Akte X

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Ele

Re: The X-Files: I Want to Believe

Beitrag von Ele »

Angucken und selbst beurteilen.
Hab ich gemacht und um ihn beurteilen zu können, muss ich die Handlung getrennt von den Shipperszenen betrachten. Denn der ganze Plott hat mich nicht sonderlich vom Hocker gerissen, da gab es wie schon erwähnt weitaus spannendere und erschreckendere Handlung in der Serie. Man erinnere sich nur mal an Tooms oder Home. Warum Carter, Spotnitz und Co. nicht müde wurden zu erwähnen wie blutrünstig der Film ist bleibt mir ein Rätsel. Ich kann auch nicht sonderlich viel mit der Suche nach Glauben und Gott anfangen, von daher war das eher mau. Und ein wenig mehr Action hab ich mir auch erwartet.

Die Szenen zwischen Mulder und Scully waren allerdings glaubwürdig und teilweise richtig schön gestaltet. Da ging einem auch als nicht shipper das Herz auf.
Spoiler
Am meisten amüsiert hat mich aber die Szene mit Bush.
Alles in allem ein Film, von dem ich mir mehr erwartet hätte, den ich mir aber trotzdem noch einmal in Deutsch ansehen werde, und wenn es nur zum Vergleich mit der Originalversion ist.

Wer heute nacht nicht schlafen kann sollte um 3 Uhr hier vorbeischauen. Live-Stream von der Premiere mit anschließender Q&A Session.

Losty

Re: The X-Files: I Want to Believe

Beitrag von Losty »

Angucken werde ich mir den Film auf jeden Fall, um mir ein eigenes Bild zu machen. Außerdem lohnt es sich natürlich allein schon wegen Mulder & Scully, das stimmt. :) :up: Ich hatte mich halt auf eine tolle Story gefreut. Andererseits ist es auch toll, wenn man sich auf die Charaktere fixiert. Naja mal gucken, morgen ist es soweit bei mir. ;)

Der Film hat jetzt doch eine FSK 16 bekommen, oder? Vorher stand da nämlich immer FSK 12. Ich hoffe es, mein letzter Kinobesuch mit lauter Kindern war nämlich eine Katastrophe. :roll:

Hat jemand heute Nacht die Premiere per Live-Stream verfolgt??

shanti

Re: The X-Files: I Want to Believe

Beitrag von shanti »

Mal schauen, eine Story über Religion und Glaube könnte mir schon ganz gut gefallen. Ich versuch heut auch neutral mal reinzugehen. Hab schon ne Karte, gleich um 14.45 Uhr, die erste Vorstellung heut und da ists billiger :D

Ja, FSK 16. Mal schauen ob das gerechtfertigt ist, aber im Prinzip find ichs auch gut höher einzustufen.

Imzadi76

Re: The X-Files: I Want to Believe

Beitrag von Imzadi76 »

Ich war gestern abend drin und fand ihn ... naja. Nicht wirklich schlecht, aber da waren durchschnittliche Episoden von Akte X besser. Gut fand ich, dass man die Akte X Mythologoy außen vor gelassen hat und die eine oder andere Anspielung an bestimmte Dinge aus der Serie.

Ich fand es aber im großen und ganzen eher langweilig und man hätte sich für doch 'ne Film doch eine bessere Story einfallen lassen können. Am Ende hatte ich nichtmal mehr Lust mit den Abspann zu Ende anzusehen um die Szene zu sehen.

Losty

Re: The X-Files: I Want to Believe

Beitrag von Losty »

Ich war gestern im Film und muss sagen: Meine schlechte Erwartung wurde sogar noch untertroffen. :( Die Story war wirklich langweilig und nicht einmal stellenweise ein wenig ausgetüffelt. Einfach nur öde! Nicht einmal wegen den Mulder & Scully Szenen hätte es sich gelohnt den Film zu gucken. Ich finde den Film hätte man sich wirklich sparen können. Ich bin begeisterter Akte X-Gucker, aber das war wirklich nichts. Hätte ich den Film gesehen und würde ich die Serie nicht kennen, dann würde ich denken: "Was ist das für ein Schrott". Bin wirklich total enttäuscht ... Irgendwie kann ich überhaupt nichts Gutes über den Film sagen. Doch eines vielleicht: Der Auftritt von Skinner war noch das Sehenwerteste im ganzen Film!

shanti

Re: The X-Files: I Want to Believe

Beitrag von shanti »

Schade Lotsy, dass du den Film so schlecht empfunden hast.

Ich muss dir teilweise beipflichten. Den Fall fand ich auch langweilig, zeitweise hab ich auf die Uhr geschaut. Der Fall war wenig ausgetüftelt, genau wie du es sagst, nach der einfachen Rezptur: gib Mulder etwas Übersinnliches, lass Scully zweifeln, und gut ist. Warum der pädophile Pater nun die Verbindung zu dem Frankenstein hatte wurde nicht wirklich beleuchtet, und die Übersinnliche Athmosphäre kam nicht wirklich rüber. Da erinnert man sich an Folgen wie "der Kokon", bei dem man sich so gruselte dass man das Licht anmachen musste ;) Auch den Nebenplot über das kranke Kind und die Kämpfe die Scully ausfechten muss fand ich nicht wirklich fesselnd.

Aber...
Ich fand den Film gut bezüglich der Weiterentwicklung der Charaktere. Es wurde gefragt: wo stehen Mulder und Scully fünf Jahre nach den X-Akten? Und da haben wir dann einen Mulder, der zwar verbittert ist und sich in sein Kämmerlein zurückzieht, aber das Übersinnliche nicht loslassen kann. Und wir haben Scully, die zwar zu Mulder hält, aber die ihre Vergangenheit abhaken will. Einfach eine Frau, die sich nach normalem Leben und Beziehung sehnt. Ich finde das wurde in der Serie nie so angesprochen und das fand ich schön zu sehen, auch die Diskussionen die die beiden Ex-Agents darüber haben. Eigentlich war es sogar dringend nötig zu zeigen wo die beiden jetzt stehen. Ein Film der das ignoriert hätte, wäre eigentlich auch nicht fair gewesen.

Gefallen haben mir auch Insider-Anspielungen, wie das Kämmerlein von Mulder, Skinner "der den Arsch in der Hose hat" oder die Namen der Regiesseure in Mulders Handy :D. Der Abspann war grafisch wirklich ein Schmaus, das muss man sagen, und dass einer meiner Lieblingsschauspieler, Callum Keith Rennie, den ekligen Oberbösen gespielt hat, fand ich auch witzig :D

Dennoch hat das Akte X Feeling gefehlt, da doch zu viele Faktoren der Serie nicht da waren. Da es schon Gerüchte über einen dritten Film gibt, hoffe ich dass die nötige Weiterentwicklung der Charaktere nun abgeschlossen ist und die Macher einen richtigen gruseligen Fall a la "Kokon" präsentieren.

shanti

Re: Lieblingsstaffel?

Beitrag von shanti »

[quote="emil"]Also gerade in den Staffeln fünf bis sieben gibt es extrem geniale Einzelepisoden. /quote]
Da ich bei den letzten Staffeln nicht mehr so inteniv dabei war: welche Folgen meinst du da zB?

Meine Lieblingsstaffel ist die erste. Da war die Athmosphäre am dichtesten und es war alles noch so unkompliziert *g* Auch die Aliengeschichten und UFOs hatten noch am meisten ihren mysteriösen Charakter, später wurzelte ja das Ganze immer weiter und weiter in Verschwörungstheorien. Ich mochte es am liebsten wenn man einfach nur Angst vor dem Unbekannten hatte :D

Ich würde dir auch auf jeden Fall empfehlen vorne anzufangen. Wenn du in die späteren Staffeln einsteigst kapierst du nichts^^

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ladybird
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Re: The X-Files: I Want to Believe

Beitrag von ladybird »

Nachdem ich den Film jetzt 3x geehen habe, kann ich nur sagen, dass ich ihn absolut liebe. Er ist sehr vielschichtig und er regt sehr stark zum Nachdenken an, wenn man sich nur darauf einlässt. Beim 2. Mal anschauen hatte ich auch ein ganz anderen Eindruck vom Film als beim 1. Mal. Ich wusste, was passiert und konnte die ganzen Hinweise, die im Film versteckt sind viel besser verfolgen. Der Titel "I Want To Believe" ist wirklich mehr als passend. Ich denke, diejenigen, die den Film nicht mögen, haben vielleicht den Subtext nicht verstanden bzw. gefunden.
shanti hat geschrieben: Warum der pädophile Pater nun die Verbindung zu dem Frankenstein hatte wurde nicht wirklich beleuchtet
Seit wann bekommt man bei Akte X eine 100%ige Erklärung? ;) Ich denke, die Verbindung war deshalb vorhanden (wie er selber gesagt hat), damit er einige seiner Sünden gut machen kann und somit verhindert, dass noch mehr Personen sterben. Sie existiert einfach, da Father Joe ihn als Jungen missbraucht hat. Dass die beiden miteinander zusammenhängten, konnte man auch sehr gut daran erkennen, dass beide Krebs hatten, aus ihren Augen geblutet haben und zur gleichen Zeit einen Anfall hatten und gestorben sind.
und die Übersinnliche Athmosphäre kam nicht wirklich rüber.
Die Experimente (die übrigens wirklich von Russen an Hunden durchgeführt wurden) und die "echten" 2-köpfigen Hunde fand ich schon sehr beklemmend. Auch die Szenen mit dem 2. Opfer, das in einer Kisten gefangen gehalten wurde, waren sehr gruselig gefilmt.
Auch den Nebenplot über das kranke Kind und die Kämpfe die Scully ausfechten muss fand ich nicht wirklich fesselnd.

Dieser Nebenplot hing sehr stark mit dem Fall zusammen. Beide werfen die Frage auf, wie weit man bereit ist, zu gehen. Sollte man wirklich alles mögliche unternehmen, um einen sterbenden Menschen zu retten? Auf der einen Seite hat man das schule Pärchen, bei dem der eine nichts unterlässt und den anderen krampfhaft versucht, am Leben zu halten. Und dann haben wir Scully, die eine mehr als fragliche Therapie anwendet und einen Jungen starke Schmerzen zuführt, obwohl nur eine geringe Chance besteht, dass diese Therapie überhaupt fruchtet. Was würde man selber in dieser Situation tun? Was ist moralisch? Alles eine Frage des Glaubens, ob man wirklich davon überzeugt ist, dass man Erfolg haben wird.
Gefallen haben mir auch Insider-Anspielungen, wie das Kämmerlein von Mulder, Skinner "der den Arsch in der Hose hat" oder die Namen der Regiesseure in Mulders Handy :D.
Der Film war voll von Insidern. Da muss man wirklich auf sehr viele Details achten. Ich denke, ich habe noch lange nicht alle Anspielungen gefunden.
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realfan87

Re: The X-Files: I Want to Believe

Beitrag von realfan87 »

Ich sehe das ähnlich wie shanti.

Ich fand das Wechselspiel zwischen Mulder und Scully auch immer mindestens so wichtig wie die Fälle die sie gelöst haben. Deshalb bin ich auch von diesem Aspekt sehr angetan, das wurde im Film super umgesetzt, und dafür hat sich der Abend auch gelohnt. :up:

Wenn man sich außerdem darauf eingelassen hat, dass es keine weitere Episode ist, sondern ein eigenständiger Film muss ich sagen ich war gut unterhalten, sowohl als Akte X Fan als auch als Kinogänger.

Imzadi76

Re: The X-Files: I Want to Believe

Beitrag von Imzadi76 »

ladybird hat geschrieben:Ich denke, diejenigen, die den Film nicht mögen, haben vielleicht den Subtext nicht verstanden bzw. gefunden.
Glaub mir daran liegt es nicht ;) Es überrascht mich jedenfalls nicht, dass der Film nicht gerade gut läuft. Einen dritten Film halte ich vorerst eher für ausgeschlossen.

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ladybird
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Re: The X-Files: I Want to Believe

Beitrag von ladybird »

Imzadi76 hat geschrieben:Es überrascht mich jedenfalls nicht, dass der Film nicht gerade gut läuft. Einen dritten Film halte ich vorerst eher für ausgeschlossen.
Der Film wird trotzdem mehr Einbringen als er gekostet hat. 20 Mio haben sie jetzt schon eingenommen und 30 Mio hat der 2. Teil gekostet und IWTB ist noch nichtmal überall angelaufen. Wenn man bedenkt, was FOX die ganzen DVD-Verkäufe des Films noch bringen werden, dann ist es mehr als ein profitables Geschäft. Und die Serienboxen klettern in den Verkaufscharts auch grad nach oben.

Obwohl du zum Teil sicher Recht hast. Ich denke, FOX hat mir noch mehr Geld gerechnet, aber ein Film wie dieser hat beim Publikum keine Chance. Den Schauen sich sicher nur die ehemaligen Fans. Ich glaube kaum, dass man viele neue Leute dafür begeistern kann, dafür waren die Trailer nicht aussagekräftig genug.
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Happy?

Re: The X-Files: I Want to Believe

Beitrag von Happy? »

Jep, die Gemeinde die diesem Film noch vor 8 Jahren gesehen hätte ist um einiges geschrumpft. Ich hab so ein Exemplar in Form meines Papas hier, der war mal ein riesiger Fan, mittlerweile interessiert ihn das aber auch nicht.
Ich werd mir den Film wohl auch erst ansehen, wenn er auf DVD erscheint...

Imzadi76

Re: The X-Files: I Want to Believe

Beitrag von Imzadi76 »

Auch wenn der Film mehr einbringt, als er gekostet hat, ist bereits jetzt schon klar, dass der Film floppt. Auch wenn einigen der Film gefällt, sind sich doch die Kritiker und die meißten Fans einig: Er ist einfach nicht sonderlich gut. Wäre es nicht Mudler und Scully, wäre der Film sang und klanglos in der Versenkung verschwunden.

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ladybird
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Re: The X-Files: I Want to Believe

Beitrag von ladybird »

Hier ist der Link zu einer sehr guten Review, die die Essenz des Films hervorragend zusammenfasst. Besser hätte ich es nicht sagen können. :)
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nameless89
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Re: The X-Files: I Want to Believe

Beitrag von nameless89 »

Er ist sehr vielschichtig und er regt sehr stark zum Nachdenken an, wenn man sich nur darauf einlässt.
Ich habe mich darauf eingelassen und habe auch krampfhaft versucht etwas positives an diesem Film zu finden, was mir größtenteils einfach nicht gelungen ist. Das größte Problem des Films ist einfach der ungeheuer schwache und langweilig inzinierte Fall, der sich zäh wie Kaugummi dahin zieht und nicht mal im Ansatz vergleichbar ist mit den Sternstunden der TV- Serie.
Ich denke, die Verbindung war deshalb vorhanden (wie er selber gesagt hat), damit er einige seiner Sünden gut machen kann und somit verhindert, dass noch mehr Personen sterben. Sie existiert einfach, da Father Joe ihn als Jungen missbraucht hat. Dass die beiden miteinander zusammenhängten, konnte man auch sehr gut daran erkennen, dass beide Krebs hatten, aus ihren Augen geblutet haben und zur gleichen Zeit einen Anfall hatten und gestorben sind.
Diese Verbindung zum Schluss hat mich auch in keinster Weise beeindruckt oder überascht. Es war mir, ehrlich gesagt, einfach nur egal, da ich überhaupt keine Bindung zu diesem Fall aufbauen konnte, da er meiner Meinung schlichtweg fad war und sowas wie Spannung nie auf kam.
Beide werfen die Frage auf, wie weit man bereit ist, zu gehen. Sollte man wirklich alles mögliche unternehmen, um einen sterbenden Menschen zu retten?
Interesante Frage, die der Film da aufwirft, die aber durch die unspektakuläre Art und Weise der Darstellung völlig untergegangen ist. Genau wie der Charakter von Amanda Peet und der von X-Zibit. Farblose Figuren, die rein gar nichts zu der Story oder zum Film beigetragen haben. Oder habe ich ihre Bedeutung einfach nicht verstanden?

Der Film mag auch gute Szenen haben, wozu vor allem die Anspielungen und Scully/Mulder- Szenen gehören, doch für einen so groß angekündigten Film war das einfach viel zu wenig.

Auf das Finale wird eigentlich gar nicht eingegangen und auch nicht auf die Geschehnisse der letzten 6 Jahre.

Insgesamt ein Film den niemand braucht: Unwissende werde ihn sich so oder so nicht ansehen und für Fans war die Geschichte einfach viel zu schwach und enttäuschent. Schade!

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Lavendelblüte
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Re: Akte X

Beitrag von Lavendelblüte »

Wie gefallen euch die neuen Folgen?

War sehr überrascht, dass sich das Gefühl eine "alte bekannte" Serie zu sehen, praktisch mit dem Intro eingestellt hat. Bis auf Mulders (und Skinners) neue Stimme (an die man sich nun einfach gewöhnen muss...) hat mir die erste Folge schon mal sehr gut gefallen.

Frage mich nur, wie sie das Überleben des Rauchers erklären (wollen, oder auch nicht).

Sascha_2015
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Re: Akte X

Beitrag von Sascha_2015 »

Die neuen Folgen sind ganz große Klasse :up: :up: :up:
Akte X funktioniert also auch in 2016! Leider wird kommende Woche schon die letzte Episode des Revivals ausgestrahlt. Ich würde mich über eine Staffel 11 und ein erneutes Revival freuen ;)

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