Treme [HBO]

Das Board zur Auslandsausstrahlung von Nicht-myFanbase-Serien, egal ob aus den USA oder dem Rest der Welt.

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Lin@
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Treme [HBO]

Beitrag von Lin@ » 27.03.2010, 23:51

Ja wie, immer noch kein Thread? Muss ICH da jetzt etwa Werbung für machen? :D

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Teaser
Trailer
Weitere Promo
Making Of
HBO hat geschrieben:From David Simon, creator of The Wire and Generation Kill, and Eric Overmyer, writer-executive producer of Law & Order, Treme is set in post-Katrina New Orleans, chronicling the rebuilding of a unique American culture after historic devastation.
Wiki hat geschrieben: Cast
Steve Zahn as Davis McAlary
Rob Brown as Delmond Lambreaux
Melissa Leo as Toni Bernette
Khandi Alexander as LaDonna Batiste-Williams
Kim Dickens as Janette Desautel
Clarke Peters as Albert Lambreaux
Wendell Pierce as Antoine Batiste
John Goodman as Creighton Bernette
Michiel Huisman as Sonny
Lucia Micarelli as Annie
Preview zur Serie auf myFanbase

Am 11. April geht's auf HBO los. Wer schaut rein?

Ich persönlich bin ja schon sehr gespannt, was uns da genau geboten wird. Ob's wieder eine eher gesellschaftskritische Studie à la "The Wire" wird oder ein etwas klassischeres Drama, das den Schwerpunkt mehr auf die zwischenmenschlichen Beziehungen legt. Bin mir auch noch nicht so ganz im Klaren, welche Rolle die Musik letztendlich wirklich spielen wird, hoffe aber, eine große. Denn allein schon den Ring Shout-Song aus dem Trailer finde ich absolut zum Niederknien. Das könnte endlich mal eine ganz ganz tolle Gelegenheit sein, in die Art von Musik einzutauchen.
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Niko

Re: Treme

Beitrag von Niko » 28.03.2010, 00:00

Hab mir, nachdem Andreas mal ein Set zur Serie drinnen hatte, ebenfalls vorgenommen, reinzuschauen, vor allem freue ich mich auf Khandi Alexander, die ich in "CSI: Miami" ja immer sehr gern mochte und gerne wieder in einer neuen Rolle sehe. :)

JustinFected

Re: Treme

Beitrag von JustinFected » 28.03.2010, 09:02

Lin@ hat geschrieben:Ja wie, immer noch kein Thread? Muss ICH da jetzt etwa Werbung für machen? :D
Klappt doch ganz gut. :D
Am 4. April geht's auf HBO los. Wer schaut rein?
Der 11. ist es. 80-minütiger Pilot, woohoo! Und klar, ich natürlich. :)
Keine Ahnung, wann das erste Mal fest stand, dass David Simon die Serie macht, zumindest fiebere ich seitdem dem Serienstart entgegen, einfach weil der Kerl der mit Abstand beste Showrunner ist, siehe "The Corner", "Generation Kill" und natürlich ganz besonders "The Wire".
Ich persönlich bin ja schon sehr gespannt, was uns da genau geboten wird. Ob's wieder eine eher gesellschaftskritische Studie à la "The Wire" wird oder ein etwas klassischeres Drama, das den Schwerpunkt mehr auf die zwischenmenschlichen Beziehungen legt. Bin mir auch noch nicht so ganz im Klaren, welche Rolle die Musik letztendlich wirklich spielen wird, hoffe aber, eine große. Denn allein schon den Ring Shout-Song aus dem Trailer finde ich absolut zum Niederknien. Das könnte endlich mal eine ganz ganz tolle Gelegenheit sein, in die Art von Musik einzutauchen.
Ich denke, dass Simon ohne Gesellschaftskritik einfach nicht kann. :D
"The Wire" hat ja auch erst mal als Copdrama angefangen und wurde dann zu so unendlich mehr, kann mir das bei "Treme" auch vorstellen. Wobei er in Interviews aber meinte: "It's a very different piece from The Wire. We're not trying to do a crime story or a political story. This is a story about culture and how American urban culture defines how we live." Ansonsten bin ich mir aber auch noch nicht sicher, welche Rolle die Musik spielen wird. Allein die ganzen Gastmusiker deuten aber zumindest an, dass sie relativ groß sein wird, worauf ich mich sehr freue.

Ansonsten ist der Cast für mich eine reine Offenbarung: Steve Zahn ist sowieso immer gut, Melissa Leo könnte sich durch ihre (völlig verdiente) Oscarnominierung 2009 jede Rolle der Welt aussuchen, Khandi Alexander hat bereits bei "The Corner" gezeigt, dass sie zusammen mit Simon zu Bestleistungen in der Lage ist, Kim Dickens war großartig in "Deadwood", Clarke Peters und Wendell Pierce waren Aktivposten bei der besten TV-Serie ever, John Goodman ist eben John Goodman, dazu kommen die zahlreichen Schauspieler aus New Orleans und unmittelbarer Umgebung, die gecastet wurden und schon bei "The Wire" zu wahren Wunderdingen getrieben wurden.

Es gab schon erste Reviews zum Piloten (allesamt positiv, aber nicht überschwänglich), die ich jetzt aber natürlich nicht mehr finde, sonst hätte ich die zumindest noch verlinkt.

aceman™

Re: Treme

Beitrag von aceman™ » 28.03.2010, 14:04

Ich werde auch mal einen Blick wagen. TheWire habe ich leider immer noch nicht gesehen :schaem:

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Re: Treme

Beitrag von Lin@ » 28.03.2010, 15:43

Phalanxxx hat geschrieben:Der 11. ist es.

Hatte irgendwie permanent Anfang April im Kopf... :roll:
Ändere ich oben.
Ich denke, dass Simon ohne Gesellschaftskritik einfach nicht kann. :D
Ganz ohne wird "Treme" sicherlich auch nicht sein. Ich frag mich halt bloß, welche Stellung sie im Endeffekt einnehmen wird. Nach Kathrina haben ja eigentlich schon genug Leute auf Bush & Co. eingedrescht, das muss ich jetzt nicht nochmal in aller Breite erzählt bekommen...
Es gab schon erste Reviews zum Piloten (allesamt positiv, aber nicht überschwänglich), die ich jetzt aber natürlich nicht mehr finde, sonst hätte ich die zumindest noch verlinkt.
Ich hab vor paar Wochen mal einige auf nola.com gelesen, weiß aber nicht, ob du die meinst.
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JustinFected

Re: Treme

Beitrag von JustinFected » 28.03.2010, 17:35

Lin@ hat geschrieben: Nach Kathrina haben ja eigentlich schon genug Leute auf Bush & Co. eingedrescht, das muss ich jetzt nicht nochmal in aller Breite erzählt bekommen...
Ich denke auch nicht, dass es darauf hinausläuft. Bush-Bashing ist viel zu langweilig.
Ich hab vor paar Wochen mal einige auf nola.com gelesen, weiß aber nicht, ob du die meinst.
Kann sein, dass es die waren. Müsste aber zumindest inhaltlich auf dasselbe hinauslaufen. Daher: danke. :)

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Re: Treme

Beitrag von Landjunge » 30.03.2010, 19:33

aceman™ hat geschrieben:Ich werde auch mal einen Blick wagen. TheWire habe ich leider immer noch nicht gesehen :schaem:
aceman, Schande... :down:

Treme wird genial. Der Stil von The Wire, einige Darsteller von The Wire, gute Location, interessanter Plot, geiler Sound! Kann nix schief gehen, ich hoffe nur, die Amis sehen das genauso! :anbet:
Shiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiit (Clay Davis)


JustinFected

Re: Treme

Beitrag von JustinFected » 09.04.2010, 10:10

David Simon war vorgestern bei Stephen Colbert und redete über "Treme", hier der Link. :)

EDIT: Schönes Interview mit und über David Simon (später auch Clarke Peters) über alles, aber eben auch über "Treme". ;)
Overmyer says that when they had their first conference call with HBO, after the first cut, they got a note, “not a bad note.” But Simon “went ballistic” and started lecturing the executives: “ ‘Don’t you network me! That could’ve been a note from CBS!’ He just went for fifteen minutes—and I thought, Oh, we’re dead.” Instead, HBO apologized to Simon—and ordered the pilot. “I think maybe David needed to pick that fight, to get himself going. I described the phone call to Tom Fontana, and we just laughed. It’s a strategy.”
:D

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Re: Treme

Beitrag von Lin@ » 09.04.2010, 16:14

Phalanxxx hat geschrieben:David Simon war vorgestern bei Stephen Colbert und redete über "Treme", hier der Link. :)
Gibt's das Video auch irgendwo anders? Bei mir funktioniert's nämlich leider nicht. :ohwell: Aber bei der Beschreibung als
"Glee," but with a few more black people
hab ich mich schon weggeschmissen. ^_^
Schönes Interview mit und über David Simon (später auch Clarke Peters) über alles, aber eben auch über "Treme". ;)
Ein sehr spezieller Zeitgenosse scheint mir das. Trifft aber oft echt den Nagel auf den Kopf:
“Fuck the exposition,” he says gleefully as we go back into the bar. “Just be. The exposition can come later.” He describes a theory of television narrative. “If I can make you curious enough, there’s this thing called Google. If you’re curious about the New Orleans Indians, or ‘second-line’ musicians—you can look it up.” The Internet, he suggests, can provide its own creative freedom, releasing writers from having to overexplain, allowing history to light the characters from within.
Picasso said art is the lie that allows us to see the truth.
:anbet:
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JustinFected

Re: Treme

Beitrag von JustinFected » 10.04.2010, 10:52

Lin@ hat geschrieben: Gibt's das Video auch irgendwo anders? Bei mir funktioniert's nämlich leider nicht. :ohwell: Aber bei der Beschreibung als
"Glee," but with a few more black people
hab ich mich schon weggeschmissen. ^_^
Vielleicht ja noch hier. Ansonsten halt nur über die üblichen Wege die gesamte Show. :ohwell:
Ein sehr spezieller Zeitgenosse scheint mir das. Trifft aber oft echt den Nagel auf den Kopf:
“Fuck the exposition,” he says gleefully as we go back into the bar. “Just be. The exposition can come later.” He describes a theory of television narrative. “If I can make you curious enough, there’s this thing called Google. If you’re curious about the New Orleans Indians, or ‘second-line’ musicians—you can look it up.” The Internet, he suggests, can provide its own creative freedom, releasing writers from having to overexplain, allowing history to light the characters from within.
Picasso said art is the lie that allows us to see the truth.
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Re: Treme

Beitrag von manila » 12.04.2010, 21:41

So, hab grad die zwei Stunden hinter mich gebracht und bin erstmal ein bisschen erschlagen.

Der Gesamteindruck ist sicherlich positiv, doch ich fand es erstmal unglaublich anstrengend, alle Personen zu ordnen und deren Geschichten unter einen Hut zu kriegen. Auf den ersten Blick habe ich noch nicht so die Ahnung, wo die Sache hingehen soll und in welche Richtung man sich entwickeln wird. Okay, LaDonna will ihren Bruder finden und der Kerl im Kostüm will die Bar aufmachen. Aber sonst?

Sehr gut gefallen - neben sämtlichen Darstellern - hat mir die wirklich authentische Aufmachung des ganzen. Manchmal hat man sich fast gefühlt wie in einer Doku, so echt wirkt alles. Sind die entsprechenden Hauptdarsteller eigentlich in Wirklichkeit auch Musiker? Wenn nicht, dann machen sie einen verdammt guten Job.
Phalanxxx hat geschrieben:Ich denke, dass Simon ohne Gesellschaftskritik einfach nicht kann. :D
Bzw. fast schon "aufgedrückte" Kritik an der Politik durch John Goodmans Charakter ;)
Es gab schon erste Reviews zum Piloten (allesamt positiv, aber nicht überschwänglich), die ich jetzt aber natürlich nicht mehr finde, sonst hätte ich die zumindest noch verlinkt.
"positiv, aber nicht überschwenglich" ist genau das, was ich nach Angucken des Piloten auch sagen würde.
"There's a crack in everything. That's how the light gets in."

Schlodz

Re: Treme

Beitrag von Schlodz » 12.04.2010, 21:56

Ge-ni-al.

Hoffentlich spielt du Musik auch weiterhin so eine große Rolle in der Serie, also nicht nur als übergeordenetes Thema, sondern auch aktiv ausgeführt.

Gefreut habe ich mich vor allem über die vielen bekannten Gesichter aus FNL oder The Wire und eben auch Goodman und Zahn, die ich schon immer mochte.
manila hat geschrieben:Sehr gut gefallen - neben sämtlichen Darstellern - hat mir die wirklich authentische Aufmachung des ganzen. Manchmal hat man sich fast gefühlt wie in einer Doku, so echt wirkt alles.
Das habe ich mir auch gedacht. Es sieht einfach aus, als hätten sie wirklich kurz nach Katrina angefangen zu drehen.

Hach je, jetzt freue ich mich nur umso mehr auf Boardwalk Empire.

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Re: Treme

Beitrag von Landjunge » 12.04.2010, 23:12

manila hat geschrieben:
Es gab schon erste Reviews zum Piloten (allesamt positiv, aber nicht überschwänglich), die ich jetzt aber natürlich nicht mehr finde, sonst hätte ich die zumindest noch verlinkt.
"positiv, aber nicht überschwenglich" ist genau das, was ich nach Angucken des Piloten auch sagen würde.
Das dachte ich nach der ersten Folge von "The Wire" auch... :D
Shiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiit (Clay Davis)

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Re: Treme

Beitrag von Lin@ » 13.04.2010, 02:35

Hach, schön, HBO hat auch gleich eine Seite mit den Songs der Folge eingerichtet, so dass man nicht großartig recherchieren muss. :D

War (wie erwartet) sehr angetan von dem Auftakt und freue mich, dass es scheinbar wirklich hauptsächlich um die persönlichen Schicksale geht und weniger um Politik oder ähnliches.
manila hat geschrieben:Der Gesamteindruck ist sicherlich positiv, doch ich fand es erstmal unglaublich anstrengend, alle Personen zu ordnen und deren Geschichten unter einen Hut zu kriegen.
Das ging bei mir eigentlich sehr schnell, mag aber auch daran liegen, dass ich davor schon relativ viele Trailer gesehen und Artikel über die Serie gelesen habe. Nur von den Namen konnte ich mir bislang bloß einen einzigen merken (Davis), aber damit hab ich eigentlich bei jeder Serie Probleme. Anstrengend fand ich's deswegen auch überhaupt nicht, aber da bin ich mittlerweile vielleicht auch schon etwas abgehärtet durch "The Wire".
Auf den ersten Blick habe ich noch nicht so die Ahnung, wo die Sache hingehen soll und in welche Richtung man sich entwickeln wird.
Das macht's doch umso spannender! ;)
Okay, LaDonna will ihren Bruder finden und der Kerl im Kostüm will die Bar aufmachen. Aber sonst?
Der Kerl im Kostüm will vor allen Dingen seine Indianertruppe wieder zusammentrommeln und beim Carnival auftreten, wenn ich das richtig verstanden habe. John Goodman will, dass jemand für die Katastrophe zur Rechenschaft gezogen wird und der Rest will erstmal wohl bloß irgendwie über die Runden kommen. Bis auf Steve, der will wahrscheinlich weiterhin seine Mitmenschen nerven... :D
Sehr gut gefallen - neben sämtlichen Darstellern - hat mir die wirklich authentische Aufmachung des ganzen. Manchmal hat man sich fast gefühlt wie in einer Doku, so echt wirkt alles.
Mal davon abgesehen, dass Dokus auf mich eigentlich selten wirklich authentisch wirken, geb ich dir Recht. Vor allem die Szenen während der Parade und dem Trauerzug am Ende hatten etwas sehr Natürliches, Atmosphärisches.
Sind die entsprechenden Hauptdarsteller eigentlich in Wirklichkeit auch Musiker? Wenn nicht, dann machen sie einen verdammt guten Job.
Doch, sind sie meines Wissens alle.
Bzw. fast schon "aufgedrückte" Kritik an der Politik durch John Goodmans Charakter ;)
Wobei ich offen von einem Charakter geäußerte Kritik oft wesentlich weniger aufdringlich finde als Kritik, die "nur" überall unterschwellig durchschimmert. Aber so lange es nicht zu viel wird, ist mir beides recht. Und bislang stimmt die Balance, finde ich.
Schlodz hat geschrieben:Hoffentlich spielt du Musik auch weiterhin so eine große Rolle in der Serie, also nicht nur als übergeordenetes Thema, sondern auch aktiv ausgeführt.
Dito. Wobei mich am meisten gefreut hat, dass die Musik auch vom Sound her wirklich sehr organisch ins Geschehen eingebaut wurde. Nicht so wie bei "Glee", wo Live-Auftritte in der Produktion so glatt poliert werden, dass es im Grunde wie Playback klingt bzw. im Endeffekt ja auch ist. :roll:
Gefreut habe ich mich vor allem über die vielen bekannten Gesichter aus FNL oder The Wire und eben auch Goodman und Zahn, die ich schon immer mochte.
Dito. Dementsprechend gefielen mir auch "The Bunk" (der Posaunist) und "Freamon" (der Indianer) am besten bisher. Zahn hat mich dagegen fast schon etwas genervt mit seiner übertriebenen Nerdiness, aber das soll er wohl auch. Hoffe bloß, das wird nicht zu sehr ausgereizt.

PS: Weiß jemand zufällig von wem der britische Interviewer gespielt wurde? Der kam mir so bekannt vor...
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Schlodz

Re: Treme

Beitrag von Schlodz » 14.04.2010, 07:17

HBO hat übrigens schon die zweite Staffel bestellt.

klick

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Re: Treme

Beitrag von manila » 14.04.2010, 22:04

Lin@ hat geschrieben:Das ging bei mir eigentlich sehr schnell, mag aber auch daran liegen, dass ich davor schon relativ viele Trailer gesehen und Artikel über die Serie gelesen habe. Nur von den Namen konnte ich mir bislang bloß einen einzigen merken (Davis), aber damit hab ich eigentlich bei jeder Serie Probleme. Anstrengend fand ich's deswegen auch überhaupt nicht, aber da bin ich mittlerweile vielleicht auch schon etwas abgehärtet durch "The Wire".
Und ich habe weder was davor gelesen noch kenne ich "The Wire". Dann bin ich ja beruhigt :D
Das macht's doch umso spannender! ;)
Durchaus, wobei ich momentan noch so ein bisschen das Gefühl hab, "richtungslos" zu sein, was ich nicht mag. Aber weitergucken werde ich erstmal auf alle Fälle.
Sind die entsprechenden Hauptdarsteller eigentlich in Wirklichkeit auch Musiker? Wenn nicht, dann machen sie einen verdammt guten Job.
Doch, sind sie meines Wissens alle.
Okay, alles andere hätte mich auch wirklich extremst überrascht.
Wobei ich offen von einem Charakter geäußerte Kritik oft wesentlich weniger aufdringlich finde als Kritik, die "nur" überall unterschwellig durchschimmert. Aber so lange es nicht zu viel wird, ist mir beides recht. Und bislang stimmt die Balance, finde ich.
Da es für Bernette bislang ja wirklich eine "in-character" Sache ist (und die Szene mit dem Brit-Reporter super war), ist es wirklich (noch) okay. Mal sehen, wie die Sache sich entwickelt.
PS: Weiß jemand zufällig von wem der britische Interviewer gespielt wurde? Der kam mir so bekannt vor...
Nope, sorry.
Schlodz hat geschrieben:HBO hat übrigens schon die zweite Staffel bestellt.

klick
Krass, aber eigentlich wohl nicht überraschend. Wie gesagt, ich bleib erstmal dran.
"There's a crack in everything. That's how the light gets in."

JustinFected

Re: Treme

Beitrag von JustinFected » 17.04.2010, 08:30

Mittlerweile hat metacritic übrigens auch die Kritiken gesammelt. Alles andere als ein metascore > 85 hätte mich auch gewundert. ;)

Mehr dann in der Preview, ich hab' den Piloten immer noch nicht gesehen.

EDIT: Jetzt schon, sehr sehr vielversprechend. :)
Tolles Setting, bereits jetzt wunderbar gezeichnete Charaktere, schön minimalistische Inszenierung, eine gehörige Portion subtiler Humor, super Schauspieler, echte Dialoge und wunderbare Musik. :up:

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Re: Treme

Beitrag von Schnurpsischolz » 18.04.2010, 20:00

Phalanxxx hat geschrieben:Mehr dann in der Preview
Et voilà:

myFanbase-Preview zur Serie

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Re: Treme

Beitrag von Lin@ » 20.04.2010, 02:58

#1.02:

Oh my, dem Albert sollte man wohl besser nicht sein Werkzeug klauen. :o :( Ganz krasse Szene, die völlig aus dem Nichts kam. Ob der Junge das wohl überlebt hat? :ohwell: Habe bei der Folge generell irgendwie das Gefühl gehabt, dass man da dem Publikum teilweise echt absichtlich auf den Schlips treten wollte. Was allerdings nicht unbedingt was Schlechtes sein muss...

LaDonna kann einem echt leidtun. Kriegt ihr Dach nicht repariert, erfährt bloß durch Zufall, dass Antoine eine Tochter hat, ihr Mann will, dass sie nach Baton Rouge zieht und der verlorene Bruder wurde wider Erwarten doch nicht gefunden. Ich hab das schon richtig verstanden, dass er ein Häftling war, oder? Hatte das in der letzten Folge nämlich gar nicht mitgekriegt, würde dann aber natürlich "Sinn" machen, dass er sich nicht zu Hause meldet, weil er nicht wieder ins Gefängnis will...

Was noch? Das mit den drei Touris war ja mal voll fies. Aber auch absolut hilarious. :D
Sonny und Annie machen auf den ersten Blick eigentlich beide einen sympathischen Eindruck.
Davis wurde zum Glück etwas runtergefahren, so dass er mich auch gar nicht mehr genervt hat.
Creighton meckert weiterhin, diesmal über die Uni-Politik, und will womöglich seinen Job hinschmeißen, um seinen Roman fertigzuschreiben.

Und das Beste zum Schluss:
"You come home smelling like cigarettes and pussy." "See, that ain't true. That ain't pussy." "Well, what is it if it ain't pussy?" "Barbecue." "Barbecue?" "Kermit's barbecue." "Kermit's barbecue tastes right, but not that right." "Some people swear by it."
^_^ ^_^ ^_^
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