Staffel 2 - Episodendiskussion

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Schnupfen
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Re: Staffel 2 - Episodendiskussion

Beitrag von Schnupfen » 19.11.2015, 11:55

Lange habe ich die Serie nur geschaut, weil ich irgendwie nix Besseres hatte und sie auch ganz okay war... Wirkliches Must-See ist sie für mich nach wie vor nicht, aber nun, nachdem ich S2 durch habe, merkt man schon ein wenig ihr Wachstum.

Stärke der Serie ist für mich v.a. dass es oft unerwartete Richtungen einschlägt. Es herrscht ein hohes Tempo. Die Serie hat Mut. Nicht nur dass es Roher und Härter zugeht als in allen anderen Teenie-Serien. Auch zeigt sie von Anfang an kein Schwarz/Weiss - schrieb ja auch Insomniac im Vor-Post. Erinnert manchmal an TWD oder Lost, ist letztlich aber noch deutlicher thematisiert. Es werden Entscheidungen wie am Fließband getroffen, die diskutierbar sind - Clarkes Handlung im Finale zeigte das deutlich, aber es kommt im Grunde in jeder Folge vor. Das find ich spannend und mal was Anderes. Oder auch wie sich mal einfach von präsenten Charakteren getrennt wird. Oder dem Mountain-Setting. Oder dass Clarke einfach mal mit Lexa knutscht und dies gar nicht in der Serie diskutiert wird als was Besonderes. Sehr sympathisch.

Aber wirklich tief gezeichnet ist kein Charakter. Wirklich top ist kein Schauspieler. Wirklich charmant oder herausragend ist keine Figur. Was nach 2 Staffeln aber schon geschehen ist, sind spürbare Beziehungsdynamiken - ob zwischen Freunden, Love Interests oder Verwandten. Somit kann ich mittlerweile doch sagen, dass ich ne Beziehung zur Serie entwickelt habe... aber es hat gedauert.

Aufgrund des Muts zur Veränderung kann man nun gespannt sein auf Season 3. Hoffe nur, es gibt nicht zu viel Jaha bzw. sein Bestimmungs-Gelaber. Damit ging er mir schon ein wenig auf den Keks - und es erinnert mich auch zu deutlich an "Lost" (so wie übrigens auch der Leuchtturm = Bunker)... :) Gespannt bin ich auch, ob man es dauerhaft schafft, die Teens als Hauptakteure glaubhaft einzusetzen - denn logisch wäre es eigentlich, dass die Erwachsenen bestimmen... Bisher konnte man das aber glaubhaft vermitteln, aber im Grunde sind ja seit der Ankunft der Erwachsenen nur wenige Tage/Wochen vergangen.
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Leaving was the right thing to do. It’s just hard to say goodbye.
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