Eure Meinung zu #2.13 Die Frau an seiner Seite

Moderatoren: nazira, Freckles*

Antworten
Benutzeravatar
Schnupfen
Beiträge: 17898
Registriert: 20.08.2002, 22:40
Geschlecht: männlich

Eure Meinung zu #2.13 Die Frau an seiner Seite

Beitrag von Schnupfen »

Weiter geht es diese Woche mit der Folge "Die Frau an seiner Seite".

Eure Meinung zur Folge? Was hat euch besonders gut gefallen, was eher nicht so gut?

<< Hier geht es zur Episodenbeschreibung von MFB >>

<< Hier geht es zu den Reviews von MFB >>

Ich freue mich auf zahlreiche Meinungen!



---

Hier meine Meinung:

Eine gewohnt gute, aber keine überragende Episode.

Joey und Dawson schaffen es endlich, nachdem wir Zuschauer das natürlich schon lange wissen, zu formulieren, dass sie noch nicht über den anderen hinweg sind und noch nicht losgelassen haben.
Jack ist also wirklich Joeys zweite Wahl, wie Jen es sagte. Ob er Joeys Schoßhündchen ist, wie Devin es formulierte, bleibt jedem selbst zu beurteilen...

Jen macht ihre Arbeit als Produzentin souverän, während sie innerlich nicht so sicher ist, wie sie erscheint. Hier sehen wir ganz deutlich Jens große Stärke und Grams (die wir seit langem mal wieder sehen) Lob ist angebracht.
Anschließend sehen wir sie an einem der Orte, an denen sie sich wohl am unwohlsten fühlt: In einem christlichen Jugend-Hauskreis. Ihr Blick ist göttlich, als sie das realisiert. Und der Zuschauer freut sich schon zu sehen, wie sie mit Ty darüber redet...

Andie wird immer labiler trotz Medikamente und will in ihrer Überforderung sich von Pacey und damit dem einzigen, der sie nicht fallen lassen will, trennen. Wie er es schafft, dies zu verhindern, ist mal wieder typisch Pacey-süß.
Nicht ganz verstanden habe ich: Es war die Wahrheit, dass Andies Arzt ihr die Medikamente nicht mehr verschreiben will, oder? Wäre nur schlüssig, wenn er nicht wüsste, wie labil Andie mittlerweile ist...
Zuletzt geändert von Schnupfen am 29.07.2006, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
Bild
Leaving was the right thing to do. It’s just hard to say goodbye.
„One day at a time“

Nyah

Re: [DCM] Eure Meinung zu #2.13 Die Frau an seiner Seite

Beitrag von Nyah »

Gut, dann lege ich mal hier los! ;) Ich hab mir gerade eben die Epi angeschaut und im Gegensatz zur letzten gefällt diese mir wieder wesentlich besser. In dieser Folge gibt es einige schöne Momente.
Devon finde ich eine perfekte Schauspielerin für Joey. Sie macht ihre Sache gut und es ist interessant ihr dabei zuzusehen, wie sie sich in ihre Rolle einarbeitet.
Auch Jen macht ihre Sache gut. Sie hat alles im Griff und versucht immer den Zeitplan im Auge zu haben. Ty finde ich nicht so prickelnd. Die ganze Story um Ty und seinen Bibelkreis nervt. Ich hätte lieber ein paar Szenen mit Jen und Jack gesehen.

Ich finde es klasse wie man die ganzen Klappen sieht und Dawson als echten Resigeur zeigt! :up:

Andie & Pacey hatten wieder einen ihrer schönen Moments. Wo er zu ihr hinauf klettert und sagt, dass er der Begründer des Andie McPhee Fanclub seis und so müsste er Andie in guten als auch in schlechten Zeiten bewundern. :anbet: Und dann nicht zu vergessen ihr erstes ILY! :anbet: Ich habe so lange drauf gewartet und endlich hat Pacey es zu Andie gesagt. Das war so bezaubend. Ich liebe die beiden in ihrer Beziehung einfach!
Schnupfen hat geschrieben:Nicht ganz verstanden habe ich: Es war die Wahrheit, dass Andies Arzt ihr die Medikamente nicht mehr verschreiben will, oder? Wäre nur schlüssig, wenn er nicht wüsste, wie labil Andie mittlerweile ist...
Machnmal ist eine Gesprächstherapie viel besser, als jedes Medikament. Weil in einer Therapie kann sie ja Stress abbauen und so würde es dann einen Ausgleich für ihre Stimmungsschwankungen geben. Das hat Andie ja auch gesagt, die Ärztin will ihr die Medikamente nicht mehr verschreiben, sie aber in eine Antistresstherpaie schicken. Andie entschließt sich ja dann auch dafür und es geht ihr dann ja auch eine Zeit lang besser, aber zum Schluss braucht sie doch wieder Medikamente. Ich denke, dass Andie sehr gut für eine Therapie ansprechen würde...

Nicht zu vergessen Dawson& Joey. Sie haben einen Videoabend. Das ist schon mal ein gutes Zeichen. Und endlich gestehen sich beide ein, dass sie noch nicht übereinadner hinweg sind. Irgendwie wusste das ja auch jeder nur die beiden noch nicht. Die beiden sollten endlich wieder Freunde werden!

castaways

Beitrag von castaways »

"Die Frau an seiner Seite" startet mit einem ganz seltsamen, subtextreichen Dialog zwischen Dawson und Joey. Dawson merkt man an, dass er krampfhaft bemüht ist, sich zu verstellen, seine wahren Gefühle nicht zu zeigen und den "lockeren Burschen" zu markieren.
Joey wiederum wirkt enttäuscht; enttäuscht darüber, dass Dawson nicht kämpfen will, dass er sie aufgegeben hat, so schön locker lässt!

Diese IMO herausragende Episode gestaltet sich in ihrem Verlauf sehr vielfältig.
Jen glänzt als fähige Produzentin, als Managerin, die zu Recht großes Lob, große Bewunderung von Grams erhält. Besonders hübsch erscheint mir Grams´ Verweis auf ihre Jugendzeit, wo man als Frau nicht einmal annähernd solche Chancen hatte, sich zu beweisen, zu verwirklichen.

Spritzig und auch witzig sind die Drehabeiten dargestellt; alle helfen mit, haben ihre Erlebnisse, machen ihre amateurhaften Fehler. Devon wäre für Joeys Rolle bestens geeignet, wenn sie ein wenig größer wäre. Aber - wir wissen, dass bei DC nichts ohne spezielle Absicht geschieht und einer diesbezüglichen Interpretation ist somit Tür und Tor geöffnet. Für mich erscheint es so, dass die Darstellerin diese Rolle nicht so groß sein DARF wie die echte Joey...
Das erste Mal erfahren wir nun eine Interpretation, die die tatsächliche Beziehung von Dawson und Joey betrifft. Devon artikuliert das mit "Seelenverwandtschaft und transzendentaler Liebe".

Jack kann einem letztlich leid tun; er trägt jedoch sein Dasein als "zweiter Geiger" mit Fassung.

Der Andie - Pacey Plot spitzt sich gefährlich zu.
Was die Gesprächstherapie als Alternative zu einer Medikamentösen angeht, würde ich auch eher zu Nyah´s Theorie tendieren, gebe aber zu bedenken, dass dies eine hochkomplexe Materie ist, die wahrscheinlich von den verschiedensten Neurologen oder Psychotherapeuten vom Ansatz her unterschiedlich angegangen wird.
Toll jedenfalls, dass Pacey nicht aufgibt. Und er bringt es auf den Punkt: "Ich kann dir helfen, weil ich dich liebe..."
Dawsons Reaktion auf das Dilemma seines Freundes "Lass sie sausen..." erscheint mir jedoch haarsträubend unreif und absolut daneben...

Jen und Ty:
Immer wieder stößt die New Yorkerin auf das Kapitel Religion, es klebt an ihr, sie kann nichts damit anfangen, muss sich jedoch immer wieder damit auseinandersetzen. Ihre Reaktion beim Bibel - Auslegungskreis ist da wieder ein klassisches Indiz dafür.

Letztlich werden sich Dawson und Joey jedoch klar, dass keiner von beiden über den anderen hinweg ist, was die ganze Situation weiter verkompliziert. Wie sollen sie jetzt bloß damit wieder umgehen?

"Heute ein bisschen; morgen ein bisschen mehr..."
Wäre ein möglicher Ansatz!

ForVanAngel

Re: Eure Meinung zu #2.13 Die Frau an seiner Seite

Beitrag von ForVanAngel »

Joey und Dawson – soll wohl einfach nicht sein. Ich fand’s genauso traurig wie die Blicke der beiden. :ohwell:

Neben Jason Behr ist heute auch Rachel Leigh Cook zu Gast – die Macht das Nacktmodel. Damn, ich hab’s halt gelesen, aber sie kam wenige Sekunden später ins Bild. Und damn: Da wäre ich *hast-du-nicht-gesehen-wie-schnell“ im Kurs dabei. :D

„My name is Dawson. You must think I’m a total perv.“ Was für eine einbrägsame erste Zeile von an Devon. ^_^

Pacey findet raus, dass Andie Tabletten nimmt – sagt ihr aber nichts davon. „Help her have fun“, rät Dawson. Pacey macht sich Sorgen, gefällt mir, wie er es sofort anspricht, wobei Andie ihm bzw. generell nicht darüber reden will. Verständlich. Dennoch klasse, wie Pacey ihr seine Hilfe anbietet. Leider flippt Andie aus, wahrscheinlich sind es die Medikamente, in der Streitszene hat man wenig von der fröhlichen Andie, die uns zu Beginn präsentiert wurde, gesehen. Pacey fühlt sich natürlich verletzt, wenn Andie ihn jetzt quasi vor die Tür setzt, wo er ihr doch Stunden vorher seine Hilfe anbot. Pacey gibt nicht auf, das gefällt mir. Endlich hat er etwas, was ihm das Kämpfen wert ist. Überraschend küssen sich beide gleich darauf. Hach, tolles paar. Pacey wirkte so erwachsen, der wird auf sie aufpassen. :)

Interessant Rolle hat RLC. Da bin ich gespannt, sie wäre durchaus optisch eine Art Joey Annäherung. Das ganze Zunichte macht irgendwie Jen bzw. Evelyn, als sie ihr Ty vorstellt. Warum muss die Folge nur so offensichtlich verlaufen? Erst die „Wer hatte Sex?“ Folge, dann waren Mädchen und Jungs getrennt und heute führt wieder alles zusammen. Is mir irgendwie zu konstruiert. Sollte etwas lockerer und leichtfüßiger vonstatten gehen. Na gut, bei den beiden Gaststars verzeihe ich ihnen. Jason Behr sah wirklich schon total aus wie Max. 8-) Devon nervt rum, das wird doch alles nichts. Wobei ich nicht weiß, ob sie rumgenervt hat oder schlicht Joey’s Wutreaktion sehen wollte.

Joey gefällt es nicht, dass Dawson „ihr“ Leben verfilmt – absolut verständlich. Böser Streit, wobei Dawson Joey da mit der „you moved on, I didn’t“ Keule kommt. Stimmt irgendwie, Joey hat Jack, ihre Kunstkurse. Und Dawson? Der ist halt Filmemacher.

Gefallen hat mir Evelyn, wie sie stolz auf Jen ist, weil sie sich bei Dawson’s Filmdreh nützlich macht. Gut gepasst hat auch ihr Vergleich, dass Frauen früher wenige Möglichkeiten hatten – und ihnen heute quasi die Welt offen steht. Ja, das war toll, wie sich beide verstanden haben, man erinnere sich an Staffel 1, wo die Grandma hin und wieder wie die böse Stiefmutter rüberkam, obwohl sie es gar nicht so meinte. Oder als Jen noch in dieser Staffel mit Vincent rummachte – da ging’s auch hoch her. Aber das war schon sehr schön. Und dann ein lautes „warum“. Es war schnell klar, dass Ty von Evelyn’s Bibelkurs ist (also erst als sie im Haus waren), so wird das nichts. Evelyn meint es wirklich gut, aber da fühlt sich Jen doch nur hintergangen. :ohwell:

Devon hat aber Dawson am Ende gelobt, das war schön, ich denke, das braucht Dawson jetzt. Das er auch alleine erfolgreich sein kann (so wie Joey mit ihrem Zeichnen). Und er spricht sich mit Joey aus, das war auch klasse. Ein Film kann die Vergangenheit nicht auslöschen. Wenigstens hat er Joey gesagt, dass er nicht über sie hinweg ist. Und Dawson kann nun auch endlich Jack akzeptieren, der ihm Joey keineswegs wegnehmen will. Freut mich, wenn sich die beiden vertragen können. Auch wenn ich vorher kritisiert hatte, dass hier alle Creekler versammelt sind, ist es andererseits für alle eine Bereicherung, weil sie sich Kennenlernen und gemeinsam etwas erreichen. :)


Fazit: Ich weiß nicht, aber ich fand die Folge jetzt nicht so richtig gelungen. Drehte sich im wahrsten Sinne des Wortes zu sehr um Dawson’s Film. Dass alle Creekler auf einem Haufen beisammen waren hat mich gestört, hoffe da wird wieder mehr in den separaten Geschichten gearbeitet. Rachel Leigh Cook war nett, aber gar nicht so süß wie sie immer schien macht ihre Stimme. Die Gesamtstimmung war einfach angespannt, gereizt, da war wenig Freude drinnen. Ich hoffe wieder auf bessere Folgen, derzeit ist so ein kleiner Hänger zu spüren. 3,5 Punkte. Wobei das am Ende wie eigentlich bei jeder Folge wie weggewischt war, die Folgenenden sind eigentlich immer hervorragend. Bild

Antworten

Zurück zu „Dawson's Creek-Episodendiskussion“