The Umbrella Academy

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Schnupfen
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The Umbrella Academy

Beitrag von Schnupfen » 02.03.2019, 12:07

Wer hat diese Netflix-Serie geschaut?

Ellen Page, Mary J. Blige und Kate Walsh sind Namen, die mich neugierig machten. Zudem mag ich Superkraft-Stories einfach und hoffte, hier mal was Frisches zu bekommen.

Und so könnte ich es auch getroffen haben. Die erste Folge hatte einen markanten Stil, insbesondere das Wortlose, Verkorkste stieß heraus. Dass die "Geschwister" eigentlich kein gutes Verhältnis miteinander haben, dann aber in gewissen Momenten doch Bande hier und da zu spüren waren, verschaffte direkt nen gewissen TIefgang. Mal schauen, wie damit weiter umgegangen wird und ob es zu Annäherungen kommt.

Ellen Page macht ihren bisherigen Job als emotionaler Anker für die Zuschauer wahrlich gut - sie kann einfach schauspielern. Sehr angenehm überrascht haben mich Robert Sheehan und Aidan Gallagher. Ersterer hat in "Misfits" schon wunderbar ausgespielt, hatte da aber auch Nervpotential und war hin und wieder too much. Hier scheint er nuancierter zu spielen. Und der kleine Aidan strahlt echt was Altes aus und ist insofern ganz wunderbar gecastet. Zu den anderen Geschwistern kann ich noch nicht so viel sagen... Serh geil ist aber auch, hier nen Affen als Figur zu haben!

Bin gespannt, was hinter den Kräften der Sieben steckt, und insofern erstmal angefixt, wenn auch noch nicht geflasht. Wem gehts ähnlich?
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Re: The Umbrella Academy

Beitrag von AngelEyes » 02.03.2019, 23:28

Habe die Staffel heute beendet und muss zugeben, dass es in den letzten Folgen richtig an Fahrt aufgenommen hat. Ich hätte auch nicht mit dieser letztlich großartigen Entwicklung gerechnet und war besonders beim Finale an den Bildschirm gefesselt. Besonders das Schauspiel von Ellen Page ist großartig und ihre Rolle ist eigentlich auch ziemlich tragisch.

So gesehen fand/finde ich auch alle Rollen interessant dargestellt. Bei den "Geschwistern" gefiel mir zudem, dass man irgendwann die Verbindungen erkennen konnte und dass jeder von ihnen eine emotionale Seite hat, die sich im Laufe der Staffel immer deutlicher zeigt.

Darstellerisch sind alle DarstellerInnen toll. Wobei mir aber Ellen Page mit Abstand am besten gefiel, besonders zum Ende hin und ich muss gestehen, dass ich mit solch einer Wendung wirklich nicht gerechnet habe. Aber auch Kate Walsh konnte mit ihrer Darstellung überzeugen; genauso wie die Songauswahl. Ich bin gespannt, was in der zweiten Staffel passieren wird.
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Re: The Umbrella Academy

Beitrag von Schnupfen » 11.04.2019, 16:54

"in den letzten Folgen an Fahrt aufgenommen", "letztlich großartigen Entwicklung", "immer deutlicher" - das klingt alles sehr gut, trotzdem häng ich grad etwas fest...
AngelEyes hat geschrieben:
02.03.2019, 23:28
habe. Aber auch Kate Walsh konnte mit ihrer Darstellung überzeugen; genauso wie die Songauswahl.
Ja, gute Songauswahl hab ich auch schon bemerkt. Insbesondere Paloma Faiths "Never tear us a part" war großartig eingesetzt, traf die Stimmung der Geschwister und hallt bei mir noch nach...
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Re: The Umbrella Academy

Beitrag von Catherine » 11.04.2019, 19:51

Ich bin auch irgendwo bei Folge 4 oder 5 und es zieht sich doch arg. Man bekommt immer nur so Bröckchen über den bevorstehenden Weltuntergang hingeworfen und die Streitereien zwischen den Geschwistern oder diese unsagbar langweiligen Schurken sind irgendwie nicht so meins... Ich versuche jetzt die erste Staffel noch zu beenden, aber wenn das nicht langsam an Fahrt aufnimmt, werde ich mir Staffel 2 wahrscheinlich nicht mehr geben.

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Re: The Umbrella Academy

Beitrag von Melanie » 14.04.2019, 16:49

Catherine hat geschrieben:
11.04.2019, 19:51
Ich bin auch irgendwo bei Folge 4 oder 5 und es zieht sich doch arg. Man bekommt immer nur so Bröckchen über den bevorstehenden Weltuntergang hingeworfen und die Streitereien zwischen den Geschwistern oder diese unsagbar langweiligen Schurken sind irgendwie nicht so meins... Ich versuche jetzt die erste Staffel noch zu beenden, aber wenn das nicht langsam an Fahrt aufnimmt, werde ich mir Staffel 2 wahrscheinlich nicht mehr geben.
So unterschiedlich sind die Auffassungen. Gerade die Streitereien zwischen den Geschwistern fand ich interessant, genauso wie die kleinen Blicke in die Vergangenheit, die gezeigt haben, wie sehr sie unter ihrem "Vater" gelitten haben.

Vanyas langsamer Wandel, die sich anbahnende Romanze zwischen Luther und Allison, die Veränderungen in Klaus und selbst das Hin und Her zwischen Hazel und ChaCha fand ich richtig gelungen. Einzig Nummer Fünf und die ganze Geschichte mit den Time Travel Agents hat mich anfangs etwas genervt, aber am Ende fügt sich ein stimmiges Bild.

Die Songs waren genial, die wenigen Effekte sehr überzeugend. Der Plot... ja gut. Aber gerade die zwischenmenschlichen Verflechtungen haben es für mich herausgerissen. Ich freu mich schon auf Staffel 2.

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Re: The Umbrella Academy

Beitrag von Lux » 15.04.2019, 12:43

Ich verstehe tatsächlich beide Seiten - diejenigen, die den langsamen Spannungsaufbau als langatmig und langweilig erachten und die sich mehr Plot erhofft hätten und diejenigen, die durch die komplexen Beziehungen und den ganzen Style der Serie gefesselt waren.

Mich persönlich interessierten die Geschichte um Hazel und Cha-Cha so gar nicht. Luther ist insgesamt so mein Hasscharakter und ich war auch oft genervt von Pogo, der einfach total unkooperativ war. Dafür war ich so ziemlich drin bei der Schwesternbeziehung von Allison & Vanya, die ich unglaublich schön fand und mochte vor allem Klaus und Diego sehr gerne. Five war zwar oft nervig, doch ich mochte seine Geschichte sehr, da sie die Handlung vorangetrieben hat.

Luther & Allison...Fand ich schwierig. Die beiden sind als Geschwister aufgewachsen, bezeichnen sich gegenseitig auch so und sollen dann trotzdem DAS romantische Paar der Serie sein? Ich habe nichts gegen Beziehungen zwischen Stiefgeschwistern in Serien á lá Türkisch für Anfänger und kann so z.B. den ganzen Hate wegen Maggie und Jackson bei Grey's nicht verstehen. Doch hier fühlt sich das doch etwas inzestuös an.

Insgesamt muss ich auch sagen, dass die Serie durchschaubar ist? Ich will nicht spoilern, aber ich hatte oft das Gefühl, dass man ziemlich viel aus anderen Superheldengeschichten zusammengemischt hätte. Gerade der Plot um Vanya fühlte sich doch sehr geklaut an. Da liegt das Besondere wirklich innerhalb der Geschwisterbeziehungen und den komplexen Charakteren, die ich so nicht erwartet hätte (Klaus!!!). Doch es ist einfach extrem gute, leichte Unterhaltung, die man zwar auch binget, aber wo es nicht schlimm ist, wenn man ab und zu was anderes macht - abgesehen von den musikalischen Momenten, die sind extremst stark. Wer hat denn bitte jetzt nicht einen Ohrwurm von "I think we're alone now?" :D
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Re: The Umbrella Academy

Beitrag von lenaleinschen » 15.04.2019, 17:28

Ich habe mich von der ersten Staffel gut unterhalten gefühlt und fand es im Nachklang besonders spannend, die Comics zu lesen. Denen wiederum kann man nicht vorwerfen, dass sie zäh sind. Da wird alles viel prägnanter erzählt und auch die Zeitsprünge sind sehr wild. Ich stimme dennoch zu, dass Staffel 1 ihre langatmigen Momente hatte, da hätte man locker ein zwei, drei Episoden kürzen können. Was mir auch sehr gefehlt hat, waren mehr Rückblenden in die Kindheit, wo sie wirkliche Superhelden waren. Das hätte den Kontrast zwischen damals und heute noch mehr hevorgehoben. Wo die Comics also etwas zu wenig hatten, hatte die Serie zu viel, vielleicht hätte man genau die Mitte treffen müssen. Ich werde bei Staffel 2 aber in jedem Fall dabei sein :)

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