Doctor Who

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Re: Doctor Who

Beitrag von Schnupfen » 30.01.2016, 15:30

Nach acht Jahren versuche ich mich mal wieder an "DW"... Damals hatte mich Folge 1.02 sehr abgeschreckt, war mir zu trashig. Folge 1.03 habe ich nun gesehen, spielte zwar in der Vergangenheit, konnte daher äußerlich mehr punkten, war aber nun auch kein Highlight.

Ich zweifel ja nicht an, dass die Serie gut ist bzw. wird, meine Frage ist nur: Ab wann wird sie das denn?

Christophers Art zu spielen mag ich sehr und auch Billie formt nen sympathischen Charakter und die zwei haben Chemie, ja. Aber das reicht mir aktuell nicht. Ich brauch staffelübergreifende Handlung, mehr Tiefgang, mehr Komplexität, weniger Trash und Überdrehtheit (wobei sie sich nicht ernst nehmen muss, das verlang ich gar nicht). Kommt das alles noch? Ernsthafte Bitte, mir da Infos zu geben... Danke!
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Re: Doctor Who

Beitrag von Schnupfen » 05.12.2017, 10:48

Hui, fast zwei Jahre nachdem ich mit New Who begonnen habe, kann ich hier kundtun, dass die Serie dann doch ihren Weg in mein Herz gefunden hat. Sie hat zwar immer wieder ihre Schwächen, aber sprüht halt doch vor Charme und Cleverness. Den 10. Doktor hab ich immer noch als am Besten in Erinnerung, aber auch der 12. hat so viel. Von den Companions ganz zu schweigen: Rose, Donna, Amy, Clara, River... :heart: :anbet:

Nach einem Durchrutsch bis zum Ende der 9. Staffel, hatte ich nun ne Pause, da es die weiteren Folgen noch nicht auf Deutsch gab. Nun kommt ab dieser Woche die 10. Staffel und begonnen mit dem Weihnachts-Special der 9. Staffel bin ich nun wieder im Whoniverse eingestiegen.
Das Special war mit USA-Setting und Superkraft mal ziemlich anders, aber so nett und charmant wie eh und je. Charme kam interessanterweise für mich aber mehr rüber durch die Love-Story (der Woche) und nicht durch den nun eingestellten Companion: Nardole find ich einfach komisch. Da kommt für mich (bisher) nix rüber außer Langeweile und Little Britain-Erinnerungen... Wird das in S10 besser mit ihm?
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Re: Doctor Who

Beitrag von Schnupfen » 18.02.2019, 10:20

Hat schon jemand Season 11 gesehen und somit ne Meinung zur großen Neuerung "weiblicher Doctor"?

Ich finds ja grundsätzlich toll, dass es nun mal ne Frauenfigur ist und hatte hier auch gar keine Umgewöhnungsprobleme. Jodie Whittaker spielte in 11.01 ganz wunderbar, selbstsicher und bereits recht markant. Viel dafür taten natürlich ihre Monologe und Dialoge - typisch Doctor, erinnerte sehr in der leichten Verwirrtheit und Knappheit an den 12. Doctor, finde ich. Übergang geglückt, würde ich sagen.

Die Story der ersten Folge an sich fand ich nun nicht den Burner. Es gab schon wesentlich bessere. Hier wird sich zeigen, wie die Serie sich unter dem neuen Showrunner macht, wie ausgefallen man hier denkt und schreibt und ob der bewährte Serienstil beibehalten werden kann. Etwas Sorge habe ich ja schon, dass die Serie nachlässt...

Die neuen Companions wurden für mich "okay" eingeführt. Sie scheinen bisher kein großes Mystery mitzubringen, so wie es bisher ja oft war. Es kann ja auch nicht immer so gehen. Stattdessen sind's diesmal ganze drei Personen, davon ein älterer Kamerad (erinnert fast an Donnas Opa ;-)), zwei verwandtschaftlich verbandelt, zwei aus Schulzeiten. Okay. Mal schauen, was hier noch an Entwicklung und Charaktercharme kommt - bisher sorgte ja eher Ryans Oma für Charme, wurde dann aber gekillt... Ich hoffe, nun setzt man auf Ryan und "Opa", die sich annähern. Bisher fehlt noch etwas erkennbare Chemie...

Dass nun vermutlich zu viert gereist wird bzw. es ne Gruppe gibt, erinnerte mich übrigens etwas an das leider eingestampfte SpinOff "Class"... Auch dass es mehr Tote gab und düsterer wirkte, ging mehr in Richtung "Class" oder gar "Torchwood"... Beides eigentlich kein schlechtes Zeichen, wenn denn die Story besser wird.
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