Star Trek Universum

Das Board für alle Mystery- und Sci-Fi-Serien.

Moderatoren: philomina, ladybird

Benutzeravatar
manila
Teammitglied
Beiträge: 22102
Registriert: 03.04.2004, 21:36
Geschlecht: weiblich
Kontaktdaten:

Beitrag von manila » 19.12.2004, 17:14

@ AJ: Lol, jetzt wo du's sagst, versteh ich's erst... das ist ja ein Papp-Picard. Mann, bin ich schwer von Begriff ;)
"There's a crack in everything. That's how the light gets in."

AJ

Beitrag von AJ » 19.12.2004, 18:48

manila hat geschrieben:@ AJ: Lol, jetzt wo du's sagst, versteh ich's erst... das ist ja ein Papp-Picard. Mann, bin ich schwer von Begriff ;)
jo :) siehst du nicht den knick ganz passend in der nähes seiner manneskraft? *ggg* ich tippe darauf, daß sie den echt in der küche stehen haben, weil das drumherum so kahl aussieht.

maudie

Beitrag von maudie » 20.12.2004, 15:45

Aber das trifft es doch auch sehr gut mit dem Küchenhandtuch! :D

Wer sagt da nochmal: "Eine hübsche Perlenarbeit!" ?? Ich könnt mich wegwerfen!
meinst du die röcke? ich fand besonders riker verliehen sie immer einen gewissen schwulen touch
Echt?? Ich erinner mich ehrlich gesagt micht mehr so richtig... Nur dass ich die eigentlich ganz hübsch fand... Na ich steh wohl auf schwule Männer... ;) :D ^_^
Aber doch ich glaube die hatten mehr so "Kleidchen-Länge"...

Benutzeravatar
manila
Teammitglied
Beiträge: 22102
Registriert: 03.04.2004, 21:36
Geschlecht: weiblich
Kontaktdaten:

Beitrag von manila » 03.01.2005, 22:09

Kap'lar! :D
(oder wie man es auch immer schreibt *g*)

Hier hat sich ja länger nichts getan... hier ist aber der neueste Spoiler, den ich gelesen hab (oder kam das schon im TV...?)

Bezüglich Enterprise: T'Pol und Trip werden ein Liebespaar. Zudem wird T'Pol heiraten (!) und zwar der vulkanischen Tradition entsprechend einen Vulkanier, ganz gegen Trips (und ihren eigenen) Sinn. Wow :wtf:

Ach ja: Hier gibt es Google auf Klingonisch. Lol. :D
"There's a crack in everything. That's how the light gets in."

AJ

Beitrag von AJ » 03.01.2005, 22:21

Bezüglich Enterprise: T'Pol und Trip werden ein Liebespaar. Zudem wird T'Pol heiraten (!) und zwar der vulkanischen Tradition entsprechend einen Vulkanier, ganz gegen Trips (und ihren eigenen) Sinn. Wow :wtf:
ja! letzte folge deuteten sie ja eine alternative zeitlinie an, in der t'pol mit archer ihr leben verbringt. war für mich eine schöne folge! reed mit bart sah sogar richtig böse aus. ich habe ihn das erste mal richtig ernstgenommen ;)

t'pol heiratet den mann, den sie bereits vor zwei staffeln heiraten sollte. ich glaube, es hat auch etwas mit ihrer mutter zu tun und mobbing. wen die story mehr interessiert, hier gibt es episoden im vorlauf von ca. einer halben staffel:
http://startrek-index.de/tv/

Benutzeravatar
manila
Teammitglied
Beiträge: 22102
Registriert: 03.04.2004, 21:36
Geschlecht: weiblich
Kontaktdaten:

Beitrag von manila » 04.01.2005, 14:38

Was hältst du davon? Findest du, dass T'Pol und Trip zusammenpassen?

Ich finde es etwas eigenartig, dass sich die logische T'Pol so für den total irrationalen Trip interessieren soll. Wobei zwischen den beiden eigentlich schon seit der ersten Folge sowas wie eine "knisternde" Beziehung herrscht, allerdings mehr in Richtung Argwohn. Oder T'Pol mag Trip genau wegen sehr Irrationalität :D
"There's a crack in everything. That's how the light gets in."

AJ

Beitrag von AJ » 04.01.2005, 15:49

ich finde, die beiden geben ein schönes paar ab :D zuerst dachte ich, archer würde sich t'pol schnappen!
Spoiler
trips und T'pols sohn bekommen wir auch zu sehen, denn er stattet als erwachsener der enterprise einen besuch ab. und wir erfahren, daß sich die öhrchen dominant vererben :D
was die "eigenartige beziehung" angeht, du hast recht sehr merkwürdig für eine rationell denkende vulkanierin. aber die star trek macher haben dafür bereits eine story ausgefeilt. erstens lebt T'pol wie kein anderer vulkanier sehr eng mit den menschen zusammen und nimmt dadurch sehr viel menschliches an. ist ja vergleichbar mit mir :D ich habe in nrw, meck-pom und niedersachsen gelebt. da lernt man die ein oder anderen worte und dialekte bzw man gewöhnt sich dran.
Spoiler
jedenfalls ist das hauptargument für die autoren trellium d. soll heissen, das trellium ermöglicht t'pol emotionen zu erfahren und prompt wird sie natürlich abhängig. aber das ist eine andere story :D
musst dir mal den episodenguide durchlesen auf der seite, die ich oben angegeben habe.

hast du die folge gesehen, in der trip "in anderen umständen" also im klartext schwanger ist? wie die beiden sich auf der krankenstation kabbeln, zum schießen! vor allem in der englischen variante. ich finde durch den gegensatz ergänzen sich die beiden auch super in den dialogen. irgendwie erinnern mich die beiden an tom und b'elanna von VOY.

Benutzeravatar
manila
Teammitglied
Beiträge: 22102
Registriert: 03.04.2004, 21:36
Geschlecht: weiblich
Kontaktdaten:

Beitrag von manila » 04.01.2005, 17:58

Ja, die Folge in der Trip schwanger ist, die hab ich noch gesehen (jetzt bin ich ja leider schon lange nicht mehr dabei, da ich irgendwann mal wegen der schrecklichen Zeitverschieberei von Sat.1 aufgegeben hab :ohwell: ). Die Folge war wirklich lustig :D - und du hast recht, das zwischen Trip und T'Pol war echt geil.

HILFE, die beiden
Spoiler
bekommen sogar einen Sohn???
Nicht schlecht... ;) Ich hätte übrigens auch viel eher gedacht, dass es T'Pol und Archer werden!! Deswegen war ich von T'Pol und Trip ja so erstaunt.

Die beiden erinnern dich an Tom und B'Elanna? Ich kann das nicht sagen, denn - wie erwähnt - ich bin bei Enterprise schon länger nicht mehr dabei. Allerdings bin ich persönlich grooooßer B&T-Shipper :D Die beiden waren und sind einfach süß. "Tag Der Ehre" ist eine meiner Lieblingsepisoden von VOY, die könnt ich mir echt 100 Mal reinziehen ^^
"There's a crack in everything. That's how the light gets in."

AJ

Beitrag von AJ » 04.01.2005, 19:32

an tag der ehre erinner ich mich noch! ich weiss noch, wie sie da saß und gefrustet den kuchen von neelix gegessen hat. tom und b'elanna fand ich auch süß anzusehen, aber ich war mit der entwicklung von B'elanna im ganzen unzufrieden. sie war halbklingonin und gehörte zum marquis. genügend sprengstoff gab der charakter her und daher mochte ich sie. aber zum ende hin war b'elanna nur noch eine "schmusekatze". wo ist all der klingonische einfluß hin. hat mich geärgert. gut, ab und an hat tom ihr gemüt zu spüren bekommen, aber irgendwie ist sie mir verweichlicht.

nich bös sein, ich muss immer meckern :D

Benutzeravatar
manila
Teammitglied
Beiträge: 22102
Registriert: 03.04.2004, 21:36
Geschlecht: weiblich
Kontaktdaten:

Beitrag von manila » 05.01.2005, 16:57

Ich fand B'Elanna hat eine interessante Entwicklung durchgemacht. Anfangs war sie ja die wilde Halbklingonin, dauernd aufbrausend und eben Marquis-Mitglied. Aber man muss bedenken, dass sie auch menschliche Seiten hat und sie war auf der Voyager eben unter lauter Starfleet Leuten steckengeblieben. Ich finde es da ganz natürlich, dass sie mit der Zeit ihr manchmal aggressives Gehabe abgelegt und sich verändert hat - gerade durch die Beziehung zu Tom.
Und weißt du noch diese Episode, in der sie auf dem Holodeck die ganzen Sicherheitsbestimmungen ausschaltet, als sie erfährt, dass der Marquis erschlagen ist? Ich persönlich fand es recht untypisch für B'Elanna, so bescheuert zu reagieren, aber es sollte wohl der Versuch sein, den Marquis nochmal in Verbindung mit B'Elanna zu bringen. Ganz egal wurde der Marquis ihr nie...
"There's a crack in everything. That's how the light gets in."

AJ

Beitrag von AJ » 05.01.2005, 20:56

das aufleben des marquis' fande ich immer sehr interessant. insbesondere weil sich der marquis meiner meinung nach zu schnell angepasst hat. natürlich gab es folgen, die zeigen sollten, daß der marquis gewisse eingewöhnungsphasen brauchte, aber trotzdem hätte ich ab und an gerne in der ein oder anderen person das marquis-herz schlagen hören. janeway hat zu oft ihre persönliche meinung auf kosten der mannschaft durchgesetzt. ich finde zwar, daß die mannschaft zusammenhalten muss, aber manchmal waren janeways ziele zweifelhaft und da hätte ich mir öfters mehr argwohn der anderen gewünscht.

Benutzeravatar
manila
Teammitglied
Beiträge: 22102
Registriert: 03.04.2004, 21:36
Geschlecht: weiblich
Kontaktdaten:

Beitrag von manila » 06.01.2005, 12:34

Ja, den Marquis fand ich auch immer interessant. Eine Rebellenbewegung in einer so nahezu perfekten Zeit wie der des 24. Jahrhunderts. Anfangs hab ich mich schon gefragt, wieso die eigentlich rebellieren, aber es wurde klar: Die Intrigen und Korruption der Starfleet, die Abmachungen mit Cardassia wegen denen tausende ihre Heimat verlassen mussten, ohne gefragt zu werden, usw. - Unvorstellbar eigentlich, dass man im 24. Jahrhundert - wo es kein Geld mehr gibt und Krankheiten, Hungersnöte etc. weitgehend weg sind - trotzdem noch was zu bemeckern gibt. Aber das gab es und das tat der Marquis.

Was Janeway angeht, so hast du zwar recht, dass sie manchmal über die Köpfe der Crew hinweg Sachen entschieden hat, aber ich finde, in einer so besonderen Situation wie der der Voyager, muss man manchmal Prioritäten setzen. Und das tat Janeway. Man kann es nun mal nicht allen recht machen.
"There's a crack in everything. That's how the light gets in."

AJ

Beitrag von AJ » 06.01.2005, 13:32

sinn und zweck war es doch zurück in den alpha-quadranten zu finden. und ich kann mich an eine situation erinnern, bei der janeway die chance dazu hatte und sie aus irgendwelchen ethischen gründen, die eine andere rasse (oder so ähnlich? :wtf: ) betrafen, ausschlug.

die voyager ist teilweise in dem sinne wie die politik. die brückenoffiziere entscheiden, wo es langgeht und der kleine fähnrich muss sich dem schicksal fügen. das fällt mir zu dem thema ein, wenn sie immer sagen: "captain, die crew steht hinter Ihnen."

die idee von star trek finde ich genial! kein geld, du arbeitest nur aus spaß, keine hungersnot, aber wie erklären sie dann das latinuum? soweit ich das verstehe ist es doch geldersatz oder? und der marquis zeigt auch deutlich, daß es aus pessimistischer sicht gesehen niemals frieden geben kann. es wird immer ungerechtigkeit geben. weil es eben immer 2 unterschiedliche sichtweisen zu einem thema geben wird. selbst star trek zeigt dies. der marquis ist das beste beispiel. wer hat da recht? marquis oder die regierung? marquis steht für die siedler, die ihr ganzes leben dort verbracht haben und nun verjagt werden und die regierung versucht nur einen möglichem kampf mit cardassia aus den wege zu gehen und sieht die siedler dadurch als hinnehmbares problem. jede sicht ist verständlich. wenn ich das hier so lese, ist star trek extrem auf die alltäglichen probleme gemünzt. ist doch wahnsinn, egal wo der mensch hingeht - ob es das all ist oder sonstwas, die probleme des menschen bleiben meist dieselben - sie zeigen sich nur in anderer gestalt.

so, ich habe mal meiner philosophischen seite den vortritt gelassen :D

Benutzeravatar
manila
Teammitglied
Beiträge: 22102
Registriert: 03.04.2004, 21:36
Geschlecht: weiblich
Kontaktdaten:

Beitrag von manila » 06.01.2005, 17:57

Nein nein, ich finde es cool mit dir über Star Trek zu philosophieren :D Da gibt es so viel zu diskutieren, deswegen ist Star Trek ja auch so ein großes und beliebtes Franchise ;)

Ja, ich finde auch, dass durch den Marquis dieses wichtige Element eingebracht wurde, das nun mal existiert - trotz der geldlosen Gesellschaft: Die Unfähigkeit, je volle Gerechtigkeit herzustellen. Das gibt es nun mal nicht. Und der Marquis zeigt, dass es so ist - auch in einer Welt des 24. Jahrhunderts, in der alle Probleme weg vom Fenster scheinen. Aber eben nur scheinen.

Janeway befand sich mMn in einer sehr schwierigen Situation. Es ist doch wirklich eine verdammt schwere Entscheidung: Ethische Grundsätze aufrecht erhalten oder die Aussicht, sofort daheim zu sein anstatt weitere 60 Jahre rumfliegen zu müssen. Ich finde, Janeway hat sich richtig entschieden. Die Frage ist nur, ob diese Entscheidung hätte demokratisch stattfinden müssen oder nicht. Hätte sie die ganze Crew befragen sollen...? Ich weiß es nicht. Das ist echt schwer.

Trotzdem hielt ich Janeway immer für einen sehr starken und weiblichen Charakter - sie hatte aber auch ihre Schwachstellen, was mMn aber auch gut so war. Zum Beispiel, als sie sich in diese Holofigur namens Michael Sullivan verliebt und sie schließlich so abändert, dass er ganz ihren Wünschen entspricht. Das griff nicht nur die Tatsache auf, dass Janeway sich in all den Jahren sehr allein fühlte, sondern auch die "Gefahr" des Holodecks (worauf wir da wieder zurückkommen ^^) - ich denke, das war sehr menschlich. Holodecks sind einfach viel zu perfekt, zu genial, als dass man nicht in so eine "Gefahr" hineingerät (sich nämlich in einen zu verlieben oder Freundschaften zu schließen oder so was). Stark war Janeway in der Hinsicht, dass sie sich immer für ihre Crew und ihr Schiff eingesetzt hat und manchmal auch ihren eigenen Kopf durchsetzte - sie war nun mal der Captain.
"There's a crack in everything. That's how the light gets in."

AJ

Beitrag von AJ » 06.01.2005, 18:51

tut mir leid - wird laaaaaaaaaaaaang :D


so traurig es ist, man wird nie alle menschlichen probleme aus der welt schaffen können. rassissmus kann man beheben, geldprobleme ebenso, aber nicht die probleme, die auf den niederen instinkten beruhen. da hast du recht. niedere instinkte wie beispielsweise den selbsterhaltungstrieb. der mensch ist immer sich selbst am nächsten, wenn es extrem hart auf hart kommt. bei der familie und wichtigen freunden vielleicht nicht, aber wenn man mal das beispiel nimmt, bei dem zwei männer im eis überleben müssen und am ende einer überlebt, weil er den anderen gefuttert hat. (habe irgendwo gelesen, daß es das wirklich mal gegeben haben soll :D ) nun kann man natürlich sagen, wie konnte er nur, aber ich glaube, so lange man nicht in der situation war, kann man dies nicht nachvollziehen und annähernd rational erklären. und genauso ist die sache damals mit den kindern bei TNG. weisst du noch? es gab eine folge, da wurden die kinder der enterprise entführt, weil die planetbewohner keine kinder hatten und auch um ihre existenz fürchteten. nun könnte man leicht auf seiten von beverly crusher stehen, die als mutter ihren verschleppten sohn wiederhaben will oder auf der seite der außerirdischen, die keine kinder haben konnten. selbst diese seite ist nachvollziehbar, wenn man in der situation ist (wie leider ja auch sehr viele unfruchtbare paare sind). und je größer das verlangen nach überleben oder sonstigem ist, desto mehr überschreitet der mensch auch seine eigenen grenzen und gewissensbisse. daher kann man alle probleme nie lösen - der mensch an sich ist das probleme mit seinen niederen automatischen trieben, die er ausgesetzt ist - jawoll :D haben wir das mal wieder erkannt LOL! ähm, was ich eigentlich sagen wollte, ist, daß star trek das echt gut kann. und wenn ich es mir recht überlege, handeln speziell bei TNG immer alle folgen nur von diesem thema. es sei denn die Q-folgen, die lassen wir mal außen vor. deswegen ist star trek wahrscheinlich auch so beliebt. ich meine, an geordis hübschem haarreif-visor kanns nicht liegen haha.

was janeway angeht, ich glaube, da diskutieren wir ewig, weil ich von meinem standpunkt nicht weg kann LOL. als ich hörte, daß eine frau die nächste star trek crew anführen würde, fand ich das gut. aber ihr wesen nervt mich einfach. ich denke echt, eine demokratische entscheidung wäre besser gewesen. man muss das von den einzelnen gesichtspunkten aussehen. achtung: ich meine das etwas ironisch ;)
da haben wir eine ältere frau in den, hmm 40ern? ihr mann hat sich sicherlich bereits eine andere gesucht und die sternenflotte geht mit ihren bürokratischem gefasel auf den geist. davon kann archer bestimmt ein liedlein singen. jedenfalls hat die gute im delta-quadranten echt ein schöneres leben. man sieht neue leute, die crew untersteht ihr (oi, bis ans ende ihrer tage), ab und an mal kurz mit den leuten zuhause geschnakt und ansonsten läuft ja alles bestens. nun numero zwo: der indianer-häuptling. chakotay. netter name. single. vorbestraft. was erwartet ihn im alpha-quadranten? nix, nada, nothing. hier hat er wenigstens eine nette neue herausforderung, wird nicht gejagt und das leben ist fein. selbst sein indianischer aufpasser (na, jeder indianer hatte doch ein tier, erinnerst du dich an die folge?) ist mit in den delta-quadranten gereist. und nun der tommy. nichts als ärger im alpha-quadranten und oho, sitzt sogar im knast. na da wählt man doch lieber den delta-quadranten mit einer netten bekanntschaft namens b'elanna. und die hat er auch nur bekommen, weil das schiff nicht viel männliche auswahl bot LOL.
so und nun mal wieder zurück zur ernsthaftigkeit. stell dir vor, du bist offizier auf einem schiff. du hast gerade geheiratet und wirst zum ersten mal vater. eigentlich hast du vor dich auf einen außenposten niederzulassen. du machst nur noch schnell diesen einen auftrag mit. es geht irgendwie um den marquis und den badlands....huch, aus diesem einen auftrag ist eine sehr lange reise geworden und du hast keine ahnung, wie dein kind aussieht, wächst etc. klingt zwar alles etwas melancholisch, aber ich finde, sowas hätten sie mit in die serie einbauen sollen. nach dem vorfall hätte sich jemand bei janeway beschweren sollen. das hätte für mehr konfliktstoff gesorgt. hätte ich gut gefunden :D im prinzip werden nämlich janeways kommandos kaum hinterfragt. einmal hatte chakotay dies getan, aber später wird nichts mehr hinterfragt und das finde ich blöd. aber weisst du, wer eine aura hat, bei der ich nie fragen würde? picard! bei janeway hinterfrage ich, bei sisko und archer auch, aber lustigerweise nie bei picard. um mal zurück auf janeway zu kommen, ich dachte ehrlich immer, daß die autoren sich einen handlungsplot für janeway und chakotay ausdenken würden. komisch, daß daraus nie etwas geworden ist. die habe janeway in der tat tough dargestellt, aber ich habe ihr ihre verletzliche und romantische seite nie wirklich abnehmen können.

was hast du gegen das holodeck? ich liebe das holodeck lol. ich wünschte, daß sie endlich mal bald eins herstellen würden! aber stimmt, zu 50% gabs immer ärger im holodeck! vor allem wenn die programme sich selbstständig machten wie prof moriaty! man müsste mal überlegen, was man alles mit einem holodeck machen könnte! man könnte sich eine zukunft ausmalen, in die vergangenheit reisen, abgedrehte spiele spielen, reisen etc. natürlich alles immer schön mit sicherheitsstufe 1 :)
da hast du aber auch schon wieder recht, denn ich würde sicherlich süchtig werden! und nachher hat man nur noch holo-freunde. fängt an mit dem holo-doc, der dich im krankheitsfall untersucht, um die 10 euro praxisgebühr zu sparen :D

Benutzeravatar
manila
Teammitglied
Beiträge: 22102
Registriert: 03.04.2004, 21:36
Geschlecht: weiblich
Kontaktdaten:

Beitrag von manila » 06.01.2005, 19:13

Hehe... ich bin auch deiner Meinung: An Geordis waaahnsinnig attraktivem Haarreif-Visor liegt die Beliebtheit von Star Trek höchstwahrscheinlich nicht :D :up:
Bild
Wobei ich Geordi immer mochte, nicht dass da ein falscher Eindruck entsteht...! ;) :D

Ich merke, du bist eher nicht so auf VOY... ;) Ich selbst bin wie du ein großer Anhänger Picards (er IST UND BLEIBT der BESTE) - allerdings bin ich Janeway aufgeschlossener gegenüber als du ^^ - mMn hatte sie es im Delta-Quadranten nicht leicher, genausowenig wie der Rest der Crew. Allerdings muss ich dir dahingehend zustimmen, dass die Gefühlsseite, die man gerade bei VOY hätte so super ausbauen können (!!!), viel zu wenig beachtet wurde. Man hätte viel mehr auf die Gefühle und die Situationen der einzelnen Crewmitglieder eingehen können, und zwar nicht nur einmal pro Staffel, sondern mehr und verstärkt. Nicht unbedingt dauernd als Hauptplot einer Folge, sondern vielleicht als Nebenhandlung (sonst wär's langweilig geworden). Man hätte da aus VOY viel mehr rausholen können, weil die Idee selbst ziemlich gut war (finde ich) - eine gestrandete Crew am Rande der Galaxie, abgeschnitten von der Starfleet mit einem haufen Marquis-Mitgliedern an Bord und Versorgungsproblemen. Das gibt Stoff ohne Ende. Leider haben die Produzenten davon aber nur höchstens 60 % ausgenützt. Schade.

Trotzdem hat VOY viele Qualitäten und ich schätze die Serie sehr. :D

Was die Holodecks angeht. Ich glaub, da hast du mich etwas falsch verstanden ^^. Ich LIEBE Holodecks. Ich sagte: "Holodecks sind einfach viel zu perfekt, zu genial, als dass man nicht in so eine "Gefahr" hineingerät (sich nämlich in einen zu verlieben oder Freundschaften zu schließen oder so was)." - damit meinte ich, dass ich Janeway verstehen konnte, als sie begann, Michael Sullivan dauernd umzuprogrammieren - einmal mit Bart, einmal ohne Bart, viele Haare, wenig Haare, männlich, weniger männlich, verständnisvoll... bis er für sie perfekt war *g*. Ich glaube, ich würde auch in diese Versuchung geraten *lol*. Und wenn du dich an unsere vorherigen Diskussionen über das Holodeck erinnerst, ich bin großer Fan all der Holodeck-Episoden von TNG bis VOY. :D ;) Holodecks rule!
"There's a crack in everything. That's how the light gets in."

AJ

Beitrag von AJ » 06.01.2005, 19:38

mich ärgerts voll, daß geordie den visor nicht mehr hat!

Bild

ist jetzt auch hart ihm die blindheit zu wünschen, aber mit visor war er mir sympathischer. schließlich kann ich behaupten, daß ich ihn beneidet habe und mindestens einmal im leben als kind den haarreif etwas anders trug als alle anderen :D

Bild
Man hätte viel mehr auf die Gefühle und die Situationen der einzelnen Crewmitglieder eingehen können, und zwar nicht nur einmal pro Staffel, sondern mehr und verstärkt.
jo genau :D wenn man schon alleine gefangen in einer fremden umgebung ist, sollte das noch mehr zusammenschweissen. wäre das nicht der sinn auch der serie gewesen? bei TNG ging es um das entdecken und VOY hatte die voraussetzung mehr soziale komponenten einzubauen. davon ist man wohl etwas abgewichen. es wurde zu schnell auf friede-freude-eierkuchen an bord umgeschwenkt. wat solls, vorbei ist vorbei :D
Trotzdem hat VOY viele Qualitäten und ich schätze die Serie sehr. :D
eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, die ganzen voy episoden nachzuholen, denn ich habe echt viel verpasst. nur leider schaffe ich das nie ;-(
Holodecks rule!
ich hab mir schon was ausgemalt LOL. ich in der südsee...ein holodeckprogramm arbeitet für mich, eins macht die wäsche, wiederum ein anderes schreibt hier beiträge, dann bringt einer den müll raus....ist natürlich schwierig die ganze umwelt mit der holodeck-technologie auszustatten! ^_^ [/img]

Benutzeravatar
manila
Teammitglied
Beiträge: 22102
Registriert: 03.04.2004, 21:36
Geschlecht: weiblich
Kontaktdaten:

Beitrag von manila » 07.01.2005, 13:12

Ja... so in etwa sehen meine Holodeck-Vorstellungen auch aus :D

Ich habe fast alle Episoden von VOY gesehen - wenn du Zeit hast, hol dir alle Folgen die nur gehen, denn die Serie ist (trotz der besprochenen Mängel) echt cool ;) :up: Star Trek eben.

Da fällt mir grad ein (da ich ja vorher über Janeway und ihr Alleinsein geschrieben hab): Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich es total beknackt fand, dass Chakotay etwa 4 Folgen (!!!!!!!!!!!!) vor Schluss (!!!!!!!!!!!!!!!!) mit Seven zusammen kam? Ich bin damals fast umgekippt vor Schreck... falls ich mal den Editor treffen, der sich DAS ausgedacht hat... der kann was erleben. Man hätte es vielleicht noch akzeptieren können, wenn es nicht so abrupt gewesen wäre (innerhalb einer Folge entdecken sie ihre Liebe... hallo??). Das hätte ich noch verkraftet.

Ich hatte es mir so gewünscht:

Bild

Aber NICHT so:

Bild

Seufz.
"There's a crack in everything. That's how the light gets in."

AJ

Beitrag von AJ » 07.01.2005, 16:47

früher habe ich echt regelmäßig geschaut. aufgehört habe ich so circa bei den hirogens. wenigstens habe ich endlich mal die finale folge oder den zweiteiler (wars doch oder?) gesehen.

chakotay und seven als paar war für mich erstmal der knaller schlechthin! ich schalte seit langem mal wieder voyager an und seh die beiden halb am turteln. wie bitte?! was ist denn hier passiert! damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. deshalb war es für mich noch überraschender. verstehe das gar nicht. die beiden hat man anfangs ganz selten in irgendwelchen gesprächen gesehen und auf einmal wars die große liebe. wenn man bedenkt, wie ewig sich b'elanna und tom gekabbelt haben. da musste erst der tod anklopfen, bevor es zum kuß kam :)

Benutzeravatar
manila
Teammitglied
Beiträge: 22102
Registriert: 03.04.2004, 21:36
Geschlecht: weiblich
Kontaktdaten:

Beitrag von manila » 08.01.2005, 12:52

Genau. Bei B'Elanna und Tom gab es eine Entwicklung. Bei Chakotay und Seven wurden die Zuschauer allerdings ins kalten Wasser geworfen.
"There's a crack in everything. That's how the light gets in."

Antworten

Zurück zu „Mystery- und Sci-Fi-Serien“