir einen neuen Tisch zu besorgen.“
Sie lachte leicht und auch ich musste leicht mit einsetzen. Indirekt wurde ich hart gestraft. Einen ganzen Tag einkaufen mit Alice und Esme, das klang fast grausam. Aber dennoch spürte ich die Erleichterung, dass mir alle vergeben hatten.
Seth und Emmett waren dabei die Scherben auf zu sammeln und sie in Säcke zu packen. Seth achtete sehr darauf sich nicht zu verletzen, damit er nicht blutete. Er alberte mit Emmett rum. Ich beobachte Emmett bei der Arbeit und beneidete ihn für seine fröhliche Art, dafür dass er immer wieder ein bisschen Spaß in ernsten Situationen brachte.
Er schaute mich an und nickte zufrieden.
Rosalie stampfte die Treppe runter und brummelte irgendwas von blöder Köter.
Sie und Jacob, eine Freundschaft, die wohl immer fester wurde. Emmett trat an meine Seite. Ich gab Edward einen Kuss und zog Emmett mit mir. Wir standen in der Küche und er schaute mich an.
„Alles Okay?“
Ich nickte
„Emmett, wie machst du das, mich in nichts zu verurteilen, sondern immer noch einen Witz auf den Lippen zu haben? Alles so fröhlich zu sehen?“
Emmett schaute mich an und lächelte dann.
„Weißt du, Bella, mein Leben, war nicht immer so lustig. Bevor ich verwandelt worden bin, hatte ich nicht viel zu lachen. Seit ich neugeboren bin und in dieser Familie lebe und einen Engel zur Frau habe, kann die Ewigkeit ja nur ein Ort sein, an dem man sich wohl fühlen kann.
Ich freute mich immer, dass du ein Teil dieser Familie warst und du meinem depressiven Bruder mal etwas Feuer unterm Hintern gemacht hast.
Du bist eine Schwester von mir und Tag für Tag freut mich das und ich warte auf meine Revanche bis dein Jahr vorbei ist und dann schlage ich dich im Armdrücken.“
Er kicherte leicht und ich musste unwillkürlich lächeln. Emmett hatte nie viel über sein Leben vor der Verwandlung erzählt. Vielleicht erzählte er es mir ja eines Tages und ich konnte nachvollziehen, was für ein Leben er hatte. Jetzt war ich nur dankbar, ihn nun gerade bei mir zu haben. Ich küsste ihn auf die Wange und drückte ihn.
„Jetzt wollen wir mal deinen Müll beiseite räumen, das nächste Mal, wenn du aus rastet nimm die Vase in der Ecke mit, die konnte ich noch nie leiden.“
Lachend gingen wir zurück ins Wohnzimmer, wo auch schon Jacob kräftig dabei war alles sauber zu machen. Esme schaute sich alles an und freute sich darüber, warf mir einen Besen herüber und zusammen säuberten wir alles.
Nach knapp einer Stunde war alles wieder sauber, jedoch war ein großes Loch, da wo vorher Glas war und der fehlende alte Mahagoni Tisch, der fehlte.
Ich schaute mich um.
„Wenn man sich von Altem trennt, ist das immer der Weg zu etwas Neuem.“
Wir standen alle um das Loch in unserer Mitte herum. Carlisle sagte das und Esme lehnte sich an ihn.
„Ja es kann nur was Neues werden. Etwas besseres, als es vorher war.“
Esme lächelte leicht bei ihren Worten und ich nickte zustimmend.
Edward legte den Arm um meine Schulter. Jasper stand bei Alice. Rosalie bei Emmett im Arm und Jacob etwas neben Edward. Seth der auf dem Boden saß und seine Augen kaum offen halten konnte. Ich betrachtete alle. Ja!
Mehr viel mir dazu nicht mehr ein.

bennylein

Kapitel 4 - Hochzeit mit Hindernissen

Beitrag von bennylein »

Nach dem Zwischen Fall mit Leah, haben wir sie nicht mehr gesehen. Jacob, hatte auch nicht mehr genehmigt, dass sie das Reservat verlässt. Jeden Tag kam er wieder vorbei und schaute nach mir und Nessie. Ich weiß nicht wie, aber sie wollten es wieder gut machen, für das was sie gesagt hatte.
Es war morgens, als es Plötzlich an der Haustür klingelte. Ich war aus lauter Schuldgefühlen, nicht mehr in mein und Edwards Haus zurück gekehrt, sondern half wo ich konnte bei den Renovierungsarbeiten. Edward stand mit Carlisle und Esme unten und sie gingen die Pläne durch, was sie noch verändern wollten. Wie es schient, hatten sie daraus beschlossen, gleich das ganze Haus um zu bauen. Als es klingelte ging ich die Treppe hinunter und schaute nach wer uns zu früher Stunde besuchen kam. Edward hatte einen verwirrten Gesichtsausdruck und Carlisle ging zu Tür.
„Guten Morgen.“
Es war eine Frauen Stimme.
„Gu.. Guten Morgen. Ich hoffe ich störe nicht.“
Ich kannte diese Stimme und war nun die Treppe unten und ich schaute die Frau an. Es war nicht nur eine Frau, es waren zwei Frauen. Sue Clearwater und Emily Young. Zwei mit denen ich am wenigsten hier gerechnet hätte.
„Nein, Nein seien sie Willkommen, möchten sie eintreten?“
Sie nickten beide und gingen herein. Ich war etwas verwirrt, ich glaube das waren wir alle.
Carlisle führte sie ins Wohnzimmer.
Esme kam herbei.
„Es freut mich sie begrüßen zu dürfen, darf ich ihnen etwas anbieten einen Kaffee oder etwas anderen zu trinken?“
Fragte sie vorsichtig, Esme sie wollte immer, dass sich die Leute bei ihnen wohl fühlten.
„Ei... einen Kaffee bitte!“
Sue schaute zu Esme und nickte.
„Für mich nichts...“
Emily schüttelte den Kopf.
Esme ging in die Küche und nach wenigen Minuten lag der Geruch von Kaffee in der Luft.
Carlisle begleitet die beiden Frauen zu dem Sofa und bat sie Platz zu nehmen.
Sie wirkten beide ängstlich, aber stark genug sich auf Vertrautheiten einzulassen.
Sue setzte sich hin und schaute dann immer noch etwas Schuldbewusst, auf das Chaos, was im Wohnzimmer herrschte und sah dann zu mir. Wir kannten uns, hatten aber nie viel mit ihr zu tun, dass wir längere oder innigere Gespräche geführt haben, daher war mir ihr Blick, der mich traf unangenehm. Er war so voller Verständnislosigkeit und doch Mitleid. Ich wusste nicht wie ich ihn ein Ordnen sollte, aber ich wusste, dass ich noch etwas zu tun hatte. Was ich genau zu tun hatte, wahr mir in dem Moment, absolut Schleierhaft, aber ich wusste, das ich was tun musste. Ich setzte mich dann auch auf das Sofa und Carlisle merkte, dass die Situation etwas kippte, als Sue und ich uns taxierten und versuchte eine weiter lockere Atmosphäre herzustellen.
Esme kam mit dem Kaffee herein, er schien gut zu riechen, aber als ich ihn mir ansah, merkte ich wieder dieses Gefühl, dass dies dort nur eine allgemeine Schlamm brühe sein müsste, die aber den Menschen ausgezeichnet schmeckte.
„Danke Sehr..“
Sagten Sue und Emily im gleichem Atemzug. Esme verbeugt sich.
„Keine Ursache, meldet euch, wenn ihr noch etwas braucht.“
Sie lächelte beide an und setzte sich dann mit einer ihr wohl nicht bewussten Geschmeidigkeit auf das Sofa, das Emily zweimal hinschauen musste. Im Augenwinkel, sah ich einen großen Schatten an den Bäumen entlang gleiten und dann trat ein Mann heraus. Es war Sam Uley, ich hatte ihn schon länger nicht mehr gesehen, er wirkte gestresst, aber nicht unfreundlich. Was sie wohl alle hatten?
Ich wusste es nicht, aber ich würde es sicherlich bald heraus finden, was sie alles wohl hier wollten.
Alice kam herunter und ich sah zu ihr. Sie zuckte die Schultern und ich sah das Brummeln in ihren Augen, dass es sie nervte, dass sie nicht weiß, was hier vor sich ging.
Sue ergriff das Wort.
„Eure Gastfreundschaft ist wirklich Vorbildlich. Ich bin hier um mich für das Verhalten meiner Tochter zu entschuldigen und meine Hilfe anzubieten, wenn sie Hilfe brauchen bei den Reparaturen.“
Ich glaube wir alle hatten einen Gesichtsausdruck, den die beiden Damen etwas einschüchterten. Wie es wohl aussehen mag, wenn sechs wundervolle klar und perfekte Gesichter einen taxierten. Wir sahen sie alle an. Ich noch mehr mit einer etwas unerwarteteren Überraschung. Sie blickte mich an und ich seufzte dann gleich. Alles in mir rebellierte. Nein es es war auch meine Schuld. Ich habe die Kontrollen verloren, dachte ich.
„Auch bei dir Bella möchte ich mich entschuldigen und auch bei dir Edward, sie hat euer Kind beleidigt, wofür ich mich sehr schäme. Ich bitte dies zu entschuldigen.“
Ich seufzte leicht und fand als erste wieder meine Worte.
„Sue bitte, du musst dich nicht entschuldigen bei mir. Ich bitte dich, ich bin auch aus gerastet und naja ich denke den Rest kennst du. Ich bin nur froh, dass nichts weiter passiert ist.“
Sie blickte mich an. Dieser Blick irritierte mich. Er war so voller Schmerz und doch voller Mitleid und dann noch etwas was ich nicht verstand. Ich legte die Stirn in falten und versuchte immer wieder zu lesen, was in ihrem Gesicht vorging. Edward hatte einen nachdenklichen Gesichtsausdruck. Carlisle ergriff das Wort.
„Wir fühlen uns geehrt durch diesen Besuch und durch dieses Angebot. Wir sind alle etwas verschreckt gewesen über das Ausmaß dieses Konfliktes, jedoch möchten wir niemanden dazu bringen, für irgendetwas zu bezahlen oder zu helfen. Wir kümmern uns darum und bitten auch um Vergebung um die Probleme die wir in eure Reihen gebracht haben. Wir wollten niemanden in unsere Angelegenheiten hinein ziehen.“
Er schaute schuldig zu ihr und neigte dann den Kopf. Esme tat dies auch und seufzte dann leicht.
Emily schaut zu Sam der vor dem Fenster stand, wie eine stille Wache für den Fall der Fälle. Was sollte schon passieren. Sie ist unter Freunden, aber das Vertrauen von Sam hatten wir noch lange nicht. Die Grenzen waren klar markiert und wurden von uns nicht übertreten es sei denn wir wurden eingeladen.
Mir schwirrte auf einmal wieder eine Gleichnis durch den Kopf. Irgendjemand erzählte es mir mal.
Es war einmal ein Fuchs und ein Skorpion. Sie handelten aus, dass der Fuchs und der Skorpion gemeinsam über den Fluss gehen würden. Der Skorpion versprach den Fuchs nicht zu stechen und der Fuchs versprach den Skorpion nicht zu töten. So machten sie sich also auf den Weg den Fluss zu überqueren und jeder seine Wege wieder zu gehen.
In der Mitte des Fluss stach der Skorpion den Fuchs. Der Fuchs fragte: „Wieso tötest du mich nun sterben wir beide!“ Der Skorpion schaute traurig als er das Wasser fühlte und wusste er würde nun ertrinken. „Es liegt in meiner Natur ich konnte nicht anders!“
War ich anders als der Skorpion, das Gift was in meinem Körper ist, würde einen Wolf töten. Würde ich nicht anders sein als der Skorpion und bei einem vollendetem Frieden wirklich die Personen beißen und deren Blut trinken, wenn ich dabei dann auch sterben würde? Ich wusste es nicht. Ich schaute zu Sue und es zerriss mich zu wissen, dass ich sie verletzen könnte und damit auch meinen Vater verletze. Welches Leid und welchen schlafenden Bär ich damit wecken würde. Daher viel es mir Leicht nicht nur daran zu denken sie zu saugen. Wieso sollte ich das auch tun? Ich könnte es nicht.
Sue betrachtete den Tisch vor sich und nahm einen Schluck des Kaffees. Er schmeckte ihr, dass sah man am Gesichtsausdruck und Esme lächelte leicht, weil sie merkte, dass ihr der Kaffee gut tat. Sie stand auf und stellte noch ein Paar Kekse dazu. Edward betrachtet die Szenerie mit einer gewissen Skepsis ebenso Sam und ein anderer Wolf der sich dazu gesellte. Es war Seth und immer wieder spürte ich die Dankbarkeit in mir aufsteigen, wenn ich ihn betrachtete. Dieser kleine Junge, der zwei Formen des Lebens so normal verband.
Die Freundschaft zwischen ihm und Edward wurde immer tiefer und baute sich auf gegenseitiges Vertrauen auf. Er würde Edward sein Leben anvertrauen, weil er wüsste er würde damit nichts anrichten. Ebenso auch Edward. Die Erfahrungen mit Viktoria und die Bände die dadurch geknüpft worden sind, waren Tiefer, als sich das jemals einer vorgestellt hat.
Ich betrachtete Emily, ihr Gesicht und die Schuld die Sich Sam daran gab, sie so verletzt zu haben. Das Wolfsmädchen und die Wolfsmutter unter einem Haufen Vampiren, die alle kämpften und immer neu kämpften nicht ihren Instinkten nach zu geben. Sue ergriff wieder das Wort und nickte dankend zu Esme, als diese die Kekse abstellte.
„Wir möchten trotzdem, das ihr unsere Entschuldigung an nehmt. Ihr habt uns mehrfach beschützt und immer euer Leben für unsere Familien riskiert. Auch wenn die Ursache in euer Natur liegt, habt ihr alles Getan, damit wir nicht alleine dastehen werden, dass werden wir euch nicht vergessen.“
Emily nickte und betrachtete mich. Ich war nun wirkliches dieses Vampirmädchen, wie sie mich damals betitelt hatte. Ich schenkte ihr ein lächeln und sie schenkte mir auch ein leichtes.
Sie blickte sich reih um in alle diese Gesichter, die leichte Schuldgefühle wieder spiegelten.
„Sam und ich möchten heiraten. Wir werden es traditionell gestalten und würden euch gerne zu dieser Hochzeit einladen. Sie wird im Reservat statt finden. Ich finde es ist nur Fair, da wir an eurem Leben teilnehmen konnten, dass ihr an unserem auch Teilnehmt. Bitte ihr seid herzlich Geladen daran teil zu nehmen.“
Sam verschränkte die Arme und Seth grinste unwillkürlich. Ich legte die Hand auf meine Lippen und betrachtete alle. Edwards runzeln hielt an und Esme legte die Hand auf ihre Brust und wirkte tief berührt und auch Carlisles Gesichtsausdruck konnte ich nicht ein Ordnen.
„Ich und meine Familie würden uns geehrt fühlen, bei etwas so privaten zu gegen zu sein. Wir fühlen uns geehrt und werden gerne beisteuern, wo wir nur können.“
Alle nickten und schaute zu Emily und Sue. Sam klopfte nun an das Fenster und Alice sprang auf und öffnete die Glastür zum Garten und er trat herein. Er ging zu Emily und ich merkte, dass er immer noch Probleme mit dem Geruch hatte. Aber auch ich merkte wieder den Geruch des Hundes, den er versprühte. Eigenartig, dass die Natur uns gegenseitig abstoßen lässt, aber die Personen sich trotzdem verstehen. Skorpion und Fuchs, wer würde seine Natur nachgeben?
„Abgesprochen mit Jacob Black und den ältesten werden wir die Grenzen für einen Öffnen. Ihr seid Herzlich eingeladen bei dieser Hochzeit dabei zu sein bis sie zu Ende ist und dürft wieder in Frieden gehen. Bitte respektiert jedoch, dass es Menschen geben wird, die Angst haben werden, wenn ihr dort seid und bitte seht dies nicht als Beleidigung.“
Carlisle schüttelte den Kopf.
„Nein bestimmt nicht, wir werden nicht beleidigt sein. Sollte es zu Komplikation kommen, werden wir sicherlich sofort gehen und die Zeremonie nicht weiter stören.“
Alle hörten dem Gespräch gespannt zu. Ich schaute immer wieder zwischen den Beiden hin und her. Edwards runzeln nahm ab und lockerte sich etwas. Alice schien hell auf Begeistert. Esme kämpfte immer noch mit ihren nicht vorhanden tränen, Emmett war gespannt darauf, dass Reservat mal zu sehen nur Rosalie schien verhalten. Ich konnte es mir fasst schon denken, dass ihr der Gedanke nicht Gefiel mit den Hunden wieder zu Feiern. Aber das war nun neben Sache. Ich lehnte mich an Edward und genoss den Augenblick voller Frieden.
Skorpion.
Fuchs.
Ich riss mich von diesen Gedanken und drückte etwas Hand. Er schaute zu Fragend zu mir. Ich würde mit ihm nachher darüber reden. Ich könnte meinen Schild natürlich kontrollieren und ihn daran teilhaben lassen, warum mir das nicht schon eingefallen ist, als ich im Auto meine Mutter war. Carlisle und Sue unterhielten sich wieder und begann damit zu Planen wie es sicher war für alle beteiligten und wie wir es am besten umsetzen konnten.
Ich konzentrierte mich auf meinen Schild, seit die Volturi weg sind, habe ich ihn nicht mehr benutzt zu mindest bewusst.
Ich merkte wieder diese Gummiartige Bewegung und versuchte den Schild kleiner zu drücken ihn raus aus meine Gedanken.
„Edward... Edward hörst du mich. Nick wenn du mich hörst.“
Nichts geschah. Ich überlegte wie ich das geübt habe damals. Ich probierte es nochmal.
„Edward... Hörst du mich? Tu was, wenn du mich hörst“
Er drehte sich nun zu mir um. In seinen Augen, sah ich wieder diese Überraschung, dass er mich in seinem Kopf hören konnte. Ich schaute ihm tief in die Augen. Ich lies ihn dran teilhaben, was ich über Skorpione und Füchse dachte. Dann schnallte der Gummi zurück und meine Gedanken lagen wieder unter Schutz in meinem Kopf. Er nickte unwillkürlich und ich wusste, wir würden nachher darüber reden.
Ich sah, dass Sue und Emily aufstanden und sich verabschiedeten. Emily ging zu Sam und gab ihm einen Kuss und und Seth ging zu seiner Mutter. Sie legte den Arm um ihn, aber das war Schwer, da er fast größer als sie war. Trotz seines Jungen Alters, war er männlich stark und muskulös. Sie gingen und nickten noch einmal allen zu und verschwanden dann im Wald.
Edward nahm meine Hand und führte mich heraus. Mein blick viel auf den Stein wo ich meine Hände eingedrückt habe und ich strich darüber. Dann folgte ich ihm sprang über den Fluss. Er deute nach oben und wir sprangen die Bäume hoch auf die Krone eines Baumes und setzten uns da gemeinsam hin. Er nahm mir eine Strähne aus dem Haar.
„Der Skorpion und der Fuchs.“
Ich nickte.
„Bella mach dir keine Gedanken. Du hast schon soviel erreicht, dass wird nicht passieren.“
Ich lächelte Matt.
„Euch allen ist es schon passiert, bis auf Rosalie, dass ihr von menschlichen Blut gelebt habt. Was passiert, wenn ich meine Natur absolut nachgebe. Edward du hast das Land verlassen, als du mich zum ersten Mal sahst. Du warst bei den Denalis um dich zu beruhigen. Wie kannst du denken, dass ich das so einfach hin bekomme. Wann denkst du werde ich meine eigene Droge bekommen und mich fast nicht mehr unter Kontrolle behalten.“
Er lächelte und er Verstand. Ich seufzte leicht und lehnte mich dann an den Baumstamm.
„wie könnte ich mit der Demütigung und vor allem mit der Schuld leben?“
Edward nickte und sein blick war viel sagend.
„Ich möchte dir was erzählen. Als ich das erste mal Menschen Blut getrunken habe und mich dem widersetzte, was Carlisle mir als Vorbild vor lebte, dachte ich es gab nichts besseres. Die Frau die in meinen Armen lag und deren Blut ich trank bis sie sich nicht mehr bewegte, war ein Gefühl von Macht. Einer Macht, die sich selten in Worte fassen lässt. Das Gefühl zu haben zu wisse, dass du über das Leben und den tot eines Menschen herrschen kannst, das ist sehr berauschend und macht dich übernatürlicher als du schon bist.
Als ich diese Frau nun in meinem Händen lag und ihr Lebloser Körper aus meinen Armen glitt und sie allen lies, betrachtete ich mir noch alles. Erst dann Begriff, was ich getan hatte. Sie war mein erstes Opfer die ich in ihrer eigener Wohnung getötet hatte. Sie war eine Mutter von zwei Kindern. Sie hatte keinen Mann mehr, der war gestorben im letztem Krieg. Ich war es also der eine Mutter getötet hatte. Der zwei Kinder zu weisen gemacht hat und ich war zu Feige um diesen Kindern noch helfen zu können. Eins der beiden Kinder hat das Überlebt. Heute lebt als alter Mann und stolzer Großvater von 5 Enkeln aus zwei seiner eigenen Kinder. Ich habe ihn beobachtet und sein leben ein bisschen gelenkt um die Schuld die ich bei mir trage nun letztendlich zu Sühnen. Er starb vor drei Jahren. Kurz bevor ich dich kenne gelernt habe. Ich war bei seiner Beerdigung. Ich habe nicht Vergebung erhalten für den Tod an seiner Mutter und den indirekten tot an seiner Schwester. Aber ich werde damit leben müssen, mit all meinen Opfern. Darum beneide ich Rosalie, sie hat getötet aus Rache für eine Schlimme Erfahrung, sie hat aber nie getötet aus Persönlicher Lust und das habe ich. Und dafür möchten wir dich alle beschützen mit der Schuld zu leben, Leben genommen zu haben, daher beschützen wir dich, aber auch deine Umgebung. Nein Bella auf dem Rücken des Fuchses bist du nicht der einzige Skorpion. Es sind andere Skorpione da, die dich davon abhalten etwas zu tun. Und ein Skorpion würde sich zwischen Wolf und Stachel werfen um ihn und die anderen aber vor allem um ihn vor sich selber zu beschützen. Denk dran Bella du bist nicht allein. Kein Weg ist so lang, dass du ihn allein gehen musst.“
Ich vergaß zu Atmen bei seinen Worte und saugte jedes Wort ein. De Fuchs und der Skorpion. Wie kann ich mich davon nur beeindrucken lassen. Edward hatte doch recht. Das würde gar nichts bringen, es ist auch total unwirklich. Nein ich bin nicht allein. Vielleicht würde ich es irgendwann mal verstehen, das ich nicht immer daran denken muss, dass ich alleine bin.

Der Tag war nun endlich da. Ich hatte mir etwas schlichtes angezogen. Dem Anlass entsprechend, aber nicht zu auffällig. Ich wollte dezent wirkten, aber feierlich. Ich habe nicht lange gebraucht um etwas zu finden, was mir dazu gefiel. Edward tat es mir gleich und hatte sich auch etwas schlichte genommen und dann sah ich die anderen kommen. Nessie hielt mich an der Hand und ihr Haar wehte im Wind. Sie hatte ich selbst raus gesucht, was sie anziehen wollte. Wie sie sich zu erhalten hat muss ich ihr auch nicht erklären, sie kannte ja schon alle und hatte sich sicherlich schon Freunde gemacht, da sie ja schon zur Familie der Blacks gehört. Mir war immer noch nicht wohl zu wissen, dass Nessie wohl in einigen Jahren mit Jacob zusammen kam und sie dann heiraten würden. Renesemee Carlie Cullen-Black. Mhm. Ich zuckte die Schultern. Das würde ich erstmal noch weit nach hinten schieben. Jacob mein Schwiegersohn. Ich schüttelte nun heftiger den Kopf.
„Bella deine Frisur.“
Alice schaute mich scharf an und kam zurück und hantierte wieder daran herum sowie vorhin. Sie missbilligte mein Kleid, aber ich würde nicht diskutieren.
Es war später Nachmittag. Carlisle wollte uns so gewöhnlich wie möglich darstellen, so nahmen wir die Autos. Wir verteilen uns auf zwei Autos. Edward Nessie und ich nahmen den Volvo. Edward setzte sich ans Steuer und Jake nahm Nessie auf dem Schoß. Den ganzen Tag freute sie sich schon auf die Hochzeit und hatte ein Geschenk vor bereitet. Da wir nicht wusste, was wohl passend war und was wir wohl nehmen sollten, einigten wir uns auf Geld, wahrscheinlich war es zu viel oder unangebracht, da der Betrag auf den Schecks höher war, als ich es mir Gedacht habe. Mit dem Betrag hätte man eine kleine Kleinstadt eine neue Schule kaufen können und es währe noch genug übrig das man die Football Mannschaft komplett ausstatten konnte.
Wir starteten also in unserer Autogruppe und ich war gespannt wie wohl eine Indianer Hochzeit aussehen würde. Jacob hatte mir erzählt, dass sie es sehr traditionell machen wollte, da in unserer Welt alles anders war. Ich war neugierig auf diese Prozedur.
„So Nessie mein Schatz heute ist es soweit, dass wir dein Geschenk den beiden geben dürfen. Ich denke sie werden sich freuen darüber.“
Ich lächelte leicht. Sie hatte es mir voller Stolz gezeigt. Es war ein Bild, so unschuldig wie es nur sein Konnte und mehr Wert, als jeder Scheck, den wir ausstellen konnten.
Ich schaute zu den beiden. Wie vertraut sie wirkten. Edward versicherte mir immer wieder, dass seine Gefühle immer rein waren und er nichts, auch gar nichts dachte, was nur im entferntesten über die Sittlichkeit hinaus ging.
Jacob Black, der Jacob Black der bis zum Schluss um mich kämpfte es nicht lassen wollte, dass ich zu dem Mann ging der zu mir gehörte und nun mein Mann war. Ich werde meine Hochzeit nie vergessen. Auch wenn sie im großen Stil war, so war sie doch für mich wichtig gewesen. Den Gang zum Altar, wie weich meine Knie waren, meine Erinnerung verblasste aber leicht.
So ist das vieles an was ich mich erinnern wollte war wie verschwunden oder hinter dichten Nebel und nur dann lichtete sich der Nebel, wenn die Situation passte. Jessica Stanley und Mike Newton, wie es ihnen wohl erging. Ich wusste es nicht, aber ein Teil von mir sehnte sich schon fast nach ihnen. Sie waren im Vergleich zu meinem Leben irgendwie normal. Ich würde ihnen mal schreiben.
Wir kamen an die Grenze und ich sah wie Carlisle, der vor uns fuhr verlangsamte. An der Grenze standen einige des Rudels. Sie standen neben ein Paar Motorrädern. Carlisle stieg aus. Ich schaute zu Edward.
„Was geht da vor? Wir sind eingeladen oder wollen sie uns nun abhalten.“
Auch Jake schaute zu Edward und er runzelte die Stirn. Er setzt Nessie ab, die etwas irritiert zu uns schaute. Edward runzelte die Stirn.
„Sie wollen uns begleiten zum Reservat, sie sind so etwas wie unsere Persönliche Leibwache für uns und vor den anderen.“
Ich seufzte leicht, mit so was hätten wir rechnen müssen.
„Sie werden uns passieren lassen, wollen aber noch ein Paar Angaben. Carlisle erklärt gerade, wie viele wir sind und wer bei uns ist.“
Jake schnaubte leicht, nickte dann aber.
„eigentlich Logisch, sie wissen ja nicht wer von uns...“
Ich schmunzelte bei dem Wort „uns“.
„... da sein wird, falls sich ein anderer Vampir rein schleicht.“
Ich nickte dann geschlagen.
„Okay das ist ein Argument, dem ich nicht widersprechen kann. Wir wissen nicht wer alles in der Gegend ist.“
Jake nickte und zeigte dann Nessie durch das Fenster einen Baum an dem ein Specht saß. Sie schaute fasziniert zu ihm.
„Wie die wohl schmecken..“
Jake lachte..
„Du würdest alles kosten um zu wissen, was es ist...“
Nessie kicherte und ich sah das Carlisle wieder einstieg und wir weiter fuhren. Ich setzte mich gerade hin und sah nach draußen. Das Reservat hatte alle Lichter aus, man sah nur das Feuer in der Mitte. Wir hielten nach einer kurzen Zeit an und wir stiegen aus. Wir hörten ein leichtes Trommeln, rhythmisch und dezent.
Ich sah Charlie, er war neben Sue und sie lehnte sich an ihn. Wieder musste ich lächeln. Es war schön die beiden zu sehen, zu wissen, dass sie nicht alleine sind.
„Kommt stellt euch darüber.“
Jasper, Alice Rosalie und Emmet ging Galant zu einem Platz bei den Häusern und stellten sich da hin. Sie erstarrten. Esme und Carlisle wurden von Seth in Empfang genommen. Sie brachten die beide zu einem Platz und sie setzten sich dort. Jake nahm Nessie auf die Schultern, die mit großen Augen das Spektakel verfolgte.
Ich und Edward gesellten sich zu Nessie und Jake. Ich hörte immer nur das leichte Trommeln. Ich wusste nicht wie Traditionell sie dies Gestalten würden und wartete das ein Medizin Mann um das Feuer herum tanzte und einen schrecklichen Gesang vollführte.
Während der Fahrt machte ich mir sorgen wegen des Geruches der Menschen, aber das war nun Nebensächlich. Die ganzen Wölfe stanken so stark, dass ich nicht einen Menschen roch, es lag vielleicht auch daran, dass Jake und sein kleines Rudel um uns herum nun standen. Seth stand neben mir und ein anderer Hinter mir, ich habe nicht nach geschaut wer es ist, ich wollte nicht bedrohlich wirken. Jedoch waren die Gerüche so erdrückend, das alle anderen Gerüche im nichts verschwanden.
Das Trommeln hörte auf und ich sah, dass sich die Menge teilte. Es bildete sich ein Gang zu einem Haus und einer Tür. Ich fragte mich, was das zu bedeuten hat.
Seth lehnte sich zu mir, als er meine Verwirrung sah.
„Wenn sich die Braut und der Bräutigam an der Tür treffen und gemeinsam hinein treten gelten sie als Verheiratet. Damit sie aber auch im bundestaat verheiratet sind, waren sie heute Nachmittag schon beim Gericht und haben sich trauen lassen.“
Ich nickte leicht und begriff nun.
Ich hörte nun wie sich die Menge drehte und ich sah nun Emily daher schweben.
Sie hatte ein traditionelles Kleid an. Es musste wohl aus einem Büffel sein, das Leder. Es war weiß gefärbt und sie hatte einen besonderen Schimmer im Licht. Sie Schritt daher und ich sah das Strahlen in ihrem Gesicht. Die Narben immer als Mahnmal für alle. Sie kam an der Tür an und drehte sich nun zurück. Ich hörte leichtes Jaulen im Hintergrund. Dort waren zwei Wölfe sie machten den Weg nun Frei und heraus kam Sam. Ich musste zweimal hinschauen. Sam hatte nur einen Lendenschurz an und traditionelle Bemalung an Armen und Beinen sowie auf dem Bauch. Auf dem Kopf hatte er das Fell eines jungen Wolfes. Sein Kopf würde gekrönt mit dem Kopf des jungen Wolfes. De Rest des Fells hing an ihm herunter und er Schritt hoheitsvoll auf Emily zu.
„Den hat er noch selber gefangen. Aber er durfte sich nicht Verwandeln und als Wolf Jagen. Er hatte eine Waffe aus einem Spitzen Stein, die er auch selbst machen musste. Er Jagte nach dem Wolfskind und machte es für heute fertig.“
Ich nickte. Der Wolf Jagd einen Wolf. Die Ironie des ganzen schob ich nun beiseite und folgte der Prozedur.
Sam ging weiter Hoheitsvoll voran und kam, dann bei Emily an. Er stellte sich vor sie und er nahm ihre Hand. Sie lächelte ihn verliebt an. Er nickte ihr zu und sie nickte ihm auch zu. Er Schritt auf sie zu und nahm ihren Kopf und führte ihn seine Stirn. Sie berührten sich Kurz und er küsste sie auf die Stirn.
Sie strahlte ihn an. Dann schritt sie auf ihn zu und musste leicht sich recken und dann fanden sie sich zu einem langem Kuss. Sie Menge sprang auf und sie begannen zu klatschen. Die beiden Wölfe jaulten nochmal laut.
Sam öffnete die Tür und winkte dann allen zu und sie verschwanden darin. Das Trommeln begann wieder und die Leute jubelten und klatschten freudig. Die Hochzeit war nun vorbei und nun wurde getanzt, gelacht und gefeiert.
„Das war alles?“
Seth nickte.
„Ja das war es. Es ist eine Symbolische Geste, dass beide nun vereint sind und ein Paar sind. Sie Feiern nun alleine und haben ihre Hochzeitsnacht, wo in der Regel erwartet wird, dass ein Kind daraus entsteht, aber Emily meinte schon, dass daraus erstmal nichts wird.“
Er kicherte. Ich drehte mich um und erkannte nun die Person die hinter mir stand. Es war Leah.
„Bella!“
Sie nickte mir zu.
„Leah!“
Ich nickte ihr zu.
Sie ging wieder, wohin das wusste ich nicht.
„Sie ist immer Sauer, sie hat sich verwandelt und will Patrouillieren, sie hat heute Auslauf.“
Ich lehnte mich an Edward und seufzte dann.
„Ich weiß ja das es nicht einfach ist für alle, aber ich finde es sehr übertrieben, wie sie sich hier verhält. Denkst du ich sollte nochmal mit ihr reden?“
Edward schüttelte den Kopf.
„Lass sie besser allein, ich denke es kann passieren, dass hier beide wieder sehr aneinander geratet. Das würde die Feierlichkeiten stören.“
Ich seufzte
„Du wirst wahrscheinlich Recht haben.“
Edward legte den Arm um mich und ich lehnte mich an ihn. Er küsste mich innig und liebevoll und ich musste mich wieder versuchen zu beherrschen. Ob das jemals aufhört, dass ich so fühle. Wer weiß das schon.
„Edward was ist?“
Er hatte sich von mir gelöst und stellte sich schützend vor mich. Die Menge hatte sich etwas verflüchtigt und einige waren zum Feuer gegangen wo nun gegessen und getanzt wurde.
Als ich merkte dass Edward sich anspannte suchten meine Augen direkt nach Nessie und Jacob. Sie waren an einem Lagerfeuer und Jake versuchte wohl Nessie davon zu überzeugen ein Stück Fleisch zu essen.
Sie hatte das Stück in der Hand und musste es erstmal gut kontrollieren, bevor sie es in den Mund nahm und davon ab biss. Jake amüsierte sich östlich darüber wie genau Nessie das Stück Fleisch untersucht hat und ob es auch wirklich so gut sei, wie er es versprach.
Alice und Jasper standen etwas abseits, eher zum Schutze von Jasper, der wohl etwas gerochen hatte. Sie beruhigte ihn und er achtete nur auf sie. Einer der Wölfe stellte sich nun zu ihm und ich sah in seinem Gesicht, dass er sich entspannte und dem Wolf dankte. Immer wieder faszinierte es mich wie sie alle auf einander Rücksicht nahmen und halfen, dass nichts passiert, sondern der Frieden bestehen blieb.
Esme und Carlisle saßen bei den ältesten. Wie es schien unterhielten sie sich ernst aber respektvoll, worüber es ging würde Carlisle uns sicherlich verraten, wenn es an der Zeit war.
Edward entspannte sich immer noch nicht.
„Edward was ist?“
Er knurrte leicht und ich bekam einen Schreck. Sein blick war auf den Wald gerichtet und er taxierte ihn.
„Was ist da? Edward sprich mit mir!“
Ich wurde nervös, er lies den Wald nicht aus den Augen.
Dann im fahlen Mondlicht sah ich eine Gestalt an den Bäumen stehen. Sie hatte einen Umhang an der im Wind wehte. Er wirkte hoheitsvoll, aber beängstigend.
Er trat einen Schritt nach vorne und ich erkannte ihn.
Volturi.
„Das ist Jason.“
Flüsterte ich.
Edward nickte und ich Verstand nun warum er direkt wusste, was dort Los ist. Er hatte seine Gedanken gehört, doch was er gehört hat, dass sagte er nicht, aber es schien ihm nicht zu gefallen. Jason blieb bei den Bäumen stehen. Er bewegte sich nicht und stand wie eine Statue aus einem altertümlichen Film am Rand des Waldes.
Ich schaute zu Emmett und Rosalie. Sie hatten wohl bemerkt, dass etwas nicht Stimmte und sie kamen nun näher. Ich drehte mich zu Rosalie und erklärte ihr kurz was dort vor sich ging. Emmett nickte und stellte sich dann neben Edward. Er verschränkte die Arme vor der Brust und spannte seine Muskeln an. Emmett genoss es seine Kräfte zu zeigen und sie mal richtig gegen einen der Volturi einzusetzen. Ich meine bis heute, dass Emmett der einzige war, der es Schade fand, dass es keinen Kampf gab um sie heraus zu fordern und seinen Kampflust zu stillen.
Rosalie ging zu Seth der gerade wieder gekommen ist und erkläre ihm was gerade passiert, wer an den Bäumen ist und welche Gefahr von ihm aus geht.
Seth begleitet Rosalie zu Carlisle und Esme, die noch bei den ältesten saßen. Ich hielt Jason im Auge und schaute immer wieder besorgt zu Nessie. Jacob und sie und auch die anderen um das Lagerfeuer schienen noch nichts mit zu bekommen. Sollte es zum Eklat kommen, wird sich Jason mit zwei Rudel Wölfen anfreunden müssen, da er nicht unsere Schutz genießt.
Carlisle nickte und entschuldigte sich höflich, jedoch darauf bedacht, so wie ich die Mimik lesen konnte, dass er keinen Vorwand suchte, sondern ehrlich erklärte was los sei.
„Edward ich gehe zu Leah, wir werden um ihn herum Patrouillieren um ihn zu beobachten und seine Schritte zu verfolgen. Wir wollen doch nicht, dass er die Party sprengt.“
Edward nickte.
Emmett und Edward standen immer noch vor mir und ich versuchte durch diese beiden großen Männer etwas zu sehen. Selbst hüpfen hätte nichts gebracht.
Also resignierte ich und grummelte in mich hinein, dass Edward wohl wieder entschieden hat, was gut für mich sei. So war er eben und dafür liebte ich ihn. Er wusste doch Letzt endlich immer, was gut für mich ist.
Seth verließ uns in die andere Richtung, ich sah nur noch, dass sein T-Shirt durch die Gegend flog und er im Wald verschwand.
Carlisle und Esme kam herbei mit einem der ältesten. Er schaute zum Wald und Jason betrachtete uns alle. Carlisle ging nun vor zu Jason um heraus zu finden, was er hier will.
Er kam bei ihm an und sie unterhielten sich. Carlisle drehte sich um und deutet auf mich und Edward.
Wir gingen vor und ich taxierte Jason.
Erst heute schaute ich ihn mir richtig an. Er war ein mittelgroßer Mann mit brauen Haaren und Blutroten Augen die einen Magenta Ton.
„Was möchtest du von uns?“
Edward betrachtete ihn.
„Gebietet es denn nicht der Höflichkeit, dass man sich erstmal vorstellt?“
Edward nickte.
„Bitte!“
Jason verbeugte sich kurz.
„Ich bin Jason von den Volturi, ich bin hier als Stimme der Meister. Sie stehen mit mir im Kontakt. Sie haben ihre Nachricht erhalten und sie freuen sich, besonders Meister Aro, euch in unsren Kreisen Willkommen zu heißen.“
Ich schaute den Mann an und runzelte die Stirn. Die selben Augen die mich immer durchstochen. Seine Augen waren wissend, fast ergreifend. Er schaute einen immer so an, als wüsste er was ich bin und was ich nicht bin.
Edward ergriff das Wort.
„Ja wie wir schon mitgeteilt haben, freuen wir uns auch darauf wieder nach Volterra zu kommen. Zu Freunden...“ - Er betonte das Wort Freund.
„..die uns sicher einiges zu berichten haben. Wir haben auch eine große Zahl an Freunden, die wir mitnehmen, darunter eben auch den Wolf.“
Jason nickte und schaute ihn unbeirrt an.
„Ja Aro ist auch auf diesen neugierig, ihn zu sehen, als Mensch und mit ihm zu reden.“
Jason lächelte höflich.
Mich machte es etwas nervös.
„Aber erzähle uns Jason, was führt dich auf einen Ort wie diesen, zu dieser Stunde und diesen Abend hier her in das Zentrum voller Wölfe.“
Jason taxierte ihn.
„Ich wollte nur angeben, dass ich eine Botschaft habe und habe diese nun weiter gegeben, was ihr damit macht, überlasse ich euch.“
Edward nickte.
„Gut dann muss ich dich nun bitten, wieder zu gehen, denn dies ist hier eine Festlichkeit zu der du nicht eingeladen bist und wir haben keinen Schutz über dich die Wölfe werden es nicht zu lassen, dass du nochmal so nah kommst.“
Jason lächelte selbstgefällig.
„Die Cullens würden es doch nicht zu lassen, den zu töten der das Sprachrohr von Aro ist und sein guter Freund. Stellt euch vor, was er tun würde, wenn er nicht mehr nach Hause zurück kehren würde, was eine Botschaft, das nach Volterra überbringen würde. Die Cullens verbündet mit den Wölfen und auf der Jagd nach anderen Vampiren.“
Edward nickte und auch Carlisle und ich verzogen das Gesicht. „Nun denn ich werde die Wölfe bitten dich nicht zu töten, aber ich kann nicht dafür garantieren, dass sie sich auch daran halten werden.“
Jason nickte nur und schaute dann zu ihm.
„Dann würde ich sagen auf bald. Mich düngt es zu Jagen.“
Edwards Hand schoss an seine Gurgel und ich erschreckt mich etwas auch Carlisle wirkte überrascht und hielt dann Edwards Hand.
„Du hast aber keine Erlaubnis hier zu Jagen, das ist unser Revier, wir heben hier Besitz Ansprüche.“
Ich hatte Edward nie als Revier Jäger erlebt, aber in diesem Fall zeigte es seine Wirkung.
„Ich verstehe und werde versuchen, dass ich mich daran halte.“
Edward nickt und lies ihn los. Der Baum schwankte etwas an den er Jason gedrückt hat.
„Das würde ich dir auch Raten.“
Jason nickte und Edward trat eine Schritt zurück und er drehte sich um. Ich hörte wie Seth und Leah Jason folgte und eine Jagd begann.
„Sie wollen ihn vertreiben so lange es geht, damit das Fest nicht weiter gestört wird, aber er ist schnell und bedient sich einer Technik. So wie ich das mitbekomme von Seth und Leah ist er wohl sehr gut und wirkt, als sei er es gewöhnt zu fliehen.“
Ich nickte und seufzte dann.
„Was wollte er uns mit diesen Besuch sagen, was sollte das bedeuten, wieso hat er nicht einfach einen Berief überbracht.“
Carlisle senkte den Kopf.
„Er wollte uns mitteilen, dass wir beobachtet werden und der geringste Fehltritt würde unser Verhängnis sein. Die Volturi achten nun auf uns genauer, als auf andere Sachen. Sie haben ihr Gesicht verloren, damals auf der Lichtung, aber sie versuchen nun akribisch ihre Arbeit fortzusetzen, damit es nicht mehr soweit kommt.“
Ich schaute zu ihm und seufzte dann leicht.
„Ja ich denke da hast du Recht Carlisle. Wir werden beobachtet.“
Ich nickte das alles ab und wir drehten uns um und gingen Richtung des Festes zurück.
Das war es was sie wollten. Sie wollten nicht den Kontakt sondern die Macht uns daran zu erinnern, wo wir stehen, was wir sind und was passiert, wenn wir einen Fehler machen und sei er noch so klein.

bennylein

Kapitel 5 - Schatten

Beitrag von bennylein »

Seit Jason Auftritt auf der Hochzeit von Sam und Emily sind nur einige Stunden vergangen. Es wurde noch lange gefeiert bis tief in die Nacht. Jacob brachte Nessie in Billys und sein Haus, wo sie die Nacht verbrachte. Edward und ich waren die ganze Nacht geblieben und nahmen Nessie am nächsten morgen wieder mit nach Hause.
Als wir dort ankamen, waren schon ein Paar Handwerker da, die angefangen haben, dass Haus weiter auszubauen. Edward und ich drehten ab, weil wir etwas für uns sein wollten unser Familien Leben leidet sehr in letzter Zeit und wir wollten es genießen mal zusammen Jagen zu gehen. Edward nahm Nessie auf seinen rücken und wir rannten los. Wie lange wir rannten hatte wohl keiner darauf geachtet bis Nessie in die Hände klatschte und zu quieken begann. Wir hatten ein Familien Mitglied vergessen. Jake hatte uns eingeholt. Nessie sprang leichtfüßig von Edwards rücken auf Jakes rücken. Sie krallte sich in sein Fell und man sah ihr an, dass sie es genoss ihre Hände darin zu vergraben.
Er machte einen großen Satz und flog fast durch die Luft. Ich musste mich immer wieder konzentrieren, dass nicht passiert, weil ich angst hatte, dass Nessie irgendwann mal das Gleichgewicht verlor und sie herunter viel, aber Edward war schnell. Bis so etwas passieren konnte, hatte er sie schon aufgefangen. Wir kamen an einen Lichtung weit hinter Kanada heraus und fanden eine Herde Bären. Ich hörte schon Emmets Gejammer, dass wir ihn nicht mitgenommen haben, wenn wir auf Bären Jagd sind.
Jake stürzte sich auf den ersten Bär Nessie sprang von hinten auf. Binnen weniger Sekunden hatten sie den Bär überwältigt und man sah Nessie wie sie friedlich trank.
Ich spürte nun meine harten Durst in der Kehle. Immer wieder konnte ich ihn gut wegschieben, aber wenn es darauf ankam merkte ich ihn, dieses unbändige Gefühl von Trockenheit und Schmerz in meiner Kehle. Ich wollte diesen nur stillen. Ich geriet in mein Jagd erhalten und roch den Bären in meiner Nase. Ich glitt über die Wiese hinweg. Der Bär hörte nun meine Schritte, als er sich umdrehte war ich schon auf der anderen Seite. Ich merkte, wie mich dieses Spiel erregte, wie ich es genoss, dass der Bär nicht wusste was passiert und ich nach und nach immer die Oberhand gewann in dem Spiel. Ich sprang hoch und landete auf dem Rücken vom den Bären.Ich fletschte meine Zähne und biss in das Fell des Bären und spürte wie er zu jaulen begann. Seine Tatzen schlugen nach mir aus, aber das interessierte mich in diesem Moment eher weniger. Ich lies mich vollends in diesem Gefühl sinken und spürte nun das warme Blut in meinem Mund und wie es mir die Kehle herunter floss.
Welch eine wohltuende Erfüllung dies doch war, wenn das Blut meine Kehle hinunter rann. Ich fühlte mich gestärkt. Ich spürte schon den nächsten Bären im Nacken und sprang auf ihn zu.
In knapp 20 Minuten haben wir von der Herde von knapp 15 Bären sieben erlegt und standen nun zu am Waldrand, nachdem wir weiter sind und haben es uns genehmigt die Natur zu genießen. Nessie und Jake konnten natürlich keine Minute still sitzen und Jagden sich durch den Wald. Nessie Glocken hafte Lachen, war zwischen den Bäumen zu hören. Wenn ein Mensch nun vorbei kam, würde er meinen der Wald würde eine Fee beherbergen, so sanft und anmutig, war ihr lachen. Ich stellte mir vor, wie es wohl sein würde, wenn sie Erwachsen war, was für eine außergewöhnliche Schönheit sie sein musste. Ich hatte immer längere Haare und in der Kombination mit Edwards goldbraunen Haaren, meinen grünen Augen, Charlies locken und Edwards vollkommen Gesichtszügen würde sie wohl, die Welt der Modells reformieren und den Maß an Schönheit um einiges anheben.
Aber es beruhigte mich auch, dass sie trotz, dass sie so schön war ein halb normales leben führen wird. Jake und sie würden sehr lange glücklich sein miteinander.
Jake mein Schwiegersohn, immer wieder kam dieser Gedanke mir hoch.
Edward holte mich zurück in die Wirklichkeit und legte seine Hand auf meine Schulter und umschloss mich damit.
„Was denkst du?“
Ich lehnte mich an ihn.
„Ich bin ein Wenig meinen Gedanken gefolgt!“
Edward gab mir einen Kuss auf die Stirn.
„Wo haben sie dich hin gebracht?“
Ich lächelte sanft.
„Ich war mit ihnen auf einer Reise durch die Zukunft unserer Tochter.“
Er nickte leicht und schaute dann auf das Tal.
„Was zeigte dir die Zukunft?“
Er schaute mich an und gab mir einen Kuss auf sie Stirn. Ich mochte es, wenn er das Tat, dann hatte ich immer das Gefühl etwas besonderes zu sein.
„Ich dachte an die kommende Zukunft zwischen Nessie und Jake, ich gewöhne mich so ungern daran, dass die beiden zusammen kommen. Sie ist jetzt schon so abhängig von ihm. Sie vergöttert ihn!“
Edward nickte.
„Sie denkt nur an ihn und genießt ihn derzeit wie einen Bruder und ihren besten Freund. Seine Gedanken kreisen nur um ihre Sicherheit und das sie Glücklich sind, weiter denkt er nicht und hat auch nicht das verlangen darüber nach zu denken.“
Er seufzte leicht, dennoch beruhigten seine Worte mein Gemüt und ich würde es dann ausgraben, wenn es soweit war.
Ich schaute dann wieder auf das Tal und den beginnend Abend.
Edward und ich lösten uns aus unsrer Erstarrung und gingen dann zu Jake und Nessie. Sie schlief schon fast. Ich nahm sie auf meinen Arm und wir rannten los.
Ich flog durch den Wald, hatte das Gefühl zu schweben, aber immer wieder Gefühl etwas schaut ich an beobachtet mich. Edward verzog keine Miene und auch Nessie schlief Seelenruhig, aber überängstlich wie ich war, wenn sie in miner nähe war, waren meiner Sinne schärfer als die der anderen.
Ich schaute mich immer wieder um und ich meinte ein Paar Augen in der Dunkelheit zu sehen, Schatten, die uns folgten. Ich sah das Edward nun auch merkte, dass etwas nicht stimmte und auch Jake wurde unruhig.
„Schneller!“, sagte Edward nur und ich rannte so schnell ich konnte weiter.
Nessie bekam von all dem nichts mehr mit. Sie schlief tief und fest, der Tag hatte sie angestrengt.
Ich hörte nun das uns jemand folgte. Edward und auch Jake wollten es nicht darauf anlegen in eine Konfrontation zu geraten, daher ließ keiner ab zu rennen. Wir näherten uns unserem Haus, rannten aber weiter. Ich hörte ein jaulen und das noch andere Wölfe aus den Rudeln zu gestoßen waren und uns nach Hause eskortierten. Wir kamen dort an. Das letzte was ich von unseren Begleitern hörte, war das ein Stein gegen unsere Tür flog.
Dann war es still.
„Wir gehen weiter Ausschau halten, dass hat so keinen Zweck, wir bekommen die, wer auch immer das war.“
Jake war voller Wut und rannte in den Wald, ich sah noch den Schuh, als ich hörte wie die Kleidung zerriss und er weiter rannte. Ich hörte nur noch das Jaulen der Wölfe durch den Wald. Esme kam schnell herbei.
„Was ist passiert.. Bella Edward, geht es euch gut?“
Sie nahm unser Hände streichelte flüchtig über Nessies Stirn und schaute uns beide an.
„Wir wurden getrieben.“
Ich schaute Edward verwirrt an.
„Getrieben?“
Er nickte.
„Das einzige was ich hören konnte, war treibt sie. Treibt sie, aber sonst nichts. Sie wussten genau was sie taten. Es müssen zwei oder drei gewesen sein.“
Esme schaute irritiere zu Edward.
„Wer waren sie?“
Er zuckte mit den Schultern.
„Ich weiß es auch nicht, ich werde aber losziehen und Jake unterstützen.“
Nun kamen auch Emmett Jasper, Rosalie und Alice in das Zimmer .
„Edward Cullen ich lasse dich nicht alleine gehen, ich werde mitkommen, wenn du los ziehst.“
Er schüttelte den Kopf.
„Nein du bleibst bei Nessie. Emmett du bist der stärkste von uns, würdest du die beiden beschützen?“
Emmett wollte erst maulen, aber nickte dann und stellte sich zu mir.
„Hoffentlich kommt einer her, dann erlebt er mal was Treffsicherheit ist.“
Er grinste und ich fühlte mich gefangen.
Die anderen gingen los. Esme gab mir einen Kuss. Edward umarmte mich nochmal und streichelt uns beide und sie zogen los. Ich hörte noch wie Esme am Telefon Carlisle anrief.
Ich seufzte.
Da stand ich nun mit meiner Tochter auf dem Arm und Emmett, als Leibwächter. Ich konnte mir nicht erklären was hier wieder los ging,
Ich wollte Nessie nicht hoch ins Bett bringen, daher entschloss ich mich ein Teil des großen Sessels für sie zurecht zu machen und Emmett holte schnell ein Kissen und ich legte sie dann darauf ab.
Er machte den Fernseher. Wir wollten die Nachrichten sehen, ob vielleicht etwas ungewöhnliches passiert war, dass es in den Nachrichten kam.
Ich setzte mich zu Emmett.
Die Hektik der letzten Stunden legte sich etwas und ich schaute auf den Fernseher aber ich reagierte kaum auf das gesagte. Es wurde nur berichtet, dass ein Wagen gefunden war in der nähe von Blyn, es sah nach einem Diebstahl aus, daher wurde es nur am Rande erwähnt.
„Es tut mir leid Emmett.“
Er schaute mich an und grinste.
„So?“
Ich seufzte.
„Natürlich, jetzt sitzt du hier und passt auf mich auf und meine Tochter anstatt draußen zu Jagen.“
Emmett lehnte sich zurück und schaute dann zu mir.
„Das ist Okay, Bella du bist auch meine Familie geworden, daher zählst du.“
Soviel Herzlichkeit habe ich noch nie von Emmett erlebt, der für mich immer ein Pol der einfallsreichen Sprüche war.
„Das hast du schön gesagt.“
Ich leicht leicht und streichelte schwesterlich seinen Arm. Er lächelte und schaute auf den Fernseher, die nun die aktuelle Sportschau brachten.
„Die Mannschaften, sind auch nicht mehr das was sie zu meiner Zeit waren.“
Er schüttelte den Kopf.
„So denkst du?“
Ich grinste.
„Wie war es denn in deiner Zeit?“
Er schaute mich an und etwas in Emmetts Augen flackerte, aber was das konnte ich nicht Deuten, der große starke Mann, der immer ein Fels in der Brandung für mich war, ist gerade geschrumpft um Zentimeter, aber er ist geschrumpft.
„Alles okay?“
Fragte ich, da ich dachte ich habe ein Fettnäpfchen betreten.
Er schüttelte den Kopf.
„Bella lassen wir, dass es ist nicht gut, über totes zu rede, dass verdirbt die Stimmung.“
Er brummte etwas und ich beließ es dabei, eines Tages würde er sicherlich zu mir kommen und mir seine Geschichte erzählen. Ich wusste nur wer ihn Verwandelt hat und ich wusste wie der Umstand war, dass er verwandelt wurde, aber ich habe nie etwas erfahren über Emmetts leben vor seiner Verwandlung.
Ich schaute zu ihm rüber.
„Emmett es tut mir Leid, ich wollte dich nicht kränken oder in Verlegenheit bringen. Bitte sei mir nicht böse.“
Ich seufzte an und schaute ihn traurig an.
Er schüttelte den Kopf.
„Bella nein vergiss es hat nichts mit dir zu tun.“
Er lächelte mich an. Ich nickte, merkte aber das es ihn noch beschäftigte.
„Wenn du...“
Er unterbrach mich.
„... Ich weiß dann bist du da...“
Ich lächelte und schenkte ihm ein lächeln.
Er schaute wieder zum Spiel. Ich konnte noch nie viel dafür gewinnen, daher schaute ich nicht hin sondern lies es an mir vorbei ziehen. In Gedanken war ich bei Edward und meiner Familie. Sie waren da draußen ungewiss, was passieren würde.
Wer waren diese Leute, was wollten sie. Wenn sie Edward was antun würden, was. Ich konnte den Gedanken nicht zu Ende führen.
Eine Hand hielt mich fest.
Ich schaute zu meinem Arm und merkte, dass ich stand.
Irritiert blickte ich um her und Emmett fixierte mich nervös.
„Was...“
Er starrte mich an.
„Setz dich. Denk an deine Tochter, sie brauch dich hier.“
Ich nickte und setzte mich. Erschrocken legte ich meine Hand auf den Mund.
„Es.. ich weiß nicht ich habe gar nicht gemerkt, dass ich aufgestanden bin.“
Er grinste.
„Du bist schnell, aber ich werde schneller.“
Ich wusste nicht was daran amüsant sein sollte.
Er bemerkte meine Irritation.
„Nun gut, ich denke wir müssen dich ablenken, mit Sport werden wir das wohl nicht hinbekommen.“
Ich schüttelte den Kopf.
„Dann lass mich erzählen...“
Ich legte meine Hand auf seine Lippen.
„Nein bitte Emmett, ich will nicht, dass du von etwas redest um mich zu beruhigen, wenn es dich beschäftigt oder verletzt.“
Erlegte meine Hand wieder auf meinen Schoß und schaute mich an.
„Nein Bella... ich Vertraue dir und eines Tages würde man es dr sowieso erzählen nur ich bat Edward und auch die anderen es einfach nicht zu erzählen.“
Ich runzelte die Stirn.
„Sie haben es doch erzählt, das du im Wald von einem Grizzlybären angegriffen worden bist und Rose dich fand und dich zu Carlisle brachte, damit er dich rettet.“
Er nickte.
„Ja. Das war das Ende. Hast du dich nie gefragt, was ich mitten im tiefsten Wald mache?“
Emmet hatte recht ich habe es mich dahin nie gefragt, was er n diesem Wald gemacht hatte. Ich entschloss mich meiner Neugierde hin zu geben und konzentrierte mich auf ihn.
„Was.. Was hast du denn in dem Wald gemacht?“
Er lächelte.
„Fangen wir vorne an.“
Er holte instinktiv tief Luft.
„Ich bin aufgewachsen in einer recht normalen Familie. Wir waren Farmer und lebten in Gatlinburg in Washington County, Tennessee.“
Ich nickte und war verwundert. Ich habe Emmett nie als Farmer gesehen, aber das würde erklären, warum er so groß ist und so stark.
„Mein Vater war schwer krank. Ich musste mit 12 Jahren die Schule verlassen und den Hof mit meiner Mutter übernehmen. Ich hatte noch 2 Schwester. Debbie und Sue Allen. Sie waren älter als ich. Wie sehr habe ich sie geliebt. Dadurch das mein Vater so schwer krank war, musste ich die Familie mit übernehmen. Sie schauten zu mir auf und ich wollte sie immer beschützen vor allem übel, was unsere Existenz anging.“
Er seufzte.
„Ich habe nur gearbeitet. Schwer und viel. Wir hatten 10 Kühe und 12 Schafe. Einige Schweine. Ein normaler Farmer eben. Land was gewartet werden musste. Technik die repariert werden musste. Eine Familie die Essen brauchte, Geld brauchte. Ich konnte nichts anderes machen, als nur arbeiten.“
Er wirkte traurig.
„Jedoch war ich zu klein, kein ausgebildeter Farmer und schon gar nicht mit der Erfahrung, die ich brauchte. Meine Mutter musste arbeiten und arbeiten und arbeiten. Mein Vater vegetiert dahin. Erst später erkannte ich, das es mehr war, als nur ein Krankheit. Wir konnte uns keinen Doktor leisten, daher haben sie nie erfahren, was für eine Krankheit er hatte, aber ich werde nie sein Gesicht vergessen, nie vergessen, wie er aussah, wie er schwächer wurde und langsam der tot an ihm nackte. Seine Haut wurde immer blasser an den stellen schon grüner. Ich konnte nichts anderes als ihm dabei zu schauen. Es zerriss uns das Herz zu sehen, das niemand ihm helfen konnte und aber auch wollte.“
Ich folge seinen Lippen gespannt.
„Heute weiß ich, dass er Hautkrebs hatte, einen sehr aggressiven und man hätte sein Leiden mindern können, aber nicht retten.“
Ich nickte.
„Wir musste den Hof verschulden um zu überleben, aber nichts und rein gar nichts konnte wir tun, damit sich das änderte. Wir waren alle zu unerfahren. Meine Schwestern nahmen stellen als Zimmermädchen an als sie alt genug waren und ich versuchte den Hof zu retten, was zu retten ist.“
Er brummte.
„Da waren wir nun eine Familie aus 5 Personen am Rande des Finanziellen Ruins. Als 1929 die zusammenbrach verloren wir unser Land und alles was uns gehörte. Man nahm uns alles weg und wir haben alles verloren.“
Ich merkte wie ihn das immer noch belastete.
„Wir durften im Haus leben, aber waren mehr Dienstboten als eigene Menschen für die Person, die unser Land dann erwarb.
Er wurde leise.
„Am 06. Juni 1930 an eine schwülen Sonnentag kam ich nach Hause. Mein Vater rief mich. Er rief nach Wasser, nach Erlösung, nach der Hoffnung doch noch Gesund zu werden. Ich stand nur da und konnte nur mit ansehen. Er fasste meine Hand und bat mich das ich im Leben mein Glück finde. Dann Verlies er mich meine letzte Stütze. Er Verlies mich für immer und ich war alleine.
Er wurde darauf hin vier Tage Später beerdigt. Meine Mutter und meine Schwestern haben den Tot nicht verkraftet. Sie waren alle in Apathie verfallen. Mutter hatte aufgegeben zu leben und funktionierte nur noch, aber sie nahm keinen mehr richtig war.“
Er ballte die Hände.
„Dann....“
Er wurde immer leiser.
„... kam der Tag der mein leben vollends veränderte.“
Ich schaute neugierig
„Es war der 09. September 1931. Die Bären Jagd Saison hatte eröffnet und ich wollte ein Paar Bären schießen, dass wir das Fell verkaufen konnte, jedoch bezahlte ich das mit einem hohen Preis. Die Jäger trieben die Tiere auf das offene Land.“
Er hielt inne. Ich verstand nicht ganz.
„Sie konnten sie dort besser erlegen und einsammeln. Zwei Tiere und ihre Jungen wurden in in unsere Richtung getrieben. Es war sich niemand bewusst, dass soweit draußen noch jemand lebte.“
Er schloss die Augen.
„Erst als ich wieder kam und die Menschen sah. Ich rannte los und warf alles von mir. Ich kam dort an. Man hielt mich zurück. Ich schrie, dass dort mein Mutter drin sei und meine Schwester. Doch dann ging das Haus schon in Flammen auf. Ich brüllte und riss mich los. Ich baute jede Kraft auf die Ich hatte und schubste sie weg, wollte in das Haus, sie retten, bis ich Verstand, was das Problem war. Sie räucherten das Haus aus um die Bären zu bekommen, die im Haus waren und alle getötet hatten. Mutter, Debbie und Sue Allen. Ich war allein.“
Er öffnete die Augen.
„Wie lange ich dort saß und auf das Haus schaute wusste ich nicht. Ich wollte Rache ich wollte den Tot. Ich wollte nicht mehr leben, was hielt mich in diesem Leben noch. Was sollte ich noch tun. Ich wusste es nicht, aber ich hörte die Worte meines Vaters. Finde dein Glück. Mein Glück ist Rache. Daher Entschied ich mich zu einem Leben als Jäger, ein Jäger auf Bären um jedem Bären zu töten, es ihm heim zu zahlen, was er mir genommen hatte.
Er schaute mir in die Augen und lächelte.
„Es war ein tiefer Fall in den ich geriet. Ich lies mich nur auf die Jagd ein. Ich lernte sie direkt. Lernte wie man richtig mit Waffen umging. Wollte nur das eine die Rache. Jeder heilt sich von mir fern, da ich so besessen davon war sie zu töten.“
Er nickte.
„Dann eines Tages. Vier Jahre später fühlte ich mich stark genug. Hart genug um mich alleine in die Wildnis zu gehen. Allein bewaffnet bis an die Zähne um meinen Durst an rache zu stillen.
Aber an jenem Schicksals haften Tag sollte ich mehr bekommen, als nur eine Rache. Ich habe eine Bären gefunden. Ich griff ihn an konzentrierte mich ganz auf die Jagd, aber selbstgerecht und Selbstsicher erkannte ich nicht die Gefahr. Erst als es zu spät war, der Bär mich nieder gestreckt hat. Ich war am Boden lag Blutend, schwer verletzt und mit meinem Leben abgeschlossen habe, sah ich die Hand eines Engels. Eines Engels, der glitzerte wie Diamanten, tausende von Diamanten, der die Hand des Bären Festhielt und mich anschaute, den Bär weg stieß und verjagte. Der Engel beugte sich zu mir herunter. Streichelte mein Haar zu Seite. Lächelte mich an. Ich dachte ich werde nun in den Himmel gebracht und sehe meine Familie wieder. Mutter, Vater, Debbie und Sue Allen. Der Engel nahm mich auf seinen Arm und wir schwebten dahin durch den Wald zu einem Haus. Ich sah alles wie durch einen Nebel und nur Umrisse erkannte ich. Ein anderer Engel schaute mich an und sie redeten schneller als der Wind.
Er männlicher Engel beugte sich zu mir an meinen Hals und biss zu. Ich spürte wie sich die Zähne in meinen Hals bohrten ich nach und nach ohnmächtig wurde. Er lies mich los und die Hölle brach los. Wie gebannt spürte ich Feuer und Feuer durch meinen Körper jagen. Ich schrie alles hinaus, was ich an schmerzen hatte. Mein enge, der mich gerettet hatte war immer da. Er redete zur mir, beruhigte mich, entschuldigte sich.
Die Stimme des Engels brachte mir ruhe und Frieden. Ich konnte nichts anderes, als ihr Vertrauen. Doch die Schmerzen und das Feuer, das mich verbrannte, war mehr als ich ertragen konnte.
Was genau passiert und wie lange ich da lag, dass wusste ich nicht, aber ich wusste, dass es nun zu ende ging. Das ich von dieser Wellt gebracht werden würde. Mein Engel wollte mich von meinem Körper. Sterben ist anders, als ich es dachte, aber die Belohnung war, dass sie da war. Und es kamen mehr Engel dazu, sie alle standen um mich herum und hielten mir meine Hand. Dann hörte mein Herz auf zu schlagen und ich öffnete die Augen. Emmett Dale McCarty war tot und Emmett Cullen wurde geboren.“
Ich lächelte etwas in mich hinein. Wie gleich es mir doch ging und wie ähnlich Emmett und ich uns in diesem Gefühl waren.
„Das erste woran ich mich erinnere ist, als ich als Vampir aufwachte, dass mein Rachen unglaublich wehtat. Ich hatte das Gefühl, dass brennende Feuer sei nun in meinem Hals stecken geblieben. Ich wollte nicht anders, als es stillen. Dieses verlangen. Ich schaute alle um mich herum an. Dann wurde ich aufgeklärt. Ich würde darüber aufgeklärt, was ich nun bin. Wer sie seien, wer meine Engel waren. Ich brauchte einige Zeit um mich zu orientieren, erkannte mich weder in Spiegeln noch in anderen Dingen wieder. Ich wurde eingewiesen, was ich machen muss und wie ich es Handhaben kann. Mein Engel, der mich gerettet hat, hieß Rosalie und als ich sie ansah war ich direkt verliebt in sie. Sie war die Stimme, die immer bei mir war, die immer auf mich einredete und die Stimme, die ich den Rest meines da Seins hören will.
Wir lernten uns kenne und uns lieben und sind seit dem Glücklich. Ich habe eines Tages Rose gefragt, warum sie ausgerechnet mich gewählt hat, warum sie mich gerettet hat um zu dem zu machen, was ich nun bin. Sie sagte mir sie habe mich zufällig gefunden eines Tages als ich Jagen war und hat nich seit dem beobachtet. Ist mir gefolgt und wollte mein Blut trinken, aber sie weigert sich Menschen Blut zu trinken, daher wollte sie lieber mit mir ihr leben teilen, weil sie dachte, dieser Mann der keine Familie mehr hat, der kein Leben mehr hat, teilt mit ihr indirekt ihr eigenes Schicksal. Sie starb nicht, weil ihr Familie tot war sondern weil eben diese sie Missbraucht hat und meine Familie tot war. Beide waren wie Waisen ungestüm und auf der Suche nach dem Sinn unseres Daseins. Sie kannte mich gut sehr gut, hörte mich nachts im Schlaf schreien. Sie wollte mir die Chance geben die zweite Wahl zu haben, den ewigen Tot. Auch wenn sie schwierig ist, ich liebe sie von ganzem Herzen. Sie wird auf Ewig der Engel bleiben der mich gerettet hat und mir ein neues Leben gab. Ein besseres Leben. Ein Leben mit einer Familie die mich liebt und die ich beschützen darf.
Daher habe ich sie geheiratet, mehr als nur einmal, da ich jedes mal mein Glück nicht fassen kann. Nein Bella nichts auf der Welt bereue ich die Entscheidung, die sie für mich getroffen hat, daher stand ich immer voll hinter dir, denn du wusstest wo dein Platz ist und auch eines Tages werde ich das Armdrücken gewinnen.
Das einzige, was ich mitgenommen habe in dieses Leben, ist die Liebe an der Jagd nach Bären, jetzt wo ich ihnen gleichstark bin, kann ich sie bezwingen. Ich habe jeden Bären dafür bestraft, was er meiner Familie angetan hat, aber nach den Jahrzehnten erlosch mein Durst und aus meiner Rache wurde nur noch die Schlichte Freude aus der Jagd. Rosalie half mir dabei mich von der Schuld zu befreien.“
Und einfach so war ich wieder in meiner Welt. Ich war auf dem Sofa und schaute Emmet immer noch gebannt an. Erstaunt interessiert und vor allem beeindruckt.
„Wie hast du es nur alles geschafft?“
Er lächelte.
„Es war nicht immer einfach. Ich brauchte lange um mich unter Menschen zu bewegen. Ich brauchte lange zeit um mich vollends auf das Leben als Vegetarier zu konzentrieren. Ich habe nur wenige Menschen getötet und um diesen Fehler wieder gut zu machen, habe ich mich entschlossen letztendlich mit Rose hier zu bleiben bei Carlisle und Esme sie zu unterstützen und gutes zu tun und die zu bestrafen, die uns bedrohen und vernichten wollen.“
Ich war tief beeindruckt und sah Emmett von diesem Tag an mit anderen Augen. Er war immer noch der gewitzte Mann, der mich zum lachen brachte und mir ein lächeln schenkte, der für mich da war, wenn ich ein Problem hatte und diese Familie noch wunderbarer machte, als sie eigentlich schon ist. Auch Rose, war nun jemand anders. Sie war mehr als nur Rose, sie war auch ein Engel für mich, der sich vor mich stellte die Hand des Bären festhielt und mich und meine Tochter beschützte.
Ich schaute dann auf den Fernseher, dass Spiel war zu Ende und ein Film aus dem Abendprogramm lief. Ich schaute auf die Uhr. Es war schon weit nach 22 Uhr. Sie waren nun schon 4 Stunden unterwegs ich schaute wieder zu Emmett.
„Was denkst du geschieht hier?“
Er schüttelte den Kopf.
„Ich weiß es nicht, aber wenn jemand einen Kampf will, ich bin heute gut drauf für einen Kampf.“
Ich nickte und ging meinen Gedanken nach. Ich schaute zu Nessie und dachte darüber nach, dass ich sie wohl nicht haben würde, wenn Rose nicht so stark für mich gewesen wäre. Ich beschloss bei Zeiten zu ihr zu gehen und mich nochmal für alles was sie getan hat zu bedanken.
Ich schaute zu Emmett, aber ich konnte meine Nervosität nicht mehr verstecken.
Ich stand auf und ging zu Nessie, legte die Decke nochmal richtig über sie und schaute nach ob sie auch bequem lag.
Sie strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht und folgte ihrem weichem Atem.
Seelenruhig schlief sie. Ich lies meine Augen auf ihre ruhen und genoss den Moment der Ruhe und der Stille, den sie mir auch schenkte. Mit Emmett fühlte ich mich sicher im Haus und musste mir auch keine Gedanken um die Sicherheit meines Kindes machen.
Ich stellte mich dann an das Fenster und schaute hinaus. Ich saugte die Dunkelheit in mich auf und beobachtete alles was draußen passierte.
Ich sah eine Gestalt die am Waldrand stand. Es war ein großes wolfartiges Wesen.
Ein Windstoß ging durch den Wald und Mondlicht viel auf die Kreatur und ich erkannte die Stille wache des Wolfes.
Er schnaubte, was soviel wie ein Gruß war. Ich winkte kurz und nickte. Meine Lippen formten sich zu einem Danke, dass wir wieder in dieser Stunde voller Ungewissheit auf die Vertrauen konnten, die unsere Natürlichen feinde waren.
Ich lächelte leicht.
In meinem Schatten im Fenster tauchte die Gestalt eines Mannes auf. Ich sah in sein Gesicht, dieses wundervolle Gesicht voller Liebe und Zuneigung. Ich drehte mich um und schloss Edward in meine Arme ein.
„Was ist passiert geht es dir gut?“
Er küsste mich und hielt mich fest. Als ich die Augen öffnete Begriff ich, dass wir nicht mehr zu dritt waren im Raum sondern, dass nun alle da waren.
Alice und Jasper, Hand in Hand. Rosalie auf Emmetts schoss und Carlisle und Esme, die an ihn gelehnt war und er, der seine Arme und sie geschlossen hatte,
Edward ergriff das Wort.
„Es war wohl nur eine Person, die versuchte und zu reizen und zu sehen wie, wir uns Verhalten. Es war ein Spiel. Ich hörte dann Jasons Stimme, er wollte uns nur austesten und ich folgte seinen Gedanken. Er ist auf der Jagd, auf der suche nach etwas. Nach etwas bestimmten, er hat etwas gefunden.“
Ich schaute ihn mit großen Augen an.
„Was hat er gefunden?“
Edward seufzte.
Alle anderen sahen beunruhigt aus.
„Jason hat wie alle in den Diensten der Volturi eine besondere Fähigkeit. Er kann eine Gabe eines Vampirs erkennen.“
Ich runzelte die Stirn.
„Aber das kann jemand anderes doch auch.“
Edward nickte.
Emmett und ich lauschten seinen Worten gespannt.
„Jedoch kann er die Gabe des Vampirs noch vor seiner Verwandlung erkennen. Er hat etwas entdeckt, was seine Neugierde geweckt hat und ist auf der Jagd nach dieser Person.
Er hat sie schon, aber er befriedigt seine eigene Lust.“
Ich schaute ihn Verständnislos an.
„Soll das bedeuten, er hat einen Menschen entdeckt, der eine Gabe besitzt, die sich als Vampir vollends ausbreitet?“
Er nickte.
„Und er hat ihn gefunden und spielt nun mit ihnen?“
Wieder nickte Edward und ein Gefühl von Unbehagen breitet sich in mir aus.
„Das wird das Rudel nicht zulassen, dass er jemand beißen wird, sie werden alles tun um ihn zu finden.“
Ich schaute alle an. Keiner war sonderlich glücklich. Ich sah in ihren Gesichtern, die Schuld an dem was da draußen passiert.
„Jake und auch Sam sind schon dabei ihn zu Jagen, aber ist gut. Sehr gut besser als wir dachten. Er bewegt sich selten auf dem Boden, sondern benutzt die Bäume um sich zu bewegen, was es dadurch schwieriger macht ihn zu finden. Wir haben seine Spur kurz vor Sequim verloren, da verlor sich seine Spur im Wald.“
Ich seufzte.
„Und was machen wir jetzt, wie können wir den Menschen beschützen, den es betrifft?“
Ich spürte den Drang etwas zu tun. Was würde passieren, wenn er einen jungen Vampir auf Sequim oder Port Angeles los lässt.
„Hast du gesehen, wer dieser Mensch ist?“
Edward schüttelte den Kopf.
„Nein nur, dass dieser Mensch die Gabe besitzt Dinge in Vergessenheit geraten zu lassen und als Vampir hat er die Gabe, eine Person alles vergessen zu lassen, was er jemals wusste. Eine gefährliche Gabe, es könnte eine Person grundlegend ändern und mit dieser Gabe währen die Volturi noch Mächtiger, als zuvor, da sie nun die Möglichkeit hätten, alles willkürlich zu verändern.“
Ich schaute Edward entsetzt an. Erst begriff ich nicht was er meinte, aber dann Verstand ich. Mit dieser Gabe könnte man ihn oder mich oder uns alle alles vergessen lassen und mit diesen besonderen gaben, die wir besaßen könnten die Volturi uns grundlegend besitzen.
Welch eine Bedrohung.
„Wir müssen das Verhindern.“
Edward nickte und auch alle anderen waren sich einig darüber, dass dies nicht passieren durfte.
„Wir wissen nur das diese Person aus dieser Umgebung kommt.“
Ich schaute alle an.
„Was können wir tun?“
Carlisle erhob das Wort.
„Wir werden erstmal abwarten müssen, die Rudel sind auf Patrouille und alle sind in Alarm Bereitschaft, wir können vorerst nichts anderen tun, als unseren Augen und Ohren offen zu halten und darauf zu spekulieren, was nun passieren wird.“
Mir drehte sich der Kopf und ich fand kaum einen klaren Gedanken.
Ich schaute zu Alice.
Sie wirkte wie so oft in letzter Zeit zerknirscht.
„Ich kann nichts sehen, egal wie sehr ich mich anstrenge ich kann nichts sehen in Volterra, es sind schwarze Flecken. Ich kann nicht sehen was Jason macht, da die Wölfe in dieser Zukunft drin sind.“
Sie seufzte. Jasper gab ihr einen Kuss und Esme schaute zu ihr, was so viel zusagen schien, dass sie sich keinen Kopf, darüber machen solle.
Ich schenkte Alice auch ein Lächeln und ging zu ihr und umarmte sie dann.
„Blöde Köter!“
Alles schaute zu Rose und Emmett musste sich ein Kichern verkneifen.
Über alle huschte ein sanftes lächeln.
„Da!“
Edward schaute auf den Fernseher.
Alle drehten sich um und schauten mit großen Augen auf den Nachrichten Sprecher. Er berichtete, dass ein Auto gefunden sei, Herrenlos. Es mussten zwei Personen drin gewesen sein. Leider ist das Auto wohl gegen einen Baum gefahren und die Nummern Schilder wurden demontiert. Man geht von einem Überfall aus.
Wir alle folgten gebannt den Bilden und dem Beitrag. Als er endete blickten wir uns alle an.
„Ich denke er hat seine Opfer. Die frage ist nun, wie lange er mit ihnen spielen will.“
Alle schauten etwas betreten und keiner wusste darauf eine Antwort.
Ich versank in Gedanken und ging die Namen derer durch die ich kannte hier in der Umgebung aus der Highschool, aber niemand war dabei, den ich als einen Potenziellen Vampir sehen würde, der eine besondere Gabe habe. Ich dachte an meine Freunde aus der Schule, aber ich fand niemanden darin, unter den Quileute gab es auch niemanden oder meinen Vater.
Niemand machte auf mich den Eindruck, dass sie ein Talent besitzen würden.
Mein Vater.
„Charlie. Er wird sicherlich in die Untersuchungen mit eingebunden werden.“
Alle nickten.
„Ich werde ihn Beobachten und seine Gedanken lesen, vielleicht hat er schon einen Namen, dann können wir uns auf die Person konzentrieren.“
ich schaute zu Alice, die neben mir stand.
„Was?“
Sie lächelte wurde dann aber wieder Ernst.
„Hattest du eine Vision?“
Sie nickte und schaute in die Runde.

bennylein

Kapitel 6 - Die Vision

Beitrag von bennylein »

Als ich vor Alice' und Jaspers Zimmer ankam, klopfte ich.
„Komm herein!“
Jasper machte mir die Tür auf. Er lächelte mich an und schloss die Tür dann hinter sich.
„Aber du musst doch nicht....“
Aber er war schon verschwunden. Ich schaute zu Alice, die auf dem Bett lag. Sie lehnte sich an das Rückteil und schaute mich an. Ich ging zu ihr.
„Darf ich?“
Sie nickte.
Ich setzte mich hin und schaute sie an.
„Alice, ich wollte nicht.. Es tut mir leid...“
Sie schüttelte den Kopf.
„Bella, nein! Bitte tu das nicht! Jeder andere aber nicht du, nach all dem, was wir schon durch gemacht haben. Du bist meine Schwester und meine beste Freundin.“
Sie lächelte.
„Ich kann deine Wut verstehen. Ich will auch nicht, das Charlie stirbt. Aber Bella, wir haben soviel geschafft, wir werden es auch diesmal hin bekommen. Wir werden sie alle retten. Wer auch immer diese Personen sind, die uns tyrannisieren, wir werden es schaffen sie zu bezwingen und es ein für alle mal zu beenden.“
Ich nickte bei ihren Worten.
„Alice trotzdem, bitte lass mich mich bei dir entschuldigen. Ich wollte dir nicht zu nahe treten. Es tut mir leid.“
Sie fiel mir um den Hals und ich um ihren.
„Bella bitte...“
Wir hielten uns fest.
„Ich hab dich lieb!“,sagte Alice.
„Ich dich auch.“
Wir lächelten uns an.
„So und nun zeig mir nochmal deinen Ring.“
Alice hob die Hand und ich schaute auf den schönen Ring.
Sie lächelte und strich instinktiv mit einem Finger darüber.
„Er ist wunderschön, genauso, wie ich ihn mir immer vorgestellt habe.“
Ich lächelte. Dann jedoch runzelte sie die Stirn.
„Ich mache mir Gedanken wegen den beiden Personen, die ich in meiner Vision gesehen habe. Ich wüsste gerne, wer das gewesen ist.“
Ich nickte und und sah auf den Ring.
„Könnten es vielleicht die beiden Personen sein, auf die es Jason abgesehen hat?“
Alice nickte.
„Ja, das kann durchaus möglich sein. Leider kann ich darin nichts sehen. Jason ändert so schnell seine Meinungen und seine Entscheidungen, dass ich nichts sehen kann. Die beiden Personen, um die es geht, kann ich nicht identifizieren.“
Alice seufzte.
„Eigentlich habe ich Angst. Wenn die Hochzeit bekannt wird, kann es immer noch passieren, dass sie wirklich angreifen. Wie kann ich eine Hochzeit planen, wenn ich weiss, dass eventuell so etwas passieren kann? Viele Faktoren sind davon abhängig, aber ich kann nicht sagen, ob es auch so wirklich statt finden wird.“
Ich schaute sie mitfühlend an. Die Misere in der sie sich befand, konnte ich kaum erahnen, aber ich verstand ihr Problem.
„Alice, wie du immer selbst gesagt hast. Deine Vorahnungen sind subjektiv, es kann, muss aber nicht geschehen. Es kommt auf so viele Entscheidungen bis dahin an.“
Alice lächelte.
„Bella, so hab ich dich gerne, weniger besorgt, sondern mehr optimistisch.“
Ich lächelte und sie nahm mich in den Arm.
„Also Alice, was willst du nun tun. Mit deiner Hochzeit?“
Sie lächelte. Sie nahm ein Buch aus einer Schublade.
„Ich habe schon lange darauf gehofft, dass er mich fragt, daher habe ich mir schon einige Sachen zurecht gelegt. Ich würde gerne im Sommer heiraten, an einem wunderschönen Sommer Abend.“
Sie starrte wieder vor sich hin.
Ich runzelte die Stirn.
„Was?“
Sie schaute traurig.
„Im Sommer ist es mir nicht vergönnt zu heiraten.“
Ich runzelte die Stirn.
„Wieso?“
Sie seufzte.
„Als ich mich entschieden habe, im Sommer zu heiraten, sah ich es wieder die selbe Szenerie. Nur ohne Charlie. Sie wollen was, aber ich weiss nicht was.“
Sie schaute traurig.
„Alice, es ist egal, wann du heiratest. Das wichtigste ist doch, dass du und Jasper euch nun für den Rest der Ewigkeit verbindet.“
Alice schaute mich mit grossen Augen an.
„Ja, du hast Recht, Bella.“
Sie stand auf.
„Dann würde ich sagen, haben wir einige stressige Wochen vor uns.“
Sie kicherte und tänzelte aus dem Raum.

Ich blieb noch einen Moment sitzen und schaute aus dem Fenster. Der Morgen dämmerte und ich dachte darüber nach, was das wieder für eine lange Nacht war. Ich seufzte und betrachtet den grauen Himmel, der heller wurde. Schliesslich stand ich auf und ging ins Wohnzimmer um nach Nessie zu sehen. Es waren nur diese Fremden, auf die Jason es so abgesehen hatte. Wer könnte das nur sein?
Ich ging meinen Gedanken nach und die Treppe und suchte Nessie. Aber sie war, wie schon zu erwarten war, wach und saß auf Rosalies Schoß und trank einen Becher voller Blut. Der Geruch stieß mir in die Nase und ein leichtes brennen war in meiner Kehle. Ich schluckte es runter und verdrängte es und ging dann zu meiner Tochter.
„Hast du gut geschlafen mein Engel?“
Sie nickte fröhlich und trank weiter an ihrem Becher. Rosalie kämmte ihr die Haare und machte sie zurecht. Ich schaute den beiden und sie lächelt leicht. Ich nickte lächelnd und ging dann nach draußen. Es war ein kühler Morgen. Ich selber spürte die Kälte nicht, aber ich roch sie. Ich roch den frischen Morgen. Das nasse Gras, die feuchten Bäume, den modrigen Wald. Das alles wirkte auf mich sehr erfrischend, ich atmete tief ein und versuchte jeden Geruch ab zu speichern.

Ich hörte wie das Leben auf der Straße einsetzte und ein Auto fuhr entlang, jedoch wunderte es mich, dass im Auto selber kein Leben zu hören war. Ich ging ins Haus zurück als schon Alice um die Ecke eilte. „Ich habe ihn gesehen. Er ist hier, aber dann waren da wieder Flecken.“
Ich schaute sie an.
„Was hat er getan? Was hat er vor, will er zu uns?“
Sie schüttelte den Kopf.
„Nein, er ist auf den Weg Richtung Forks. Ich weiss aber nicht, was er dort will.“
Ich riss die Augen auf.
„Weib er, dass mein Vater dort lebt? Alleine und ungeschützt?“
Alice sah etwas hilflos aus und schüttelte den Kopf.
„Ich weiss es nicht.“
Edward kam aus der Küche zu uns.
„Ich habe Seth angerufen und ihm Bescheid gegeben. Er und Jacob sind schon auf dem Weg zu deinem Vater und wollen ihn einfach so besuchen.“
Ich schaute dankbar zu ihm und alles war nun wieder vergessen. Ich wusste das Charlie in Sicherheit ist, daher machte ich mir weiter keine Gedanken.
„Ich werde aber nach Forks gehen und ihm auflauern. Vielleicht kann ich heraus finden, was genau er vor hat.“
Ich dreht mich zu Edward.
„Ich komme mit, ich lass dich nicht alleine gehen.“
Er schüttelte den Kopf.
„Ich gehe mit Emmett, soviel ich weiss hat Alice schon einiges geplant für heute.“
Er grinste leicht.
Alice verzog gespielt das Gesicht.
„Wir fahren nach Seattle, da ich einige Dinge vorbereiten muss, mein Kleid möchte ich ihn New York bestellen und wir müssen da dann noch zusammen hin, Bella.“
Ich runzelte die Stirn.
„Was will ich in New York?“
Alice lachte.
„Als erste Brautjungfer solltest du doch dabei sein.“
Mir würde der Atmen stocken , wenn ich atmen würde.
„Erste Brautjungfer? Ich?“
Alice nickte.
„Aber Rose, ihr kennt euch viel länger...“
Alice schüttelte den Kopf.
„Ich war drei mal ihre Brautjungfer und einmal die von Esme und Carlisle. Sie war es schon oft und es ist okay für sie.“
Ich schaut zu Rose und sie nickte. Sie war ganz vertieft in ihre Nichte.
Ich seufzte.
„Na gut, wenn du meinst.“
Ich schaute etwas verunsichert zu Edward, aber dieser lächelte nur und wartete auf Emmet, der plötzlich um die Ecke schoss.
„Zeit, mal einen Volturi auf zu mischen.“
Er lachte lauthals. Alle schaute ihn etwas skeptisch an.
„Ja gut, beobachten.“
Er verschränkte die Arme und ging zur Tür.
„Edward, nun komm schon.“
Edward grinste und küsste mich dann.
„Emmett war gestern hier eingesperrt, er braucht einen Ausgleich.“
Ich nickte nur.
„Dachte ich mir, passt auf euch auf.“
Er nahm mich in seine Arme und küsste mich leidenschaftlich. Eiskalt hatte er mich erwischt, denn ich spürte, wie ich die Kontrolle verlor. Ich vergass immer wieder, wie sehr mich sein Geruch und sein Körper trotz der Verhandlung immer noch anzogen. Er liess mich los und ich erstarrte einen kurzen Moment, und schon war er verschwunden.
Alice ging an mir vorbei und kicherte leicht. Sie sah mich von der Seite an, schwebte davon und setzte sich zu Nessie und Rose.
Die beiden unterhielten sich mit Alice und ich stand etwas unbeholfen in der Gegend herum, da ich nun eine Brautjungfer war. Die erste Brautjungfer um genau zu sein. Was macht eine erste Brautjungfer denn? Vor allem warum nennt sich das Jungfer?
Ich straffte leicht meine Schultern und beschloss erstmal im Internet zu recherchieren, was genau von mir erwartet werden würde.
„Bella, ich erwarte gar nichts von dir. Ich will nur das meine Schwester und meine beste Freundin mich unterstützen.“
Damit war der Gang auch gespart. Ich würde mich wohl kaum daran gewöhnen können, dass Alice meine Schritte immer voraus sah, so lange kein Wolf dabei war. Etwas unbeholfen setzte ich mich neben die beiden und schaut dann aus dem Fenster. Es regnete, wie sollte es auch anders sein, aber so konnte ich heute das Haus verlassen. Nur wohin sollte ich gehen? Nun da die Ewigkeit vor mir lag und es wie es schien, heute ein ruhiger Tag werden würde, fragte ich mich, was ich nun machen sollte. Nessie war versorgt. Carlisle war arbeiten. Esme war Besorgungen machen. Edward und Emmett waren unterwegs. Jasper kümmerte sich um die Hochzeit und traf den Mann wegen der Pässen und Papieren. Alle wirkten beschäftigt, jedoch war ich mir unsicher, was ich nun tun sollte.

Antworten

Zurück zu „Fan Arts und Fan Fiction“