VRIDFM - Die wahre Story der Valérie Gabrielle

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KevinSmash
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VRIDFM - Die wahre Story der Valérie Gabrielle

Beitrag von KevinSmash »

Die Namen in der Besetzungsliste sind alles fiktive Wrestling-Charaktere, die müsst ihr also nicht zwangsläufig kennen :D Aber über Feedback würde ich mich sehr freuen. Würde mich echt interessieren was andere so von der Geschichte (Die man übrigens nicht zu ernst nehmen darf) halten. Doch genug der Worte, viel Spaß damit :)
Vom Ringboden in die Federmatratze - Die wahre Story der Valérie Gabrielle
Besetzungsliste:
Jamelia Riggs – Valérie Gabrielle
Rebel called Hate – Big Boss Adams
Hamza „H-Fist“ Bassafouri – G-Dawg
Anne Xilandrell – Freundin von Valérie Gabrielle (Jenna Raven)
Gina van Lunde – Anna Fernandez
Uhibabike Wells – Kommentator 1
Kevin Sortion - Kommentator 2
Giovanni Domizzi – Mafiosi (Giovanni Di Cosetta)
Max Roswell – Zuhälter (Brad Bellick)
RM der Kuchen – Der Kuchen
Jia Zhong – Freundin des Zuhälters und sein bestes Pferd im Stall. (Lissy Lu)
John J. Jay - Der geile Nachbar
John O'Connor – Barkeeper
Jennifer Blonde – Die Frau vor der Kamera (Szene 5)
Kenny Gordon – Kameramann
Kwoga – Schwarzer Mann



Szene 1


In der großen Arena im dreckigsten Stadtteil Londons, haben sich um die fünftausend Zuschauer
eingefunden. Heute findet hier ein Sport statt, der jung und alt gleichzeitig begeistert – Wrestling!
Während sich im Ring zwei attraktive Damen auf dem Boden wälzen, fällt der Blick auf zwei Kommentatoren, die an einem großen Pult direkt vor dem Geviert sitzen.


Kommentator 1: „Auch nochmal ein herzliches Hallo an alle, die später zugeschaltet haben...“
Kommentator 2: „Es ist gut, dass sie nun zuschauen, denn wir erleben hier einen unglaublich
unterhaltsamen Kampf. Anna Fernandez verteidigt ihren Womens-Title gegen die Herausforderin, Valérie Gabrielle! Es geht hin und her.“

Die beiden Grazien im Ring bekämpfen sich immer noch. Valérie Gabrielle reißt ihre Gegnerin an den
Haaren nach oben, worauf diese einen wütenden Kampfschrei ablässt. Die Fans chanten „Catfight“.


Kommentator 1: „Es sieht so aus, als ob Gabrielle hier ihren größten Erfolg einfahren kann. Oh, doch was ist das?“

Die Championesse hat ihre Herausforderin von sich weggestoßen. Dann macht sie sich zu einem Kick
bereits, der wie alle wissen, ihr patentierter „Chick Kick“ ist. Sie trifft klatschend die Brust von Valérie
Gabrielle, welche daraufhin zu Boden geht. Lasziv legt sich Anna Fernandez auf die Unterlegene und
pinnt sie so zum Erfolg.


Kommentator 2: „Das war es also, die Championesse konnte wieder einmal gewinnen. Doch achten wir besser einmal auf die Verliererin. Irgendwas scheint nicht bei ihr okay zu sein.“

Valérie Gabrielle hat sich direkt nach ihrer Niederlage aus dem Ring gerollt. Immer wieder fasst sie
sich an ihre überdimensionierte Brust und schaut sich dann, peinlich berührt, in der Halle um. So schnell wie möglich verschwindet sie hinter dem Vorhang zum Backstagebereich.


Kommentator 1: „Was da wohl los ist? Nicht, dass ihr noch ein Implantat geplatzt ist...haha!“



Szene 2


Einen Tag später trifft Valérie Gabrielle im Büro ihres Chefs ein. Ihr trauriger Gesichtsausdruck verrät, dass sie nicht allzu bester Laune ist. Nach einem zaghaften Klopfen wird sie mit einem „Hinein“ in das Büro gerufen. Hinter einem großen Schreibtisch sitzt ein kleiner, degeneriert aussehender Mann, der Gabrielle mit einem prüfenden Blick anschaut. Hinten am Fenster steht ein Bulle von einem Mann im Anzug und hat die Arme vor der Brust verschränkt.

Big Boss Adams: „Was sagt der Onkel Doktor?“

Valérie Gabrielle: „Geplatzt...“

Der Bodyguard meldet sich zu Wort.

G-Dawg: „Yeah, wusste ich es doch, danke Bitch. Ey Chef, ich hab die Wette gewonnen. Lass den
Fuffi rüberwachsen!“

Mit gehobener Hand bringt Adams den unterbelichteten Bären zum Schweigen.

Big Boss Adams: „Das wissen Andere bereits...“

Valérie Gabrielle: „Aber woher?“

Ohne zu Antworten dreht Adams den Monitor seines Computers zu Gabrielle.

Big Boss Adams: „Foreneinträge. Über das Internet tauschen sich tausende von Wrestlingfans über den Vorfall aus. In Sekundenschnelle verbreitete sich die Nachricht von deiner...Verletzung!“

Erschrocken hält sich Valérie die zarten Hände vor ihr Gesicht. Währenddessen beginnt Adams einen
der Foreneinträge vorzulesen.


Big Boss Adams: „Hier, von gestern – 22 Uhr: „Ha, habe ich doch gesehen, dass die Titten der Bitch geplatzt sind wie ein Luftballon an einem Kaktus. Irre peinlich, Alter!“. Oder der Eintrag, von einem User namens Nightmare: „Oh, Mann. Das ist der größte Fail, der je in einem Match passiert ist. Da knallt der Ollen doch tatsächlich das Implantat durch. Mein Gott, so bekommt sie aber kein Platz mehr in meinem übergroßen Harem. Das ist sowieso schon voll von übergeilen Schlampen.“.“

Gabrielle will etwas entgegnen, aber Adams gebietet ihr Einhalt.

Big Boss Adams: „Am Besten ist aber dieser hier, geschrieben von PornoBoy99: „Das war es für VG. Keiner kann die mehr ernst nehmen. Nächste Entlassungswelle und die Alte ist weg“.“

Valérie Gabrielle: „Da hat er sich wohl geirrt. Der Arzt hat gesagt...“

Big Boss Adams: „Nein, der Typ hatte Recht. Du bist entlassen.“

Die Augen der Leidtragenden weiten sich.

Valérie Gabrielle: „Das ist ein Scherz.“

Big Boss Adams: „Nein, es ist kein Scherz. Wir können nach diesem Vorfall nichts mehr mit dir
anfangen, niemand nimmt dich mehr ernst. Geh jetzt.“

Valérie Gabrielle: „Aber...“

Die Entlassene sieht nur noch einen Ausweg. Sie reißt ihren schwarzen Mantel auf und entblößt
darunter ihren Körper, der nur von einem bauchfreien Top bedeckt wird. Dann springt sie auf den
Schreibtisch und räkelt sich vor ihrem Boss.


Valérie Gabrielle: „Das können wir doch auch anders lösen...“

Keine Chance. Big Boss Adams geht auf das Angebot nicht ein und beginnt, Valérie zu schieben. Ehe
sie sich versieht rutscht sie vom Tisch herunter und landet auf dem Teppich. Erschreckt springt sie auf
und beginnt, hysterisch herumzuschreien.


Big Boss Adams: „Wenn du mich nun entschuldigt. Dawg?“

Der Schrank tritt auf die Schönheit zu und packt sie am Arm. Ehe sie sich wehren kann, wird sie schon
aus der Tür getragen. Draußen lässt der Mann von ihr ab. Erschrocken blickt sie den Bodyguard an,
der sie so unsanft gepackt hat. Plötzlich lächelt er aber verlegen.


K-Dawg: „Also wenn dein Angebot auch für algerische Superhelden mit Elefantenrüssel gilt...“

Er hält ihr seine Wange zum Kuss hin, kassiert aber nur eine klatschende Ohrfeige. Dann stampft
Gabrielle wütend davon.




Szene 3


Nachdem sie nun ihren Job verloren hatte, führte sie ihr Weg zunächst nach Hause, wo ihre Freundin
sie bereits erwartet. Traurig lässt sie sich auf ein Sofa fallen und vergräbt ihr Gesicht in einem Kissen.
Tränen kullern über ihr Gesicht und es fühlt sich so an, als ob ihre Welt untergeht. Ein Geräusch lässt
die Schöne aufschrecken und durch eine Tür betritt ihre Freundin Jenna Raven den Ort des
Geschehens und wischt ihr die Tränen aus dem Gesicht, ehe sie auf dem Sofa Platz nimmt.


Jenna Raven: „Ich hab gehört, was passiert ist. Du Arme...“

Valérie Gabrielle wirft sich in einem Weinkrampf ihrer Freundin an die Brust.

Jenna Raven: „Du armes, armes Luder...soll ich dich trösten?“

Zwischen all den Tränen mischt sich nun ein Lächeln von Valérie Gabrielle, die sich nichts sehnlicher
wünscht, als die Wärme ihrer Freundin zu spüren. Bevor es zu weiteren Aktionen kommt, steht Jenna
Raven auf und zündet eine Kerze an. Dann geht sie zum Fenster, um die Gardinen zu schließen.


Jenna Raven: „Was ist das denn?“

Gerade als sie ihr Oberteil abnehmen wollte, bemerkt sie eine Bewegung hinter den Gardinen. Sie
schiebt die Gardinen zur Seite und lehnt sich aus dem Fenster. Dabei erblickt sie einen Mann, der
hinter der Fensterbank im Garten kauert – es ist ihr Nachbar.


Jenna Raven (wütend und erstaunt): „Herr Doll! Was soll das denn? Habe ich nicht schon oft genug gesagt, dass sie nicht auf unsere Kosten ihre Gurke massieren sollen?“

Schüchtern blickt Mr. Doll auf die zwei schlagkräftigen Argumente von Jenna Raven. Er trägt heute
eine Hornbrille, einen Pullunder und eine Falthose in einem kräftigen Braun. Seine schwarzen Haare
sind wie stets zu einem Mittelscheitel gekämmt.


Mr. Doll: „Aber...aber...aber...“

Er beginnt zu zittern und es scheint fast, dass er zu Weinen beginnt.

Mr.Doll: „Aber....ZIEHT EUCH ENDLICH AUS UND FANGT AN ZU FICKEN, IHR
SCHLAMPEN!“

Plötzlich ist er wieder ganz still, als er seinen Ausfall bemerkt. Jenna Raven lächelt nur süffisant.

Jenna Raven: „Das werden wir jetzt auch machen.“

Sie streicht ihm mit dem Finger über die Lippen, was ihn unglaublich erregt. Er fängt sogar an, etwas
Speichel aus seinem Mund zu lassen.


Jenna Raven: „Doch leider ohne dich...“

Damit haut sie ihm eins auf die Nase, so dass Mr. Doll nach hinten kippt. Elegant schließt Jenna Raven die Gardinen und stolziert auf Valérie zu. Nun ist der Moment also gekommen, Jenna zieht ihr Oberteil aus und zieht den Blick von Valérie auf eben diese beiden Argumente. Sie nimmt ihre Freundin zart in die Arme und die beide küssen sich innig. Die Hände von Valérie wandern ganz automatisch zu den Brüsten von Jenna und massieren diese, was bei Jenna zu einem leichten Aufstöhnen führt. Langsam lassen die beiden sich ins Bett fallen und geben sich ganz ihrer Leidenschaft hin. Nun fliegt auch das Oberteil von Valérie durch die Lüfte. Jenna grinst kurz, als sie ihre nackten Brüste sieht, die nun ohne die Implantate etwas kleiner wirken.

Jenna Raven: „Du trägst ja nichtmal einen BH du Luder!“

Wieder versinken die beiden in einen innigen Zungenkuss. Die Hand von Jenna wandert nun hinab zur
Hose von Valérie, welche kurze Zeit später ebenfalls neben dem Bett liegt. Beide kriechen nun unter die
Bettdecke und massieren sich, während sie sich küssen, gegenseitig die Brüste. Nur wenige Momente später geht auch der String Tanga von Valérie fliegen und Jenna taucht unter der Bettdecke hinab. Der Gesichtsausdruck von Valérie verändert sich zu einer sehr genussvollen Miene. Leise, aber intensiv, hört man sie atmen und gelegentlich aufstöhnen. Nach einigen Minuten die auf diese Weise vergehen, taucht Jenna schließlich wieder auf. Mit einem sehnsüchtigen Blick sieht sie ihrer Freundin in die Augen.


Jenna Raven: „Jetzt bist du dran mein Schatz!“

So kommt es, dass Jenna sich zurücklegt, während es nun Valérie ist, die unter der Bettdecke abtaucht und nun Jenna ebenfalls von ihren Unterteilen befreit. So genießen die beiden also eine knappe Stunde der Romantik, bevor beide zufrieden auf dem Bett liegen und sich Valérie eine Zigarette anzündet.



Szene 4


Valérie Gabrielle spaziert die Straßen entlang und zündet sich eine Zigarette an, während sie ihren
Mantel enger um sich zieht. Sie ist immer noch traurig, leider hat das Trösten durch Jenna Raven nicht
die gewünschte Wirkung gezeigt. Nun geht sie in ihre Lieblingsbar, den „Club Paris“. Während sie
durch die Tür tritt und ihr ein Schwall aus Rauch, Musik und bunten Lichtern entgegenströmt, bereut
sie ihren Schritt schon. Dennoch nimmt sie am Tresen Platz. Sie bestellt sich ein Wasser. Sofort schiebt
ihr der Barkeeper die Bestellung rüber. Ganz in Gedanken versunken merkt Valérie gar nicht, dass sich
eine Person neben sie schiebt.


Mann: „Ciao Bella, was macht dich so traurig, mein Engel?“

Etwas schüchtern und überrascht blickt sich Valérie Gabrielle um und erblickt das Gesicht eines
südlandischen Mannes von etwa dreißig Jahren. Sie will gerade etwas sagen, da drückt der Mann ihr
einen Finger auf die Lippen.


Mann: „Sage nichts, Schönheit. Ich weiß wer du bist, habe von dem Grund deiner Trauer erfahren, Bonita. Doch nun ist die Rettung ja da.“

Beschämt senkt Valérie Gabrielle ihre Augen. Auch er weiß also, was ihr passiert ist.

Mann: „Doch du weißt ja, es gibt für alles eine Lösung. Ich kann dir dabei helfen, dass du wieder so glücklich bist, wie ein Engel wie du sein sollte.“

Er lächelt sie an, doch besonders seine Aussage weckt ihr Interesse. Sie reißt die Augen auf.

Valérie Gabrielle: „Was meinst du? Wie kann ich wieder glücklich werden, wenn doch jeder über
mich lacht?“

Eine Träne läuft über ihre Wange, die der Mann mit einem Tuch abtupft. Dann greift er in seine
Hosentasche und zieht eine kleine Box hervor.


Mann: „Vertrau mir einfach und kommt mit, mein Stern.“

Er hält ihr die Hand hin und zeigt ihr die Box. Anscheinend weiß Valérie Gabrielle nicht, wie sie
reagieren soll. Doch sie ist so verzweifelt, dass sie keine Ahnung hat, was sie sonst machen soll. So
ergreift sie die Hand des Mannes und folgt ihm durch die Bar bis auf die Toilette des Etablissements.
Der Mann schließt die Tür hinter ihnen und öffnet dann die kleine Box mit einem beruhigenden
Lächeln.


Valérie Gabrielle: „Was ist das?“

Mann: „Probier es doch einfach aus!“

Er hält ihr eine kleine, bunte Tablette hin, was bei Valérie Gabrielle für Entsetzen sorgt. Sie will etwas
erwidern – Drogen kommen für sie nicht in Frage! Andererseits, was hat sie zu verlieren?


Valérie Gabrielle: „Werde ich wieder glücklich sein?“

Mann: „Glücklich, wie eine Frau sein sollte.“

Er blickt ihr beruhigend in die Augen und sie öffnet ihren Mund. Dann legt er die Pille auf ihre Zunge.
Sie schluckt.




Szene 5


Was ist mit ihr los? Valérie kann sich kaum noch daran erinnern, wo sie ist. Alles dreht sich, die
Farben springen vor ihren Augen und Geräusche dringen an ihr Ohr. Doch außer ihr ist hier niemand.
Oder doch? Da war doch dieser Mann. Sie versucht ihn zwischen all den bunten Wolken und den Emotionen in ihrem Kopf auszumachen. Ist er das? Ja, er sitzt dort auf der Toilette und grinst auf sie
herab.


Valérie Gabrielle: „Wer...bist...du?“

Er kommt zu ihr und es scheint ihr so, als flöge er in einem Strahl aus Farben. Die Hand berührt ihren
Kopf, er streicht ihr durch die Haare.


Mann: „Ich bin von der Familie.“

Die Familie? Was meint er?

Valérie Gabrielle: „Was passiert mit mir?“

Zuerst antwortet der mysteriöse Mann nicht, er lächelt sie nur unentwegt an. Langsam wird ihr Kopf
wieder klar.


Mann: „Geb dich ganz deinen Gefühlen...deinem Verlangen...hin.“

Er geht zur Tür. Sie möchte nicht alleine gelassen werden. Irgendwas regt sich in ihr. Sie weiß nicht,
was es ist. Doch sie beginnt sich gut zu fühlen, es ist als ob der Sommer erwacht. Ein Kribbeln ist in
ihrem Körper, es zieht in alle Körperteile... Der Mann öffnet die Tür, tritt heraus. Lässt sie alleine. Nun liegt sie auf dem Boden und weiß immer noch nicht, was mit ihr los ist. Doch irgendwie hat sie keine Angst mehr. Und sie will nicht alleine sein. Sie will Gesellschaft. Von anderen Körpern... Sie fühlt sich gut! Während sie langsam wieder auf die Beine kommt und spürt, wie ein dünner Schweißfilm über ihren
Körper läuft, öffnet sich die Tür wieder. Der Mann kommt zurück, doch er ist nicht allein. Hinter ihm
stehen ein Mann, der eine Kamera trägt und eine Frau. Diese sieht, wie Valérie sich eingestehen muss,
extrem gut aus.


Mann: „Wie geht es dir?“

Valérie Gabrielle antwortet nicht, sie muss immer noch mit den neuen Emotionen umgehen und lächelt
ihm nur offen ins Gesicht.


Mann: „Du willst Gesellschaft, nicht wahr?“

Sie nickt eifrig.

Mann: „Hast du vielleicht Lust auf einen kleinen Film?“

Eine unschuldige Frage. Nun übernimmt die Lust Valérie's Körper. Sie steht auf, blickt zu dem
Kameramann und zu der Frau. Alles was ist noch einfällt ist es, in völliger Ekstase „Ja“ zu brüllen.
Der Mann grinst breit. Er hat genau das erreicht was er wollte. Mit einem Handzeichen bedeutet er der
Frau sich zu Valérie zu gesellen, was diese dann auch tut. Ohne lange zu warten verpasst sie der völlig
verwirrten Valérie einen heftigen Zungenkuss, welchen diese erwidert. Der Mann blickt nun zum
Kameramann.


Mann: „Worauf wartest du? Halt drauf!“

Der Kameramann tut wie ihm befohlen und hält mit der Kamera genau auf die Action. Valérie ist
inzwischen überhaupt nicht mehr Herrin sowohl über ihre Sinne, als auch über ihren Körper. Sie lässt
es einfach geschehen, als die andere Frau ihr das Oberteil abzieht und anfängt an ihren Brüsten zu
saugen. Ganz im Gegenteil, sie stöhnt sogar auf. Ihrem Körper gefällt, was hier gerade geschieht. Sie
wirft ihren Kopf zurück und denkt zum ersten Mal seid langer Zeit nicht an den Vorfall, der ihr ihren
Job gekostet hat. Die andere Frau kümmert sich unterdessen, während sie weiter an ihren Brüsten
saugt, darum ihr die eng anliegende Jeans zu öffnen. Als dies getan ist, lässt sie von den Brüsten ab
und zieht Valérie die Hose herunter. Auch der Tanga folgt kurz darauf und der Kopf der anderen Frau
sinkt nach unten. Valérie's Gesicht spricht Bände. Was die andere Frau gerade macht gefällt ihr und
auch ihr lautes Stöhnen untermalt dies perfekt. Der mysteriöse Mann grinst breit.


Mann: „Das wird ein gutes Video! Da werden wir viel dran verdienen!“

Er spricht mehr zu sich selbst, als zu Jemand anderem, während vor der Kameralinse die Action
weitergeht. Die andere Frau hat sich inzwischen auch ihrer Klamotten entledigt und schmiegt ihren
Körper nun eng an den von Valérie, während eine ihrer Hände nach unten verschwindet. Nach einer
Weile explodiert Valérie schließlich in einem Orgasmus der Superlative und alles um sie herum wird
dunkel und schließlich fällt sie in die Bewusstlosigkeit. Der Mann blickt seinen Kameramann an und
nickt dann der anderen Frau zu.


Mann: „Lass uns gehen, bevor die kleine Schlampe aufwacht und realisiert was hier abgegangen ist!“

Die Frau folgt dem Mann und dem Kameramann nach draußen.



Szene 6


Der nächste Morgen. Valérie wacht auf und ihr Schädel dröhnt gewaltig. Wo ist sie hier? Sie sieht alles
nur verschwommen, was sich erst langsam bessert. Nach und nach erkennt sie schließlich, dass sie in einer Toilette liegt. Scheinbar hat sie die Nacht hier verbracht. Langsam steht sie auf. Was ist hier passiert? Ihre Erinnerung lässt sie im Stich. Nur Bruchstückhafte Bilder schießen ihr durch den Kopf. Da war ein Mann. Sie erinnert sich daran, dass er ihr eine Pille angeboten hatte. Aber was war danach? Weshalb liegt sie hier und dazu noch halb entkleidet? Das Bild einer Frau taucht vor ihrem Inneren Auge auf. Wer ist diese Frau? Langsam steht Valérie wieder auf und zieht sich ihre Klamotten an. Sie fühlt sich schwach. Sie verlässt nun endlich den Toilettenraum und betritt wieder die Bar, in der nach wie vor voller Betrieb herrscht. Die laute Musik schmerzt in ihrem Schädel, und so verlässt sie die Bar erst einmal. Wie konnte man sie nur hier schlafen lassen? Sie hat viele Fragen, aber kaum Antworten. Auch ein kurzer Spaziergang durch den Park hilft ihr nicht dabei sich zu erinnern. Schließlich fasst sie den Entschluss zurück in die Bar zu gehen und dort nachzufragen, ob nicht Jemand weiß was vorgefallen ist. Als sie die Räumlichkeiten der Bar wieder betritt, ist dort endlich weniger los und auch die Musik ist nicht mehr ganz so laut. Sie marschiert schnurrstracks auf den Barkeeper zu und spricht diesen auch an.


Valérie Gabrielle: „Entschuldigung, aber vielleicht kannst du mir helfen?“

Zögernd blickt sie den Mann an.

Barkeeper: „Klar. Hübschen Frauen helf ich immer gern Kleine! Was kann ich für dich tun?“

Sie zögert erneut. Weiß nicht ob sie sich diesem Mann anvertrauen soll. Letztlich siegt aber ihre
Neugier.


Valérie Gabrielle: „Ich war Gestern Abend hier und bin heute Morgen drüben auf der Toilette
aufgewacht...“

Der Barkeeper lacht kurz auf.

Barkeeper: „Hattest wohl 'nen Paar Kurze zuviel was?“

Valérie Gabrielle: „Ich...ich weiß es nicht mehr! Ich weiß nur noch, dass da ein Mann war...“

Der Barkeeper rollt mit den Augen.

Barkeeper: „Hör Mal Schätzchen, Männer gibt’s hier viele! geht’s vielleicht auch genauer?“

Sie versucht sich an den Abend zu erinnern. An Details, die sie dem Barkeeper mitteilen könnte.
Schließlich fällt ihr der Akzent des Mannes ein.


Valérie Gabrielle: „Ich...ich erinner mich, dass der Kerl einen südländischen Akzent hatte.“

Unsicher blickt sie den Barkeeper an, der nickt ihr nun zu.

Barkeeper: „Könnte Giovanni Di Cosetta gewesen sein. Der is öfters ma hier unterwegs!“

Das hilft ihr bei ihrer Erinnerung allerdings nicht wirklich weiter, doch der Barkeeper fährt fort.

Barkeeper: „Is'n ziemlich düsterer Geselle, wenn man mich fragt! Is nich gut sich mit dem
einzulassen!“

Valérie wirkt nun etwas erschrocken.

Valérie Gabrielle: „Wieso das? Was macht er?“

Barkeeper: „Kein Plan, aber sauber isses sicher nich! Und nun musste mich entschuldigen, hab noch genuch zu tun!“

Enttäuscht über die wenigen Infos, verlässt Gabrielle die Bar wieder. Sie will nun erst einmal nach
Hause. Unterwegs bemerkt sie, wie ihr Körper immer wieder wilden Zuckungen ausgesetzt ist. Was
geht hier nur vor?




Szene 7


Valérie betritt ihre Wohnung, wo Jenna bereits auf sie wartet. Der Blick von Jenna ist alles andere als
freundlich.


Jenna Raven: „Wo warst du? Ich hab mir Sorgen gemacht! Du warst die Ganze Nacht verschwunden!“

Valérie will ihr antworten, doch Jenna lässt sie nicht ausreden.

Jenna Raven: „Und wie du aussiehst! Was ist passiert Valérie?“

Valérie zuckt mit den Schultern. Wenn sie das nur wüsste. Immer wieder taucht das Bild dieser ihr
unbekannten Frau in ihrem Kopf auf. Wer war das? Was hat sie mit diesem Giovanni zu schaffen? Ihr
Kopf schmerzt. Sie will einfach nur in ihr Bett.


Valérie Gabrielle: „Ich weiß es nicht! Ich will mich einfach nur hinlegen!“

Doch Jenna wird sich damit nicht zufrieden geben, dies sieht man bereits an ihrem Blick.

Jenna Raven: „Ich war die Ganze Nacht wach und bin vor Sorge fast gestorben und alles was du mir sagst, ist dass du keine Ahnung hast? Ich finde ich habe etwas mehr als das verdient!“

Doch was soll Valérie ihr sagen? Sie weiß ja selbst nicht genau was vorgefallen ist. In diesem Moment
schießt ihr ein weiteres Bild durch den Kopf. Ein Mann mit einer Kamera und wieder diese Frau. Sie
sieht ihre Freundin entschuldigend an.


Valérie Gabrielle: „Ich sagte doch ich weiß es nicht! Ich weiß einfach nicht mehr was passiert ist
Jenna!“

Sie hält sich den Kopf der immer noch schmerzt.

Jenna Raven: „Und das soll ich dir bei deinem Schuldbewußten Blick glauben? Sag schon...wer ist es? Mit wem hast du rumgemacht?“

Die Vorwürfe treffen sie wie eine Klinge.

Valérie Gabrielle: „Ich...ich habe nicht...ich glaube nicht dass...“

Doch zu spät. Jenna hat schon die Wohnung verlassen und dabei die Tür heftigst zukrachen lassen.
Zumindest ist sie nun alleine. Ruhe! Das ist alles was sie nun möchte. Und doch schmerzt es sie, dass
Jenna ihr diesen Vertrauensbruch zutraut. Aber vielleicht hat sie sogar recht? Valérie weiß es einfach
nicht! Während sie sich auf ihr Bett niederlässt, fahren erneut diese seltsamen Zuckungen durch ihren
Körper. Sie legt sich hin und versucht zu schlafen, doch bereits nach wenigen Minuten reisst sie ihre
Augen wieder auf. Sie zittert am Ganzen Körper. Schweiß tropft von ihrer Stirn! Bilder durchfluten ihre
Sinne. Bilder von diesem Giovanni und von einer Dose, in welcher sich eine Pille befindet. Eine Pille,
welche sie genommen hat. Das Zittern wird immer schlimmer und auch die Bilder in ihrem Kopf hören
einfach nicht mehr auf. Sie sackt zusammen und alles um sie herum wird erneut dunkel.




Szene 8


Sie wacht auf und spürt den Drang in sich die Wohnung zu verlassen. Immer noch zittert sie am
Ganzen Körper. Ihr bleibt nur eine Möglichkeit. Sie muss diesen Giovanni Di Cosetta finden. So
verlässt sie also die Wohnung und macht sich auf den Weg zur Bar, in der Hoffnung diesen dort
anzutreffen. Es ist ihre einzige Möglichkeit Antworten zu bekommen. Sie öffnet die Tür zur Bar und erneut hört sie die laute Musik und riecht die verbrauchte Luft. Sie versucht sich an etwas zu erinnern, bruchstückhaft kommt ihr in den Sinn, dass sie diesen Giovanni an der Bar kennengelernt hat. Ein Zittern durchfährt ihren Körper, als sie sich auf einen Stuhl setzt und beim Barkeeper etwas zu trinken bestellt. Irgendwie spürt sie, dass hier alles begann. Sie blickt sich um und zieht an ihrem Cocktail. Neben dem Tresen gibt es auch noch eine kleine Tanzfläche und einige Pokertische am anderen Ende der Bar. Von dort hört sie ein Lachen.


Valérie Gabrielle: „Das...“

War er das? Irgendwie kommt ihr dieses Lachen bekannt vor. Sie springt auf und eilt zu den Pokertischen. Dort sitzt ein Mann, der sich gerade von einem Spielpartner verabschiedet. Er ist es. Sie stellt sich hinter ihm.

Valérie Gabrielle: „Giovanni?“

Der Italiener dreht sich um und erkennt Valérie sofort wieder. Offensichtlich ist er nicht sonderlich
erfreut, dennoch setzt er wieder ein gewinnendes Lächeln auf.


Giovanni Di Cosetta: „Ah, Madame. Was kann ich für dich tun?“

Erneut zuckt Valéries Körper, sie muss sich setzen und nimmt ermattet am Spieltisch Platz. Sie blickt
ihm in die Augen, will ihn alles fragen, doch weiß sie nicht genau, was.


Valérie Gabrielle: „Erzähl mir alles!“

Er senkt seinen Blick, doch seine Lippen verraten einen überaus heiteren Gemütszustand. Er geht nicht auf ihre Frage ein.

Giovanni Di Cosetta: „Hat es dir nicht gefallen?“

Gefallen? Sie kann sich doch an nichts mehr erinnern. Doch ein Schauer durchzieht ihren Körper.
Irgendwas hat diese Frage bei ihr ausgelöst.


Valérie Gabrielle: „Was war mit mir los?“

Giovanni Di Cosetta: „Die Liebe ist das wichtigste Element des Lebens, Senora.“

Er beginnt, die Karten vom Tisch aufzunehmen und sie zu mischen. Dann greift er in seine Tasche und
holt etwas hervor. Legt es auf den Tisch. Eine kleine Box. Valérie starrt auf diesen Kasten, nun spielt ihr Körper verrückt. Das Zucken wird stärker, das Blut pulsiert in ihrem Inneren. Diese Box hat etwas bei ihr ausgelöst. Etwas Schönes. Beim Blick auf diesen Kasten fühlt sie sich beinahe so, als ob ihr Körper ohne den Inhalt der Box leer wäre, fast wie Sehnsucht. Sie will sich kontrollieren und dem Italiener noch mehr Sachen fragen, doch wie von selbst öffnet sich ihr Mund. Sie kann nur noch an eine Sache denken. Es gibt nur eine Frage, die jetzt noch zählt. Nur ein Verlangen.


Valérie Gabrielle: „Kann ich noch mehr davon bekommen?“

Sie beugt sich zu der Box hinüber und ist völlig ferngesteuert. Doch Giovanni Di Cosetta greift mit
seiner Hand nur zum Kasten und zieht ihn zurück in seine Tasche.


Giovanni Di Cosetta: „Nur wenn du einen kleinen Job für mich erledigst, mein Engel...“

Keine Frage, sie würde nun alles tun!

Valérie Gabrielle: „Was muss ich machen? „

Giovanni Di Cosetta: „Etwas, was dir sehr gefallen wird.“

Mit diesen Worten öffnet er die Box und legt ihr die kleine Pille in den Mund.



Szene 9


Sie ist immer noch in dem schönen Empfinden gefangen, die ihr die Pille verschafft hat. Nun steht sie
mit Giovanni Di Cosetta am Straßenrand einer spärlich befahrenen Straße. Es ist kalt und sie trägt
unter ihrem Mantel kaum etwas, doch die Droge hält sie warm. Alles woran sie denken kann, ist es,
wann sie mehr bekommt. Und dazu muss sie diesen Job gut machen.


Giovanni Di Cosetta: „Bella Lady, kann es losgehen?“

Ein Nicken bejaht seine Frage. Sie will es. Sie will neue Pillen und dazu diesen Job machen. Zudem sehnt sie sich immer noch nach Kontakt und Giovanni hat ihr bei diesem Job viel davon versprochen. Mit einem Handzeichen bedeutet Giovanni ihr, dass sie ihm folgen soll. Sie kommen auf eine weitere Straße, wo bereits mehrere Frauen warten. Sie sehen alle bemerkenswert gut aus und in ihren Augen brennt die Lust – die Lust der Zauberpillen Giovannis. Dieser greift nun nach Valérie und beginnt ihr langsam, den Mantel auszuziehen, so dass sie nur noch in ihrer Unterwäsche bekleidet an der Straße steht. Eigentlich müsste sie frieren, als der kalte Wind über ihre nackte Haut weht, doch sie fühlt sich gut.

Giovanni Di Cosetta: „Ladies, ich wünsche euch allen viel Spaß.“

Mit diesen Worten lässt er sie alleine. Eine der Damen, sie kommt ihr irgendwie bekannt vor, spricht
sie an.


Dame: „Zum ersten Mal hier auf dem Strich?“

Der Strich. Welch plumpes Wort für diesen schönen Ort, wo sie alle auf die Droge warten. Dies ist eher das Paradies. Sie lächelt der Frau zu und stellt sich dann in einer lasziven Pose an die Straße. Dies würde die Kunden anlocken hat Giovanni gesagt. Und Kunden bedeuten Pillen. Im Hintergrund beginnen die Damen zu tuscheln, dann fährt ein Wagen vor.

Dame: „Lassen wir der neuen doch der Vortritt. Ihr wisst doch, wer da kommt und was er immer will.“

Valérie hingegen betrachtet nur den Oldtimer, der sich nun auf die Straße schiebt und sie sieht in ihm
den Lieferant des Glücks. Direkt vor ihr hält der Wagen an. Die Scheibe wird aufgekurbelt und das Gesicht eines Mannes blickt sie an.


Freier: „Oooohh...eine neues, süßes Krümelchen.“

Krümelchen? Komische Bezeichnung, doch das interessiert Valérie nun nicht, sie will ihn und damit
verbunden die Belohnung.


Valérie Gabrielle: „Soll ich einsteigen?“

Wortlos öffnet der Mann die Tür und Valérie steigt ein. In dem Wagen riecht alles nach Gebäck. Der
Mann fährt mit ihr ein kleines Stück zu einem abseits gelegenen Waldstück, wobei er aber nicht auf die
Straße, sondern auf ihren Ausschnitt schaut. Er hält an und blickt ihr in die Augen.


Freier: „Du hübsches Törtchen. Ich hoffe du hast Hunger.“

Hunger? Nicht wirklich, oder meint er etwas Anderes? Sie neigt sich zu ihm, doch er greift auf den Hintersitz und holt eine Papiertüte hervor, die das Logo einer Bäckerei trägt.

Freier: „Hunger auf...Kuuuucheen!“

Mit diesen Worten greift er in die Tüte und zieht ein Stück Marzipantorte hervor. Gleichzeitig öffnet er sein Hemd und ein durchaus trainierter Körper kommt zum Vorschein.

Freier: „Hunger auf Kuchen?“

Valérie ist verwirrt. Soll sie nun Kuchen essen? Warum denn nicht, das Tortenstück sieht eigentlich
schon recht lecker aus. Sie greift nach dem Kuchen, doch der Mann nimmt ihre Hand und führt diese
stattdessen an seine Brust. Mit der anderen Hand beginnt er nun, die Torte auf seinem Körper zu
verteilen, was ihm sichtlich Spaß bereitet. Als er vollständig beschmiert ist, schiebt er seinen Sitz nach
hinten und zieht Valérie auf seinen nackten Oberkörper.


Freier: „Mein Sahnschnittchen, ich bin der wahre...Kuchen. Das leckerste Stück.“

Valérie zögert, ist sich unsicher was der Mann von ihr will. Sie blickt ihn an und man könnte meinen,
dass ein Fragezeichen auf ihrer Stirn prangt.


Valérie Gabrielle: „Entschuldigen sie, aber...“

Doch der Mann unterbricht sie.

Der Kuchen: „Nenn mich Kuchen, denn das bin ich!“

Sie weitet ihre Augen. Ein seltsamer Mann ist es, mit dem sie es hier zu tun hat. Sie weiß nicht was er von ihr erwartet, doch er beantwortet ihr die Frage, noch bevor sie fragen kann.

Der Kuchen: „Iss mich! Los!“

Er blickt sie ungeduldig an. Sie will nicht, aber sie will die Pillen! Also muss sie da durch. Unsicher bewegt sie ihren Kopf herab und kommt der Brust des Mannes näher.

Der Kuchen: „Los mach schon! Ich bin ein leckerer Kuchen! Los, LOS, LOS!“

Er wirkt aufgeregt und zögernd beginnt Valérie damit ihm den Kuchen vom Oberkörper zu lecken. Es
widert sie an, doch sie hat die Belohnung für diese Mühen vor Augen. Die Pillen. So fährt sie also fort,
bis der Oberkörper des Mannes schließlich befreit von jeglicher Torte ist. Der Mann lächelt sie an und
richtet sich wieder auf.


Der Kuchen: „Mach dich frei! Ich will sehen ob du auch eine gute Torte bist!“

Sehnsüchtig blickt er sie an und beobachtet nun wie sie sich vor ihm entkleidet. Gierig starrt er ihr auf den Busen. Als sie schließlich völlig entblößt neben ihm sitzt, befielt er ihr sich ebenfalls hinzulegen.
Zu diesem Zweck kurbelt er auch ihren Sitz nach hinten. Valérie tut also wie ihr befohlen wurde. Der Mann, der sich selbst als Kuchen bezeichnet, greift nun erneut in die Tüte aus der Bäckerei und zieht eine weitere Torte heraus. Noch bevor Valérie sich fragen kann, was er mit dieser beabsichtigt, verteilt er die Torte auch schon auf ihrem gesamten Körper. Es fühlt sich schmierig an. Es fühlt sich einfach falsch an. Und doch lässt sie es geschehen. Der Kuchen zieht sich nun ebenfalls aus und legt sich auf Valérie und beginnt ihr die Torte vom Körper zu schlecken. Während er dies macht, spürt Valérie wie er in sie eindringt. Es dauert nicht lange und der Kuchen hat sein Werk beendet. Schnell zieht er sich wieder an und drückt Valérie ein Paar Geldscheine in die Hand.


Der Kuchen: „Das sollte reichen! Warst eine leckere Torte! Und jetzt geh!“

Valérie hat sich nicht einmal wieder angezogen, da hat der Kuchen auch schon die Tür geöffnet und sie aus dem Wagen gestoßen. So liegt sie also völlig entblößt im kleinen Waldstück. Sie fühlt sich schlecht. Die Wirkung der Pille lässt nach. Ihr Körper fängt wieder an zu zucken. Sie muss es sich eingestehen. Sie braucht diese Pillen dringender als alles andere. Sie zieht sich das bisschen an Klamotten, dass sie dabei hat wieder an und macht sich zu Fuß auf den Weg zurück. Sie braucht diese Pillen.



Szene 10


Sie hat es geschafft zur Bar zurückzukehren. Immer noch in diesem leichten Outfit betritt sie den
Laden. Sofort pfeifen ihr einige notgeile Kerle hinterher, doch es kümmert sie nicht. Sie hat nur das
Ziel vor Augen. Die Pillen von Giovanni. Als sie diesen schließlich am Pokertisch entdeckt spricht sie
ihn direkt darauf an.


Valérie Gabrielle: „Ich bin zurück...ich...ich habe getan was du wolltest...bitte!“

Sie will diese Pillen haben! Sofort! Doch Giovanni sieht sie nur mit einem boshaften Grinsen im
Gesicht an.


Giovanni Di Costella: „Was willst du von mir Senora? Ich kenne dich nicht einmal!“

Sie wirkt geschockt.

Valérie Gabrielle: „Aber...du hast...“

Giovanni Di Costella: „Ich habe gar nichts Senora! Und nun solltest du gehen, bevor ich dir wirklich etwas antue!“

Sie schüttelt energisch den Kopf. Er hat es ihr doch versprochen.

Valérie Gabrielle: „Das kannst du nicht tun...ich brauche...“

So langsam wird Giovanni wütend. Er erhebt sich und zückt sein Porte-Monnaie aus der Tasche.

Giovanni Di Costella: „Denkst du wirklich, dass ich mich mit einer Nutte abgebe? Hier kauf dir was und lass mich in Ruhe!“

Er wirft ihr einige Scheine vor die Füße und widmet sich wieder seinem Pokerspiel. Einer seiner Mitspieler flüstert ihm plötzlich etwas zu und ein Grinsen taucht auf seinem Gesicht auf, während die verzweifelte Valérie anfängt zu weinen. Giovanni nickt dem anderen zu und der erhebt sich und geht auf Valérie zu. Er hilft ihr auf die Beine und zieht sie hinter sich her. Im Hintergrund sieht man wie ein weiterer Mann etwas Geld an Giovanni weitergibt. Vor der Bar zerrt der Mann sie in einen Wagen. Valérie lässt es geschehen. Sie ist am Ende ihrer Kräfte. Der Wagen fährt los.



Szene 11


Der Wagen hat sie zu einem ziemlich heruntergekommenen Haus gefahren, in welches sie von dem
Mann gezerrt wurde. Nun sitzt sie mitten in diesem Haus und der andere Mann sitzt ihr schweigend
gegenüber. Sie zittert am ganzen Körper. Sie braucht jetzt diese Pillen. Sie kann an nichts anderes
denken.


Valérie Gabrielle: „Bitte...ich brauch die Pillen...bitte!“

Sie sieht ihn flehend an. Schweigend steht der Mann aus, marschiert auf sie zu und verpasst ihr eine
schallende Ohrfeige! Dann schreit er sie an.


Mann: „Schweig Schlampe! Du gehörst jetzt mir! Und bei mir gibt es keine Junkieschlampen!“

Sie fängt an zu weinen, der Mann schlägt erneut zu. Eine kleine Platzwunde öffnet sich an ihren
Lippen. Erneut fleht sie den Mann an.


Valérie Gabrielle: „Ich...ich kann nicht ohne...ich tu alles. ALLES!“

Doch sie fängt sich nur eine weitere Ohrfeige ein.

Mann: „Denkst du etwa, du wärst etwas besseres als meine anderen Huren?“

Er schlägt erneut zu und Valérie sinkt wimmernd auf den Boden. Laut ruft der Mann nun nach einer gewissen Lissy und kurze Zeit später betritt eine wunderschöne Asiatin den Raum.

Lissy Lu: „Was gibt es Brad?“

Der Mann, der offensichtlich Brad heißt deutet mit dem Finger auf die wimmernde Valérie.

Brad Bellick: „Die Schlampe muss eingeführt werden! Nimm dich ihrer an und erklär ihr wie die
Dinge hier bei uns ablaufen!“

Lissy beugt sich zur wimmernden Valérie und zieht diese am Arm hoch. Sie zieht sie hinter sich her und führt sie in einen weiteren Raum. Hier greift sie zu einer kleinen Dose und beginnt die schweigend die Wunde an der Lippe von Valérie zu behandeln.

Valérie Gabrielle: „Biiiitte...ich brauch die Pillen...“

Sie schluchzt erneut laut, doch Lissy legt ihr einen Finger auf die Lippen und bedeutet ihr so zu
schweigen.


Lissy Lu: „Ich weiß. Du gehörst nun aber Brad. Du bist sein Eigentum und er sieht es nicht gerne,
wenn sein Eigentum von Drogen abhängig ist!“

Erneut schluchzt Valérie laut auf, während Lissy sie behandelt.

Lissy Lu: „Hör mir zu! Wenn du artig machst, was Brad von dir verlangt, dann wirst du hier auch
keine Probleme bekommen! Und ich warne dich...versuch nicht abzuhauen. Brad würde dich umbringen! Und das meine ich ernst!“

Valérie sieht Lissy geschockt mit völlig vertränten Augen an. Immer noch zittert ihr Körper, braucht die Drogen, die ihr zuvor von Giovanni verabreicht worden. Nur langsam realisiert sie, in was für einem
Alptraum sie hier gelandet ist. Lissy zieht sie nun erneut am Arm hinterher und führt sie dieses Mal in ein Zimmer mit Bett.


Lissy Lu: „Das ist deins!“

Mehr sagt Lissy nicht. Stattdessen wendet sie ihr nun den Rücken zu und verlässt ohne ein weiteres
Wort zu verlieren das Zimmer. Valérie bricht weinend auf dem Bett zusammen.




Szene 12


Ein Tag ist nunmehr vergangen, seid sie hier gefangen gehalten wird. Sie hat Angst und sie braucht die Drogen. Sie weiß nicht was sie ohne diese machen soll. Sie liegt mit zitterndem Körper auf dem Bett, als die Tür aufgeht und Lissy Lu den Raum betritt. Mit einem hämischen Grinsen betrachtet sie die
Neue.


Lissy Lu: „Du hast jetzt lange genug Trauer geschoben Kleine. Wird Zeit dass du arbeitest!“

Valérie blickt sie entsetzt an.

Valérie Gabrielle: „Aber...bitte...sie wissen doch...ich brauch...“

Doch Lissy ignoriert ihre Worte. Stattdessen winkt sie einen großen und etwas dicken schwarzen Mann herein.

Lissy Lu: „Du wirst jetzt machen was der Mann von dir verlangt. Sonst kannst du mir glauben, dass es dir schlecht ergehen wird!“

Lissy dreht sich nun um und verlässt den Raum und lässt Valérie alleine mit dem Riesen.

Schwarzer Mann: „Ausziehen...aber flott!“

An seinem Tonfall merkt man, dass der Mann keine Widerrede dulden wird. Dennoch versucht Valérie
es.


Valérie Gabrielle: „Ich...ich bitte sie...tun sie das...“

Schon fängt sich Valérie eine klatschende Ohrfeige an, welche sie auf das Bett schleudert.

Schwarzer Mann: „Jetzt mach hin!“

Valérie zögert. Sie will nicht! Nicht ohne dass man ihr dafür Drogen gibt. Zum Dank für ihr Zögern gibt es eine weitere Ohrfeige. Der Mann nähert sich ihr nun, während sie am Schluchzen ist und nimmt die Sache selbst in die Hand. Brutal reißt er ihr das Oberteil vom Körper und bringt so ihre blanken Brüste zum Vorschein.

Valérie Gabrielle: „Bitte...hören sie auf...bitte...ich fl...“

Wieder gibt es eine knallende Ohrfeige. Der Mann entledigt Valérie nun auch ihrer Hose. Dann zieht er
aus der Sporttasche, die er dabei hat Handschellen heraus und nähert sich mit diesen wieder Valérie.


Valérie Gabrielle: „Hören sie doch...“

Wieder eine Ohrfeige und die kleine Platzwunde an ihrer Lippe öffnet sich wieder. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, kettet der Mann sie mit den Handschellen an die Bettpfosten. Valérie weint bitterlich, dies scheint den Mann allerdings sehr zu erregen, denn er beginnt wie ein wildes Tier zu Grunzen. Langsam zieht er sich aus und nähert sich dann der weinenden Valérie. Sie befürchtet schlimmes. Der Mann greift nun erneut in die Sporttasche und zieht eine Peitsche hinaus. Valérie bekommt nun Panik. Immer lauter ruft sie um Hilfe, doch Niemand in diesem Haus wird ihr helfen. So viel steht fest. Der Mann steigt nun auf Valérie und sie merkt, dass er ihren Hintereingang mit seinem Glied sucht. Immer wieder grunzt er auf, während er in sie eindringt und dabei ihren Rücken mit der Peitsche bearbeitet. Valérie schreit. Sie schreit so laut sie kann, während sich bereits Striemen an ihrem Rücken bilden und der Mann immer intensiver zuschlägt. Nach einer guten halben Stunde ist es dann endlich vorbei. Der Mann löst ihr die Handschellen, zieht sich wieder an und verlässt wortlos den Raum. Valérie weint nun bitterlich. Wie konnte es nur so weit kommen? Und doch...doch will sie immer noch die Pillen haben. Will, dass es ihr wieder besser geht. Sie muss hier raus. Entschlossen steht sie aus ihrem Bett auf, wischt sich die Tränen vom Gesicht und geht zur Tür. Langsam öffnet sie diese und lauscht. Nichts ist zu hören. Sie hat zwar Angst, aber ihre Sucht treibt sie voran. Langsam marschiert sie die steilen Treppen hinunter und achtet dabei darauf nicht zu viel Krach zu machen. Schließlich kommt sie an der Tür an. Zögernd und leise öffnet sie diese und will hinaus laufen. Doch sie stößt hierbei mit Jemandem zusammen. Es ist Brad Bellick, der Zuhälter. Wütend starrt dieser sie an.

Brad Bellick: „Ich glaub ich werd nicht mehr! Versucht die kleine Schlampe doch tatsächlich
abzuhauen! Dafür wirst du bezahlen Nutte!“

Wütend hämmert er ihr die Faust ins Gesicht. Valérie fällt und schreit laut auf, während Bellick sie an
den Haaren zieht und so die Treppen hinaufschleift. Oben angekommen verpasst er ihr erneut einen
Faustschlag in den Magen und tritt sie dann ins Zimmer hinein.


Brad Bellick: „Versuch noch einmal mich zu verarschen und ich schneid dir deine dreckige Kehle
durch! Hast du das kapiert du Nutte?“

Valérie antwortet nicht. Sie liegt wimmernd am Boden. Bellick tritt noch einmal zu und verlässt dann
den Raum.




Szene 13


Jenna hat ihre Freundin nun schon seid fast 2 Tagen nicht mehr gesehen. Sie macht sich ernsthafte
Sorgen. Was ist nur los mit Valérie? Wo ist sie? Ihre Spur führte Jenna zur Bar „Club Paris“. Jenna
wusste, dass Valérie dort öfters mal abtauchte. Nun steht sie also am Tresen und erhofft sich vom
Barkeeper einige Antworten.


Jenna Raven: „Entschuldigung, könnten sie mir vielleicht behilflich sein?“

Der Barkeeper dreht sich zu ihr um und mustert sie von oben bis unten, dann erst antwortet er ihr.

Barkeeper: „Kommt janz drauf an! Wat willste denn wissen?“

Er sieht sie gierig an, sie scheint ihm wirklich sehr zu gefallen.

Jenna Raven: „Ich suche nach Jemandem!“

Der Barkeeper lacht kurz auf.

Barkeeper: „Tun wa das nich alle?“

Wieder zieht er sie mit seinen Blicken aus. Ein widerlicher Mann ist das, denkt sich Jenna. Aber vielleicht kann er ihr helfen. Sie zieht ein Foto von Valérie aus ihrer Brieftasche und hält es dem Mann vor die Augen.

Jenna Raven: „Ich suche nach ihr. Also? Schonmal gesehen?“

Der Barkeeper mustert das Foto kurz.

Barkeeper: „Ja, die Kleene, hab ich schon gesehn! War leztens hier und hat nach Giovanni gefracht!“

Giovanni? Wer ist das nun schon wieder? Sollte Valérie sie etwa allen ernstes betrogen haben? Das kann sie einfach nicht glauben. Sie hatte das eigentlich nur aus Zorn gesagt. Hatte es nie ernst gemeint. Sie macht sich nun selbst ein bisschen Vorwürfe.

Jenna Raven: „Wer ist Giovanni und wo kann ich den Kerl finden?“

Der Barkeeper grinst sie nun schief an.

Barkeeper: „Was gibste mir denn dafür huh?“

Jenna kann es nicht fassen! Wie dreist ist der Kerl eigentlich? Zornig blickt sie ihn an.

Jenna Raven: „Ich könnte zum Beispiel darauf verzichten das Gesundheitsamt in deinen Schuppen zu schicken! Was hälst du davon du Perverser?“

Der Barkeeper hebt sofort abwehrend die Hände. Mit dem Amt will er keinen Stress haben.

Barkeeper: „Hey, war doch nur'n Spaß Lady! Giovanni ist der Kerl da drüben am Tisch!“

Schon widmet der Barkeeper sich wieder seinem Geschirr, während Jenna nun an den Tisch geht um
Giovanni auszufragen. Dort angekommen trifft sie ihn, wie er wieder einmal mit einigen zwielichtigen
Gestalten Poker spielt. Ohne zu zögern spricht sie ihn an.


Jenna Raven: „Giovanni?“

Der Italiener dreht seinen Kopf zu ihr und mustert sie. Dann legt er ein dickes Lächeln auf.

Giovanni Di Cosetta: „Was kann ich für sie tun wunderschöne Senora?“

Jenna wartet keine Sekunde um ihr Anliegen vorzutragen.

Jenna Raven: „Mir wurde gesagt, dass sie zuletzt mit dieser Dame hier unterwegs waren.“

Sie zeigt Giovanni das Foto. Der mustert es kurz und schüttelt dann den Kopf.

Giovanni Di Cosetta: „Tut mir leid Senora! Noch nie gesehen!“

Jenna Raven: „Aber der Barkeeper war sich ziemlich sicher.“

Erneut schüttelt Giovanni nur den Kopf.

Giovanni Di Cosetta: „Der Mann sollte sich vielleicht eine Brille aufen Senora. Wie ich ihnen bereits sagte, ich habe diese andere Senora noch nie gesehen! Wenn sie mich nun weiterspielen lassen würden Senora!“

Er wendet sich von ihr ab und setzt sein Spiel fort. Jenna seufzt. Aus dem wird sie wohl keine Infos
herauspressen können. Sie dreht sich um und will nun zur Bartür gehen, als jemand sie anflüstert.


???: „Hey, komm mit. Du suchst doch die Kleine oder?“

Jenna nickt. Die flüsternde Stimme antwortet ihr.

???: „Dann folge mir unauffällig. Ich kann dir sagen wo sie ist!“

So folgt Jenna also der Stimme.



Szene 14


Stunden später liegt sie immer noch weinend da. Sie fühlt sich so leer. Verdammt, sie braucht einfach diese Drogen. Dennoch kann sie nichts machen. Nichts machen außer hier zu liegen und traurig zu sein. Sie will aufstehen, doch was hätte das denn für einen Sinn? In ihrem Leben gibt es ja doch nichts. Sie hat keine Drogen mehr und Jenna hatte sie auch alleine gelassen. Völlig verstört berührt sie ihre Brust, wo das Implantat geplatzt war. Hiermit begann alles. So kann es nicht enden, sie fasst zumindest etwas Mut. Wenn sie nun hier wegkommt, kann sie vielleicht an die Drogen kommen und wieder glücklich werden. Langsam öffnet sie die Tür von ihrem Zimmer einen Spalt und lugt durch die Öffnung. Sie sieht niemanden. Ist das vielleicht ihre Chance? Mit ihren nackten Füßen tritt sie langsam in den Flur hinaus, noch immer hat sie niemand entdeckt. Jetzt oder nie, sie sieht das offene Fenster und öffnet es mit einem Ruck. Eine Stimme ertönt?

Brad Bellick: „Lissy? Bist du das?“

Was soll sie nun machen? Sie verstellt ihre Stimme und hofft wie Lissy zu klingen.

Valérie Gabrielle: „Ja...,mein Bärchen!“

Brad Bellick: „Bärchen? Das bist doch nicht du...“

Er kommt um die Ecke und erblickt Valérie, die schon mit einem Fuß aus dem Fenster gestiegen ist.
Sofort sprintet er ihr hinterher, schließlich hat er gut für sie bezahlt!


Brad Bellick: „Lissy, wo bist du? Die Schlampe flüchtet!“

Er springt ihr hinterher und die Beiden landen in einem großen Garten, der völlig verwuchert und ungepflegt ist. Brad ist hinter ihr her und zu allem Überfluss stürzt nun auch Lissy auf sie zu, die allem Anschein nach blöderweise gerade im Garten zugange war. Nun muss Valérie rennen, doch eigentlich hat sie keine Chance, denn die Beiden sind nicht so von einer Siucht geschwächt. Bald ist es vorbei, sie kann nurnoch an eine Sache denken. Pillen. Das gibt ihr neue Kraft. Sie läuft schneller. Stürzt. Rappelt sich wieder auf. Im Kopf hat sie nur noch den einen Gedanken, sie will noch einmal die Pillen, die ihr Leben veränderten. Sie läuft schneller, doch die Beiden sind weiterhin wie die Jagdhunde hinter ihr her. Sie springt über den Zaun und läuft in ein kleines Waldstück. Gottchen, nun weiß sie, wie sich ein Hase fühlen muss, der von einer Meute gejagt wird.

Brad Bellick: „Du Hure! Wir kriegen dich!“

Nun sieht Valérie ein, das sie keine Chance hat. Sie sind zu schnell und die Kraft in ihrem zarten Körper lässt nach. Da vorne ist ein Busch, vielleicht gelingt es ihr, sich hinter dem Gestrüpp zu verstecken. Sie hält auf das Gestrüpp zu. Da ist jemand. Ist sie in einer Falle? Valérie bleibt stehen, nun sieht sie es ganz deutlich. Eine weitere Gestalt hockt hinter dem Busch. Valérie fällt auf die Knie, Tränen laufen ihr übers Gesicht... Und hinter ihr kommen schon die Schritte von Lissy und Brad.

Brad Bellick: „Da ist die Schlampe, nun wird sie geschnappt!“

Die Beiden sind nun genau hinter ihr, plötzlich regt sich die Gestalt hinter dem Busch und springt auf die zu. In der Hand hat sie eine Bratpfanne. Wie grauenhaft, Valérie muss durch eine Bratpfanne sterben. Doch zu ihrer Überraschung stellt sich die Unbekannte den Verfolgern gegenüber! Gehört sie nicht zu denen?

Valérie Gabrielle: „Aber...du bist...“

JENNA RAVEN!

Jenna Raven: „Lasst meine Freundin in Ruhe, ihr Verrückten!“

Sie schwingt die Bratpfanne und springt auf Brad und Lissy zu. Ein Schlag auf den Kopf beendet den Arbeitstag für Brads Gehirn, der zu Boden geht, doch Lissy ist hartnäckig. Im Stile einer Karatejapanerin stellt sie sich Jenna und der Bratpfanne gegenüber. Doch sie hat keine Chance, Jenna ist völlig in Rage und schlägt Lissy ebenfalls nieder. Dann ist es still. Wimmernd stellt sich Valérie auf die Beine und blickt auf Jenna Raven. Sie muss weinen und fällt ihrer Freundin in die Arme.

Valérie Gabrielle: „Jenna! Es tut mir so Leid!“



Szene 15


Valérie und Jenna liegen auf dem Sofa, noch immer zittert Valérie, sie kann es nicht fassen, dass sie
gerettet wurde. Sie schmiegt sich an Jenna.


Valérie Gabrielle: „Jenna, es tut mir so leid. Ich hätte das alles nicht machen dürfen.“

Doch Jenna legt ihr zärtlich die Hand auf den Mund und bedeutet ihr so, dass sie still sein soll. Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt für Entschuldigungen. Sie sind einfach froh, wieder vereint zu sein. Dieser Streit hätte nie passieren dürfen.

Jenna Raven: „Ach Valérie, es ist schön, dass du wieder da bist. Doch ganz außer acht lassen können wir deine Sucht nicht.“

Das stimmt sicherlich. Valérie schließt die Augen, sie muss von diesen Todespillen wegkommen. Auch
Jenna zuliebe.


Valérie Gabrielle: „Jenna, du weißt, dass ich dich über alles liebe. Und ich will dich nicht verlieren. Daher habe ich einen Entschluss gefasst.“

Sie richtet sich auf und blickt ihrer Freundin in die Augen.

Valérie Gabrielle: „Ich mache einen Entzug.“

Jenna ist gerührt. Sie umarmt Valérie voller Liebe. Voller Stolz blickt sie Valérie in die Augen und
flüstert mit zittiger Stimme das Wort „Danke“ Mit einem Lächeln wendet sich Valérie ihr zu.


Valérie Gabrielle: „Schließlich will ich ein braves Mädchen werden.“

Nun muss Jenna auflachen. Sie schnurrt wie ein Kätzchen.

Jenna Raven: „Jetzt will ich aber ein böses Mädchen sein.“

Die Beiden fallen sich in die Arme und beginnen einen innigen Zungenkuss, wobei sie sich auf das Sofa zurückfallen lassen. Jenna fasst unter Valéries T-Shirt und beginnt es hochzuziehen. Während die beiden in dieser Position verharren, regt sich unter dem Esstisch etwas. Eine Person! Ist es etwa Mr. Doll? Oder gar der brutale Zuhälter? Nein, es ist jemand Anderes. G-Dawg! Der Assistent von Big Boss Adams.

G-Dawg: „Lesbenparty!“

In seiner Hand hat er einen Ghettoblaster, den er neben Jenna und Valérie stellt. Die Beiden blicken
ihn verblüfft an.


G-Dawg: „Macht einfach weiter. Ich sorge für die Unterhaltung!“

Das lassen sich die Damen nicht nochmal sagen. Sie küssen sich erneut und Jenna zieht Valérie das TShirt aus. Gleichzeitig beginnt G-Dawg zu singen.
G-Dawg: „Dies ist die Story eines harten Lebens...es ist die Story von Valérie Gabrielle!“
Sie war weit oben und hat in kurzer Zeit viel geschafft,
doch in einer Sekunde ist ihr Traum einfach geplatzt.
Ihr Implantat - eine Metapher für den Traum
sie wurde vom Präsident gerufen und ging in seinen Raum.
Er blickt sie an und sagt ihr: "Du bist entlassen"
Geplatzt und ohne Job, was soll sie jetzt denn machen?
Sie kommt nach Hause, weint sich bei Jenna aus,
wird getröstet, bekommts dennoch aus dem Kopf nicht raus.
Unter diesen Klängen zieht nun auch Jenna ihr Shirt aus und die beiden geben sich vollständig ihrer
Leidenschaft hin, wobei sie in inniger Position auf dem Sofa liegen.

Es ist die Story von Valerie, es ging von oben nach unten.
Ihr Fall bleibt auf ewig mit dem Wort "Drama" verbunden.
Sie war ein Star, doch es kam anders als sie dachte,
später wird sie sich oft fragen, was sie damals machte.

Sie muss in eine Bar und trifft dort einen Mann,
vertrauensvoll sagt er, dass er ihr helfen kann.
Sie ist neugierig, folgt ihm an einen kleinen Orte,
lässt sich zu was überreden, glaubt an seine Worte.
Er gibt ihr was, sie nimmt diese Tablette,
eh sie sich versieht, hat sie dann nen Trip auf der Toilette
Der Mann kommt zurück und bringt zwei Leute mit,
Einer mit ner Kamera und auch eine hübsche Frau
Sie denkt: Mach ich mit, bekomm ich noch mehr Shit,
und so kommt sie auf nen Film mit dieser geilen Sau


G-Dawg: „Come on! Gebt alles, Ladies! Haha!“
Es ist die Story von Valerie, es ging von oben nach unten.
Ihr Fall bleibt auf ewig mit dem Wort "Drama" verbunden.
Sie war ein Star, doch es kam anders als sie dachte,
später wird sie sich oft fragen, was sie damals machte.

Der Trip geht vorbei, sie fühlt sich stark geschlaucht,
doch ihr Körper zeigt, dass sie neue Pillen braucht.
Ihr bleibt nichts anderes übrig, zurück zu diesem Mann,
und ihn fragen, ob sie noch was haben kann.
Er sagt: "Sicher, kein Problem - doch dazu musst du was machen",
Sie findet sich wieder auf dem Strich in höchst knappen Sachen.
Ein harter, kuchiger Tag, doch dann bekommt sie was sie will,
und fortan liegt sie dann keinen Tag mehr still.
Valérie und Jenna rutschen in ihrer ganzen Lust nun sogar vom Sofa und machen auf dem Boden
weiter. Jenna kann garnicht mehr von ihrer Freundin lassen und küsst ihr mit Vergnügen die
verschiedenen Körperteile.

Es ist die Story von Valerie, es ging von oben nach unten.
Ihr Fall bleibt auf ewig mit dem Wort "Drama" verbunden.
Sie war ein Star, doch es kam anders als sie dachte,
später wird sie sich oft fragen, was sie damals machte.

Dann geht sie zu Giovanni und will ihre Pillen,
doch er kennt sie garnicht und will lieber chillen.
Dann wird sie entführt, es ist nicht zu ertragen.
Er sagt er killt sie, sollte sie die Flucht wagen.
Doch sie kann nicht mehr und rennt einfach weg,
doch voller Erschöpfung fällt sie in den Dreck.
Sie liegt dort und denkt es ist vorbei, die Verfolger sind da,
plötzlich springt aus dem Busch ihre Freundin Jen-na.
G-Dawg: „Doch es gab ein Happy-End – yeah!“

Es ist die Story von Valerie, es ging von oben nach unten.
Ihr Fall bleibt auf ewig mit dem Wort "Drama" verbunden.
Sie war ein Star, doch es kam anders als sie dachte,
später wird sie sich oft fragen, was sie damals machte.
Sie ist gerettet und dankt es Jenna voller Lust,
das ihre Beziehung so schön ist, hat sie lange nicht gewusst!
G-Dawg: „Yeah, Ladies! Ich danke euch. Ihr seid die Besten. Ihr macht Leute wie mich glücklich.
Lasst euch nicht aufhalten.“

Er lässt die Turteltäubchen nun wieder alleine. Jenna und Valérie sind glücklich, denn sie haben das
Wichtigste im Leben, die Liebe!


THE END
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