The Affair (Showtime)

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Heike
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The Affair (Showtime)

Beitrag von Heike » 19.07.2014, 18:20

The Affair

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TV-Sender: Showtime
Serienstart: 19. Oktober 2014

„The Affair“ wirft einen Blick auf die Ursachen und Folgen einer außerehelichen Affäre, genauer gesagt auf zwei Paare und ihre Familien. Auf der einen Seite stehen der Rancher Cole (Joshua Jackson) und seine Frau Allison (Ruth Wilson), die in einem Pancake House arbeitet.

Der Verlust ihres Kindes wirft einen langen Schatten auf ihre Ehe. So lässt sich Allison auf eine Affäre mit Noah (Dominic West) ein. Dieser ist seit 17 Jahren mit seinem Highschool-Sweetheart Helen (Maura Tierney) verheiratet. Die beiden sind „beste Freunde“ und haben vier Kinder.

Die Showtime-Serie stammt von Autorin Sarah Treem und Produzent Hagai Levi. Beide arbeiteten zusammen an dem inzwischen eingestellten HBO-Drama „In Treatment“, dessen israelisches Original von Levi kreiert und produziert wurde, während Treem als Co-Produzentin und Autorin fungierte.

Quelle: serienjunkies

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First Promo of the Affair
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Trailer - The affair
Zuletzt geändert von Heike am 15.10.2014, 15:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: The Affair (Showtime)

Beitrag von Lin@ » 13.10.2014, 23:13

Wow. Selten so einen starken Piloten gesehen. Mit Wilson/West in den Hauptrollen und auch noch Treem/Levi als Showrunner, war ja eigentlich schon abzusehen, dass das hier ein heißer Anwärter auf den besten Neustart der Season werden könnte, aber auf einen formal wie inhaltlich derart ambitionierten, aufwühlenden, bisweilen Rätsel aufgebenden und schlicht unheimlich fesselnden Auftakt war ich echt nicht vorbereitet – zumal der Titel der Serie eine sehr viel simplere und vorhersehbare Story von deutlich geringerer Tragweite suggeriert. Da bleibt wirklich nur zu hoffen, dass das dramaturgische Konzept und die angedeutete Erzähltiefe über die gesamte Staffel hinweg beibehalten werden können, ohne sie allzu sehr auszureizen. Würde die Serie bei HBO oder Sundance laufen, hätte ich da wahrscheinlich überhaupt keine Zweifel, aber Showtime hat ja leider ein recht ausgeprägtes Talent dafür, großes Potential auf Dauer zu verschenken, von daher bereite ich mich mental sicherheitshalber schon mal auf eine kleine bis mittlere Enttäuschung vor. So oder so bin ich jedenfalls extrem gespannt auf die kommenden Folgen.
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Schnurpsischolz
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Re: The Affair (Showtime)

Beitrag von Schnurpsischolz » 14.10.2014, 13:37

Ging mir genauso, mir hat der Pilot auch sehr, sehr gut gefallen, obwohl ich durch die zahlreichen Vorschusslorbeeren an verschiedenen Stellen ja durchaus auch hohe Erwartungen hatte und schon fast befürchten musste, dass ich deshalb eher enttäuscht bin.
Lin@ hat geschrieben:Da bleibt wirklich nur zu hoffen, dass das dramaturgische Konzept und die angedeutete Erzähltiefe über die gesamte Staffel hinweg beibehalten werden können, ohne sie allzu sehr auszureizen. Würde die Serie bei HBO oder Sundance laufen, hätte ich da wahrscheinlich überhaupt keine Zweifel, aber Showtime hat ja leider ein recht ausgeprägtes Talent dafür, großes Potential auf Dauer zu verschenken, von daher bereite ich mich mental sicherheitshalber schon mal auf eine kleine bis mittlere Enttäuschung vor.
Ja, der Showtime-Fluch hat mich spätestens seit Homeland auch voll erwischt und ich hab mich hier mental drauf eingestellt, die Serie erstmal als abgeschlossene Geschichte über eine Staffel zu sehen. Ich hoffe ja sehr, dass sie die hier angedeuteten "Rätsel" rund um die Affäre auch in eben dieser einen Staffel aufklären. Mal schauen.

Du hast di absoluten Stärken ja schon angesprochen, schon allein der Cast verspricht ja einiges, wobei ich Ruth Wilson bisher nur vom Hörensagen her kenne (Habe Luther nicht gesehen) und sie mich hier wirklich schwer beeindruckt hat.

Wobei aber natürlich bis dato die beiden sehr unterschiedlichen Perspektiven natürlich das absolut spannendste sind. Was mich ja besonders fasziniert ist, dass sich beide Protagonist(in)en ja absolut zurückhaltend sehen und jeweils den anderen als den forschen und das Kennenlernen initiierenden, was ich wirklich absolut spannend finde. Aber gerade beim Blick auf die letzte Szene aus den beiden Perspektiven war es auch krass, wieviel der eigentlich Blickwinkel ausmacht, was man in eine Szene hineininterpretiert.

Richtig schön finde ich auch, dass ich in beiden Geschichten jeweils unheimlich viel aus meinem eigenen "Ehe- bzw. Familienalltag" wieder gefunden habe, jetzt nicht in der genauen Situation aber in den kleinen Gesten und Details. Ganz krass waren da die insgesamt ja mindestens drei krassen Verlustängste, die man als Eltern in Bezug auf seine Kinder ja hat. Das war schon fast zuviel für eine einzelne Episode, wobei ich mit Allison am Grab echt fast komplett die Fassung verloren hätte. ;-(

Ein kleiner Humor-Metamoment für mich war dann aber McNulty, der wieder mal von Rawles von Oben herab behandelt wurde. :D

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Re: The Affair (Showtime)

Beitrag von Lin@ » 15.10.2014, 09:28

Schnurpsischolz hat geschrieben:Wobei aber natürlich bis dato die beiden sehr unterschiedlichen Perspektiven natürlich das absolut spannendste sind. Was mich ja besonders fasziniert ist, dass sich beide Protagonist(in)en ja absolut zurückhaltend sehen und jeweils den anderen als den forschen und das Kennenlernen initiierenden, was ich wirklich absolut spannend finde. Aber gerade beim Blick auf die letzte Szene aus den beiden Perspektiven war es auch krass, wieviel der eigentlich Blickwinkel ausmacht, was man in eine Szene hineininterpretiert.
Definitiv. Wobei da ja auch der Zeitfaktor eine große Rolle spielt, sprich: der Blickwinkel wird sicherlich auch maßgeblich davon beeinflusst, wie ihre Beziehung letztlich verlaufen ist und welche Folgen sie hatte. Und dann können wir uns natürlich auch nicht ganz sicher sein, ob wir hier wirklich ihre verzerrte Sicht der Dinge sehen, oder ob die Bilder womöglich gar nicht ihre pesönlichen Erinnerungen darstellen, sondern vielmehr lediglich das, was sie ihrem Gegenüber im Verhör erzählen, um sich selbst in möglichst günstiges Licht zu rücken. Da steckt einfach unheimlich viel drin, was wir noch nicht so richtig beurteilen können, weil wir eben noch nicht wissen, was in der Zwischenzeit alles passiert ist und wie die beiden genau ticken. Und dieser "Mystery"-Aspekt funktioniert hier in meinen Augen trotz der "True Detectice"-Anleihen vor allem deswegen so gut, weil's vordergründig eigentlich gar nicht wirklich darum geht, was genau geschehen ist, als vielmehr welche Auswirkungen das Ganze auf persönlicher Ebene für diese beiden Menschen (und ihr Familie) hatte, eben weil gerade davon ihre Perspektive geprägt ist. (Macht das Sinn?)
Ganz krass waren da die insgesamt ja mindestens drei krassen Verlustängste, die man als Eltern in Bezug auf seine Kinder ja hat. Das war schon fast zuviel für eine einzelne Episode, wobei ich mit Allison am Grab echt fast komplett die Fassung verloren hätte. ;-(
Manchen war das ja wirklich zu viel, aber ich fand das eigentlich extrem gelungen, wie man einen hier stückweise an das eigentliche Leitthema von Alisons Storyline herangeführt hat. Wobei die allererste Szene mit Martin(?) auf mich noch die größte Wirkung hatte, weil sie eben noch so völlig aus dem Nichts kam, während bei der Szene am Friedhof ja im Grunde schon länger klar war, was los ist und einen (mich) das entsprechend nicht ganz so unvorbereitet traf.
Ein kleiner Humor-Metamoment für mich war dann aber McNulty, der wieder mal von Rawles von Oben herab behandelt wurde. :D
Klein? ;) Ich musste da so laut und lange kichern, dass ich die ganze Szene nochmal zurückspulen musste, weil ich die Hälfte ihres Gesprächs nicht mitbekommen hatte. :D
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Re: The Affair (Showtime)

Beitrag von Heike » 18.10.2014, 19:32

Ich hab es nun auch endlich geschafft mir den Piloten anzusehen und ich fand ihn absolut gelungen. Sehr gute story und sehr gute Umsetzung. Ich hoffe sehr dies bleibt eine ganze Weile so. Ich finde den cast wirklich gut gewählt. Für mich ja vor allem schön, das Josh endlich zurück ist. Ich bin gespannt wie es weiter geht und was sie noch so alles einbauen können. :up:
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Re: The Affair (Showtime)

Beitrag von Schnurpsischolz » 19.10.2014, 21:19

Lin@ hat geschrieben:Wobei da ja auch der Zeitfaktor eine große Rolle spielt, sprich: der Blickwinkel wird sicherlich auch maßgeblich davon beeinflusst, wie ihre Beziehung letztlich verlaufen ist und welche Folgen sie hatte. Und dann können wir uns natürlich auch nicht ganz sicher sein, ob wir hier wirklich ihre verzerrte Sicht der Dinge sehen, oder ob die Bilder womöglich gar nicht ihre pesönlichen Erinnerungen darstellen, sondern vielmehr lediglich das, was sie ihrem Gegenüber im Verhör erzählen, um sich selbst in möglichst günstiges Licht zu rücken. Da steckt einfach unheimlich viel drin, was wir noch nicht so richtig beurteilen können, weil wir eben noch nicht wissen, was in der Zwischenzeit alles passiert ist und wie die beiden genau ticken. Und dieser "Mystery"-Aspekt funktioniert hier in meinen Augen trotz der "True Detectice"-Anleihen vor allem deswegen so gut, weil's vordergründig eigentlich gar nicht wirklich darum geht, was genau geschehen ist, als vielmehr welche Auswirkungen das Ganze auf persönlicher Ebene für diese beiden Menschen (und ihr Familie) hatte, eben weil gerade davon ihre Perspektive geprägt ist. (Macht das Sinn?)
Ja, macht absolut Sinn. Ich hab ja auch über die ganze Perpektivensache noch viel nachdenken müssen, auch weil die Art und Weise, wie das alles präsentiert wurde, ja noch recht uneindeutig war. Bei "True Detective" wußte man ja als Zuschauer recht schnell, wie es aufgezogen ist, dass die Monologe das sind, was die Personen im Verhör aussagen während wie sozusagen die wahre Geschichte sehen.

Hier wurden die Aussagen ja nur immer ganz kurz angeschnitten, aber das was wir sehen kann ja auch nicht ganz genau das sein, was sie im Verhör erzählen. Dagegen sprechen für mich der Sex der Ehepartner oder sowas wie Noahs Begegnung am Anfang im Schwimmbad. Sind das dann also die Erinnerungen, die wir sehen?

Das diese soweit auseinander gehen macht ja auch irgendwie Sinn, wenn da dann noch ein paar Jahre dazwischen liegen, spielt ja wie du auch sagst alles was danach kam, da auch mit rein. Bspw. kann ja Allison das mit Peter Pan wirklich auch erst später in der Beziehung erzählt haben, Noah erinnernt sich da nur falsch dran. Und auch die verschiedenen Zigarettenmarken deuten für mich in die Richtung, da so eine Erinnerung ja klar davon beeinflusst wird, was sie später von ihrem Partner wissen. Faszinierend, bin schon echt sehr gespannt auf die nächste Folge.
Manchen war das ja wirklich zu viel, aber ich fand das eigentlich extrem gelungen, wie man einen hier stückweise an das eigentliche Leitthema von Alisons Storyline herangeführt hat. Wobei die allererste Szene mit Martin(?) auf mich noch die größte Wirkung hatte, weil sie eben noch so völlig aus dem Nichts kam, während bei der Szene am Friedhof ja im Grunde schon länger klar war, was los ist und einen (mich) das entsprechend nicht ganz so unvorbereitet traf.
Zu viel für mich war es einfach, weil das so Emotionen sind, da kann ich mich nicht dagegen abschirmen und die wecken total die Urängste. Fand aber auch den Selbtsmordscherz echt krass und die Szene ergibt ja aus Noahs Erinnerung irgendwie gar keinen Sinn, finde ich. Frag mich da wirklich, ob da noch irgendwas kommt.

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Re: The Affair (Showtime)

Beitrag von manila » 01.11.2014, 12:08

Schaut ihr noch weiter? Mich würde interessieren, ob ihr weiterhin empfiehlt, einzuschalten... :)
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Re: The Affair (Showtime)

Beitrag von Lin@ » 03.11.2014, 22:03

manila hat geschrieben:Schaut ihr noch weiter? Mich würde interessieren, ob ihr weiterhin empfiehlt, einzuschalten... :)
Ich schaue brav weiter, find's aber echt schwer, zum jetzigen Zeitpunkt schon ein Urteil zu fällen. Habe auch zunehmend das Gefühl, dass die Auflösung der gesamten Geschichte am Ende einen großen Einfluss auf die Rezeption des Ganzen haben wird - was ich persönlich eigentlich für kein gutes Zeichen halte. Andererseits ist und bleibt die Erzählweise/Inszenierung wirklich interessant und regt zum Nachdenken an. Und was Ruth Wilson alles aus ihrer Rolle rausholt ist echt der Wahnsinn. :anbet: Plus: Das Setting ist so traumhaft schön, dass man unweigerlich Fernweh kriegt. Mehr kann bzw. will ich lieber noch nicht sagen...
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Re: The Affair (Showtime)

Beitrag von manila » 04.11.2014, 17:14

Lin@ hat geschrieben:
manila hat geschrieben:Schaut ihr noch weiter? Mich würde interessieren, ob ihr weiterhin empfiehlt, einzuschalten... :)
Ich schaue brav weiter, find's aber echt schwer, zum jetzigen Zeitpunkt schon ein Urteil zu fällen. Habe auch zunehmend das Gefühl, dass die Auflösung der gesamten Geschichte am Ende einen großen Einfluss auf die Rezeption des Ganzen haben wird - was ich persönlich eigentlich für kein gutes Zeichen halte. Andererseits ist und bleibt die Erzählweise/Inszenierung wirklich interessant und regt zum Nachdenken an. Und was Ruth Wilson alles aus ihrer Rolle rausholt ist echt der Wahnsinn. :anbet: Plus: Das Setting ist so traumhaft schön, dass man unweigerlich Fernweh kriegt. Mehr kann bzw. will ich lieber noch nicht sagen...
Alles klar, danke! Dann warte ich mal ab, was ihr sagt, wenn Season 1 vorüber ist... ;)
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Re: The Affair (Showtime)

Beitrag von Heike » 20.08.2015, 16:18

kann mir jemand sagen ob es mittlerweile einen start für deutschland gibt? bei amazon hab ich gesehen gibt es die serie jetzt bei amazon prime instant video. hat sich da irgendwie ein sender für angemeldet oder interessiert?
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Re: The Affair (Showtime)

Beitrag von Heike » 21.09.2015, 18:13

so nun habe ich es endlich geschafft mir die komplette staffel 1 anzusehen. ich bin stark positiv überrascht, absolut mega klasse leistung von ruth und joshua hinreissend :up: ;) die story gefällt mir extrem gut. durchgehend gute folgen. bin sehr gespannt wie die staffel 2 wird, dort soll man ja dann die blinkwinkel der betrogenen sehen, da freue ich mich sehr drauf. die kulisse an der sie drehen, ist ja wirklich ein traum.
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Re: The Affair (Showtime)

Beitrag von Schnupfen » 22.02.2017, 17:08

Wage mich ja im Grunde immer gerne an Showtime-Serien, las auch schon viel gutes über jene hier und freute mich natürlich auf Josh Jackson und Montauk (awwww, "Eternal sunshine on a spotless mind...")... Daher habe ich nun endlcih den Piloten gesehen.

Es war gut. Gut geschrieben, gut gespielt, realistisch, authentisch, schöne Bilder. Ja, alles nett und gut. Weiß jedoch nicht, ob mir das auf Dauer reichen würde. Gefesselt bin ich noch nicht.

Was aber herausragte, waren eben die zwei unterschiedlichen Sichten, Erinnerungen, Wahrnehmungen, Wünsche...!? Zuerst überraschte es, dann regte es zum Nachdenken an, zum Mitdenken, zum Weben und Spinnen. Interessant. Das bleibt vermutlich, oder? Ich hoffe dann nur, dass es nicht zu verworren irgendwann wird und man gar nicht mehr weiß, was nun eigentlich passiert ist...

Gleichzeitig - vielleicht sorgt ja auch genau das dafür - brauche ich mehr Mitfühlen, Kennenlernen, Verstehen. Weiß nicht, ob das ne Serie ist, in der man wirklich jemanden sympathisch finden wird (wobei hoffentlich sind nicht alle so kacke wie die Geschwister in "Bloodlines"), aber ansatzweise muss da mehr entstehen. Kann ich da guter Dinge sein?

Ich hoffe auch, dass die Kinder von Noah nicht nur dazu dienen, die Rahmenhandlung mit dem Verhör mysteriös erscheinen zu lassen. Sollen wir erstmal vermuten, Noahs Sohn hat sich doch irgendwann umgebracht? Oder Noahs Tochter hat sich zu Tode gehungert oder starb den Drogentod? Am Ende wird es dann doch was anderes sein... Scheint ja eh Jahre in der Zukunft zu spielen, d.h. es kann auch Noahs Frau oder Allisons Mann betreffen...

Wenn das alles kommt, dann wird es - so vermute ich jetzt - keine Serie sein, die ich mir binge-mäßig geben kann, die ich jeden Tag sehen will, ähnlich wie "Ray Donovan" oder "Masters of Sex", weil die alle sehr ernst, sehr ruhig und so "real" sind...
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Leaving was the right thing to do. It’s just hard to say goodbye.
„One day at a time“

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Re: The Affair (Showtime)

Beitrag von Heike » 04.02.2018, 14:09

Ich glaube ich musste noch nie bei einer Serie so lange auf eine weitere Staffel warten .... :roll: Das ist wirklich ein mega Minuspunkt. Da verliere selbst ich absolut das Interesse, was sehr schade ist, denn die Serie hatte mich wirklich überrascht
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