Eure Meinung zu #2.13 Die Ruhe am Abgrund

Moderatoren: Schnurpsischolz, nazira

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JustinFected

Eure Meinung zu #2.13 Die Ruhe am Abgrund

Beitrag von JustinFected »

Sterling Cooper ist am Zug und das Büro ist chaotisch ohne Don. Betty erfährt einige bestürzende Neuigkeiten.

>>Zur Episodenbeschreibung
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Tolles Staffelfinale. Natürlich wurden einige Fragen immer noch nicht beantwortet, andere wie die Frage nach Dons weiterem Engagement bei S&C wurden aufgeworfen. Aber das Schauspiel von jedem in der Episode war mal Wahnsinn. Die Szene mit Peggy und Pete: großartig! Da hab' ja selbst ich glasige Augen bekommen. Der Brief von Don an Betty und dann auch noch die Szene mit den beiden ganz am Ende. Klar, eine romantische "Wiedervereinigung" ist was anderes, aber die Szene war mal extrem kraftvoll: erst sagt Betty, dass sie schwanger ist, kämpft aber ziemlich mit sich selbst dabei, dann der Gesichtsausdruck von Don (Jon Hamm ftw!) und schließlich die Hände und dann die Musik. Huiuiui.
Zuletzt geändert von Schnurpsischolz am 10.12.2010, 20:06, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Aus allgemeinem Thread verschoben!

aceman™

Re: Mad Men

Beitrag von aceman™ »

Kann Dir nur zustimmen. Allerdings hoffe ich doch, dass es nur das Seasonfinale war und nicht das Serienfinale ;)

Am Ende als Don und Betty am Tisch saßen hat man gesehen, dass Don kleiner geworden ist als Betty. Er muss sich erst wieder ihr Vertrauen zurückgewinnen um uneingeschränktes Familienoberhaupt zu werden. Die Szene zwischen Pete und Peggy war wirklich der Wahnsinn. Vor allem Petes Gesichtsaudruck war unglaublich. Hoffentlich stellt er mit der Waffe nichts Dummes an.

JustinFected

Re: Mad Men

Beitrag von JustinFected »

aceman™ hat geschrieben:Kann Dir nur zustimmen. Allerdings hoffe ich doch, dass es nur das Seasonfinale war und nicht das Serienfinale ;)
Haha, richtig. War da mit meinen Gedanken wohl noch woanders. :D
Hoffentlich stellt er mit der Waffe nichts Dummes an.
Hoffe ich auch sehr. Grundsätzlich ist die Figur des Pete zu wichtig, um sie mal so eben sterben zu lassen, aber man weiß ja nie. Duck hätte so eine Szene auch haben können (und einige haben ihn deshalb dort mit Pete verwechselt). Er weiß, dass er's versaut hat, als er es zu persönlich genommen hat. Vielleicht wird er ja wirklich President, aber sonderlich lange halten wird er sich nicht können.

Ach ja, Jon Hamm war vorgestern übrigens Gastgeber von "Saturday Night Live". Werde ich mal reinsehen.
Zuletzt geändert von JustinFected am 27.10.2008, 21:58, insgesamt 1-mal geändert.

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LOgigiC
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Re: Eure Meinung zu #2.13 Meditations In An Emergency

Beitrag von LOgigiC »

Wie erwartet stand das Staffelfinale der großartigen Folge davor in nichts nach. :up: Auch wenn 2.12 mE rein SL-technisch noch eine Spur aufschlussreicher war, so hat 2.13 zwischenmenschlich und emotional doch noch eine gehörige Portion draufgepackt. Ich kann mich deshalb hier ...
Phalanxxx hat geschrieben:Aber das Schauspiel von jedem in der Episode war mal Wahnsinn.
... nur uneingeschränkt anschließen. Besonders stark fand ich außerdem, wie man mit der Kubakrise erneut ein historisch bedeutendes Ereignis in die Handlung miteinfließen hat lassen. Die allgegenwärtige Endzeitstimmung hat man wirklich sehr glaubhaft vermittelt.

Phalanxxx hat geschrieben:Die Szene mit Peggy und Pete: großartig!
Absoluter Gänsehautmoment, mit dem ich in der Form überhaupt nicht gerechnet hätte. :anbet: Das Geständnis von Pete erklärt rückwirkend natürlich einiges an seinem Verhalten Peggy gegenüber und machte ihn wieder einmal eine Spur sympathischer. Peggys Worte haben dann aber alles getoppt - Wahnsinn!! Mehr kann ich dazu überhaupt nicht sagen.

Phalanxxx hat geschrieben:
aceman™ hat geschrieben:Hoffentlich stellt er mit der Waffe nichts Dummes an.
Hoffe ich auch sehr. Grundsätzlich ist die Figur des Pete zu wichtig, um sie mal so eben sterben zu lassen, aber man weiß ja nie.
Da bin ich auch mal sehr gespannt, welche "Auflösung" in der neuen Staffel auf uns zukommt. Ich halte ja durchaus beide Varianten für denkbar, wobei ich Pete trotz gelegentlicher Vorbehalte gern auch weiterhin sehen würde. Ohne ihn würde halt doch etwas fehlen. ;)

Phalanxxx hat geschrieben:Der Brief von Don an Betty und dann auch noch die Szene mit den beiden ganz am Ende. Klar, eine romantische "Wiedervereinigung" ist was anderes, aber die Szene war mal extrem kraftvoll: erst sagt Betty, dass sie schwanger ist, kämpft aber ziemlich mit sich selbst dabei, dann der Gesichtsausdruck von Don (Jon Hamm ftw!) und schließlich die Hände und dann die Musik.
Schöner "Cliffhanger"! Ähnlich wie in S1 eher unspektakulär gehalten (verglichen jetzt mit den überdramatischen Schlusssekunden bei so vielen anderen Serien), aber dennoch sitzt man danach erst einmal mit offenem Mund da. Ich zumindest.

Zu den Ereignissen davor: Bettys erneute Schwangerschaft war ja aufgrund der Andeutung in der letzten Folge keine allzu große Überraschung, und auch ihre Überlegungen in Richtung Abtreibung waren angesichts der Umstände abzusehen. "Geschockt" hat mich dann allerdings die Szene in der Bar. Mit der Tatsache, dass Betty ebenfalls fremdgeht, musste man ja fast schon rechnen, aber die Umstände (und v.a. der Zeitpunkt(!), sprich unmittelbar infolge der Nachricht, dass sie ein weiteres Kind von Don erwartet) waren dann doch ziemlich krass. :o Während dieser langen Pause am Ende zwischen "I have to talk to you." und "I'm pregnant." dacht ich ja echt noch für einen Moment, dass sie Don die Sache in alter "quid pro quo"-Manier unter die Nase reibt. Ich sehe schon, die Draper-Ehe wird auch in der neuen Staffel nicht so schnell langweilig werden ...

Phalanxxx hat geschrieben:Duck weiß, dass er's versaut hat, als er es zu persönlich genommen hat. Vielleicht wird er ja wirklich President, aber sonderlich lange halten wird er sich nicht können.
Großartig, wie man den Duck/Don-Konflikt während der Übernahmebesprechung eskalieren hat lassen! Mindestens so gespannt wie über den weiteren Verlauf der Draper-Ehe bin ich ja nun über die Zukunft der Agentur. Ob Duck sich mit der Aktion endgültig ins Aus befördert hat? Da liegt jedenfalls noch einiges an vielversprechendem Konfliktpotential in der Luft. 8-) Und mal sehen, ob sich von den Jungspunden tatsächlich jemand erbarmt und Lois aus der Telefonzentrale befreit. Der Frau gebührt rein aus unterhaltungstechnischen Gründen ein Sekretärinnenposten. :D

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Lin@
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Re: Eure Meinung zu #2.13 Meditations In An Emergency

Beitrag von Lin@ »

Phalanxxx hat geschrieben:Huiuiui.
Das trifft's ziemlich gut, find ich. :D
LOgigiC hat geschrieben:Auch wenn 2.12 mE rein SL-technisch noch eine Spur aufschlussreicher war, so hat 2.13 zwischenmenschlich und emotional doch noch eine gehörige Portion draufgepackt.
Hmm... jetzt wo du's sagst: Fand ja 2.12 eigentlich schon (noch!) um einiges besser als 2.13, aber vielleicht sollte man da echt nicht so sehr vergleichen, weil der Fokus im Finale wirklich ganz woanders lag.
Besonders stark fand ich außerdem, wie man mit der Kubakrise erneut ein historisch bedeutendes Ereignis in die Handlung miteinfließen hat lassen. Die allgegenwärtige Endzeitstimmung hat man wirklich sehr glaubhaft vermittelt.

Joa, wobei ich sagen muss, dass mir das fast etwas zu viel des Gu... äh Schlechten war. War zwar auf jeden Fall interessant mit anzusehen, wie die Menschen damals auf dei Gefahr reagiert haben, aber irgendwann ging mir die "Endzeitstimmung" fast etwas auf den Keks, weil dafür die eigentlichen SL- & Charakter-Entwicklungen nach hinten rückten. :ohwell:
Phalanxxx hat geschrieben:Die Szene mit Peggy und Pete: großartig!
Absoluter Gänsehautmoment, mit dem ich in der Form überhaupt nicht gerechnet hätte. :anbet:
Der. Absolute. Wahnsinn. :anbet:
Da wurde man ja förmlich reingesaugt in diese Szene und musste vor lauter Spannung fast die Luft anhalten, während Peggy und Pete vor lauter Aufregung bzw. Fassungslosigkeit fast schon hyperventilieren. Genial, wie laut (und unruhig) die beiden in der gespannten Stille atmen. Für mich kam das Geständnis zwar völlig unerwartet, machte aber im Hinblick auf die ganze Geschichte um Vater Gill und die immer wiederkehrenden (und mittlerweile gar nicht mehr sooo plumpen) Annährungsversuche von Pete durchaus Sinn. Bin irrsinnig gespannt, wie die beiden jetzt miteinander umgehen werden. :)
Das Geständnis von Pete erklärt rückwirkend natürlich einiges an seinem Verhalten Peggy gegenüber und machte ihn wieder einmal eine Spur sympathischer.
Hab ich's nicht gesagt? :D Pete wollte ihr gar nichts unter die Nase reiben, sondern zur Abwechslung tatsächlich mal nur freundlich sein. ;) War schon die letzten zwei, drei Folgen positiv überrascht wie sympathisch Pete auf einmal rüberkam. Und zwar nicht nur gegenüber Peggy, sondern (vor allem im Finale jetzt) auch gegenüber Don. Finde diese Entwicklung höchst spannend, weil sie seinem Charakter noch viel mehr Tiefe verleiht. Ähnlich wie bei Don, den ja gerade diese Mischung aus Arschloch und Charme-Bolzen unglaublich interessant macht.

Phalanxxx hat geschrieben:
aceman™ hat geschrieben:Hoffentlich stellt er mit der Waffe nichts Dummes an.
Hoffe ich auch sehr. Grundsätzlich ist die Figur des Pete zu wichtig, um sie mal so eben sterben zu lassen, aber man weiß ja nie.
Waffe? Welche Waffe? Hab ich was verpasst? :?: *schlauch-steh*
Schöner "Cliffhanger"! Ähnlich wie in S1 eher unspektakulär gehalten (verglichen jetzt mit den überdramatischen Schlusssekunden bei so vielen anderen Serien), aber dennoch sitzt man danach erst einmal mit offenem Mund da.
Die Szene hat für mich durch Peggy&Pete etwas an Intensität eingebüßt, aber es war ja abzusehen, dass eine Staffel, die so sehr um die Ehekrise von Don und Betty kreiste, auch mit den beiden abschließen musste. Fand das Ende auch wirklich sehr, sehr gelungen und passend, nur hinterließ sie halt nach der Mörder-Szene davor nicht ganz soooo einen bleibenden Eindruck. Von der Mimik und Gestik her aber wieder einmal so subtil und doch so stark. :up:
ihre Überlegungen in Richtung Abtreibung waren angesichts der Umstände abzusehen.
Ich fand das schon irgendwie krass. Ich meine, prinzipiell ist es schon nachzuvollziehen, dass sie den Moment für denkbar schlecht hält, ein drittes Kind zu bekommen. Aber ich kann's mir generell einfach überhaupt nicht vorstellen, wie eine Mutter(!) auch nur einen Gedanken an Abtreibung verschwenden kann.
"Geschockt" hat mich dann allerdings die Szene in der Bar.
Ach komm, immerhin war's nicht Arthur! ;) Wobei ich mich ja echt frage, ob sie von Vorneherein in die Bar gegangen ist, um sich einen gutausehenden Mann zu angeln und Don seine Affären auf diese Art irgendwie heimzuzahlen oder ob sich das "bloß" so ergeben hat.
Während dieser langen Pause am Ende zwischen "I have to talk to you." und "I'm pregnant." dacht ich ja echt noch für einen Moment, dass sie Don die Sache in alter "quid pro quo"-Manier unter die Nase reibt.
Hatte ich auch überlegt und hätte liebend gerne Dons Reaktion darauf gesehen. Aber vielleicht kommt das ja noch, wer weiß.
Großartig, wie man den Duck/Don-Konflikt während der Übernahmebesprechung eskalieren hat lassen!

Don mal wieder in Höchstform. :D :up: Großartig, wie er da so cool und gelassen reagiert, während Duck völlig die Nerven verliert. Bin auch sehr gespannt, wie das weitergehen wird...
[Lois] gebührt rein aus unterhaltungstechnischen Gründen ein Sekretärinnenposten. :D
WORD!
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ForVanAngel

Re: Eure Meinung zu #2.13 Meditations In An Emergency

Beitrag von ForVanAngel »

Dann hoffe ich auf ein S1 Staffel Finale, das war klasse.

„You’re going to have another baby.“ Krass, hätte ich echt nicht erwartet. :o Scheinbar sind die Frauen bei „Mad Men“ ahnungslos wenn’s ums Kinderkriegen geht – siehe Peggy. ;) „Take it easy. That’s what husbands are for.“ Böse Ironie. Überraschend taucht Don dann bei Betty’s Reithof auf, er wirkt sichtlich gebrochen und schämt sich seines Verhaltens, Betty weiß nun, dass sie nicht verrückt ist, mal sehen was jetzt noch kommt. Don darf immerhin die Kinder für eine Übernachtung übernehmen. War eine schöne Szene, so glücklich hatten wir Don mit den Kindern noch nie gesehen. Betty ist derweil alleine in einer Bar, bleibt aber nicht so. „I’m married sagt sie noch“ – schien aber nicht weiter wichtig zu sein. Das war schon bitterböse, wie sie mit dem Typen schläft, Don mit den Kindern – man muss wirklich nicht sagen wer hier wen gevögelt hat. Kann es Betty absolut nicht verübeln, sie sagte ja selber, Don hätte sie verlassen, sie sei in Sorge gewesen, aber mit 2 Kindern war sie halt komplett eingeschränkt. Dann ein schöner Entschuldigungsbrief an Betty. „Without you, I’ll be alone forever.“ Am Ende kehrt Don heim, alle 4 Drapers vor dem TV, bin mal gespannt wie lange es hält. Die Schlusseinstellung war sehr gelungen, im Teen-Drama-Cliffhanger-Stil erzählt Betty Don von ihrer Schwangerschaft. :)

Harry bemerkt das Fehlen von Clerasil, interssant, dass alle Tipps wo Don sein könnte vom Geschäft handeln, man spricht vom großen Deal, von einer neuen Niederlassung in L.A., gar über einen selbständigen Don. :D Fand jene Szene klasse, wo Pete – von Peggy ermutigt – zu Duck geht, ihm den Verlust gesteht, doch der das gar nicht so eng sieht, wenn die Übernahme steht wird Duck Chef von New Sterling Cooper und Pete darf dann seine Position besetzen. Bin gespannt wie Don die vielen Veränderungen schmecken, er kehrt in die Firma zurück. Stark, wie Pete erst etwas sauer ist, weil Don ihn hatte sitzen lassen, doch der ihm dann seinen Respekt zollt, ihm erklärt, es hätte Zeit gebraucht zu beweisen, dass er es drauf hat – und Californ-I-A war genau der richtige Zeitpunkt. Pete ist knapp an „American Airlines“ dran, nicht schlecht. Von Roger erfährt er genau wie der Zuseher von der wohl nun fixen Firmenübernahme, zwar muss sich Don einen neuen Job suchen – mit einer halben Million Dollar Abfindung kann er das aber verschmerzen denke ich. Von Lois erfahren die Jungs von dem Firmenzusammenschluss, schon arg, sie wären am Freitag brutal aufgelaufen, völlig aus dem Nichts aus allen Wolken gefallen. Witzig wie Harry noch mit den Händen seine Frage verstärkt, Louis weiß aber was ein „Merger/Fusion“ ist. ;)

Pete steckt Don warum auch immer von der Firmenübername und Duck Phillips Präsidentschaft. Die Ente heuchelt Überraschung und akzeptiert geschmeichelt die Beförderung. Schon fast schockierend, wie Duck sein Programm vorstellt, Bert kann es irgendwie schwer fassen, Don will gleich die Firma verlassen, auch wenn er an Duck’s Führerschaft glaubt. „I don’t have a contract.“ :D Das ist natürlich dann blöd, Don casht vollkommen ab, hat aber absolute Narrenfreiheit, somit hat ihm sein Urlaub tatsächlich statt Ärger 500.000 Mäuse gebracht – so wie es Don ihm kurz vorher gesagt hatte. ;) Ich denke Duck hätte nicht auf dicke Hose machen sollen, das war furchtbar arrogant sich über den besten Mitarbeiter Don zu beschweren, weil der machen darf was er will. Einen wie Don zu finden ist nicht einfach, absolut nicht. Duck hat sich wohl am Ende doch das Eigentor geschossen.

Peggy wohnt einer Predigt von Father Gill bei, der erzählt von Vergebung und Schuldeingestehung – Don hat es vorgemacht, Peggy hat brav zugehört und wird nun wohl so weit sein. Gill hat die Predigt glaubhaft rübergebracht, Talent zum Reden hat er. Das war gut, schwach, wie er Peggy Schuldgefühle einreden will, was bildet er sich eigentlich ein? :wtf: Tut so als wäre Peggy eine böse Sünderin, also da gibt es weitaus schlimmere Menschen. :roll: Allerdings könnte sie sich ein paar weitere Sünden auf ihre Karte schreiben, am Ende taucht nämlich der Vater ihres Kindes im Büro auf und gesteht ihr seine Liebe. „I love you and I wanna be with you.“ Als Paar wären mir die beiden irgendwie sympathisch. :) Ihr Konter: „I could’ve had you in my life forever, if I wanted to.” Hui war das intensive, Peggy erzählt wie es Father Gill verlangt hatte von ihrer Sünde, dem Baby, von dem Pete bisher nichts wusste. Der Schock stand ihm sichtlich ins Gesicht geschrieben. :ohwell:

Über der Folge schwebte eine Regenwolke, der Kalte Krieg wohl (fragt mich nicht, hab keinen Plan davon), Russland droht Amerika samt Kennedy – man bereitet sich bereits im Kopf auf das Ende der Welt vor.


Fazit: Schönes Finale, hatte eigentlich alles was man sich wünschen durfte, Don kehrt zurück, die Firmenfusion, Betty ist schwanger. Peggy gefällt mir immer besser, in der Gesamtheit der Kalte Krieg. Freue mich Ende des Jahres auf die 3. Staffel. 4,25 Punkte. :)

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Schnurpsischolz
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Re: Eure Meinung zu #2.13 Meditations In An Emergency

Beitrag von Schnurpsischolz »

ForVanAngel hat geschrieben:Fazit: Schönes Finale, hatte eigentlich alles was man sich wünschen durfte, Don kehrt zurück, die Firmenfusion, Betty ist schwanger. Peggy gefällt mir immer besser, in der Gesamtheit der Kalte Krieg. Freue mich Ende des Jahres auf die 3. Staffel.
Nur mal kurz, damit du weißt du hast nicht völlig ins Nichts geschrieben. Ich hatte ja verpsrochen, immer mal auf deine Texte zu reagieren, was aber durch zu wenig Zeit leider nicht möglich war, aber schön, dass dir die 2. Staffel dann doch noch gefallen hat. Gerade diese Episode und die davor sind ja wirklich auch Highlights der Serie und die Szene hier zwischen Peggy und Pete ist unheimlich intensiv. Zu Staffel 2 gibt es bei uns ja leider nicht viele Reviews, aber wenn du Lust hast kannst du ja mal durch unsere Rückblickstexte vom letzten Jahr stöbern, da habe ich mich zur 2. Staffel ordentlich ausgetobt. :D

ForVanAngel

Re: Eure Meinung zu #2.13 Meditations In An Emergency

Beitrag von ForVanAngel »

Schnurpsischolz hat geschrieben:
ForVanAngel hat geschrieben:Fazit: Schönes Finale, hatte eigentlich alles was man sich wünschen durfte, Don kehrt zurück, die Firmenfusion, Betty ist schwanger. Peggy gefällt mir immer besser, in der Gesamtheit der Kalte Krieg. Freue mich Ende des Jahres auf die 3. Staffel.
Nur mal kurz, damit du weißt du hast nicht völlig ins Nichts geschrieben. Ich hatte ja verpsrochen, immer mal auf deine Texte zu reagieren, was aber durch zu wenig Zeit leider nicht möglich war, aber schön, dass dir die 2. Staffel dann doch noch gefallen hat. Gerade diese Episode und die davor sind ja wirklich auch Highlights der Serie und die Szene hier zwischen Peggy und Pete ist unheimlich intensiv. Zu Staffel 2 gibt es bei uns ja leider nicht viele Reviews, aber wenn du Lust hast kannst du ja mal durch unsere Rückblickstexte vom letzten Jahr stöbern, da habe ich mich zur 2. Staffel ordentlich ausgetobt. :D
Zugegeben hab ich dich nicht vermisst - ich hab S2 zu 2. geschaut - es gab genug Diskussionsstoff. :D

Knapp gut, im Schnitt 3,77/5 (größer als 3,75/5), war ein hartes Stück Arbeit, aber naja. ;) Okay, normal kann ich solche Sachen ja nicht lesen, wegen meinem Rückstand von normal 2 Staffeln, aber jetzt gerne. :) Die letzten beiden Folgen waren wie schon bei S1 richtig gut, von der Stimmung her und von den quasi "Schocks", dass die nächste Season sich verändern wird.

Zarina
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Re: Eure Meinung zu #2.13 Die Ruhe am Abgrund

Beitrag von Zarina »

Oktober 1962, Kubakrise.
Der möglicherweise bevorstehende Weltuntergang überschattet beinahe, dass auch bei den Mad Men tiefgreifende Umwälzungen im Gange sind.

Betty erfährt, mitten in ihrer Ehekrise und während Don immernoch spurlos verschwunden ist, dass sie wieder schwanger ist. Zunächst erwägt sie, das Kind abzutreiben. Doch schließlich fasst sie den Entschluss, dass sie Don doch wieder ins Haus lassen muss und das Familienleben weitergehen wird. Nicht ohne zuvor noch "Morgen geht die Welt unter"-Sex mit einem Fremden gehabt zu haben und so zumindest eine kleine Genugtuung gegenüber Dons Untreue zu haben. 8-)

In der Agentur ist noch immer nichts bekannt vom bevorstehenden Verkauf der Agentur, doch es brodelt unter der Oberfläche. Duck Philipps (der wieder ganz offen Alkohol trinkt) meint, dass er nach der Fusion neuer Präsident der Agentur sein wird und bietet Pete gleich mal seinen Job an. Ken, Sal, Paul und Harry überreden Lois Sadler aus der Telefonzentrale, ihnen zu erzählen, was los ist. Dafür nimmt ihnen Lois das Versprechen ab, von ihnen aus der Telefonzentrale geholt zu werden. Bin gespannt, ob sie das Versprechen einlösen.

Don kehrt zurück und erfährt von der Fusion. Er selbst hat dabei ca. 500.000 Dollar verdient. Beim Meeting mit den Briten geht Don dann aber auf Konfrontationskurs mit Duck: Sollte der Präsident werden, würde Don die Agentur verlassen. Dabei kommt Don zugute, dass er sich immer gegen einen schriftlichen Vertrag mit der Agentur gesträubt hat und somit jederzeit gehen könnte. Und es scheint so, als funktioniert die kleine Erpressung: Ducks Karriere bei Sterling Cooper dürfte damit beendet sein.

Ich hatte gar nicht mehr in Erinnerung, dass Peggy bereits in dieser Staffel Pete sagt, dass sie ein Kind von ihm hatte. Aber so ist es. In Anbetracht des bevorstehenden Atomkriegs fasst sich Pete ein Herz und gesteht Peggy, dass er sie liebt. Daraufhin sagt sie ihm, dass sie ihn wegen ihrer Schwangerschaft an sich hätte binden können, das aber gar nicht wollte, weil sie ihn nicht (mehr) liebt. Ein weiterer harter Schlag für Pete, der in dieser Staffel ja durchgängig nur Scheiße fressen musste, um es mal drastisch auszudrücken. Er mag kein Held sein und verhält sich oft falsch, aber er in seiner Schwäche ist Pete doch eine sehr menschliche Figur, die ich deshalb immer interessant finde und dem ich auch mal ein bisschen Glück sehr gönnen würde.

Am Ende dann die Nachricht von Betty an Don, dass sie schwanger ist. Bei beiden ist keine Freude darüber zu erkennen, aber er nimmt ihre Hand. Was wohl bedeuten soll, dass sie das Schicksal damit noch einmal aneinander gebunden hat und dass sie deshalb an dieser Ehe festhalten werden.
Ich finde es schon sehr erstaunlich, wie man es von den ersten Folgen der zweiten Staffel, in denen Don und Betty wirklich an dieser Ehe zu arbeiten schienen und irgendwie auch versucht haben, ihre Liebe neu zu entfachen, geschafft hat, diese Liebe völlig zu demontieren. Die beiden stehen vor einem Scherbenhaufen und haben eigentlich keine Hoffnung, dass diese Ehe noch einmal glücklich werden könnte, aber durch das neue Baby haben sie keine Wahl. Don scheint wohl wirklich dazu bereit für diese Ehe zu kämpfen, er hat indirekt seine Untreue gestanden, um Verzeihung gebeten und Betty einen Liebesbrief geschrieben, er bettelt sie quasi an, ihn zurückzunehmen. Aber es ist einfach zu spät. Die kurzen fröhlichen Momente, die Betty am Anfang der Staffel hatte, sind weit entfernt und zurück bleibt nur noch Verbitterung und ein nahezu geschäftsmäßiges Sich-Fügen in dem Bewusstsein, dass es für sie keine andere Option gibt, als es erneut mit Don zu versuchen, wenn sie nicht als alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern vor dem Nichts stehen will.

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