Friendships - The Virtual Teen Drama *Wiederholungen*

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Kevin
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Re: Friendships - The Virtual Teen Drama *Season 4 Finale*

Beitrag von Kevin »

Die Serie wird doch nicht nach der vierten Staffel enden. Es kommen noch vier Episoden zur 4. Staffel dazu, die 2011 veröffentlicht werden. Und dann startet die 5. Staffel, allerdings mit größtenteils neuen Darstellern und Charakteren.

Hier ist der Trailer zu 4x09: http://www.youtube.com/watch?v=HYAQdlZi7rU

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Kevin
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Re: Friendships - The Virtual Teen Drama *Series Finale, Part 1*

Beitrag von Kevin »

Heute ist es soweit. Den ersten Teil vom großen Serienfinale gibt es nun hier oder auf http://friendships.oyla20.de zu lesen. Und hier kann man die Episode downloaden: http://www.file-upload.net/download-714 ... h.pdf.html

FRIENDSHIPS: Episode 4.09: Das Ende ist nah (The End is near)

Starring:
Lucas Grabeel (Kevin)
Vanessa Hudgens (Jessica)
Sophia Bush (Tiziana)
Alexis Bledel (Ipek)
Michael Cassidy (Sebastian)
Leighton Meester (Josephine)
Tyler Hoechlin (Martin)

Guest Starring:
Shawn Pyfrom (Ryan)
James Lafferty (Nick)
Milo Ventimiglia (Dan)
Melinda Clarke (Franka)
William Mapother (Herr Richards)
Felicity Huffman (Claudia)
Jack Coleman (Richter)
Cristine Rose (Richterin)
Rafi Gavron (als junger Mann)

Was bisher geschah

Jaqueline verliert das Gleichgewicht und fällt in den Fluss, wo sie mit dem Kopf auf einen Stein aufschlägt und von der Strömung mitgerissen wird. Jessica: Wie konnte das nur passieren? Martin: Ich weiß nicht. Plötzlich stand die Polizei vor meiner Tür und hat mich wegen Mordes verhaftet. Jessica wird wütend und schreit Martin an: Wieso hast du mir nichts davon erzählt? Wie soll ich dir glauben oder dir vertrauen, wenn du alles vor mir verschweigst? Joanna: Ich will das du weißt...das ich...ich nie aufhören werde, dich zu lieben. Sebastian: Hör auf damit. Du wirst nicht sterben. Du wirst nicht... Doch Joanna hat bereits die Augen geschlossen und aufgehört zu atmen. Jessica: Mein Gott, heißt das etwa ihr seit wieder zusammen? Tiziana: Ja und ich werde Alessia nehmen und bei ihm einziehen. Franka: Bitte was? Nein, das wirst du ganz sicher nicht. Dafür werde ich schon sorgen. Vorher geh ich lieber zum Jugendamt. Ipek sitzt dem Polizisten gegenüber, der ihre Aussage auffnehmen will, doch ihr fällt es schwer darüber zurreden. Polizist: Sie brauchen keine Angst zuhaben. Ich weiß das, das nicht leicht ist, aber nur so können wir dieses Schwein hinter Gitter bringen. Ryan: Und was ist es für ein Gefühl verheiratet zu sein? Ich schaue auf den silbernen Ring, den ich am Finger trage: Es ist ein tolles Gefühl!

So geht es weiter

Sebastian saß auf der Fensterbank und starrte nach draußen, wo es in Strömen regnete und es heftig blitzte. Er war in Gedanken bei Joanna und erinnerte sich an die schrecklichen Minuten in der Kirche, die ihm vorkamen wie Stunden. Seine große Liebe starb in seinen Armen. Ein Monat war seit diesem Tag vergangen, doch er war noch immer nicht darüber hinweg und er würde es wahrscheinlich auch niemals schaffen. Seit diesem Tag fühlte er gar nichts mehr. Es kam ihm so vor als wäre er innerlich tot und auch Josephine litt darunter. Sebastian konnte ihr einfach nicht mehr in die Augen sehen und war nur noch wegen dem Kind mit ihr zusammen und das merkte Josephine auch. "Soll ich dir was zu essen machen?", fragte Josephine ihren Verlobten und riss ihn damit aus seinen Gedanken. Er schaute sie kurz an und blickte dann wieder aus dem Fenster. "Nein, danke", antwortete er kühl. Doch Josephine ließ nicht locker, da sie sich Sorgen um Sebastian machte. "Ich sagte nein", fauchte Sebastian sie an, woraufhin Josephine das Zimmer verließ. Die beiden waren zwar noch verlobt, aber Sebastian wusste das es niemals zur Hochzeit kommen würde. Er kann keine Frau heiraten, die er nicht liebt und seine große Liebe war bereits gestorben. Der Gedanke daran trieb Sebastian Tränen in die Augen.

Martin saß noch immer im Gefängnis und wartete auf seinen Besuch. Er saß hinter einer dicken Glasscheibe, die ihn daran hinderte seinen Gast zu berühren, geschweige denn zu flüchten. Nur ein Telefon verbindete ihn mit seinem Gegenüber. Zu seiner Überraschung war der Besuch Jessica, die ihm nochmal die Chance geben wollte die Wahrheit zusagen. Seit einem Monat hatte sie sich nicht mehr bei ihm gemeldet, doch nun wollte sie endlich alles wissen und ihm dann entweder eine zweite Chance geben oder die Beziehung entgültig beenden. Jessica schaute Martin bedrückt an, denn dieser hatte ein blaues Auge, was er sich bei einer Schlägerei mit einem anderen Insassen zugezogen hatte. Dennoch lächelte er bei Jessicas Anblick und nahm den Hörer ab. "Hey", begann Jessica leise. "Was ist mit dir passiert?", fragte sie besorgt. "Ach mach dir keine Sorgen. Du weißt doch wie es im Knast ist", versuchte er zu scherzen, doch Jessica brachte kein Lächeln über die Lippen. "Also ich bin hier um mit dir zureden. Ich wollte dir noch eine Chance geben alles zu erklären. Was ist mit dir und Jaqueline passiert?" Plötzlich wurde Martin ganz still. "Ach Jessica, müssen wir jetzt wirklich darüber reden?" - "Ja, müssen wir verdammt. Ich weiß nicht ob ich dir sonst je wieder vertrauen kann." Martin schaute nun ebenfalls sehr bedrückt. Er wollte ihr endlich die Wahrheit sagen, doch er wusste das diese alles zerstören würde. "Jaqueline und ich, wir hatten einen Streit. Sie wollte dir ein Geheimnis verraten und ja, ich hab sie gewürgt. Doch dann hab ich sie losgelassen und sie ist weggerannt. Danach hab ich sie nicht mehr gesehen." Jessica schoßen Tränen in die Augen. "Oh mein Gott", hauchte sie schockiert. "Wie konntest du nur sowas tun? Was für ein Geheimnis soll das sein, das du gewalttätig wirst, um es zu verheimlichen?" Jessica wartete ungeduldig auf eine Antwort. "Ich...ich habe mit Jaqueline geschlafen", gestand er schließlich. Jessica ließ den Hörer fallen. Sie war so schockiert, das sie nicht mal weinen konnte. Sie stand einfach auf und stürmte aus dem Gebäude.

Tiziana machte es sich auf der Couch von Nick bequem und die beiden kuschelten, während sie einen Joint rauchten. Mit Nick war alles so einfach und locker. Niemand machte ihr Stress und seit einem Monat hatte sie auch nichts mehr von Jessica und ihrer Mutter gehört. Sie hatte die Schnauze voll von allen beiden. Dauernd wollten sie ihr was vorschreiben, nur weil sie dachten sie wüssten was dass Beste für sie und Alessia wäre. Doch sie ist erwachsen und kann alleine Entscheidungen treffen. "Willst du nochmal ziehen?", fragte der bekiffte Nick seine Freundin. Doch plötzlich fing Alessia an zu schreien und die Stimmung war dahin. "Man, bring dein Balg zum schweigen", verlangte Nick von Tiziana. "Sei nicht so ein Arsch", erwiderte Tiziana und gab Nick einen kleinen Schubs. Dann stand sie auf und ging zu Alessias Kinderbettchen und wiegte sie hin und her, wodurch sie sich wieder beruhigte.

Ipek kuschelte sich eng an Dan, während die beiden eine Fernsehserie schauten. Dan hatte bereits fast den kompletten Monat in ihrer Wohnung verbracht und sie war endlich wieder glücklich und vergaß fast was ihr noch bevorstehen würde. Herr Richards saß in Untersuchungshaft, bis der Prozess losging und Ipek als Zeugin aussagen musste. Davor hatte sie bereits panische Angst. Sie wollte ihn nie wieder sehen, doch es musste sein, denn sonst würde er nicht seine gerechte Strafe bekommen. Dan bekam mit das seine Freundin in Gedanke versunken war. "Alles in Ordnung?", fragte er sie und streichelte dabei sanft über ihr Gesicht. "Ja, ich denk nur nach", antwortete sie und gab ihm einen Kuss. "Ich hab nur Angst vor dem Prozess. Es ist gerade alles so schön und ich will nicht das dieser Prozess alles wieder zerstört." Dan beruhigte seine Freundin. "Das wird es nicht. Dieser Mistkerl wird seine gerechte Strafe bekommen und wir können unser Leben normal weiterleben." - "Ich hoffe du hast Recht", seufzte Ipek und lehnte sich wieder an Dan's Schulter.

Ich stand in meinem Schlafzimmer und packte meinen Koffer aus, als meine Mutter vorsichtig die Tür öffnete und herein kam, mit einem Teller Keksen und zwei Tassen Tee. Ich schaute sie verwirrt an. "Mum? Was soll das?" Claudia lächelte ihren Sohn an. "Kann ich denn nicht mal mit meinem Sohn Tee trinken?" Ich konnte mir ein Grinsen kaum verkneifen. "Ähm nein, kannst du nicht. Du willst wissen wo ich war, stimmts?", fragte ich sarkastisch. Meine Mutter winkte ab. "Ach was, ich woll doch nicht wissen wo du warst. Das geht mich ja auch nichts an..." Sie schwieg für einen Moment. "...aber wenn du schon damit anfängst. Wo warst du denn?", beendete sie ihren Satz. "Nun ja, ich war...", fing ich an, ohne genau zuwissen wie ich den Satz beenden sollte. "...heiraten". Also sagte ich einfach die Wahrheit. Meine Mutter ließ geschockt das Tablett fallen und die Tassen zersprangen in kleine Scherben. Der Tee lief über den Fußboden, doch das interessierte meine Mutter nicht. Während unser Kater Ricardo an den Keksen schnupperte, die ebenfalls auf dem Boden lagen, stand meine Mutter immer noch wie versteinert da. "Heiraten?", schrie sie nach wenigen Sekunden das ganze Haus zusammen. "Was...Wie...", versuchte meine Mutter die richtigen Worte zufinden und lief dann einfach aus dem Zimmer. Während meine Mutter sich also in ihrem Zimmer verbarrikadierte, wischte ich den Tee auf und brachte die Scherben in den Müll.

Opening Credits

Jessica saß traurig in ihrem Zimmer und schaute sich am PC alte Bilder von ihr und Martin an. In ihrem Kopf schwirrte immer ein Bild von ihm und Jaqueline herum, wie sie gerade rum machten. Sie konnte nicht glauben das er tatsächlich mit ihr geschlafen hatte. Nicht nur hatte er sie betrogen, nein, er hatte es auch noch mit der Person getan, die sie am meisten verabscheute. Das konnte sie ihm einfach nicht verzeihen. Plötzlich klopfte es an der Tür. Josephine war gekommen, da sie irgendjemanden zum reden brauchte, doch sie wusste nicht, das es Jessica gerade selbst alles andere als gut ging. "Hey", begrüßte Josephine sie. "Wie geht es dir?", fragte sie dann. Jessica schaute traurig auf ihren Bildschirm, wo ein Foto von mir und Martin zusehen war. "Naja, mir ging es schon besser", antwortete Jessica ehrlich und versuchte dann vom Thema abzulenken. "Also was ist los?", fragte sie dann Jessica. "Ich muss mit jemanden reden", fing sie an. "Ich hab etwas Schreckliches getan", begann Josephine zu erzählen, wodurch Jessica immer neugieriger wurde. "Ich hab Sebastian angelogen. Ich bin gar nicht schwanger. Ich hatte nur Angst das er mich wegen Joanna verlässt und hab ihn deshalb angelogen", erzählte Josephine ihr die ganze Wahrheit und weinte dabei bitterlich. Jessica war geschockt und gab Josephine eine Ohrfeige, die sie daraufhin geschockt anstarrte und sich ihre Hand an die Wange hielt. "Wie konntest du das tun?", schrie Jessica. "Du musst ihm die Wahrheit sagen. Lügen machen einfach alles kaputt. Und jetzt verschwinde hier.", fauchte sie ihre Freundin auf, die daraufhin aus dem Zimmer stürmte. Kurz nachdem Josephine gegangen war fing sie bitterlich an zu weinen und verschob dann alle Bilder von ihr und Martin in den Papierkorb.

Tiziana war mit Alessia im Supermarkt. Sie und Nick hatten nicht allzu viel Geld, da er das meiste für Drogen ausgab, doch das störte sie nicht. Sie wollte einfach nicht das Schlechte in ihm sehen und hielt ihn für einen tollen Kerl. Während sie an der Wursttheke vorbei lief, sah sie plötzlich ihre Mutter Franka, die am Ende des Ganges stand und sie zuerst nicht bemerkte. Tiziana drehte schnell um und wollte abhauen. Mit ihrer Mutter konnte und wollte sie sich heute nicht befassen, doch es war zu spät. Franka hatte sie bereits gesehen und lief ihr hinterher, bis sie, sie schließlich eingeholt hatte. "Gott, wie siehst du denn aus?", fragte Franka, als sie ihre Tochter von oben bis unten musterte. Tiziana hatte fettige Haare, Klamotten die sie bereits seit einer Woche anhatte und dunkle Augenringe. "Das geht dich gar nichts an", erwiderte Tiziana zickig und fuhr dann mit dem Einkaufswagen an ihr vorbei, doch Franka packte sie am Arm. "Das geht mich sehr wohl was an. Ich sehe nicht dabei zu wie du dich und deine Tochter kaputt machst. Wenn sich nicht bald was ändert, dann schalte ich das Jugendamt ein", drohte Franka ihrer Tochter. Die riss sich los und schrie ihre Mutter an. "Misch dich verdammt nochmal nicht in mein Leben ein. Du warst nie wirklich für mich da und jetzt willst du auf einmal einen auf Super-Mutti machen? Lass mich einfach in Ruhe." Alle Leute im Supermarkt starrten die beiden bereits an und tuschelten. Franka holte ihr Handy aus der Tasche. "Was machst du da?", fragte Tiziana nervös. "Ich hab die Nummer vom Jugendamt gespeichert. So geht das nicht weiter." Tiziana stürmte auf ihre Mutter zu und riss ihr das Handy aus der Hand. Dann schubste sie Franka gegen ein Regal, die daraufhin zu Boden fiel. "Ich sag es dir noch ein letztes Mal. Lass mich in Ruhe." Tiziana nahm Alessia und verließ den Supermarkt.

Ich und Ryan saßen im Wohzimmer auf der Couch, gegenüber von meiner Mutter, die uns beide anstarrte. Keiner sagte ein Wort. Ich fühlte mich langsam unwohl und konnte Ryan ansehen, das es ihm genauso ging. "Also...", fing ich an. "Nein, sei still", stoppte mich meine Mutter. "Wie konntet ihr das tun? Ihr seid noch so jung und heiratet?", fragte meine Mutter, die es immer noch nicht fassen konnte. "Naja, wir haben nicht wirklich nachgedacht", fing Ryan an zu erklären. "Ach sag bloß", unterbrach ihn meine Mutter. "Aber ich bereue es nicht. Mein Vater hatte etwas gegen unsere Beziehung und da kam mir spontan die Idee ihren Sohn zu heiraten. Und ich würde es wieder tun, weil ich Kevin liebe." Ich schaute ihn glücklich an und auch meine Mutter lächelte. "Naja, ich finde ihr hättet deswegen trotzdem nicht gleich heiraten müssen, aber wenn es euch so ernst ist, freue ich mich natürlich für euch." Ryan schaute mir tief in die Augen. "Das ist es", flüsterte er leise und gab mir dann einen zärtlichen Kuss.

Ipek stand im Bad und schaute in den Spiegel. Heute war der Tag, an dem sie gegen Herr Richards aussagen musste und damit den schlimmsten Tag ihres Lebens nochmal aufleben lassen musste. Sie wollte das nicht tun. Sie hatte noch immer Alpträume von der Nacht und wollte das alles hinter sich lassen, doch sie wusste auch, das dies nur ging wenn sie endlich aussagen und Herr Richards hinter Gittern bringen würde. Dan kam ins Bad und gab Ipek einen liebenvollen Kuss in den Nacken. Dann zog er sie an sich und legte seinen Kopf auf ihre Schulter. Ipek war froh das sie ihn hatte und das er sie so unterstützte. "Ich hab Angst", flüsterte Ipek leise. "Ich weiß, aber du schaffst das", versuchte Dan sie zu beruhigen. Zur gleichen Zeit bereitete sich Martin auf seine Verhandlung vor. Er hatte Angst und war nun ganz allein. Er hatte die Wahrheit gesagt und damit Jessica verloren. Eigentlich war es ihm egal ob er in den Knast musste, denn er hatte niemanden mehr. Auch seine Eltern hatten sich von ihm abgewendet. Ein Wärter schloss seine Zelle auf und führte ihn in den Gerichtssaal.

Tiziana schloss die Tür zu Nicks kleiner Wohnung auf. Auf einem Arm hielt sie Alessia, in dem anderen die Einkäufe. Als sie in den Flur schaute, fiel ihr sofort auf, das ein Oberteil auf dem Boden lag, das nicht ihr gehörte. Dann hörte sie Geräusche, die aus dem Schlafzimmer kamen. Eine Frau stöhnte und kurz darauf konnte man auch eine Männerstimme hören, die eindeutig die von Nick war. Sie wollte eigentlich gar nicht die Tür öffnen, da sie genau wusste was sie erwartete. Doch sie brauchte Gewissheit, die Gewissheit das sie ihr ganzes Leben weggeworfen hat, nur um mit einem Mann zusammen zuleben, der sie nur betrügt und schlecht behandelt. Als sie die Tür öffnete sah sie, wie erwartet, Nick mit einer anderen Frau im Bett. Die beiden waren so bei der Sache, das sie Tiziana nicht mal bemerkten. Sie wollte auch gar nicht auf sich aufmerksam machen. Sie schaute sich um und versuchte die Fassung zu bewahren, doch in dem Moment begriff sie, was für einen Fehler sie gemacht hatte. Sie schrieb Nick einen kurzen Zettel, nahm dann ihre Sachen und ihre Tochter und verließ Nick - diesmal entgültig.

Ipek saß im Gericht neben ihrer Anwältin und drehte sich zu Dan um, der sie anlächelte, was Ipek beruhigte. Sie war total nervös und würde am liebsten aus dem Gerichtssaal laufen, doch das konnte sie nicht tun. Plötzlich öffnete sich die Tür und Herr Richards wurde hereingeführt. Er schaute Ipek tief in die Augen, der daraufhin ein kalter Schauer über den Rücken lief. Herr Richards wurde zuerst in den Zeugenstand gerufen, was Ipek nervös machte. Sie wollte sich nicht anhören was er zusagen hatte. "Haben sie Fr. Irmak vergewaltigt?", fragte die Richterin ganz direkt. "Nein", antwortete Herr Richards. "Wir hatten Sex, das gebe ich zu und es tut mir Leid das ich meine Frau betrogen habe. Aber sie hat es gewollt. Sie hat mich verführt." Ipek wurde schlecht. Wie konnte er nur so lügen, ohne auch nur ein schlechtes Gewissen zu bekommen? "Sie sagte was für ein toller Chef ich wäre und das sie mich sehr attraktiv fand, das hat mir natürlich imponiert und als sie mich dann geküsst hat, bin ich schwach geworden.", lügte er weiter. Ipek konnte sich das nicht mehr mit anhören und stand auf. Ihr war das alles zu viel, weswegen sie sich Richtung Ausgang bewegte. "Wo wollen sie hin?", fragte die Richterin. "Ich kann mir das nicht mehr anhören. Seine Lügen. Er hat mich vergewaltigt, er hat mein Leben in einen Alptraum verwandelt. Und nun besitzt er die Frechheit und behauptet ich hätte ihn verführt.", sagte Ipek außer sich und mit Tränen in den Augen. "Ich verstehe sie, aber sie müssen aussagen", erwiderte die Richerin. "Tut mir Leid, aber ich kann nicht", antwortete Ipek leise und verließ dann den Gerichtssaal.

Zur gleichen Zeit wurde in einem anderen Gerichtssaal der Fall von Martin verhandelt, der wegen Mordes angeklagt war. Die Eltern von Jaqueline waren auch anwesend, doch Martin konnte ihnen nicht in die Augen sehen. Er hatte sie zwar nicht ermordet, aber er wusste das ihre Eltern dies glaubten und konnte ihren hasserfüllten Blicke regelrecht spüren. Martin erlebte den Prozess fast wie in einem Alptraum, denn er konnte nicht fassen das dies wirklich gerade alles geschah. Er hatte einen dummen Fehler begangen, nämlich mit Jaqueline geschlafen, aber das hier hatte er nicht verdient. Er war kein Mörder, ein Lügner und Betrüger vielleicht, aber kein Mörder. Martin wurde in den Zeugenstand gerufen, was ihm sichtlich unangenehm war, da ihn alle anstarrten, als wäre er ein gefährlicher Serienkiller. "Was genau ist zwischen ihnen und Jaqueline an jenem Tag passiert?", fragte der Anwalt von Jaquelines Eltern. "Wir hatten einen Streit", fingt Martin an zu erzählen. "Ich habe einen Fehler begangen und mit ihr geschlafen. Sie wollte das meiner Freundin erzählen. Ich hab nicht weiter nachgedacht und sie gewürgt. Doch als ich dann realisiert habe, was ich da tue, hab ich sofort losgelassen und sie ist weggelaufen. Danach hab ich sie nicht mehr gesehen.", erzählte Martin wahrheitsgetreu weiter. "Hat sie jemand gesehen, der dies bezeugen könnte?", fragte der Anwalt weiter. "Nein...ich...ich weiß es nicht", begann Martin zu stottern und wurde sichtlich nervös. Genau das wollte der Anwalt erreichen. "Keine weiteren Fragen." Der Anwalt setzte sich schließlich wieder neben seine Mandanten. Martin wusste das es schlecht für ihn aussah. Der Richter wollte gerade etwas sagen, als sich die Tür zum Gerichtssaal öffnete und ein junger Mann, Mitte 20, hereintrat. "Kann ich etwas für sie tun?", fragte der Richter. "Ich hab lange überlegt ob ich herkommen soll. Ich hab den Angeklagten an jenem Tag gesehen...und kann bezeugen das er niemanden getötet hat.", erklärte der junge Mann.

Tiziana stand vor der brauen Holztür, die in Jessicas Zimmer führte, doch sie traute sich nicht zu klopfen. Sie hätte auf ihre beste Freundin hören sollen, stattdessen hat sie ihr die schlimmsten Dinge an den Kopf geworfen und sie damit sehr verletzt. Sie wollte gerade wieder umdrehen, doch Jessica hatte bemerkt das jemand vor ihrer Tür stand und wollte nachsehen wer dort ist. Als sie die Tür öffnete, blieb Tiziana wie erstarrt stehen. "Was willst du denn hier?", fragte Jessica in einen rüden Ton. "Ich...ich...", fing Tiziana zu stottern an und brach dann in Tränen aus. "Es tut mir so Leid. Ich war eine schreckliche Freundin, eine schreckliche Tochter und eine noch schrecklichere Mutter. Ich hätte von Anfang an auf dich hören soll. Stattdessen bin ich bei diesem Schwein geblieben, das mich zum Dank auch noch betrügt." Weinend fiel Tiziana ihrer ehemals besten Freundin um den Hals.

Ipek saß vor dem Gerichtssaal und weinte sich die Augen aus dem Kopf. Sie wusste das sie das nicht mehr länger aushalten würde und wollte gerade gehen, als Dan sie aufhielt. "Was machst du denn?", fragte er gleichzeitig enttäuscht und besorgt. "Ich kann das einfach nicht", gestand Ipek. "Doch, ich weiß das du das schaffst," versuchte Dan sie zu ermutigen, doch Ipek blockte ab. "Nein, ich bin einfach nicht stark genug." Dann befreite sie sich von seinem Griff und verließ das Gebäude.

Ryan und ich lagen auf dem Bett und kuschelten. Ich war noch nie in meinem Leben so glücklich. Meine Mutter akzeptierte unsere Ehe und nun konnten wir endlich unser gemeinsames Leben beginnen. "Ich liebe dich", sagte Ryan und streichelte mir zärtlich über die Wange. "Ich dich auch", erwiderte ich. "Wollen wir zusammen ziehen?", fragte Ryan plötzlich und überraschte mit dieser unerwarteten Frage.

Sebastian saß auf der Couch und schaute Fernsehen. Dort lief gerade ein Bericht über Afrika, was ihn traurig machte, da ihn das an Joanna erinnerte und wie sie gestorben war. Manchmal wünschte er sich, er wäre mit ihr gestorben, damit dies endlich alles ein Ende hat. Sein Leid und seine Schmerzen. Josephine betrat mit Tränen in den Augen das Zimmer und setzte sich zu ihm. "Ich muss mit dir reden", fing sie an, doch Sebastian schaute sie nur teilnahmslos an. Ihm war es egal was seine Freundin zusagen hatte, doch Josephine musste die Lüge einfach aufdecken. "Es geht um das Baby. Ich habe dich belogen."

Fortsetzung folgt

Ende der Episode

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Re: Friendships - The Virtual Teen Drama *Series Finale, Part 2*

Beitrag von Kevin »

Nach 6 Jahren und 4 Staffeln endet heute die Serie "Friendships" mit der letzten Episode "Freundschaften enden nie". Am 23.02.2013 kann man die komplette Staffel dann auf der Homepage downloaden und ab dem 02.03.2013 wird dort die komplette Serie wiederholt.

Downloaden könnt ihr die Episode hier: http://www.file-upload.net/download-718 ... e.pdf.html

FRIENDSHIPS: Episode 4.10: Freundschaften enden nie (Friendships Never Ends)

Starring:


Lucas Grabeel (als Kevin)
Vanessa Hudgens (als Jessica)
Sophia Bush (als Tiziana)
Alexis Bledel (als Ipek)
Michael Cassidy (als Sebastian)
Leighton Meester (als Josephine)
Tyler Hoechlin (als Martin)

Guest Starring:

Hayden Panettiere (als Yvonne)
Shawn Pyfrom (als Ryan)
James Lafferty (als Nick)
Milo Ventimiglia (als Dan)
Melinda Clarke (als Franka)
William Mapother (als Herr Richards)
Felicity Huffman (als Claudia)
Miley Cyrus (als Amelie)
Jack Coleman (als Richter)
Cristine Rose (als Richterin)
Rafi Gavron (als Enrique Gonzalez)

Was bisher geschah

"Ich weiß das du das schaffst," versuchte Dan sie zu ermutigen, doch Ipek blockte ab. "Nein, ich bin einfach nicht stark genug." Dann befreite sie sich von seinem Griff und verließ das Gebäude. "Ich liebe dich", sagte Ryan und streichelte mir zärtlich über die Wange. "Ich dich auch", erwiderte ich. "Wollen wir zusammen ziehen?", fragte Ryan plötzlich und überraschte mich mit dieser unerwarteten Frage. "Ich hätte von Anfang an auf dich hören soll. Stattdessen bin ich bei diesem Schwein geblieben, das mich zum Dank auch noch betrügt." Weinend fiel Tiziana ihrer ehemals besten Freundin um den Hals. Der Richter wollte gerade etwas sagen, als sich die Tür zum Gerichtssaal öffnete und ein junger Mann, Mitte 20, hereintrat. "Kann ich etwas für sie tun?", fragte der Richter. "Ich hab lange überlegt ob ich herkommen soll. Ich hab den Angeklagten an jenem Tag gesehen...und kann bezeugen das er niemanden getötet hat.", erklärte der junge Mann. "Ich muss mit dir reden", fing sie an, doch Sebastian schaute sie nur teilnahmslos an. Ihm war es egal was seine Freundin zusagen hatte, doch Josephine musste die Lüge einfach aufdecken. "Es geht um das Baby. Ich habe dich belogen."

So geht es weiter

Mit Tränen in den Augen saß sie ihrem Verlobten gegenüber und war bereit ihm die ganze Wahrheit zusagen. Sie hatte nur gelogen, um ihn an sich zu binden, doch sie wusste nun das ihre Beziehung schon lange am Ende war. Schon bevor Joanna auftauchte und alles noch komplizierter machte. Sebastian interessierte es nicht mal was seine Freundin zusagen hatte. Ihn interessierte seit Joannas Tod gar nichts mehr. "Es geht um das Baby. Ich hab dich belogen.", fing Josephine an. Das erweckte plötzlich doch das Interesse von Sebastian und er schaute sie mit großen Augen an. Er sah aus als würde er bereits erwarten, das sie ihm nun eine schreckliche Wahrheit erzählt und er sie dann endlich verlassen könnte. "Ich...war niemals schwanger", gestand Josephine schließlich. "Ich hab das nur erfunden damit du mir bleibst. Aber ich weiß nun das, das ein Fehler war und es tut mir Leid." Sebastian antwortete nicht und blieb unheimlich ruhig. Einige Sekunden später fing er dann plötzlich an zulachen. "Alles okay?", fragte Josephine irritiert. "Ja, es ist nur...es ist witzig wie erleichtert ich bin das zuhören. Ich hatte schon Angst ich müsste mit dir mein ganzes Leben verbringen." Diese Worte fühlten sich für Josephine an wie tausend kleine Nadelstiche, direkt in ihr Herz. "Es ist ja nicht so als hätte ich dich nie geliebt, aber in letzter Zeit war unsere Beziehung nur noch die Hölle. Ich bin nur wegen dem Baby bei dir geblieben, aber da es kein Baby gibt, bin ich endlich frei.", freute sich Sebastian, während Josephine bitterlich anfing zu weinen. "Eigentlich sollte ich ja wütend auf dich sein, aber ich bin eher dankbar. Danke das du endlich die Wahrheit gesagt hast", sagte er zum Abschied und verließ Josephine dann - entgültig.

Ich lag mit Ryan auf dem Bett und kuschelte mich an ihn, als er mir eine Frage stellte, die mich ziemlich überraschte. Damit bereits die zweite Frage in den letzten zwei Tagen. "Wollen wir zusammen ziehen?", war die Frage, mit der ich nicht gerechnet hätte. Natürlich sind wir jetzt verheiratet, aber ich hätte nicht gedacht das nun alles so schnell gehen würde. Ryan wartete fast schon ungeduldig auf eine Antwort, während ich überlegte. Er wurde schon langsam traurig. "Willst du etwa nicht mit mir zusammen ziehen?" Ich sah ihn an und gab ihm einen Kuss. "Natürlich will ich das. Du hast mich mit dieser Frage nur ziemlich überrascht. Das machst du anscheinend gerne," grinste ich ihn an. "Und ob", antwortete er und wir küssten uns erneut.

Ipek rannte regelrecht aus dem Gerichtsgebäude und schnappte draußen erstmal nach Luft. Sie lehnte sich an die Wand und hatte eine richtige Panikattacke. Sie zitterte am ganzen Körper, ihre Augen füllten sich mit Tränen und sie konnte nur daran denken wie sehr sie Herr Richards dafür hasste , dass er solche Gefühle in ihr weckte. Sie hatte Angst, Angst vor ihrer Aussage, aber auch Angst davor das Dan nichts mehr mit ihr zu tun haben will, sollte sie nicht aussagen. Sie wusste einfach nicht was sie tun sollte und fühlte sich völlig hilflos und allein. In lauter Aufregung hatte Ipek ihre Tasche im Gang liegen lassen, was Dan sofort ausnutzte, um darin ihr Handy zusuchen. Er hatte eine Idee um seiner Freundin neuen Mut zugeben und brauchte dabei die Hilfe von einer von Ipek's Freundinnen. Er suchte eine ganz bestimmte Nummer und fand sie auch relativ schnell, woraufhin er sie wählte und wartete. Er lauschte dem Freizeichen und wartete eine ganze Weile, bis sich am anderen Ende der Leitung endlich eine Frau meldete. "Hey, ich weiß nicht ob du dich an mich erinnerst. Ich bin Dan, Ipeks Freund. Sie steckt in Schwierigkeiten und könnte wirklich deine Hilfe gebrauchen", fing er an und erzählte der Frau am Telefon schließlich die ganze Geschichte.

"Was genau haben sie denn gesehen?", fragte der Richter den jungen Mann, der einfach so die Verhandlung von Martin störte. Er war ziemlich verschwitzt, als wäre er gerannt und zitterte am ganzen Körper. Doch er wirkte als wüsste er wirklich etwas, was Martin wieder Hoffnung gab. Hoffnung das dieser ganze Alptraum vielleicht bald endlich vorbei ist. Der Richter bat den jungen Mann sich nach vorne auf den Stuhl zu setzen, wo er offiziell verhört werden konnte. Alle Blicke waren auf ihn gerichtet, was dem jungen Mann sichtlich unangenehm war, doch das versuchte er sich nicht anmerken zulassen. "Wie ist ihr Name?", fragte der Richter. "Enrique Gonzalez", kam als Antwort. Daraufhin wurden noch weitere Formalitäten geklärt, bis endlich die Befragung beginnen konnte. "Was genau haben sie an dem besagten Tag gesehen?" - "Ich arbeite in einem Lokal und war gerade in der Küche beschäftigt und sah aus dem Fenster, wo ich bemerkt das sich der Angeklagte mit dem, inzwischen toten, Mädchen stritt.", begann Enrique zu erzählen. "Und weiter?", wartete der Anwalt ungeduldig. "Der Streit war ziemlich heftig und der Angeklagte begann das Mädchen zu würgen, ließ aber kurz darauf wieder los. Ich rannte sofort nach draußen, doch das Mädchen rannte bereits weg, während der Angeklagte in die andere Richtung lief und ein anderes Lokal betrat. Er kann sie also unmöglich umgebracht haben." Als Martin das hörte, lächelte er erleichtert und hoffte das der Alptraum nun endlich vorbei wäre.

Tiziana saß zitternd auf Jessicas Sofa und starrte auf den Boden. Ihre Schminke war verlaufen und sie sehnte sich danach etwas zu trinken oder wenigstens eine Zigarette zu rauchen, doch sie begriff langsam das sie damit aufhören musste. Das Nick sie betrogen hat, hat ihr die Augen geöffnet und sie ist nicht mehr bereit ihr Leben für so einen Typen einfach wegzuwerfen. In dem Moment vermisste sie Benny, was ihr fast das Herz zerriss. Sie vermisste sie ihn so sehr, was ihr in den letzten Wochen gar nicht mehr klar war, weil sie die ganze Zeit über zugedröhnt war und so gut wie nichts mehr fühlte. Sie war froh das Jessica immer noch für sie da war, obwohl sie ihre beste Freundin so schlecht behandelt hatte. In dem Moment kam Jessica mit einer heißen Tasse Tee ins Zimmer und gab sie Tiziana, die daran pustete und dann vorsichtig einen Schluck trank. "Was willst du jetzt tun?", fragte Jessica ihre Freundin, doch die wusste daraufhin selbst keine Antwort. "Heute Nacht kannst du erstmal hier bleiben.", bot Jessica ihr an. "Und morgen solltest du mit deiner Mutter reden. Ich weiß das euer Verhältnis zurzeit nicht das Beste ist, aber sie will dir nur helfen." Erst sträubte sich Tiziana gegen den Gedanken, aber was hatte sich schon für eine Wahl? Sie konnte nicht zu Nick zurück, hatte aber auch keine eigene Wohnung, keinen Job und eine Tochter, um die sie sich kümmern musste. Und Jessica hatte schon genug für sie getan. Plötzlich klingelte Tizianas Handy. Es war Nick. Eigentlich wollte Tiziana nicht ran gehen, doch sie war neugierig was er zusagen hatte, auch wenn es nichts ändern würde. Sie nahm den Anruf an und wartete darauf das Nick sich meldete. "Wo bist du, Babe?", fragte er sie. "Willst du mich verarschen? Was denkst du denn wo ich bin? Ich hab dich mit der Schlampe gesehen und dich verlassen. Ich will dich nie wieder sehen.", schrie sie ins Telefon, was Nick aggressiv machte. "Hör zu, Schlampe, du kommst sofort wieder her oder ich mach dich fertig. Hast du das verstanden?", drohte er ihr. "Du kannst mich mal", ließ sich Tiziana nicht einschüchtern und legte auf. "Das war richtig so", versuchte ihr Jessica Mut zumachen und Tiziana wusste das sie Recht hatte.

Ipek kam, zusammen mit Dan, zuhause an und ließ sich deprimiert auf die Couch fallen. Die Verhandlung wurde erstmal verschoben, nachdem Ipek sich weigerte auszusagen, was Dan ziemlich enttäuschte, aber er versuchte seine Freundin zu verstehen und hatte bereits Hilfe organisiert, wovon Ipek aber nichts wusste. Dan setzte sich neben seine Freundin und nahm ihre Hand, was sie nur zögerlich erwiderte. "Du brauchst dich nicht schlecht zufühlen. Es ist doch klar das, das nicht so einfach ist. Nächstes Mal schaffst du es gegen ihn auszusagen." Ipek schaute ihren Freund an. "Es gibt kein nächstes Mal.", sagte sie entschlossen. Dan war entsetzt und hoffte das seine Freundin das nicht Ernst meinte. "Das soll ja wohl ein Witz sein? Dieses Schwein hat dich vergewaltigt. Damit kannst du ihn doch nicht davon kommen lassen.", versuchte er sie vom Gegenteil zu überzeugen. "Ich will endlich das mein Leben wieder normal wird. Ich war gestern im Supermarkt, als mich eine Bekannte berührt hat und weißt du was ich getan hab? Ich bin zusammen gezuckt, hab mich umgedreht und sie angeschrien. Ich will nicht eine dieser Personen die durchdreht und andere Leute anschreit. Ich will das mein Leben wieder normal wird.", versuchte Ipek ihrem Freund klarzumachen. "Das wird es aber nicht", schrie Dan Ipek an. "Solange du dich hier drin feige versteckst und nichts gegen diesen Typ tust wirst du immer Angst haben. Das belastet nicht nur dich, sondern auch deine Freunde und mich, also denk bei der Sache nicht nur an dich.", sagte er und bereute es kurz darauf gleich wieder, als er Ipeks entsetzten Gesichtsausdruck sah. "Es belastet dich? Ich bin diejenige die auf den Boden gedrückt wurde, geschlagen wurde, deren Klamotten vom Körper gerissen wurde und vergewaltigt wurde. Ich muss jeden Tag mit diesen Erinnerungen leben, also sag nicht das es dich belastet", schrie sie und fing dabei an zuweinen. "Es tut mir Leid", erwiderte Dan und wollte sie umarmen, doch das ließ Ipek nicht zu. "Geh einfach", flüsterte sie. Daraufhin nahm Dan seine Jacke und ging ohne noch ein Wort zusagen.

Opening Credits

Meine Mutter bügelte gerade die Wäsche, als ich aus meinem Zimmer kam, um ihr die Neuigkeiten mitzuteilen. Ich schaute sie nur an, ohne etwas zusagen, doch sie wusste gleich das etwas nicht stimmte. "Bitte sag mir nicht das du schwanger bist", sagte Claudia sarkastisch. "Nein, aber ich muss dennoch mit dir reden", fing ich an und sie schaute mich gespannt an und schien das Schlimmste zu erwarten. "Da Ryan und Ich nun verheiratet sind, wollen wir natürlich auch Dinge tun die verheiratete Menschen so tun...wie zum Beispiel...zusammenziehen!" Meine Mutter ging, ohne ein Wort zusagen, ins Nebenzimmer. Ich wusste das sie es nicht gut aufnehmen würde, also wollte ich gerade hinterher gehen, als sie wieder aus dem Zimmer kam. In den Händen hielt sie zwei große Koffer, die sie mir vor die Füße stellte. "Wurde ja auch endlich mal Zeit", fügte sie noch hinzu und widmete sich dann wieder freudestrahlend der Bügelwäsche.

Ich ging in mein Zimmer und war noch etwas durch den Wind, wegen der Reaktion meiner Mutter. Ryan lag auf dem Bett und fragte ob alles in Ordnung sei. Ich schaute ihn an und schüttelte nur mit dem Kopf. "Ich glaube...meine Mutter wurde durch einen Alien ersetzt", erklärte ich ihm überzeugt und öffnete die Tür einen Spalt. Ryan sah hindurch und sah meine Mutter, die immer noch freudestrahlend am Bügeln war. "Auf mich wirkt sie eigentlich ziemlich normal", sagte Ryan verwundert und konnte sich das Lachen kaum verkneifen, weshalb ich ihm einen Klaps auf den Hinterkopf gab. "Das ist nicht witzig. Sie wollte mich nie gehen lassen und jetzt freut sie sich plötzlich das ich ausziehen will? Da stimmt irgendwas nicht." Ryan zog mich zu sich und gab mir einen Kuss. "Freu dich doch das sie es so gut aufgenommen hat." Ich nickte, doch ich war immer noch davon überzeugt das etwas nicht stimmte und wurde misstrauisch, als plötzlich das Handy meiner Mutter klingelte und sie kichernd eine SMS laß.

Ipek saß weinend auf ihrer Couch. Sie fühlte sich schlecht nachdem sie das Gerichtsgebäude einfach so verlassen hatte. Sie konnte nicht ihr ganzes Leben in ihrer Wohnung verbringen und dieses Schwein frei rumlaufen lassen, doch sie hatte einfach nicht die Kraft gegen ihn auszusagen und sie fühlte sich von allen allein gelassen. Plötzlich klingelte ihr Handy. Dan versuchte sie anzurufen, doch Ipek war noch nicht bereit mit ihm zusprechen, weshalb sie seinen Anruf ignorierte. Doch dann klopfte es an der Tür, was Ipek erst nicht erwidern wollte, doch es hörte einfach nicht mehr auf. "Dan, kapierst du nicht...", begann sie zu schimpfen, als sie die Tür öffnete, doch hörte plötzlich auf damit, als sie sah wer vor ihr stand. "Ich hab gehört es geht dir nicht so gut, also dachte ich, ich schau mal vorbei", sagte eine blonde, hübsche Frau. Es war Yvonne …

Der Richter hatte mit seinen Kollegen alles besprochen und kam wieder in den Gerichtssaal, in dem Martin schon ungeduldig warten. Auch Jaquelines Eltern waren anwesend und glaubten noch immer das Martin ihre Tochter ermordet hatte. Sie wollten einfach einen Schuldigen. Der Richter bittet sich alle Anwesenden zu erheben. "Da nun neue Beweise aufgetaucht sind, die, die Aussage des Angeklagten bestätigten, besteht keinen Zweifel mehr daran das er nicht der Mörder von Jaqueline ist. Somit wird der Angeklagte freigesprochen." Martin sinkt erleichtert auf seinen Stuhl, während Jaquelines Eltern nur mit dem Kopf schütteln. Martin verlässt den Gerichtssaal, nachdem er sich bei seinem Anwalt bedankt hat und trifft im Gang Enrique. "Ich wollte mich noch bei dir bedanken. Ohne dich hätte mir nie jemand geglaubt.", sagte Martin und reichte Enrique seine Hand, was er mit einem festen Händedruck erwiderte. "Ist doch selbstverständlich.", lächelte er Martin an, der das Gefühl hatte Enrique würde mit ihm flirten. "Wäre schön wenn man sich mal wieder sieht", sagte Enrique lächelnd und verließ dann das Gerichtsgebäude.

Franka macht gerade den Abwasch und denkt dabei an ihre Tochter, deren Leben ein einzigstes Chaos ist und manchmal fragt sich Franka was sie falsch gemacht hat. Sie will doch nur das es ihrer Tochter gut geht, dabei hat sie ganz eigene Probleme, von der Tiziana nicht mal etwas weiß. Guiseppe hat sie für eine andere Frau verlassen und die Scheidung eingereicht. Bei der Arbeit lief es alles andere als gut, doch das einzigste was Franka sich wünschte war das sich der Zustand ihrer Tochter besserte und sich ihr Verhältnis miteinander normalisierte, doch sie hatte die Hoffnung, das dies jemals passiert, bereits aufgegeben. Plötzlich klopfte es an der Tür und Franka wischte sich schnelle eine Träne aus dem Gesicht. Sie war so in Gedanken versunken, das sie gar nicht merkte das ihr die Tränen kamen. Überrascht stellte sie fest das Jessica vor ihrer Tür stand. "Ist alles in Ordnung?", fragte Franka und hoffte das sie nicht noch weitere schlechte Nachrichten über ihre Tochter hören musste. "Ja es ist tatsächlich etwas passiert.", lächelte Jessica und schaute dann neben sich, wo plötzlich Tiziana, mit Alessia auf dem Arm, auftauchte. Ihr Make-Up war von den Tränen total verschmiert und sie konnte ihrer Mutter kaum in die Augen schauen. "Es tut mir Leid.", flüsterte sie leise. Franka überlegte nicht lange und nahm ihre Tochter sofort in den Arm, woraufhin diese weinend zusammenbrach.

Ipek war total überrascht von Yvonnes Besuch. Sie konnte es nicht fassen das ihre beste Freundin vor ihr stand und konnte die Tränen kaum noch unterdrücken, was auch Yvonne bemerkte und sie sofort in die Arme schloss, woraufhin Ipek endlich all ihren Gefühlen freien Lauf ließ und anfing hemmungslos zu weinen. "Lass es raus", sagte Yvonne und streichelte beruhigend über Ipeks Kopf. "Es ist so schön das du hier bist", schluchzte Ipek. "Ich hab mich so allein gefühlt." Yvonne strich ihrer Freundin die Tränen aus dem Gesicht. "Ich bin ja jetzt da. Und ich werd dir dabei helfen diesen Mistkerl hinter Gittern zubringen."

Ich öffnete die Tür zum Zimmer meiner Schwester, die sich gerade schminkte. "Kannst du nicht anklopfen?", fragte sie genervt. "Ich muss mit dir reden", flüsterte ich leiste, was meine Schwester komisch vorkam. "Unsere Mutter benimmt sich total merkwürdig. Sie ist froh das ich ausziehen will", erzählte ich meiner Schwester. "Vielleicht hat sie auch endlich erkannt was für eine Nervensäge du bist", scherzte sie und schminkte sich weiter. "Das ist nicht witzig. Außerdem schreibt sie andauernd SMS und kichert wie ein dummer Teenager. Also so wie du öfters." Meine Schwester öffnete die Tür zu ihrem Zimmer und schob mich raus. "Ich hab keine Ahnung was mit ihr los ist und es interessiert mich auch nicht. Hauptsache ich bekomm meine Kohle und hab meine Ruhe." Dann knallte sie die Tür vor meiner Nase zu.

Tiziana hatte ihre Mutter um Verzeihung gebeten und saß nun auf deren Couch, während Franka ihr und Jessica Tee machte. "Wie soll es nun weitergehen?", fragte sie ihre Tochter und hoffte das diese irgendeinen Plan hatte. "Ich weiß es auch nicht genau", begann Tiziana. "Ich versuche mir erstmal einen Job zusuchen, dann eine Wohnung und ich hatte gehofft das ich vielleicht solange hier wohnen kann", schaute sie ihre Mutter fragend an. Die seufzte und erklärte sich damit einverstanden, stellte jedoch einige Bedingungen. "Du machst einen Termin mit einem Suchtberater und brichst sofort den Kontakt mit Nick ab." "Das ist kein Problem", antwortete Tiziana sofort und war froh das ihre Mutter ihr noch eine Chance gab. Jessica saß nur daneben und lächelte. Sie hatte die Hoffnung das jetzt alles wieder gut werden würde, als sie plötzlich einen Anruf erhielt - von Martin …

Jessica ging ins Bad um ungestört telefonieren zukönnen. Sie war gespannt warum Martin überhaupt mit ihr telefonieren konnte, da sie angenommen hatte er würde immer noch im Gefängnis sitzen. Sie hatte zwar nie wirklich geglaubt das er Jaqueline ermordet hat, doch sie konnte sich auch nicht sicher sein, nachdem was sie alles über ihn erfahren hatte. "Martin?", begann sie das Gespräch. "Hey Jessi, ich wurde aus dem Gefängnis entlassen.", antwortete er glücklich. "Wow das freut mich für dich" "Ja ich kanns immer noch nicht glauben. Ein Zeuge ist aufgetaucht, der mich an dem Tag gesehen hatte und bezeugen konnte das ich sie nicht umgebracht habe", erzählte er seiner Ex-Freundin. "Ich hatte gehofft wir können uns vielleicht sehen. Ich vermisse dich." Jessica seufzte und wusste nicht genau was sie antworten sollte. "Hör zu Martin, du bedeutest mir immer noch viel, aber nur weil du Jaqueline nicht getötet hast ändert das nichts an der Tatsache das du mich belogen und betrogen hast." "Aber.." "Es tut mir Leid. Ich hab zurzeit echt andere Probleme." Dann beendete Jessica das Gespräch und ließ Martin enttäuscht zurück, der vor dem Lokal stand in dem Enrique arbeitete. Er ging hinein und setzte sich an die Bar, als Enrique ihn freundlich anlächelte. "Na wie fühlt es sich wieder an frei zu sein?", fragte er Martin. "Es ist ein tolles Gefühl und das habe ich nur dir zu verdanken", lächelte er Enrique an. "Das ist doch selbstverständlich. Möchtest du irgendwas trinken?", fragte er. "Mach mir irgendwas starkes", antwortete Martin und musste an Jessica denken.

Meine Mutter saß auf der Couch und kicherte wie ein Teenager, während sie auf ihrem Handy rumtippte. Ich musste herausfinden warum sie sich so komisch benahm, denn vorher würde ich nicht mal daran denken auszuziehen. Ich ging in die Küche, öffnete den Schrank und ließ einige Töpfe herausfallen, was einen ziemlichen Lärm machte und die Aufmerksamkeit meiner Mutter erregte. Ich verschwand schnell im Bad und sah meine Mutter vorbeilaufen, also ging ich schnell ins Wohnzimmer und schnappte mir ihr Handy. Ich schaute mir die Nachrichten an. Überall stand der Name Markus, von dem die Nachrichten stammten. Ich öffnete die erste SMS und konnte nicht fassen was ich da laß. "Lieb dich, mein Hasi", stand in der Nachricht und das mit Herzchen. "Was machst du da?", hörte ich plötzlich meine Mutter schreien, die mich dabei erwischt hatte wie ich in ihrem Handy spionierte. "Kannst du mir das mal erklären?", fragte ich sie und schaute ihr die Nachricht. "Na und?", fragte sie. "Ich hab halt einen Freund", erzählte sie mir, während ich angewidert das Gesicht verzog. "Aber du bist..." "...alt?", beendete sie den Satz. "Nein, eine Mutter. Da schreibt man doch nicht solche Nachrichten zu irgendeinem Typ." "Du verhältst dich total kindisch. Nur weil ich eine Mutter bin heißt das ja wohl nicht das ich mich nicht mehr verlieben darf.", sagte sie beleidigt. "Du bist in den Typen verliebt?", ließ ich mich auf die Couch fallen. "Jetzt wird mir alles klar. Deshalb wolltest du mich so schnell loswerden." Meine Mutter setzte sich neben mich und nahm meine Hand. "Ach Schatz, ich will dich doch nicht loswerden. Ich freu mich nur für dich das du nun dein eigenes Leben beginnst und das ich auch endlich mal wieder etwas Zeit für mich habe." "Du weißt schon das Amelie nicht auszieht?", fragte ich sie scherzend, worauf sie anfing zu lachen. "Bist du glücklich mit ihm?", fragte sie ernst, woraufhin sie lächelnd mit einem "Ja bin ich" antwortete. Dann umarmten wir uns. "Und nun pack deine Koffer.", flüsterte sie mir kichernd ins Ohr.

Martin war inzwischen total betrunken und heulte sich bei Enrique über seine Probleme aus. "Ich weiß das es schrecklich war das ich sie betrogen habe, aber ich liebe sie doch? Ich hatte einfach gehofft das sie mir noch eine Chance gibt. Verstehst du?", sah er Enrique fragend an, der gerade teilnahmslos das Geschirr spülte. "Hörst du mir überhaupt zu?", fragte Martin empört. "Ja, ich bin nur immer noch überrascht das du eine Freundin hast.", lächelte er verlegen. "Was soll denn das bitte bedeuten?" Enrique schaute ihm direkt in die Augen. "Du weißt genau was das bedeuten soll." Als Martin merkte worauf Enrique hinaus wollte, legte er Geld auf die Theke und wollte gehen, wobei er merkte das gar keiner mehr im Lokal war. Martin stüzte sich mit seiner Hand auf der Theke ab, die Enrique sofort ergriff und Martin erneut tief in die Augen schaute. Dann begann Enrique Martin leidenschaftlich zu küssen, was er, nach kurzem Zögern, erwiderte und schon bald lagen die beiden, hinter der Theke, auf dem Boden.

Zwei Wochen später

Ipek war nun endlich bereit sich dem Gerichtsverfahren zu stellen, denn sie hatte Yvonne auf ihrer Seite und auch mit Dan hatte sie sich wieder vertragen. Beide saßen mit im Gerichtssaal und unterstützten ihre Freundin, die wieder kurz davor war zu erstarren als ihr ehemaliger Chef, der sie vergewaltigt hat, den Raum betrat. Er schaute sie mit einem finsteren Lächeln an, was bei ihr Gänsehaut verursachte, doch sie versuchte schnell alle ängstlichen Gedanken zu verdrängen und sich auf ihre Aussage zu konzentrieren, um ihn hinter Gittern zubringen. Ipek wurde in den Zeugenstand gerufen, wo sie langsam nervös wurde, doch sie versuchte sich nichts anmerken zulassen. "Was ist an jenem Tag an dem der Angeklagte sie vergewaltigt hat genau passiert?", fragt der Anwalt. Zögerlich begann Ipek von der Nacht zu erzählen. "Ich musste Überstunden machen und auch Herr Richards war noch in seinem Büro. Ich musste kurz mit ihm reden, doch er hat die ganze Zeit versucht sich an mich ranzumachen. Und als...als ich ihn versuchte wegzudrücken wurde er immer gewaltätiger. Er hat...hat mir die Klamotten vom Körper gerissen und mich vergewaltigt." Ipek versuchte die Tränen zu unterdrücken. "Sie lügt doch", schrie Herr Richards, weshalb der Richter ihn ermahnte. Nachdem auch Herr Richards ausgesagt hatte und natürlich lügte, was das Zeug hielt, zog sich der Richter zur Beratung mit seinen Kollegen zurück, während alle nervös auf das Urteil warteten. Nach zwanzig Minuten betrat der Richter wieder den Gerichtssaal. "Bitte erheben sie sich", begann der Richter. "Der Angeklagte Herr Richards wird für schuldig erklärt." Ipek seufzte erleichtert, als sie das hörte. "Sie werden zu 3 1/2 Jahren verurteilt." Herr Richards wird sofort abgeführt und warf Ipek noch einen bösen Blick zu, bevor er für immer aus ihrem Leben verschwand. Ipek fiel ihrer besten Freundin in die Arme und wandte sich danach zu ihrem Freund, der sie leidenschaftlich küsste. "Ich wusste du schaffst das", sagte er stolz. "Ohne dich hätte ich das nicht geschafft", erwiderte sie und küsste ihn erneut. "Willst du mich heiraten?", platzte es plötzlich aus Dan heraus und Ipek sagte sofort Ja.

Ryan und ich hatten schnell eine Wohnung gefunden und waren bereits dabei sie einzurichten. Ich war schon lange nicht mehr so glücklich und war mir sicher das Ryan der Richtige für mich ist. "Wo soll mein Poster hin?", fragte Ryan. Ich zeigte nur auf den Mülleimer und lächelte dabei. "Du kannst doch nicht alle meine Sachen wegschmeißen", beschwerte sich Ryan künstlich. "Wenn du etwas Geschmack hättest dann müsste ich das nicht", erwiderte ich. "Ich hab Geschmack", schmollte Ryan. "Es gibt meinen Geschmack und es gibt schlechten Geschmack. Was dazwischen existiert nicht." - "Na warte", sagte Ryan laut und jagte mich durch die Wohnung und als er mich dann endlich erwischte gab er mir einen leidenschaftlichen Kuss.

Josephine und Sebastian hatten sich getrennt, was Josephine immer noch zu schaffen machte, während Sebastian schnell darüber hinweg war. Auf der Straße liefen sie sich zufällig über den Weg und blieben für einen Moment stehen, doch bereits eine Sekunde später wollte Josephine weiterlaufen, woran Sebastian sie hinderte. Er packte sie am Arm und schaute ihr in die Augen, was Josephine sofort warm ums Herz werden ließ. "Ich muss mit dir reden", sagte Sebastian, woraufhin Josephine nur nickte. Die beiden beschlossen in eine Cafe zugehen um sich zu unterhalten. "Also was willst du?", fragte Josephine neugierig und hoffte tief im Inneren das er sie zurück wollte. "Ich war nicht begeistert davon wie wir auseinander gegangen sind. Ich stand damals ziemlich neben mir und hab dich vermutlich ziemlich verletzt." - "Ist schon in Ordnung", antwortete Josephine und senkte bedrückt den Kopf. "Ich hoffe wirklich das wir ein gutes Verhältnis zueinander aufbauen können." Sebastian ergriff ihre Hand und sie lächelten sich beide liebevoll an.

Martin und Enrique wurden ein Paar und eröffneten zusammen ein Restaurant in einer anderen Stadt. Jessica wünschte den beiden nur das Beste und ging mit Martin im Guten auseinander. Ryan und Ich wohnten ein paar Monate glücklich zusammen, doch dann bekam er ein Jobangebot aus England - und ich begleitete ihn. Ipek und Dan heirateten und verließen dann die Stadt. Das taten auch Tiziana und ihre Mutter, die zu Verwandten nach Italien zogen. Yvonne ging zurück nach New York und arbeitete dort weiterhin erfolgreich als Model. Und Josephine und Sebastian sind weiterhin gute Freunde, entschieden sich jedoch dafür kein Paar mehr zuwerden.

Das Leben war in den letzten Jahren nicht immer einfach, doch mit so guten Freunden war es leichter sie durchzustehen. Und es ist noch lange nicht vorbei ...

Ende der Episode

Ende der Staffel

Ende der Serie

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Kevin
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Re: Friendships - The Virtual Teen Drama *Series Finale, Part 2*

Beitrag von Kevin »

Auch zu "Friendships" gibt es nun den offiziellen Soundtrack als Playlist auf Spotify mit 16 Songs u.a. den Titelsong "Satellites" von September. Viel Spaß beim hören!

http://open.spotify.com/user/1145641103 ... CqpCNlqf5w

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Re: Friendships - The Virtual Teen Drama *Series Finale, Part 2*

Beitrag von Kevin »

Ab heute wird die komplette Serie, jeden Samstag, in Doppelfolgen auf www.friendships.oyla20.de wiederholt. Downloaden könnt ihr die Episoden auch. Hier Episode 1 http://www.file-upload.net/download-755 ... r.pdf.html und hier Episode 2 http://www.file-upload.net/download-755 ... e.pdf.html

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Re: Friendships - The Virtual Teen Drama *Wiederholungen*

Beitrag von Kevin »

Weiter geht es mit den Episoden "Zuhause" und "Eine verhängnisvolle Nacht". Downloadet Episode 1.03 hier http://www.file-upload.net/download-757 ... e.pdf.html und Episode 1.04 hier http://www.file-upload.net/download-757 ... t.pdf.html




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