Season 6

Diskutiert mit anderen Fans über die längsten Tage von Jack Bauer und der CTU im Kampf gegen den Terror.

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Schnupfen
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Re: Season 6

Beitrag von Schnupfen » 27.08.2008, 23:20

Season 6 hatte definitiv viele Schwächen. Aber so schlecht wie von manchen angekündigt und von mir demzufolge erwartet, war sie nicht.

Ab und an hat sie mich wirklich erstaunt und es gab Folgen, die 5 Punkte wert waren. Leider gabs auch viele, die nur 2 bekamen.

Zu gewissen Unrealistiken, Konstruiertheiten und Vorsehbarkeiten will ich gar nix sagen. Man ist eben schnell am nächsten Ort, man knabbert eben nicht lange an gewissen Erlebnissen und Verletzungen - so ist das. Das gehört zum Konzept.

Groß kritisiert wird ja überall, dass die Serie sich wiederholt. Dem kann ich auch zustimmen. Manche Grundplots, Konstruktionen oder Stilistiken kommen einem bekannt vor und sind dadurch oft entweder langweilig oder vorhersehbar oder beides. Aber nicht immer! Denn S6 hat es an so mancher Stelle geschafft, auf Kritik einzugehen (z.B. wie mit dem Thema islamischer Terrorismus umgegangen wurde oder Folterungen), mit den Erwartungen der Zuschauer zu spielen (Bsp. Maulwurf) und so manches Altbekanntes in den Details neu zu gestalten (viele Bsp.).

Nachdem in S5 viele Sympathieträger starben, war ich skeptisch, ob S6 noch mit guten Charakteren punkten kann. (Ein anfangs merklich veränderter!) Jack und natürlich Chloe sind weiterhin auf der Haben-Seite, für mich stieß Morris dazu. Untypisch, aber sympathisch und mit Chloe richtig goldig.
Ein guter Schachzug also, einen Ex von Chloe in die CTU einzubringen. Gute Schachzüge auch, einen Bekannten ins Weiße Haus zu setzen (auch wenn Wayne natürlich nie an David heranreichen konnte), Karen ebenso dort zu postieren und so die (auch persönliche) Verbindung zur CTU zu haben und einen der wenigen lebenden alten CTUler, nämlcih Milo, zurückzuholen.
Bill ist der beste CTU-Chef bisher. Nadia wollte nie Chef sein, konnte dies auch nicht, hat sich aber gut geschlagen. Mit Curtis' Tod kann ich vollkommen leben, er war noch nie interessant. Doyle gefiel mir da ein Stück besser, auch wenn er, v.a. weil die Denver-Sahce nie erklärt wurde, recht blass blieb. Tom ist für mich mit Morris der drittbeste Charakter der Season - undurchsichtig, aber sympathisch und interessant.
Auch wenn so machner früher nie zu den Lieblingen gehörte, freut man sich in "24" doch immer, alte Bekannte anzutreffen: Martha, Charles, Aaron, Audrey, Heller, Surnov, Graem...

Interessant war natürlich, Jack Familie zu geben. Nachdem Teri tot ist und Kim Jack nicht verzeihen kann, wussten wir ja von keiner mehr. Bruder und Vater als Böse laufen zu lassen, war gewagt. Es hat mich nciht vollkommen überzeugt, stört mich aber auch nicht. War also okay.
Wundern tu ich mich, dass Josh nich als Jacks Sohn präsentiert wurde. Sieht Elisha doch einfach zu ähnlich! ;-) Allerdings hätte ich es, wenn, auch nicht gut gefunden, weil zu soapig... Daher will ich mal nix sagen. :-)

Auch eine weitere Palmer tauchte auf. Ebenfalls okay. Blieb zum Glück nicht über die ganze Staffel. BTW ein in S6 des öfteren eingesetztes Arbeitsmittel (z.B. bei Wayne oder Curtis), was mir gut gefiel.

In der CTU gabs quasi drei Love Stories - Rekord, glaube ich. Karen&Bill geht klat, Morris&Chloe waren für mich großartig, Milo&Nadia haben mich nicht ganz überzeugt, v.a. da beide in zwei Beziehungsdreiecks verstrickt waren (too much).
Beziehungen sind in der Serie immer nötig, damit sie nicht nur Crime und Action bietet. Punkten konnte S6 bei mir mit so manchen ernsten, nachdenklichen Tönen und v.a. erkennbaren und formulierten Charakterveränderungen!

Ihr merkt, ich zähle viel auf, das mir gefiel... Natürlich gabs auch einiges, was bei mir nicht so ankam. Das betraf oft den Grundplot um die Jagd nach den Terroristen (oder Walid ;-)) und ist in den Epi-Threads nachzulesen.

Dass jener Grundplot bereits einige Folgen vor Schluss beendet wurde, gefiel mir zuerst, weil es mutig und mal was andres ist. Auch dass es danach nicht ewig um Audrey oder Josh ging, war gut. Leider konnte aber mich aber nur eine dieser Part 2-Folgen annähernd überzeugen, der Rest war Mittelmaß (und somit so viel weniger als "24" eigentlich mal konnte) oder noch schlechter.

Ein Fazit kann für einen "24"-Kenner eigentlich nur lauten: Niht so gut wie bisher. Zwar besser als (fast) alles mit Kim, aber dennoch. ;-) Ich hoffe aber, dass die von mir beschriebenen Stärken auch wahrgenommen wurden.
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Niko

Re: Season 6

Beitrag von Niko » 27.08.2008, 23:37

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Re: Season 6

Beitrag von Schnupfen » 27.08.2008, 23:57

Niko hat geschrieben:
Schnupfen hat geschrieben:Niht so gut wie bisher.
Da ich die Serie bisher ja nur mit ihrer sechsten Staffel kenne, könntest du da eine Rangliste aufstellen, damit ich so ungefähr weiß, wo du die Season einordnest? Eher doch in der Mitte oder gleich am Ende der Rangliste?
"Nicht so gut wie bisher" heißt, dass jede Season bisher besser war.
Wie gesagt: für mich ist Staffel sechs eine sehr gute Staffel. Und das wird sie sicher auch sein, wenn ich dann auch die anderen Seasons kenne. Nur, und das muss gesagt sein, ist Staffel sechs für sich alleine eine interessante Season (und funktioniert so auch sehr gut!), aber wahrscheinlich nicht ganz so weit oben, in einer beste-Staffel-Rangliste...
Dass du nur S6 kennst und magst, ist ja durchaus ein Vorteil. Also, hol dir die andren Staffeln und du wirst vermutlich begeistert sein! :)
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mcsexymcdreamyfan

Re: Season 6

Beitrag von mcsexymcdreamyfan » 28.08.2008, 09:41

Niko hat geschrieben:Wie gesagt: für mich ist Staffel sechs eine sehr gute Staffel. Und das wird sie sicher auch sein, wenn ich dann auch die anderen Seasons kenne. Nur, und das muss gesagt sein, ist Staffel sechs für sich alleine eine interessante Season (und funktioniert so auch sehr gut!), aber wahrscheinlich nicht ganz so weit oben, in einer beste-Staffel-Rangliste...
Ich kenn auch nur die 6. Staffel und fand sie super :D

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